Berührend stark … 7. Februar, 2010
Posted by Rika in aktuell, gesellschaft.add a comment
Eigentlich bin ich es, die in unserer Familie die Todesanzeigen in der Zeitung liest – eine schon jahrelang geübte Gewohnheit.
Gestern war es der Liebste, der die Anzeigen schon gelesen hatte. “Ein großer alter Mann ist gestorben, du hast ihn auch gekannt, hast mal mit ihm gelernt”, teilte er mir gestern mit – und ich wusste sofort, wen er meinte.
Als ich ihm vor vielen Jahren zum ersten Mal begegnete, hatte ich überhaupt keine Ahnung, wer mich so freundlich in meiner neuen Lerngruppe begrüßte. Er war ein netter, schon nicht mehr ganz junger, freundlicher weißhaariger Herr. “Ich bin Erich” sagte er. Unsere Gruppe, zu der auch seine Frau gehörte, traf sich einmal wöchentlich zum Hebräisch Lernen, anfangs in der Wohnung unseres Lehrers Tuvi, später im Jugendzentrum der jüdischen Gemeinde und noch später in seinem (und ihrem) Haus. Natürlich stand das Lernen im Mittelpunkt der Treffen, es ergaben sich aber immer wieder interessante Gespräche über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen, über Gott und die Welt und ich bewunderte die differenzierten und weisen Ansichten meines “Mitschülers”. Und so erzählte ich nach der einen oder anderen Hebräischstunde auch meinem Mann von dem, was uns neben dem Hebräischen so bewegte und irgendwann wurde er aufmerksam, stutzte und fragte nach, als ich den Namen ins Spiel brachte: Erich Wulf . Einer seiner Professoren in Gießen hatte so geheißen, der hatte ihn damals im Examen geprüft und mein Mann wusste auch, dass Prof. Dr. Erich Wulf wenig später an die MHH nach Hannover gegangen war…
Zuletzt sind wir Erich Wulff bei einer Lesung im “Carmel Wintergarten” begegnet, er stellte sein Buch vor:
“Irrfahrten – Autobiographie eines Psychiaters”
Welch ein Leben, welch eine berufliche und politische “Mission” – berührend und stark .
Doch so unspektakulär menschlich und berührend Erich in der persönlichen Begegnung war und wirkte, so bahnbrechend und nachhaltig war seine Arbeit und seine Leistung für die Reform der Psychiatrie.
Am 31. Januar 2010 ist Prof. Dr. Erich Wulff (geboren am 6. 11. 1926 in Tallin) in Paris gestorben.
Ich denke an ihn mit Bewunderung - dankbar.
Aus der Seele gesprochen…. 3. Februar, 2010
Posted by Rika in islam, lesen.add a comment
leute, die hier regelmäßig lesen, haben es sicher schon bemerkt: himmel und erde beschäftigt sich in den letzten monaten nicht so sehr mit dem genüsslichen aus küche oder keller oder mit den schönen dingen des lebens, selbst familie und beruf finden hier nur noch einen geringen wiederhall und auch die eigenen religiösen basics werden in letzter Zeit sträflich vernachlässigt – sogar Israel, das die ganz große liebe ist, spielt nur eine nebenrolle -, himmel und erde “geht schwanger” oder liegt sogar schon in wehen mit einem schwierigen thema: islam
nicht, weil es gerad hip ist oder weil ich mich als expertin empfinde und nun mit belehrendem eifer meine mitmenschen “missionieren” will (würde der liebste gatte sagen, das sagt er immer, wenn er den eindruck hat, ich wolle alle welt von meinen ansichten überzeugen…
…)
nein, ich will nicht missionieren, nicht überzeugen oder auch nur überreden, will nicht polemisieren – obwohl sich manches von dem, was ich schreibe, schon so anhört… es liegt mir auf der seele, dieses schwierige thema.
und es verstört mich, dass man (ja, ich meine auch mich selbst!) nicht dazu stellung nehmen kann, ohne gefahr zu laufen, in unliebsame ecken gestellt zu werden, sofern man nicht ausdrücklich und explizit und vor allem nahezu kritiklos muslime und muslimische migranten, den koran, mohammed in seiner güte und allah in seiner weisheit als ganzes und der einfachheit halber vollständig und grundsätzlich anerkennt und beteuert, dass islamismus mit islam nichts, aber auch nicht das geringst zu tun habe.
heute habe ich einen artikel gelesen – bin über achgut dazu gekommen – der mir aus der seele spricht:
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“Für die Muslime – gegen den Islam
von Frank A. Meyer”
Herr Meyer spricht interessante vergleiche und sachverhalte an, die man unbedingt lesen sollte:
z.b.:
“In der Schweiz hat eine Gruppe Intellektueller das Minarettverbot als Ausdruck „einer latenten Infektion“ bezeichnet. Sie zitierte dabei ostentativ aus dem Vorwort des Schriftstellers und Auschwitzüberlebenden Primo Levi zu „Ist das ein Mensch?“ – und rückte die Minarettgegner damit in die Nähe von Nazis und Holocaust.
Auch die militanten deutschen Islamfunktionäre missbrauchen die deutsche Geschichte: In perfider Gleichsetzung mit dem „Zentralrat der Juden in Deutschland“ nennen sie ihren Zusammenschluss „Zentralrat der Muslime in Deutschland“.
Antiislamismus gleich Antisemitismus – eine wahrhaft demagogische Gleichung!”
und in der zusammenfassung hat es mir dieser satz besonders angetan:
“Es ist also an der Zeit, die Muslime willkommen zu heißen. Und mit dem Kotau vor dem Islam Schluss zu machen.”
besser kann man es nicht sagen!
Kein Bedarf… 1. Februar, 2010
Posted by Rika in gesellschaft & migration, islam.4 comments
Die An- bzw. Absage ist deutlich:
Es gibt keinen Bedarf für Imame, die in Deutschland ausgebildet werden. Das erklärte der Dachverband DITIB zum Vorhaben, an deutschen Hochschulen islamische “Theologen” auszubilden, die als Imame in den mehr als 2000 Moscheen in Deutschland tätig werden oder als (muslimische) “Religionslehrer” auch den Religionsunterricht an den staatlichen Schulen für muslimische Kinder erteilen sollten.
Verständlich, wenn man weiß, dass die Imame bisher in aller Regel vom “türkischen Amt für Religionsausübung” nach Deutschland entsandt werden – ohne fundierte Kenntnisse von Sprache und Kultur des Landes, in dem sie ihren türkischen Landsleuten die Weisheit des Propheten nahe bringen und vertiefen sollen.
Kein Bedarf für eine wissenschaftliche Ausbildung und damit auch Auseinandersetzung mit dem religiösen System “Islam”, erst recht wohl nicht mit dem ideologisch-politischen System.
Dabei hat es der Wissenschaftsrat doch so gut gemeint:
Der Wissenschaftsrat urteilt in seinen „Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften an deutschen Hochschulen“, es werde der Bedeutung des Islam als größter nichtchristlicher Glaubensgemeinschaft in Deutschland nicht gerecht, dass es bislang keine „Islamischen Studien“ an den Hochschulen gibt. Es bedürfe jetzt „einer großen Anstrengung“, um Islamische Theologie an zwei bis drei deutschen Hochschulstandorten zu konzentrieren. Dort sollten neben Lehrkräften für islamischen Religionsunterricht auch islamische Religionsgelehrte, Fachpersonal für Sozial- und Gemeindearbeit sowie wissenschaftlicher Nachwuchs ausgebildet werden.
Islamisches Fachpersonal für Sozial- und Gemeindearbeit, Religionsgelehrte, wissenschaftlicher Nachwuchs, ja, das fehlt doch in Deutschland. Wie schön könnte es mit der Integration muslimischer Menschen in unsere deutsche Wertegemeinschaft vorangehen, wenn man nach dem deutsch-christlichen Muster deutsch-islamische Gelehrte und Pädagogen ausbildete, muslimische Kinder in religionspädagogisch korrekter Weise in ihrer Religion unterwies und jeden Freitag in den zahlreichen Moscheen des Landes muslimisch-deutsch-korrekte Predigten hielte…
Ja, das wäre so recht nach dem Herzen deutscher Bildungspolitiker und Migrationsexperten, und was den Christen recht ist, sollte doch den Muslimen billig sein, freie Religionsausübung, freie Forschung und Wissenschaft auf der Grundlage des ehrenwerten Koran und der heiligen Schriften…
Fein haben sie sich das ausgedacht, so könnte man doch die Aufklärung der Unaufgeklärten und im finstersten religiösen Mittelalter steckengebliebenen Gläubigen vorantreiben zum Nutzen und Frommen aller friedliebenden Menschen hier und auf der ganzen Erde.
“Nö”, sagen die, die bisher das Sagen und die Deutungshoheit in Sachen Koran, Prophet und Ummah haben…
“Kein Bedarf”…
…
Vielleicht sollten die Christen, angesichts dieser Empfehlung des Wissenschaftsrates
Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates befassen sich aber zugleich auch mit der christlichen Theologie sowie der Judaistik und den Jüdischen Studien an deutschen Hochschulen. Angesichts des Wandels in einer “religiös pluralisierten Gesellschaft” schlägt der Wissenschaftsrat “bedarfsgerechte Anpassungen der christlichen Theologien” vor.
nach “bedarfsgerechter Anpassung der christlichen Theologie” auch sagen: “Nö, kein Bedarf”.
Frei nach dem Motto:
“Danke, wir sind schon selig”
Mein Senf nun auch noch dazu… 22. Januar, 2010
Posted by Rika in gesellschaft & migration, islam.2 comments
Zur Kritik an der Kritik der Kritik nämlich!
Es könnte sein, dass ich mich ein bisschen verzählt habe mit der Kritik, darum an den Finger abgzählt noch mal:
1 – Viele Menschen sind mit gewissen Ausprägungen und Erscheinungsformen einer “religiösen” im engeren und “ideologisch-praktisch-politischen” Gemeinschaft im weiteren Sinn nicht ganz einverstanden und üben Kritik.
2 – Diese Kritik wird von anderen Menschen als nicht förderlich für die Gesellschaft zurückgewiesen, da sie (Kritik wie Kritiker) im engeren Sinn als rassistisch-nationalistisch-faschistisch und im weiteren Sinn als intolerant und einer offenen, freiheitlichen, liberalen, demokratischen und den Menschenrechten verpflichteten Gesellschaft als nicht würdig oder angemessen erscheint.
3 – Diese Kritik an der Kritik stößt etlichen Menschen sauer auf und wird besonders von einer Frau, die sich auskennt kritisch betrachtet.
Was mich betrifft, gehöre ich zu 1, werde heimlich oder offen von 2 getadelt und fühle mich in meinen Ansichten von 3 gestützt – wobei ich ausdrücklich betone, dass ich die Kritik an der Kritik der Kritik (als Christin) aufmerksam gelesen habe…
Religionskritik ist in Europa nicht erst seit Luther und Lessing eine der Triebkräfte der Zivilgesellschaft, und ich lasse mir gerade als Muslimin von niemanden verbieten, meine Religion zu kritisieren. …
…
Wir Muslime haben in diesem Land unter diesen Bedingungen eine große Chance, uns mit erfahrenen Streitern darüber auszutauschen, wie Religion und Freiheit in einer modernen Gesellschaft gelebt werden können. Und wir können es hier, im Gegensatz zur islamischen Welt, ohne Angst tun. Wir dürfen diese Chance nicht verpassen. Ja, es geht mir um die Reform des Islam und darum, dass sich Muslime von politischen Ideologien lösen, säkularisieren und sich auf die spirituelle Kraft der Religion besinnen.
…
In Deutschland leben über vier Millionen Bürger, denen man eine muslimische Identität zuschreibt, es gibt mehr als dreitausend Moscheen und Gebetsstätten und mehrere tausend Vorbeter und Funktionäre. Diese heterogene und völlig disparate Community hat erhebliche soziale, kulturelle, ökonomische und auch religiöse Probleme. Viele der größten Probleme erwachsen aus dem tradierten Menschen- und Weltbild, dem Dilemma einer Kollektivgesellschaft, die mit einer auf die Verantwortung des Individuum ausgerichteten Sozialordnung kollidiert; einer Kultur- und Modernitätsdifferenz also, die mit den Mitteln der herkömmlichen Migrationsforschung und der Integrationspolitik bisher nicht gelöst werden konnten, weil sie das „System Islam“ nicht anrührten.
…
Und mein Senf?
Ich denke, es wird allerhöchste Zeit, dass “man” sich öffentlich mit dem Islam auseinandersetzt, auf der Basis von Koran und den Schriften des Islam. Es wird Zeit, dass das “Wir glauben alle an den gleichen Gott” auf die Tragfähigkeit dieser Aussage überprüft wird, anhand der theologischen Grundannahmen auf der Bais von Bibel und Koran.
Nicht um einen neuen Religionskrieg anzuzetteln, sondern um heraus zu arbeiten, worin sich Christentum und Islam grundsätzlich unterscheidet – Stichpunkt: Gottesbild, Menschenbild – in seiner jeweils identitätsstiftenden Glaubensmaxime / Glaubensgrundlage.
Ich wünschte mir, dass zu diesen Fragen die führenden christlichen Theologen unseres Landes Stellung bezögen, aber sie halten sich seltsam bedeckt – eine mögliche Folgeerscheinung der Rede des Papstes in Regensburg?
Aber vielleicht ist der Islam als “Religion” noch weniger diskutierbar, denn als politisch-ideologisches System.
NACHTRAG
Wie abstrus die Situation diesbezüglich in Deutschland ist, macht die Tatsache deutlich, dass der Bielefelder Professor für Soziologie und Gesellschaftstheorie, Heinz Gess, der sich u.a. des Themas “Islam” angenommen hat, nach einer “Beschwerde” des “Präsidenten” der “islamischen Religionsgemeinschaft” von der Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung ins Visier genommen wird. Manfred berichtete bereits vor Tagen darüber, heute (23.01.) weist Achgut darauf hin.
Nachtrag II zu Prof. Gess: Da hatte wohl jemand noch eine Rechnung offen …
Kein Friede in Nahost … 22. Januar, 2010
Posted by Rika in islam, israel.1 comment so far
Da kann sich der Herr Mitchell noch so sehr bemühen, er wird keinen Erfolg mit seinen neu angeleierten Vermittlungsbemühungen um “Friedensgespräche” zwischen Israel und Arabern haben.
NEIN, diesmal liegt es wirklich nicht an Israel, wenn auch dieses (gefühlte) hundertvierundsechzigtausendste Gespräch erfolglos verlaufen wird. Das jedenfalls kann Lieschen Müller glasklar aus der relativ kurzen Information schlussfolgern, die heute in der HAZ unter der Überschrift:
Naher Osten vor Neustart?
gegeben wird. Wobei die Journalisten offenbar dem Frieden selbst nicht trauen und vorsichtshalber schon mal das Ganzs mit einem Fragezeichen versehen.
Warum Lieschen Müller ganz sicher sein kann, dass die “Wiederaufnahme von Friedensgesprächen” (HAZ) nichts, aber auch gar nichts bringen wird? Die Antwort wird in dem Fragezeichen-Artikel gleich mitgeliefert,
Zitat:
“Hamas-Führer Mahmud al-Ramahi erklärte gestern, seine Organisation sei nur zu einer ‘vorübergehenden’ Anerkennung eines unabhängigen Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 bereit – und weiterhin nicht zur Anerkennung Israels.”
Bisher wusste Lieschen Müller gar noch nicht, dass es 1967 schon einen Palästinenserstaat gegeben hat – sieht man mal von dem arabischen Staat Jordanien ab, in dem allerdings viele Araber wohnten, die dann später von Herrn Arafat umetikettiert wurden und seither als “Palästinenser” Israel für die Bedrohung des Weltfriedens verantwortlich machen.
Vorübergehend will also die Hamas den “Nicht-Palästinenserstaat” von 1967 anerkennen – vermutlich rechnet sie damit, den nicht anerkannten Staat Israel in naher Zukunft dem “Palästinenserstaat” einzuverleiben … oder wie soll Lieschen Müller das anders verstehen?
Und weiter schreibt die HAZ:
“Die Zeitung ‘Jerusalem Post’ hatte zuvor unter Berufung auf Hamas-Parlamentspräsident Asis Dweik von einer möglichen Anerkennung Israels durch die Hamas und der Aufgabe der Hamas-Charta berichtet, die zur Zerstörung Israels aufruft. Beides wurde indes von der Hamas dementiert.”
Da sagt sich doch Lieschen Müller ganz ohne jeden Zweifel, dass es gar keinen Frieden zwischen dem von der Hamas nicht anerkannten jüdischen Staat Israel und den Palästinensern geben kann.
Aber warum in aller Welt, können das die klugen und gebildeten Politiker, Parteiangehörige, Freunde der Palästinenser und Feinde Israels in Deutschland und der Welt nicht auch so klar und deutlich verstehen und auch öffentlich vertreten???
Dann wüssten doch alle, woran sie sind und müssten nicht dauernd Israel bezichtigen, Schuld am Scheitern der Gespräche zu sein, wegen Siedlungsbau, Zionismus, orthodoxen Juden, der Atombombe, dem Golan und weiß was ich, was man immer gerade passend oder auch nicht argumentativ ins Feld führt, wenn man mal wieder einen Sündenbock braucht!
Lieschen Müller “frägt” sich, ob das möglicherweise etwas damit zu tun haben könnte, dass die Hamas viel mehr Freunde in Deutschland und der Welt hat, als bisher vermutet, die alle klammheimlich der Hamas-Doktrin zustimmen, wobei es offenbar keine Rolle spielt, dass sie, die Hamas, ein (Verzeihung, das ist jetzt wieder islamophob, aber leider trotzdem so!!) islamistisch-faschistisches und noch dazu terroristisches “Gebilde” ist … jedenfalls ist es ihr und ihren “Freunden” von der Fatah, bisher gut gelungen, sehr, sehr, sehr viel “Schmerzensgeld” von EU, Un und allen möglichen anderen Organisationen dafür zu kassieren, dass es den Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 einfach gar nicht gibt!
Die Charta der Hamas findet sich in Auszügen hier. Man sollte sie wirklich lesen und ernst nehmen, sonst könnte es demnächst sein, dass es zu ähnlichen Ausreden kommt wie nach der (offenbar) nicht gelesenen Lektüre des Gröfaz, der in seiner Streitschrift ja auch ausführlich seine Ideen der nicht geneigten Leserschaft unterbreitet hat …
Das haben wir nicht gewusst…
Trostlose Matschepampe… 20. Januar, 2010
Posted by Rika in sammelsurium.add a comment
so weit das Auge reicht!
Nun reicht das Auge nur von hier, durchs Fenster, über das Gärtchen bis in die Nachbarschaft … wie es hinter den Häusern dahinten aussieht, weiß ich zwar, kann ich aber nicht sehen… doch trostlos ist es all zu mal.
Grauer Himmel, Schneereste – leicht vor sich hintauend -, ein bisschen Grün von Büschen, Bäumen und schneefreien Rasenstückchen… und sehr, sehr vereinzelt ein paar neue Schneeflocken, die an meinem Fenster vorbei segeln, der matschigen Erde entgegen … nä, gefällt mir nicht. Ich bin nämlich so ein entweder-oder-Typ. Entweder Frühling (durchaus auch mit ganz normalem Regen aufs ganz normale Land) oder Winter mit tief verschneiter Landschaft, am besten von strahlend hellem Sonnenglanz beschienen … nicht diese grau-weiße undefinierbare Pampe dazwischen. Und richtig kalt ist es auch nicht, aber frieren tue ich trotzdem…
Genug gejammert!
Wenn schon nicht im Namen der Gerechtigkeit … 15. Januar, 2010
Posted by Rika in islam.add a comment
… und von Recht und Gesetzt, wie wir es hier im desaströs unmoralischen Westen verstehen, “Recht” gesprochen wird im Prozess gegen die Ex-Koordinatoren der Bahai-Gemeinde, die seit dem Frühjahr 2008 in iranischer Haft sind, dann könnte doch wenigstens im Namen des “allerbarmherzigsten Allah” den Inhaftierten barmherzige Gnade zuteil werden und ihnen die erwartete (Todes) Strafe, die ihnen wegen der Ausübung ihrer Religion droht, erlassen werden!
Von mir aus auch aus propagandistischen Gründen oder Imagepflege - “Islam ist Frieden” - und/oder zur Aufbesserung des Verständnisses und der Akzeptanz der Ungläubigen für die “Religion des Friedens” und zum Wohle aller, die sich auf allgemein gültige Menschenrechte und Religionsfreiheit berufen und daran glauben, dass sie ohne Ansehen von Person, Rasse oder Religion allen Menschen gelten…
Skifahren und Nostalgie… 14. Januar, 2010
Posted by Rika in aus meinem kramladen, gesellschaft.2 comments
Viele nostalgische Erinnerungen kamen mir beim Lesen eines netten Artikels in der faz.net mit der schönen Überschrift “Zauberberg der Langsamkeit“.
Ich dachte an unseren ersten Skiurlaub als frisch verheiratetes Ehepaar am Kronplatz in Südtirol - in den Weihnachtsferien 1973 …
Mit einer 50 Personen fassenden Gondel geht es auf den Berg, etwa 30 Minuten dauert die “Fahrt” – einmal umsteigen an der Mittelstation in eine 25-Mann-Gondel mit Wartezeit inbegriffen. Wenn wir nicht so lange an der Gondel warten wollen, fahren wir über Olang zum “Marchner” und nutzen den Schlepplift, was in der Gesamtzeit von Autofahrt und Schlepplift zwar länger dauert, aber eben nicht so langweilig ist wie das Anstehen an der Gondel…
Lange Wartezeiten unten an der Gondelstation, lange Wartezeiten auch oben an den Lifthäuschen…
Nette “Liftmänner” nehmen die Punkte entgegen, die man mit steif gefrorenen Fingern von der Punktekarte abreißt, ebenso nette Liftmänner halten einem den “Teller” oder “Anker” hin, den man sich HINTER – nicht UNTER - Gesäß oder Oberschenkel klemmt um dann langsam damit bergauf gezogen zu werden. Dass es “hinter” und nicht “unter” heißt, ist wirklich entscheidend, als Anfängerin mache ich nämlich, trotz des deutlichen Hinweises des erfahrenen Begleiters, den Fehler, Anker oder Teller als Sitzgelegenheit zu betrachten, was natürlich den sofortigen Plumps in den Schnee zu Folge hat und erstmal den Liftbetrieb für einige Sekunden oder Minuten unterbricht, muss man doch meistens nach so einem Plumps die “Aufstiegshilfe” loslassen – die meisten Neulinge klammern sich aber geradezu verzweifelt an das Seil und werden so noch einige Meter mitgeschleift -, die Skier an den Füßen “sortieren” und so schnell wie möglich aus der Liftspur robben … hinter dem Stürzenden purzeln nicht selten die nächsten über den Unglücksraben, der nicht schnell genug aus der Spur kommt und noch weiter hinten unken die Wartenden über den Pechvogel oder werden ungeduldig, weil es ja ohnehin schon immer ewig dauert, bis man endlich am Haken hängt…
Die “Fahrt” im Schlepper bergan ist bei Sonnenwetter wunderschön idyllisch, die Spur führt ( meistens) neben den Bäumen hinauf in die waldlose Zone - neben einigen Spuren fließt gurgelnd ein kleiner Bach – , das Zugseil surrt leise und an den Masten klickern die Rollen in vertrautem Ton (den ich heute oftmals vermisse), unter den Skiern knirscht der Schnee oder kleine Steine und Eisbrocken, die im Laufe des Tages immer stärker an die Oberfläche geschabt werden. Alle paar Meter steht ein netter Liftmann und schippt eine Schaufel Schnee vor die Ski, damit die Steine nicht so bald erscheinen. Die Sonne scheint einem ins Gesicht, man hört die Vögel in den Bäumen und riecht diesen unvergleichlich, unverkennbar wunderbaren und guten “Winterurlaubsduft” aus Schnee, Bäumen und Holzfeuerrauch, der aus irgendeiner nahe gelegenen Hütte kommt…
Einige Liftspuren sind so steil, dass man glaubt, direkt in den Himmel gezogen zu werden …
Bei schlechtem Wetter hingegen ist die Fahrt alles andere als ein Vergnügen, der Wind pfeift einem um die Ohren, die Kälte beißt ins Gesicht und in den ungefütterten, knöchelhohen Skischuhen erfrieren langsam aber sicher die Zehen. Wenn man endlich oben am Ausstieg angekommt, scheint man gänzlich zu Eis erstarrt zu sein. Doch dann beginn das eigentliche Abenteuer Skifahren …
Zwar sind ( auch damals schon) die Pisten als solche zu erkennen, aber von “gepflegt” kann noch keine Rede sein. Eisplatten, Steine, das Wurzelwerk niedriger Alpenrosen oder auch kleiner Büsche tauchen unversehens vor einem auf, der Schnee – zu Buckeln zusammengeschoben oder von der Sonne in wässerigen Matsch verwandelt -, macht das Skifahren zu einer spannenden Herausforderung … jedenfalls für mich, die ich, noch gänzlich neu in diesem Metier, auf den Pisten unterwegs bin. Nicht in dem modernen, wind- und wasserabweisenden Schnee- und Skianzug von heute und erst recht nicht auf den leichtgängigen Cavern, die heutzutage alle Welt benutzt (mit Ausnahme meines Liebsten, der immer noch auf den alten K2-Brettern unterwegs ist, allerdings schon mit moderner Bindung und Bremse ausgerüstet
) und in Schuhen, mit denen man genauso gut eine meilenweite Winterwanderung machen könnte!
Gleich im ersten Winter am Kronplatz bleibe ich mit der Spitze meines Skis unter einer der kleinen tückischen Wurzeln hängen und purzel kopfüber in den Schnee. Zum Glück bricht der Ski und nicht das Bein!
(Die nächsten Skier haben schon eine moderne Fersen- und Sicherheitsbindung, allerdings benutzt man statt der heute üblichen Bremsen noch sogenannte Fangriemen, die die Bretter, wenn die Bindung bei einem Sturz aufgegangen waren, davon abhalten, eigenmächtig zu Tal zu sausen, allerdings schlagen einem dann schon mal die mit Stahlkanten versehenen Skier um die Ohren und hinterlassen ihre Spuren…)
Mit den besseren Schuhen, den neuartigen Skiern und der wetterfesten Bekleidung und natürlich auch durch die mit der wachsenden Fangemeinde intensive Werbung, wird das Skifahren für immer mehr Leute attraktiv und so passen sich die Skiregionen der größeren Nachfrage an. Pisten werden erweitert oder ganz neu in die Wiesen und Wälder geschoben, eine schnelle Gondelbahn mit vielen Einzelkabinen schaufelt immer mehr Menschen auf den Berg, die Schlepper werden durch Sessellifte und später durch kleine schnell fahrende Gondeln abgelöst, immer mehr Hütten bieten immer mehr Menschen Wärme und Verpflegung für den Einkehrschwung, immer mehr Pensionen werden in den Ortschaften ringsum gebaut, immer mehr, immer mehr, immer mehr.
Wenn ich aber die relativ wenigen Skifahrer von damals mit den Menschenmassen von heute, den reibungslosen Transport Tausender von Menschen heute, mit den damaligen wenigen, aber schon als “viel” empfunden Skifahrern vergleiche, so trauere ich oft den alten Zeiten nach – wenngleich ich wohl erfrorene Zehen und die Bekleidung von damals heute ganz bestimmt nicht mehr in Kauf nehmen würde – und das liegt sicher nicht nur am Alter!
Aus einem Wintervergnügen für wenige ist ein Hype für viele geworden. Man kann das bedauern, man kann aber auch den Fortschritt für die Region in Südtirol sehen, den Wohlstand, der in den Ortschaften eingezogen ist. Seit 1973 fahren wir regelmäßig nach Südtirol und haben dabei die rasante Entwicklung mitbekommen, sowohl den technischen Fortschritt bei den Anlagen und bei der Pflege und Bereitstellung der Pisten, wie auch die Veränderungen bei den Wintersportlern selbst, die nicht nur bei der Bekleidung und im Material sichtbar wird, sondern auch im Verhalten auf den Pisten, auf den Hütten, in den Gondeln und nicht zuletzt unten an der Talstation, wenn viele, die kaum eine blaue Piste fahren können, umso ausgelassener dem Apres Ski huldigen…
Der Kronplatz von damals hat nicht mehr viel gemeinsam mit dem Kronplatz von heute - aber ich bin ja auch nicht mehr die Rika der Siebziger Jahre und auch meine Umgebung hier zu Hause im Hannöverschen hat sich an vielen Stellen so verändert, dass mir manchmal Zweifel kommen, ob das alles soooo gut ist….

Das grandiose Panorama am Kronplatz aber, das hat sich zum Glück gar nicht verändert – die Zillertaler Alpen, die Dolomiten, die ewig gleichen majestätischen Berge ringsum – Herz, was willst du mehr!

Und das Skifahren?
Das Skifahren macht mir immer noch sehr, sehr viel Spaß, wobei ich gerne zugebe, dass mir die gepflegten Pisten besser gefallen als die alten naturbelassenen und dass ich es bequem und gut finde, an den Liften eben NICHT lange zu warten oder eben nicht mit erfrorenen Zehen bei langer Schleppfahrt rechnen zu müssen…
Um doch noch auf den Artikel zu kommen (siehe oben): Der Autor fragt sich, ob es sich rechnen werde, wenn nur 500 Skifahrer pro Tag die Schatzalp bevölkern. Vielleicht – so denke ich – werden die Leute bereit sein, viel mehr Geld für die Einsamkeit und die Nostalgie zu bezahlen, als sie es für den Massenskitourismus und die vielen negativen Begleiterscheinungen heute schon ausgeben – Skifahren ist teuer, unbestritten!
Und so werden einige wenige sich das Vergnügen gönnen, wie in alten Zeiten Pisten und Bergwelt zu genießen - auf den Komfort bei Bekleidung und Ausrüstung muss man ja nicht verzichten – und sie werden unter sich sein in einem Paradies dieser Erde, wie sie ja auch schon andere Paradiese für sich entdeckt und eingenommen haben.
Aber ob ich dann zu denen gehören werde, die das bezahlen können …
Wer sagt’s denn: Hüftgold! 13. Januar, 2010
Posted by Rika in sammelsurium.add a comment
Für alle, die immer schon der Meinung waren, dass das Fett auf den Hüften doch zu irgendetwas gut sein müsse, wenn es schon nicht weichen wolle:
Hier der ultimative Hinweis:
Ein dickes Hinterteil ist gut für die Gesundheit. Dies versichern britische Wissenschaftler in einer neuen Studie über Körperfett und seine Folgen für die Gesundheit. Pölsterchen an Hinterteil, Hüften und Oberschenkeln, so erklären die Experten der Universität von Oxford, können sogar aktiv vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. „Fett auf Hüften und Oberschenkeln ist gut, am Bäuchlein aber schlecht“, sagt Konstantinos Manolopoulos, einer der drei Autoren der Studie, die im „International Journal of Obesity“ veröffentlicht ist.
Nachzulesen bei focus
Noch Fragen?
Nein, ich kann derzeit nicht über ernste Themen bloggen, weder über Haiti noch über die anderen vielen Begebenheiten, die in der Welt seit gestern passiert sind, bzw. über die heute in den diversen Medien berichtet wird. Geht einfach nicht…
“Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern … 10. Januar, 2010
Posted by Rika in christentum, islam.1 comment so far
… und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.”
So übersetzt die Elberfelder Bibel den sogenanten Missionsbefehl Jesu.
Eine sprachlich elegantere Übersetzung (Hoffnung für alle) schreibt es so:
“Geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen in meine Nachfolge! Tauft sie und führt sie hinein in die Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende dieser Welt!”
Beide Bibelstellen: Matthäus 28, 19 und 20
Voraus geht der Vers: “Da ging Jesus auf seine Jünger zu und sprach: ‘Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten.” (Hoffnung für alle, Vers 18)
Alle Macht auf der Erde!
Und was soll im Namen dieser Macht geschehen?
Menschen sollen von diesem Jesus erfahren, von seinem Lebensstil lernen, “Jünger”, d.h. Schüler und Nachfolger werden, nach seinem Vorbild leben – im Sinne der Bergpredigt -, sich taufen lassen und sich zu ihm, Christus, bekennen. An keiner Stelle lesen wir in den Evangelien, dass Jesus in dem Zusammenhang von “überreden” oder gar von “gewaltsam überzeugen” spricht.
Jesus redet auch nicht von der (militärischen) Eroberung der Völker oder von der Errichtung eines erdumspannenden Herrschaftsbereichs im Sinne und in Gestalt eines Staatswesen. Im Gegenteil, das weist er mit den Worten von sich: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt!” Er spricht von einer Geisteshaltung, von der geistlichen Gemeinschaft mit ihm und in Gott und dem Heiligen Geist, von der – persönlichen, willentlichen und dabei völlig FREIWILLIGEN - Ausrichtung jedes einzelnen Menschen an Christus. Es geht nicht um irdische und schon gar nicht um politische Macht und/ oder Herrschaft über andere, sondern um die Gemeinschaft mit Gott selbst in einer reifen personalen Beziehung. Paulus schreibt in dem Zusammenhang von seinem dringenden Wunsch für die noch “neuen” Christen, “dass Christus in euch Gestalt gewinne…” Galater 4,20
In unserer Zeit wird das von Christen umschrieben mit “Jesus ähnlicher werden” oder junge Leute fragen: “wwjd = what would Jesus do?”
Dass Christen oder solche, die sich dafür halten (in den vergangenen knapp 2000 Jahren und bis heute) den eigenen Machtanspruch und eigene Herrschaftsgelüste mit dem “Missionsbefehl” zu legitimieren suchten und dabei schreckliche Verbrechen verübten, ist eine fürchterliche Schuld und Hypothek, die die Christenheit bis heute trägt.
Aber daraus schlussfolgern zu wollen, wie es Claudius Seidl in seinem Artikel “Unsere heiligen Krieger” tut, dass die “Religionen” - Christentum und Islam - in völlig gleicher Weise zu unheiligen Zwecken missbraucht werden, und allein schon darum sich jegliche Kritik am Islam erübrige, ist meiner Ansicht nach dann doch etwas zu kurz gegriffen, wenngleich er natürlich mit der Erinnerung an Scheiterhaufen und Hexenverbrennung, an imperialistische Missionszüge und Kriege, die im Namen des Christentums geführt wurden durchaus völlig Recht hat. Er bleibt dabei aber seltsam an der Oberfläche des Erscheinungsbilds der “Religionen” und vermeidet ausdrücklich den Hinweis darauf, dass der Koran in seinen Kernaussagen eine völlig andere Botschaft vermittelt als es die Bibel tut und wischt die Einlassungen Necla Kelecs und Ayaan Hirsi Alis ( u.a. mit dem Hinweis auf alte – archaische - Stammesrituale in christlichen Ländern) vom Tisch, ohne die neutestamentlichen Empfehlungen Jesu zum Umgang miteinander auch nur ansatzweise zu erwähnen. Schade, es gäbe dem Artikel mehr Gehalt, wenn er die “eigenen” christlichen Inhalte und Wurzeln benannt, statt die Verfehlungen der Christen (an diesen Inhalten und Wurzeln) herausgestellt hätte.
Dass Jesus, der in der Bergpredigt seine Vorstellungen von Leben im Sinne Gottes so eindrucksvoll vermittelt und dem biblischen Zeugnis gemäß FÜR die Erlösung aller Menschen von Schuld am Kreuz starb, nichts aber auch gar nichts mit dem gewalttätigen Stammesfürsten und Kriegsherrn Mohammed gemein hat, der die Menschen seiner Zeit tötete, wenn sie sich nicht seiner neuen Lehre anschlossen, dass dieser Mohammed (daher) unmöglich die Liebe Gottes, wie sie in Jesus offenbart ist, weitergibt und es für an Jesus gläubige Christen nur schwer vorstellbar ist, das man in “Allah” den gleichen Gott und Vater anruft, an den sich Christen im Gebet wenden, muss ich hier wohl nicht ausführlich darlegen!
Im übrigen kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es Claudius Seidl in seinem Aufsatz mehr um Herrn Broder ging, als um die (meiner Meinung nach berechtigte) Kritik am Islam!