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Evangelikale Fundamentalisten…. 30. Januar, 2014

Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft.
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“Jesus wirft nicht mit Steinen!”

sagte ein junger Mann während einer Andacht in meiner Gemeinde. Ausgangspunkt  war die Geschichte der Ehebrecherin, über die im Johannesevangelium berichtet wird:  Eine Ehebrecherin wird von führenden Schriftgelehrten zu Jesus gebracht, ihr Fall dargelegt, der nach dem “Gesetz des Mose”, wie es in dem Text heißt, die Steinigung erfordert.  Von Jesus wird eine Stellungnahme verlangt. Und diese Stellungnahme, so wird im Text geschrieben, könnte für Jesus zu einer Falle werden. Jesus, der offensichtlich die gesamte Situation sofort durchschaut, weicht den Fragestellern aus, er bückt sich und schreibt etwas in den Sand. Doch die Fragesteller geben nicht nach.  Da richtet sich Jesus auf und sagt: “Wer unter euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein auf sie werfen.” Er bückt sich wieder und schreibt weiter in den Sand. Die Schriftgelehrten und mit ihnen die, die derselben Ansicht waren, verlassen  die Szene, nur Jesus und die beschuldigte Frau bleiben zurück. Nach einer Weile richtet sich Jesus auf und fragt die Frau, ob keiner sie verurteilt habe. “Nein, Herr, keiner!” ist ihre Antwort. Jesus sieht sie an und sagte: “Ich verurteile dich auch nicht; du darfst gehen.”

Nachlesen kann man die Geschichte hier: Johannes 8, 1 – 11  Die wörtliche Rede habe ich der “Neuen Genfer Übersetzung” entnommen.

Was hat diese Geschichte mit den evangelikalen Fundamentalisten zu tun?

Nun, bei idea las ich diesen Eintrag:

Evangelikale in Sachsen haben zu viel Einfluss

Evangelikale haben in der sächsischen Landeskirche zu viel Einfluss. Diese Ansicht vertritt die freie Journalistin Jennifer Stange (Leipzig) in einem ausführlichen Beitrag mit dem Titel „Evangelikale in Sachsen. Ein Bericht“, der im Januar in der Reihe „Weiterdenken“ der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen (Dresden) erschienen ist.

Hier gibt es den ganzen Text.

Ich wollte eine deutliche Stellungnahme zu Jennifer Stange schreiben, weil es mich schon immer gewaltig ärgert, wenn Christen, die ihrem Glauben gemäß leben, so negativ beschrieben werden und man ihren Einfluss auf die Gesellschaft offenbar für so gefährlich erachtet, dass man dagegen angehen muss. In einigen Blogbeiträgen habe ich ja bereits darüber geschrieben.

Doch der erste Satz, der mir nach der Überschrift einfiel, war eben:  Jesus wirft nicht mit Steinen.

Dem Impuls will ich nachgeben.  Ich will nicht mit Steinen werfen auf eine Journalistin, die doch so gar nichts von Jesus verstanden hat, würde sie sonst so über  die Christen schreiben, die dem Wort Jesu vertrauen und versuchen, ihm entsprechend zu leben?

Ich habe etwas von Jesus verstanden. Darum gibt es hier von mir nun kein “Steinewerfen” in Form einer geharnischten Stellungnahme. Ich begnüge mich damit, den Bericht bei idea zu verlinken und greife nur einen kleinen Absatz auf:

Auch habe er [gemeint ist der CDU-Fraktionsvorsitzende Steffen Flath] sich wiederholt für eine Politik an den Maßstäben der Zehn Gebote ausgesprochen. Das aber sei, so Stange, „für den Fraktionsvorsitzenden einer Volkspartei vermessen.“

Einfügung von mir.

Wenn  die “Zehn Gebote” als Maßstab gesellschaftlichen Handelns für “vermessen” gehalten werden, woran, so frage ich mich allen Ernstes, wollen wir uns dann orientieren?

Zur Erinnerung:

Die Zehn Gebote

Das erste Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Das zweite Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
Das dritte Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen.
Das vierte Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
Das fünfte Gebot
Du sollst nicht töten.
Das sechste Gebot
Du sollst nicht ehebrechen.
Das siebte Gebot
Du sollst nicht stehlen.
Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Das neunte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Das zehnte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

Diese “Aufzeichnung” habe ich aus gestalterischen Gründen hier entnommen. Ich verweise gerne auf die wunderbare Übersetzung Martin Bubers und natürlich auf die eigentliche Quelle,  “Die Bibel”,   Exodus  (2. Mose)  20, 2 – 17 und Deuteronomium ( 5. Mose) 5, 6 – 21

Dass Atheisten mit den ersten drei  Geboten (nach christlicher Zählung) ihre Schwierigkeiten haben und sie darum vermutlich komplett ablehnen, kann ich ja noch verstehen, aber die folgenden Gebote sind doch längst zur Basis unseres gesellschaftlichen Miteinanders geworden. Was ist darum, so frage ich mich, für Jennifer Stange so bedrohlich, wenn sich ein Politiker dafür ausspricht, das Handeln an den Zehn Geboten auszurichten?

Ergänzung:

Die Begründung und kurze Stellungnahme der Heinrich-Böll-Stiftung für den Bericht “Evangelikale in Sachsen” gibt es hier.

Darin findet sich der  Artikel von Jennifer Stange als Download   – der hat es allerdings in sich, wie ich nach erstem kurzen Einlesen feststellen konnte.

Ergänzung II

Da sich Frau Stange in ihrem Artikel ausdrücklich und überwiegend auf das Buch “Mission Gottesreich: Fundamentalistische Christen in Deutschland” der Autoren  Lambrecht und Baars beruft, stelle ich hier den Link zu einer Stellungnahme ein,

die Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas Schirrmacher geschrieben hat.

Seine fundierten Kenntnisse zum Thema “Evangelikale” dienen auch in Bezug auf die Darstellung Jennifer Stanges dem besseren Verständnis und räumt mit vielen Fehlinformationen auf.

Mission Gottesreich oder Die Kriminalisierung der Evangelikalen”

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Kommentare»

1. Paul - 30. Januar, 2014

Hallo liebe Rika,
ja, ich stimme Dir zu, auch mich regen solche unqualifizierten Verunglimpfungen meines Glaubens auf.

Trotzdem ein Nein.
Nein, ich bin nicht Jesus und werfe deshalb manchmal auch mit Steinen. Trotz aller Bemühungen werde ich nie wie Jesus sein, sondern immer ein sündiger Mensch – eben Paul.

Eine andere Bibelstelle ist für mich viel wichtiger und aussagekräftiger:
“Richte nicht, damit Du nicht gerichtet werdest.”

Zu den Ausführungen der Frau Stange fällt mir ein Zitat von Kardinal Bengsch ein: “Das ist theologischer Dünnschiss.”

Das ist mein Urteil über Frau Stange. Keine Verurteilung, sondern nur eine Beurteilung. Auf solchen Quatsch werfe ich nicht mal mit Steinen.

Aber für Frau Stange werde ich beten!

Herzlich, Paul

2. Rika - 30. Januar, 2014

Hallo lieber Paul,
nein, Paul, ich bin auch nicht Jesus….
Aber ich bin mit dem Gedanken groß geworden, Jesus ähnlicher zu werden… wobei ich gestehen muss, dass es mit meiner Ähnlichkeit nicht weit her ist, leider. Kennst du das Lied “Lord, I want to be like Jesus”… so in etwa meine ich es.
Wenn Paulus davon redet, dass Christus “in euch Gestalt gewinne” (siehe Galater 4, 19), meint er doch nichts anderes, als dass wir uns mehr und mehr von seinem – Jesu – Geist durchdringen lassen.
Und für mich bedeutet das in diesem Fall, dass ich nicht in aller Schärfe gegen Frau Stange zu Felde ziehe, wie ich es zunächst wohl vorhatte, sondern mich zurück nehme in meinem Groll.
Es heißt dagegen nicht, ihre Position unwidersprochen stehen zu lassen, damit würde ich ja Verrat an den Werten üben, die mir selbst wichtig sind.
Ihr Aufsatz enthält aber eine so geballte Ladung an Vorurteilen, dass ich ihn im Grunde nur Punkt für Punkt kommentieren könnte. Dafür habe ich nur wenig Zeit – und vielleicht auch nicht genug Geduld.
Was mir beim ersten Lesen ihres Textes aufgefallen ist, ist die beinahe ausschließliche Bezugnahme auf Fragen zur Sexualität, Homosexualität und zur Rolle der Frau im vermeintlich “biblischen Verständnis”.
Sie reduziert damit das breite Spektrum evangelikaler Spiritualität auf einen sehr schmalen Bereich und lässt alles andere außen vor. Übertragen z.B. auf “Die Grünen” wäre es so, als würde man Grüne Politik auf Windräder reduzieren oder darauf, einen fleichlosen Tag in den Kantinen zu befehlen. (ist ein bisschen salopp, ich weiß!)

Außerdem, so scheint es mir, hat sie zwar gründliche Literaturstudien betrieben, ich bezweifle aber, dass sie beispielsweise den Gottesdienst in einer Baptistengemeinde besucht hat oder mit originären “gläubigen Christen” gesprochen hat. Aber vielleicht täusche ich mich ja an dem Punkt.
Schlimm finde ich es, dass sie “Evangelikale” in die “rechte Ecke” stellt, ihnen zumindest aber eine rechte Affinität nachsagt. Und nicht besonders freundlich finde ich es, wenn sie von “sogenannnten Evangelisten” oder von “selbsternannten Evangelisten” redet mit einem unverkennbaren kritischen Ton. Das zeigt mir, dass sie wenig von dem verstanden hat, was sie sich angelesen hat.
Im Protestantismus werden seit eh und je Verkündiger des Evangeliums auch Evangelisten genannt, besonders dann, wenn sie in “kirchenfernen Kreisen” predigen. In Freikirchen ist es durchaus üblich, dass auch Laien predigen und / oder evangelisieren.

Ich mache an dieser Stelle erst einmal Schluss, ich will mich intensiver mit ihrem Text befassen.

Was aber sagt es über die Heinrich-Böll-Stiftung aus, die so eine Arbeit in Auftrag gegeben und sie einer Journalistin anvertraut hat, die mit christlichen Fragestellungen wohl noch nicht allzu viel gearbeitet hat.

3. Rika - 31. Januar, 2014

Einen interessanten Aspekt zum “Steinewerfen” steuert Rinah-Brigitte Kinder in ihrem FB-Kommentar bei. Mit ihrem Einverständnis kopiere ich ihn hierher:
” Eine kleine Anmerkung zum “In-den-Sand-schreiben”:
“Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde” (Joh 8, 6 und 8). Damit bezieht er sich auf ein Wort des Propheten Jeremia: “Du Hoffnung Israels, Herr! Alle, die dich verlassen, werden zuschanden, die sich von dir abwenden, werden in den Staub geschrieben; denn sie haben den Herrn verlassen, den Quell lebendigen Wassers” (Jer 17, 13).
Das Schreiben Jesu auf die Erde ist deshalb von höchster Bedeutung, wenn auch nicht der unbekannte Wortlaut des Geschriebenen.

Konkret handelt es sich um eine prophetische Zeichenhandlung Jesu, durch die er das Wort Jeremias in eine bestimmte Lebenssituation hineinstellt.Es geht Jesus um menschliches Verhalten, das eine Abwendung von Gott zum Ausdruck bringt. Durch sein Schreiben in den Sand stellt er anhand des Jeremiawortes das Verhalten beider Seiten, der Pharisäer und der Ehebrecherin, zugleich in Frage.

Die Ehebrecherin hat sich nicht nur aus der ehelichen Beziehung und ihrem Treueversprechen davongestohlen, sondern auch aus dem Verhältnis zu Gott, dem Urbild aller Treue.
Die Pharisäer sehen nur ein Strafurteil in einem “klaren Fall” und stellen dem von ihnen abgelehnten Rabbi eine willkommene Falle. Sie machen einen schuldig gewordenen Menschen zum bloßen Objekt ihrer Justiz. Auf die Frage nach menschlicher Schuld wissen sie keine Antwort.

Ob Gott sowohl gerecht wie auch erbarmend und verzeihend handelt, fragen sie erst gar nicht. Damit verlassen sie ihrerseits den “Quell lebendigen Wassers”, weil sie Gott der Begrenztheit ihrer Vorstellungen unterwerfen wollen. Die Zeichenhandlung Jesu rahmt nicht zufällig seine Antwort: “Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein” (Joh 8, 7).”

ich finde es immer wieder faszinierend, wenn mir nach so vielen Jahren, in denen ich mich mit einem Text schon mehr als einmal beschäftigt habe, neue Facetten hinzukommen und ich Neues lerne.
Danke an Rinah-Brigitte!

4. just wondering - 3. Februar, 2014

Nein, Jesus wirft nicht mit Steinen – er schützt in der biblischen Geschichte, die diesem Zitat zugrunde liegt, die Ehebrecherin sogar vor der Steinigung. Aber er sagt ihr zum Schluss auch: “Geh heim, aber tu es nicht wieder”. Ein kleiner Halbsatz, der beim Wiedergeben dieser Geschichte gerne vergessen wird …

5. Rika - 4. Februar, 2014

Das stimmt natürlich, dass dieser “kleine Halbsatz” unbedingt dazu gehört, wenn es um die- oder denjenigen geht, dem das Steinewerfen gilt.
Und ganz sicher, meine ich, gilt der Halbsatz “tu das nicht wieder” ja nicht nur der beschuldigten Frau, sondern ganz gewiss auch denjenigen, die den Stein schon in der Hand haben, um ihn auf andere “Schuldige” zu werfen.

Und deshalb stockte mir ja auch der “Arm”, besser gesagt, stockten mir die Finger auf der Tastatur, als ich gerade beginnen wollte, so ganz mächtig gegen die Journalistin zu Felde zu ziehen, mit meinen Steinwurf gleichen Argumenten.

Es ist ja überhaupt eine Gratwanderung, wenn ich beginne, etwas anzuprangern, was in “meinen” Augen falsch ist. Und wie schnell gerate ich dabei genau in die Situation, so zu sein oder zu werden, wie die, gegen die ich mich wende…. in der Art und Weise meines Vorgehens nämlich.
Paulus empfiehlt, die “Brüder” zu ermahnen, die auf dem vermutlich falschen Weg sind…. Ermahnung ist etwas anderes als Niedermachen, gell????

6. caruso - 5. Februar, 2014

Liebe Rika, darf ich Dich Fragen: Warum haben die Christen Schwierigkeiten mit den ersten drei Geboten? Ich bin, wie Du weißt, ein gottloser, doch aus vollem Herzen Jude. In religiösen Fragen – egal, ob jüdisch oder christlich – kenne ich mich nur sehr wenig aus. Darum meine Frage.
lg
caruso

7. Rika - 6. Februar, 2014

Liebe Caruso,
nein, Christen haben generell keine Schwierigkeiten mit den ersten drei Geboten.
Allerdings gibt es zwischen der jüdischen und der christlichen Tradition einen Unterschied in der Zählweise.
Eigentlich beginnen nach der Tora die Gebote mit:
“Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt hat.” (2. Mose 20,2)
Da aber Christen nicht in der jüdischen Tradition stehen, nach dem jeder Jude gleichsam selbst aus der Sklaverei Ägyptens herausgeführt wurde, wie es während des Seder ja mitgeteilt und weitergesagt wird, verkürzen die evangelischen und katholischen Zählungen dieses Gebot zu: “Ich bin der HERR, dein Gott” und fügen es mit dem (jüdischen 2. Gebot) “Du sollst keine anderen Götter haben neben mir” zum (christlich) Ersten Gebot zusammen.

Inhaltlich unterscheiden sich die weiteren Gebote nicht.

Meine Ausführungen dazu bezogen sich auf diejenigen Menschen, die als Atheisten oder Agnostiker keinen Gottesbezug für ihr Leben haben und darum mit den ersten drei Geboten wohl eher Schwierigkeiten hätten. Mit den folgenden aber, so meine ich, dürfte das anders sein, bilden sie doch nach wie vor die Basis unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, selbst wenn heute manche Dinge lockerer gesehen und auch gehandhabt werden, beispielsweise das Gebot über die Ehe, das zu übertreten nach dem bürgerlichen Gesetzbuch keine Straftat mehr darstellt, wohl aber die Missachtung des Gebots: “Du sollst nicht stehlen”…

Ich denke, dass wir alle gut daran tun, dem Gehalt der Zehn Gebote zu folgen, selbst wenn wir keine “Gläubigen” im engeren Sinne nach sind.

Ich hoffe, dass ich Deine Anfrage so einigermaßen verständlich beantwortet habe.
Liebe Grüße, Rika

8. caruso - 6. Februar, 2014

Danke, liebe Rika, jetzt verstehe ich, was Du
gemeint hast.
lg
caruso

9. Nun jammern sie… | himmel und erde - 6. März, 2014

[…] Jugendtreffen gewettert wird oder Evangelikale mit Fanatikern gleichgesetzt und zudem in die “rechte Ecke” gestellt werden. Wer mag sich denn noch zu einem  ”lustvollen Christsein” […]


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