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Eigentlich sollten die Zeiten doch vorbei sein… 26. Januar, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", aus meinem kramladen, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau, politik.
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in denen man seine Abstammung in Deutschland bis zu Ur- Urgroßeltern nachweisen musste.

Nun [holt] der Herr Steinmeier, seines Zeichens Außenminister “zum ersten Mal eine Muslimin ins Auswärtige Amt. Die Deutsch-Palästinenserin Sawsan Chebli kommt aus dem Berliner Innensenat.”

Muslimin, Deutsch-Palästinenserin, keine Kopftuchträgerin, wie wir weiter erfahren, weil das in Deutschland einer Karriere außerhalb der muslimischen Gemeinschaft nicht zuträglich ist…

Aber es kann als Qualitätsmerkmal für eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes nicht schaden, dass man  sich auf die “palästinensische” Abstammung berufen kann. Zwar ist die Auserkorene in Deutschland geboren, aber ihre Eltern  sind waschechte Palästinenser  Araber. In einem Flüchtlingslager im Libanon haben sie  sich kennen gelernt, so steht es in dem Artikel. 1970 kam der Vater über Ost-Berlin nach Deutschland, also kurz nachdem Herr Arafat aus propagandistischen Gründen beschlossen hatte, die arabischen Brüder und Schwestern, die selbst (anders als er)   oder deren Eltern im britischen Mandatsgebiet “Palästina” gelebt hatten, zum Volk der “Palästinenser” zu erheben. Wobei ein wesentliches Merkmal dieser “Palästinenser” zwingend sein muss, dass sie keinesfalls jüdisch  sind,  obwohl, wie jedermann leicht nachlesen kann, zur Zeit des “britischen Mandatsgebiet Palästina“, sämtliche Bewohner – eben auch alle Juden  - des sandreichen Landstrichs zwischen Mittelmeer und der östlichen Grenze des späteren  (Trans)Jordanien “Palästinenser” in ihren Ausweis gestempelt bekamen, um zu dokumentieren, dass  sie in dem eben so genannten Landstrich wohnten und verwaltungsmäßig erfasst waren. Aber solche Kleinigkeiten werden der deutschen Öffentlichkeit gerne vorenthalten… geschenkt!  Es hätte sich ja gar nicht gut gemacht für die arabische Propaganda im Kampf gegen die (israelischen)  Juden, wenn auch den Juden der Status “Palästineser” zuerkannt worden wäre, dann hätte Herr Abbas heutzutage nämlich überhaupt keine Handhabung mehr gegen Juden in “Palästina”. Es mussten also schon “richtige” Araber, am besten richtige muslimische Araber sein, die als “palästinensisches Volk”  die Geschichte seit 1967 bevölkern…. zur Not konnten es auch christliche Araber sein, wenngleich die natürlich den Makel hatten und haben, nicht zur Umma der Muslime zu gehören. Um diesen Makel wett zu machen, gibt es viele arabische Christen, die in Büchern und Vorträgen die Zugehörigkeit zum palästinensischen Volk beschwören, ihre Verbundenheit mit dem palästinensischen Boden tränenreich beschreiben und Israelis für fremde Eindringlinge in ihr palästinensishes Mutterland halten….  Und natürlich gibt es extrem viele Deutsche, die das alles allzu gerne glauben und darum den Palästinensern Terrorakte als Freiheitskampf zugestehen und es gerne sähen, wenn ganz Palästina endlich judenrein wäre…. Das sagen sie natürlich so nicht und laut schon gar nicht. Sie wollen stattdessen Palästina aus den Händen der Zionisten befreien…. und finden es vollkommen in Ordnung, dass im sogenannten “Westjordanland” keine Juden wohnen. Die jüdischen Siedlungen werden deshalb auch immer wieder auch von höchsten Regierungskreisen als Friedenshindernis betrachtet und benannt.

Da trifft es sich doch prima, dass es eine in Deutschland geborene  und zum nicht-existierenden palästinensischen Volk gehörende “Deutsch-Palästinenserin, die natürlich auch  der rechtgläubigen Umma angehört,  fastet, betet und kein Schweinefleisch isst, zur Vizesprecherin des Außenministers ernannt wird. Zwar ist das “Existenzrecht Israels” eine unverzichtbare Formel in den Reden deutscher Regierungschefs bei Reisen nach Israel und an  Gedenktagen, an denen man öffentlich reumütig an die Vernichtung der europäischen Juden “erinnert” und beteuert, solches nie wieder zuzulassen, aber man tut rein gar nichts, um das “Existenzrecht”  von der arabischen Gesellschaft als unumstößliche Tatsache einzufordern. Das wird mit der Ankündigung dieser Personalentscheidung eindrucksvoll unterstrichen.  

Gleichzeitig,  und das finde ich fast schon  skurril, aber in sich stimmig, wird auch der linke Flügel in der SPD beruhigt, haben doch auch damals, als der Vater der neuen Sprecherin nach Deutschland kam, “Linke” ihre uneingeschränkte Solidarität mit den arabischen Freunden bekräftigt, die sogar so weit ging, dass radikale Linke der RAF sich in den Ausbildungslagern  der PLO im Terrorkampf ausbilden ließen  und man zur Befreiung der inhaftierten Gesinnungsgenossen  die Lufthansa-Maschine “Landshut” von Kämpfern der PLO  entführen ließ.  Wenn nun also Herr Steinmeier eine geborene Palästinenserin in seinen Mitarbeiterstab beruft, ist das ein wunderbares Zeichen für die linken Genossen ….

Warum es allerdings  Frau Chebli selbst wichtig ist, ihre “palästinensische Abstammung” zu betonen und auf ihre religiösen Rituale hinzuweisen, ist mir angesichts des von ihr geäußerten: “Mein Traum ist, dass jeder in diesem Land beurteilt wird nach dem, was er kann – nicht nach seinem Hintergrund.”  äußerst schleierhaft. Ohne den ausdrücklichen Hinweis auf die deutsch-palästinensische “Abstammung” wäre die Bekanntgabe doch eine reine Formsache, so aber wird sie gleichsam “geadelt”… “Seht her, wir tun etwas für die deutsch-palästinensische Völkerverständigung!” Natürlich darf auch die diskrete Betonung der Religionszugehörigkeit nicht fehlen, die ist wichtig für die hier lebenden Muslime und soll ihnen vermutlich zeigen, dass der Islam nicht nur zu Deutschland gehört, sondern inzwischen auch in der Regierung angekommen ist. Ein politisch aktiver Mensch, der seine christliche Religionszugehörigkeit als Qualitätsmerkmal einbringt, indem er etwa betont, sonntags in die Kirche zu gehen, zu beten und an das zu glauben, was in der Bibel steht, findet doch allenfalls nur noch in Bayern Anerkennung und muss ansonsten beweisen, dass er modern, weltaufgeschlossen und in jeder Hinsicht tolerant ist.

Kann es sein, dass es eben doch in diesem Land wieder wichtig ist, dass man die “richtige” Abstammung hat und “muslimisch” und  “Deutsch-Palästinenserin” oder “Deutsch-Türke” dem neuen “Dress-Code” entspricht????

PS

Ich weise auch gerne darauf hin, dass selbst 1970 noch der “Spiegel” keine Palästinenser kannte und ausschließlich von Arabern sprach, wenn er über den Konflikt zwischen Arabern und Israel berichtete. Selbst Uri Avnery, der  Kritiker israelischer Politik und Sachwalter der Araber, sprach in seinen frühen Schriften    ausschließlich von “Arabern”.  Wer mag, kann das Suchmaschinchen bedienen,  ich will seine Schriften hier nicht verlinken.

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Kommentare»

1. Zahal - 26. Januar, 2014

Hat dies auf World-Media-Watch rebloggt.

2. Marco - 26. Januar, 2014

Die deutschen Medien erwähnen dabei auch immer den “Flüchtlingsstatus” mit dem Verb “Palästinenser” es macht diese um so bemitleidenswert in Augen der Deutschen, waren Sie doch auch mal Flüchtlinge zum Ende des II Weltkrieges.
Doch der “Palästinensischer” vererbbares Flüchtlingsstatus der Araber bis in alle Ewigkeit ist eine einzigartige Besonderheit in der Welt.
Dank der UNRWA, die sich exklusive um die arabischen “Palästina” Flüchtlinge seit 1949 und dem Erhalt dieses Statuses kümmert, und den arabischen Brüdern die in Ihren Staaten diese unmenschlich Unterdrücken entstand eine westlich arabische Maschinerie zur Diffamierung und Delegitimierung Israels.

Und Wer zahlt die Zeche? Sie lieber Steuerzahler!

… Unter Berücksichtigung der Teuerungsrate erhielten die Palästinenser seit 1949 25 mal mehr Pro-Kopf-Hilfsgelder pro Kopf als das kriegszerstörte Europa durch den Marshall Plans für West-Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. …

http://www.audiatur-online.ch/2013/10/09/das-unrwa-dilemma/

3. Caruso - 26. Januar, 2014

Bin neugierig, wann man eine(n) Jüdin/Juden für eine so hohe Position einsetzen wird, deren/dessen Eltern in Israel geboren sind. Und wie das bei der Bevölkerung ankommen würde. Nach den Leserbriefen zu urteilen, die ich fast jeden Tag lese -, oft 100 bis 200 -, sehe ich ziemlich schwarz. Würde ich irren, wäre das eine große Freude.

Liebe Rika, danke Dir für diesen Beitrag. Wie immer – großartig!
lg
caruso

4. Ima - 26. Januar, 2014

Nur so nebenbei,
die Eltern kamen im Jahr 1970 nach Deutschland (DDR).
dies war allerdings auch das Jahr als der palästinensische Terror nach Deutschland kam
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/muenchen-1970-im-ersten-linker-antisemitismus-und-vergeudete-zeit-11822298.html

tja, dies mag ein Zufall sein, aber warum sind die Eltern ausgerechnet in der ehemaligen DDR gelandet, wo auch Terroristen der RAF Zuflucht fanden, die eng mit den palästinensischen Terroristen zusammengearbeitet haben und auch von Palästinenser in Terrorismus ausgebildet wurden.

5. Marco - 27. Januar, 2014

Es muß nicht abgewartet warten bis Fr.Chebli ins Fettnäpfchen tritt, in den Fettnapf ist bereits mit deren Nominierung der Außenminister Hr. Steinmeier reingelatscht. Sein Benehmen währen dem Staatsbegräbnis des ehemaligen PM Ariel Sharon machte den Anfang.
Der Fr.Chebli ist bestimmt Ihre falsche Identität als sogenannte “Palästinenserin” bestimmt, auf Grund Ihrer guten Ausbildung in Deutschland :-), auch bewußt. Sie nützt diese aber bewußt aus, anstatt Ihrer echten Arabischer Zugehörigkeit. Könnte als Nachweis die Dokumente Ihrer Eltern von vor 1948 vorlegen.

6. Rika - 27. Januar, 2014

Vor der Leistung Frau Cheblis ziehe ich den Hut!
Anders kann ich es nicht sagen, und damit meine ich die Tatsache, dass sie unter schwierigsten Bedingungen die Schule souverän gemeistert und ein Studium absolviert hat. Das ist ganz sicher nicht selbstverständlich, wenn die Eltern noch Analphabeten (der Vater) sind und nur Arabisch sprechen, obwohl sie schon seit den 70er Jahren in Deutschland leben.
Inwieweit ihr die “falsche Identität” bewusst ist und ob sie nicht vielmehr sehr bewusst diese Klaviatur bedient, darüber könnte ich nur spekulieren und das will ich nicht, halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass sie willentlich als “Palästinenserin” auftritt. Dass Herr Steinmeier aber auch dieses Propaganda-Instrument bedient, das entsetzt mich.
Ganz sicher setzt sich Frau Chebli sehr intensiv für die Belange der Muslime ein – ihr gutes Recht, wie ich finde. Aber ich halte es nicht für ein Qualitätsmerkmal für den Posten einer Sprecherin im Auswärtigen Amt…. Es hat so einen Geruch von Anbiederung nicht nur an die Muslime in Deutschland, sondern auch und vor allem an die muslimisch dominierten Staaten, in denen jedoch Andersgläubige (meistens) einen schweren Stand haben, wie die Nachrichten doch beinahe wöchentlich berichten – siehe Saudi-Arabien, Pakistan, Indonesien, Sudan, Somalia, Nigeria Tschad und was weiß ich noch! Vor allen Dingen ist doch die Lage der Christen in Ägypten prekär und die in Syrien schlechterdings aussichtslos. Von der winzigen jüdischen Minderheit in den Ländern des “arabischen Frühlings” gibt es doch auch nichts Hoffnungsvolles zu berichten.
Mich ärgert darum vor allem die Vorgehensweise der SPD, alle diese Attribute Wahlkampf wirksam zu betonen und so doch geradezu das Gegenteil von “gelungener Migration” zu beschreiben. Wenn Migration gelungen ist, muss man das doch alles gar nicht mehr hervorheben. Wenn der Islam “selbstverständlich” zu Deutschland gehört wie Katholizismus, Protestantismus, Judentum, Freikirchen, Agnostiker oder Freimaurerei, ist es doch genauso selbstverständlich, dass das nicht eigens hoch gelobt wird, es sei denn, man wolle sich für ein Pöstchen innerhalb der jeweiligen religiösen Gruppe bewerben.

“Araber” genießen im Multikulti von Berlin nicht gerade den besten Ruf, Palästinenser haben dagegen einen immensen Mitleidsbonus, da sie ja DIE Flüchtlinge schlechthin sind und man mit einem kleinen Seitenhieb immer auch Stimmung gegen Israel machen kann!

Das ist ein weiteres Ärgernis, das mich zu meinem Post veranlasst hat!

7. Caruso - 29. Januar, 2014

Liebe Rika, ich will Dir nicht schmeicheln oder Komplimente sagen, das ist nicht meine Art. Aber ich will feststellen, daß mein Eindruck von Dir immer besser wird. Du bist nicht nur ein höchst anständiger Mensch, sondern auch ein denkender, ein sehr klug denkender. Danke daß Du so bist!
lg
caruso

8. Rika - 29. Januar, 2014

Danke Dir, liebe Caruso, aber ich werde nun ganz verlegen,

9. Alexander Scheiner, Israel - 29. Januar, 2014

Ich glaube nicht, dass AM Steinmeier ein Gegner von Israel ist. Es ist sogar gut, dass er eine Deutsche mit palaestinensischen Wurzeln eingestellt hat. So kann man dem Aussenministerium kein blindes Auge vorwerfen.

10. Rika - 29. Januar, 2014

Alexander Schreiner, wie soll ich aber das Verhalten Steinmeiers bei dem Begräbnis Ariel Scharons verstehen?
Sicher, Herr Steinmeier war ohnehin auf Nah-Ost-Mission, wie zu lesen war und von daher kann ich es schon einordnen, dass er sein ursprüngliches Gesprächsanliegen auch unmittelbar nach den Trauerfeierlichkeiten vorbrachte.
http://www.auswaertiges-amt.de/nn_582138/sid_1396996EE1C5239B01B6926C75723B3D/DE/AAmt/BM-Reisen/2014/01-Nahost/140112%20Nahost.html?nnm=582158
Herr Steinmeier will den Friedensprozess voranbringen, der ja leider nach wie vor höchst gefährdet ist, wie wir alle wissen.
Und was macht Herr Steinmeier als mögliche Gefährdung des Friedensprozesses aus? Na???
Natürlich!
Die “Siedlungen” sind das Hindernis!
Glaubwürdig wäre Herr Steinmeier, wenn sein AA im gleichen Artikel (s.o.) mitgeteilt hätte, worin denn mögliche Gefährdung auf arabisch/palästinensischer Seite besteht.
Mir fallen spontan ein:
Charta der Hamas, Grundsatzprogramm der PLO, Ehrungen für Terroristen, Feierlichkeiten für die entlassenen Mörder als besondere Vertrauen bildende Maßnahmen, Schulbücher OHNE Israel für palästinensische Kinder, Terroraktionen gegen israelische Zivilisten, die Beteuerungen des Präsidenten Abbas vor seinen arabischen Freunden, dass der Kampf solange weitergeführt wird, bis ganz Palästina befreit ist.

Wie vertrauensfördernd die “Friedenspartner” sind kann man auch hier nachlesen: http://rungholt.wordpress.com/2014/01/27/unsere-friedenspartner/

Hat Herr Steinmeier auch nur ein einziges Wort dazu ebenso öffentlich geäußert wie zu den “Siedlungen”?
Nichts davon habe ich gehört.
Was nützt es aber, wenn er vielleicht im stillen Kämmerlein Herrn Abbas freundlich ermahnt hat, nach außen aber nur die Israelis mahnt, den Frieden nicht zu gefährden? Nichts.
Denn das führt auch hier in Deutschland dazu, dass immer mehr Leute sich offen gegen Israel stellen.

Und nun auch noch eine “Palästinenserin” als Sprecherin!
Machen wir uns nichts vor, auch wenn Frau Cheblli einen deutschen Pass hat, für die arabisch-muslimische Community ist das völlig unerheblich, für sie ist Frau Chebli eine Palästinenserin.
Man kann doch getrost davon ausgehen, dass daraus auch entsprechende Erwartungen an sie gestellt werden…. und wie naiv müsste ich sein, nicht darüber nachzudenken, wer einer so intelligenten, schönen und charmanten Frau nicht auch wohlwollend zuhören sollte …..

11. Alexander Scheiner, Israel - 29. Januar, 2014

#10
Frau Chebli als Deutsche ist natuerlich als Muslima zunaechst der islamischen Umma zugehoerig. Da haben Sie recht. Sie wird entsprechend agieren. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man abwarten muss.

12. Rika - 29. Januar, 2014

“Abwarten”
Tut wir das nicht schon viel zu lange in Bezug auf Israel?
Abwarten, was die Araber/Palästinenser tun … als die Juden den Staat Israel gründeten, überfielen arabische Verbände sofort den neuen Staat und verwickelten ihn in den ersten Krieg, statt ihrerseits einen weiteren arabischen Staat neben dem bereits auf dem ehemaligen Mandatsgebiet “Palästina” existierenden Jordanien neu zu gründen.
Es folgten weitere Kriege, die alle dasselbe Ziel hatten, den jüdischen Staat Israel zu zerstören. Statt eines friedlichen Nebeneinander gibt es den berüchtigten “Konflikt”, der zunehmend mehr Israel angelastet wird.

Abwarten was Frau Chebli tun und sagen wird?

Schon vergessen, dass Frau Nahles wohlwollend über den strategischen Dialog mit der Fatah redet, übrigens nicht nur sie, siehe hier: http://www.spd.de/presse/Pressemitteilungen/80600/20121108_dialog_spd_fatah.html

Darin heißt es: “Beide Parteien bekräftigten ihre gemeinsamen Werte,”

Welche gemeinsamen Werte? Den Gegner in die Luft zu jagen, wann immer sich die Möglichkeit dazu bietet? Terroristen als Märtyrer und Freihheitshelden zu feiern? Den Boykott israelischer Produkte zu fordern? Für ein “judenreines” Palästina einzutreten? Die Kinder im Geist anitsemitischer Ansichten erziehen? Israel als “Apartheid-Staat” diffamieren, wie es Herr Gabriel in Hebron tat?
http://himmelunderde.wordpress.com/2012/03/15/herr-gabriel-war-in-hebron/

siehe dazu auch: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gabriels_dschihad/

Und auch dies: http://www.fr-online.de/politik/nahost-gabriel-wirbt-fuer-kontakte-zu-hamas,1472596,11894644.html

im Zusammenhang mit diesem ungenießbaren Bild: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=580928451990905&set=a.407720542645031.97305.111188018964953&type=1

Mir schwant absolut nichts Gutes bei der Strategie “Abwarten”.
Und gleichzeitig weiß ich natürlich, dass mir wohl gar nichts anderes übrig bleiben wird als abzuwarten, hin und wieder meine Meinung zu äußern, dem Herrn Gabriel einen Brief zu schreiben und den Genossen Frank Walter um Aufklärung über seinen strategischen Dialog mit den Feinden Israels zu bitten.

13. Jan - 12. Februar, 2014

Die Übergabe eines politischen Amtes an einen Moslem interpretieren nicht wenige Moslems, die den westlichen Lebensstil als Feind ihrer eigenen, religiös bestimmten Lebensweise ansehen, als Übergabe dieses Feindeslandes in den Machtbereich des Islam.
Oder anders gesagt, als Unterwerfung. Wie hier schon gesagt wurde, es ist als Anbiederung gemeint (was schon schlimm genug ist), aber für die Moslems bedeutet es noch viel mehr. Unsere Politiker wissen halt nichts, rein gar nichts über den Islam. Es wird immer schwerer werden, zurück zu rudern.
Und “Abwarten” muss natürlich heißen: diesen Leuten auf die Finger gucken und Contra geben!


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