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Gaza im Deutschlandfunk… 11. Juli, 2014

Posted by Rika in araber-"palästinenser", islam, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.
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Es ist ja beileibe nicht das erste Mal, dass ich mich über den Deutschlandfunk aufrege. Immerhin hatte ich aber lange Zeit die Hoffnung, dass angesichts der immer schrecklicher zutage tretenden Gewalt islamischer Kämpfer in Syrien, im Irak, in Nigeria, im Sudan und der sich zuspitzenden Lage für die Menschen in diesen Ländern auch beim Deutschlandfunk die Einsicht wächst, dass es nicht  an den politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten in den betreffenden Ländern allein liegen kann, dass eine derart Menschen verachtende Gewalt über die Völker herein bricht.

Gerade der Terror der ISIS im Irak macht doch deutlich, dass es die ideologische-religiöse Grundlage ist, die zu einem derartigen Abschlachten und Morden all derjenigen führt, die mit der eigenen Weltsicht der Schlächter und Mörder nicht überein stimmen. Und ich hatte gehofft und geglaubt, dass man demzufolge auch in anderen Regionen die ideologische Basis für Terror stärker ins Kalkül ziehen würde als man es bisher getan hatte.

Doch noch ist das nicht grundsätzlich so.

Zwar las ich heute (10. 07.) in meiner Tageszeitung, der HAZ, dass der Verfassungsschutz mit Sorge den erstarkenden Antisemitismus in Deutschland zur Kenntnis nimmt, insbesondere den, der unter Muslimen vorherrscht, aber der Bericht der HAZ konnte nicht umhin, zumindest teilweise die “politischen Verhältnisse” in den “besetzten Gebieten”  dafür verantwortlich zu machen, sprich: Israel ist Schuld am muslimischen Antisemitismus, der sich gegen Juden und Israel richtet. Mit Religion, so verharmloste der Bericht, habe das nur wenig zu tun. Nein, natürlich nicht! Den Damen und Herren in der Redaktion ist die Charta der Hamas vollkommen unbekannt,”immer noch”, muss ich sagen, denn ich habe sie mehrfach in Leserbriefen darauf hingewiesen und sie ausdrücklich gebeten, sich allein die Präambel dieses Pamphlets zu Gemüte zu führen, die doch ausdrücklich den Segen Allahs für ihren Kampf gegen  Juden und  Israel erfleht und darüberhinaus jeden Moslem dieser schönen Welt verpflichtet, sich dem Kampf gegen den verhassten Staat der Juden anzuschließen und “ganz Palästina” zu befreien – mit dem besonderen Hinweis auf eine Sure des Korans, die es dringlich gebietet, gegen Affen und Schweine, wie Juden und auch Christen tituliert werden, vorzugehen, sie zwangsweise zum Islam zu “bekehren” oder im dem Fall, dass sich diese der Mission widersetzten, sie zu töten.

Aber die Damen und Herren sind lernresistent, wie mein psychologisch versierter  Mann  zu sagen pflegt, wenn ein Mensch nun so gar nichts dazu lernt und weder aus Belehrung, noch aus Erfahrung klug wird.

Ebenso lernresistent sind die meistens   Damen und Herren Redakteure und Moderatoren des Deutschlandfunks.  Und das ist eine überaus freundliche Annahme von mir, denn angesichts ihrer permaneten Böswilligkeit mit dem Niveau und in der Nachfolge des antisemitischen Hetzblattes “Der Stürmer” sprechen.

Ein hoffnungsvoll stimmendes  Beispiel lieferte aber die heutige Sendung:

http://www.deutschlandfunk.de/nahost-konflikt-massenmord-an-unserem-volk-in-gaza.694.de.html?dram:article_id=291351

 

In Gaza vollzieht sich nach dem Dafürhalten der Redakteure  ein “Massenmord”, zwar sind es nicht die Redakteure selbst, die das äußern, aber sie lassen die leibhaftige Auferstehung des Barons von Münchhausen zu Wort kommen. Doch anders als der berühmte Baron erzählt die Dame keine amüsanten Lügengeschichten, die sogleich als solche erkannt werden und ein feines Schmunzeln des Zuhörers hervorrufen, nein, sie nutzt die gut getarnte Lüge zur Diffamierung Israels:

 

Khouloud Daibes, Leiterin der palästinensischen Mission in Berlin, übt im DLF scharfe Kritik an Israel: Die Luftangriffe auf den Gazastreifen seien “ein barbarischer Krieg und Massenmord” an den Palästinensern. Der UNO-Sicherheitsrat müsse die Gewalt stoppen und Israel zu Verhandlungen zwingen.

 

Dass die Hamas seit Wochen und Monaten Raketen auf das südliche Israel schießt, verheimlicht die Dame gekonnt. Sie sieht vielmehr Israel in der Rolle des Unruhestifters und behauptet frech:

 

Die Entführung und Ermordung dreier israelische Jugendlicher sei für Israel nur ein Vorwand gewesen, den geplanten Krieg zu starten. Auf palästinensischer Seite würden jeden Tag Menschen erschossen oder entführt. “Es ist unsere Pflicht, Widerstand zu leisten und auf Freiheit hinzuarbeiten”, sagte Daibes. Vom Aufruf der Hamas, alle Israelis zu töten, distanzierte sie sich: “Das ist nicht nicht unsere Sprache, wir sind prinzipiell gegen das Töten von Zivilisten.”

Sich von der Hamas zu distanzieren, muss ihr wohl ein gut geschulter Coach geraten haben, hat sich doch die Beurteilung der Hamas als Friedenspartner selbst hierzulande ein bisschen gedreht und man kann nur als völlig ideologisch vergeistigt-bornierte Linke noch Sympathien für diese Terrorbande äußern….

Diese knappe “Zusammenfassung des kompletten Interviews lässt schon ahnen, wohin die Reise gehen sollte, die von dem Moderator der Sendung durch seine gekonnte Anmoderation auch zunächst  befeuert wird:

 

Spätestens seit die rivalisierenden Palästinenser-Gruppen, die Fatah im Westjordanland und die Hamas im Gazastreifen, ihre Einheitsregierung ausriefen und Israels Premier Netanjahu daraufhin sämtliche Gespräche abbrach, war klar: Es bedurfte nur eines kleinen Funkens, um das getrocknete Schießpulver wiederzuentzünden. So geschehen mit der Entführung und Ermordung dreier jüdischer Religionsschüler und dem anschließenden Lynchmord an einem palästinensischen Jugendlichen. Jetzt fliegen Raketen und Kampfhubschrauber.

 

Chronologisch richtige Abläufe interessieren Herrn Dobovisek  nicht und den ständigen Beschuss aus Gaza hat er solange nicht zur Kenntnis genommen, wie er eben NICHT durch Israel erwidert wurde. Für ihn  lliegt das Problem bei Netanjahu, brach er doch die Gespräche ab und es lässt den Mann vom Deutschlandfunk dabei anscheinend ungerührt, dass die Hamas zu keiner Zeit von ihrem Ziel abgerückt ist, Israel zu bekämpfen…. WAS hätte Netanjahu also mit der neuen Einheitsregierung bereden sollen?

So ist dieses kurze Statement  eine prächtige Steilvorlage für Frau Daibes:

 

 Es ist ein Krieg, ein barbarischer Krieg und Massenmord an unserem Volk in Gaza, was auch Alltag geworden ist unter der Besatzung. Es hat sich verschärft in den letzten Tagen, aber man darf nicht vergessen, das ist der Alltag der Palästinenser unter der israelischen Besatzung. Die Entmenschlichung, die Entrechtung, die Belagerung von Gaza, das Scheitern der Verhandlungen, das führt zu dieser Gewalt, die kein Ende nimmt,

 

Barbarisch ist der “Krieg”  in der Tat!

Wer, wie die Hamas, seine Leute als Schutzschilde um Raketenstellungen drapiert und sich darauf verlässt, dass die israelische Armee  ihren Piloten nicht zumutet auf Menschenansammlungen Bomben abzuwerfen, der muss barbarisch genannt werden. Barbarisch ist der “Krieg” aber auch, wenn ohne Kriegserklärung Tag für Tag israelische Zivilisten durch die Raketen der Hamas bedrängt werden.

 

Die Entrechtung und Entmenschlichung ist nicht den Israelis anzulasten, das ist ganz allein Sache der Hamas!

Israel handelt menschlich, wenn es trotz des Beschusses aus Gaza die Versorgung des Landstrichs mit Medikamenten, Strom, Wasser und Lebensmitteln nicht einstellt!

Israel handelt menschlich wenn es verletzte Gazaner medizinisch versorgt!

 

Israel handelt menschlich, wenn es die sofortige Waffenruhe ankündigt,sobald die Hamas den Raketenbeschuss einstellt.

Vielleicht auch wegen dieser Haltung fragt Herr Dobovisek  nach der unterschiedlichen Sichtweise von Israelis – die sich ja auch über den Beschuss aus Gaza beklagten und der der Araber und erhält folgende Antwort:

 Das sind asymmetrische Machtverhältnisse. Man darf nicht vergleichen und vergessen. In Ihrem Bericht war zu hören, in Gaza sterben Familien, ganze Familien werden ausgerottet. Die haben weder Vorwarnsysteme, noch Schutzräume. Das Kernproblem nochmals ist die Besatzung, ist die Gewalt der Besatzungsmacht und der bewaffneten Siedler, das Scheitern der Verhandlungen, die Hoffnungslosigkeit, die herrscht. Es war ein Vorwand, um den Krieg, den geplanten Krieg in Gaza zu starten.

Der mitfühlende Hörer muss ja Mitleid und Sympathie für die ausgerotteten Familie empfinden, er wäre ja sonst mit Recht als Unmensch zu bezeichnen.  Und leider erfährt der Hörer auch nicht, dass Israel seine  Gegenschläge so rechtzeitig ankündigt, dass die Zivilbevölkekrung sich in Sicherheit bringen “könnte”, wenn es die Hamas  nur zuließe.   Und was  die Dame ebenso  geschickt verschweigt ist die Tatsache, dass die Hamas zwar Geld für Raketen aller Art für Schmugglertunnel nach Ägypten und Terrortunnel nach Israel ausgibt, aber in keinster Weise dafür gesorgt hat, ihre Bevölkerung vor möglichen Verteidigungsschlägen der Israelis zu schützen, wohl wissend, dass Israel irgendwann auf den ständigen Beschuss regieren wird. Dafür darf Frau Daibes weiter das Märchen von der Besatzung und den Siedlern erzählen.

Erinnert sich der mitfühlende Hörer vielleicht zu diesem Zeitpunkt daran, dass Israel den Gazastreifen bereits vor 9 Jahren geräumt hat und die einzige Besatzungsmacht, die den Menschen das Leben ganz unzweifelhaft schwer macht, die Hamas höchstselbst ist mit ihren rigiden Regeln, ihren Angriffen auf Israel, ihrer paramilitärischen Erziehung, die bereits im Kindergarten beginnt und schon die kleinsten zu Hass auf Juden erzieht und Mütter dazu anhält, Kinder zu Märtyrern heranzuziehen? Nein, daran erinnert sich der von der Propaganda geblendete  Hörer in diesem Moment nicht.

 

Aber der Moderator erinnert sich offenbar daran, dass er einer gewissen journalistischen Neutralität verpflichtet ist und hakt nach:

Widerstand und Freiheitskampf, so nennen Sie es. Israel nennt es Terrorismus. Die Hamas erklärte, so wörtlich, alle Israelis zum legitimen Ziel, also auch Frauen und Kinder, und das Ziel sind die Angriffe durch Raketen. Seit gut einem Monat gibt es wieder eine Einheitsregierung von Fatah und Hamas, Frau Daibes. Sie sprechen zwangsläufig auch für die Hamas im Gazastreifen. Aber sprechen Sie auch die gleiche Sprache?

 

Frau Daibes windet sich und behauptet, die Einheitsregierung sei auch die Chance gewesen, die Hamas mit ins Boot der Friedensgespräche zu nehmen, aber Israel habe die Chance vertan. Daraufhin fragt Herr Dobovisek nochmals nach der Rolle der Hamas  und zu meinem Erstaunen lässt Herr Dobovisek nicht locker und fragt abermals nach der Rolle der Hamas und der Zusammenarbeit mit der Fatah. Es folgt ein weiterer sprachlicher Schlagabstausch in dem Frau Daibes die bekannte Litanei von der Besatzung und den Siedlern wiederholen darf.

Aber sie muss auch dies eingestehen:

 

Daibes: Der Friedenspartner auf der palästinensischen Seite ist die PLO, geführt von unserem Präsidenten, der ja für alle Palästinenser spricht und der sich für Frieden einsetzt.

Dobovisek: Auch die Hamas.

Daibes: Einschließlich Hamas, und Hamas hat sich dazu bereiterklärt. Nur die Provokation kam von der israelischen Seite. Diese Massenverhaftungen, das Töten von Zivilisten, das sind Kriegsverbrechen und dafür muss Israel zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Herr Abbas spricht für alle Palästinenser, einschließlich Hamas!

Das macht es in Zukunft unmöglich zwischen Gemäßigten und Radikalen zu unterscheiden, zwischen der sogenannten “moderaten Fatah” und der radikalen Hamas. Solange beide Gruppen mit einer Stimme sprechen, müssen die Raketenangriffe auf Israel auch der Fatah zu Last gelegt werden. Das scheint auch Frau Daibes zu dämmern, weshalb sie das Mantra von der “Provokation durch Israel” schnell wiederholt und versucht, die toten Zivilisten in Gaza den Israelis anzulasten, wohl wissend, dass die Hamas diese Zivilisten auffordert, sich als lebende Schutzschilde vor ihren Raketenabschusseinrichtungen in Stellung zu bringen.

Israel tut alles, um seine Bürger zu schützen, die Hamas unternimmt alles, um die Waffen zu schützen – mit Hilfe der Menschen, deren Leben den Hamas-Strategen total egal ist.

Dass Frau Daibes nach dem UNsicherheitsrat rufen darf, der natürlich Israel massregeln soll, gehört zum propagandistischen Inventar, darüber rege ich mich schon lange nicht mehr auf.

Doch der Tenor dieses Interview ist nicht mehr so einseitig gegen Israel gerichtet, auch wenn die Interviewte ihre anti-israelischen Ansichten verbreiten darf. Wer gut zugehört hat und nachliest, wird spüren, dass nicht alle Moderatoren sich sang- und klanglos der arabischen Propaganda ergeben.

So hoffe ich, dass selbst im Deutschlandfunk langsam die Erkenntnis reift, dass nicht alles, was die Araber erzählen, den Tatsachen entspricht und man nicht länger allein Israel für das Übel in Nahost verantwortlich machen kann.

Vielleicht ist es  paradox, dass  ISIS zu diesem Wandel beizutragen scheint. Seine Kämpfer, so liest man, seien auch schon im Gazastreifen gesichtet…. Und deren Brutalität im Umgang mit den ideologischen Feinden, so scheint es,  lassen selbst freundlich und pro-palästinensische  gesinnte Moderatoren ins Grübeln kommen.

Mag auch sein, dass im Zeitalter von Twitter und Facebook die arabische Propaganda nicht mehr ganz so wirkungsvoll ist.

 

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So leid es mir auch tut, aber ich muss das zarte Pflänzchen Hoffnung wohl für abgestorben erklären.

War der Moderator der gestrigen Sendung im Deutschlandfunk tatsächlich “moderat”, so hat der heutige – Gerd Breker –  wieder mit der anti-israellischen Keule zugeschlagen und dem Dreck schleudernden “Nahostexperten” Lüders viel, sehr viel Raum gegeben, mit seinenmverderbenden und gänzlich unbekömmlichen Expertenmüll  die weite Deutschlandfunkwelt zu verpesten.

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare»

1. AMC - 11. Juli, 2014

Das Gespräch haben wir auch gehört, und ich stelle hier unseren Hörerbrief dazu, den wir abschickten im Wissen, dass er nichts erreicht, außer dass er den DLF ein wenig “pieckt” Das “Sehr gerechte” steht tatsächlich da und ist keine Ironie, sondern ein freudscher Versprecher unserrseits. Wenn man das Gespräch gestern dann noch mit der anmaßenden und wirklich selbstgerechten Haltung der Interwieverin mit dem Israeli Arye Sharuz Shalicar, das heute Morgen geführt wurde, vergleicht! Unglaublich!

“Sehr gerechte Damen und Herren,

vorhin hörte ich um 7.15 Uhr das DLF-Interview mit der palästinensischen Diplomatin, das zu diesem Zeitpunkt den praktisch ausschließlich Teil Ihrer Berichterstattung über den Konflikt zwischen Israel und Hamas ausmachte. Die Einlassungen der Diplomatin ließen sich an fast paranoischer Einseitigkeit kaum überbieten und der Redakteur schien weder imstande noch willens zu sein, diesen Ausführungen etwas entgegen zu setzen, wodurch auch Ihre eigene Berichterstattung zu diesem Thema, zumindest in diesem Teil der Sendung, an Einseitigkeit nicht zu schlagen war.

Sie sollten sie klar machen, dass DLF ein öffentlich-rechtlicher Sender ist, auch von mir mit finanziert, der zur ausgewogenen Berichterstattung per Gesetzt ausdrücklich verpflichtet ist, von dem selbstverständlichen journalistischen Ethos ganz abgesehen. Das von Ihnen hier Gebotene ist das Gegenteil davon. Es wäre für Sie des Nachdenkens wert, insofern Sie dazu imstande sind, einmal zu überlegen, was Sie zu solchen journalistischen Exzessen, die hinsichtlich Nahostkonflikt keine Ausnahme sind, verleitet.

Für eine Stellungnahme des zuständigen Redakteurs wäre ich ihm dankbar.

Mit freundlichen Grüßen …..”

2. Rika - 11. Juli, 2014

Die Antwort kam wohl heute postwendend in den “Informationen am Mittag”, in denen Gerd Breker (wer sonst) Herrn Lüders (wem sonst noch) ausführlich Raum bot, seinen ungenießbaren Müll abzuladen.
Nein, der Deutschlandfunk ist zum Vergessen!
einfach nur ganz, ganz widerwärtig in seiner “gerechten” Berichterstattung über Israel.

Euer Brief ist TOLL, wenn auch leider wohl vergeblich.

Und für diesen Mist eines öffentlichen Senders müssen wir Gebühren bezahlen….. unfassbar!

3. sabine - 15. Juli, 2014

Wie zu erwarten, geht es mit der tendenziösen Berichterstattung weiter, gestern wurde Salman Shoval vom Likud von Frau Heuer mit ganz unglaublichen Fragen beglückt. Hätte ich das Interview nicht an Freunde hätte versenden wollen, wäre mir nicht aufgefallen, dass und wie der DLF seine Israel/Gaza-Beiträge bebildert. Der Beitrag gestern “Tote Palästinenser sind Opfer der Hamas” bekam ein Foto mit israelischen Soldaten plus Panzern auf einem Feld an der Grenze zu Gaza, heute früh zu “Israel will Waffenruhe, Hamas lehnt ab” werden feuernde israelische Panzer gezeigt. Es ist unglaublich und deckt sich mit den Print-/Online-Medien, die womöglich fast ausgewogene Berichte mit Head-/Sublines versehen, die allein Israel beschuldigen und oft auch denunzieren.
Ich habe mich daraufhin ebenfalls brieflich beschwert, auch weil ich über die Vorgänge in Paris oder Frankfurt nichts gehört habe, und vorgeschlagen, zur Psychologie der Hamas vielleicht einmal den Psychologen Ahmad Mansour zu interviewen, der das sicher auch machen würde. Ich verlinke zwei Beiträge von ihm, die wirklich interessant sind (er ist arabischer Palästinenser, hat in Tel Aviv studiert und arbeitet jetzt in Berlin gegen Antisemitismus vor allem unter muslimischen Jugendlichen).

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article130098694/Hamas-wuenscht-sich-Tote-auf-der-eigenen-Seite.html

http://www.tagesspiegel.de/kultur/religioeser-fundamentalismus-ich-war-einmal-ein-islamist/7982968.html

Klar, dass er vielerorts bestenfalls als Häretiker gilt. Bei manchen Diskussionen sind seine Beiträge und Gedanken aber sehr hilfreich.

Herzlicher Gruß, Sabine


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