Was Grass hätte sagen können, aber nicht sagen wollte… 1. Mai, 2012
Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau.Tags: antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, Terrorismus
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beschreibt Esther Schapira in einem Artikel der Frankfurter Rundschau.
Die Kernaussagen lesen sich so:
“Dass 200 Millionen Araber nicht verhindern konnten, dass 5 Millionen Juden heute in ihrem eigenen Staat leben, ist für die muslimische Welt eine anhaltende tiefe Kränkung.”
“Israel lebt im permanenten Ausnahmezustand. Noch in der Gründungsnacht erklärten sechs arabische Staaten Israel den Krieg, und die Vereinten Nationen, die mehrheitlich die Teilung Palästinas beschlossen hatten, überließen den jüdischen Staat seinem ersten Überlebenskampf. 64 Jahre ist das her.”
“Die Sorge der Deutschen gilt dem Benzinpreis, die der Israelis der Bombe. Ob bei Welt Online, Financial Times Deutschland oder Emnid: Alle Umfragen zeigen das gleiche Ergebnis. Gut zwei Drittel der Deutschen gehen von einer ernsthaften Gefahr für Israel durch das iranische Atomprogramm aus – aber es ist ihnen herzlich gleichgültig. 83 Prozent fordern laut Emnid, dass Deutschland sich im Ernstfall raushalten solle.”
“Dass er [der Iran] sie [die Atombombe] bekommen wird, ist schon ausgemachte Sache und wäre aus deutscher Sicht nicht weiter beunruhigend, wäre da nicht die Bedrohung für den Weltfrieden, also für uns, durch die Entschlossenheit der Israelis, nicht abermals das hilflose Opfer zu sein. Kein anderes Volk hat so oft erlebt, wie gefährlich es ist, sich nicht rechtzeitig zu wehren. Wer der Vernichtung nur knapp entronnen ist, hat begreiflicherweise wenig Bereitschaft, gelassen abzuwarten, wie es diesmal ausgeht.”
“Nun gibt es gute Gründe, gegen einen Militärschlag gegen den Iran zu sein, die vor allem in Israel heftig diskutiert werden. Es gibt aber keine Rechtfertigung dafür, Israel lediglich aufzufordern abzuwarten, ob Teheran seine Drohung wahr macht.”
“Wer sich glaubwürdig in diese Debatte einschalten will, muss bereit sein, im Ernstfall selbst militärisch für die Sicherheit Israels einzustehen. Alles andere ist eine Aufforderung zum potenziellen Selbstmord.”
Das alles hätte der Dichter Grass in seinem Gedicht sagen können.
Hat er aber nicht.
Darum ist Esther Schapira zuzustimmen, wenn sie schreibt:
“Antizionismus ist angesagtes Partygeschwätz. Die feinsinnige Unterscheidung, wo der Antizionismus aufhört und der Antisemitismus beginnt, ist dabei irrelevant. Bekennende Antisemiten sind ohnehin kaum zu finden. Nach Auschwitz ist der Antisemitismus diskreditiert. Er riecht nach Gas. Das Ressentiment des Antizionisten dagegen kommt moralisch rein daher und geriert sich als Parteinahme für die vermeintlich Schwächeren. „Man muss beide Seiten sehen“, ist fast immer die Einleitung dafür, die israelische Seite gefühlsmäßig auszublenden. Weder der permanente Raketenbeschuss aus Gaza noch die Terroranschläge und nicht einmal die iranische Vernichtungsdrohung können auch nur annähernd so viel Empörung auslösen wie die Ankündigung eines Siedlungsausbaus.”
Und am Ende des Artikels Esther Schapiras steht die Aussage des ehemaligen Chef des Mossad, Zwi Samir, der beim Angriff palästinensischer Terroristen auf die Israelische Olympiamannschaft in München das Gemetzel an seinen Landsleuten nicht verhindern konnte als bittere Erkenntnis:
„Der Schutz der Juden ist Sache der Juden, keiner wird das übernehmen. Die Erfahrung zeigt, dass es keinen Schutz gibt, es gibt Hilfe und Sympathie, aber um zu schützen, muss man bereit sein, auch mit Blut zu zahlen, und das tut keiner.“
Selbst das hätte Herr Grass sagen können.
Hat er aber nicht.
Seine Schlussfolgerung nimmt die Vernichtung Israels “altersweise” und mit letzter Tinte geschrieben in Kauf.
Deutschland und der Islam … 23. April, 2012
Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.Tags: Freiheit der Gesellschaft, gesellschaft, islam, Meinungsfreiheit, Migration, Religionsfreiheit
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und warum er nicht dazu gehört, dies beschreibt Monika Maron in selten zu lesender Klarheit:
Das Fragwürdige des Satzes liegt in seiner gleichzeitigen Eindeutigkeit und Unschärfe. Er duldet keinen Widerspruch. Der Islam gehört zu Deutschland. Punkt, Schluss. Er erlaubt nicht einmal eine Nachfrage.
Frau Maron erlaubt sich dennoch die kleinen Anfragen, ob die Scharia dazu gehöre und die praktizierte Ungleichheit und damit die Unfreiheit der Frauen. Auch möchte sie wissen, nach wessen Pfeife getanzt wird, nach der schiitischen, der sunnitischen, der wahhabitischen? Und wieso so viele türkische Beamte hierzulande sich zuständig erklären für ehemals türkische Staatsangehörige und deren Kinder und Kindeskinder und wieso die DITIB so viel Macht hat, überall mitzuregieren, oder wie sonst kann man das ständige Insistieren türkischer Religionsbeamter in Deutschland begreifen?
Leichtfertig sei es, meint Frau Maron, diesen Satz wie ein Gesetz anzusehen, ohne gleichzeitig klar zu stellen, wie der Islam zu reformieren sei, um sich in einen modernen Rechtsstaat, wie es die Bundesrepublik ist, einzupassen, und, ich füge hinzu, ohne dass sich die Gläubigen in einem ständigen Gewissenskonflikt befinden und sich zwischen Koran und Grundgesetz entscheiden zu müssen.
Herr Kauder, so Frau Maron, habe den Satz: “Der Islam gehört zu Deutschland” vom Kopf auf die Füße gestellt, mit seiner Aussage, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, wohl aber die Muslime – (übrigens nicht erst Herr Kauder hat diese Formulierung gewählt um klar zu machen, dass Muslime zu Deutschland gehören).
Frau Maron schreibt weiter:
Der Protest der muslimischen Verbände war vorhersehbar. Aber warum protestieren auch die SPD, die Grünen, die FDP?
Warum beten sie alle Wulffs gedankenlose Parole nach, als ginge es jetzt schon darum, die Wahlen von 2030 zu gewinnen, wenn in den Ballungsgebieten wahrscheinlich mehr Muslime als Christen, Atheisten, Juden und Hindus zusammen leben werden?
Aber vermutlich geht es gar nicht nur darum die Wahlergebnisse für die eigenen Parteien zu sichern. Spätestens nach den Mohammed-Karikaturen ist doch jedem Menschen klar, was passiert, wenn er sich mehr oder weniger offen gegen die starken muslimischen Verbände wendet, sei es durch Kritik an Muslimen oder durch die auch noch so kleinste Andeutung von Kritik am Religionsgründer selbst. Mohammed steht -folgt man den öffentlichen Bekenntnissen der Muslime - außerhalb jeder kritischen Debatte. Und damit steht, meiner vielleicht etwas naiv anmutenden Logik nach, ja wohl auch der Islam selbst außerhalb jeder notwendigen kritischen Auseinandersetzung.
Darüber täuschen auch die nun vollmundig verkündigten Bezeugungen über Zwangsverheiratung und Ehrenmord nicht hinweg. Das ist Piddelpaddel am Wegesrand. Nicht der Rede wert, auch wenn nichtmuslimische Islamkonferenzteilnehmer das gerne schon als Durchbruch in die Moderne feiern würden. Geschenkt! Das ist nichts als ein Täuschungsmanöver und wird den Frauen, die es betrifft, herzlich wenig helfen, weil die nichtmuslimische Öffentlichkeit ja wohl kaum in Form von Polizei oder Sozialamtsmitarbeitern die Einhaltung dieser hehren Forderung überprüfen wird….
Monika Maron merkt zu recht an:
Nun bedeutet die Formulierung “Der Islam gehört zu Deutschland” ja mehr, als dass in Deutschland Menschen leben, deren Religion der Islam ist. In Deutschland werden viele Religionen und Ideen ausgelebt, gute und böse, ohne dass wir ihnen diese bekenntnishafte Formel zugestehen würden.
Niemand käme auf die Idee, zu behaupten: Der Hinduismus und der Konfuzianismus gehören zu Deutschland, obwohl hier Inder und Chinesen leben. Schon gar nicht würden wir sagen wollen: Der Rechtsradikalismus gehört zu Deutschland, obwohl wir leider zur Kenntnis nehmen müssen, dass auch der Rechtsradikalismus hier ausgelebt wird.
Manchmal machen es eben diese kleinen Zuspitzungen deutlich, wie absurd eine Behauptung sein kann. In Deutschland leben Rechtsradikale, mehr als uns lieb ist oder lieb sein könnte. Zu sagen, nur weil diese Leute in Deutschland zu Hause sind, gehört der Rechtsradikalismus zu Deutschland, wäre doch absolut irrsinnig. Dagegen wehren wir uns doch mit aller Kraft – und leider oft genug vergeblich. Warum sollten wir darum einer anderen totalitären Ideologie – manche nennen es Religion – darum weniger energisch entgegentreten?
Die Anwesenheit von Glaubensrichtungen oder Überzeugungen, auch das Recht sie zu leben und zu propagieren, heißt doch nicht, dass sie zu unserer Vorstellung von der Gesellschaft gehören, in der wir leben wollen.
schreibt Frau Maron und führt weiter aus:
Als Frau kann ich das nicht.
Und der Islam in seiner gegenwärtigen Verfassung mit seinem politischen Anspruch kann schon aus rechtlichen Vorbehalten so uneingeschränkt nicht zu Deutschland gehören.
Dem Islam steht seine Aufklärung, die das Christentum schon vor mehr als 200 Jahren erdulden musste, noch bevor. Bis dahin aber wünsche ich innigst, dass er nicht zu Deutschland gehört. Mag sein, dass Männer die Probleme gelassener sehen; als Frau kann ich das nicht.
Mag sein, dass andere Frauen das ebenfalls gelassener sehen können als Frau Maron. Ich pflichte ihr in vielen Gedankengängen bei, so auch, wenn sie sagt:
Seit 20 Jahren gewöhnen wir uns nun daran, dass wir nicht mehr Bundesbürger und DDR-Bürger sind, sondern einfach Deutsche, wie die Bewohner anderer Länder einfach Polen, Engländer, Franzosen oder Türken sind.
Ich möchte nicht, dass man mich jetzt mit der rassistischen Bezeichnung Bio-Deutsche belegt, wie ich auch gerne auf die Klassifizierung “mit Migrationshintergrund” verzichten würde, wenn die so Genannten sich auch als Deutsche verstehen wollten, weil sie hier geboren wurden, vielleicht sogar schon ihre Eltern, weil wir alle gemeinsam hier leben, und weil es mir gleichgültig ist, an welchen Gott jemand glaubt, solange es dem anderen auch gleichgültig ist.
Das heißt aber nicht, dass außer seinen Gläubigen auch gleich der zugewanderte Gott in das deutsche Selbstverständnis integriert werden muss, unabhängig davon, ob der Islam eine prägende Rolle für die deutsche Kultur gespielt hat oder nicht. Hätte er das, hätte er vermutlich wie das Christen- und das Judentum seine Aufklärung erlebt. Oder Deutschland wäre heute ein islamisches Land.
Vielleicht halten viele Leute diese feine Unterscheidung, wonach Muslime zu Deutschland gehören, der Islam aber nicht, für Haarspalterei. Solange muslimische Mädchen und Frauen sich danach sehnen, als “Deutsche”, oder wenigstens “wie Deutsche” zu leben und dafür ihr Leben riskieren, dies auch zu tun, solange kann der Islam, der die Basis ihres religiösen und kulturellen Lebens darstellt, nicht zu Deutschland gehören.
Diese jungen Frauen sind der Indikator dafür, dass etwas nicht zusammen passt, was Politiker so gerne über einen Kamm scheren wollen: Die Freiheit unserer Gesellschaft und die archaische Struktur des Islam.
Solange muslimische Männer im Namen des Koran ihre Schwestern oder Cousinen, ihre Frauen oder ihre Mütter unter die Gesetze des Islam zwingen und ihnen ein freies und selbstbestimmtes Leben vorenthalten, solange gehört der Islam nicht zu Deutschland.
Es gibt vermutlich noch viele “solange” und vermutlich hat jeder, jede eine sehr eigene Vorstellung davon, was dieses “solange” ausmacht.
Arbeiten wir daran!
Das Christentum, besser gesagt die Kirche, hat jahrhundertelang die Knechtung und Versklavung des Menschen unter ein System propagiert, das sich vermeintlich auf die Bibel berief. Zu Recht sind Menschen dagegen vorgegangen und haben sich gegen diese Knechtschaft erhoben und haben sich eingesetzt für die Freiheit des Geistes und die Freiheit des Glaubens. Das hat zu einem neuen Verständnis der biblischen Schriften geführt, zu einer Veränderung des Christentums, zu persönlichem Glauben an Jeus Christus, aber auch zur Abkehr vom Christentum oder zur kritischen Auseinandersetzung mit den biblischen Texten.
Das gehört zur Basis unser Freiheit und ist gleichzeitig die Grundlage unserer Verantwortung für die Freiheit dieser Gesellschaft. Wir sollten sie nicht zugunsten einer unaufgeklärten Religion aufs Spiel setzen.
Der ganze Artikel Monika Marons findet sich hier. Durch facebook bin ich auf ihn aufmerksam geworden.
“Was gesagt werden muss…..” 22. April, 2012
Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, islam, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.Tags: Angriffspläne, arabische Propaganda, Existenzrecht, Iran, islam, israel, jüdischer Staat, Mullahs, Netanjahu
1 comment so far
meinte der deutsche Dichter in seinem Gedicht gesagt zu haben. Einem Gedicht übrigens, das jeder Vorstellung eines deutschen Gymnasiallehrers von dem, wie und was ein Gedicht zu sein habe, spottet. (Nur um keinen falschen Eindruck zu erwecken: Das ist nicht meine Erkenntnis, ich habe an einer Förderschule gearbeitet
)
Aber ich schweife ab.
Was aber muss gesagt werden in Bezug auf den Iran und Israel, im Rückblick auf die Geschichte der Judenvernichtung und in Erwiderung des grasslichen Orakels - ob in Gedichtform oder in unzerknautschter Prosa?
Dazu hat der israelische Premierminister klar und unmissverständlich in einem Interview Stellung bezogen, das er den Journalisten der “Welt am Sonntag”, Andrea Seibel, Clemens Wergin und Michael Borgstede gegeben hat:
Die Parallele besteht in dem Ruf nach der Zerstörung des jüdischen Volkes. In den 30er-Jahren waren wir ohnmächtig, außer Stande, etwas dagegen zu tun oder zu widersprechen.
Wir hatten keine Vertretung in der Gemeinschaft der Nationen. Heute haben wir sie. Damals ging die Forderung nach unserer Vernichtung von der wahnsinnigen Ideologie einer Herren-Rasse aus, heute geht sie von der wahnsinnigen Ideologie einer Herren-Religion aus.
Heute sind wir in der Lage, uns auch physisch zur Wehr zu setzen – und uns in der öffentlichen Debatte zu verteidigen, wie ich es gerade tue.
und weiter:
Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass sich das iranische Regime unsere Vernichtung zum Ziel gesetzt hat. Es wird mit Sicherheit alles in seiner Macht Stehende tun, um dieses Ziel zu erreichen. Führen Sie sich nur vor Augen, was Teheran schon ohne Atomwaffen alles tut: Man hat uns mit zwei giftigen Fangarmen umklammert – der Hamas in Gaza und der Hisbollah im Libanon.
Die Mullahs beliefern diese Milizen mit Zehntausenden von Raketen, und Tausende davon haben sie schon auf unsere Städte abgefeuert. Sie schaffen immer fortgeschritteneres Kriegsgerät in die Region und entwickeln immer tödlichere Waffen. Und sie machen keinen Hehl aus ihrem Ziel, Israel von der Landkarte zu radieren. Sie sagen auch, dass das nur der erste Schritt ist.
Das ist der Kern der politischen Situation im Nahen Osten:
Die mehr oder weniger offen geplante Vernichtung des jüdischen Staates Israel
Alles andere sind Ablenkungsmanöver und Scheingefechte, die die Gegner Israel anstellen, um von ihren eigentlichen Zielen abzulenken. Nachlesen konnte man diese Zielsetzung schon immer in der Charta der Hamas zum Beispiel oder den Statuten der PLO. Es geht der “Herrenreligion” eben nicht um eine friedliche Koexistenz von Arabern und Juden in dem Landstrich, der den Römern seinen Namen “Palästina” zu verdanken hat. Und es geht den geistlich-politischen Führern dieser Religion eben nicht um “Siedlungen” oder um “Besatzung”. Sie sagen es doch unumwunden und immer wieder: Es geht ihnen um die “Befreiung Palästinas” und darunter verstehen sie die Auslöschung des jüdischen Staates Israel.
Das “Existenzrecht Israels” ist darum mehr als nur eine leere Worthülse, die in Sonntags- und Gedächtnisreden gern zur Anwendung kommt. Es geht um das Sein oder Nichtsein des jüdischen Staates. Das Existenzrecht Israels anzuerkennen ist nicht mehr und nicht weniger als die schlichte Zusage:
ISRAEL IST EIN JÜDISCHER STAAT UND SEINE DASEINSBERECHTIGUNG IST UNANTASTBAR!
Man mag die Regierung dieses Staates an dem einen oder anderen Punkt für kritikwürdig halten (und viele Israelis kritisieren ihre Regierung), wie man auch die Bundesregierung oder die britische Regierung oder die französische Regierung oder die Regierung Brasiliens oder Chinas kritisieren kann, aber im Grundsatz gibt es keinen noch so geringen Zweifel an der Legitimität des jeweiligen Staates an sich! Und das gilt für Israel doch genauso! Mögliche Kritik an Israel kann doch besten- und allenfalls an die Regierung gerichtet sein aber doch niemals an den Staat an sich!
Das aber ist genau der heikle Punkt. Viele “Israelkritiker” nehmen eben nicht Anstoß an der Regierung des Staates, sondern an dem Vorhandensein des Staates an sich und liegen damit auf einer Linie mit den Mullahs im Iran, der Hamas, der Hisbollah, den Islamisten des arabischen Frühlings und der islamischen Ummah.
Die jahrzehntelange Propaganda der arabisch-islamischen Strategen trägt langsam aber sicher Früchte.
Noch nicht bei den Entscheidungen der (meisten) westlichen Regierungen, aber auch das scheint inzwischen nur noch eine Frage der Zeit zu sein – liest man nämlich die Kommentare unter dem Interview, kann einem himmelangst werden angesichts der offenen Feindschaft und des Hasses der Netanjahu, Israel und den Juden entgegenschlägt. Und ich frage mich schon, wann diese bisher schweigenden “Israelkritiker” sich immer lauter zu Wort melden und von der Regierung entsprechendes Verhalten einfordern. Das gilt nicht nur für die Bundesrepublik, ähnliche Prozesse lassen sich auch in Skaninavien, den Benelux-Ländern, in Frankreich und in Großbritanien beobachten. Schon früher haben Menschen diese Haltung der Feindschaft und des Hasses gegen Juden in Handeln (Pogrome) umgesetzt, es war aber bislang der deutschen Regierung “vorbehalten”, dieses Handeln zu einem organisierten und staatlich verordnetem Morden bis zur geplanten und fast erreichten völligen Ausrottung der Juden voranzutreiben.
Wir alle werden Zeugen, dass wieder ein Staat verkündet und sich auch rüstet, Juden und Israel zu vernichten. Ein Staat, der aufgrund seiner geopolitschen Lage durchaus weltweiten Einfluss hat.
Netanjahu beschreibt das so:
In meiner Rede erklärte ich, dass die größte Bedrohung der Menschheit in dem Streben des Iran nach Atomwaffen besteht. Damals runzelten einige Leute die Stirn.
In den Jahren, die seitdem vergangen sind, ist Teheran der Erlangung nuklearer Waffen immer näher und näher gekommen, ohne seine Ideologie zu ändern. Die Welt wird sich drastisch wandeln, wenn der Iran Atomwaffen erlangen sollte: wegen seiner Fähigkeit, die Ölmärkte trocken zu legen, wegen der Fähigkeit, uns anzugreifen, wegen der Ermutigung, die militante Islamisten überall auf der Welt bekämen durch den Eindruck, dass der Lauf der Geschichte sich geändert hat und ihr zurückgebliebener und apokalyptischer Glaube eine Chance hat, zu siegen. Wir würden Terror in einem viel größeren Ausmaß als zuvor erleben.
Noch ordnen die meisten das iranische Säbelrasseln hierzulande unter ” dümmliche Propaganda” ein und halten die Bedenken Netanjahus und die Sorgen und Ängste von Menschen wie mir für absurde Hirngespinste – oder meinen selbstherrlich und zynisch die Ansichten des israelischen Regierungschefs sei “zionistische Machtpolitik” ….
Wie gut aber, dass die Regierung in Israel nicht ihren Kritikern in Deutslchland verpflichtet ist, sondern dass sie vorausschauend und vorbereitet ist und es nicht zulassen wird, dass Juden vernichtet werden, weil sie Juden und / oder Staatbürger Israels sind.
… und gebe Gott, dass ich mich irre und diese Ängste und Sorgen unbegründet sind….
Das ganze Interview mit Benjamin Netanjahu findet sich hier.
Glaubt denn Frau Schröder allen Ernstes… 18. April, 2012
Posted by Rika in familie, gesellschaft, meine persönliche presseschau.Tags: buchbesprechung, emanzipation, familienministerin, feminismus, frauen, gesellschaft, gleichberechtigung, kristina schröder, männer
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… dass sie OHNE die Verdienste der Frauenbewegung das geworden wäre, was sie heute ist???
Meine Heimatzeitung bringt heute auf Seite 3 die Frau Ministerin ganz groß raus, mit Bild und Buch und Text. Nun will ich nicht den Fehler der Sarrazin-Kritiker machen und über ein Buch kritische Töne anschlagen, das ich gar noch nicht gelesen habe – und wohl auch nicht lesen werde, schließlich will ich nicht der Bereicherung der Frauenbewegungskritikerin durch den Kauf eines Buches Vorschub leisten! Aber die wenigen inhaltlichen Angaben zum Buch und die vielen kleinen Seitenhiebe, die Frau Schröder gegen Frauen wie mich in den letzten Wochen und Monaten öffentlich austeilte, will ich schon kritisch beleuchten. (Jetzt nur im Anriss, vielleicht später mehr – die Zeit….!)
“Danke, emanzipiert sind wir selber” heißt ihre Partnerarbeit zum Thema Frauen und Selbstbestimmung. Gabi Stief, die für die HAZ das Buch gelesen und dazu geschrieben hat, hält es nicht für notwendig, das “Werk” zu empfehlen. Langatmig und zäh und schlecht zu lesen sei das Stück, wenig Neues biete es und für Frauen gäbe es so gut wie keine Anhaltspunkte wie frau ein selbstbestimmtes Leben führen könne außer eben diesem “selbstbestimmt”. Nach Frau Schröder ist jede Frau ihres eigenen Glückes Schmiedin, will heißen, welche will, die kann. Dabei blendet Frau Schröder (so die Rezensentin!) vollkommen aus, dass Frauen eben nicht selbstverständlich ALLES in gleicher Chance erreichen können wie Männer und, so sagt Frau Stief, Frau Schröder findet die Ungleichheit auch völlig normal:
“Die Linke wolle noch heute die Menschheit umerziehen. Das müsse ein Ende haben. Also auch der Kampf für mehr Gleichberechtigung? Eine Frauenquote in der Wirtschaft ist in dem Buch kein Thema. Betreuungsgeld, Elterngeld, Kitaausbau? Fehlanzeige. Schröder ist der Ansicht, dass es in einer freien Gesellschaft immer Ungleichheit zwischen Frauen und Männern geben wird.” schreibt Frau Stief über die im Buch geäußerten familienministeriellen Ansichten.
Dass es immer Ungleichheiten geben wird, denke ich auch.
Ungleichheiten zwischen armen, wohlhabenden und reichen Mitgliedern der Gesellschaft, zwischen kranken und gesunden, klugen und weniger begabten, hiesigen und zugereisten, Alten und Jungen und eben auch Männern und Frauen. Das ist und wird mit Sicherheit immer so sein. Was mich aber irritiert, ist dieses Achselzucken, mit dem die Ministerin über diese Ungleichheiten hinwegzugehen scheint. Mich irritiert die Unverfrorenheit, mit der sie für sich in Anspruch nimmt, dazu zu gehören, es geschafft zu haben aus eigener Kraft und mich erzürnt die Kälte , mit der sie den Frauen begegnet, die eben weniger eigene Kraft haben und darum auch weniger Macht, für ihr eigenes Leben zu kämpfen.
Wir scheinen eine Familienministerin zu haben, die nach dem Motto agiert: “Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.”
Vielleicht kommt Frau Schröder ja aus einer Familie, in der Frauen niemals für ihre Rechte kämpfen mussten, in der Bildung und Ausbildung für Mädchen immer schon eine große Selbstverständlichkeit war, in der Mädchen alles das ermöglicht wurde, was Jungen (wohlhabenden allzumal) schon immer möglich war: Teilhabe an (fast) allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.
Vielleicht ist ihr der Kampf vieler Frauen darum, in ihrer Familie mitreden zu dürfen (von mitbestimmen ist ja bei vielen Mädchen erst recht und gar nicht die Rede) absolut unbekannt, oder die Sorge um das buchstäblich tägliche Brot etwas, was sie in der Dritten Welt verordnet, aber nicht bei uns! Vielleicht hat Frau Schröder noch nie etwas davon gehört, dass Mädchen in ihren Familien dazu angehalten werden, so schnell wie möglich Geld zu verdienen und darum auf eine gute Schul- oder Ausbildung verzichten müssen, die es ihnen ermöglichte, besser bezahlte Stellen anzunehmen oder gar “Karriere” zu machen.
Es ärgert mich, dass Frau Schröder die Verdienste der Frauen meines Alters um gesellschaftliche Mitbestimmung und Verantwortung, um Mitreden und Mitdenken, um Bildungsförderung und Sorge für mehr Gerechtigkeit einfach so in Abrede stellt. Ohne die emanzipatorische Leistung der Frauen meiner Generation wäre Frau Schröder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wohl kaum in dem Stand gewesen, im Partei internen Geschacher um einen Ministerposten als mögliche Kandidatin aufzufallen. Man erinnere sich: Herr Jung aus Hessen musste seinen Hut nehmen, ein Bayer rückte auf seinem Posten nach – der smarte Theodor – und jemand aus Hessen musste in die Regierungsriege eingestellt werden, um den CDU-CSU-Parteien- und Länderausgleich wieder herzustellen….! Und unsere Bundeskanzlerin hatte wohl ein Herz für Frauen – das macht sich ja auch gut bei der überwiegend weiblichen Wählerschaft, nicht wahr?!!! Frau Schröders Verdienst???
“Danke, emanzipiert sind wir selber!” sagt sie und lacht über alte Emanzen und Feministinnen…
Wenn ihr da mal nicht eines Tages das Lachen noch vergeht!
NACHKLAPP
“”Danke, emanzipiert sind wir selber”
“Wir – das sind die Bundesfrauenministerin Kristina Scchröder und Mitautorin Caroline Waldeck, eine langjährige Freundin und Mitarbeiterin der Ministerin” schreibt Frau Stief in der HAZ .
Und bei der FAZ heißt es zu dieser Zusammenarbeit:
Das Buch hat Schröder gemeinsam mit der Leiterin ihres Redenschreiberteams im Ministerium, Caroline Waldeck, verfasst.
Da drängen sich doch geradezu die Fragen auf,
a) ob die “Leiterin des Redenschreiberteams” schon vor der Redenschreiberteamleitung mit der Frau Minister befreundet war und über diese Freundschaft an den Job gelangt ist, was ja in Bezug auf das Thema “Emanzipiert sind wir selber” doch eine nicht unerhebliche Relevanz hätte,
b) ob die Schreiberei am Buch ausschließlich in der Freizeit der Redenschreiberteamleiterin geschah,
c) und wieviel Schreiberei am Buch tatsächlich von der Ministerin selbst geleistet wurde, bzw. ob sie lediglich die Ideen- und Stichwortgeberein war und ihre Freundin das professionelle Schreiben übernommen hat…. was ebenfalls emanzipationstechnisch betrachtet höchst interessant wäre zu ergründen, auch im Hinblick auf die Arbeitsbelastung berufstätiger Mütter, die noch dazu, im Fall der Redenschreiberteamleiterin (nach Recherche der HAZ) allein erziehend ist.
Ich will ja nicht kleinkariert erscheinen, aber soviel emanzipatorisches Nachfragen muss dann doch sein. Schließlich werden auch von meinen selbstverdienten Steuergeldern die Ministerin samt ihrem Redenschreiberteam und die Leitung desselben bezahlt und ich durfte während meiner Arbeitszeit auch nicht für mein privates Vergnügen (oder das, was andere für “privat” und “Vergnügen” hielten), tätig sein, schon gar nicht für privaten Profit in Form von Einnahmen aus nicht genehmigter Nebentätigkeit. Herr Wulff ließe an dieser Stelle (Arbeitszeit privat genutzt) schön grüßen, der auch nicht immer so genau Amt und Wulff voneinander zu trennen wusste.
Man hätte es sich eigentlich denken können… 25. März, 2012
Posted by Rika in antisemitismus, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau, terrorismus.Tags: antisemitismus, gesellschaft & migration, islam, Menschenrechte, Mord in Toulouse, Toleranz
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… dass wieder einmal der Täter zum Opfer stilisiert wird.
Wie aber schreibt man über einen merkwürdigen Prozess, OHNE die eigentlichen Opfer des Terrors zu entwürdigen, ihren Tod zu instrumentalisieren, um auf eben jenen Prozess hinzuweisen, der jetzt vor unseren Augen – und zum Entsetzen vieler Menschen – abläuft?
Nimmt man nicht den Opfern im Nachhinein ihre Würde, wenn man sich jetzt vor allem mit demjenigen befasst, der sie gemordet hat? Vielleicht nicht, wenn es um Aufklärung des Verbrechens und um die Verurteilung des Täters geht.
Was wir aber erleben ist, dass es den Medien nicht um Aufklärung und schon gar nicht um Verurteilung des grauenhaften Mordens geht, nein, wir können beobachten, dass die Medien den Täter “als Opfer” in den Fokus ihrer Betrachtung stellen und, was wohl noch gravierender ist, dass sie die Gemeinschaft, der der Täter angehörte, ebenfalls in die Nähe dieses “Opferstatus’” rücken und Rücksichtnahme für diese Gruppe einfordern, ihr gilt die Fürsorge, sie will man schützen.
Ich könnte dieses Verhalten verstehen, wenn die Religionsgemeinschaft des Täters eine kleine, ohnehin am Rand stehende Gruppe in der Gesellschaft wäre, die auch ohne dieses Verbrechen ständigem Verfolgungsdruck ausgesetzt wäre. Aber so sind die Verhältnisse in Frankreich wohl doch nicht. Und hierzulande auch nicht. Muslime und muslimische Interessenverbände stehen hier in Deutschland (und gegen die deutsche Presse richtet sich meine Kritik) nicht am Rande der Gesellschaft, argwöhnisch beobachtet von der Mehrheitsgesellschaft (das könnten vielleicht in Deutschland die Zeugen Jehovas für sich reklamieren). Muslimische Interessenvertreter sind zu einem ernst zu nehmenden Faktor in der Gesellschaft und der Politik geworden, sie mischen sich ein, stellen Forderungen, achten auf ihre “Ehre”, ihre “Würde” , an ihnen kommt keiner mehr vorbei (was doch an so einer interessanten Tatsache deutlich wird, dass bei der Wahl zum neuen Bundespräsidenten ausdrücklich die Muslimverbände und ihre Sicht auf Herrn Gauck erwähnt werden, andere Migranten aber absolut nicht zum Thema befragt werden – und sich wohl auch nicht lautstark zu Wort meldeten, ja, vermutlich nicht einmal eine eigene Stimme und gar keine Lobby haben…!)! Und Politik und Medien verhalten sich entsprechend.
So erstaunt es eben doch nicht, dass aus dem “Täter” ein Opfer geschrieben wird, dass die “ideologische Verblendung”, aus der heraus der junge Muslim mordete, natürlich nichts mit dem Islam zu tun hat und wir nach der Schreibweise der Medien weiter mit dem Märchen leben müssen, der “Islam” sei “Frieden” und alle im Namen Allahs begangenen Morde, Terrorakte und Grausamkeiten seien ihrem Wesen nach unislamisch und der Fehlinterpretation einiger irregeleiteter Wirrköpfe geschuldet.
Die getöteten Juden in Frankreich sind nicht wegen einer Fehlinterpretation des Islam gestorben. Sie sind getötet worden, weil sie Juden waren. Sie sind Opfer eines islamisch begründeten Antisemitismus. Die Sympathie der Medien mit dem Täter und seiner Herkunftsgruppe machen vielmehr erschreckend deutlich, wie sehr der latente “klassische” Antisemitismus in Deutschland und Europa seine Ergänzung in dem islamischen Antisemitismus gefunden hat.
Ich möchte nicht die Morde in Frankreich instrumentalisieren für meine persönliche Auseinadersetzung mit einer religiös verbrämten, totalitären Ideologie.
Aber ich möchte auch nicht schweigen…
Wie schreibt man also über diesen merkwürdig-denkwürdigen Prozess, der sich vor unseren Augen abspielt?
Passend dazu: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier,
“Papst befürwortet den Abriss aller Moscheen … 24. März, 2012
Posted by Rika in christsein und glaube, gesellschaft, islam, meine persönliche presseschau.3 comments
… in überwiegend christlichen Ländern!”***
Heißa, wäre das ein Tanz!
Der Bundestag stünde Kopf, die Islamverbände liefen Sturm, die Medien würden sich überschlagen mit Solidaritätsadressen für die Moscheebesucher, alle Christenkritiker und Papstverächter würden vor Wut aufheulen, Fahnen würden brennen, Kreuze und Bibeln vermutlich auch, es gäbe ein Getöse, das die Welt in ihren Fundamenten erzittern ließ.
Wetten das???
Aber wie seltsam still ist es in den Medien seit dieser Nachricht:
LIMASSOL/RIAD. Der oberste Mufti Saudi-Arabiens, Scheich Abdulasis bin Abdullah, hat in einer Fatwa die Zerstörung aller Kirchen auf der Arabischen Halbinsel gefordert.
Ich habe schon vor ein paar Tagen darauf hingewiesen und seitdem immer wieder mal im Internet Nachforschungen darüber angestellt, welche außer der Badischen Zeitung von den deutschen nachrichtlichen Informationsschriften wohl das Christenvolk mit dieser Nachricht “beglücken” würde, aber bis heute habe ich außer christlichen Online-Informations – diensten und einigen Blog-Beiträgen nichts gefunden, was auf diesen doch überaus bemerkenswerten Vorgang verwiesen hätte.
SCHWEIGEN
STILLE
Heute nun die Überraschung: achgut teilt mit:
Verbieten und Abreißen
El Scheich hatte sich gegenüber Parlamentariern aus Kuwait kürzlich für ein Verbot für den Bau von neuen Kirchen auf der Arabischen Halbinsel ausgesprochen, wie die österreichische katholische Nachrichtenagentur Kathpress berichtete. In dem Zusammenhang forderte er, die schon existierenden Kirchen in der Region abzureißen, da es „zu viele“ von ihnen gebe. http://www.focus.de/panorama/welt/katholiken-entsetzt-saudi-arabischer-grossmufti-will-kirchen-abreissen_aid_727220.html
Offensichtlich hat der Focus Wind davon bekommen, dass Herr Zollitsch “Besorgnis und großes Befremden” angesichts der Ungeheuerlichkeit geäußert habe. Wer aber glaubt, der Focus spräche seinerseits “Besorgnis und Befremden” aus, der irrt gewaltig. Damit ist nicht zu rechnen! Unsere Qualitätsmedien vermeiden alles, was die Freunde der grünen Fraktion verärgern könnte. “Nur nicht die Pferde scheu machen”, scheint die Devise zu sein oder auch “Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!” “Wir tun so”, scheint die vereinigte deutsche Journalistenschar zu sagen, “als wüssten wir von NICHTS, dann müssen wir auch nicht darüber schreiben und erst recht nicht dazu Stellung nehmen.”
“Keine Nachricht ist auch eine Nachricht”, sagt der Volksmund.
Und diese Nachricht lautet:
Wir bekennen uns nicht zu unserem Christsein und zu unseren christlichen Wurzeln.
Wir verleugnen unsere durch das Christentum geprägte Identität!
Wir verraten unsere aus dem Christentum abgeleiteten Ideale!
Wir verschweigen unseren christlichen Glauben!
Wir ignorieren unsere vom Christentum bestimmte Geschichte.
Wir tun alles, um unsere muslimischen Mitbürger nicht zu verunsichern, zu verärgern oder oder gar zu beleidigen!
Wir geben uns zugunsten eines multikulturellen friedvollen Miteinanders einfach auf!
Es jammert mich angesichts dieses Schweigens und der Stille. Warum wird geschwiegen?
Wir könnten doch trotz der veröffentlichten und beklemmenden Nachricht zeigen:
Wir ziehen nicht in einen Kampf mit Gewaltaktionen und brennenden Fahnen gegen die, die uns mit dem Angriff auf unsere Kirchen und der Vernichtung unserer Symbole und Einrichtungen bedrohen. Wir antworten auf die wirklich unfassbare Forderung nicht mit dem Aufruf zum “Heiligen Krieg” gegen Muslime oder dem Aufruf zur Zerstörung muslimischer Moscheen in Deutschland.
Aber man stelle sich vor, die von mir fabulierte päpstliche Empfehlung sei tatsächlich ausgesprochen worden. Wir stünden weltweit und augenblicklich in einem heftigen Kampf der Muslime gegen die Christen…
Nicht das Verschweigen einer Nachricht oder das Wegducken vor einer schlimmen Botschaft ist gefragt, sondern das Bekenntnis zum Christentum in Europa und für uns Christen das Bekennen zu Jesus Christus TROTZ der schlechten Nachricht und der Bedrohung. Das werden die “neutralen” MSM natürlich nicht so mittragen, sagen oder schreiben. Aber sie könnten sich deutlich für die Religionsfreiheit überall auf dieser Welt einsetzen und dazu gehören auch Kirchen auf der arabischen Halbinsel, Gottesdienste, Bibelverkauf und öffentliche Hinweise darauf!
Und vielleicht gibt es ja sogar die Möglichkeit, dass hier lebende Muslime, die die Religionsfreiheit dieses Landes so selbstverständlich erleben, sich gegen die Fatwa wenden und zum Fürsprecher der Christen in muslimischen Ländern werden…
….
Über allem steht für mich das Wort Jesu selbst:
“Ich rede mit euch, damit ihr Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.” Johannes 16,33
…
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*** fabuliert von Frau Rika von Himmel und Erde
Die Show des Ahmadinedschad… 20. März, 2012
Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.Tags: Ahmadinedschad, Atombombe, Atomprogramm, Claus Kleber, Holocaustleugnung, Iran, israel, Palästinenser, USA, ZDF
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… und das Schweigen des Claus Kleber.
Gestern schon, als ich Ausschnitte des 43 minütigen Interviews in den ZDF-Sendungen sah, kam es mir merkwürdig vor, dass Herr Kleber, wie gewohnt höflich, auch die Leugnung des Holocaust durch den iranischen Präsidenten freundlich lächelnd zur Kenntnis nahm, OHNE zu widersprechen. (Inzwischen habe ich mir das komplette Interview angesehen.)
Vielleicht, so dachte ich gestern, wäre das Interview sehr schnell beendet gewesen, wenn der nette ZDF-Mann dem Herrn des Iran in die Parade gefahren wäre und wir hätten vermutlich nicht erfahren, “wie Herr Ahmadinedschad tickt”, denn das, so kann man aus dem Nachspann des langen Interview folgern, war, wenn schon nicht das ursprüngliche Anliegen des Interviews, so aber doch der Ertrag der Ein-Mann-Show, die, wie auch unzweideutig mitgeteilt wurde, auf Betreiben des Interviewten zustande kam.
Herr Ahmadinedschad hat das Gespräch unter Freunden (“wir lieben Deutschland”) angeregt und dem ZDF kommt die zweifelhafte “Ehre” zu, dem Herrn des Iran die große Bühne geboten zu haben, die es ihm ermöglichte, seine weltpolitische Sicht dem (deutschen) Volk weltweit auseinander zu setzen, ruhig, konzentriert, vollkommen unaufgeregt und staatsmännisch. Nein, er bot ganz und gar nicht das Bild des “Irren aus Teheran”, vielmehr argumentierte er äußerst geschickt, versuchte, das “deutsche Volk” als Verbündeten des Iran anzusprechen und einen Keil zwischen Europa und USA zu treiben. Das wird alle diejenigen freuen, die ohnehin die USA so lieben wie Zahnschmerzen und die auch der Meinung sind, dass alles übel dieser Welt dort Anfang und Ursprung hat.
Wer möchte, kann sich das ganze Interview zu Gemüte führen:
http://www.zdf.de/ZDFportal/inhalt/0/0,6751,1600000,00.html?dr=1
Nein, um zu wissen, “wie der Herr tickt”, hätte es dieser Show nicht bedurft! Er redet doch schon seit Jahren unermüdlich darüber, dass seiner Meinung nach die USA und die “Zionisten” das Grundübel der Welt sind. Er redet von der Illegitimität des Staates Israel, spricht den Juden die historische Verbundenheit zum Land Israel ab, nennt den Holocaust eine erfundene Geschichte, die notwendig war, um einen Grund zu haben, den “Palästinensern” das Land zu stehlen usw. usw. Frühere Aussagen zu diesem Themenkomplex hat man gerne mit “Übersetzungsfehler” zu erklären versucht. Das wird in diesem Fall wohl nicht wieder gelingen, weil der Originalton Ahmadinedschads so deutlich zu hören war, dass des Persischen Kundige – Kritiker wie Freunde des Iran - zweifellos die Aussagen des Übersetzers bestätigen können.
Und zu all dem schweigt Herr Kleber – freundlich lächelnd. Er insistiert kaum, widerspricht so gut wie gar nicht, wechselt allenfalls die Unterthemen, lässt es dann aber immer wieder zu, dass Ahmadinedschad in den Wiederholungsmodus fällt und mit immer neuen Worten und Wendungen seine Anklagen gegen den Westen vorbringt und muss es sich gefallen lassen, dass sein Interviewpartner ausdrücklich davon spricht, dass “wir uns nicht als Politiker, sondern von Mensch zu Mensch begegnen”!
Wie gerne hätte Herr Kleber im Iran große Politik gemacht: “Die Welt schaut auf dieses Interview und erwartet von Ihnen ein Einlenken”, zumindest aber “offene Türen” (zu den Atomanlagen).
Aber am Ende steht seine (Klebers) Erkenntnis, dass er nun nachvollziehen kann, warum Diplomaten die Verhandlungen mit dem Iran so schwierig finden.
Nun ja. Hätte man es sich nicht denken können, dass einem Journalisten, der zu einem 45-minütigen Interview einbestellt wird, wohl kaum der Durchbruch in der schwierigen Frage von Atom-Krieg-und-Frieden gelingen wird!
Schon gar nicht einem so zahnlosen Tiger, der es nicht einmal fertig bringt, den HOLOCAUST als ein extremes Ereignis von historisch einmaliger Dimension und als eine unleugbare Tatsache darzustellen.
DAS war für mich das eigentlich Bemerkenswerte an diesem “Interview”: Der deutsche Journalist Claus Kleber lässt die Holocaustleugnung unwidersprochen und erweckt damit den Anschein, man hätte Herrn Ahmadinedschad am Ende die Möglichkeit geboten, mit diesen Behauptungen sogar noch punkten zu können bei deutschen und europäischen Nazis, L(l)inken Faschisten, Arabern, Palästinensern und den bekannten und bekennenden “Israelkritikern”, die ja so gerne ins gleiche Horn tuten, wie der Herr des Iran. Und wenn schon “die Welt auf dieses Interview schaut”, dann doch sicher auch das “Volk des Iran” – und das wird seinen großartigen Präsidenten durch einen deutschen Journalisten bestätigt sehen in den Aussagen über “Zionisten und den Holocaust”, denn der deutsche Journalist, der es doch wissen muss, hat ja nicht widersprochen, den Präsidenten nicht korrigiert. So tickt doch das Volk, “irgendwie muss es schon stimmen, was unser Ahmadinedschad so von sich gibt”!
Bravo, Herr Kleber!
Bravo, ZDF!
Und, by the way, wäre es einem Journalisten nicht auch aus eigenem Berufsethos angemessen, zumindest die Frage nach der Presse- und Meinungsfreiheit im Iran zu stellen? Aber wer sich zu Höherem berufen fühlt und glaubt, die Welt vor dem Atomkrieg retten zu können, kann sich mit solchen Nebensächlichkeiten wohl nicht auch noch abgeben….
2 NACHRICHTEN… 18. März, 2012
Posted by Rika in christsein und glaube, islam, meine persönliche presseschau, terrorismus.Tags: Arabische Halbinsel, Boko Haran, christen, Fatwa gegen Christen, islam, Religionsfreiheit, Terrorismus, Toleranz, Ungläubige
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Vermutlich hat die eine Nachricht (Krieg gegen die unsichtbaren Christenjäger) nichts mit der anderen (Fatwa zur Zerstörung aller Kirchen) *** zu tun…
Vermutlich haben die Nachrichten einen gemeinsamen Nenner.
PREISFRAGE:
a) Wer findet die Gemeinsamkeiten ?
b) Wer findet den Unterschied?
Wer die Aufgabe löst erhält den Rika-Religionsfreiheit-Award!
JEDER!
***Durch Gudrun Eussner bin ich auf den Bericht aufmerksam geworden!
Deutschland an der Seite Israels… 8. März, 2012
Posted by Rika in araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.Tags: Araber, Grüne, israel, Israelkritik, Krieg, Linke, Politiker, Solidarität, Terrorismus, Vernichtung
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Das ist ein Traum!
Ein Wunschtraum, mein Wunschtraum.
Träume sind irgendwann einmal zu Ende, spätestens, wenn der Wecker klingelt oder das menschliche Rühren den Träumer aus dem Bett treibt.
Manche Träumer aber träumen mit offenen Augen, in vollem Bewusstsein und mit hellem Verstand. Heute ist mir schlagartig klar gemacht worden, dass ich selbst in so einem jahrelangen Tagtraum vor mich in träumte und dabei die lästige Gegenwart in Form von Gesprächen mit Freunden, Zeitungsartikeln, Nachrichtensprechern, Internetforen oder sonstigen irgendwie gearteten, negativen Meinungsäußerungen über Israel als “Ausnahmeerscheinung” betrachtete, zwar unschön und ärgerlich (geärgert habe ich mich ziemlich viel!!!), frustrierend und oft genug geradezu niederschmetternd furchtbar und deprimierend, sie aber eben nicht als DIE REALITÄT angesehen habe.
Heute las ich mit wachem Bewusstsein und hellem Verstand und nach einem guten Frühstück einen Artikel bei welt-online, der mir mit großer Deutlichkeit den Traum von “Deutschland an der Seite Israels” ausgetrieben hat.
“Woher die abgründige Distanz gegenüber Israel?”
fragt Michael Wolffsohn in dem Artikel und gibt – neben einem Rückblick auf Jahre der “Freundschaft” zwischen Deutschland und Israel – auch selbst die Antwort. Die ist ebenso ernüchternd wie beschämend:
Woher die abgründige Distanz der Deutschen gegenüber Israel? Antisemitismus? Sind die Deutschen Israel und Juden gegenüber unbelehrbar? Im Gegenteil, die Deutschen haben ihre geschichtliche Lektion so gut gelernt, dass Israel heute in ihren Augen verkörpert, was Deutschland einst war, und mit diesem alten Deutschland identifiziert sich das neue nicht.
Wir sind heute die besten Deutschen aller Zeiten. Wir haben aus unserer Geschichte gelernt: “NIE WIEDER KRIEG” heißt unsere Parole…
Die überwältigende Mehrheit der Deutschen lehnt, als Lehre aus ihrer Geschichte, Gewalt als legitimes Mittel der Politik ab. Sie sagen: „Nie wieder Täter!“
Die Phase, in der tausende junge Leute gerne aber auch: “Macht kaputt, was euch kaputt macht” skandierten und Steine werfend durch die Innenstädte der Großstädte zogen, wird als Emanzipationsbewegung betrachtet, die die Gesellschaft vom Muff der Tausend Jahre befreit hat, der unter den Talaren seine säuerlich-piefige Tradition konserviert hatte, ein Protetbewegung also, die der jungen Republik ein neues und modernes Gesicht gab, fernab von Kaiserreich und noch weiter entfernt vom Tausendjährigen Reich. Doch das (die “Revolution” der 68er) ist inzwischen, der Geschichte sei Dank, ja nun auch Geschichte …. !
Wobei ich mir die Bemerkung erlaube, dass doch eigentlich diejenigen, die damals zum Zerstören des Zerstörerischen aufriefen, am ehesten Verständnis für eine Bevölkerung aufbringen müssten, die seit ihrer beginnenden Staatlichkeit bis heute in extremer Weise dem Zerstörerischen um sie herum ausgeliefert ist.
Umgekehrt haben Israelis und Juden aus ihrer Geschichte gelernt: „Nie wieder Opfer!“ Deshalb halten sie Gewalt, notfalls auch vorwegnehmende, für ein legitimes Mittel der Politik. Erst recht, wenn sie ihr Überleben bedroht sehen, zum Beispiel durch iranische Atombomben.
Aber das Gegenteil ist der Fall, nicht Verständnis für die in ihrer Existenz bedrohten Israelis findet sich bei den ehedem jungen, wilden Linken, nein, überbordende und oftmals geradezu hasserfüllte Kritik an Israel ist das Credo der Linken und Grünen und, folgt man Herrn Wolffsohns Rückblick auf die Zeit von 1952 bis heute, eigentlich nahezu aller politischen Kräfte von damals bis zur Gegenwart. Dabei schmücken sich die vereinigten deutschen Israelkritiker mit dem edelsten aller völkerverbindenden Attribute, dem der Solidarität, der Solidarität mit den Entrechteten und Verfolgten! Nein, nicht die Verfolgten des DrittenReichs und der Vernichtungsmaschinerie der Nazis sind gemeint.
Die Solidarität gilt den arabischen Brüdern (von Schwestern ist meistens eher nicht die Rede), den “Palästinensern im von Israel besetzten Palästina”, wie es so schön heißt. Dabei übersehen die Sympathisanten in ihrer uneingeschränkten Solidarität, dass sie sich ausgerechnet mit denen solidarisieren, die schon zu Adolfs Zeiten den gleichen Gedanken wie die Nazis von damals hatten: Die Juden müssen vernichtet, zumindest aber ins Meer befördert werden.
Bis heute hat sich an der Marschrichtung und Zielsetzung nichts geändert. Das zeigt die Charta der Hamas genauso wie die Doktrin der PLO.
Israel das zionistische Gebilde muss nicht nur nach Meinung der arabischen Interessenvertreter verschwinden, auch nach Ansicht der Mullahs im Iran soll “das Gebilde” von der Landkarte ausradiert, aus dem Buch der Geschichte getilgt werden. Der religiöse Führer des Iran spannte den Bogen sogar noch weiter und will, wie weiland die Deutschen, das “Krebsgeschwür” aus dem Volkskörper (er meint mit “Volk” die gesamte Menschheit!) herauslösen, entfernen, vernichten.
An diesem Punkt irrt darum Herr Wolffsohn, wenn er meint, die Deutschen hätten (grundsätzlich) aus ihrer Geschichte gelernt, nein die Deutschen wollen nur nicht den Führer geben, ansonsten halten sie in Treue fest an der Tradition der JudenIsraelfeindschaft. Damit es aber nicht so auffällt und sie nicht wieder zum Buhmann der Geschichte werden (denn das ist es, was sie wirklich nachhaltig quält), geben sie an Gedenktagen wundervoll reuemütige Erklärungen ab, die auch schon mal darin gipfeln, dass sich der Holocaust niemals wiederholen dürfte unter, bzw. an den Muslimen, die die Juden von heute seien, oder halten Reden in Israel in denen sie beteuern, dass sie “fest an der Seite Israels stehen”, oder schweigen beharrlich, wenn es angebracht wäre, arabisch-palästinensischen Terror zu verurteilen oder verteilen Preise an angebliche Friedensstifter, die aber hinter der Maske des Friedenschaffenden uralten Antisemitismus betreiben und ihn sogar als biblische Wahrheit verkaufen, wie neulich erst Pfarrer Raheb so eindrucksvoll vorführte!
“Deutschland an der Seite Israels” das war (m)ein schöner Traum bis heute!
“Deutschland an der Seite Israels” könnte hingegen für Israel zum Albtraum werden, wer braucht schon jemanden an seiner Seite, der einem das Messer an die Kehle hält.
Hätten Sie’s gewusst? 5. März, 2012
Posted by Rika in araber-"palästinenser", gesellschaft, israel, meine persönliche presseschau, terrorismus.Tags: Araber, Atombombe, Iran, israel, Kriegsgefahrr, Obama, Terror
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Hätten Sie’s gewusst?
Deutlich mehr Terroranschläge im Februar
Newsletter der israelischen Botschaft Berlin
Die Zahl der Terroranschläge gegen Israel ist im Februar im Vergleich zum Vormonat deutlich gestiegen: 100 terroristische Vorfälle wurden registriert – im Vergleich zu 56 im Januar. Dies geht aus einem Bericht des Allgemeinen Sicherheitsdienstes (SHABAK) hervor, der am Sonntag veröffentlicht wurde.
Aus dem Gazastreifen wurden 31 Anschläge vermeldet, im Januar waren es 15 gewesen. Vervierfacht hat sich die Zahl der auf israelisches Gebiet abgefeuerten Raketen, von neun im Januar stieg sie im Februar auf 36.
In Judäa und Samaria sowie Jerusalem wurden vor allem mehr Fälle von Molotov-Cocktails gemeldet – 67 im Vergleich zu 39 im Vormonat.
Zwei Menschen wurden im Februar bei Terroranschlägen verletzt, einer von ihnen ein israelischer Staatsbürger, der zweite ein ausländischer Journalist.
(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 04.03.12)
Hätten Sie’ s gewusst?
NEIN?
Ich auch nicht – wäre ich auf unsere Medien und ihre überaus informative Berichterstattung über die Situation in Israel angewiesen.
DAS berichten sie nämlich nicht. Es passt nicht in ihr Feindbild in ihr Berichtsschema über die allgemeine Gemengelage. Der “rechtsgerichtete“ Netanyahu passt da schon viel besser ins Bild der aufgeklärten und vergangenheitsbewältigten Deutschen. Er sorgt nach Meinung unserer wunderbaren Berichterstatter gerade für den nächsten Krieg ….
ÜBRIGENS:
Die Bedrohung in ISRAEL ist eine permanente REALITÄT, auch wenn das (s.o.) in keiner großen Zeitung zu lesen ist….