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Liebe Regierung, 20. Juli, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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ja, ja, ich weiß, es ist Sommer und da macht man es sich gerne nett im Grünen. Das Wochende beginnt schon Donnerstag kurz nach 12.00h, man träumt von Ruhe, Sonne Urlaub.

Urlaub macht ja nun die Chefin, habe ich gelesen. Drei Wochen. Es sei ihr gegönnt nach den vielen Rettungsarbeiten in Europa und der Welt.

Aber liebe Regierung, irgendjemand muss doch in eurem Laden die Stallwache halten. Das war ja sogar an meiner früheren Schule so, da musste immer jemand nach der realen Post im Briefkasten und den Mails im Computer sehen, es könnte ja etwas Wichtiges dabei sein und es wäre doch ganz schön blöd, wenn am Ende des Urlaubs der Chef wieder in  sein Amtszimmer kommt und da liegt die Post, die er schon vor 14 Tage hätte beantworten müssen.

Ausserdem war an meiner Schule immer ein Hausmeister in regelmäßigen  Abständen damit beschäftigt nachzuschauen, ob wirlich alle Wasserhähne geschlossen, kein Fenster mehr geöffnet und keine Tür unverriegelt geblieben war und auch danach zu sehen, ob nicht heimlich ein Unbefugter sich Einlass verschafft hatte und Wasserhähne und Fenster manipuliert  oder etwas aus den Fächern des Kollegiums im Lehrerzimmer geklaut hatte.

Das war ungeheuer beruhigend für alle Kolleginnen und Kollegen, dass die Schule auch im Urlaub sozusagen im “stand by” blieb und niemand dummes Zeug mit ihr trieb.

Siehst du, liebe Regierung, ich habe aber nun den Eindruck, dass bei dir niemand mehr zuständig ist.

Gerade tobt durch Deutschland eine furchtbare Welle schrecklicher Demonstrationen mit wirklich hässlichen antisemitischen Hasstiraden, die von Tausenden Demonstranten, die angeblich für den Frieden in Gaza sind, geschrien, gejohlt und gegrölt werden. Es werden Schilder gezeigt, die zum Hass auf Israel auffordern und die ganz, ganz böse Sachen über Juden sagen.

Die Leute machen ein Getöse, dass  es ein Graus ist und ich mir zum ersten Mal vorstellen kann, wie das damals bei Adolf und Goebbels war, wenn die die Massen auf die Straßen schickten, um gegen die Juden Stimmung zu machen.

Damals, so habe ich es im Geschichtsunterricht gelernt, hat man diese fiesen Parolen gegen Juden auch in den Volksempfängern hören können. In jedem Haushalt stand so ein Gerät. Glücklicherweise ist die Technik der heutigen Rundfunkempänger ja sehr viel besser geworden und auch die Versorgung der Bevölkerung mit Fernsehgeräten ist nahezu lückenlos.

Leider muss ich aber mitteilen, dass die Programmgestaltung doch sehr zu wünschen übrig lässt und ich manchmal vor den Nachrichten des ZDF und der ARD sitze und weder Augen noch Ohren traue, weil das, was da berichtet wird über Israel und Gaza, so gar nicht dem Kenntnisstand entspricht, den ich mir dank der Internetverbindungen ins weltweite Angebot erworben habe. Und dann frage ich mich, ob denn die Damen und Herren Redakteure gar nicht über einen Internetanschluß verfügen oder aber, wenn sie doch das Internet nutzen können, sie einer Anweisung folgen, nur die Israelis verantwortlich zu machen und Fatah und Hamas mit Samthandschuhen anzufassen.

Liebe Regierung, ich will nicht hoffen, dass du dahinter stehst. Aber es macht mich schon sehr nachdenklich, dass zum Beispiel Herr Todenhöfer in der ARD die Deutungsheoheit zum Gaza-Konflilkt innehat. Wäre es nicht Sache des Außenministers, da mal Klartext zu reden oder hat etwa Herr Steinmeier mal kurzerhand und vorübergehend seine Aufgabe, zur Außenpolitik Stellung zu nehmen, an Herrn Todenhöfer delegiert?

Das wäre mir persönlich aber gar nicht lieb. Denn der Herr Todenhöfer scheint nicht mehr ganz im Besitz aller geistigen Kräfte und Fähigkeiten zu sein, die man für so eine komplizierte Aufgabe doch benötigt. Liebe Regierung, wenn man die Facebook-Seite des Herrn Todenhöfer mal genauer durch liest, und dort vor allem die Kommentare anschaut, könnte man meinen, das “Dritte Reich” sei wieder über uns hereingebrochen – als gruseliger Wiedergänger sozusagen, so schrecklich wird dort gegen Juden gewettert und der Herr Tofenhöfer unternimmt nichts dagegen.

Aber nicht nur die Außenpolitik erfüllt mich mit Sorge.

Sag mal, liebe Regierung, ist der Innenminister auch in Urlaub gefahren?

Seit einer Woche tobt der antisemitische Mob auf den Straßen Deutschlands und da hätte ich doch schon mal ganz gerne ein Wörtchen unseres Innenministers zu diesem schändlichen Treiben gehört. Aber nix da, kein Sterbenswörtchen ist verlautbart worden.

Kann es sein, dass der Minister das nicht mitbekommen hat?  Eigentlich ja wohl nicht, liebe Regierung, denn dafür, für das was innerhalb Deutschlands so passiert, haben wir doch den Innenminister. Und er muss es doch erfahren haben, dass aus einem Polizeiwagen heraus in Frankfurt ein Mann brüllen durfte: “Kindermörder Israel!”  Mir hat das nicht gefallen. Und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es dem Innenminister gefallen hat. Auch die Sprechchöre in Berlin waren doch eigentlich überaus unanständig: “Jude, Jude feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!”  Das haben schon damals die Pimpfe unter Adolf geschrieen. Liebe Regierung und wir haben doch die Nazis endgültig aufgearbeitet. Ach nein, wir haben die Vergangenheit aufgearbeitet, aber mir scheint, die Nazis gleich mit. So wie man einen alten Tisch beim Schreiner aufarbeiten lässt, damit er wieder wie neu aussieht.  Ist das wirklich in deinem Sinne, liebe Regierung, die Nazis ganz wie neu aussehen zu lassen? Noch dazu mit einer neuen,  grässlich judenfeindlichen, islamischen Politur versehen?

Liebe Regierung, bitte melde dich bei deiner überaus irritierten, aber treuen Staatsbürgerin Rika,   damit ich beruhigt den restlichen Sommer genießen kann und ganz sicher weiß, dass Herr Todenhöfer nicht in deinem Sinn spricht, Herr Kleber vom ZDF auch nicht, auch nicht die Leute vom Deutschlandfunk und anderen öffentlichrechtlichen Medien, die ich ja mit meinen Gebühren finanziere. Ich möchte auch, dass du klar stellt, dasss wir keinen rechten  und auch keinen linken Islamfaschismus in Deutschland brauchen und darum auch diese grässlichen Parolen nichts mit Meinungsfreiheit, dafür aber viel mit Judenhass zu tun haben und du das auch nicht für Deutschland willst.

Das wäre mir sehr wichtig.

 

Mit freundlich-unsicheren Grüßen (ob ich dir noch trauen kann)

Deine Rika

 

 

 

..

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Bitte meinen Hinweis zur Diskussion (siehe oben) beachten.

“Öffne deine Augen…” 18. Juli, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, islam, israel, meine persönliche presseschau, vermischtes.
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Seit Tagen treibe ich mich auf den Oranisationsseiten der Demonstrationen “für Gaza” herum.

Fast alle diese Gruppen funktionieren  nach einem einheitlichen System und Muster:  Gaza ist von den bösen Israelis bedrängt, bedroht und angegriffen; “wir”, die Guten, müssen uns mit “unseren Geschwistern in Gaza” solidarisieren.  Da riecht man förmlich schon aus welcher Ecke der Wind weht, wenngleich die Organisatoren neben allem  “insAllah”  auch ganz begeistert sind über Christen, Säkulare, Linke und was sich sonst noch so auf der Bühne des Kampfes  gegen das “Weltjudentum”     den Zionismus bewegt und sich nun engagiert und mit der nötigen kritischen Einstellung in den Kampf um Gaza begibt.

Allerdings haben diejenigen die jetzt die Wiener Demonstration  vorbereiten, die Taktik gewechselt, wohl aus der Erfahrung, dass es nicht so gut ankommt, wenn Berichte  wie die aus  Essen,    Bremen,   Frankfurt     Berlin   in den online-Magazinen  und die bei   Facebook und anderen sozialer Netzwerke auch diejenigen  erreichen, die dem Ganzen (bisher) noch relativ neutral gegenüber stehen. Man möchte auf gar keinen Fall in die unschöne Ecke mit Antisemiten gestellt werden, darum hat man auch die überaus clevere Formulierung gefunden: “Wir haben nichts gegen Juden, wir hassen nur die Zionisten“, wobei “Zionist”   synonym für die gebraucht wird, die in irgendeiner Form zu erkennen geben, dass sie den Staat Israel – wenn  schon nicht unterstützen, so aber doch  im Großen und Ganzen – als demokratischen Staat anerkennen. Jeder, der sich – auf welche Weise auch immer – positiv zu Israel äußert, gerät umgehend in den Verdacht ein “Zionist” zu sein, den man demzufolge unbedingt kritisieren und beschimpfen darf, soll, muss und das auch tut. So sagen Kommentatoren, “dass die guten Juden” ja ihrerseits selbst den Staat Israel verteufeln und mit ihm nichts zu tun haben wollen und leider gibt es genug Leute von der Sorte “gute Juden”, die sich nicht entblöden, ihren unappetitlichen Senf in die unbekömmliche Suppe zu geben, die gerade von den “Demonstranten für Gaza”  angerührt wird. Die “Tochter” ist nur eine von ihnen…

Ich mische mich ein, kommentiere, kopiere Links, Artikel, Logos. Ich werde beschimpft, beleidigt, verunglimpft, beschuldigt und schließlich werden  meine Kommentare gelöscht. Viele Stimmen und Meinungen schlagen mir entgegen, kryptische Verschwörungen, seltsame Behauptungen, Verdrehung Tatsachen usw. usw. usw.   Jemand schrieb mir gar, dass es ja gar nicht die Hamas sei, die gegen Israel kämpft, das wären irgendwelche ausländischen Kräfte…. !  Es zeigt sich nun, wie überaus erfolgreich der jahrelange anti-israelische Drill vor allen in Türkisch sprachigen Medien, wohl aber auch innerhalb der muslimischen Ummah Früchte trägt. (Der religiös-islamische Anteil in den Kommentaren ist unübersehbar und groß.)Jede noch so krude Behauptung wird kritiklos geglaubt und übernommen, die augenfälligsten Bildfälschungen als Beweis für Israels vermeintlichen Massenmord an Kindern mit größter Selbstverständlichkeit weiter gereicht.  Mir wird immer wieder vorgehalten, von den “Zionisten” für meine Kommentare bezahlt zu werden, wenn ich Berichte einstelle, die die andere Perspektive, die Israels beschreibt. Und immer wieder werde ich als “Jüdin” beschimpft, wird mir mein Erwiderung Christin zu sein, nicht abgenommen. Es kann einfach nicht sein und wird nicht geduldet, dass jemand für Israel Stellung bezieht. Und es wird in diesen Kommentarspalten leider auch allzu deutlich, dass wir viel zu lange die Lage nicht erkannt haben, nicht deutlich genug darauf bestanden haben, dass die freie Meinungsäußerung zwar ein unveräußerliches Rechtsgut ist, das seine Grenze  aber da haben muss, wo eindeutig mit nationalsozialistischem Gedankengut Stimmung gegen Juden/Israel gemacht wird, der Holocaust einerseits verleugnet, andererseits aber durchaus  “anerkannt” wird und zwar indem  Kommentatoren ihr großes Bedauern darüber aussprechen, dass “Hitler nicht fertig” geworden sei und man nun das weiter führen müsse…

Seit heute ist ein weiteres  Logo im Netz.  Ich veröffentliche es hier in seiner ganzen Größe, zeigt es doch sehr klar, worum es vielen Demonstranten eigentlich geht:

 

Nicht mehr von “Free GAZA” ist die Rede, es geht darum “pro Palästina” zu sein.

Und nun stimmt auch das Logo mit der Rede vom “Wir sind nicht gegen Juden, wir hassen Zionisten” überein. Denn “gute Juden”, so war immer wieder zu lesen, wollen ja keinen israelischen Staat. Sie leben friedlich in den bisherigen Staaten des Nahen Ostens oder in Europa.

Dass das aber vorgeschoben ist, zeigt dieses Video einer HASS-Demo gegen Israel in Berllin:

 

ÖFFNE DEINE AUGEN heißt es auf dem Plakat.

Und dann siehst du, was gemeint ist. Ganz Palästina, ohne Israel.  Das ist die erklärte Zielsetzung, die erträumte Zukunft, der erstrebte “Staat”.

“Öffne deine Augen!” sagen sie und geben damit preis, was sie wirklich wollen. Die Menschen in Gaza sind sicherlich vielen der Demonstrationswilligen nicht egal, aber um das große  Ziel zu erreichen, würden sie vermutlich zu jedem Opfer bereit sein, zumal es sich propagandistisch so prima ausschlachten lässt, wenn Kinder in Gaza durch Israelis sterben – ob das nun den Tatsachen entspricht oder nicht. Sie haben nur diesen einen großen Feind  “Israel”.

Leider laufen viele unserer Politiker immer noch mit völlig geschlossenen Augen durch die Welt, streben strategische Partnerschaften mit der Einheitsregierung aus der “moderaten” Fatah und der  als Terrororganisation eingestuften Hamas an.

Und leider wird in unseren Medien immer noch ganz “im Sinne journalistischer Ausgewogenheit”, wie unlängst in einer Erwiderung auf eine Beschwerde an das ZDF mitgeteilt wurde, vor allem Israel sehr ausgewogen als Aggressor und übermächtiger Feind dargestellt. Die Ausgewogenheit zeigt sich zum Beispiel darin, dass Barbara Hahlweg, die Moderatorin der “heute”-Sendung,  gestern sagen darf, dass die Waffenruhe den Palästinensern etwas Luft verschafft habe – den Israelis natürlich auch -, dass aber unmittelbar nach Ende der Waffenruhe die Luftschläge gegen Gaz mit großer Härte weiter geführt würden und auch die Hamas wieder ihre Raketen gen Israel schicke, die aber nur wenig Schaden anrichteten…   Leider verschweigt sie äußerst mitfühlend   ( man darf doch den “kritischen Freunden Israels”  nicht das Feindbild rauben! ) , dass die Waffenruhe, die von 10.00 – 15.00 h angesetzt war, von der Hamas bereits um 12.00 h gebrochen wurde, während Israel die Vereinbarung bis 15.00 h einhielt und befolgte.    Und journalistisch ausgewogen ist ganz bestimmt auch dieser “Hintergrundbericht”.    samt seiner wunderbaren Karte und der dazu gehörenden Legende – wobei diesmal der Begriff durchaus doppeldeutig gemeint ist.

Über die Rolle der Medien werde ich vielleicht schreiben, wenn mein Puls wieder normal  hoch ist.

…………………………….

 

Und während ich dies schreibe, werden pro-israelische Kundgebungsteilnehmer  von Gegendemonstranten     extrem bedroht!

Aufputschmittel Polizei… 13. Juli, 2014

Posted by Rika in antisemitismus, araber, araber-"palästinenser", gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.
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DAS hat es wohl auch noch nicht gegeben in Deutschland.

Eine Demonstration ist angemeldet, die Polizei informiert, man rechnet mit  “etwa 100″ Demonstrationsteilnehmern und stellt entsprechend viele, respektive wenige Beamte ab, die Demo freundlich zu begleiten.

Es erschienen aber deutlich mehr Teilnehmer als vermutet, jedenfalls als die Polizei vermutete. Die Polizei ist nämlich nicht in der Lage, sich die modernen Medien und sozialen Netzwerke zu Nutze zu machen, sonst hätten sie schon ziemlich früh mitbekommen  - wie auch ich an meinem heimischen Schreibtisch -, dass sich da nichts Gutes im schönen Frankfurt zusammenbraut.

Bei facebook  geriet ich gestern auf die Seite der Organisatoren dieser Demonstration, die sich gegen den Krieg in Gaza wenden sollte. Es wurde der Rathenauplatz  als zentraler Treffpunkt benannt, darüber diskutiert, welche Plakate mitgebracht werden sollten, ob man nicht eine Sammlung zugunsten der Not leidenden  Gazaner durchführen wolle  und weitere Informationen ausgetauscht.  Ein Teilnehmer fragte nach, warum man denn nicht vor einer jüdisch-israelischen Einrichtung protestieren wolle, das sei zu riskant, erwiderte ein anderer, da dort immer eine besondere Bewachung durch die Polizei gegeben sei, aber man könne doch “ganz spontan” gemeinsam dorthin spazieren, schlug ein anderer vor und seine Idee wurde freudig aufgegriffen.

Ich  schaltete mich in die Diskussion ein und fragte nach, ob sie auch gegen das gegenseitige Töten von Muslimen in Syrien und Irak protestieren würden oder gegen Boko Haram in Nigeria. Das löste einen heftigen Angriff gegen mich aus, es folgten Beleidigungen der dümmsten und der bösartigsten Art. Und schließlich, nach gut zwei Stunden,  wurde ich für die Seite gesperrt. Nicht nur ich, wie sich schnell herausstellen sollte.  Vorher aber hatte ich noch durch den “Buschfunk” über die laufende Demonstration mitbekommen, dass sie ganz offensichtlich chaotisch verlaufe, Frauen und Männer nicht getrennt seien – wie ein Teilnehmer empört zu Protokoll gab – und überhaupt keine einheitliche Führung zu erkennen sei. Ein anderer Demonstrationsteilnehmer rief zur Ruhe aus, da es sonst “keinen guten Eindruck auf die Nichtmuslime machen würde”, und man solle doch lieber darauf verzichten “Tod Israel” zu rufen, dass würde den Muslimen auch eher schaden. Kurz danach war die Seite von einer Sekunde zur anderen nicht mehr zu erreichen.

Ich aß  mit meiner Familie zu Abend, der Gatte und die Tochter widmeten sich dem Fußballspiel, bzw. der Vorberichterstattung und ich schaute kurz in den PC nach neusten Nachrichten aus Israel, denn die waren mir sehr viel wichtiger als jedes Fußballspiel in Brasilien.

Was ich aber außer den (gar nicht guten) Nachrichten über Israel zu sehen bekam, übertraf alle meine Vorstellungen von einer rechtsstaatlichen Demonstration.

Die Demonstration, deren Organisation ich so gründlich mitbekommen hatte, war aus den Fugen geraten. Das allein aber ist noch nicht so bemerkenswert, das passiert hin und wieder mal, wenn die Emotionen der Teilnehmer hochkochen.

Was ich zunächst mit ungläubigem Staunen und dann mit zunehmender Empörung über das soziale Netzwerk facebook zu sehen bekam, spottete jeder Beschreibung.

Aus einem Polizeiwagen heraus tönte es “Kindermörder Israel, Kindermörder Israel” Nicht einmal, nein, fort und fort, während  das Polizeifahrzeug langsam durch die aufgebracht skandierende Menge fuhr.

Noch einmal zum langsamen Mitlesen:

Aus einem Polizeiwagen heraus tönte es :

“Kindermörder Israel, Kindermörder Israel” Nicht einmal, nein, fort und fort, während  das Polizeifahrzeug langsam durch die aufgebracht skandierende Menge fuhr.

Aufgebracht … hasserfüllt … arabische / türkische Rufe zwischendurch…  Allah wurde angerufen….Ich traute weder meinen Ohren noch meinen Augen.

Halbzeit in Brasilien, Claus Kleber im Duett mit Christian Sievers lieferte eine gekonnte Choreografie anti-israelischer Berichterstattung ab. Auch die Ukraine findet kurz Erwähnung. Ich warte darauf, dass Herr Kleber die Frankfurter Krawalle freundlich-verständnisvoll dem deutschen Volk erklärt, nach dem beliebten Motto, sie können doch nichts dafür, sie müssen doch ihre Frustration herausschreien dürfen und die Polizei ist doch unser aller Freund und Helfer. Aber NICHTS, nichts passiert. Die Demonstration wird einfach totgeschwiegen. Keine Silbe in unseren Qualitätsmedien.

Heute Morgen vergewisserte ich mich: Keine Nachricht über Frankfurt.

Vielleicht, so überlegte ich, feilen die die Damen und Herren Nachrichtenredakteure immer noch an der Formulierung, mit der sie natürlich Israel für den Skandal verantwortlich machen und unser Verständnis für die empörten Demonstranten fördern können.

Den Slogan   “Die Polizei, dein Freund und Helfer”, werden sie vermutlich beibehalten, sagte doch der zuständige Beamte nach einem Bericht der FR, es handele sich bei der polizeilichen Aufputschhilfe um DEESKALATION.

Na dann, Gute Nacht Deutschland!

Viel Spaß beim Fußball heute. Wir werden vermutlich Weltmeister, haben aber jeden Anstand und jede Scham verloren in unserem wunderbaren “Wir stehen an der Seite Israels!” Mag die Kanzlerin das auch noch so oft und betroffen von sich geben.

Habt IHR, die ihr so eifrig für die Palästinenser in die Bresche springt, damit nicht längst die Seite gewechselt?

Seid IHR, die ihr so eifrig eure “israelischen Freunde” kritisch belehrt über das, was gut und richtig für Juden zu sein hat, nicht längst wieder bei 38 angekommen?

Lasst sie, die Hamas, die es sich auf ihre Fahnen geschrieben hat den Kampf gegen Israel niemals aufzugeben,  ihre Raketen aus Gaza doch auf Israel werfen, “Ihr kritischen Freunde Israels” wisst, dass “sich das nie wiederholen darf”,  wobei “Ihr kritischen Freunde Israels” das “DAS” nun so interpretiert, dass die Muslime die  neuen Juden sind, und IHR deshalb  auch nichts dagegen habt, dass die echten  Juden mit Raketen beschossen werden seit Wochen und Monaten und die Polizei ihren Dienstwagen zur Verfügung stellt, um dem Pöbel die “richtigen” Parolen vorzugeben.

 

Ach ja, während Herr Kleber offenbar keine Ahnung von den skandalösen Geschehnissen in Frankfurt hatte oder sie – schamhaft verschwieg – brachte noch am Abend  fr-online einen Bericht.

Auf den Bericht des Frankfurter Polizeipräsidenten bin ich gespannt. Ich warte auf eine offizielle Entschuldigung der Kanzlerin bei den Juden in Deutschland, den hier lebenden Israelis und dem israelischen Botschafter für die Beleidigungen, die sie nicht nur durch die Demonstration in Frankfurt, nein auch durch die in Essen, Berlin,    Gelsenkirchen, Dortmund erleiden mussten. Und selbstverständlich gehe ich davon aus, dass sich die Staatsanwaltschaft des Vorfalls in Frankfurt und der Vorfälle in den anderen Städten annehmen wird, zumal sich unter die “friedlichen Demonstranten” auch bekennende Neo-Nazis mischten.

 

Und noch ein “Ach ja”: Glaubt  nicht an die Ammenmärchen von den “spontanen Demonstrationen”, die euch die Medien erzählen, die Aktionen sind zielgerichtet und punktgenau geplant, die Leute verabreden sich über die sozialen Medien, sie sprechen sich ab, legen die Strategie fest. Die Polizei ist nur zu blöd, das rechtzeitig zu bemerken.  Es wäre darum sinnvoll, jedem noch so kleinen Hinweis nachzugehen und rechtzeitig ALARM zu geben.

 

Mein Dank geht an den Blogger der die Ereignisse in Frankfurt  dokumentierte.

 

 

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Die Fortsetzung der Demonstrationen in anderen Städten lauft bereit,   hier!

Gaza im Deutschlandfunk… 11. Juli, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", islam, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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Es ist ja beileibe nicht das erste Mal, dass ich mich über den Deutschlandfunk aufrege. Immerhin hatte ich aber lange Zeit die Hoffnung, dass angesichts der immer schrecklicher zutage tretenden Gewalt islamischer Kämpfer in Syrien, im Irak, in Nigeria, im Sudan und der sich zuspitzenden Lage für die Menschen in diesen Ländern auch beim Deutschlandfunk die Einsicht wächst, dass es nicht  an den politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten in den betreffenden Ländern allein liegen kann, dass eine derart Menschen verachtende Gewalt über die Völker herein bricht.

Gerade der Terror der ISIS im Irak macht doch deutlich, dass es die ideologische-religiöse Grundlage ist, die zu einem derartigen Abschlachten und Morden all derjenigen führt, die mit der eigenen Weltsicht der Schlächter und Mörder nicht überein stimmen. Und ich hatte gehofft und geglaubt, dass man demzufolge auch in anderen Regionen die ideologische Basis für Terror stärker ins Kalkül ziehen würde als man es bisher getan hatte.

Doch noch ist das nicht grundsätzlich so.

Zwar las ich heute (10. 07.) in meiner Tageszeitung, der HAZ, dass der Verfassungsschutz mit Sorge den erstarkenden Antisemitismus in Deutschland zur Kenntnis nimmt, insbesondere den, der unter Muslimen vorherrscht, aber der Bericht der HAZ konnte nicht umhin, zumindest teilweise die “politischen Verhältnisse” in den “besetzten Gebieten”  dafür verantwortlich zu machen, sprich: Israel ist Schuld am muslimischen Antisemitismus, der sich gegen Juden und Israel richtet. Mit Religion, so verharmloste der Bericht, habe das nur wenig zu tun. Nein, natürlich nicht! Den Damen und Herren in der Redaktion ist die Charta der Hamas vollkommen unbekannt,”immer noch”, muss ich sagen, denn ich habe sie mehrfach in Leserbriefen darauf hingewiesen und sie ausdrücklich gebeten, sich allein die Präambel dieses Pamphlets zu Gemüte zu führen, die doch ausdrücklich den Segen Allahs für ihren Kampf gegen  Juden und  Israel erfleht und darüberhinaus jeden Moslem dieser schönen Welt verpflichtet, sich dem Kampf gegen den verhassten Staat der Juden anzuschließen und “ganz Palästina” zu befreien – mit dem besonderen Hinweis auf eine Sure des Korans, die es dringlich gebietet, gegen Affen und Schweine, wie Juden und auch Christen tituliert werden, vorzugehen, sie zwangsweise zum Islam zu “bekehren” oder im dem Fall, dass sich diese der Mission widersetzten, sie zu töten.

Aber die Damen und Herren sind lernresistent, wie mein psychologisch versierter  Mann  zu sagen pflegt, wenn ein Mensch nun so gar nichts dazu lernt und weder aus Belehrung, noch aus Erfahrung klug wird.

Ebenso lernresistent sind die meistens   Damen und Herren Redakteure und Moderatoren des Deutschlandfunks.  Und das ist eine überaus freundliche Annahme von mir, denn angesichts ihrer permaneten Böswilligkeit mit dem Niveau und in der Nachfolge des antisemitischen Hetzblattes “Der Stürmer” sprechen.

Ein hoffnungsvoll stimmendes  Beispiel lieferte aber die heutige Sendung:

http://www.deutschlandfunk.de/nahost-konflikt-massenmord-an-unserem-volk-in-gaza.694.de.html?dram:article_id=291351

 

In Gaza vollzieht sich nach dem Dafürhalten der Redakteure  ein “Massenmord”, zwar sind es nicht die Redakteure selbst, die das äußern, aber sie lassen die leibhaftige Auferstehung des Barons von Münchhausen zu Wort kommen. Doch anders als der berühmte Baron erzählt die Dame keine amüsanten Lügengeschichten, die sogleich als solche erkannt werden und ein feines Schmunzeln des Zuhörers hervorrufen, nein, sie nutzt die gut getarnte Lüge zur Diffamierung Israels:

 

Khouloud Daibes, Leiterin der palästinensischen Mission in Berlin, übt im DLF scharfe Kritik an Israel: Die Luftangriffe auf den Gazastreifen seien “ein barbarischer Krieg und Massenmord” an den Palästinensern. Der UNO-Sicherheitsrat müsse die Gewalt stoppen und Israel zu Verhandlungen zwingen.

 

Dass die Hamas seit Wochen und Monaten Raketen auf das südliche Israel schießt, verheimlicht die Dame gekonnt. Sie sieht vielmehr Israel in der Rolle des Unruhestifters und behauptet frech:

 

Die Entführung und Ermordung dreier israelische Jugendlicher sei für Israel nur ein Vorwand gewesen, den geplanten Krieg zu starten. Auf palästinensischer Seite würden jeden Tag Menschen erschossen oder entführt. “Es ist unsere Pflicht, Widerstand zu leisten und auf Freiheit hinzuarbeiten”, sagte Daibes. Vom Aufruf der Hamas, alle Israelis zu töten, distanzierte sie sich: “Das ist nicht nicht unsere Sprache, wir sind prinzipiell gegen das Töten von Zivilisten.”

Sich von der Hamas zu distanzieren, muss ihr wohl ein gut geschulter Coach geraten haben, hat sich doch die Beurteilung der Hamas als Friedenspartner selbst hierzulande ein bisschen gedreht und man kann nur als völlig ideologisch vergeistigt-bornierte Linke noch Sympathien für diese Terrorbande äußern….

Diese knappe “Zusammenfassung des kompletten Interviews lässt schon ahnen, wohin die Reise gehen sollte, die von dem Moderator der Sendung durch seine gekonnte Anmoderation auch zunächst  befeuert wird:

 

Spätestens seit die rivalisierenden Palästinenser-Gruppen, die Fatah im Westjordanland und die Hamas im Gazastreifen, ihre Einheitsregierung ausriefen und Israels Premier Netanjahu daraufhin sämtliche Gespräche abbrach, war klar: Es bedurfte nur eines kleinen Funkens, um das getrocknete Schießpulver wiederzuentzünden. So geschehen mit der Entführung und Ermordung dreier jüdischer Religionsschüler und dem anschließenden Lynchmord an einem palästinensischen Jugendlichen. Jetzt fliegen Raketen und Kampfhubschrauber.

 

Chronologisch richtige Abläufe interessieren Herrn Dobovisek  nicht und den ständigen Beschuss aus Gaza hat er solange nicht zur Kenntnis genommen, wie er eben NICHT durch Israel erwidert wurde. Für ihn  lliegt das Problem bei Netanjahu, brach er doch die Gespräche ab und es lässt den Mann vom Deutschlandfunk dabei anscheinend ungerührt, dass die Hamas zu keiner Zeit von ihrem Ziel abgerückt ist, Israel zu bekämpfen…. WAS hätte Netanjahu also mit der neuen Einheitsregierung bereden sollen?

So ist dieses kurze Statement  eine prächtige Steilvorlage für Frau Daibes:

 

 Es ist ein Krieg, ein barbarischer Krieg und Massenmord an unserem Volk in Gaza, was auch Alltag geworden ist unter der Besatzung. Es hat sich verschärft in den letzten Tagen, aber man darf nicht vergessen, das ist der Alltag der Palästinenser unter der israelischen Besatzung. Die Entmenschlichung, die Entrechtung, die Belagerung von Gaza, das Scheitern der Verhandlungen, das führt zu dieser Gewalt, die kein Ende nimmt,

 

Barbarisch ist der “Krieg”  in der Tat!

Wer, wie die Hamas, seine Leute als Schutzschilde um Raketenstellungen drapiert und sich darauf verlässt, dass die israelische Armee  ihren Piloten nicht zumutet auf Menschenansammlungen Bomben abzuwerfen, der muss barbarisch genannt werden. Barbarisch ist der “Krieg” aber auch, wenn ohne Kriegserklärung Tag für Tag israelische Zivilisten durch die Raketen der Hamas bedrängt werden.

 

Die Entrechtung und Entmenschlichung ist nicht den Israelis anzulasten, das ist ganz allein Sache der Hamas!

Israel handelt menschlich, wenn es trotz des Beschusses aus Gaza die Versorgung des Landstrichs mit Medikamenten, Strom, Wasser und Lebensmitteln nicht einstellt!

Israel handelt menschlich wenn es verletzte Gazaner medizinisch versorgt!

 

Israel handelt menschlich, wenn es die sofortige Waffenruhe ankündigt,sobald die Hamas den Raketenbeschuss einstellt.

Vielleicht auch wegen dieser Haltung fragt Herr Dobovisek  nach der unterschiedlichen Sichtweise von Israelis – die sich ja auch über den Beschuss aus Gaza beklagten und der der Araber und erhält folgende Antwort:

 Das sind asymmetrische Machtverhältnisse. Man darf nicht vergleichen und vergessen. In Ihrem Bericht war zu hören, in Gaza sterben Familien, ganze Familien werden ausgerottet. Die haben weder Vorwarnsysteme, noch Schutzräume. Das Kernproblem nochmals ist die Besatzung, ist die Gewalt der Besatzungsmacht und der bewaffneten Siedler, das Scheitern der Verhandlungen, die Hoffnungslosigkeit, die herrscht. Es war ein Vorwand, um den Krieg, den geplanten Krieg in Gaza zu starten.

Der mitfühlende Hörer muss ja Mitleid und Sympathie für die ausgerotteten Familie empfinden, er wäre ja sonst mit Recht als Unmensch zu bezeichnen.  Und leider erfährt der Hörer auch nicht, dass Israel seine  Gegenschläge so rechtzeitig ankündigt, dass die Zivilbevölkekrung sich in Sicherheit bringen “könnte”, wenn es die Hamas  nur zuließe.   Und was  die Dame ebenso  geschickt verschweigt ist die Tatsache, dass die Hamas zwar Geld für Raketen aller Art für Schmugglertunnel nach Ägypten und Terrortunnel nach Israel ausgibt, aber in keinster Weise dafür gesorgt hat, ihre Bevölkerung vor möglichen Verteidigungsschlägen der Israelis zu schützen, wohl wissend, dass Israel irgendwann auf den ständigen Beschuss regieren wird. Dafür darf Frau Daibes weiter das Märchen von der Besatzung und den Siedlern erzählen.

Erinnert sich der mitfühlende Hörer vielleicht zu diesem Zeitpunkt daran, dass Israel den Gazastreifen bereits vor 9 Jahren geräumt hat und die einzige Besatzungsmacht, die den Menschen das Leben ganz unzweifelhaft schwer macht, die Hamas höchstselbst ist mit ihren rigiden Regeln, ihren Angriffen auf Israel, ihrer paramilitärischen Erziehung, die bereits im Kindergarten beginnt und schon die kleinsten zu Hass auf Juden erzieht und Mütter dazu anhält, Kinder zu Märtyrern heranzuziehen? Nein, daran erinnert sich der von der Propaganda geblendete  Hörer in diesem Moment nicht.

 

Aber der Moderator erinnert sich offenbar daran, dass er einer gewissen journalistischen Neutralität verpflichtet ist und hakt nach:

Widerstand und Freiheitskampf, so nennen Sie es. Israel nennt es Terrorismus. Die Hamas erklärte, so wörtlich, alle Israelis zum legitimen Ziel, also auch Frauen und Kinder, und das Ziel sind die Angriffe durch Raketen. Seit gut einem Monat gibt es wieder eine Einheitsregierung von Fatah und Hamas, Frau Daibes. Sie sprechen zwangsläufig auch für die Hamas im Gazastreifen. Aber sprechen Sie auch die gleiche Sprache?

 

Frau Daibes windet sich und behauptet, die Einheitsregierung sei auch die Chance gewesen, die Hamas mit ins Boot der Friedensgespräche zu nehmen, aber Israel habe die Chance vertan. Daraufhin fragt Herr Dobovisek nochmals nach der Rolle der Hamas  und zu meinem Erstaunen lässt Herr Dobovisek nicht locker und fragt abermals nach der Rolle der Hamas und der Zusammenarbeit mit der Fatah. Es folgt ein weiterer sprachlicher Schlagabstausch in dem Frau Daibes die bekannte Litanei von der Besatzung und den Siedlern wiederholen darf.

Aber sie muss auch dies eingestehen:

 

Daibes: Der Friedenspartner auf der palästinensischen Seite ist die PLO, geführt von unserem Präsidenten, der ja für alle Palästinenser spricht und der sich für Frieden einsetzt.

Dobovisek: Auch die Hamas.

Daibes: Einschließlich Hamas, und Hamas hat sich dazu bereiterklärt. Nur die Provokation kam von der israelischen Seite. Diese Massenverhaftungen, das Töten von Zivilisten, das sind Kriegsverbrechen und dafür muss Israel zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Herr Abbas spricht für alle Palästinenser, einschließlich Hamas!

Das macht es in Zukunft unmöglich zwischen Gemäßigten und Radikalen zu unterscheiden, zwischen der sogenannten “moderaten Fatah” und der radikalen Hamas. Solange beide Gruppen mit einer Stimme sprechen, müssen die Raketenangriffe auf Israel auch der Fatah zu Last gelegt werden. Das scheint auch Frau Daibes zu dämmern, weshalb sie das Mantra von der “Provokation durch Israel” schnell wiederholt und versucht, die toten Zivilisten in Gaza den Israelis anzulasten, wohl wissend, dass die Hamas diese Zivilisten auffordert, sich als lebende Schutzschilde vor ihren Raketenabschusseinrichtungen in Stellung zu bringen.

Israel tut alles, um seine Bürger zu schützen, die Hamas unternimmt alles, um die Waffen zu schützen – mit Hilfe der Menschen, deren Leben den Hamas-Strategen total egal ist.

Dass Frau Daibes nach dem UNsicherheitsrat rufen darf, der natürlich Israel massregeln soll, gehört zum propagandistischen Inventar, darüber rege ich mich schon lange nicht mehr auf.

Doch der Tenor dieses Interview ist nicht mehr so einseitig gegen Israel gerichtet, auch wenn die Interviewte ihre anti-israelischen Ansichten verbreiten darf. Wer gut zugehört hat und nachliest, wird spüren, dass nicht alle Moderatoren sich sang- und klanglos der arabischen Propaganda ergeben.

So hoffe ich, dass selbst im Deutschlandfunk langsam die Erkenntnis reift, dass nicht alles, was die Araber erzählen, den Tatsachen entspricht und man nicht länger allein Israel für das Übel in Nahost verantwortlich machen kann.

Vielleicht ist es  paradox, dass  ISIS zu diesem Wandel beizutragen scheint. Seine Kämpfer, so liest man, seien auch schon im Gazastreifen gesichtet…. Und deren Brutalität im Umgang mit den ideologischen Feinden, so scheint es,  lassen selbst freundlich und pro-palästinensische  gesinnte Moderatoren ins Grübeln kommen.

Mag auch sein, dass im Zeitalter von Twitter und Facebook die arabische Propaganda nicht mehr ganz so wirkungsvoll ist.

 

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So leid es mir auch tut, aber ich muss das zarte Pflänzchen Hoffnung wohl für abgestorben erklären.

War der Moderator der gestrigen Sendung im Deutschlandfunk tatsächlich “moderat”, so hat der heutige – Gerd Breker –  wieder mit der anti-israellischen Keule zugeschlagen und dem Dreck schleudernden “Nahostexperten” Lüders viel, sehr viel Raum gegeben, mit seinenmverderbenden und gänzlich unbekömmlichen Expertenmüll  die weite Deutschlandfunkwelt zu verpesten.

 

 

 

 

 

 

 

Der Propst ist besorgt… 8. Juli, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", Christlicher Antisemitismus, gesellschaft, israel, terrorismus.
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Vielleicht habe ich ja die letzten Eilmeldungen des Propstes verpasst, weil ich drei Wochen auf der Wiese hinterm Deich war und mich nur unzulänglich über die Sorgen des Propstes informieren konnte, wahrscheinlicher ist es aber, dass der Propst erst in ernste Besorgnis geriet, nachdem das Unheil nicht Juden sondern Araber traf, einen arabischen Jungen, der von Juden ermordet wurde.

Dass ganz Israel um das Leben dreier Jugendlichen bangte, hat der fromme Gottesmann wohl nicht mitbekommen, obwohl sogar mir auf meiner Wiese am Nordseedeich das nicht verborgen blieb, und ganz  offensichtlich hat die fürchterliche Nachricht, dass die drei Entführten ermordet worden waren, keinerlei Sorgen hinsichtlich der berühmten “Gewaltspirale” ausgelöst, die sich ja ohnehin  immer nur zu drehen beginnt, wenn sich Israel seiner Feinde erwehrt.

Nun also reagiert der Propst und befürchtet “das Erstarken jüdischer Nationalisten

 

Der höchste Repräsentant der EKD im Heiligen Land, Propst Wolfgang Schmidt (Jerusalem), hat vor einem Erstarken des jüdischen Nationalismus in Israel gewarnt. Anlass ist der Mord an einem arabischen Jugendlichen.

Sicher, der “höchste Repräsentant der EKD im Heiligen Land” hat durchaus den Mord an den drei jungen Israelis zur Kenntnis genommen, nimmt dies in seiner Stellungnahme aber nicht zum Anlass für Mitleid und Mitgefühl, sondern berichtet in einem dürren Satz darüber, dass  das Motiv für den Mord an dem jungen Araber sei:  Rache.  Und weil vermutlich nach Meinung des hohen evangelischen Repräsentanten “Rache” zur jüdischen Identität gehört (wie  würde er sonst diesen Zusammenhang herstellen?), nimmt er dramatisch Stellung:

 Schmidt verurteilte den Mord: „Vorausgesetzt es waren jüdische Nationalisten, steht diese Tat im Kontext einer gesellschaftlichen Strömung, die die jüdische Identität auf Kosten anderer Identitäten in den Vordergrund rückt“, sagte er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

 

Der Mord an dem arabischen Jungen war furchtbar und abscheulich und durch NICHTS zu rechtfertigen, daran gibt es nicht den geringsten Zweifel, aber ihn zum Aufhänger zu machen, um gegen die “jüdische Identität” des Staates Israel Stimmung zu machen, ist erbärmlich und eines Geistlichen – gleich welcher christlichen Kirche – nicht würdig.  Allerdings verwundert es mich fast gar nicht, dass solche Sätze von einem evangelischen Geistlichen in die Welt gesetzt werden, stimmen sie doch in der Tendenz mit dem überein, was die EKD in den letzten Jahren zum Thema Israel – Palästina veröffentlicht hat. Ich erinnere nur an die Debatte um das Kairos-Papier, das ja von der EKD ausdrücklich gelobt und zur Weiterverbreitung in den Gemeinden empfohlen wird.

Doch der Propst lässt es nicht bei diesem Statement, er setzt noch einen Satz drauf und stellt die polizeilichen Maßnahmen kritisch infrage, bzw. nutzt sie zur weiteren anti-israelischen Propaganda:

 

 An der Aufklärung des Mordes an Abu Khdeir wird laut Schmidt zudem deutlich, wie unangemessen das Vorgehen der israelischen Behörden nach der Entführung der israelischen Jugendlichen gewesen sei. „Im Fall des ermordeten Arabers gab es sechs Festnahmen, im Fall der ermordeten Israelis wurden 850 Personen festgenommen.“ Die israelische Regierung müsse sich fragen lassen, ob es bei der Suche nach den entführten Jugendlichen nur um Aufklärung gegangen sei oder „ob damit nicht auch andere Ziele verfolgt wurden“.

 

Es stört den hohen Repräsentanten nicht, dass der Mord an den drei Israelis erst nach wochenlanger Suche zur schrecklichen Gewissheit wurde, für ihn ist klar, dass diese verzweifelte Suche nach den Entführten  wohl nur ein willkommener Anlass war, “andere Ziele” zu verfolgen. Diese vagen Andeutungen und unterschwelligen Unterstellungen unlauterer Motive der Israelischen Behörden angesichts des “Verschwindens” (wie es in deutschen Medien immer hieß) von drei jungen Schülern, ist äußerst infame Propaganda zulasten Israels und an Böswilligkeit kaum noch zu überbieten. Statt die israelischen Behörden dafür zu loben, dass sie schnellsten und effektiv den Mord an dem jungen Araber aufgeklärt haben, betreibt Herr Schmidt die Diffamierung Israels quasi von höchster geistlicher Warte aus.

Auch der letzte Abschnitt über die Besorgnis des Propstes strotz vor Verdrehungen. Zwar leitet er ihn ein mit der Sorge “über     eine Ausweitung der Eskalation auf arabische Dörfer und Städte in Nordisrael”, aber wer nun vermutet, er sorge sich über die zunehmender Gewaltbereitschaft der Araber (über die man z.B. bei den “Letters from Rungholt” nachlesen kann), der sieht sich getäuscht. Nein, er redet von “jüdischen Extremisten“, die “Morgenduft wittern” und immer häufiger zur Gewalt griffen. Ein Pfarrer wurde von “Siedlern mit Steinen beworfen”.  DAS geht natürlich gar nicht  - und ich meine das durchaus NICHT ironisch -, leider vergisst der Propst, dass immer wieder Israelis durch Steinewerfer ernsthaft verletzt werden, und diese Steinewerfer keine “jüdischen Extremisten” sind, sondern Palästinenser. (Aber die dürfen das vermutlich in den Augen des Propstes, weil sie sich ja “nur gegen die ‘Besatzung’ wehren”.

Es ist dieser doppelte Standard in der Beurteilung einer sehr schwierigen und extremen Situation, der den Bericht des Propstes so bitter  macht und so scheinheilig!

Da ist es schon beinahe nebensächlich, dass er auf den andauernden Raketenbeschuss aus Gaza hinweist. Den nehmen unsere Medienverbraucher ohnehin nur als Silvesterböllerhagel zur Kenntnis.

 

 

 

Ganz persönlich…. 8. Juli, 2014

Posted by Rika in familie.
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Heute wäre er 92  geworden…

 

Opa Kassel

Das Bild (Ausschnitt und nachträglich digitalisiert)  ist bei der Goldenen Hochzeit meiner Eltern entstanden.

 

DANKE für diesen wunderbaren Vater!

 

Was nun, Franziskus? 15. Juni, 2014

Posted by Rika in aktuell.
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Wie haben sie gejubelt, die Freunde des Papstes und der Palästinenser über ein gemeinsames Gebet mit den “beiden Präsidenten” in den vatikanischen Gärten um Frieden für… ja, für wen eigentlich? Die Frage drängt sich auf angesichts der Tatsache, dass nicht einmal ein Monat seit jenem Ereignis vergangen ist und in Fatah-Hamas-Land Jubel aufbrandet über einen gelungenen Beitrag zum Frieden, wie ihn Fatah und Hamas verstehen: Israel, der Feind, wird durch die Entführung dreier jungen Männer bis ins Mark getroffen. Die Armee tut ihr Möglichstes die Entführten zu finden… das ZDF tut sein Möglichstes, die Tat zu verharmlosen… die jungen Männer seien “verschwunden” wird dem Publikum gerade in der Halbzeitpause eines Fussballspiels in Brasilien mitgeteilt. So, als sei es völlig normal, dass ausgerechnet in Israel Menschen einfach so von der Bildfläche verschwinden OHNE dass ein terroristischer Angriff der “lieben” Nachbarn von Hamas oder Fatah zu befürchten wäre. Was sagt Franziskus wohl dazu? Fühlt er sich wohl in seinem schönen Garten? Wohl kaum, will ich hoffen. War schon die ihm und seinen Organisatoren des Friedensgebets  untergejubelte Sure mit der Bitte, Allah möge den Sieg über die Ungläubigen schenken eine überaus peinliche Angelegenheit, die man erst nach längerem Insistieren durch arabisch sprechende Islamkenner zugab, so müssen doch die Freudengesänge der “Palästinenser” über die Entführung wie Lieder aus der Hölle anmuten. So hat er es sich sicher nicht vorgestellt, das Ergebnis eines Gebets um Frieden. Aber hätte er es nicht wissen können, dass dem Betrug im Garten allzu bald die böse Tat folgen würde? Ist es je anders gewesen in den Bemühungen um Frieden? Wann immer man glaubte einen winzigen Hoffnungsschimmer ausmachen zu können, folgte blutiger Terror. Das wird sich nicht ändern. Was sich aber ändern muss, ist die Haltung der offiziellen Kirche dazu. Sie sollte endlich aufhören, den Terror als Freiheitskampf zu verharmlosen und sie sollte sich endlich dazu aufraffen, den Islam als das zu bezeichnen, wie er sich selbst seit seinem Beginn offenbart: eine erbarmungslose und gnadenlose Ideologie in der Maske des Religiösen.

“Des Gerechten Gebet …. “ 8. Juni, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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Natürlich “darf” ein Papst zum Gebet aufrufen – das gehört quasi zu seinen Kernkompetenzen und -aufgaben: Beten.

Und ganz sicher ist ein ernsthaftes Gebet um Frieden in der Welt etwas, was dem Geist Jesu entspricht.

Aber ist es wirklich ernsthaft gemeint – von allen Beteiligten?

Dem Papst wird man am wenigsten die Ernsthaftigkeit seines Anliegens absprechen können, Shimon Peres, einstmals mit dem Friedensnobelpreis geehrt, ist sicher auch ein ernsthafter Kämpfer für den Frieden, aber bei Herrn Abbas will mir überhaupt gar kein Argument einfallen, das für seine Ernsthaftigkeit, gemeinsam mit dem Papst und Shimon Peres um Frieden (auch für  den Staat Israel) zu beten,   sprechen würde.

Vermutlich ist auch Herr Abbas für Frieden. Aber welchen Frieden meint er eigentlich und ist es das gleiche Konstrukt, das den Papst und Shimon Peres bewegt?

Wohl kaum.

Für Abbas – und das hat er immer und immer wieder betont, ist der Friede in “seinem Palästina” vor allem von einer wichtigen Komponente abhängig: Juden dürfen in “seinem Palästina” nicht wohnen.

Nun gut, könnte man meinen, wenn es tatsächlich zu einer Zwei-Staaten-Lösung kommt, wie der Papst und Peres sie laut Medienberichten wohl bevorzugen, könnte man es ja auch gleich so einrichten, dass die arabisch-stämmigen Palästinenser in “Abbas’ Palästina” und die jüdischen (ehemaligen) Palästinenser in Israel leben. So könnte man den Konflikt um das ehemalige Mandatsgebiet “Palästina”, in dem für Jahrhunderte sowohl Juden,wie Araber, Drusen und Beduinen lebten,  elegant lösen. “Ethnische Säuberung”, würde man das zwar nennen müssen und ein bisschen anrüchig wäre es schon, aber wenn es dann dem Frieden diente?

Die Sache hat allerdings einen Haken. Die arabisch-stämmigen Israelis denken gar nicht im Traum daran, in “Abbas’ Palästina” umzuziehen und viele jüdische Israelis, die in Samaria und Judäa –  den alten Wohngebieten der Juden seit Tausenden von Jahren –  leben, würden wohl auch nur ungern ihre Wohnungen und Häuser aufgeben. Mehr jedoch, als der Wille, bzw. Unwille der jetzigen Bewohner in Samaria, Judäa und Israel ihre Behausungen unter ethnischen Gesichtspunkten zu tauschen, ist der zwar nicht offen ausgesprochene, dafür aber durch die Bildung der Einheitsregierung mit der Hamas  bekundete Wille Abbas, niemals den Traum von einem arabischen “Palästina vom Meer bis zum Fluss” aufzugeben.   Denn das ist es, was die Hamas seit ihrer Gründung bis zum heutigen Tag bewegt: Sie will keinen jüdischen Staat Israel. Mehr noch, sie sagt in ihrer Charta ausdrücklich, dass es die Pflicht eines jeden Muslim auf der ganzen weiten Welt sei, solange für ein von Juden befreites Palästina zu kämpfen, bis sie diese Forderung erfüllt sei. Und sie bezieht sich dabei ausdrücklich auf den Koran und ruft Allah als Zeugen ihres “guten Willens” zur bösen Tat an:

 

Gelobt sei Gott, bei dem wir unsere Zuflucht suchen und den wir um Vergebung anflehen. Ihn bitten wir, uns auf dem rechten Weg zu führen und auf ihn vertrauen wir. Mögen Gottes Gesandter[8], seine Familie, seine Gefährten und all jene, die ihm treu nachfolgen, seine Botschaft verkünden und seinem Vorbild nach der Sunna[9] folgen, stets gesegnet sein und Heil finden, solange Himmel und Erde bestehen.

Artikel 1: Das Programm der Islamischen Widerstandsbewegung ist der Islam. Aus ihm leitet sie ihre Ideen, Konzepte und Vorstellungen vom Universum, dem Leben und den Menschen ab, von ihm lässt sie sich in all ihren Unternehmungen auf dem rechten Weg leiten.

Artikel 11: Die Islamische Widerstandsbewegung glaubt, dass Palästina allen Generationen der Muslime bis zum Tag des Jüngsten Gerichts als islamisches Waqf-Land vermacht ist. Palästina darf weder als Ganzes noch in Teilen aufgegeben werden. Es gehört weder einem arabischen Staat noch allen arabischen Staaten, weder einem König oder Präsidenten noch allen Königen und Präsidenten, weder einer Organisation noch allen Organisationen, ganz gleich, ob es sich dabei um eine palästinensische oder arabische Organisation handelt, denn Palästina ist den Generationen der Muslime bis zum Tag des Jüngsten Gerichts gegeben.

Artikel 15: Sobald die Feinde muslimisches Land usurpieren, wird der Dschihad zur individuellen Pflicht eines jeden Muslims. Gegenüber der Usurpierung Palästinas durch die Juden muß zwingend das Banner des Dschihad erhoben werden. Hierzu muß unter den Massen auf lokaler, arabischer und islamischer Ebene islamisches Bewußtsein geweckt und verbreitet werden. Der Geist des Dschihad muß in der Gemeinschaft der Muslime, der Umma, propagiert und der Kampf gegen die Feinde in den Reihen der Dschihad-Kämpfer aufgenommen werden.

 

Wie aber soll angesichts dieser Haltung ein gemeinsames Gebet um Frieden aussehen?

Ist das alles nicht vielmehr eine großartige  Show für “die Galerie”?

Dem Papst wird es noch mehr Fans einbringen.

Shimon Peres unterstreicht seine Friedensmission.

Herr Abbas macht die Terroristen, die Hamas, salonfähig.

“Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.” Jakobus 5, 16b

 

Ist Gebet nicht in erster Linie Anbetung Gottes, ein “Gespräch” mit IHM, nicht für ein neugieriges Publikum gedacht, auch nicht für das eigene Prestige und schon gar nicht für propagandistische “Kriegsführung”?

Zwar beteuern die Vertreter des Vatikan, dass auch ihr Vorhaben in erster Linie “Gebet” sei und “die Politik Pause habe”, wie man bei zdf-heute nachlesen kann, aber daran, dass die Politik Pause habe,  mag selbst der Journalist des ZDF nicht glauben, wieviel weniger die Protagonisten aus dem “Heiligen Land”.

Bei facebook las ich folgenden Text:

“Le président palestinien a qualifié de “courageuse” l’initiative, affirmant dans une interview au quotidien Repubblica que “le rêve de la paix ne doit pas mourir” même si “le pouvoir exécutif en Israël est entre les mains des opposants” aux accords de paix.”
Abbas findet die Initiative des Papstes mutig, der Traum vom Frieden dürfe nie sterben, auch wenn die Exekutive in Israel in den Händen der Feinde des Friedens liegt”

 

Ist das eine ernsthafte Haltung für ein Friedensgebet?

 

Weltweite Unterstützung für Terroristen…. 4. Juni, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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Als es die USA vor knapp 13 Jahren traf und die Zwillingstürme in New York zusammen brachen, war sich die westliche Welt schnell einig in der Verurteilung global agierender Terrorsysteme. Seither hat “die westliche Welt” immer wieder vollmundig bekundet, sich mit aller gebotenen Konsequenz gegen den Terror zur Wehr zu setzen, wo immer er die (wirtschaftlichen Interessen*** der westlichen) Welt bedroht. Zu den ins Visier der westlichen Welt genommenen   Organisationen zählte dabei auch die Hamas, jene aus der Muslimbruderschaft hervorgegangene Partei im Gazastreifen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, solange gegen das verhasste “zionistische Gebilde” zu kämpfen, bis dieses ein für allemal von der Landkarte verschwunden, aus dem Geschichtsbuch getilgt und der von ihnen “Palästina” genannte Landstrich zwischen  dem Jordan und dem Mittelmeer von allen Juden gereinigt ist. Ich wiederhole hier gerne die Aufforderung das Programm der Hamas selbst zu überprüfen, es ist in ihrer Charta eindrucksvoll dargelegt. Ein kurzer Auszug daraus siehe unten.

Im Zuge des arabischen Frühlings, der vorübergehend auch in Ägypten Einzug hielt, gelang es der Muslimbruderschaft zu einer treibenden Kraft im Bestreben um das Errichten eines Scharia konformen Gottesstaates in Ägypten zu werden. Doch in aller kürzester Zeit begriffen viele Ägypter, dass sie sich auf einem wenig gutem Weg befanden und machten die Revolutionsergebnisse rückgängig. Die Muslimbruderschaft wurde verboten, die Hamas von der “neuen” Regierung als Terrororganisation eingestuft und jegliche offiziell-inofiziellen Kontakte nach Gaza abgebrochen. Selbst die Schmugglertunnel kamen unter strenge Aufsicht der ägyptischen Behörden und wurden weitest gehend geschlossen. Der Hamas in Gaza gingen  die lukrativen Einkünfte aus “Zoll” und Einfuhr durch die Tunnel flöten  und auch die Gelder der lieben arabischen Brüder flossen weniger reichlich als so dringend benötigt. Was lag da näher als sich nach gesicherten Geldern umzusehen? Und wem flossen und fließen diese Gelder  reichlich und aus nie versiegender Quelle zu? Richtig. Herr Abbas und seine Fatah erfreuen sich der allergroßzügigsten Versorgung durch UN, EU, arabische Freunde und… und… und. Man nahm Kontakt auf. Und siehe da, der Kampf gegen den zionistischen Feind vereint selbst die zerstrittensten Gegner.  Denn auch die als “gemäßigt” angesehene Fatah hat ja niemals aufgehört für ein Palästina ohne Juden und einen Nahen Osten ohne Israel zu kämpfen, sie war lediglich etwas geschickter in der Tarnung ihrer eigentlichen Vorhaben und die sich nach “Frieden für die Palästinenser” sehnenden Europäer und Amerikaner ließen sich leicht und gerne täuschen.  Man denke an die strategische Partnerschaft, die die SPD mit den Herren von der Fatah anstrebt oder an die lauten Überlegungen, mit der Hamas eine eben solche eingehen zu wollen. Herr Steinmeier war zwar noch in seiner ersten Amtszeit  auf Distanz zur Hamas gegangen, aber Politiker haben nur ein denkbar kurzes Gedächtnis und der Friede für die in Israel lebenden Juden scheint den Europäern nicht ganz so wichtig zu sein….

Diese Zielsetzung einer gemeinsamen Strategie  ist nun erreicht.

Dank der Verbrüderung der feindlichen Brüder und der Bildung einer “Einheitsregierung” aus Hamas und Fatah, wurde die Hamas in den Kreis der “Friedenspartner” aufgenommen.

 Weltweite Unterstützung für die neue Einheitregierung der Palästinenser: Nach den USA hat sich auch die Europäische Union grundsätzlich zur Zusammenarbeit mit der neuen Regierung unter Einschluss der Hamas bereiterklärt.

schreibt man bei spon. Zwar habe die EU zur Bedingung gemacht, dass man (die Einheitsregierung) an einer Zweistaatenlösung und dem Existenzrecht Israels festhalte, aber diese Erklärung der EU, so mutmaße ich, ist nicht mehr wert als das dünne Papier, auf der sie geäußert wurde, hat sie doch auch in der Vergangenheit immer wieder deutlich gemacht, dass ihr die Sicherheit und die unversehrte Existenz israelischer Bürger herzlich egal ist. Weder hat sie sich massiv gegen den Raketenterror der Hamas aus Gaza gewandt, noch hat sie die Erklärung Abbas, sein “Palästina” habe judenrein zu sein, zum Anlass für eine deutliche Rüge genommen. Im Gegenteil. Sie hält die “Siedlungen” für ein Friedenshindernis und unterstützt  den Boykott israelischer Produkte, die in den vermeintlichen “Siedlungen” hergestellt oder in landwirtschaftlichen Betrieben angebaut werden.

Und selbstverständlich sieht sie Israel in der Rolle des Schurken, der die Friedensbemühungen hintertreibt, indem die Regierung die Gespräche mit der Fatah absagt. Was, so frage ich mich, würden wohl die USA machen oder die EU, wenn sie permanent von einem “Friedensgesprächspartner” mit Raketen angegriffen und durch Selbstmordattentäter bedroht wären?   Fröhlich weiter verhandeln?  Die USA nahmen Rache für 9.11. !  die Verfolgung der Hintermänner der Terroristen auf. Unerbittlich! Und die Europäer unterstützten sie dabei….

Wenn Israel sich gegen die Hamas wehrt und / oder die Sicherheit seiner Bewohner durch Schutzzäune zu gewährleisten versucht, tritt die UN zusammen und verfasst eine Resolution und die Medien schreiben einmal mehr, dass die Israelis das Friedenshindernis schlechthin sind.

…………………………

Auszug aus der Charta der Hamas:

Die islamische Widerstandsbewegung ist ein Glied in der Kette des Dschihad gegen die
zionistische Invasion. Sie knüpft unmittelbar an die von Izz ad-Din al-Qassam[15] und seinen
Mitstreitern im Dschihad unter den Muslimbrüdern 1936 gemachten Anfänge an. Weiterhin
knüpft sie auch an den Dschihad der Palästinenser und Muslimbrüder im Krieg von 1948 und
die Widerstandsaktivitäten der Muslimbrüder im Dschihad seit 1968 an.
Liegen diese Glieder auch sehr fern und haben auch die Hindernisse, die die Helfershelfer des
Zionismus den Dschihad-Kämpfern in den Weg gestellt haben, dazu geführt, dass der
Dschihad nicht kontinuierlich fortgeführt werden konnte, so strebt die Islamische
Widerstandsbewegung doch danach, Gottes Versprechen wahrzumachen, ganz gleich, wie
lange dies dauern mag. Der Prophet – Gott segne ihn und schenke ihm Heil-, sprach: „Die
Stunde wird kommen, da die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis
sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken. Doch die Bäume und Steine werden
sprechen: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt.
Komm und töte ihn!“ Nur der Gharkad-Baum[16] wird dies nicht tun, denn er ist ein
Baum der Juden.“ (nach den Hadith-Sammlungen des al-Buchari und Muslim[17])

………………………….

*** Sind wirtschaftliche Interessen durch Terroristen bedroht, kann die “westliche Welt” sehr, sehr schnell und effektiv handeln, siehe Libyen. Wenn große Bereiche Afrikas durch islamistischem Terror in pausenloser Angst gehalten, Menschen abgeschlachtet und gemordet werden, aber keinerlei wirtschaftliche Nachteile für “den Westen” zu befürchten sind, hält man vollmundige Sonntagsreden oder Plakate in die Höhe, auf denen man die Bitte lesen kann, die “girls” zurück zu bekommen…. ein trauriges Gesicht dazu und fertig ist der Kampf gegen den Terror…

 

 

Ohne Worte…. 4. Juni, 2014

Posted by Rika in aktuell.
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