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Man muss doch kein Fußballfan sein … 12. November, 2009

Posted by Rika in gesellschaft.
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… es reicht doch schon das bloße Menschsein, um an der Tragödie eines anderen Menschen mitfühlend  Anteil nehmen zu können.

Ja, vielleicht wird ein bisschen viel berichtet über den Tod Robert Enkes, über das Entsetzen, das viele verspüren, über die Anteilnahme und die Trauer der Fans, der Freunde und Kollegen,  das natürlich medial aufbereitet wird …

Aber muss man deshalb gleich von „Enke-Oper“ reden, wie es Michael Miersch bei achgut tut und es „widerlich“ finden, dass ein Mensch sich vor einen Zug wirft, um sich um zu bringen  –   wobei er die Tatsache der schweren Erkrankung gar nicht erst als mögliche Erklärung für das Unbegreifliche zulässt? Niemand oder fast niemand habe an den Lokführer gedacht, bemängelt er. Dabei war  schon in den ersten Berichten zu lesen, dass Notfallseelsorger sich um die Lokführer und die Retter am Unfallort kümmern und alle Beteiligten psychologisch betreut werden. In der Andacht gedachte die hannoversche Bischöfin ausdrücklich dieser Männer und mahnte die Anwesenden – die Jugendlichen  vor allem -, dass es ganz sicher  nicht in Enkes Sinne sei, in ausweglos erscheinenden Situationen seinem Beispiel zu folgen, dass es die schwere Krankheit gewesen sei, die ihm, Robert Enke, keinen anderen Weg mehr offen zu lassen schien.

Ich will mich hier nicht an den vielen Spekulationen beteiligen, die über das hätte, wie, warum angestellt werden, nicht nach den Abgründen und Motiven fragen, die einen Menschen zum Suizid bringen. Ich weiß nicht, wie es wirklich ist, an einer schweren Depression erkrankt zu sein, aber ich bewundere den

grenzgaenger,

der über seine Depression in seinem Blog schreibt und so mit dazu beiträgt, dass das Tabu, das mit dieser Krankheit verbunden ist, endlich etwas mehr aufgeweicht wird, dass Menschen offen über die Krankheit und darüber, was die mit ihnen anstellt, reden können.  Seine Einlassung zu Robert Enkes Tod ist lesenswert!

Michael Miersch verweist in seinem kurzen Statement auf  Richard Herzinger, der in einem Kommentar bei weltonline-sport darüber nachdenkt, ob mit der Anteilnahme und medialen Aufbereitung nicht die Würde des Opfers, das nach Herzinger gleichzeitig auch Täter ist, in ungebührender Weise verletzt sei.  (Über Journalisten, die sich wie ein tollwütiges Rudel Wölfe über ihre „Opfer“ hermachen, habe ich schon an anderer Stelle geschrieben, das muss ich hier nicht wiederholen!)

Es sind  Journalisten, die nach den Bundesligaspielen „Noten“ verteilen, die Spieler in Grund und Boden verdammen und andere in den Olymp des Sporthimmels heben. Es ind Journalisten, die mit Häme und Spott über das Versagen der Spitzensportler berichten und so dazu beitragen, dass der öffentliche Druck, der auf den Spitzenleuten lastet, immer größer und größer wird. Es ist die Macht des Mediums und der es bedienenden Journalisten, die Menschen zu Stars oder Verlierern macht. Das gilt im übrigen nicht nur für den Sport, das ist doch in Kunst, Theater, Film und Politik ganz genauso!

Schlimm ist, das unsere Gesellschaft sich längst daran gewöhnt hat, ihre Umgebung nur noch durch die Brille des Fernsehens oder der Zeitung wahrzunehmen und es gar nicht seltsam, sondern vielmehr selbstverständlich  findet, wenn der Uraltkomiker einer Spaß- und Spielschau die Feiern zum 20. Jahrestag des Mauerfalls „moderiert“ und dabei die eingeladenen Staatsgäste nicht einmal mehr als Statisten, sondern lediglich nur noch als Kulisse für die eigene großartige Wirkung missbraucht!

Jemand hat bemäkelt – ich habe jetzt keine Lust nach dem Schreiber zu suchen – dass Enkes Tod mehr Aufmerksamkeit in den Nachrichten bekommen habe, als die Kanzlerin mit ihrer Regierungserklärung, samt allen ihren politischen  „Freunden“ und Gegnern! Ist das denn ein Wunder?

Spielt uns doch „die Politik“ auf allen Ebenen ein Schmierentheater vor, wie es dümmlicher nicht sein könnte. Wilde und vollkommen haltlose Versprechungen im Wahlkampf, ambitionierte Pläne für nahezu alle gesellschaftlich relevante Bereiche und dann die wirklich sagenhaft wichtige Ansage am Schluss der Koalitionsverhandlungen zwischen den „Wunschpartnern“, dass Guido und Horst nun Guido und Horst zueinander sagen. Das hätte man doch billiger haben können, dafür hätte es keines teuren Wahlkampfs bedurft!  Minister wechseln die Stühle und führen der staunenden  oder gleichgültigen Öffentlichkeit vor Augen, dass sie auf allen Politikfeldern gleichermaßen kompetent und hervorragend geeignet sind, die ihnen (von wem?) gestellten Aufgaben zu erfüllen. Alles nur Theater und alles nur „fürs Fernsehen“, zur Ruhigstellung des dummen Volkes, das nicht einmal mehr meint, der Souverän zu sein, geschweige denn ist. Lobbyisten, Interessenvertreter der Wirtschaft und ihrer Verbände bestimmen darüber, was geht und was nicht.

Verstehen, im Sinne von nachvollziehen und erkennen, können das doch nur noch die wenigsten der Staatsbürger.

Aber einen wie Enke verstehen die Leute. Sie sehen, wie er rackert und arbeitet, sich in den Dreck wirft und seine Vorderleute antreibt, wie er sich müht, im Training wie im Spiel – das für ihn mehr ist als Spiel, Lebenselexier sei es gewesen, sagen die, die ihn kannten.  Einer wie Enke ist ein Mensch, ein Mensch wie ich, wie du. Das unterscheidet ihn von den Guidos und Horsts, von machtgeilen Parteibonzen und  Ränke schmiedenden Politstars.

Deshalb weinen die Menschen über seinen Tod und begreifen sogar manche der  ansonsten nur an Quoten interessierten Journalisten, dass es etwas gibt, was uns in unseren tiefsten Empfindungen berührt und was wir mehr brauchen als die geifernde Information über Prominente oder hektische Berichterstattungen über vermeintlich oder tatsächlich wesentliche Ereignisse.

Die 35000 Hannoveraner, die gestern Abend still von der Innenstadt zum Stadion zogen, um Robert Enke zu ehren, die haben das jedenfalls verstanden.

Robert Enke… 11. November, 2009

Posted by Rika in Sport, aktuell.
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ungläubig  …   fassungslos  …  traurig

Robert Enke ist tot.

Immer lebendig in den Herzen

 

080506HAN104

Foto: Jochen Luebke, aus Spiegel-Online

 

Wenn ein Kind stirbt… 10. November, 2009

Posted by Rika in Kinder, gesellschaft.
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… ist das für die betroffenen Eltern, für die Familie und die Freunde ein unglaublicher,  schmerzhafter Einschnitt, ein Ereignis, das alles verändert, für das es lange kaum oder gar keinen Trost gibt.

Wenn aber ein Kind stirbt, das schon eine sehr schwere Operation gut überstanden hat und dann der Tod eintritt als  Folge ärztlicher Fehler, so ist das eine Tragödie für nahezu alle Beteiligten.

Wenn aber der behandelnde Arzt aus purem Chauvinismus und im Dünkel seiner ärztlichen, vor allem aber seiner männlichen Unfehlbarkeit einerseits auf die mahnenden Hinweise seiner weiblichen Mitarbeiterinnen mit Nichtstun reagiert  und andererseits die Schuld auf andere abwälzen will, so ist das ein Verbrechen!

So geschehen 2003  in einem Klinikum in Hannover.

In einer Gerichtsverhandlung wurde der Arzt zu einer Geldstrafe verurteilt. Er legte Berufung ein.

 

Tragisch ist der Fall auch, weil die Mutter des verstorbenen Mädchens immer wieder versucht haben soll, auf den Arzt einzuwirken. Sie gibt an, sie habe sich von dem iranischstämmigen Mann nicht ernst genommen gefühlt, und äußerte zudem die Vermutung, der Mediziner sehe Frauen und Mädchen als „unterwertig“ an.

Es geht mir darum, die Version, die sechs Jahre lang in den Köpfen war, aufzulösen“, erklärte der Angeklagte. Der Neurochirurg legt durch eigene Nachfragen im Prozess immer wieder nahe, dass die Schuld nicht bei ihm, sondern bei anderen Ärzten oder dem Pflegepersonal liege. Mal wirft er seinen früheren Kollegen indirekt vor, das Kind falsch beatmet zu haben. Dann erklärt er, keine Erfahrung auf einer Intensivstation gehabt und erstmals ein Kind behandelt zu haben. „Wenn Sie das wussten – warum sind Sie denn dann den Ratschlägen des Personals nicht nachgekommen?“, fragt der Anwalt der Eltern.

 

Jetzt wird der Fall  in Hannover vor Gericht neu verhandelt.

Der Bericht dazu findet sich hier

Lahm gelegt … 10. November, 2009

Posted by Rika in vermischtes.
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Am Sonntag nach dem Gottesdienst mit Glieder-, Kopf- und Halsschmerzen ins Bett gelegt, sogar auf den Besuch bei Sohn, Schwiegertochter und dem süßesen Baby der Welt – meinem Enkel! -  verzichtet, in tiefen Schlaf gesunken und gegen Mitternacht erst aufgewacht, um nach einem kurzen Besuch im Badezimmer weiter zu schlafen bis zum frühen nächsten Morgen.

Das aber ist meinem Rücken nicht bekommen, so dass sich zu den oben genannten schmerzhaften Beschwerden zu allem Überfluss das Kreuz dergestalt bemerkbar macht, dass ich weder liegen, noch sitzen unde erst recht nicht aufrecht stehen, geschweige denn laufen kann. So habe ich weder  zur Schule gehen, noch die Feierlichkeiten zum Mauerfall freudig erregt verfolgen können – und auch mein ganz privates Gedenken an der Stelle der alten jüdischen Synagoge in Hannover musste ausfallen.

Dank guter Tabletten mit möglichen höllischen Nebenwirkungen – aus Langeweile habe ich nämlich den Beipackzettel sehr gründlich gelesen – kann ich heute ein bisschen sitzen, nicht ohne schmerzende  Rückmeldungen aus der Lendenwirbelgegend…

Werde mich auch gleich wieder in mein Bett verziehen – dösen und ein bisschen nachdenken über dies und das und jenes.

Dabei hatte ich mir so viel vorgenommen, zum Kieser-Training wollte ich (Termin abgesagt!), einige Kilometer walken (Konditionstraining für den Skiurlaub), die letzten Kübelpflanzen ins Winterquartier stellen, das Olivenbäumchen und den Oleander in frostsichere „Wintervliese“ hüllen und die Wäscheberge verkleinern…

Nichts von alle dem ist möglich, weil es mich gepackt hat …

Nein, mit Schweinegrippe hat das nichts zu tun … und impfen lasse ich mich auch nicht!

Statt Weihnachtsmann nun Väterchen Frost… ? 5. November, 2009

Posted by Rika in christentum, gesellschaft.
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Zumindest in der Krefelder Geschäftswelt soll es „keine christlichen religiösen  Symbole“ in der „Weihnachtsdekoration geben, das schreibt RP-online –   wobei sich ja schon die Frage stellt, welche nicht-christliche Religion überhaupt Weihnachten feiert????  Buddhismus und Judentum  können es eigentlich nicht sein… ebenso wenig Konfuzianismus oder Scientology.

So nenne ich die Ankündigung der Krefelder Kaufleute einfach mal konsequent inkonsequent – oder sollte ich besser sagen inkompetent?!!!

Nun kann man ja wirklich nicht behaupten, dass der Weihnachtsmann und sein amerikanischer Kumpel mit dem rotnasigen Rentier „christliche Symbole“ seien, genauso wenig wie Tannenbaum und Adventkranz, die mehr oder weniger hübsch-kitschigen Schnickeldies,  Kerzen und Baumschmuck aus gold- und silberfarbigen Glaskugeln, samt allen Varianten die der Markt so her gibt. Allenfalls könnte man Sterne noch irgendwie als biblisch-christlich anmutendes Motiv durchgehen lassen, schließlich folgten die Hirten und Weisen einem leuchtenden Stern, der sie nach Bethlehem zur Krippe führte, auch das Engelhaar ließe ich noch gelten, sofern man davon ausgehen kann, dass die in der Bibel genannten Geschöpfe, die den großen Lobgesang nach der Verkündigung der Geburt Jesu anstimmten, tatsächlich menschenähnliche Züge und damit wohl auch Haare auf dem Kopf hatten…

Ich habe mich schon lange gefragt, was denn der all weihnachtliche Kaufrausch mit  dem Christfest zu tun hat – meinen Kindern habe ich erklärt, wir machten uns gegenseitig Geschenke aus Freude über die Geburt Jesu. Aber wieso feiern Menschen Weihnachten, die mit Jesus gar nicht zu tun haben wollen und auch sonst mit Gott, Bibel und Kirche nichts an der Backe haben?

Gut, man könnte sagen, Weihnachten sei das Fest der Liebe und der Familie – aber wie fragwürdig das ist, wird in vielen Familien in jedem Jahr aufs Neue durchlitten und durchlebt, wenn man statt in trauter Runde in wüstem Streit den „Heiligen Abend“  feiert!

So gesehen könnte ich mir durchaus vorstellen, auf den ganzen weihnachtlichen Rummel zu verzichten und ein Wintermärchenfest zu zelebrieren, die Geschäftswelt könnte völlig unabhängig von allen christlich-biblischen Gründen und Motiven ein gigantisches Fest des Kommerz organisieren, niemand käme mehr in die Verlegenheit, über den Hintergrund oder Inhalt des christlichen Festes Auskunft geben zu müssen.

Und wenn man ohnehin nicht so genau weiß, was in der Heiligen Nacht geschah, könnte man sogar die allermeisten Weihnachtsschnulzen in Endloschleifen verkaufsfördernd zum Besten geben: Oh Tannenbaum,  Leise rieselt der Schnee, Jingle Bells und obendrein den Schneewalzer – der würde doch zu einem Wintermärchenfest perfekt passen.

Und dann könnte der ganze Winterfestvorbereitungsrummelverkauf auch schon problemlos im August beginnen, ohne dass die Bischöfin und ihre Glaubensschwestern und Brüdern mit erhobenem Zeigefinger mahnen:

Advent ist im Dezember! Denn ohne Christfest auch keine Adventszeit, ganz einfach!

Auch für unsere moslemischen Mitbürger gäbe es dann endlich keinen Anlass mehr, dem größten Kommerzfest des Jahres ablehnend gegenüber zu stehen, sie könnten ohne Not die winterfest-hell erleuchteten Innenstädte besuchen, auf den Winterfestmärkten alkoholfreien Glühwein genießen und sich ohne koranisch begründete Bedenken mit allen Sinnen dem Kaufrausch hingeben, dem das christliche Abendland im Namen von Jul, Santa Klaus,  Weihnachtsmanns und allen anderen „christlichen“ Persönlichkeiten  schon seit Jahren verfallen ist.

So hat wohl auch Herr Greve, Vorsitzender der Krefelder Werbegemeinschaft gedacht und sich überlegt, wie er die moslemischen Mitbürger am Kassenklingeln beteiligen kann.

„Schließlich hat ein großer Teil der Bevölkerung keine Antenne mehr für die Religion oder ist nicht-christlichen Glaubens.”

Die religionslosen Mitmenschen oder bekennenden Atheisten hat die „christliche“  Weihnachts-Dekoration wohl noch nie davon abgehalten, sich weihnachtlichen Genüssen hinzugeben und die Kassen klingeln zu lassen. Und die meisten der mir bekannten religiösen Minderheiten waren in der Vergangenheit souverän genug, über die Weihnachtshysterie hinweg zu sehen, ohne Schaden an Leib und Seele zu nehmen und sich ihren eigenen religiösen Festen mit Freuden hinzugeben.

Das  Argument

„Religiöse Motive gehören in die eigene Wohnung oder in die Kirche, nicht aber in die Geschäfte”,

kann ich absolut mittragen, weil es in meinem Augen schon ziemlich würdelos ist, wenn „religiöse Motive“ als Kaufanreiz dienen, das hat schon beinahe etwas Blasphemisches.

Da aber Weihnachtsmann und Tannenbaum, Nikolaus und selbst der schönste Adventkranz keine ursprünglich religiösen Motive sind, könnte man konsequenter Weise auf sie als Werbemittel zum Anheizen der Kauflust verzichten und -  wie weiland die UdSSR und in ihrem Gefolge auch die DDR  -  Väterchen Frost und Prinzessin Schneeflocke  zu symbolträchtigen Verkaufsanreizen pushen.

Wenn ich bedenke, dass irgendeine superwichtige Eu-Kommision Kreuze in Klassenzimmern verboten hat und man in England auf das Versenden von Weihnachtspostkarten in offiziellen Ämtern zugunsten der nicht-christlichen Mitarbeiter und Staatbürger verzichtet, sollte man vielleicht  in unserer ohnehin nicht mehr ganz so christlichen Gesellschaft auf alle  christlichen Symbole im öffentlichen Raum verzichten (wie man  ja schon damit begonnen hat, Straßenkreuzungen in Kreisel umzubauen).    Die Kirchen könnte man doch umwandeln und zu dem machen, was die Kaufhäuser und Fußballstadien schon lange sind: Zum Tempel einer ungebremst agierenden Konsum- und Spaßgesellschaft.

So würden wir in Deutschland und in ganz Europa endlich zu einem religiös neutralen Gebiet, in dem sich alle Menschen gleichermaßen beheimatet fühlen können.  Bliebe noch  die Frage zu klären, ob ein halber Mond ein religiöses Symbol ist und wie man mit den so bezeichneten Gebäuden künftig umzugehen gedenkt. Und ob Kopftücher einfach nur modisches Beiwerk oder Ausdruck tiefempfundener Frömmigkeit sind….

Wobei Kopftücher bei Wintermärchenfesten ja durchaus angebracht sein können  –   der Kälte wegen!

Es lebe Väterchen Frost!

Gefunden habe ich den Hinweis auf die Krefelder Visionen bei achgut.

Eine Frau an der Spitze … 28. Oktober, 2009

Posted by Rika in christsein - glaube, gesellschaft, vermischtes.
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…  der evangelischen Kirche!

Heute wurde Margot Käßmann mit großer Mehrheit zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt,  132 von 142 Stimmen fielen auf die Bischöfin der Landeskirche Hannover, der größten Landeskirche in Deutschland, 4 Personen enthielten sich der Stimme, 5 Menschen stimmten mit Nein, eine Stimme war ungültig.

Bei allem Respekt für Frau Merkel, die ja auch heute (wieder) gewählt wurde, ich halte die Wahl Margot Käßmanns zur Ratsvorsitzenden der EKD für wesentlich bedeutsamer für und in unserer Gesellschaft als die Wiederwahl der Kanzlerin.

Zeigt diese Wahl doch, dass die Kirche die gesellschaftlichen Bedingungen und Herausforderungen unserer Zeit nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern sich ihrer annimmt und sich ihnen stellt.

Die Kirche macht neben allen administrativen Notwendigkeiten auch deutlich, dass sie das  Evangelium von Jesus Christus mitten in die Gegenwart holt,   Jesus selbst, der in der Hinwendung zu dem Einzelnen  die Liebe Gottes zu den Menschen  als das Wesentliche jeglicher Gottesbeziehung sichtbar gemacht hat, indem er  Menschen nahe ist, ihre Schwächen und Schwachheiten kennt und trägt, Sünden vergibt und Verletzungen heilt.

Das lange Zeit als unumstößlich geltende Wort des Apostel Paulus: „Das Weib schweige in der Gemeinde!“ wie Luther den Text aus 1.Korinther 14, 34 übersetzt,  wird nicht länger als genereller  Maulkorb für Frauen verstanden, sondern in den Kontext der damaligen Zeit gestellt, den Paulus kurz anklingen lässt:  „Wie es in allen Gemeinden der Heiligen ist, sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie es auch das Gesetz sagt.“ Damit ist vermutlich  nicht nur  das „Gesetz des Mose“, also die Thora  gemeint (die Elberfelder Bibel gibt hier den Verweis auf 1. Mose 3, 16 an) , denn die Korinther waren überwiegend  „Heidenchristen“, sondern auch das weltliche / politische Gesetz.

Und wie die politischen Bedingungen unserer Zeit Frauen Redefreiheit und die Übernahme von öffentlicher Verantwortung zugestehen (s. Kanzlerin und Ministerinnen), sollten auch die religiösen Belange von Frauen wahrgenommen werden.  In unserer Zeit heute, in der die Auseinandersetzung um die Rechte der Frauen auf dem Hintergrund religiöser Bestimmungen wieder neu geführt wird, ist es ein mutiges Zeichen der Kirche, die Ebenbürtigkeit von Mann und Frau auch und gerade in geistlichen Kontexten durch die Wahl der Bischöfin zu betonen.

Wer die Berichterstattung über die Synode in Ulm verfolgt hat, wird sicher auch mit Erstaunen gelesen haben, dass die männlichen Bewerber ihr untadeliges Familienleben als Qualitätsmerkmal für das höchste Amt der evangelischen Kirche hervorhoben. (Sie mögen damit auf die biblischen Empfehlungen für Amtsinhaber in den Gemeinden hingewiesen haben, wie wir sie etwa im 1. Timotheus-Brief lesen  – 1.Tim. 3 , 1 ff)  Margot Käßmann, geschieden nach 26 Ehejahren,  schien diesem Merkmal nicht zu entsprechen. Aber vielleicht   steht sie gerade deshalb exemplarisch für die „Mühseligen und Beladenen“, die Jesus auffordert, zu ihm zu kommen, um „Erquickung“ zu erfahren.  Dieses „Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid“ hat die Kirche lange Zeit  vernachlässigt, zwar hat sie sich in ihrem diakonischen Engagement um die gekümmert, die am Rand stehen, hat Not gelindert und zur Lebensbewältigung geholfen, aber in der Kirche selbst, in den Gremien und Arbeitskreisen  waren doch eher die propperen und integeren Persönlichkeiten gefragt, die etwas hermachen konnten. (Es ist noch gar nicht so lange her, dass Scheidung als ein so großer Makel angesehen wurde, dass man Geschiedenen die Mitarbeit in den Gemeinden verweigerte und auch andere „Randgruppenvertreter“ praktisch in den Mitarbeitergruppen der Kirche nicht vorkamen – Ex-Gefangene, Ex-Junkies, ganz zu schweigen von „akut am Rand stehenden“  Christen, die es ja gibt…) Vielleicht, so ist meine Hoffnung für die Kirche, nimmt  die Kirche auch in ihren verschiedenen institutionellen Gruppierungen wieder  die Menschen mit all ihren menschlichen Unzulänglichkeiten und Bedürftigkeiten in ihre Mitte.  Wir müssen doch keine Vorzeigechristen oder gar Heilige sein, um Wort Gottes heute in unserer Gesellschaft lebendig werden zu lassen.

Unsere Gemeinden  leben nicht von den wenigen nahezu perfekten Supermännern und Frauen, sondern von allen denjenigen, die sich – so wie sie sind – in  Gesellschaft und Gemeinde einbringen.  Dass Frau Käßmann aber auch alle Merkmale einer Superfrau aufweist, ist für ihre Wahl  – und für ihre zukünftige Arbeit – sicher ein wesentlicher und grundsätzlich positiver Aspekt!

Da dräut nicht nur schlechtes Wetter … 24. Oktober, 2009

Posted by Rika in aktuell.
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… wenn Stuttgart heute hier

DSCI0456

verliert!

Aber soll 96 nur mit Rücksicht auf den lieben Herrn Babbel auf einen Heimsieg verzichten?

Noch ist die Sache zwar nicht entschieden, steht es im Niedersachsenstadion in der Finanzdienstleister-Arena  0 :  0 (warum heutzutage die Stadien alle nach irgendwelchen Wirtschaftsunternehmen benannt werden…. gefällt mir nicht, gar nicht!)

Herr Babbel mag noch hoffen …

Hannover liegt vorn! 1 : 0  … sag ich doch, wir machen das!

… Halbzeit-Pause…

… übrigens ist das Gewässer im Vordergrund des Bildes der Maschsee –     Hannovers    „Stadtsee“   im wahrsten Sinne des Wortes, kann man doch in wenigen Minuten zu Fuß Innenstadt und Einkaufszentrum erreichen …  und weil er so schön zentral liegt und außerdem von bequemen Rad- und Fußwegen umgeben ist, eignet er sich auch ganz hervorragend für Sonntagsspaziergänge, tägliche Joggingrunden um den See, Inline-Fahrvergnügen, Radrennen, Hundeausführroute und was weiß ich noch. Natürlich kann man ihn auch befahren, mit Ruder-,  Tret- und Drachenbooten, Kanus und eleganten Segeljollen… oder mit einem der Ausflugsschiffe der Hannoverschen Flotte – allerdings nur in den Sommermonaten. Im Winter ist er ab und zu begehbar, wenn die Klimaerwärmung vorübergehend mal aussetzt und wir – wie in diesem Jahr – über mehrere Tage knackigen Frost haben… Hach, ich freu mich schon auf den Winter und den zugefrorenen Maschsee

Halbzeit-Pause vorbei

immer noch führt Hannover 96  1:0

Dass die Münchener es gegen Frankfurt nicht gebacken kriegen, freut mich für die Frankfurter Verwandtschaft – hoffentlich bleibt es so oder besser noch, legt Frankfurt noch einen vor!

Noch ein Wort zu Robert, Robert Enke!  Es ist natürlich gut, dass Fromlowitz das Tor so hübsch sauber hält … hoffe, dass es so bleibt! …  aber eigentlich wünsche ich dem Robert doch die NR. 1 in der Nationalmannschaft, aber dafür müsste er mal wieder spielen, gut spielen, sehr gut spielen, denn Adler hat eine ziemlich gute Figur gemacht in den letzten Spielen … das muss man ihm lassen, auch wenn ich ja lieber „denRobert“ im Tor hätte …

76.  …  die Roten liegen noch in Führung…

… aber dem Ticker nach zu urteilen, ist das nicht so selbstverständlich … sie müssen ganz schön aufpassen…

hab ich schon gesagt, dass ich mir Fußball gar nicht ansehen kann, weil ich sonst einen Herzkasper kriege? Da finde ich den Liveticker geradezu genial, ich bin informiert, ohne mich einer akuten Herzinfarktgefahr ausetzen zu müssen, nachher werde ich mir dann alles in der Zusammenfassung ganz entspannt und gemütlich ansehen …

… in der Münchener Arena steht es  1 : 1  das ist besser als eine Bayernführung …

und bei uns ist gleich Schluss…

…  immer noch  1 : 0 , aber 4  – in Worten  VIER  -   Minuten Nachspielzeit … puhhhh

… Lehmann meckert, sagt der Liveticker, und dafür siehr er Rot, der Lehmann, nicht der Ticker!

Schluss … Aus … Ende!

Das war knapp!

Hannover gewinnt … und was wird nun aus Herrn Babbel?

So wie es aussieht, kann sich die Frankfurter Verwandtschaft über ein Unentschieden gegen die Bayern freuen … oder sollten sie sich ärgern, weil es auch ganz anders hätte kommen können?

och nööööö …    Manno ….   Mensch-Meier …. haben die Bayern doch noch das Last-Minute-Tor geschossen, wie ich gerade mit einem Blick auf die Tabelle zur Kenntnis nehmen musste! Blöd, sehr, sehr blöd!  Tommi, immerhin kannst Du Dich über den Hannover Sieg freuen! Deine Brüder werden die Niederlage der Frankfurter zähneknirschend verschmerzen müssen …

Ich gehe jetzt in meine Küche und backe Kuchen…

Pfoten weg! 19. Oktober, 2009

Posted by Rika in gesellschaft.
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…  von den Sachen mit der Pfote …

Ab und zu schau ich mal bei der Frau Mutti rein und lasse mich von ihren herrlichen Geschichten über „die hinreißenden Bestien“,  den besten Vater überhaupt, von lädierten Knien und sonstigen Wehwehchen und  diversen Erlebnissen in der „Grünen Villa“ samt Hof und Garten zum Schmunzeln und Lachen bringen und, nicht zu vergessen, zum Staunen über  ihre grandiosen Kollektionen an Taschen, Röcken und selbst fabrizierten  Schnickeldie.

Doch just diese kreativen Produkte aus dem Nähzimmer könnten Frau Mutti Ungemach einbringen, nicht etwa, weil enttäuschte Taschenkäuferinnen sich über aufgehende Nähte (könnte ja auch mal vorkommen) beschweren oder die Schnickeldie beim Waschen plötzlich die Farbe verlieren und Frau Mutti das doch hätte wissen und mitteilen können (diese Vermutungen entspringen allein meiner überbordenden Phanatasie…  ;-) ), nein herzig allerliebste Stickmotive rufen die „Wächter der Rechte“  auf den Plan.

Es gibt nämlich eine große Firma, die auch kreative und nützliche Sachen – Klamotten – herstellt und diese mit einem netten Logo versieht, das sie der Natur abgeluchst hat, wobei es nicht der Luchs ist, der dem Logo Pate gestanden hat  sondern sein Vetter Isegrim, gemeinhin auch  als Wolf bekannt. Nun hat die große Firma aber nicht den ganzen Isegrim zum Logo erkoren, sondern lediglich dessen Fuß-, respektive Pfotenabdruck. Und weil ja heute kein oder fast kein  Mensch mehr die Pfadfinderfähigkeiten der Indianer, Trapper oder sibirischen Wolfsjäger hat und somit nicht so sicher sein kann, ob ein Pfotenabdruck wirklich ein WOLFSpfotenabdruck ist, sagt die große Firma mit dem Wolfspfotenabdrucklogo, dass sie vorsichtshalber auf alle Pfotenabdrücke dieser Welt  URHEBERrechte erhebt und niemand sonst Pfoten oder Pfötchen gestickt, gedruckt oder gemalt auf Textilien gleich welcher Art verwenden darf, weil, es könnte ja sein, dass jemand, der eine Katzenpfote auf seinen Pulli stickt, der großen Firma mit der Wolfspfote Konkurrenz machen will und wohlmöglich Kunden täuschen und „für sich gewinnen“ will.

Nun gibt es ja das Problem, dass in China nahezu alles nachgemacht wird und die Weltwirtschaft damit nahezu in den Ruin getrieben wird. So könnte ich ja noch verstehen, dass Jacken und Mützen aus fast gleichen Stoffen und mit dem Wolfspfotenlogo in Nachahmerfirmen in China und anderswo hergestellt, eine ernsthafte wirtschaftliche Notsiuation für die Wolfspfotenlogofirma bedeutet.

Aber doch nicht Frau Mutti   und ihre selbst genähten textilen Kreationen aus Stoffen, die doch recht häufig dem blau-gelben Nicht-nur-Möbel-Haus entstammen und mit den Wolfspfotenlogofirmastoffen keinerlei Ähnlichkeiten aufweisen, dafür aber unter Umständen  mit entzückenden  Katzen- oder  Hundepfotenmustern gepimt sind, wie Frau Mutti das zu nennen pflegt.  Nä, nä, nä – ich meine: nein, nein, nein! Und auch nicht all die vielen Leute, die einfach aus Lust an der Freude nähen, sticken, stricken, malen, basteln und Kekse backen!

Aber vielleicht wissen die Wolfspfotenlogobenutzer nicht einmal, dass es hier in Deutschland ganz superschlaue Anwälte gibt, die es sich zur selbstgestellten Aufgabe gemacht haben, über die Logos aller möglichen Firmen zu wachen und bei Missbrauchsverdacht sofort mit einem Abmahnverfahren drohen und damit einen schönen Batzen Geld verdienen…

Das müsste man mal genauer hinterfragen, aber leider hab ich leider keine Zeit… vielleicht demnächst, wenn ich in Rente gehe…

Aber bis dahin, Leute, Pfoten weg von den Sachen mit den Pfoten!

.

Und wie Frau Mutti schon mitteilte, auch  Spon hat sich der Sache angenommen… ob’s was nützt?

Hoffentlich – denn letztlich können  wir gut informierten

V E R B R A U C H E R

durch unser Kaufverhalten eine Änderung der sehr umstrittenen Vorgehensweise herbeiführen. Nicht nur in diesem Fall!

vom wunder des lebens… 18. Oktober, 2009

Posted by Rika in familie.
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es ist ein so alltägliches wie beinahe  selbstverständliches ereignis, jeden von uns hat es bereits ganz persönlich betroffen und einigen  von uns widerfährt es ein zweites, drittes, viertes mal in direkter beteiligung: das wunder der geburt.

und ein wunder ist es immer wieder, wenn aus der vereinigung zweier menschen neues leben wird, zellen sich teilen, differenzieren, wachsen und so im laufe etlicher monate ein neuer mensch heranwächst im schutz des mütterlichen uterus und dann endlich  –   zumeist sehnsüchtig-ungeduldig und vielleicht auch etwas ungeduldig-ängstlich  erwartet  -  geboren wird.

dieses wunder des lebens, des werdens und  endlich auch des geboren werdens hat unsere familie in diesem jahr der abschiede begleitet -  in hoffnungsfroher erwartung und spannung.

und so danke ich GOTT mit glücklichem herzen und in großer dankbarkeit für das wunder des lebens:

unser erstes enkelkind ist geboren worden.

seine eltern sind glücklich und dankbar für ein wunderbares kind, zart und klein und ganz lebendig und gesund (und wunder-, wunderschön  … ganz bestimmt das schönste kind der welt…).  wir freuen uns mit ihnen und sind froh, dass mutter und kind wohlauf sind – was immer als eine große selbstverständlichkeit verstanden wird und doch nicht so selbstverständlich ist.

nie zuvor war mir tod und leben, sterben und geboren werden so als unauflösliche „einheit des lebens“ bewusst wie in diesem jahr.  der beginn des sterbens unserer mutter war gleichzeitig der beginn des neuen lebens und als wir unseren vater zu grabe trugen, war das neue leben schon lebensfähig, an meinen 60.  geburtstag vor einer woche  vollendete sich das leben meiner tante und wir haben sie beerdigt am tag nach der geburt des kleinen enkelsohns … beginn, fülle und vollendung des lebens.

SAGT GOTT DANK ALLEZEIT FÜR ALLES!  Epheser 5,20

ein schwieriges jahr der abschiede… 12. Oktober, 2009

Posted by Rika in familie.
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„dies ist für dich ein jahr des abschied nehmens“, meinte meine schwägerin als ich ihr am telefon erzählte, dass meine tante gestorben sei.

meine tante die so untrennbar zu meinem leben gehörte, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte, sie würde eines tages nicht mehr da sein. im januar wäre sie 94 geworden und irgendwie glaubte ich mit nahezu kindlicher einfalt, sie würde 100 und noch älter.

sie war eine institution in unserer familie.

die älteste schwester meiner mutter, selbst ledig und kinderlos, war für mich und alle ihre nichten und neffen so etwas wie die gute seele der familie. mir war sie enge vertraute in schwierigen zeiten und für meine kinder eine zusätzliche oma, die wunderbare geburtstagsbriefe schrieb – so zuverlässig, liebevoll und anteilnehmend. und obwohl sie zuletzt nicht mehr gut sehen konnte und ihre schrift zittrig geworden, waren ihre gedanken noch klar und aktuell und ihre worte voller kraft, so  dass wir es als herben verlust empfanden, als in diesem jahr erstmalig die briefe ausblieben.

ihr nahezu unerschütterliche glaube an Gott, der auch in ihren schweren zeiten trotz mancher zweifel tragfähig blieb, ihr klares bekenntnis zu christus und ihr nie nachlassendes gebet für ihre neffen und nichten und deren kinder und großkinder vor allem – neben den fürbitten für gemeinde und welt – war immer vorbild und ansporn für mich (manchmal auch reibung und grund für oppositionelles aufbegehren!).

an meinem geburtstag ist sie gestorben -  ein onkel rief uns am tag darauf an, er hatte unsere kleine familienfeier nicht stören wollen.

wir werden sie in dieser woche beerdigen

nach mutter und vater nun auch sie, die mir so viel gegeben und bedeutet hat.

ich danke ihr für ihre liebe und danke Gott für ihr leben.