Herr Gabriel war in Hebron… 15. März, 2012
Posted by Rika in antisemitismus, araber-"palästinenser", islam, israel, sammelsurium.Tags: "palästina", antisemitismus, apartheid, facebook, fatah, Gaza, Hamas, hebron, israel, juden, sigmar gabriel, Terrorismus
7 comments
Sigmar Gabriel, seines Zeichens Politiker, Mitglied des Bundestages und Vorsitzender der SPD war auf Reisen.
“Reisen bildet”, weiß der Volksmund und meistens trift das ja auch zu. Man lernt andere Länder, Sitten und Gebräuche kennen, trifft andere Menschen mit anderen Ansichten und Vorstellungen, Wertsystemen und Gewohnheiten. Man erfährt und erlebt, wenn man es richtig anstellt auf so einer Reise, dass man selbst nicht der Nabel der Welt ist und man darum von der Welt durchaus etwas lernen kann.
Herr Gabriel wollte wohl auch etwas lernen, seinen Horizont erweitern, neue Wege einschlagen im politischen Weltgetümmel. Darum wollte er nach Gaza und mit der Hamas in aller Freundschaft auskundschaften, wie weit die gegenseitige Anerkennung und Zuneigung geht und ob die Hamas wirklich so böse ist, wie ihr Grundsatzprogramm oder ob sie nicht doch dialogbereit ist und mit den übrigen Bewohnern des von ihr “Palästina” genannten Gebiets über friedliche Koexistenz verhandeln will. Mit den arabischen Brüder in “Palästina” hat es ja schon eine Annäherung gegeben, die ist zwar noch äußerst fragil, aber doch auf dem gute Weg der Übernahme aller politischen Macht durch die Hamas. Bleiben noch die nichtarabischen Bewohner “Palästinas”. Die machen allerdings Schwierigkeiten. Sie wollen ihr “zionistisches Gebilde” einfach nicht aufgeben, die schlimmen “Siedlungen” nicht räumen und sind auch sonst nicht sehr kooperativ. Beispielsweise lassen sie sich ungern in die Schießübungen der kämpfenden Hamasanhänger einbeziehen, wollen weder als Zielscheibe noch als Statisten in der Opferrolle herhalten. Sie schießen im Gegenteil einfach zurück! Ihre Abwehrsysteme können die Abschußplätze der Hamasraketen orten und dann macht es dort “Peng” und das findet die Hamas nicht so nett. Das eben macht den Dialog so schwierig.
Und deshalb konnte Herr Gabriel nicht nach Gaza. Da waren ein paar Raketenabschüsse mal wieder außer Kontrolle geraten und die Bewohner des zionistischen Gebildes hatten sich zur Wehr gesetzt.
Also musste Herr Gabriel auf seine Gespäche mit der Hamas in Gaza verzichten.
Er fuhr darum nach Hebron.
Und was er dort erlebte, war ja der reinste Horror. Dagegen sind die permanenten Angriffe auf die Städte und Ortschaften des zionistischen Feindes der Araber ja das reinste Silvesterfreudenfeuerwerk.
In Hebron können Juden nicht ohne den Schutz durch die israelische Armee leben, deshalb nennt Herr Gabriel die Zustände dort “Apartheid”! Zu recht, wie ich finde. Eine Stadt, in der Juden nicht unbehelligt leben können, in der die nichtjüdischen Bewohner nichts anderes wünschen, als endlich wieder in einer “judenreinen Stadt” zu leben, muss sich den Vorwurf des Rassismus gefallen lassen.
Aber Herr Gabriel hat das ganz anders gemeint. Er meint, dass die armen arabischen “wir-wollen-die-Juden-vertreiben-Befürworter” unter dem Apartheidsregime des “zionistischen Gebildes” “unserer israelischen Freunde” (Gabriel) leiden.
Ja, wenn das so ist, dann hat Herr Gabriel keine Ahnung von Israel oder keine Ahnung von Apartheid oder einfach die falschen Berater und Begleiter. Irgendwo habe ich gelesen, dass er von “internationalen Friedensexperten” über die unhaltbaren zustände in Hebron unterrichtet worden sei.
Bei der Sarrazin-Affäre hat er ja auch nicht selbst das Buch gelesen, sondern sich auf das verlassen, was andere verkürzt zitiert und kommentiert hatten. Vermutlich kann jemand, der seit gefühlten 100 Jahren in der Politik ist und sich auf einen riesigen Stab von Zuträgern und Beratern stützt und in den allmorgendlichen Lagebesprechungen nach der Bekanntgabe der aktuellsten Meinungsumfragen erfährt, was gerade Thema des Tages ist, gar nicht mehr selber denken und eigene Schlüsse ziehen. Dazu hat er einfach gar keine Zeit! Und wenn man dann in Hebron ausgerechnet an einen antisemitischen internationalen Beobachter gerät, dann hat man einfach Pech gehabt, jedenfalls, wenn man so trottelig oder so selbstherrlich oder so vermessen ist, die antisemitischen Tiraden als eigene Erkenntnisse bei facebook einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es sei denn, die Erkenntnisse sind den eigenen Hirnwindungen entsprungen und geraten nun endlich an die Öffentlichkeit. Dann passt er gut in die Riege der “Israelfreunde”, die von Freundschaft reden, aber dem Freund unaufhörlich das Messer an die Kehle setzen, wenn der nicht so will wie die Hamas, die Fatah, die Hisbollah, der Herr des Iran, die Muslimbrüder, die Anhänger des Islam. Denn die alle wollen, dass der Staat Israel endlich verschwindet und sich die Juden aus dem Land entfernen. Sie alle wollen ein “judenreines Palästina”!
Und da wären wir wieder bei der Apartheid. Ganz richtig! Bei der rassistischen Vorstellung der Araber und ihrer Freunde von einem Land, in dem Juden kein Recht haben zu leben und erst recht kein Recht auf einen eigenen Staat.
Nachtrag:
Ein lesenswerter Bericht zu HEBRON findet sich bei INGO WAY: “Nachhilfe für Sigmar Gabriel”
Trostlose Matschepampe… 20. Januar, 2010
Posted by Rika in sammelsurium.add a comment
so weit das Auge reicht!
Nun reicht das Auge nur von hier, durchs Fenster, über das Gärtchen bis in die Nachbarschaft … wie es hinter den Häusern dahinten aussieht, weiß ich zwar, kann ich aber nicht sehen… doch trostlos ist es all zu mal.
Grauer Himmel, Schneereste – leicht vor sich hintauend -, ein bisschen Grün von Büschen, Bäumen und schneefreien Rasenstückchen… und sehr, sehr vereinzelt ein paar neue Schneeflocken, die an meinem Fenster vorbei segeln, der matschigen Erde entgegen … nä, gefällt mir nicht. Ich bin nämlich so ein entweder-oder-Typ. Entweder Frühling (durchaus auch mit ganz normalem Regen aufs ganz normale Land) oder Winter mit tief verschneiter Landschaft, am besten von strahlend hellem Sonnenglanz beschienen … nicht diese grau-weiße undefinierbare Pampe dazwischen. Und richtig kalt ist es auch nicht, aber frieren tue ich trotzdem…
Genug gejammert!
Wer sagt’s denn: Hüftgold! 13. Januar, 2010
Posted by Rika in sammelsurium.add a comment
Für alle, die immer schon der Meinung waren, dass das Fett auf den Hüften doch zu irgendetwas gut sein müsse, wenn es schon nicht weichen wolle:
Hier der ultimative Hinweis:
Ein dickes Hinterteil ist gut für die Gesundheit. Dies versichern britische Wissenschaftler in einer neuen Studie über Körperfett und seine Folgen für die Gesundheit. Pölsterchen an Hinterteil, Hüften und Oberschenkeln, so erklären die Experten der Universität von Oxford, können sogar aktiv vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. „Fett auf Hüften und Oberschenkeln ist gut, am Bäuchlein aber schlecht“, sagt Konstantinos Manolopoulos, einer der drei Autoren der Studie, die im „International Journal of Obesity“ veröffentlicht ist.
Nachzulesen bei focus
Noch Fragen?
Nein, ich kann derzeit nicht über ernste Themen bloggen, weder über Haiti noch über die anderen vielen Begebenheiten, die in der Welt seit gestern passiert sind, bzw. über die heute in den diversen Medien berichtet wird. Geht einfach nicht…