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Hier ist erst einmal Pause… 1. April, 2014

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Schlaflos liege ich wach, Gedanken kommen und gehen, einer bleibt hängen, verdichtet sich:

Ich mache eine Pause – bis Ostern zunächst, vielleicht auch länger.

Nicht weil es mir an Themen fehlte, eher weil ich mich mit zu vielen Fragen beschäftige und merke, dass mir das gerade ganz und gar nicht gut tut.

 

Ich lese viel zu viel  in den Online-Angeboten der Magazine, bei anderen Bloggern, in den Kommentarbereichen, kann meinen Mund nicht halten  und mische mich ein, obwohl es vielleicht besser wäre zu schweigen, um in gänzlich sinnlosen Diskussionen nicht immer weiteren Zündstoff für weitere ärgerliche Kommentare zu bieten.

Das “Facebook-Fasten” tut mir gut und ich denke, dass es mir mit dem vorläufigen Abschalten, bzw. Ignorieren dieses Blogs und aller anderen ähnlich gehen wird.

Mein Gärtchen werde ich pflegen,  mehr Zeit mit meinem Mann verbringen, mit meinen Enkelkindern spielen, Freunde besuchen, “richtige Bücher” lesen, in mich gehen…

Gute Nacht, Freunde… gehabt Euch wohl. Danke für Euer Vorbeischauen.

 

 

 

Auf den Punkt gebracht… 26. März, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", islam, israel, politik.
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… von Ulrich Sahm:

 

“Anerkennung Israels als Staat des jüdischen Volkes“ ist der neueste Knackpunkt bei den israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen. Premier Netanjahu will damit ein „Ende des Konflikts“ erreichen. Für Palästinenser ist die Forderung untragbar, weil sie ihrem „Narrativ“ ein Ende setzt: Anspruch auf das ganze Land, Rückkehrrecht für Flüchtlinge, der Vorstellung, dass Israel ein künstlicher Kreuzfahrerstaat sei und im Gebiet der islamischen „Ummah“ nichts zu suchen habe.

Israels Premier Benjamin Netanjahu fordert die Palästinenser auf, Israel als „Staat des jüdischen Volkes“ anzuerkennen.

 

Das, was doch eigentlich mit der etwas schwammigen Formel “Existenzrecht Israels” gemeint ist, scheint aber nicht allen Akteuren und  Beobachtern des Friedensprozesses klar zu sein. Dabei ist Israel doch explizit als Staat des jüdischen Volkes gegründet und aufgebaut worden.

Sowie Abbas den „Staat des jüdischen Volkes“ anerkennt, müsste er zustimmen, dass Israel nicht gleichzeitig der Staat des palästinensischen Volkes sein könne. Rund 5 Millionen palästinensische Flüchtlinge in Libanon, Syrien, Jordanien und in den Autonomiegebieten müssten auf ihr vermeintlich im Völkerrecht verankertes „Recht auf Rückkehr“ verzichten. Die Flüchtlinge und ihre Kindeskinder könnten bestenfalls in den künftigen palästinensischen Staat ziehen, was Abbas jedoch ablehnt. Sonst hätte er längst die in seinem Herrschaftsbereich in Flüchtlingslagern lebenden Palästinenser voll integriert. Sie werden bis heute von der UNWRA (UNO-Flüchtlingshilfe-Organisation, die exklusiv für die palästinensischen Flüchtlinge zuständig ist) mit Nahrungsmitteln versorgt und schicken ihre Kinder in UNO-Schulen.

 

Dabei betreffen die Verhandlungen um die “Identität” Israels als jüdischem Staat, wie Ulrich Sahm klar macht, nicht nur die politischen Verhältnisse, er weist gleichzeitig darauf hin, dass im Selbstverständnis des Islam kein Land aufgegeben, bzw. dauerhaft unter “nichtislamische Herrschaft” gestellt werden darf, das jemals zu muslimischen Ummah gehört hat:

Netanjahus Forderung beinhaltet ein weiteres Element, das Abbas keinesfalls akzeptieren kann: das Ende des Konflikts. Gemäss palästinensischer Vorstellung sollen auch nach der Unterzeichnung eines Friedensvertrages ihre Ansprüche auf Jaffo, Haifa, Ramle oder Lod gelten. Hinzu kommt ein islamischer Glaubenssatz, gegen den Abbas keinesfalls verstossen darf, wenn er sich nicht alle Sympathien in der arabisch/islamischen Welt verspielen will: Alles Land, das jemals vom Islam „befreit“ worden ist, darf niemals mehr an „Ungläubige“ zurückfallen. Das gilt für Spanien, den Balkan und erst recht für Israel.

 

Wie sehr die Tücke im Detail steckt beschreibt Ulrich Sahm, wie immer völlig frei von unangemessener Polemik .

Den ganzen Text gibt es bei audiatur .

 

 

Für das Leben… 25. März, 2014

Posted by Rika in familie, gesellschaft, meine persönliche presseschau.
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… zu demonstrieren kann ganz schönen Unmut hervorrufen.

Das jedenfalls mussten einige wenige Demonstranten erfahren, die in Münster für das Leben ungeborener Kinder eintraten und sich gegen Abtreibungen stark machten.

Für “das Leben”  machen sich aber auch diejenigen stark, die anders als die Abtreibungsgegner das uneingeschränkte Recht der Frau auf ein selbstbestimmtes Leben fordern – ein Leben, das vielleicht durch eine Schwangerschaft nicht mehr “lebenswert” erscheint?

Kann man so Leben gegen Leben aufrechnen?

Als die ersten großen öffentlichen Debatten um die Freigabe des Paragraphen 218   aufbrandeten und prominente Frauen selbstbewusst verkündeten “Ich habe abgetrieben” oder “Mein Bauch gehört mir!” war ich selbst eine junge Frau Anfang / Mitte Zwanzig, frisch verheiratet, neu im Job und natürlich unglaublich emanzipiert und aufgeschlossen… so nannte man es damals schon, wenn man zugunsten neuer Ideen oder Denkweisen alte Regeln und Denkmuster nicht nur kritisch hinterfragte, sondern im Überschwang des eigenen modernen Lebensgefühls bereit war diese gleich ganz über Bord zu werfen.

Warum, so argumentierte auch ich, sollte es Frauen nicht vom Gesetz erlaubt sein, eine ungewollte Schwangerschaft zu “unterbrechen”?   Ja, das war damals die Redewendung, so als könne man zu einem beliebigen Zeitpunkt die soeben endgültig beendete Schwangerschaft wieder aufnehmen. Aber “Unterbrechen einer Schwangerschaft” hörte sich eben viel ziviler an als “Tötung eines ungeborenen Kindes” . Das, so scheint mir, hat sich bis heute nicht wesentlich geändert.

Was sich aber grundsätzlich geändert hat gegenüber den frühen 70-er Jahren als die Diskussionen und Debatten überaus engagiert und leidenschaftlich geführt wurden, ist die deutlich bessere Aufklärung der Heranwachsenden über den Zusammenhang von Geschlechtsverkehr und Schwangerschaft und die Möglichkeiten, ein nicht ins Lebenskonzept passendes Kind durch wirksame Maßnahmen der Verhütung gar nicht erst zu zeugen, sprich, entstehen zu lassen.  Darum sollte meiner Ansicht nach an dieser Stelle mit allem nötigen Nachdruck  Jungen wie Mädchen, (jungen) Männern wie (jungen)  Frauen bereits die Verantwortung für das, was in unserer Gesellschaft “sexuelle Freizügigkeit”  genannt  (und genossen) wird auferlegt werden.

Geändert hat sich  auch die gesellschaftliche Akzeptanz unehelicher oder vorehelicher Schwangerschaften. Waren diese in meiner Kindheit und Jugend noch Anlass für schamhaftes Verschweigen oder Verschwinden aus der Öffentlichkeit und lastete damit auf den betroffenen Frauen und Familien ein mehr oder weniger schwerwiegender Makel, so ist es heute nahezu “normal”, dass Kinder vor der Eheschließung gezeugt werden, junge Leute bewusst zwar auf die Eheschließung, nicht aber auf Kinder verzichten,   oder Kinder in sogenannten Einelternfamilien heranwachsen.

Dennoch ist das Problem ungewollter Schwangerschaften  keinesfalls aus der Welt, besonders nicht für (junge)  Mütter, die ohnehin in schwierigen sozialen und / oder emotionalen Verhältnissen leben.

Und sicher ist auch eine ungeplante Schwangerschaft für eine Frau, die einem attraktiven Beruf nachgeht oder gezwungen ist, ihren Lebensunterhalt alleine zu verdienen, alles andere als ein Wunschkonzert – und so kann sich schon die Frage stellen: “Mein Leben gegen das des nicht gewollten Kindes?”   Leben gegen Leben?

 

Für mich hat sich mein Leben mit der Geburt des ersten unserer vier Kinder grundsätzlich geändert, besser gesagt meine Einstellung zur Beantwortung dieser Frage. So ist für mich aus dem “Leben gegen Leben” ein beinahe bedingungsloses “Für das Leben des ungeborenen Kindes” geworden.

“Beinahe bedingungslos” sage ich.

Denn ich kann mir vorstellen, dass es tatsächlich Konstellationen gibt, die für eine  Frau derartig lebensfeindlich sind, dass ein Schwangerschaftsabbruch als allerletzter Ausweg offen bleiben sollte. Das aber erst, wenn alle anderen Möglichkeiten der Hilfe und der Solidarität ausgeschöpft sind.  Abtreibungen müssen die absoluten Ausnahmen  bleiben, denn, das ist meine tiefe Überzeugung,  mein Bauch gehört zwar mir und ich bin für ihn verantwortlich, aber ich habe nicht grundsätzlich das Recht, über das Leben eines Menschen zu entscheiden. Ich will hier bewusst NICHT meinen Glauben ins Spiel bringen, weil ich unabhängig von jeder Religion und jedem Glauben das Recht auf Leben als das höchste Gut ansehe, mit dem wir in größter Verantwortung umzugehen haben. Das schließt das Recht der Frau auf ein selbstbestimmtes Leben mit ein, vor allem aber gilt es unterschiedslos allen Menschen, deren Leben mit dem Akt der Zeugung beginnt.

 

 

Wie emotionsgeladen und leidenschaftlich die Debatte immer noch geführt wird, zeigen diese      Berichte  über die Demonstration der Abtreibungsgegner in Münster und die Reaktion der Befürworter.

Man kann sicher darüber streiten, ob ein Einsatz “Für das Leben” in dieser Weise sinnvoll ist, und es gehört ganz sicher auch in einem Rechtsstaat dazu, dass die unterschiedlichen Meinungen offen ausgetragen werden können und eine Demonstration mit einer  Gegendemonstration beantwortet wird.  Man kann aber wohl kaum darüber streiten, dass diese Auseinandersetzung mit offenem Visier ausgetragen werden muss. Von daher habe ich gar kein Verständnis für die Leute, die zwar ein unbedingtes Recht auf Abtreibung einfordern und sich gegen die Abtreibungsgegner wenden, sich aber vermummen, um entweder grundsätzlich nicht erkannt zu werden oder im Schutz der Vermummung körperliche Attacken gegen die friedlich demonstrierenden Abtreibungsgegner zu führen.

 

Tja… 19. März, 2014

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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vielleicht sind der Meinige und ich ja doch schon aus dem “richtigen” Alter in dem man schwungvoll und glücklich die Pisten hinunter saust.

Schwungvoll und glücklich waren wir zwei schon noch und eigentlich auch ganz gut auf den Beinen / Füßen / Skiern unterwegs.

Aber die ollen Sulzschneebuckel hatten wir zwar auf der Rechnung, aber dennoch die Rechnung ohne sie gemacht. Mich erwischte es gleich am ersten Tag nachdem ich voller Wonne und purer Glückseligkeit das schon mehrfach erwähnte Einfahren auf Spitzhorn und Marchner problemlos absolviert hatte.  Im unteren Ruis-Teil  gerieten mir die Ski im dicken Sulz nur kurz übereinander, aber das reichte um mich hinzulegen…. nun ziert ein riesiges tiefrotschwarzblaues  Gemälde meine linke Hüfte. Den Meinigen traf es im unteren Teil der Speikboden-Talabfahrt nachdem er voller Elan und mit Lust und Wonne weiter oben alle Pisten gefahren war. Ihm demolierte im Sturz der Ski die linke Wade, was sein Laufen extrem beeinträchtigte und das Skifahren gänzlich unmöglich machte. (Kein Beinbruch, nur eine fürchterliche  Prellung mit großem Hämatom… blöd genug!)

Da saßen wir zwei dann zunächst etwas bedröppelt und  jeweils linksseitig geschädigt in der schönen Südtiroler Sonne, hatten aber doch das große Glück, dass wir ohne allzu großes Zwicken mit dem Auto die malerische Schnee- und Bergwelt erkundigen konnten…. was wir auch ausführlich taten!

Wieder zurück in Deutschland ist uns die Lust aufs Skifahren keinesfalls vergangen. Wir haben vielmehr beschlossen, es noch einige Jahre zu versuchen… mit Lust und Schwung und Wonne über die Pisten und auch durch die Sulzbuckel, bis wir dann wirklich nicht mehr können….

Ein Gutes hatten die früh erlittenen Blessuren, wir haben Zeit gehabt für die vielen Schönheiten in Stadt und Land, die wir bestimmt nicht zu sehen bekommen hätten, wenn wir jeden Tag Ski gelaufen wären. So war es ein wunderbarer Winterurlaub in herrlicher Landschaft und bei traumhaftem Wetter.

Danke sagen wir dafür und auch dafür, dass wir vor Schlimmerem bewahrt blieben.

 

Die Veilchen blühen schon … 7. März, 2014

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie, Kinder - Famile, Sport.
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… im Gärtchen neben Krokussen und Schneeglöckchen.

Die Sonne scheint, die Vögel lärmen in den Büschen und Bäumen,  es ist Frühling! Unverkennbar!

Und wir fahren in den Schnee.

Das erscheint mir heute irgendwie gar nicht so richtig zu stimmen, viel besser würde es zum Wetter passen auf  die Wiese zu fahren, Blumen zu pflanzen, die Nase in den Wind zu halten und den Maulwurf zu vergraulen, der vermutlich inzwischen seine eifrige Buddeltätigkeit ohne größere Störungen durch menschliche Wesen auf der gesamten Wiese verrichtet…. im Januar fanden wir ja schon eine Hügellandschaft vor….!

Meinem Rücken würde allerdings weder Gartenarbeit auf der Wiese noch Skifahren gefallen, zwar kann ich  wieder ein bisschen durch die Gegend laufen und kleinere Tätigkeiten im Haus übernehmen, aber an Skifahren mag ich eher nicht denken, allenfalls könnte ich es auf der Miara versuchen, einer Anfängerpiste, die ein nur ganz leichtes Gefälle hat und ohne größere Herausforderungen zu bewältigen ist. Meine Freunde, denen ich mein Leid klagte, meinten allerdings, so wie sie mich kennen, würde ich ganz bestimmt die Zähne zusammenbeißen und mich von so einem bisschen Zwicken nicht aufhalten lassen und auch die roten Pisten nicht auslassen (schwarze fahre ich mancher Zipperlein wegen nicht mehr). Sie könnten sich diesmal allerdings  täuschen…

Wenn ich  so zurückdenke, haben wir uns auch früher immer wieder mal auf den Weg in den Schnee gemacht wenn und obwohl  hier bei uns schon die Narzissen und Forsythien blühten. Wir sind oft mit den Kindern zur Familien-Ski-Freizeit nach Südtirol gefahren und da die Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern anreisten, war es meistens “um Ostern”, wenn fast alle Schüler (und Lehrer) in Deutschland Ferien hatten. Manchmal lag Ostern schon ziemlich spät im April, dann grünten unten in Bruneck bereits die Bäume, oben auf der Glatze lag nur noch auf den Pisten Schnee und in den Wiesen daneben blühten die wilden Krokusse.   Spätestens ab Mittag wurde der Schnee weich und sulzig, was der Freude der Kinder aber keinen Abbruch tat, mir hingegen auch damals nicht sonderlich behagte. Die jüngeren Kinder bauten nachmittags nach dem Skifahren Buden im Wald, spielten Räuber und Ritter….  oder nahmen am “Kinderprogramm” teil, wie auch die etwas älteren Kinder  “ihre” Veranstaltungen hatten. Es waren für die ganze Familie wunderbare, schöne, (beinahe) stressfreie und entspannende Tage!  “Beinahe” deshalb, weil spätestens um 9.00h die ganze Familie – Vater, Mutter und vier Kinder –  an der Gondelstation zu sein hatte, das war ein ungeschriebenes und ehernes Gesetz! Das hieß, nach dem Frühstück die Skiklamotten anziehen – vorher noch der übliche Gang zur Toilette -, Ski und Stöcke aus dem Skikeller in die Box befördern, Handschuhe, Mütze, Brille, Pass und Skischuhe nicht vergessen, den Rucksack fertig gepackt haben, alle Kinder auf den Sitzen im Auto (mit Kinderrückbank)*** verfrachten, losfahren, einen Parkplatz möglichst nah an der Treppe zur Gondelstation ergattern, Skischuhe anziehen, den beiden “Kleinen” die Stöcke in die Hand drücken, für uns Eltern die eigenen Ski und die der Jungsbrüder  schultern –  die “Jungsbrüder” trugen die leichteren Ski  der “Kleinen”  -, losstapfen, keinen dabei verlieren!  An der Gondel warten! Lange warten!   Die Warterei verkürzten wir uns mit Erzählungen der Art “weißt du noch?”, mit Ratespielen oder auch mit lustigen Gesängen, waren doch meistens auch andere Familien aus unserer Gruppe mit uns aufgebrochen.  Manchmal müssten wir die Kinder auch vor allzu rabiaten Dränglern schützen…

Dann wurde irgendwann  eine schnellere Seilbahn gebaut und noch eine zweite und die Warterei verkürzte sich deutlich! Und auch die Kinder wurden groß, konnten ihre Sachen selber tragen und mit unserem  zweiten Auto dank eigenem Führerschein auch schon mal früher oder später losfahren.  

Schön war’s …. und wenn ich so daran denke…..

kriege ich doch Lust auf Schnee, Ski und Pisten!

Die “Kinder” werden mir fehlen – und angesichts dieser nostalgischen Erinnerungen auch die gute Gemeinschaft in der Freizeit mit Singen, Bibelarbeiten, Doppelkopfrunden, Klönen… und natürlich dem unvermeidlichen “Bunten Abend”!

Der Meinige und ich werden ganz allein unser 40-jähriges Kronplatzjubiläum  trotz und alledem genießen

.

*** Das umfangreiche Gepäck wurde für die An- und Abreise zur Unterkunft in einem Anhänger transportiert, der während der Freizeit auf dem Gelände parkte!

Nun jammern sie… 6. März, 2014

Posted by Rika in aus meinem kramladen, christsein und glaube, familie, gesellschaft, Kinder - Famile, meine persönliche presseschau.
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Der Kirche gehe die Jugend verloren, liest man heute bei idea, und dann folgt eine kurze Zusammenstellung diverser Faktoren, die dazu recherchiert wurden.

Aber konnte man das nicht schon lange kommen sehen?

Was hat denn “die Kirche” unternommen, wenn ausgerechnet die “Events”, die Jugendliche begeistern,  in den Medien heftigst kritisiert wurden? Nichts, ist mein Eindruck. Was hat “die Kirche” unternommen, um den Kritikern des “Christivals öffentlich den Wind aus den Segeln zu nehmen? Gar nichts! Vielmehr schweigt “die Kirche” verschämt wenn gegen christliche Jugendtreffen gewettert wird oder Evangelikale mit Fanatikern gleichgesetzt und zudem in die “rechte Ecke” gestellt werden. Wer mag sich denn noch zu einem  “lustvollen Christsein” bekennen, wenn in den Medien und auch von Politikern (Volker Beck ist da zu nennen) gegen junge Christen gehetzt wird?

Glaubt denn “die Kirche” allen Ernstes, Jugendliche mit sozialdemokratisch angehauchten Parolen oder grünalternativen Schöpfungsbewahrungsappellen in den Sonntagspredigten für das Christsein begeistern zu können? Und meint “die Kirche”, mit  dreimal im Jahr stattfindenden Familiengottesdiensten junge Eltern für engagiertes christliches Alltagsleben werben zu können? Hat nicht schon seit Jahren der Konfirmandenunterricht im Bewusstsein der Jugendlichen in erster Linie dazu zu dienen, den “Wertegewinn” am Ende in Form von vielen, vielen Talern sicher zu stellen?

Nein, mich wundert das alles gar nicht.

Kirche, die nicht mehr aus dem lebendigen Glauben an Jesus Christus ihre Vitalität und Attraktivität schöpft, wird zu einem bloßen Gutmenschenverein verkommen, das ist so sicher wie das “Amen in der Kirche”!

Nein, und das ist nicht “auch gut so”!!

Volkskrankheit… 4. März, 2014

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Ich habe Rücken!

Seit gut einer Woche plagt mich ein stechender Schmerz.

Krumm wie ein altes Weib schleiche ich unter Stöhnen und Seufzen durchs Haus, das Liegen im Bett ist auch keine Alternative und kein Stuhl oder Sessel ist geeignet auch nur einige Stunden darauf zu verbringen. So leide ich alternierend im Liegen, Sitzen oder Schleichen.

Natürlich nehme ich Medikamente!

Das Heizkissen braucht dringend eine Abkühlung, sonst schmort es vermutlich gleich durch!

An Morgengymnastik oder die dringend nötige Körperertüchtigung ist gar nicht zu denken – dabei will ich demnächst den Skiurlaub nachholen, der Anfang Januar wegen schwerer Erkältung ausgefallen ist…

Vermutlich habe ich mir die Plage durch das lange Sitzen im Bus eingehandelt.

Wir haben nämlich eine wunderbare Bildungsreise unternommen, die eigentlich auf die “jung gebliebenen Rentner” – wie wir sie sind – perfekt zugeschnitten war… Der – den meisten Rentnern eigenen – senilen Bettflucht sei Dank konnten die “Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten” schon in aller Herrgottsfrühe beginnen und erst am späten Nachmittag enden. Die kleinen Pausen reichten gerade aus, gewisse Bedürfnisse der Reisenden wie auch die der einheimischen Andenkenhändler zu befriedigen, waren aber zu kurz, um die Rückenmuskulatur durch aktive Bewegung fit zu halten und auch die Besichtigungen der antiken Wunderwelten verlangten mehr Standfähigkeit denn ausdauerndes Wandervermögen. So ist das nun mal, aber das wusste ich vorher  und deshalb mecker ich ja auch gar nicht….

Ich jammere nur so ein bisschen vor mich  hin, und da das Jammern ja gar nicht schön ist, wenn es keiner hört, der Liebste sich aber gerade im Fitnessstudio für das Skifahren präpariert, bleibt mir gar nichts anderes übrig als hier ein bisschen rumzugreinen.

Danke fürs Zuhören, bzw. für die (hoffentlich! ) verständnisvolle  Anteilnahme  ;-)  Ich weiß das zu schätzen.

Damit Ihr, werte Leserinnen und Leser, aber auch ein bisschen was zum Schmunzeln habt, sei Euch diese herrliche Glosse empfohlen, die ich bei Spon  entdeckte und die meine Befindlichkeit aufs Trefflichste wiedergibt:

Wunderläufer Achim Achilles hat Rücken – und alle haben gute Ratschläge:

 

Nur das mit dem Ausschlafen hat bisher nicht funktioniert…. Leider!

Aus der Vergangenheit lernen… 13. Februar, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, israel, terrorismus.
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WIR, soviel ist klar, haben längst aus der Vergangenheit gelernt – oder vielleicht doch nicht?

Diese ebenso bange wie berechtigte Frage muss man sich stellen, wenn man – wie ich – in den Kommentaren zu Berichten aus oder über Israel immer wieder die Forderung liest: Die Israelis müssen doch etwas aus ihrer Vergangenheit gelernt haben oder sich zumindest Mühe geben aus der Vergangenheit zu lernen. Und wenn sie schon nichts gelernt hätten, müssten eben Leute wie Frau Ashton, Herr Steinmeier oder jüngst Herr Schulz sie darüber belehren, was sie zu lernen hätten. Das, was sie aus “ihrer Vergangenheit” gelernt haben sollten oder lernen müssten bleibt freilich  bei den meisten Kommentaren in vagen Andeutungen stecken und bezieht sich meistens ebenso nebulös auf ihr Verhältnis zu den arabischen Nachbarn und den “Palästinensern”, die ja in den sechziger Jahren ein bis dahin nie dagewesenes Volk wurden.

Schauen wir uns doch mal die Vergangenheit an.

Ich tue das sehr vorsichtig, weil ich weder Historikerin noch Israel-Expertin bin. Aber schon der erste Blick in die relativ junge Vergangenheit ist aufschlussreich – und der noch weiter zurück nicht minder!

Zum besseren Fortgang der Friedensgespräche wurde Israel von den amerikanischen Freunden gedrängt seinen guten Willen zu zeigen durch die Freilassung palästinensischer Gefangener. Bei den Gefangenen handelte es sich nicht um Hühnerdiebe, wie man sich leicht denken kann, es waren vielmehr ohne Ausnahme solche Menschen, die Anschläge auf israelische Zivilisten entweder geplant oder unterstützt und / oder selber ausgeführt hatten. Anschläge, bei denen israelische Staatsbürger zu Tode gekommen und andere schwer verletzt worden waren. Die israelische Regierung ließ sich auf diesen Deal ein, trotz der heftig geführten Debatte im Land, trotz der vielen traumatisierten Opfer, trotz der Trauer der vielen hinterbliebenen Angehörigen.  Und wie sah die Antwort auf die Freilassung aus?   Mörder und Totschläger wurden frenetisch bejubelt und gefeiert – kann man das als besondere Vertrauen bildende Maßnahme verstehen?  Was lernen die Israelis aus dieser Situation? Unter Schmerzen wird ein Abkommen getroffen und von den Palästinensern mit Füßen getreten.

Ist es etwa das, was Israel aus seiner Vergangenheit lernen soll?

Im Jahr 2005 räumt Israel den Gazastreifen, d.h. es leben fortan keine “Siedler” mehr in dem Gebiet, die Armee hat keine Veranlassung mehr im Gazastreifen Präsenz zu zeigen und tut das auch nicht. Was folgt aber auf diesen Abzug? Raketenterror aus dem Gazastreifen, Terroraktionen, die Entführung Gilad Shalids, der erst nach sehr langer Zeit von der Hamas frei gelassen wird.

Ist es etwa das, was Israel aus seiner Vergangenheit lernen soll?

Israel zieht sich im Zuge der Verhandlungen mit Ägypten vollständig aus dem Sinai zurück. Lange Zeit herrscht Ruhe in dem Gebiet, Touristen  wie Israelis können ungehindert den Sinai bereisen (hab ich 1995 ausprobiert, gemischte Reisegruppe aus Europäern und Israelis, toll!!!) solange in Ägypten der “Pharao” Mubarak an der Regierung ist. Mit dem “ägyptischen Frühling” ändert sich die Lage, der Sianai wird instabil, islamische Terrorbanden zerstören Gasleitungen, verschleppen Touristen, morden Flüchtlinge, machen entspannte Sinai-Trips zum Horrortrip.

Ist es das, was Israel aus seiner Vergangenheit lernen soll?

Ich überschlage ein paar Jahre, die kriegerischen Auseinandersetzungen, die mörderischen Aktionen arabischer Terroristen, die Angriffe der arabischen Nachbarn auf den jüdischen Staat, möchte aber die Frage nicht auslassen, was Israel aus den Angriffen lernen sollte. Sich nicht zu Wehr setzen, vielleicht? Die Charta der Hamas einfach ignorieren, die wüsten Beschimpfungen aus dem Iran nicht zur Kenntnis nehmen, gar nicht  darauf eingehen, dass Hundertausende  “Tod den Juden” brüllen, nicht nur in Teheran, nein, auch in Berlin, in Hannover… ?

Der israelischen Staatgründung, bei der Ben Gurion ausdrücklich den arabischen Nachbarn und den arabischen Bürgern des neuen Staates Israel die Hand zum Frieden reichte, folgte ein blutiger Krieg, den Israel nur mit Mühe überstand und in dessen Folge Jordanien nicht nur das sogenannte Westjordanland, sondern auch   den jüdischen Teil des alten Jerusalem besetzte, den Juden das Betreten der jüdischen Altstadt Jerusalems verbot, und damit auch das Beten an der Westmauer des ehemaligen jüdischen Tempels nicht mehr möglich war.

Was sollen die Israelis aus der Vergangenheit lernen?

Im ersten Weltkrieg kämpften und starben deutsche jüdische Soldaten für “Kaiser und Vaterland”. Es war ihr Kaiser, ihr Vaterland. Und nur 15 Jahre später wurden Juden aller öffentlichen Ämter enthoben, durften sie weder Richter noch Lehrer oder Professoren sein, begann der Prozess der Ausgrenzung  von Juden aus der deutschen Gesellschaft.  Heute werden im Gedenken an die Reichspogromnacht salbungsvolle Reden gehalten, für die Juden Deutschlands war es damals das endgültige Signal für ihr bevorstehendes Martyrium, der Auftakt zur Vernichtung der europäischen Juden.

Was sollen die Israelis aus der Vergangenheit lernen?

Vor der kurzen Zeit der relativen Freiheit für Juden in Deutschland waren Juden unter ständigem Druck, sie hatten keine bürgerlichen Rechte, dafür aber umso mehr die Pflicht für Sondersteuern. Sie waren nicht sicher vor den christlichen Nachbarn, immer wieder kam es zu furchtbaren Pogromen,  zu Übergriffen, Zerstörung jüdischen Eigentums,  zu Morden und blutigen Gewaltorgien.

Was sollen Israelis aus der Vergangenheit lernen.

Luther, dessen Lebenswerk wir in der Luther-dekade gedenken, verfluchte die Juden und rief zu Hass und Verfolgung auf. Seine Schriften trugen / tragen wesentlich dazu bei, das jahrhundertelang Christen ein sehr gestörtes, um nicht zu sagen ausgesprochen feindliches Verhältnis zu Juden hatten und viele noch heute haben.

Was soll Israel aus der Vergangenheit lernen?

Die grausamen Zustände des Mittelalters, die Übergriffe auf Juden in Zusammenhang mit Pest-Epedemien und den Kreuzzügen muss ich hier nicht näher beschreiben, ebenso wenig die Vertreibung der Juden aus Spanien, Frankreich, Deutschland…. oder die Vertreibung der Juden aus den arabischen Ländern nach der Staatsgründung Israels.

Was also soll Israel aus der Vergangenheit lernen?

Israel hat aus der Vergangenheit gelernt.

Nie wieder sollen Juden der feindlich gesinnten Umwelt schutzlos ausgeliefert sein.

Die Frage nach dem, was aus der Vergangenheit gelernt werden sollte, muss letztlich an uns Nicht-Juden  zurückfallen und auch und vor allem jenen gestellt werden, die Israel aus dem Buch der Geschichte oder  von der Landkarte tilgen wollen.

(Wenn ich Zeit habe – gerade habe ich leider gar keine Zeit – werde ich die einzelnen Abschnitte mit Links versehen…. und Quellen nennen.)

Liebe SPD… 12. Februar, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", aus meinem kramladen, gesellschaft, israel, politik.
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wie machst du es mir schwer in diesen Tagen….

Besser gesagt, wie machen es mir deine offiziellen Großkopferten so schwer.

Was die Genossen in der Bundesregierung in Berlin so anstellen –  geschenkt, damit kann ich leben…   ganz aktuell   Wowereit und Edathy – die kann ich verkraften, da gab es schon ganz andere Schwierigkeiten mit deinem Personal….

Was mich aber nun wirklich zur Verzweifelung bringt ist dein europäischer Ableger, der Martin Schulz.

Ich habe schon sehr gelitten als der Sigmar Gabriel seine Eindrücke frisch aus Hebron mitteilte und auch die angestrebte “strategische Partnerschaft” mit der Fatah war und ist  mir ein Graus, Gespräche mit der Hamas zu führen halte ich für pure Zeitverschwendung – ganz abgesehen von der  (von mir unerwünschten) “Aufwertung” die die Terrororganisation dadurch erlangte  - und die Unterstützung von Boykottmaßnahmen israelischer Produkte aus Judäa und Samaria betrüben mich zutiefst.  Was Frank Walter in Israel ablieferte war ja schon mehr als starker Tobak. Aber was nun der Genosse Schulz in der Knesset von sich gab, das erregt meinen Zorn und macht mich gleichzeitig unsagbar traurig. Ausgerechnet ein Genosse gibt solche Sätze von sich – und ausgerechnet in Jerusalem vor dem israelischen Parlament und das zu allem Unheil noch auf Deutsch. Mehr geht nicht, mehr ertrage ich nicht.

Ich habe in den letzten Jahren schon sehr oft darüber nachgedacht, dir mein Parteibuch zurückzugeben. Zuviel Frust über politische Entscheidungen, politisches Personal, politische Perspektiven.

Aber siehst du, so einfach ist das nicht. Dazu musst du wissen, dass ich in einem sehr frommen christlichen Haus aufgewachsen bin und wir – also meine Familie – schon so etwas wie Exoten in unserem frommen Umfeld waren, denn eigentlich waren die meisten mir bekannten Frommen meiner Religionsgemeinschaft treue Anhänger der CDU und SPD-Anhänger hatten einen schweren Stand, ganz zu schweigen von SPD-Mitgliedern.  Aber meine Familie hat eine lange sozialdemokratische Tradition. Einer meiner Großonkel hat sich erschossen, um der Verhaftung durch die Gestapo und den zu erwartenden Verhören zu entgehen.  Er  wollte die Genossen nicht verraten…. Seine Schwägerin, meine Großmutter, verblüffte mich damit, dass sie, aus deren Mund ich bis dahin nur fromme pietistische Heilslieder gehört hatte, während der Übertragung einer politischen Veranstaltung im Fernsehen die International textsicher sang …. auf meine erstaunte Nachfrage erzählte sie mir ihre Geschichte, wie sie als junges Mädchen zu den  Veranstaltungen des Arbeiterveins  der SPD gegangen war und viel gelernt hatte, obwohl sie schon damals eine “Fromme” war. Ich sage dies  keinesfalls ironisch oder abwertend, nein, im Gegenteil, ich glaube aus tiefer Seele und mit voller Überzeugung an die gute Nachricht und frohe Botschaft von Jesus Christus, weder möchte ich meine Beziehung zu Jesus missen, noch meinen Glauben an ihn verleugnen. In meinem Ortsverein war ich aber ebenso  exotisch wie es meine Eltern in früheren Zeiten in der Gemeinde waren. In meiner Gegenwart wurden Witze über Gott und Jesus gerissen, dass mir Hören und Sehen verging und Christen wurden beleidigt – bis es mir irgendwann reichte und ich mich zu meinem Christsein bekannte und es mir verbat, in meiner Gegenwart so zu reden. Die Genossen haben das akzeptiert…  “Bruder Johannes” war ich darum sehr nah, aber auch Willy war mein großes Vorbild! Es war ausgerechnet ein “Egged-Bus” in Israel auf der Fahrt von Haifa nach Tel Aviv, in dem ich von seinem Tod erfuhr: “Willy Brandt met” – Willy Brand ist tot.

Siehst du, liebe SPD, da kann ich nicht einfach mal eben so dir meine Mitgliedschaft kündigen,   weil dein Personal sich ganz und gar daneben benimmt,  ganz abgesehen davon, dass ich die Kernaussagen deines Programms teile; sie erscheinen mir sehr viel mehr mit der Bergpredigt kompatibel zu sein  als manches andere Programm einer deutschen Partei. Da gibt man nicht so schnell auf. Und überhaupt, wo kämst du denn hin, wenn Leute wie ich dir den Rücken kehren würden, Leute, die das “Existenzrecht” Israels nicht nur für eine nette Floskel und bedeutsam im “Hinblick auf ‘unsere Vergangenheit’ halten. Ich werde dir meine Parteibuch nicht zurückgeben und dich nicht denen überlassen, die strategisch mit den Feinden Israels zusammen arbeiten wollen, die sich die israelfeindliche Propaganda der Araber zueigen machen und meinen, als “Freunde Israels” den Staat kritisieren zu MÜSSEN als gäbe es keinen anderen Staat, der ihrer Belehrung und Kritik bedürfe. Ob der Genosse Schulz sich auch vor das iranische Parlament stellt und seine “freundschaftliche” Kritik an den Mann bringt? Ob der Vorsitzende auch den “Palästinensern” sehr energisch mitteilt, dass nur die Anerkennung Israels als jüdischer Staat Frieden für die Region bedeutet? Ob Andrea die Herren von der Hamas darauf hinweist, dass in ihrer Charta immer noch von der Vernichtung Israels die Rede ist und dass DU, liebe SPD, das keineswegs hinnehmen wirst?

Denn das wirst du doch nicht, oder?

Auch wenn Martin Schulz die Lügen der Araber in der Knesset zum Anlass nimmt, Israel zu belehren, auch wenn die Fraktion im Bundestag einer Boykottformulierung zustimmt, du, alte SPD wirst doch nicht zulassen, dass Israel am medialen Pranger stehend sein Recht auf Selbstbestimmung und Eigenständigkeit verliert.

Du nicht, SPD…. Du hast dich Adolf widersetzt und wirst dich doch nicht vor den Mullahs und Israelhassern beugen!

Aus fremder Feder: Fakten zu Palästina… 7. Februar, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel.
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Der folgende Artikel, den ich bei “heplev”    heute entdeckte, ist so grundlegend, dass ich ihn ungekürzt und unkommentiert hier einstelle einschließlich des Originaltitels und aller relevanten Quellenangaben:

 

Die Welt mit Fakten zu „Palästina“ verwirren

6. Februar 2014 um 14:10 | Veröffentlicht in AraberGeschichtePalästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
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Palästina ist ein geografischer Bereich, keine Nationalität

Eli E. Hertz, IsraelNationalNews.com, 26. Januar 2014

Die Araber erfanden in den 1960-er Jahren eine besondere nationale Einrichtung namens Palästinenser, ausdrücklich nur wegen politischem Gewinn. Sie brandmarken Israelis als Invasoren und behaupten, der Palästina genannte geografische Bereich gehöre exklusiv den Arabern.

Das Wort Palästina ist nicht einmal arabisch. Es ist ein von den Römern um 135 n.Chr. geprägtes Wort, das von einem Seefahrervolk aus der Ägais abgeleitet wurde, das in der Antike an der Küste Kanaans siedelte – den Philistern. Der Name wurde gewählt, um Judäa zu ersetzen, als Zeichen, dass damals die jüdische Souveränität nach der jüdischen Revolte gegen Rom ausgelöscht worden war.

Im Lauf der Zeit wurde der lateinische Name Philistia weiter in Palistina oder Palästina verfälscht. Während der nächsten 2000 Jahre war, was in Palästina umbenannt worden war, niemals ein unabhängiger Staat, der einem Volk gehörte; auch kam während der 1.300 Jahre muslimischer Hegemonie in Palästina unter arabischer und ottomanischer Herrschaft nie ein palästinensisches Volk auf, das sich von anderen Arabern unterschied.

Palästina war und ist lediglich ein geografischer Name. Daher überrascht es nicht, dass in modernen Zeiten der Name „Palästina“ oder „palästinensisch“ als Adjektiv auf alle Einwohner der Gegend zwischen Mittelmeer und Jordan angewandt wurde – auf palästinensische Juden und palästinensische Araber gleichermaßen. Fakt ist, dass bis in die 1960-er Jahren die meisten Araber in Palästina es vorzogen sich nur als Teil der großen arabischen Nation oder Bürger von „Südsyrien“ bezeichneten.

Der Begriff „Palästinenser“ als Nomen wurde von den Arabern in den 1960-er Jahren von Yassir Arafat als Taktik usurpiert und vereinnahmt, um die Juden als Eindringlinge auf dem Gebiet anderer zu brandmarken. Er stellte die arabischen Einwohner Israels und den „Gebieten“ verlogen als eingeborene Bewohner seit undenkbaren Zeiten dar. Diese Erfindung eines Volkes erlaubte es den palästinensischen Arabern mit dem jüdischen Volk als Nation pari zu ziehen, das einen unabhängigen Staat verdient.

Historisch gab es, bevor die Araber das palästinensische Volk als exklusiv arabisches Phänomen erfanden, keine solche Gruppe.

Zahllose alte, offizielle Dokumente des britischen Mandats sprechen von „den Juden“ und „den Arabern“ Palästinas – nicht „Jude und Palästinensern“.

Die Ironie ist: Bevor die örtlichen Juden 1948 anfingen sich Israelis zu nennen (der Name „Israel“ wurde für den neu gegründeten jüdischen Staat gewählt), galt der Begriff „Palästina“ fast ausschließlich für Juden und die von neuen jüdischen Einwanderern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, vor der Unabhängigkeit gegründeten Institutionen. Einige Beispiele*:

  • Die Jerusalem Post, 1932 gegründet, hieß bis 1948 Palestine Post.
  • Die Bank Leumi L’Israel hieß „Anglo-Palestine Bank, a Jewish Company“.
  • Die Jewish Agency – ein Zweig der zionistischen Bewegung, der seit 1929 jüdische Besiedlung betrieb – hieß Jewish Agency for Palestine.
  • Die Hauszeitung des amerikanischen Zionismus in den 1930-er Jahren hieß New Palestine.
  • Das heutige Israelische Philharmonische Orchester, gegründet 1936 von deutsch-jüdischen Flüchtlingen, die aus Nazideutschland flohen, hieß „Palestine Symphony Orchestra, zusammengestellt aus 70 palästinensischen Juden“.
  • Der Untied Jewish Appeal (UJA) wurde 1939 als Zusammenschluss des United Palestine Appeal und dem Spendensammel-Zweig des Joint Distribution Committee gegründet.

Ermutigt durch ihren Erfolg bei historischem Revisionismus und der Gehirnwäsche der Welt mit der „Großen Lüge“ eines palästinensischen Volks haben die palästinensischen Araber in jüngerer Zeit begonnen die Behauptung zu erheben die Nachkommen der Philister und sogar der Steinzeit-Kanaaniter zu sein.

Auf Grundlage dieses Mythos können sie behaupten von den Juden  zweimal zu Opfern gemacht worden zu sein: Bei der Eroberung Kanaans durch die Israeliten und von den Israelis der Moderne – eine komplette Erfindung.

Archäologen erklären, dass die Philister ein mediterranes Volk waren, das um 1100 v.Chr. entlang der Küste Kanaans siedelte. Sie hatten keine Verbindung zur arabischen Nation, einem Wüstenvolk, das aus der arabischen Halbinsel kam.

Widersprüche sind im Überfluss vorhanden; Palästinenserführer behaupten von den Kanaanitern abzustammen, von den Philistern, den Jebusiten und den ersten Christen. Sie vereinnahmen auch Jesus und ignorieren sein Jüdisch sein; gleichzeitig behaupten sie, die Juden waren nie ein Volk und bauten nie die Heiligen Tempel in Jerusalem.

Es gab nie einen souveränen arabischen Staat in Palästina

Die Künstlichkeit einer palästinensischen Identität spiegelt sich in den Haltungen und Taten benachbarter arabischer Staaten, die nie einen Palästinenserstaat errichteten. Sie drückt sich außerdem in den Äußerungen und Loyalitäten der so genannten Palästinenser aus. Nur zweimal in der Geschichte Jerusalems war die Stadt eine nationale Hauptstadt. Das erste Mal war sie die Hauptstadt der beiden jüdischen Staaten während der Zeiten des ersten und des zweiten Tempels, wie sie in der Bibel beschrieben sind, bekräftigt durch archäologische Belege und zahlreiche antike Dokumente. Das zweite Mal ist in der Moderne als Hauptstadt des Staates Israel. Sie war nie arabische Hauptstadt – aus dem einfachen Grund, dass es nie einen palästinensisch-arabischen Staat gab.

Die von arabischen Führern im Namen der palästinensischen Araber geschwungenen Reden klingen hohl, denn die Araber in den Nachbarländern, die 99,9 Prozent des Landes des Nahen Ostens beherrschen, haben nie eine palästinensische Einheit anerkannt. Sie haben Palästina und seine arabischen Einwohner immer als Teil der „arabischen Nation“ betrachtet, historisch und politisch als integralen Bestandteil von Großsyrien.

Die Araber haben nie einen palästinensisch-arabischen Staat geschaffen, als die UNO 1947 einen Teilungsplan zur Gründung „eines arabischen und eines jüdischen Staates“ anbot (sie nannten das keinen Palästinenserstaat, sollte angemerkt werden). Auch erkannten die Araber während der zwei Jahrzehnte vor dem Sechstagekrieg keinen palästinensisch-arabischen Staat an, als der Bereich von Judäa und Samaria („Westbank“) unter jordanischer und der Gazastreifen unter ägyptischer Kontrolle standen; sie schrien während dieser Jahre unter jordanischer und ägyptischer Herrschaft auch nicht nach Autonomie oder Unabhängigkeit.

Deutlich vor der Entscheidung von 1967 ein neues arabisches Volk namens „Palästinenser“ zu schaffen, als das Wort „Palästinenser“ mit jüdischen Anstrengungen verbunden war, gab Auni Bey Abdul-Hadi, ein örtlicher Araberführer, 1937 vor einem britischen Untersuchungsausschuss – der Peel-Kommission als Zeuge aus: „So etwas [wie Palästina] gibt es nicht! Palästina ist ein Begriff, den die Zionisten erfanden! Es gibt in der Bibel kein Palästina. Unser Land war Jahrhunderte lang Teil von Syrien.“

Anmerkung des Editors: P.E.F. – ursprünglich der Palestine Endowment Fund – wurde 1922 von Richter Brandeis und anderen prominenten Juden gegründet; die Internetseite erklärt, dass er gegründet wurde, um Zuschüsse für genehmigte israelische Wohlfahrtsorganisationen zu vermitteln; er hat seinen Sitz in New York und heißt jetzt P.E.F., Israel Endowment Funds.

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