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der neue spargeltopf … 4. April, 2008

Posted by Rika in aus küche und keller, vermischtes.
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ich kaufte ihn heute in der non-food-abteilung des lebensmittel liebenden supermarktes auf der grünen wiese vor den toren der stadt.

die spargelsaison steht bevor und so einen topf kann ich gut gebrauchen, zumal der schöne alte topf, in dem ich bisher den spargel zu garen pflegte, nicht mehr mit meinem neuen herd in der neuen küche kompatibel ist, nicht induktionsfähig! so ist das … leider!

nun also der neue. schön und glänzend steht er auf dem tisch und neben ihm die verpackung, die mir gleich in vier sprachen auskünfte über das neu erworbene prachtstück erteilt. aber in keiner sprache klingt die nüchterne erklärung, dass der topf für alle herdarten geeignet sei “(auch Induktion)” so beschwingt wie in dieser:

“Adatta a tutti i tipi di cucina (ecceto a induzione)”

da kocht es sich doch gleich viel schöner … und natürlich “Ideale per cuocere con poca acqua conservare megglio le viatamine!” hach!!!

und in meinem nächsten leben lerne ich italienisch!

Zimtparfait … 10. Dezember, 2007

Posted by Rika in aus küche und keller.
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Zimtparfait

 

2 Eigelb schaumig rühren und nach und nach

1oo g feinsten Zucker einrieseln lassen und alles zu einer dick cremigen Masse verrühren.

250 ml Sahne schlagen und gemeinsam mit

1 Tl Zimt vorsichtig und doch gründlich unter die Ei-Zucker-Masse ziehen.

Eine kleine Kastenform mit Klarsichtfolie auskleiden, den Zimt-Zucker-Sahne-Eigelb-Traum einfüllen und mit Klarsichtfolie abdecken. Mindestens 6 Stunden im Tiefkühler ruhen lassen.

 

Das Zimtparfait wäre ohne Pflaumensauce nicht vollständig. Die Herstellung der “echten” Sauce erfordert sehr viel Zeit und Aufwand, denn 2 volle Tage müssen 500 g entkernte Backpflaumen mit Rotwein bedeckt ziehen - den Rotwein immer wieder nachfüllen, dann aufkochen und leicht pürieren. Heiß zu dem eiskalten Parfait geben.

 

Schneller geht es - und schmecken tut’s dennoch -, wenn man selbst gekochte Pflaumenmarmelade mit 1 Tasse Rotwein kurz aufkocht! In Ermangelung selbst gefertigter Pflaumenmarmelade kann man auch selbst gekauftes Pflaumenmus mit Rotwein aufkochen.

 

Wie auch immer, Zimtparfait mit Pflaumensauce ist unglaublich lecker und hat natürlich gar keine … hach, wie heißen diese kleinen fiesen Dinger, die sich so gewichtsfördernd auswirken? Kalorien oder so ähnlich? Die sind einfach gar nicht zu sehen und Joule natürlich auch nicht! Wär ja noch schöner …

 

Ach ja, das Eiklar kann man zu wunderbar leichten und lockeren Makronen verarbeiten, mit Zucker natürlich undKokosflocken oder gemahlenen Nüssen oder Mandeln, mit oder ohne Zimt und auch ganz frei von diesen Dingsbums da ….

 

westfälisches blindhuhn … 20. September, 2007

Posted by Rika in aus küche und keller.
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nein, das ist keine neue hühnerrasse, die blindlings eier legt.

aber warum eines meiner lieblingsgerichte ausgerechnet sooo genannt wird, kann ich beim besten willen nicht erklären. meine kollegin meinte, es könne damit zusammenhängen, dass überhaupt kein huhn in dem gericht zu finden ist.

entgegen der internetrezeptsammlung findet man im normalen leben kaum noch rezepte für dieses alte wunderbar leckere eintopfgericht.

eine bekannte deutsche frauenzeitschrift hatte einige zeit lang in ihren heften eine kleine beilage mit solch verführerischen titeln wie: ganz einfach französisch … oder … das beste aus dem süden … feine mittelmeerkücke … italienisch ganz leicht … so kocht man in frankreich …. die feinsten italienischen vorspeisen usw., usw. .

und da tummeln sich dann süppchen und salate, feine fleichgerichte und wunderbare risotti, nudeln in allen variationen und was weiß ich noch!

aber nicht ein einziges dieser wirklich vielen hefte, (ja, ich gebe es zu, ich habe die eine zeitlang regelmäßig gekauft - mach ich heute nicht mehr, ist mir zu viel werbung drin und sonst nichts neues!) … also, nicht ein einziges dieser vielen hefte brachte auch nur einen einzigen klitzekleinen hinweis auf die herrlichen eintopfgerichte, die den herbst erst so richtig zum herbst machen. sagte ich schon, dass der herbst meine lieblingsjahreszeit ist?

nun denn, heute war die richtige zeit für einen richtigen eintopf, wie ihn schon meine großmütter zuzubereiten wußten:

WESTFÄLISCHES BLINDHUHN

ich besitze eine menge kochbücher - die sammle ich mit inbrünstiger leidenschaft - , aber auch die geben leider keine auskunft über die westfälische spezialität.

im nachdruck eines alten buches von 1904


fand ich ein sehr gutes rezept, das ich aber hinsichtlich der mengenangaben und der zubereitungsart ein wenig adaptiert habe:

1/2 bis 3/4 l wasser zum kochen bringen

250 - 375 g geräucherten speck hineinlegen und eine halbe stunde leicht kochen lassen

in der zwischenzeit

500 g grüne bohnen waschen, putzen und in ca 3 cm lange stücke schneiden,

250 g möhren waschen, schälen, in feine scheiben schneiden,

500 g kartoffeln waschen, schälen in würfel schneiden,

2 große birnen schälen, das kerngehäuse entfernen und in feine stücke schneiden,

2 große äpfel schälen, das kerngehäuse entfernen und in feine stücke schneiden.

das geschnittene obst und gemüse mit den kartoffeln zu dem kochenden speck geben, etwas salz hinzufügen und alles gut aufkochen lassen. etwa weitere 15 minuten garen und den eintopf mit pfeffer und sehr wenig bohnenkraut abschmecken.

vor dem anrichten den speck in feine streifen schneiden.

 

ich finde das blindhuhn himmlisch gut, auch wenn es eher nicht zur feinen küche zählt, sondern nach Mathilde Erhardt wohl “für den einfachen bürgerlichen Tisch” zubereitet wird!

 

 

 

zeit für apfelwaffeln… 5. September, 2007

Posted by Rika in aus küche und keller.
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… wenn die tage langsam kürzer werden, die luft sich klar und frisch anfühlt, der himmel sich an sonnentagen höher wölbt und man die aufbruchstimmung der zugvögel erahnen kann … dann ist für mich die schönste zeit des jahres: HERBST

vielleicht liegt es ja daran, dass ich selbst ein herbstkind bin und drei unserer kinder in dieser zeit geboren wurden. vielleicht ist es auch so etwas profanes wie: endlich ist der sommer mit seinen heuschnupfen verursachenden pollenschwaden vorbei, die luft ist wieder rein, so dass ich ohne tränende augen, schnupfende nase und chronischen husten durch Gottes schöne natur spazieren kann. (vor zeiten habe ich mal einen kleinen text dazu geschrieben und wenn ich ihn wieder finde in meinem sammelsurium, werde ich ihn hier niederschreiben.)

wie auch immer …
…   zu dieser zeit gehören nun einmal

A P F E L W A F F E L N !!!

apfelwaffeln.jpg

und die gehen so:

ca 300 g äpfel schälen und in sehr feine würfel schneiden
50 g mandeln oder haselnüsse fein mahlen (mandeln vorher natürlich abziehen!)

für den teig
250 g fett (ich sag es ja nur ungern, aber butter schmeckt da wirklich am besten!)
75 g Zucker und
4 eier schaumig rühren.


1tl zimt,

250 g mehl und 1 tl backpulver
vermischen und darüber sieben. alles gut verrühren und nach bedarf
1/8 l milch (oder nach gefühl auch etwas mehr)
hinzufügen und alles zu einem glatten teig verarbeiten.

die apfelwürfel und geriebenen nüsse /mandeln unter den teig heben und leicht vermengen

und nun in einem wafffeleisen zu wunderbar duftenden und köstlich leckeren apfelwaffeln backen.

die waffeln möglichst noch heiß, bzw. warm genießen. sahne erhöht zwar die kalorienzahl beträchtlich, gehört aber einfach dazu!

 

grießflammeri 20. März, 2007

Posted by Rika in aus küche und keller.
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nein, nein, nein,

ich meine natürlich NICHT das zeug aus der packung, milch drüber und fertig! das schmeckt doch irgendwie pampig oder pappig, je nachdem!

ich rede von diesem leckeren selbstgekochten wunderbaren seelentröster in allen lebenslagen. stimmt, es ist ein bißchen aus der mode gekommen, ein flammeri selbst zu kochen. und so schick wie tiramisu oder mousse au chocolate oder zimtparfait oder champagnersorbet ist es ja auch nicht - es ist kein bißchen schickimicki, wenn ich es mir so recht überlege. aber ich esse es immer wieder gern und meine ganze sippschaft auch. und für alle, die nur die “fix und fertig-variante” kennen, hier das rezept zum nachkochen:

1/2 l milch mit 1 el zucker, 1 pr. salz und 1 pck. vanillinzucker in einem topf zum kochen bringen. in der zwischenzeit 1 ei in eiklar und eigelb trennen, das eiklar zu festem eischnee schlagen. 60 g grieß abwiegen und in die kochende milch rieseln lassen, gut verrühren, den topf verschließen und
vom herd nehmen, den grieß etwa 10 minuten garziehen lassen, danach mit dem eigelb legieren und den eischnee vorsichtig unterziehen. kleine puddingförmchen oder tassen mit kaltem wasser auspülen, die flammerimasse einfüllen. alles kalt stellen!

nach dem vollständigen erkalten auf dessertteller stürzen und mit feiner fruchtsoße anrichten.

ich nehme gerne pürierte pfirsiche dazu oder frische himbeeren - die gefrorenen (auftauen, natürlich!) tun es zur not auch! die himbeeren durch ein sieb streichen - der kerne wegen! (psss!!!) im winter sind pürierte gekochte pflaumen mit zimt sehr fein!

ganz wunderbar wird das flammeri, wenn man 1 gute msp. geriebene orangenschale zugibt- die kaufe ich allerdings fertig abgepackt in minitütchen! und erwachsene können selbstredend das ganze dessert mit ein wenig eierlikör anreichern oder dem pflaumenmus einen kleinen tl. rum, dem pfirsichmus etwas marillengeist hinzufügen …. oder man genießt es (das flammeri natürlich!!!) einfach nur PUR!!! hhhmmmmmmh!

ähem, es hat wirklich gar keine kalorien …..

immer wieder spaghetti ! 13. März, 2007

Posted by Rika in aus küche und keller.
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einfach - praktisch - gut! was sag ich: köstlich!

heute war es mal wieder so weit, die hungrige meute fiel ein und ich hatte “nichts” im haus. das kommt bei ordentlichen hausfrauen ja eher selten vor, aber, nun ja, “ordentlich” ist nun nicht gerade meine herausragende eigenschaft, und so fanden sich nur noch wenige vorräte in meinem sonst gut gefüllten schrank. immerhin, spaghetti waren reichlich vorhanden, diverse salatzutaten zum glück auch, ebenso knoblauch, olivenöl und peperoni (die kleinen scharfen getrockneten schoten) und rosmarin aus dem garten (ich bin so glücklich, dass er den winter unbeschadet überstand! ).

spaghetti entsprechend der anzahl der esser oder des hungers in reichlich salzwasser gut bißfest kochen. in der zwischenzeit knoblauch - entsprechend der spaghetti-menge oder der individuellen knoblauchlust ( im normalfall nehme ich für 4 personen 6-8 mittelgroße zehen) schälen und sehr feinblättig schneiden. 2 -3 peperoni und 6 -8 rosmarinblätter in einem mörser mit etwas olivenöl leicht verreiben. reichlich olivenöl in einer pfanne erhitzen, knoblauchscheibchen und das peperoni-rosamarin-öl-gemisch zugeben und alles sehr kurz unter rühren solange anbraten, bis die knoblauchscheibchen goldgelb werden, sie dürfen nicht bräunen. pfanne vom herd nehmen. die spaghetti abgießen und in eine schüssel füllen, öl und knoblauchscheiben darüber geben, leicht durchmischen.

frische gehackte petersilie ergänzt das ganz wunderbar - aber die fehlte mir heute! und wer mag, kann sich auch seinen lieblingshartkäse darüber hobeln. fast alle frischen salate passen gut dazu.

meine meute ist satt !

ps “gefühlt” ist heute noch montag, aber uhr und kalender sind schon weitergezogen …

“Himmel und Erde” 8. März, 2007

Posted by Rika in aus küche und keller.
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“Himmel und Erde”

ich weiß, viele leute mögen “himmel und erde” gar nicht, aber für kenner bedeutet dieses gericht  einen unverzichtbaren genuß!
man nehme dazu
750 g mehlig kochende kartoffeln
3 äpfel
1 el zucker
salz, butter, pfeffer

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100 g durchwachsenen speck
2 zwiebeln

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zubereitung:

kartoffeln waschen, schälen in stücke schneiden und in salzwasser gar kochen.
äpfel schälen, vierteln, kerngehäuse entfernen, in stücke schneiden und mit dem zucker im geschlossenen topf weich dünsten.

die gar gekochten kartoffeln abgießen, mit der kartoffelpresse fein passieren und mit den gedünsteten äpfeln und der butter vermengen. mit salz und pfeffer würzen.

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den speck würfeln und auslassen, die in ringe geschnittenen zwiebeln dazu geben und bräunen lassen.
speck und zwiebeln über das kartoffel-apfelmus geben!

im rheinland ißt man - so wie ich gehört habe - anstelle von speck und zwiebeln blutwurst dazu!