In Patsch … 28. Juni, 2008
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… will er heute ankommen, der Liebste …
… bei seiner großen Wanderung über die Alpen!
Er verwirklicht seinen Traum. Mit dem Ende des Wintersemesters ist er in den aktiven Ruhestand eingetreten - ich schrieb ja schon darüber - und nun wandert er nur mit leichtem Gepäck von München aus Richtung Südtirol … und vielleicht noch ein wenig weiter …
In Gedanken wandere ich mit ihm und wünsche ihm, dass es ihm gut geht und ihm der Übergang gelingt, der mehr ist als eine Wanderung … ein Ausruhen und Nachdenken, Rückschau halten, Nachfühlen, Kraft schöpfen für das Neue, das auf ihn zu kommt und das sich füllen wird mit neuen Eindrücken, Erfahrungen, Begegnungen, Zielen, Wünschen und Entscheidungen.
Unterwegs sein auf seinem Lebensweg und das Ziel erreichen…
“Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen …”
Gerade kam der Anruf: Er ist in einer Berghütte am Patscherkofel! Toll!!! Ich freu mich so …
Donnerschläge … 21. Mai, 2008
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… wie Hölle und Feuer … alles ist upside down … die Welt steht Kopf … taumelnder Schmerz …
und mitten darin die Zusage: “Siehe ich bei euch, bis an der Welt Ende.” Ich bin bei dir in deinem Kummer, deiner Verzweifelung, deiner Hoffnungslosigkeit, in deinem Leid, in den Wirrnissen dieser Tage … ich halte dich, trage dich, trage deinen Schmerz mit dir, gebe dich nicht auf, halte mit dir stand, dulde mit dir und tröste dich …
” Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel. Und wenn ich Weissagungen habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnisse weiß und wenn ich allen Glauben habe, so daß ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts. Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbitten, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Liebe vergeht niemals; …
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.” 1. Korinther 13, 1 - 8 und 13
…..
… wir sind in schweren Wassern … aber Jesus trägt!
heute kommt er heim … 16. Mai, 2008
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… der Pilger auf dem Jakobsweg!
Wir freuen uns auf ihn, sind gespannt auf seine Berichte und Erzählungen, seine Erfahrungen mit diesem Weg … mit sich selbst … mit Gott …
Hoffentlich gelingt es uns, ihn hier ankommen zu lassen … ihm die nötige Ruhe zu lassen, um den Alltag wieder aufzunehmen … es wird anders für ihn sein - und auch für uns …
HERZLICH WILLKOMMEN!
Ausgang und Eingang, Anfang und Ende liegen bei Dir, HERR, füll Du uns die Hände!
familiengeschichte(n) … 21. April, 2008
Posted by Rika in familie.2 comments
… als zeitenspiegel ….
70 ist er geworden … der “brudercousin” des liebsten …
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
gefeiert haben wir … klar ! … mit gutem essen und trinken in angenehmer atmosphäre und wunderschöner umgebung …
und geredet … erzählt … berichtet … erinnert …
zu stalins zeiten geboren - da war der vater schon tot, gemordet als klassenfeind … einfach so … kein grund … kein prozess … reine willkür … die mutter und ihre familie hatte schon die vertreibung von haus und hof erlebt … verschleppung nach sibirien … die unvorstellbar grausamen erfahrungen der jahre im “wald” … des gulag … vielen erging es so unter “väterchen” stalin …
die familie sicherte das überleben von mutter und sohn …
kriegszeiten zwischen den fronten - als volksdeutsche in mütterchen russland und stalins großem vaterländischen krieg … flucht nach westen - nach deutschland ins unbekannte vaterland - hitlers großdeutsches reich - untergegangen in tausendjährigem schrecken …
rettung vor dem rücktransport in die sowjetunion … (tausende (volks)deutsche, die im laufe des krieges aus der sowjetunion nach deutschland geflohen waren, wurden - entsprechend den absprachen der siegermächte - nach dem krieg von den alliierten an die sowjets ausgeliefert und in die lager sibiriens verschleppt transportiert!)
schulzeit und studium im nachkriegsdeutschland … liebe … ehe … kinder … enkel … beruf … ehrenamt … erfolg …
familie …
man müsste sie aufschreiben die vielen geschichten, die erlebnisse von verfolgung und rettung … von not und hilfe … von verzweifelung und hoffnung … leid und freude … von der familie, diesem wundersamen organismus … die standhielt und aushielt und lebt !
70 ist er geworden!
ein jahrhundert spiegelt sich in diesem leben …
man müsste es aufschreiben!
auf dem jakobsweg … 14. April, 2008
Posted by Rika in christsein und glauben, familie.add a comment
… wandert der Zweitgeborene Santiago de Compostela entgegen. seit samstag ist er unterwegs.
meine gedanken sind bei ihm mit segenswünschen für seinen weg!
“Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen; geh in seinem Frieden, was auch immer du tust. Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte, bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.” (Manfred Siebald)
“Er selbst aber, der Herr des Friedens, gebe - Dir - euch den Frieden allezeit auf alle Weise! Der Herr sei mit - Dir - mit euch allen! (nach 2. Thessalonicher 3,16)
tempora mutantur … 28. März, 2008
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… nos et mutamur in illis
die zeiten ändern sich … und wir ändern uns mit ihnen
ist das so?
ändern sich wirklich die zeiten oder nicht doch vielmehr und vor allem oder (auch) nur die umstände, die bedingungen unseres alltag, der beruflichen und damit auch privaten zeit?
und wir, ändern wir uns? werden wir tatsächlich anders, ganz anders oder nicht doch einfach nur älter und vielleicht weise, klüger, einsichtsvoller … oder grantig, mürrisch, komisch?
spannend sind die sich ändernden zeiten und umstände aber allemal. nach über dreißigjähriger lehrtätigkeit endet mit dem wintersemester das berufliche leben und arbeiten des liebsten. das dienstzimmer wird geräumt, bücher und berge von akten - in kisten gepackt und “umgezogen” - warten nun darauf, gesichtet und sortiert hier bei uns einen neuen platz im frisch renoviertem häuslichen arbeitszimmer zu erhalten. (manche papiere werden aber wohl der wiederverwertungsanlage zugeführt werden, meint der liebste gatte.)
tempora mutantur …
die zeiten ändern sich.
zeit wird nicht mehr vom stetigen rhythmus von ws und sose bestimmt, von seminaren und sprechstunden, klausuren, diplom- und hausarbeiten, von prüfungen und vorlesungsfreier zeit … sie wird neu verteilt, umstrukturiert … mit inhalt gefüllt … die schwerpunkte verlagert und anders gewichtet …
der wechsel, die veränderung verläuft in ruhe, ohne hast und in bewußter wahrnehmung der sich wandelnden umstände. es ist ein abschied (und auch verbunden mit trauer und schmerz), doch gleichzeitig auch ein neubeginn. und nicht nur bücher, schriftstücke und zeit werden neu geordnet, auch wir müssen uns “sortieren”, eine neue struktur für unser miteinander entwickeln … und ich bin sehr gespannt, wie es uns ergehen und gelingen wird.
“Ausgang und Eingang, Anfang und Ende stehen bei Dir, HERR, füll Du uns die Hände!”
septemberkinder … 26. September, 2007
Posted by Rika in familie.1 comment so far
als ich vor 29 jahren nach dem anfangsverdacht durch meinen gynäkologen die gewißheit bekam, schwanger zu sein, freute ich mich natürlich riesig. aber es sollten ja noch soooo viele wochen, nein monate vergehen, bis unser kind geboren werden würde! im februar hatte der arzt mir vorausberechnet, dass der geburtstermin der 2. september sein würde.
viel zeit also für namensuche und wäschebeschaffung, auswahl der wiege und des kinderwagens, der wickelkommode und all der vielen utensilien, die man so für ein baby braucht. zeit für arbeit und studium, prüfungen und schwangerschaftsgymnastik … und endlich, endlich rückte DER termin näher und näher. doch der 2. september verging ohne nennenswerte ereignisse und auch die darauf folgenden tage waren ruhig und beschaulich.
ich war eigentlich ganz dankbar für den aufschub, musste und wollte ich doch noch die alte eckbank fertig abschleifen, um sie dann blau zu streichen, die dazu gehörenden stühle und den tisch ebenso! außerdem waren wir damit beschäftigt, unsere zelte in göttingen abzubrechen und in hannover neu aufzuschlagen. der liebste gatte hatte seit dem 1. august dort eine neue arbeitsstelle und pendelte nun hin und her…
damals galt ich mit meinen 28 jahren und 11 monaten als sogenannte “spätgebärende” und musste deshalb alle nasenlang zur fruchtwasserkontrolle in die praxis meines gynäkologen. es war aber alles bestens … und dann strahlten auch eckbank, tisch und stühle in neuem blau und das kind konnte kommen!
und es kam!
d. h. es machte sich auf den weg! wir hatten noch einen bummel durch göttingens schöne altstadt gemacht und einen wahrhaft riesigen herbstblumenstrauß gekauft … waren dann wie üblich in der mensa beim mittagessen, als ich ein ziemlich heftiges, mir bis dahin doch völlig unbekanntes ziehen verspürte … senkwehen hatte ich natürlich schon vor ein paar wochen gehabt, aber die waren irgendwie anders … im mensa-cafe gab es noch herrlich leckeren pflaumenkuchen !!! … hätte ich auf den verzichten sollen? mitnichten! außerdem quatschten wir gerade so schön mit dem ehemaligen arbeitskollegen des liebsten gatten, der uns - mit blick auf meinen wunderbar runden bauch - alles gute wünschte …
inzwischen hatte sich weiteres ziehen ereignet und da ich durch das schreiben meiner vordiplomarbeit, die sich mit der psychischen situation der frau vor, während und nach der geburt beschäftigte, bestens mit allen abläufen vertraut war und demzufolge die minutenabstände genau notierte —ja, jaaa! beim ersten kind macht man das noch so!!! - hielten wir es für angemessen, nach hause zu fahren und die kliniktasche, die griffbereit schon seit wochen!!! im schrank stand, hervorzuholen.
die kontraktionen kamen gleichmäßig im abstand von 5 minuten - zeit für die klinik, dachten wir und machten uns auf den weg.
nun ist das aber mit erstgebärenden so, dass das geburtsgeschäft länger dauern kann, darum schlugen uns (sie meinten aber eigentlich nur mich) arzt und hebamme vor, doch zwei von diesen wunderpillen zu nehmen, die den ganzen prozeß erst mal zur ruhe bringen sollten und dann am nächsten morgen mit frischer kraft zu starten. vermutlich hatten die einfach keine lust auf eine langweilige nacht! wir aber schon! wir wollten das kind nach möglichkeit noch vor mitternacht begrüßen, dann wäre es am geburtstag des großvaters geboren worden … also ließ der liebste gatte die pillen in seiner jackentasche verschwinden, ich legte mich brav ins bett und ruhte! … was man so ruhen unter den wehen nennt … gegen mitternacht, ich war weit davon entfernt, das kind bereits jetzt gebären zu können - muttermund und so -, wurde die fruchtblase gesprengt und nun hatte ich endlich die gelegenheit, das anzuwenden, womit ich mich theoretisch gründlich auseinandergesetzt hatte… atmen, entspannen, atmen, entspannen … atmen … atmen … atmen … der liebste gatte stoppte die intervalle mit der stoppuhr … sagte mir den beginn der nächsten kontraktion an und gab mir den rhythmus für die atmung vor - wir waren ein sehr gut vorbereitetes und eingespieltes team … … … und dann endlich ,
um 6.02 war er da, unser sohn …
… an einem strahlend schönen samstagmorgen im september, genau eine woche nach dem errechneten geburtstermin !
ein schönes kind!
wunderschön!
das schönste allen neugeborenen kinder!
NATÜRLICH !!!
zwei jahre später war es wieder ein strahlend schöner september. wieder war der geburtstermin vertrischen - für unser zweites kind nämlich. die schwangerschaft war nach anfänglichen komplikationen problemlos und schön verlaufen, wir freuten uns alle auf das baby. und wieder bekam ich am 8. september gute wehen, nur das mir das diesmal gar nicht in den kram passte, schließlich wollte ich mit dem schon vorhandenen sohnemann geburtstag feiern, seinen 2. ! immerhin. nach einer kleinen unwillensbekundung hörten die wehen tatsächlich auf und wir feierten am 9. einen sehr schönen kindergeburtstag, den ersten, den er ganz bewußt so erlebte, mit geburtstagsständchen samt kerzen, kakao, kaffee und kuchen, oma und opa, schwangerer tante, schwangerer freundin (meiner, natürlich!) und allem was sonst noch dazu gehört. aber vermutlich hatte ich meinen unwillen ein wenig zu heftig geäußert. mein bauch war beleidigt, es rührte sich nichts mehr.
nach der fruchtwasseruntersuchung am darauf folgenden tag, saß ich mißmutig am eßtisch meiner freundin, mit der ruhe in meinem bauch heftig hadernd, als plötzlich und völlig unvermutet das diesmal schon bekannte ziehen einsetzte. ich rief den vater an der fh an, der kam schnellstens, wir brachten den sohnemann zum mittagschläfchen ins bett, überließen ihn der obhut der oma und fuhren in die klinik. der chefarzt war gerade beim zahnarzt und sein stellvertreter meinte, das könne noch dauern, ich dürfte mich aber trotzdem schon mal in den kreisssal begeben ( heißt das heute eigentlich immer noch so?)! diesmal musste mir der beste gatte nicht die wehen mit der stoppuhr ansagen, oh freude der technik, ich hing an einem wehenschreiber … es piepte und pochte, rauschte und pulsierte aus allen möglichen gerätelautsprechern, dass mir hören und sehen verging - bei solcher piepserei kann sich doch kein mensch auf seine arbeit konzentrieren!!! piep, piep piep piep … doch bei jeder kontraktion wurde das pochen immer langsamer … die herzschläge des kindes setzten vor dem (am wehenschreiber abzulesenden und auch deutlich spürbaren) höhepunkt der wehe ganz aus und kamen dann ganz langsam wieder … irgendetwas schien nicht zu stimmen … ich bekam diese eklig riechende sauerstoffmaske über die nase und befolgte genau die anweisungen der hebamme …
16.58h
kam er zur welt, unser sohn, die nabelschnur zierend um den hals geschlungen, aber putzmunter und gesund! er war nun da, der kleine bruder! und natürlich war er das schönste baby der ganzen station! was sag ich, der ganzen großen stadt hannover! der ganzen welt! und wie stolz war der große bruder auf das kleine brüderchen!!!
im februar 1984 bekamen die brüder - die jungsbrüder, wie sie später in der familie heißen sollten - eine kleine schwester!
und die turnte ein jahr später an einem sonnigen samstagnachmittag im september vergnügt an mir herum. ich war mit mir und der welt vollkommen zufrieden, mein bauch war rund und kugelig-schön, eine gute und problemlos verlaufene schwangerschaft ging dem ende entgegen, ich ließ mir pflaumenkuchen und kaffee schmecken und sah entspannt und gelassen den nächsten tagen entgegen, konnte ich doch davon ausgehen, dass noch ein paar tage bis zur geburt des vierten im bunde der rasselbande verstreichen würden, schließlich hatte ich auf alle kinder eine weile nach dem eigentlichen termin - der war an diesem samstag - warten müssen. plötzlich gab es in mir einen hellen ton und ich spürte, dass sich eine warme flüssigkeit unter mir ausbreitete…
zum glück war die oma schon seit ein paar tagen im haus - man kann ja nie wissen! und so zogen wir wohlgemut ins krankenhaus - inzwischen hatten wir ja schon einige übung im kinderkriegen. doch der arzt, der mich untersuchte, war mit dem befund alles andere als zufrieden. das kind lag quer in meinem bauch und zu allem überfluß war ein ärmchen schon in den geburtskanal gerutscht. kaiserschnitt also!
der arzt spritzte ein wehen hemmendes mittel, das op-team wurde einbestellt … der oberarzt kam im feinen dress von einer geburtstagsgartenparty … und dann lag ich da, wohlpräpariert auf dem op-tisch, der anästhesist neben mir, bereit, mich in einen tiefen schlaf zu schicken … ich sah auf die uhr an der wand: 18. 52 h., “um sieben wird ES wohl da sein”, dachte ich noch und “HERR, erbarme dich”, mehr konnte ich nicht bitten und beten! als ich wieder zu mir kam hörte ich stimmen um mich herum und irgendwie muss ich wohl so etwas gesagt haben wie “mein baby, mein bauch, wo ist B…”, jemand sagte: “nun zeigen sie der frau doch das kind!” und wieder ein anderer jemand hielt mir ein bündel vors gesicht und ich konnte ein kleines gesichtchen mit einer riesengroßen nase* sehen, dann wurde mir wieder ganz schwarz vor augen.
später hat man mir dann gesagt, dass “ES” - unser 4. kind und 3. sohn - tatsächlich um 7.00 h geboren wurde, es dann aber komplikationen gegeben hatte und es schon kurz vor 9.00h war, als man mich aus dem op schob. mein mann hatte unser kind in dieser welt begrüßt und dann lange mit ihm im arm darauf gewartet, dass auch mit mir alles gut werden würde.
meine septemberkinder (und das februarkind natürlich auch!) sind große und wunderbare menschen geworden und ich bin dankbar, dass ich das miterleben durfte.
wir haben im september viel zu feiern …
* ach ja, die nase ist völlig normal! übermorgen feiert er geburtstag!
semesterende … 28. Juli, 2007
Posted by Rika in christsein und glauben, familie, vermischtes.add a comment
Die Studentenkinder sind wieder da - mit Sack und Pack hier angelandet, und auch der liebste Gatte hat gestern sein ausserhäusiges Arbeitszimmer für zwei Wochen verschlossen, nachdem auch die letzten Klausuren korrigiert und der übliche Kleinkram am Semesterende erledigt waren.
Jetzt muss nur noch das Wetter etwas freundlicher werden, und die Ferien können wirklich beginnen.
Unsere Lieblingstochter ist mit ihren großen Brüdern zu einer Freizeit aufgebrochen - sie werden als Mitarbeiter mit einer Horde Teenies eine Woche lang viiiiel Spass haben - und am Ende urlaubsreif sein. Jedenfalls war es in den vergangenen Jahren I M M E R so, warum sollte es diesmal anders sein.
Und so hat sie heute in aller(un)christlichster Frühe mein Auto mit Bibel und Bastelkram, Schlafsack, Luftmatratze und Waschzeug, Verkleidekiste (darin finden sich irgendwelche Fummel wieder aus ziemlich allen mütterlichen Epochen modischer Torheiten der üblichen Modetrends
!) und Erste-Hilfe-Koffer, den notwendigen eigenen Utensilien und einem Maschinchen für’s Bücher binden beladen - wo der größte der großen Brüder sitzen und mit seinem Kram bleiben sollte, war uns bei ihrer Abfahrt noch rätselhaft. Aber sie sind gut angekommen - Anruf erfolgt - und das, was sie vergessen hat, wird vom “Chef-Teamer” bei uns abgeholt werden, zum Glück fährt der erst heute gegen Abend! Der andere Bruder hat sein Auto ebenfalls bis ans Dach beladen - ich weiß gar nicht, was die alles in nur einer Woche mit dem ganzen Zeug anstellen wollen - und nimmt auch noch einen Mitarbeiter mit. Nun denn!
Gutes Gelingen, viel Freude und Gottes Segen wünsche ich dem Team und der ganzen Meute.
Wir, mein liebster Gatte und ich, werden unser Lieblingsferienhaus genießen - es gehört lieben Freunden und liegt gleich am Deich - und hinterm vorm Deich nur noch Meer, Himmel, Watt und Salzwiesen …
Der jüngste der Familie hütet derweil Haus und Garten, d. h. er hat “sturmfrei”, wie er es nennt - und da es ja ohnehin die ganze Zeit regnen wird, hat er zumindest im Garten Gärtchen nicht viel zu tun, muss weder Blumen gießen noch Rasen mähen.
Urlaub im Hause, ist doch auch mal schön!
hier sind sie, 8. Mai, 2007
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die “jungsbrüder”, von denen schon einige male die rede war:
in der “ausrüstung zu gärtnerischen tätigkeiten” - im noch neuen “gärtchen” der familie …
… in unserem viel geliebten urlaubsquartier…
und mit den “kleinen” und mir nach einem langen tag am strand …
(leichter läßt sich alles erkennen, wenn man die bilder anklickt!)
inzwischen sind “jungsbrüder” und “kleine” richtig groß … und ich ein wenig sentimentaler, weiser und älter.
CARPE DIEM !
Nachtrag:
viele leute - in stadt und land, am strand und im zoo, im schwimmbad oder einfach so - haben uns oft ratlos betrachtet, meinen mann und mich und unsere kinderschar, war doch der älteste haarfarbenmäßig so völlig anders als die jüngeren geschwister und man konnte den menschen förmlich ansehen, dass und welche überlegungen sie anstellten … sind die alle …?
ja, die sind! alle von beiden!
nostalgie: “brillenmodelle” … 6. Mai, 2007
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