Pinchas Lapide: “Die Juden … 22. Januar, 2008
Posted by Rika in christsein und glauben, judentum.4 comments
und der Tod Jesu …
Jüdische Überlegungen zur Passionsgeschichte
“Welchen Eindruck, glaubst du, wird die Erzählung auf das Gemüt des Kindes machen, wenn du ihm von den Drangsalen, die Jesus in seinem Leben tragen mußte, berichtest, von dem Verrat, den einer seiner Gefährten an ihm beging, wie die anderen ihn verleugneten, sowie von den Beschimpfungen und Beleidigungen der anderen Juden, die ihn schließlich ans Kreuz schlugen - wie man es oft auf den Bildern sieht - und die wollten, daß sein Blut über sie und ihre Kinder käme, während er für sie betet, daß das nicht geschehen möge und daß Der Himmlische Vater ihnen diese Sünde vergebe …
Wenn du ihm berichtest, daß zur gleichen Zeit ein schändlicher Räuber lebte, der zum Tode verurteilt war: daß das Volk dessen Freilassung verlangte und es ihm zujubelte … während es schrie: ‘Ans Kreuz mit ihm! Ans Kreuz mit ihm!’ Sicherlich wird es fest entschlossen sein, wenn es einmal groß geworden ist, alle jene Gottlosen in Stücke zu reißen, die sich gegen die Liebe Jesu gewendet haben.
Mit diesen Worten beschreibt Soeren Kierkegaard in seinem Buch “Schule des Christentums” die blutige Wirkungsgeschichte unzähliger Osterpredigten, die die Passionsgeschichte in eine Passion der Juden verwandelte, Karfreitag jahrhundertelang zum Pogromtag, und das Heil der Christen zum Unheil für Jesu leibliche Brüder werden ließ.
…”
ich stelle den gesamten text der predigt hier ein.
zeigt er doch auf eine wohltuende weise, wie gegenseitiges verstehen gefördert werden kann, authentische informationen über “das eigene” dazu beitragen können, missverständnisse aufzuhellen, vorurteile abzubauen und neue sichtweisen entwickeln zu können.
unaufgeregt und informativ beschreibt pichas lapide eine szenerie, die mir von kindheit an vertraut ist, die ich viele, viele male selbst gelesen habe, zu unterschiedlichen zeiten, in vielen übersetzungen und in den verschiedenen phasen meines lebens. ich habe viele predigten darüber gehört, texte dazu gelesen, an bibelarbeiten dazu teilgenommen oder selber welche gehalten. ich kenne die szenerie, wie sie von den evangelien berichtet wird, ich kenne die aussagen der “briefe” dazu und auch die prophetischen worte, die auf dieses geschehen hinweisen.
und mir wird durch ihn - pinchas lapide - eine weitere dimension der betrachtung ermöglicht.
und vielleicht hilft es ja auch, missverständnisse, die sich manchmal zu gebirgen auftürmen, abzubauen!
ein bildungsprogramm in der kritik … 18. Januar, 2008
Posted by Rika in christsein und glauben, judentum, vermischtes.comments closed
“bildungsprogramm” nennt der verlag an der ruhr eine in buchform erschienene materialsammlung mit dem etwas effekt heischenden titel: “Woher kommt Judenhass? Was kann man dagegen tun?”
nun muss ich eingestehen, dass ich das buch selbst bis auf zwei seiten, die klappentexte, das vorwort und das inhaltsverzeichnis gar nicht gelesen habe.
wozu über ein buch schreiben, das ich nicht kenne?
nun, ich will gar nicht über das buch schreiben. ich schreibe über den streit!
den streit nämlich, den eine rezension des bildungsprogramms ausgelöst hat. nachlesen kann man das alles bei hagalil - im redaktionellen teil findet man die rezension und einige inzwischen gemachte ergänzungen dazu. die kommentare zur rezension bieten stoff für soziologen, pädagogen, psychologen - sie sind nur eines nicht: geeignet, licht in das dunkel der verständnislosigkeit - oder soll ich sagen des unverstandes - zu bringen.
nicht minder wenig angenehm zu lesen die kommentare im forum hagalils zu diesem thema. es gereicht mir nicht unbedingt zur ehre, dass ich da fröhlich mitgemischt habe. aber vielleicht könnte ich es mir ja noch an meine fahne heften, einem ehrlichen bemühen um aufklärung eines missverständnisses gefolgt zu sein. die ausführung dieses bemühens, das muss ich selbstkritisch eingestehen, geriet schlechterdings zu einem desaster, ach, was sage ich, zu einem widerlichen krieg der rauchenden köpfe. grausam …
wer mag, kann das drama lesend nachvollziehen.
und alles nur, weil die autoren des buches in dem kapitel des anstoßes methodisch schludrig gearbeitet haben und es so zu einer missverständlichen aussage kommen konnte, die rezensentin ebenso wenig sorgfältig mit dem ohnehin schon miss zu verstehendem text umging und ihre rezension zu einer nicht unpolemischen anklage wurde und die schreiberin dieser zeilen wiederum die rezension mit misstrauischer kritik bedachte und darob prügel bezog und andere sich auch berufen fühlten, mit zu prügeln, ohne überhaupt zu verstehen, worum es wirklich ging.
entstehen so vor-urteile - oder waren die zuerst da und wurden neuerlich manifestiert, werden klischees zu tatsachen stilisiert und fragen zu vorverurteilungen umgemünzt?
so sollte es eigentlich nicht sein!
und dabei wäre die lösung so einfach zu finden gewesen!
es ist wie in der schule: arbeitsanweisungen werden nicht richtig gelesen - und schon stimmt die zusammenfassung nicht mehr mit der aufgabenstellung überein und anstelle der angestrebten aufklärung herrscht das vollkommene chaos!
trauriges fazit: ein vorurteil wurde nicht abgebaut sondern kräftig untermauert, menschen beleidigten und wurden beleidigt, die sprach- und diskussionskultur hat schaden genommen und das buch ist nicht mehr im handel.
hat irgendjemand irgendetwas gutes damit erreicht?
die mögliche lösung zur aufklärung des missverständnisses liegt, ebenso wie der berühmt-berüchtigte teufel, im detail:
hier findet man unter Matthaeus - Passion pdf- klar und deutlich die fragestellung: “Welche Religion hatten Jesus Eltern, Freunde und Anhänger?” “Welche Vorwürfe erhoben Christen jahrhundertelang gegen Juden?” “Wie wurden diese Vorwürfe begründet?”
dann folgt ein weiterer text und irgendwann taucht dann auf der nächsten seite unter dem stichpunkt “Behauptung” der inkrimminierende satz auf: “Die Juden haben Christus umgebracht.” mit der sich daran anschließenden “Richtigstellung: Das ist richtig. Denn …”
im sinne der fragestellung “Welche Vorwürfe erhoben Christen jahrhundertelang…” s.o., ist der satz: “das ist richtig” richtig. das war nämlich in der tat DER vorwurf, den christen jahrhundertelang gegen juden erhoben. inhaltlich stimmt die aussage jedoch nicht, denn juden haben christus nicht umgebracht.
noch konfuser wird der buchtext aber mit folgendem satzteil: “Richtigstellung: … denn Jesus wurde in der Provinz Judäa des Römischen Reiches geboren. Er selbst, seine Familie und Anhänger waren Juden, …” auch dies eine völlig korrekte aussage in bezug auf die fragestellung: “Welche Religion hatten Jesus Eltern, Freunde und Anhänger?” s.o.
und dieser absatz geht mit folgendem text weiter: “Der Tod Jesu in der Art, wie er laut der Überlieferung der Bibel geschah, war ein notwendiger Teil des Lebens, das Gott für seinen Sohn vorgesehen hatten. Auch Jesus selbst bezeichnete seinen Tod in der Bibel als notwendig.”
hier stimmt die “Richtigstellung” wieder! denn damit wird die ‘Behauptung’ “Die Juden haben Christus umgebracht” in der tat richtig gestellt! nicht die juden haben christus umgebracht, der tod und die art des todes jesu gehörte nach Gottes wort zum leben jesu dazu.
der mangelhafte und doch so notwendige hinweis darauf, dass es sich bei “Behauptung” und “Richtigstellung” um zwei unterschiedliche kategorien handelt, unter die die jeweiligen aussagen zu den fragen gesammelt werden und die stattdessen erfolgte verknüpfung der antworten beider kategorien zu EINER völlig unlogischen und unsinnigen Aussage, führte zu dem irreführenden schluß, es sei richtig zu behaupten, die juden hätten jesus umgebracht, den schluß, den die rezensentin zum mittelpunkt ihrer kritik machte und vom inhalt her zu recht heftig kritisierte. (ich mache hier darauf aufmerksam, dass es genau diese haltung war, die unlogische aussage in den mittelpunkt der rezension zu stellen, die mich zum nachfragen anregte (frage an Yael nämlich, ob sie die rezension UND die anderen kommentare gelesen habe !!!)
es wäre so einfach gewesen, einen unschönen streit zu vermeiden!
und es ist natürlich völlig klar, dass eine methode zur überwindung des antisemitismus, die solche gravierenden mängel aufweist, nicht zum einsatz kommen darf.
der verlag, der hier ganz entscheidende fehler bei der bearbeitung des materials übersehen hat, muss sich zu recht den vorwurf gefallen lassen, schlampig gearbeitet zu haben und die konsequenzen tragen, indem er das buch vom markt nimmt!
Wünsche zum Fest … 4. Dezember, 2007
Posted by Rika in judentum.2 comments
Allen, die in diesen Tagen Chanukkah feiern, wünsche ich
C H A N U K K A H S A M E A C H !!!
rika
mehr über Chanukkah HIER
laubhüttenfest - sukkot 26. September, 2007
Posted by Rika in israel, judentum, vermischtes.2 comments
Laubhüttenfest …
soviel hatte ich darüber schon gelesen, bevor ich 1992 in Jerusalem zum ersten mal SUKKOT erlebte …
ich wollte hier ein schönes foto meiner damaligen reise einstellen - das hochladen des fotos wird mir mit dem hinweis auf ein sicherheitsrisiko verweigert!
vielleicht mache ich etwas falsch? oder aber es hat sich schon bis in mein dashboard herumgesprochen, dass viele menschen fürchten, in israel ein sicherheitsrisiko zu haben. na so was!
wie auch immer, ich wünsche allen, die jetzt sukkot feiern
CHAG SAMEACH !!!
von der schwierigkeit miteinander zu reden … 25. September, 2007
Posted by Rika in judentum, meditatives.17 comments
wie mache ich es richtig und was mache ich falsch?
das sind die beiden wichtigsten fragen, die ich mir immer wieder neu stelle, wenn es im gespräch mit juden um judentum , israel, christsein geht.
halte ich mich völlig zurück … und bedeutet das dann ignoranz, desinteresse oder gar ablehnung?
zeige ich interesse, stelle fragen, besuche Gottesdienste und Feste … und bin damit (schon) distanzlos?
beziehe ich als christ stellung FÜR israel … und stehe damit schnell in der fromm-evangelikalen ecke?
rede ich über mein christsein … und bin damit gleich auf dem missionstrip?
interessiere ich mich für juden und judentum … und mache mich damit des philosemitismus verdächtig?
darf ich als nichtjüdin hebräische grußworte benutzen, neben “shalom” auch noch “chag sameach” o.ä. … oder eigne ich mir damit widerrechtlich fremdes eigentum an?
es gibt so viele probleme, mit denen ich - als am judentum und an israel interessierter mensch und laie - konfrontiert bin!
wenn ich manche diskussionen verfolge, drängt sich mir der eindruck auf, dass ich eigentlich alles nur falsch machen kann. zuviel interesse ist fast noch “schlimmer” als gar keines, möchte ich etwas über jüdische feste erfahren, erfahre ich gleichzeitig etwas über verrückte christen, die es wagen, diese feste “auch” zu feiern - sukkot, z.b… (es gibt tatsächlich christen, die das laubhüttenfest feiern - und praktischerweise fällt es ja auch jahreszeitlich mit dem erntedankfest zusammen…)
war ich anfangs - also in der ersten phase, in der ich zum erstenmal wirklich mit jüdischen menschen reden konnte, davor kannte ich ja niemanden, der jüdisch war - noch voller offenheit und dabei vielleicht zu sehr voller erwartungen, wurde ich im laufe der zeit immer vorsichtiger, zurückhaltender, sensibilisiert für all die vielen tabus, die unsichtbar überall und in jeder fragestellung auch verborgen waren und die für irritationen bei meinen gesprächspartner sorgten und für frustrationen bei mir, weil ich wieder einmal irgendetwas übersehen hatte und unwissendlich einen tabubruch begangen hatte.
ich frage mich schon, wie es gelingen kann, miteinander wirklich ins gespräch zu kommen, vor allem wenn ich von manchen jüdischen gesprächsteilnehmern höre, dass juden eigentlich gar keinen gesprächsbedarf mit christen haben. wie können aber unwissenheit und vorurteile (auf christlicher seite) ausgeräumt werden, wenn es den dialog gar nicht geben sollte?
und wie können wir christen juden davon überzeugen, dass wir sie weder evangelisieren oder missionieren oder zum christentum bekehren wollen, wenn das gespräch darüber schon unmöglich ist?
und soll ich mich nur deshalb nicht für israel einsetzen, weil ich gleichzeitig fromm bin?
die texte: ‘eine jüdische erklärung über christen und christentum, “dabru emet”‘ und die erklärung der ekd können vielleicht hilfreich sein in dem schwierigen prozess einer “vorsichtigen annäherung im gespräch” - und damit meine ich nicht eine inhaltliche gleichmacherei oder theologische vermischung.
Jom Kippur 21. September, 2007
Posted by Rika in judentum, meditatives.1 comment so far
Mit dem heutigen Abend beginnt Jom Kippur, “Tag der Versöhnung”, höchster Feiertag des Judentums, der “Schabbath der Schabbathe” wie Dr. Michael Rosenkranz in seinem Text schreibt.
Allen, die diesen Tag begehen, wünsche ich Frieden und Segen. Gmar chatima tova und leichtes Fasten!
rika
folgenden text habe ich bei hagalil gelesen:
Der Regenbogen:
Diese Welt - haOlam haseh!
Sieh, was ich mit dem gemacht habe,
was du mir gegeben hast!
Unsere Welt ist eine Welt in der ein Regenbogen sein kann. In der ersten Zeit nach der Schöpfung gab es eine Welt, die nur empfing und keine Dividenden zahlte. Ihre Bewohner ergriffen keinen Besitz von ihr. Sie lebten in der Güte ihres Schöpfers, taten, was sie taten, ohne eine Notwendigkeit der Begründung; schließlich starben sie, wie sie starben. Das war alles.
Mit der Sintflut wurde die Welt wiedererschaffen. Die Erde wurde gereinigt, die Atmosphäre geklärt. Es entstand eine Welt, die den Sonnenschein aufnehmen konnte, der von oben herunterströmte, und ihn in viele Farben aufspaltete. Es entstand eine Welt, in der unterschiedlichste Wesen geboren werden konnten. Sie konnten eine Seele, einen Körper, ihren Teil der Welt und alles was der Schöpfer ihnen gab, annehmen, nutzen und etwas damit tun - und dann heimkehren und sagen: «Sieh, was ich mit dem gemacht habe, was du mir gegeben hast!»
Und so schwor G-tt, die Welt nie wieder zu zerstören. Denn wenn ihre Bewohner auch gefehlt hatten, so konnten sie doch immer wieder umkehren und ihre eigene Unordnung aufräumen.
http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/kippur/chabad-1.htm
Rosch haSchanah… 12. September, 2007
Posted by Rika in judentum, meditatives.add a comment
… das jüdische neujahrsfest steht bevor und wird auf der ganzen welt von juden gefeiert.
dieses neujahrsfest hat aber so gar nichts mit silvester oder den sonst üblichen neujahrsfeiern zu tun.
das macht sehr gut ein text des Rabbiners Dr. Joel Berger deutlich, den ich auf den seiten von hagalil entdeckte und der damit auch mir - als christin - einen eindruck des wesens dieses festes vermittelt.
den jüdischen lesern und freunden wünsche ich
Schanah towah u’metukah!
rika
die liberale jüdische gemeinde in hannover … 4. September, 2007
Posted by Rika in judentum, nachrichten & meine meinung.add a comment
… eröffnete gestern ihre kindertagesstätte.
so ist es heute in der haz zu lesen - und, oh wunder, nicht nur in ihrer papierform, sondern auch in der frei zugänglichen internetausgabe.
laut haz ist es die erste kita einer liberalen jüdischen gemeinde in deutschland. da ich selber nicht vor ort war und demzufolge auch nicht authentisch berichten kann, sollte man das dort nachlesen … wenn man denn möchte.
mir bleibt es, der kita alles gute zu wünschen.
mazal tov, Tamar!
eine anfrage an die jüdischen leser habe ich aber doch noch: feiert man Jom Kippur auch in der kita, wie die haz berichtet? ich dachte immer, dass dieser tag ein stiller tag sei, an dem man fastet und in der synagoge betet.
gelesen … 29. August, 2007
Posted by Rika in judentum, nachrichten & meine meinung.add a comment
… heute in der hier schon mehrfach erwähnten HAZ,
dass die finanzierung des geplanten gemeindezentrums der liberalen jüdischen gemeinde hannover endgültig gesichert ist.
während man das bei der HAZ nur in der papierausgabe nachlesen kann, ist der verkauf der kirche an die jüdische gmeinde auch der taz eine internetmeldung wert.
über den verkauf und die hintergründe dafür berichtet auch die evangelisch-lutherische landeskirche hannover in ihren “news”.
unspektakulär ist damit eine verhandlung über den verkauf und die weitere nutzung eines kirchengebäudes zu ende gegangen.
die liberale jüdische gemeinde übernimmt die gebäude der gustav-adolf- kirchengemeinde in hannover- leinhausen.
ich freue mich für die liberale jüdische gemeinde in hannover und wünsche ihr weiterhin gutes gelingen für die vorhaben und ein gutes und lebendiges gemeindeleben.
SHALOM UVRACHA
erfülltes leben … 24. August, 2007
Posted by Rika in judentum, meditatives.8 comments
Heute las ich bei Hagalil einen wunderbaren Text.
Es ist die sehr persönliche Auseinandersetzung einer Jüdin mit ihrer Rolle als Frau, vor dem Hintergrund biblischer Texte und in der Situation jüdischer Menschen nach der Shoah.
Es ist eine sehr spezifische Situation, die ich - bestenfalls - versuchen kann, nachzuempfinden. Sie berührt mich auch als die bis heute nachwirkende Tragödie, die Juden durch Deutsche erlitten haben und an deren Folgen sie bis heute leiden.
Der Text spricht aber auch - über diese speziell jüdische Betrachtung hinaus - Gemeinsamkeiten an, die viele junge Frauen von heute mit der Autorin teilen. Die Schwierigkeit nämlich, mit den bisweilen unvereinbar scheinenden Zukunftserwartungen von Familie und Beruf konfrontiert zu sein und den Sinn des Lebens für sich ganz persönlich entdecken und entfalten zu “müssen”.
Wie Toby Axelrod hier die eigene Lebenserfahrung mit den biblischen Weisheiten verbindet und zu einem Sinn erfüllten Sein kommt und darüber berichtet, finde ich so eindrucksvoll, dass ich den Text allen Frauen ans Herz legen möchte.