Terror in Jerusalem … 2. Juli, 2008
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“Im Zentrum von Jerusalem hat ein Palästinenser mit einem Bulldozer einen vollbesetzten Bus gerammt und ist in eine Menschenmenge gerast. Mindestens vier Personen kamen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Eine weitgehend unbekannte Gruppe bekannte sich sich zu der Attacke. …”
Kann man sich hier bei uns überhaupt vorstellen was es heißt, mit Angst, Verdächtigungen, Misstrauen leben zu müssen?
Was es bedeutet in einem Land zu leben, in dem jederzeit “der Andere”, der mir begegnet hinterrücks und heimtückisch zum Attentäter, zum Mörder, zum “Heiligen Krieger” werden kann?
Ob als Selbstmordattentäter mit dem Bombengürtel unterwegs, als Messerstecher oder Gewehrschütze oder wie jetzt als Bulldozerfahrer, man sieht es ihnen nicht an, ihr Tot bringendes Vorhaben.
Aber wenn Israel die Grenzen schließt und palästinensische Arbeiter vorübergehend nicht ins Land lässt, weil berechtigte Bedenken bestehen und Erkenntnisse einen Anschlag vermuten lassen oder wieder und wieder Raketen vom Gazastreifen aus auf israelische Städte und Dörfer abgefeuert werden, schreien hier in Deutschland die “Friedliebenden” und auf “Ausgleich” (zugunsten der Palästinenser , natürlich) bedachten “Nahostexperten” auf in heller Empörung: “Israel unterdrückt Palästinenser!” Und wie schnell ist man bereit, übelste Vergleiche anzuführen, Israel als die “modernen Nazis” zu bezeichnen und einen “Holocaust an dem palästinensischen Volk” zu unterstellen!
Und wenn jetzt wieder die Freudenfeiern stattfinden in den palästinensischen Städten und Ortschaften über diesen erfolgreichen Angriff auf das “zionistische Gebilde” (wie ja die übliche Sprachregelung ist), regen sich dann die gleichen friedliebenden Experten auch auf - über das schamlose und unsägliche Verhalten von Mördern und ihren Komplizen, ihren Mitwissern und Helfern, ihren Befürwortern und Unterstützern und den Geldgebern: den arabischen Brüdern im “Nahen Osten” ebenso wie dem Herrn des Iran, Ahmadinedschad oder den Finanzministern der Europäischen Union, die gerade mal eben wieder mehr als 150 Millionen Euro locker gemacht haben, um das “Terrorgebilde Palästina” am Leben zu erhalten?
“Die Mauer muss weg” brüllen sie, die den Frieden lieben und meinen, solidarisch sein zu müssen, weil ja auch hier einmal eine Mauer stand, die ein Volk teilte. Aber Mauer und Zaun zwischen Israel und dem Westjordanland teilen nicht ein Volk, das zusammengehört. Sie schützen das eine Volk vor dem anderen … die Menschen, die einfach nur in Frieden leben und arbeiten wollen vor denjenigen, die nichts und niemander mehr hassen, als ihre jüdischen Nachbarn … und wie löcherig dieser Schutz trotz allem ist, zeigt ein arabischer Bulldozerfahrer, der in Jerusalem auf einer Baustelle arbeitete, dem man trotz seiner Lebensumstände vertraute - bis er zum Mörder wurde.
NACHTRAG:
Die Hoffnung nicht aufgeben … 25. Juni, 2008
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… die Hoffnung darauf, dass Gilad Schalit frei gelassen wird.
Heute vor zwei Jahren wurde er entführt und seitdem festgehalten …
… festgehalten von dem Menschen verachtenden Terrorsystem “Hamas”.



“Uns geht das Geld aus …” 24. Juni, 2008
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so einfach wie banal war die Anmoderation Petra Gersters in der 19.00h heute-Sendung des zdf zur “Nahostkonferenz - Hilfe für Palästina”.
So als reduziere sich das gesamte Palästinenser-Problem auf die 100e von Millionen Euro und Dollar, die nun fließen sollen, um die marode Selbstverwaltung in den Autonomiebehörden fit zu machen. Man braucht Gefängnisse, wie aus dem Beitrag hervor geht - die vor allen Dingen - und einen funktionierenden Polizeiapparat. Das, so hören wir staunend, sind die unabdingbaren Voraussetzungen für den lang ersehnten eignen Staat.
Herr Steinmeier meint , die Bevölkerung müsse spürbare Verbesserungen erleben …
Nun, da ist es doch sehr vernünftig, mit den Gefängnissen anzufangen, das kommt vor allem den Jugendlichen zu gute, den Kindern, Frauen und Alten, bevölkern vor allem sie doch die Gefängnisse und leiden unter den unerquicklichen Zuständen in den Polizeistationen und den mangelnden Sicherheitsvorkehrungen besonders!
Klar doch, ein Staat muss funktionieren, das leuchtet mir ein! Sicher, er muss auch über Gefängnisse verfügen und die Polizei sollte schon technisch und moralisch in der Lage sein, über die Sicherheit der Leute zu wachen und sie auch zu gewährleisten. Aber ist das wirklich DAS wesentliche, das wirklich NOTWENDIGE, das unbedingt und zuerst in Angriff genommen werden muss, wenn es darum geht, (wieder einmal und wie oft noch) der “notleidenden palästinensischen Bevölkerung” zu helfen?
Muss die Frage nicht erlaubt sein, ob man die Gelder nicht besser in gut ausgestattete Schulen mit modernen Lehr- und Lernmaterialien* investiert, in Kindergärten und medizinische Versorgung, in Bildungseinrichtungen für Frauen, in Gewaltprävention, in Kunst, Musik- und Theaterprojekte, in Jugendaustauschprogramme und in das, was man Infrastrukturmassnahmen nennt?
Muss es ausgerechnet Polizei sein? Mir fällt auf der Stelle Arafat ein, der auch immer eine funktionierende Verwaltung und einen gut ausgebildeten Polizeiapparat aufbauen wollte und dafür Geld einstrich, das das gesamte Gebiet des Westjordanlandes in blühende Landschaften verwandelt hätte, wäre es nicht auf seinen privaten Konten zum eigenen Wohlergehen und für die “notleidende Bevölkerung” auf Nimmerwiedersehen und unerreichbar (bis heute) verschwunden.
Ja, ich weiß, ich denke jetzt nicht politisch klug, ich schreibe “aus dem Bauch” und mit dem Gefühl der ohnmächtigen Frustration, die mich langsam aber sicher beschlichen hat seit den vielen gescheiterten “Friedensgesprächen”, den vielen vergeblichen Versuchen, miteinander zum friedlichen Leben zu finden, den Selbstmordattentaten, die unter Arafat und seiner von der Welt bezahlten Regierung rapide zunahmen … seit den “freien Wahlen in Palästina”, bei denen sich eine große Mehrheit hinter die gewalttätige Hamas stellte und das Morden und der Raketenbeschuss auch nach der Räumung des Gazastreifens kein Ende nahm … und auch jetzt weitergeht trotz des - zum wievielten Mal gebrochenen - Waffenstillstandes**.
“Uns geht das Geld aus” …
… das Geld für den Kampf gegen Israel?
Das höre ich ganz unüberhörbar mit - und da beruhigt mich die Aussicht auf neue Gefängnisse und bessere Polizeistationen nun überhaupt nicht.
* u.a. für Geschichtsbücher, die den Namen verdienen, für Landkarten, die den existierenden Staat ISRAEL zeigen und … und … und!
** siehe dazu auch Lilas Bericht und Beer’s Annahme zum erwarteten Niederschlag in den Medien.
ISRAEL … und die Nachbarn 9. Mai, 2008
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Die Nachbarn im Norden Israels, die Menschen im Libanon, kommen nicht zur Ruhe. Aus willkommenem Anlass greift die Hisbollah die Regierung selbst an. Willkommen deshalb, weil die Hisbollah schon lange den offenen Kampf um die Macht im Libanon sucht und nun einen “guten” Grund gefunden hat.
Über die Konsequenzen und möglichen Folgen für Israel macht sich Eisvogel Gedanken.
Israel … und die “Gratulanten” 8. Mai, 2008
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Die “Gratulanten”
Stellen Sie sich vor, Sie wissen, dass einer Ihrer Bekannten oder guten Freunde Geburtstag hat, einen runden noch dazu, und stellen Sie sich weiter vor, dass Sie sich zu diesem Anlass ein paar Gedanken über den Jubilar machen und diese auch dem Geburtstagskind zu Gehör bringen werden.
Ganz sicher werden Sie doch an ihm herum mäkeln, sein unfreundliches Benehmen ausführlich beschreiben, über seine schlechten Angewohnheiten lang und breit lamentieren, sein Aussehen kritisieren, seinen ganz und gar unpassenden Umgang bemängeln, sein Auftreten im Freundeskreis unter die Lupe nehmen und selbstverständlich kritisch “würdigen”, seinen Ihrer Meinung nach absolut unmöglichen Stil mit wohlmeinender Kritik bedenken und überhaupt nichts Gutes über ihn zu sagen wissen, außer dem vielleicht, dass er von Natur aus hübsche Ohren hat, oder so etwas Ähnliches!
Das geht mir durch den Kopf, wenn ich die - natürlich nur wohl gemeinten - kritischen Beiträge zum 60. Jubiläum der Staatsgründung Israels in (nahezu allen) öffentlichen Medien verfolge. Und natürlich dienen alle diese Beiträge NUR dazu, einem “FREUND” hilfreich unter die Arme zu greifen und ihm endlich mal zu sagen, was mit ihm eigentlich nicht stimmt, warum ihn in Wirklichkeit niemand so wirklich gern hat. Vielleicht, so mögen diese kritischen Gratulanten denken, nimmt sich der Freund ja alle gut gemeinten Negativdarstellungen und die damit verbundenen guten und fürsorglichen Ratschläge endlich zu Herzen und ändert sich, wird so, wie “man” ihn haben und ertragen will.
Nun ist ja gegen ein kritisches Wort in aller Freundschaft nicht unbedingt etwas einzuwenden, wäre es so, dass an allen übrigen 364 Tagen des Jahres nur Gutes und Positives über den Freund berichtet wird - dann könnte man höchstens sagen, dass Kritik am Geburtstag nicht ganz so angebracht sei und man damit doch lieber erst in drei oder vier Wochen an den Getadelten herantreten sollte.
Bei dem heutigen Jubilar jedoch, ist das alles ganz anders, der wird an 365 Tagen im Jahr kritisch unter die Lupe genommen - ziemlich egal eigentlich, um was es sich handelt, irgendein kritischer Knackpunkt findet sich immer.
Da wäre es meiner ganz naiven Vorstellung nach eigentlich doch mal ziemlich fair gewesen, alles Positive zu benennen, das das Geburtstagskind auch aufzuweisen hat - meine ganz private Liste ist da nicht so wirklich für alle Gratulanten repräsentativ -, und ich bin sicher, dass auch kritische Zeitgenossen positiv über den “Sechziger” berichten könnten, wenn sie es denn wollten.
Da liegt jedoch der Hund begraben, die freundlichen Kritiker wollen einfach nichts Gutes sehen!
Weder den enormen Beitrag des Geburtstagskindes zu Medizin, Naturwissenschaft, Technik, Musik, Kunst, Kultur, noch seine Hilfeleistungen, die es anderen Staaten und Not leidenden Menschen zukommen lässt, auch die Tatsache, dass es die Menschen Tag für Tag unterstützt, die nichts anderes im Sinn haben, als es selbst zu vernichten und von der Landkarte zu tilgen, findet hierzulande wenig Beachtung, kein Wort darüber, dass selbstverständlich israelische Krankenhäuser auch Palästinensern offen stehen - STOP, stimmt nicht ganz, es gab da mal einen spektakulären Fall, darüber wurde schon berichtet, wenn ich mich erinnere, aber im ganz normalen alltäglichen Krankheitsfall eben auch -, wenig wird darüber berichtet, dass deutsche Wissenschaftler von der Zusammenarbeit mit israelischen Kollegen profitieren, kaum der Rede wert, dass Israels Gerichtsbarkeit allen Bewohnern des Landes zugänglich ist und auch kaum ein Wort davon, dass die meisten arabischen Israelis einen gehörigen Bammel davor haben, eines Tages unter der Hamas leben zu müssen …
Man bringt es nicht einmal fertig, die schwierigen Zeiten des Jubilars zu würdigen, die Jahre der Not, der Entbehrungen, der Aufbauarbeit, die Ängste um die bedrohte Existenz, die permanente Sorge um das Leben und Überleben. Und wenn doch einer mal etwas dazu sagt, findet sich auch darin in erster Linie Kritik an der Leistung, an den Gegebenheiten.
Nein, nein, man kann sich nicht einmal dazu durchringen, der schier unglaublichen Leistung des Jubilars mit Respekt und Achtung zu begegnen!
Hier meint man, gerade zum Geburtstag die kritischen Daumenschrauben noch stärker anziehen zu müssen …
Ganz im Sinne einer großartigen Freuindschaft …
Mal ehrlich, würden Sie, wenn Sie von Ihren Freunden eine solche Laudatio erhielten, diese Leute noch zu Ihren Freunden zählen, auf die Sie sich in guten, wie in schlechten Zeiten verlassen würden?
…
Ich auch nicht!
Nachtrag:
Leider erst heute (11.5.) Broders bissigen Beitrag zum gleichen Thema bei SPON gelesen.
I S R A E L … eine Liebeserklärung 7. Mai, 2008
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6o Jahre I S R A E L
6o Gründe I S R A E L zu lieben!
Mindestens 60 sehr persönliche Gründe - weder alphabetisch noch chronologisch noch nach Bedeutung oder Wichtigkeit geordnet, Stichpunkte nur, Erinnerungen, sicher unvollständig … und um mindestens weitere 60 Gründe leicht zu ergänzen … einfach so aus dem Herzen geschrieben:
1 die vielen, vielen kleinen Schneckenhäuser in der menschenleeren und trockenen Gegend von Dimona - ‘wo kommen die bloß her?’, habe ich mich bei meiner ersten Negevwanderung mit SPNI gefragt … *** 2 der blaue Himmel über dem Land *** 3 die kleinen Geckos auf einer trockenen Mauer in Jerusalem *** 4 Zippi in Haifa, die Jahre lang für AKIM gearbeitet hat *** 5 der Vollmond über den Jerusalemer Bergen *** 6 das unentwegt tönende Radio im Egged-Bus unterwegs von Haifa nach Jerusalem *** 7 die lässige Hektik der Leute im Busbahnhof *** 8 der Geruch (und Geschmack) frischer Beigele am frühen Morgen *** 9 die Stille in den Straßen an Jom Kippur *** 10 die Menschen im Beit Hannah in Haifa ***
11 die wilden Feigen am Bachlauf in den Banias *** 12 die jungen Soldatinnen und Soldaten an den Bushaltestellen … unaufgeregt-entspannt mit der Waffe am Schulterriemen *** 13 das Klickern der abertausend Steinchen, die von den Wellen an den Strand von Eilat gespült werden und sacht wieder zurück kullern *** 14 die unglaublich vielen Buchläden im Land *** 15 die schier unglaubliche Vitalität in den Straßen von Tel Aviv *** 16 die Ruhe am Grab von David und Paula Ben Gurion in Sde Boker *** 17 die Sammlungen des Israel-Museums in Jerusalem *** 18 der gewaltige Eindruck von der Aussichtsplattform in den “Krater” des “Makhtesch Ramon” *** 19 Alexis, der viel zu früh verstorbene, liebenswerte Mensch, Freund und Herbergsvater in Mizpe Ramon *** 20 Akim - die Menschen … Mitarbeiter und Helfer …***
21 Mefalsim, der Kibbuz am Gazastreifen, nahe bei Sderot, dessen Bunkeranlagen wieder ihrer Bestimmung gemäß benutzt werden MÜSSEN wegen des ständigen Raketenbeschusses durch die Terroristen der Hamas … *** 22 die Mitglieder der Organisation ZAKA, die nach Selbstmordattentaten die Opfer bergen … *** 23 die Schomer, die wachsam sind und Acht haben - und denen ich einmal einen ruhigen Schlaf im Flughafen “Ben Gurion” verdankte …*** 24 Lila und ihren “Letter from Rungholt” *** 25 “The good fence” in Metulla, der damals ein Zeichen der Hoffnung war - und dann durch die Hizbollah “geschlossen” wurde … *** 26 die immer wieder neue Bereitschaft der Israelis, sich auf die “Friedensangebote” der palästinensischen Führer einzulassen - trotz schlechter Erfahrungen … *** 27 das quirlige Treiben in den Gassen der Altstadt von Jerusalem - wenn nicht gerade wieder mal gestreikt wird *** 28 der Blick vom Mount Abel hinüber zum Kinneret *** 29 der lärmende Trubel, den israelische Großfamilien “auf Urlaub” verbreiten … *** 30 die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Angestellten in israelischen Jugendherbergen ***
31 die überwältigende Schönheit der Landschaft in der Wüste Zin *** 32 die Libellen im Nahal Arugot *** 33 Rafi, der mir “sein” Jeruschalajim zeigte *** 34 Frozen Yoghurt auf der Dizengoff in Tel Aviv *** 35 die malerische Marina von Akko *** 36 Shirley, die in Jerusalem lebt und die ich (bisher ) nur virtuell ‘kenne’ *** 37 der Blick aus Zippis Wohnung in Haifa über das Meer *** 38 die betagten Bewohner des Merkaz Vera Salomons in Kfar Saba *** 39 der stille Ort in Jerusalem, der den von den Deutschen ermordeten Juden Würde, Namen und Gedenken gibt - Yad Vaschem *** 40 der Duft der Jerusalemer Luft nach Pinien, Zypressen, wildem Thymian, Rosmarin … ***
41 die - nach Yossis Aussagen - besten Falafel der Welt an einem unscheinbaren Imbissstand in Haifa *** 42 die Geschichte der “Heimkehr” aus dem Galut *** 43 das faszinierende Nebeneinander von uralten jüdischen Traditionen und modernstem israelischen Leben *** 44 das Wandern, Klettern und Baden im Nachal Yehudia *** 45 Dov, der Guide, der uns auf unserer Wanderung im Negev führte und wunderbar erklärte … und vom zweiten Tag an Deutsch mit mir sprach … *** 46 der Bahai-Tempel und die Parkanlage in Haifa *** 47 die lärmende Fröhlichkeit israelischer Schulkinder, die gerade einen Ausflug machen *** 48 Coffee with Spice *** 49 der lange Strand von Tel Aviv *** 50 Avraham, mein erster Hebräischlehrer, der mit seiner Familie in Maale Adumin wohnt ***
51 das Zirpen der Vögel im frühen Morgengrauen bei der Jugendherberge am Fuße Mazzadas … und das Hinaufsteigen auf den Berg … und die ersten Sonnenstrahlen oben auf dem Plateau *** 52 das stille Ruhen an der Kotel *** 52 das Treiben der Händler am Damaskustor *** 53 die Erfahrungen mit netten Leuten der Mischtara *** 54 Erinnerungen an Yitzchak Rabin *** 55 die Meinungsvielfalt israelischer Medien und die Diskussionsfreude israelischer Gesprächspartner und Freunde *** 56 die Knesset - Ausdruck und Symbol für die einzige Demokratie im “Nahen Osten” *** 57 der Blick vom Ölberg auf “Jeruschalajim schel Sahav” *** 58 die Klippen und Höhlen von Rosch HaNikrah *** 59 Ein Gedi, der Schlamm und Yam HaMelach ***
60 I S R A E L , ganz einfach I S R A E L !!!
Es ist ein Wunder vor unseren Augen!
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH , I S R A E L !!!
Jedes einzelne Stichwort steht für eine Fülle von Erfahrungen, Gedanken, Erinnerungen … ich könnte die Reihe beliebig fortsetzen …Politik, Religion, Altertum und Moderne, alles bündelt sich in Israel … Israel, große Liebe … Sehnsuchtsland … Herausforderung - für die dort lebenden Israelis - Juden, Araber, Christen, die arabischen und die palästinensischen Nachbarn, aber auch für uns, die wir hier in Deutschland so gut zu wissen glauben, was richtig und falsch, gerecht und ungerecht ist, die wir so gerne gute Ratschläge geben ohne die Realität zu kennen …
ISRAEL ad meah v’esrim und weit darüber hinaus … lebe es in sicheren Grenzen!
am 8. mai ist … 26. April, 2008
Posted by Rika in israel, vermischtes.2 comments
ISRAELTAG !
…. aber wie ich das schöne banner hier einstellen soll oder kann, ist mir ein rätsel ….
lieber grenzgaenger, ich wollte es bei dir “klauen”, aber das ding ist sehr resistent, es will sich nicht hierher kopieren lassen!
ma la’assot?
gestern schon im spiegel … 4. Februar, 2008
Posted by Rika in israel.add a comment
… gelesen …
… in der printausgabe vom 2.2.08 nämlich den artikel mit der “schönen” überschrift:
“Marsch auf Erez”
und dem nicht minder beunruhigendem untertitel: “Raketenangst in Jerusalem, Hamas-Begeisterung in Kairo - das Niederreißen der Grenze im Gaza-Streifen erwies sich als großer Erfolg für die Islamisten.”
und dann folgt eine abhandlung, wie ich sie sooo im spiegel noch nicht zu lesen bekam! das autorenduo, Amira El Ahl und Christoph Schult, berichtet zunächst über die ganz speziellen probleme und geschäfte der im grenzland lebenden lebensmittelwafffenhändler und der notleidenden palästinensichen bevölkerung, “billiges kriegszeugs” wurde weit, weit unter dem sonst üblichen schmuggelwarenwert verkauft - ein desaster für die “händler”, die die unverhoffte grenzöffnung nun gar nicht als gewinn verbuchen können. von russischen Grad-Raketen ist die rede, die locker israelische großstädte erreichen können, von einem riesigen waffenlager, mit dem sich die hamas eingedeckt habe.
und dann heißt es:
“Doch die gefährliche Zuspitzung der Lage an einer der heikelsten Grenzen der Welt findet wenig Beachtung: Eingebrannt in die Köpfe von Fernsehzuschauern haben sich die Bilder Zehntausender Palästinenser, die ihren Ausbruch aus Gaza zum Kauf von Nahrungsmitteln wie Mehl oder Milch nutzten. Damit ist den Islamisten ein PR_Erfolg gelungen, der die Politik der wichtigsten Akteure in der Region zu Kursänderungen zwingt.”
von jerusalem über rammalah bis kairo, so meinen die autoren, seien die politischen spitzen geradezu überrumpelt worden. die fatah muss ja nun dazu stellung beziehen und “fühlt sich gezwungen, die eigenen Konataktsperre gegenüber den Gaza–Machthabern aufzuheben…” und auch die ägypter können nun so gar nicht froh sein über den erfolg der islamischen verwandten, wenngleich sie sich natürlich doch beeilen “bei jeder Gelegenheit … ihre Solidarität mit den palästinensischen Brüdern zu bekunden”
und natürlich hat auch olmert ein problem, meint der spiegel, kann er sich doch angesichts der “grenzöffnung” nicht der rettung seiner kadima-partei in dem masse widmen, wie es eigentlich notwendig sei, zumal die gegner in den eigenen reihen keine ruhe geben.
und weiter berichten die autoren:
“Der Durchbruch von Rafah sei der größte Erfolg der Hamas seit dem Sieg bei den Parlamentswahlen vor zwei Jahren, schwärmt … Ahmed Jussuf, Chefberater von Hamas-Premier Ismail Hanija.”
und dieser ahmed jussuf verrät dann auch im weiteren verlauf des artikels den perfiden plan, einen weiteren grenzdurchbruch zu starten, nur diesmal in entgegengesetzter richtung. er wolle, so heißt es, einen massenmarsch in richtung grenzübergang erez organisieren: “”Wir schicken eine halbe Million Menschen dorthin, Frauen und Kinder voran. Dann werden wir ja sehen, wie die Israelis reagieren.”"
ein abgefeimter Plan sei das, meint der spiegel, denn die israelis würden ja die erstürmung ihrer grenzen nicht tatenlos hinnehmen. natürlich male ich mir das ungeheure dilemma aus, in dem sich israels armee gefangen sähe, denn welche legitime armee schießt schon auf frauen und kinder? jussuf hat mit solchen überlegungen gar keine probleme, “Solche Einwände lassen Jussuf allerdings ziemlich kalt. ‘Wenn die Israelis unser Blut sehen wollen, bin ich bereit, meine Kinder zu opfern.”"
und ganz offensichtlich ist jussuf nicht der einzige, der die idee verlockend findet, seine kinder der armee entgegen zu schicken und auf erez zu marschieren.
“Die ersten Freiwilligen” schreibt der spiegel, “haben sich bereits gemeldet, und Jussuf ist zufrieden. Er sagt: ‘Das ist der Beginn der dritten Intifada.’ “
bemerkenswert finde ich, dass der spiegel ÜBERHAUPT über die perfiden pläne der hamas berichtet und israel diesmal vergleichsweise “gut” in dem bericht wegkommt - da hat man ja schon ganz andere töne vernommen!
nachdenklich stimmt mich, dass sich die autoren mit keinem wort DEUTLICH und EINDEUTIG von diesen grausigen plänen distanzieren und eher locker-flockig im ton über die mordgelüste des hamas-terroristen berichten, so als sei diese “geschichte” der plot für den nächsten hollywood-schocker!
und während ich mir so nach und nach der ganzen ungeheuerlichkeit all dieser aussagen bewußt werde und noch darüber nachdenke, welche konsequenzen grenzöffnung, waffenkauf und -lager und jussufs androhung für israel haben wird und welche neuerlichen bedrohungsszenarien damit sehr realistisch werden, lese und höre ich in den nachrichten, dass in dimona zwei selbstmordattentäter zugeschlagen haben und es tote und verletzte gibt …
weil es so schön ist … 22. November, 2007
Posted by Rika in israel.2 comments
der grenzgaenger hat “es” auch schon verlinkt und heute traf ich “es” im forum-hagalil wieder und weil “es” so schön ist nun noch einmal
und ab sofort auch in der spalte am ‘rechten rand’ :-) im sammelsurium!
das wenige, das ich tun kann … 22. Oktober, 2007
Posted by Rika in israel, nachrichten & meine meinung.2 comments
wie ohnmächtig sind die entführten israelischen soldaten
Ehud Goldwasser,
Eldad Regev und
Gilad Schalit
und deren familien der willkür der terroristischen hisbollah und hamas ausgeliefert.
der newsletter der israelischen botschaft macht in der heutigen ausgabe wieder darauf aufmerksam und gibt unter diesem link informationen weiter und auch
den hilferuf der ehefrau ehud goldwassers an die weltöffentlichkeit!
hätten eu und die einzelnen staaten der gemeinschaft nicht eine reihe von möglichkeiten, die hamas und hisbollah unter druck zu setzen?
und … ?
