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für alle fälle … 28. April, 2007

Posted by Rika in vermischtes.
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sorge ich schon ein wenig vor, man weiß ja nie …

ob und überhaupt …

und jedenfalls …

… sah es im letzten sommer  so aus:

blumen-terrasse.jpg

und ich hoffe doch sehr, dass …..  !!!

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nicht schon wieder … 28. April, 2007

Posted by Rika in vermischtes.
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… über das wetter reden!

ist das doch die kommunikativste form, nichts zu sagen, allerdings  in diesen tagen sicher auch die, die auf einfachste weise die freundlichsten gefühle auslöst: wer ist schon nicht erfreut über dieses herrliche sommerwetter im april. ( ja, ja, es ist schon fast mai, ich weiß!)

und einschränkungen gibt es natürlich auch! die landwirte um uns herum stöhnen wegen der trockenheit, die förster bangen um den wald, die kleingärtner müssen reichlich gießen und die wetterpropheten sehen schwarz, heißt es doch so schön in den alten bauernregeln:

grünt die esche vor der eiche, gibt es eine große bleiche!

grünt die eiche vor der esche, gibt es eine große wäsche!

nun denn, freunde der regenschirme, freut euch auf die große wäsche, wunderbar beruhigenden dauerregen, feinsten, alles durchdringenden nieselregen, wolkenbrüche und sintfluten…

in diesem jahr grünten die eichen lange vor den eschen, und meine nette kollegin und wetterkundige naturfreundin schwört, dass wir einen herrlich nassen sommer haben werden.

prima!

so genieße ich heute den sommer in meinem gärtchen, erfreue mich am duft des flieders, der so wunderbar blüht, schaue den wespen zu, die wasser am kleinen teich aufnehmen und den amseln, die – sich aufplusternd – im wasser plantschen, spanne den sonnenschirm auf und bin einfach nur glücklich und zufrieden.

ISRAEL 24. April, 2007

Posted by Rika in israel.
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feiert!

59 Jahre Staat Israel!

manchmal weiß ich nicht so genau, was ich mehr bewundern soll, dass es den Staat Israel überhaupt gibt oder dass es ihn immer noch gibt!

obwohl und trotzdem ….

und da gibt es eine menge, was man bei obwohl und trotzdem auflisten könnte,

angefangen bei den zuständen in europa, die die sehnsucht nach einem land groß werden ließ, in dem juden als juden unbehelligt und unbekümmert und unangefochten jüdisch leben konnten, sich weder rechtfertigen noch verstecken oder missionieren lassen mußten…

über die ersten beschwerlichen anfänge im land der väter, das teil des osmanischen großreichs (geworden) war …

und die schwierigkeiten im mandatsgebiet, die sich verschärften, als sich…

die nazis anschickten, die welt „judenfrei“ zu machen und in europa ein morden ohne gleichen organisierten und durchführten …

bis hin zu dem „kleinen haufen“, der mit dem rücken zum meer stand und sich der übermacht der araber entgegenstemmte, die eben alle juden ins meer treiben wollte…

wie sie – die araber – dies in immer neuen anläufen probierten…

und neue methoden der „kriegsführung“ entwickelten und den terror in die städte brachten… und der weltöffentlichkeit mit immer neuen wendungen klar zu machen versuchten und bis heute versuchen, dass die juden die bösen sind und es ISRAEL ja eigentlich gar nicht gibt – wie man ja auch den landkarten der ekd entnehmen kann …

obwohl und trotzdem: ISRAEL LEBT!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, ISRAEL!

und allen Bewohnern und Freunden Israels: Mazal tov!

ganz stumm … 23. April, 2007

Posted by Rika in israel.
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viele gedanken sind mir in den letzten tagen durch den kopf gegangen, zwei oder drei entwürfe habe ich geschrieben und dann doch verworfen.

so viel habe ich über die gedenktage in israel gelesen … und ein wenig wollte ich auch dazu sagen … und merkte, es geht nicht, nicht so wie ich es dachte. so zu schreiben kommt mir nicht zu. was ich sagen würde klänge hohl oder aufgesetzt, unpassend …

so bin ich stumm,

und lese ihren letter from rungholt – lila.

in einiger zeit werde ich wohl dazu schreiben, heute war es besser nachzudenken …

„nur“ ein viertelstündchen… 22. April, 2007

Posted by Rika in meditatives.
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… heißt es oft, wenn die bitte um eine verlängerung ausgesprochen wird. Kinder möchten noch ein bißchen spielen, morgens mag ich noch ein wenig länger schlafen, manchmal brauche ich einen kleinen aufschub für meine arbeit, weil ich noch nicht fertig bin …

ein viertelstündchen …

… bekamen wir heute im Gottesdienst geschenkt.

wie das?

wer ist schon autorisiert, „zeit“ zu verschenken? noch dazu in der gemeinde?

mein viertelstündchen liegt hier vor mir in form eines schönen weißen quadrats aus papier, das mit einem kreisviertel bedruckt ist, eindeutig als teil eines zifferblattes zu erkennen.

man könnte die verteilung der geschenkten viertelstunden für einen gag halten – wer mag, kann das ruhig tun – die aktion löste in der gemeinde einige heiterkeit aus! ein mitarbeiter ging mit einem mikrofon durch die reihen und befragte einige gottesdienstbesucher: was machen sie mit der geschenkten zeit, dem viertelstündchen?

innehalten … nachdenken … ausruhen … schnell noch etwas erledigen …

in ihrer predigt ging unsere pastorin darauf ein, wie sehr wir manchmal fremd bestimmt werden durch zeit- und termindruck oder wie wir durch selbst auferlegte aufgaben und zwänge unter druck geraten – „stress“ nennt man das heute.

„Meine Zeit steht in deinen Händen. Psalm 31, 16“

steht auf meinem ‚geschenkten viertelstündchen‘. beim nachlesen des ganzen psalms zu hause entdeckte ich, dass dieser vers eingebettet ist in Davids klage über die vielen schwierigkeiten mit seinen feinden und über bedrängnis und not, die er zu seiner zeit empfand. dem vers geht Davids aussage voraus (vers 15):

„Ich aber, ich habe auf dich vertraut, HERR, ich sagte: Du bist mein Gott!“

das ist Davids fixpunkt! in Gottes Händen liegt seine zeit, liegt alle zeit – und daran gemessen werden – damals wie heute – schwierigkeiten, stress, zeitdruck und terminnot ganz relativ.

mein geschenktes viertelstündchen hier vor mir auf meinem schreibtisch soll mich die ganze woche, die nächste zeit daran erinnern. ich will mir zeit nehmen, darauf zu achten.

innenansichten… 20. April, 2007

Posted by Rika in meine persönliche presseschau, vermischtes.
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… keine statistiken, keine belegbaren berichte, keine dokumentationen, keine wissenschaftlichen analysen zu den problemen unserer zeit – einfach nur das eigene fragen zulassen.

oettinger, der amoklauf eines – wie es heißt – psychopathen, ermordete christen in der türkei, schäuble und sein „sicherheitskonzept“, putin und die demonstranten, die raf, raketenabwehrsysteme, turbokapitalismus, meinungsfreiheit, gewaltvideos, pornographische rapper, ehrenmorde, zu dicke deutsche, atommüllendlager … nur eine sehr kleine auswahl der themen, die dieser tage in deutschen zeitungen nachzulesen waren und sind … die auch mich beschäftigen …

es könnte mir schwindelig werden, mir den verstand rauben, mir die lust auf zukunft nehmen, mich ängstlich oder wütend machen oder beides …

ich könnte gegen alles sein oder mich aus allem raushalten.

ich könnte schreien oder mich verkriechen.

ich könnte eine revolution anzetteln oder beten.

wie kommt es, was ist das, das mich beunruhigt – aber doch nicht so unruhig macht, dass es mich auf die straße und zum handeln treibt?

als ich als junges mädchen meine eltern und großeltern, onkel, tanten und freunde meiner eltern auf den prüfstand stellte und sie befragte – zu hitler, den nazis, den aktionen gegen juden, die im millionenmord endeten, – hatte ich die geschichte auf meiner seite. die fehler der altvorderen waren bekannt, lagen auf der hand. die befragten konnten lediglich noch ihre persönliche stellungnahme abgeben, ändern konnten sie an den taten die ich ihnen, bzw. ihrer generation anlastete, gar nichts mehr. oft hörte ich die antwort: wir haben nicht gewußt. wir haben nicht bemerkt. wir konnten ja nichts tun!

das hat mich manchmal ganz schön wütend gemacht und ich habe meiner wütenden verachtung auch ausdruck gegeben.

was weiß ich heute, könnte ich wissen, müsste ich wissen?

wieviel von dem unsäglichen, von den berichten über das, was hier in meinem zuständigkeitsbereich passiert (die welt lasse ich in dieser auflistung mal vorläufig bei seite, dazu komme ich noch – später – vielleicht ), lasse ich an mich herankommen?

wo bin ich „betroffen“ im sinne von: ganz direkt, sehr persönlich und unmittelbar in meinem innersten angerührt, getroffen?

welche konsequenzen ziehe ich daraus?

was tue ich – außer hier zu sitzen und schreibend darüber zu lamentieren?

wo ist mein elan, mein einsatz früherer jahre geblieben, als ich noch auf die straße ging, naturgebiete durch unterschriften zu retten versuchte, sammelaktionen für die boat-people organisierte, mich im wahlkampf engagierte, gegen neonazis demonstrierte, schwerter zu pflugscharen schmieden wollte und teil von lichterketten war…?

bin ich vielleicht hartherziger, gleichgültiger, empfindungsärmer, hoffnungsloser geworden?

reichen meine schriftlichen proteste, vom pc aus an alle möglichen persönlichkeiten und institutionen geschrieben, wirklich aus?

bin ich damit nicht untergetaucht in der masse der gesichtslosen und scheinbar gleichmütigen hinnehmer?

findet das aufbegehren jetzt unter ausschluß der öffentlichkeit statt?

nur noch auf der „virtuellen straße“ des webs?

und reicht das aus?

schon so lange her… 19. April, 2007

Posted by Rika in familie.
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mit vergnügen lese ich die vielen sehr persönlichen berichte und geschichten über die lieben mehr oder weniger großen „kleinen“, die mütter und väter in ihren blogs zum besten geben.

und ich denke zurück an unsere junge meute und kann es nicht fassen, es ist schon soooo lange her!

von diesen beiden will ich heute eine geschichte erzählen, die mich beinahe an den rand eines nervenzusammenbruchs gebracht hätte… seitdem kann ich nachvolllziehen, dass mütter im ausnahmezustand dinge tun, die sie sonst nie, nie, nie ….niemals!

dabei sieht man das diesen netten kinderchen doch gar nicht an, oder?

anna-bias-im-korb.jpg

zum zeitpunkt dieser aufnahme hatten die kleinen, wie diese zwei von ihren beiden großen brüdern immer genannt wurden, windpocken. das ist im allgemeinen nicht so vergnüglich, wie es hier den anschein hat.

meine geschichte spielt allerdings nicht in der windpockenzeit:

es ist einer dieser äußerst seltenen, ruhigen momente, die hausfrauen und müttern so gut wie nie vergönnt sind. die jungs sind unterwegs zu fußball- und tennistraining, die kleinen spielen friedlich in ihrem zimmer, ich höre sie plappern. meine freundin gitte und ich sitzten im wohnzimmer, trinken ein tässchen kaffee, klönen und sammeln neue kraft für das tägliche chaos. schließlich ist auch diese pause vorüber, gitte geht zurück an ihre arbeit und ich genieße noch einen kleinen moment die ruhe im haus.

ruhe im haus ?

ruhe? bei zwei kleinen lebendigen kindern bedeutet das höchsten alarm. ruhe ist anormal, extrem verdächtig, da kann was nicht stimmen! ich laufe die treppe hinauf, auf dem teppichboden vor der tür des jungszimmers sind große dunkle flecken. nichts gutes ahnend öffne ich die tür …

… und es trifft mich der schlag. in bruchteilen von sekunden bin ich auf 180, mein puls rast, ich traue meinen augen nicht!

in der mitte des zimmers erhebt sich ein gebirge aus sämtlichen spielsachen der jungs – legos, autos, kuscheltiere, playmobil, bälle, alles, alles, alles was sonst in den regalen verstaut ist liegt in buntem durcheinander mit allen büchern und spielen, puzzleteilen, kartenspielen, schulbüchern und hausaufgabenheften, bleistiften, knete und buntstiften und wild vermengt mit allen, wirklich allen kleidungsstücken, die der schrank nur her gibt!

und alles, alles, alles ist nass, vollkommen nass!

das wasser rieselt von den regalböden, fließt mir aus den schubladen entgegen, tropft vom stockbett.

ich spüre, wie ich die fassung verliere, renne zum telefon, rufe gitte an: komm schnell, ich verliere gleich die beherrschung…!

von den kleinen keine spur. ich entdecke sie schließlich unter ihren betten in ihrem zimmer: rührt euch nicht vom fleck!

gitte kommt. wir entzerren das chaos, trocknen das spielzeug und die bücher, stecken die kuscheltiere in den trockner, setzten die erste von vielen wäschen an, legen die völlig durchnässten matratzen im wohnzimmer auf die fliesen – ein lob der fußbodenheizung, wischen regale und schränke trocken – das saubermachen kann ich mir nun wirklich sparen.

gitte geht, der vater kommt und staunt!

ich tröste die jungsbrüder – ihre hausaufgaben sind in den fluten baden gegangen – und schreibe entschuldigungen für die lehrer. das eine oder andere buch kann man nun getrost auch in der badewanne lesen.

aber sonst ist eigentlich nichts passiert!

als ich mich wieder gefangen und beruhigt habe, gehe ich zu meinen hinreissend kreativen kleinen und frage sie, was sie eigentlich gespielt haben.

ihre ebenso einfache wie einleuchtende antwort:

wir wollten einen berg und einen see machen!

vorzeitiger abbruch… 18. April, 2007

Posted by Rika in vermischtes.
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wochenlang hatte ich mich auf die klassenfahrt gefreut und nun dies:

heftige schmerzen im lendenwirbelbereich, die sich auch nicht durch starke medikamente davon abhalten lassen, mir das leben so unangenehm wie möglich zu machen!

vermutlich ist mir die arbeit im kleinen gärtchen am freitag und samstag nicht so gut bekommen – ich hatte es ja schon ganz heimlich befürchtet, als mich während des werkelns am „teichrand“ ein feines stechen kurz innehalten ließ, aber die luft, die sonne, mein gärtchen und der teich waren zu verlockend gewesen und schließlich musste so oder so die arbeit ja fertig werden, sollten sich pflanzen und fische ja wieder wohlfühlen können… und der frosch natürlich auch, der sich zu meiner freude auch prompt am späten samstagnachmittag blicken ließ, nachdem alles getan war und das wasser sich wieder aufgeklart hatte.

sonntagabend wurden die feinen stiche zu heftigen schmerzen, die ich aber dank der guten medizin noch in schach halten konnte.

am montag habe ich die gemeinsame anreise und die wanderung vom endpunkt der bahnfahrt zu unserer herberge schon nicht mitgemacht sondern mich stattdessen direkt zum schullandheim chauffieren lassen… immer noch guter hoffnung und halbwegs guter dinge.

im laufe des tages und der folgenden nacht nahm der pillenkonsum bedenklich zu und lag schon über der erlaubten höchstgrenze, was aber auf meine lendenwirbelschmerzen überhaupt gar keinen eindruck machte.

gestern warf mein „coach“ – die kollegin, freundin und klassenlehrerin der klasse – das handtuch für mich in den ring.

abbruch…

vorzeitiges ende der klassenfahrt…

anruf zu hause…

rückholaktion…

traurig… enttäuscht… und mit immer noch schmerzendem rücken habe ich den restlichen gestrigen tag, die nacht und den heutigen tag auf dem wärmekissen zugebracht.

nein, das macht keinen spaß!

und so wurde aus der kleinen weile eine kurze weile ohne kurzweil!

eine kleine weile weg… 16. April, 2007

Posted by Rika in vermischtes.
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… ich bin für ein paar tage unterwegs … ganz real … im richtigen leben … ohne internet und pc.

Gedenktag 16. April, 2007

Posted by Rika in judentum, meditatives.
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HOLOCAUST-GEDENKTAG

aus ‚Der Jüdische Kalender‘ für heute, den 15. april 2007:

„“Auf dem Mahnmal in Bergen-Belsen ist ein Zitat aus dem Psalm 38,18 eingemeißelt: ‚… mein Schmerz ist immer vor mir.‘ Die Wege der Erinnerung waren und sind für mich nur mühsam zu gehen, aber solange ich lebe, werde ich in meinem Gedächtnis behalten: die Opfer ohne Unterschied ihrer Herkunft und Religion, die mutigen Retter und vor allem meine Kameraden, die die Stunde der Freiheit nicht mehr erlebten. Sie sind der Grund, warum ich auch weiterhin – ‚mit Schmerz und Zorn‘ – Zeugnis ablegen werde.“ Arno Lustiger“