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neblig-trüb … 26. Oktober, 2007

Posted by Rika in vermischtes.
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der ausdruck gefällt mir: „neblig-trüb“

wenngleich mir der zustand, den neblig-trüb beschreibt, nun weniger gefällt.

heute ist es ziemlich neblig-trüb da draussen und ich habe gar keine lust, die letzten arbeiten im gärtchen zu verrichten …

denn vermutlich ist es auch ziemlich kühl, da draussen … jedenfalls gewinne ich diesen eindruck, wenn ich aus dem fenster schaue.

einziger lichtblick im neblig-trüben tag sind die vielen wunderbar gelb-gold gefärbten blätter, die zum glück noch an ihren bäumen hängen und nicht auf meiner wiese ihre letzte ruhe suchen!

ich finde es immer wieder faszinierend, wie viel licht von diesen goldenen blättern an einem trüben tag wie heute ausgeht.

ach, herbst … meine stille liebe …

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Kommentare»

1. Gerd Schulz - 26. Oktober, 2007

Hi Rika,

neblig-trueb ist es nur da draussen… .

Will Dir schnell meine eMail-Adresse schicken – wie besprochen.

Herzliche Gruesse,
Gerd.

2. eran - 26. Oktober, 2007

Ich habe bei den Text Lust auf einen heißen Kakao bekommen.

Wünsche dir einen wunderschönen Tag

Grüße Eran

3. Gerd Schulz - 26. Oktober, 2007

Eran? 🙂

4. Rika - 26. Oktober, 2007

lass dir den kakao schmecken, Eran!!

und das kölsch 😉 dann mal im sommer, ja 🙂 ?

grüße und gute wünsche für dich,
rika

5. Ümmühan Karagözlü - 26. Oktober, 2007

Liebe Rika,

auch ich liebe die Sonne und die Wärme sowie die seidenweiche Luft an einem Frühlingsabend. Der Herbst hat ebenfalls noch goldene Tage, die das bunte Laub besonders malerisch herausarbeiten.

Neblig trüb…., naja, nass kalt. Aber gegen die feuchte Kälte hilft z. B. ein heißer Kakao. Nur was macht man gegen die Auswirkungen dieser neuen Fatwa, die weltweite Gültigkeit (ummah = Weltgemeinschaft der Muslime) beansprucht?

Fatwa. Juden und Christen (Dhimmis) sind Häretiker, ihre Gottesdienste führen nicht zur Gottesnähe, ihre Synagogen/Kirchen dürfen auf der arabischen Halbinsel weder neu gebaut noch (die bestehenden) renoviert werden.

Fatwa

“Alle Religionen
außer dem Islam sind
Häresie”
so der saudische Religionsrat
(wichtigster religiöser Rat der arabischen Halbinsel
weltweit, als „Hüter der heiligen Stätten höchste
Autorität genießend)

Assyrische Internationale Nachrichtenagentur
Aus dem Englischen von deislam
Die Saudische Fatwa
hat folgenden Wortlaut:

Der Ständige Rat für Wissenschaftliche Forschung und Religiöse Rechtssprechung hat die Anfragen studiert, die Einzelne vor den Haupt-Mufti gebracht haben… betreffend das Thema des Baues von Gottesdienst-Gebäuden für Ungläubige auf der Arabischen Halbinsel, wie Bauten von Kirchen für Christen und Kultstätten für Juden und für andere Ungläubige und (die Frage von) Eigentümern von Unternehmen oder Organisaionen, welche für ihre ungläubigen Mitarbeiter einen festen Platz bereitstellen, um ihre Riten des Unglaubens zu vollziehen.
Nach Prüfung der Anfragen antwortet der Rat wie folgt:
Alle Religionen außerhalb des Islam sind Häresie und Irrtum. Jedweder Ort für (die) Gottesverehrung außerhalb des Islams ist ein Ort der Häresie und des Irrtums, denn es ist verboten, Allah in irgend einer anderen Weise zu verehren als auf die Art wie sie Allah im Islam vorgeschrieben hat. Das Gesetz des Islams (Scharia) ist das abschließende und endgültige religöse Gesetz. Es gilt für alle Menschen und Dschinns und hebt alles auf, was vor ihm bestand. Dies ist eine Sache, über die Übereinstimmung herrscht.

Jene, die beanspruchen, dass Wahrheit sei in dem, was Juden sagen, oder in dem, was Christen sagen – ob er zu ihnen gehört oder nicht – verleugnet den Koran und des Propheten Muhammad’s Sunna und den Konsens der Muslimischen Nation (Umma)… Allah sagte: “Der einzige Grund, weshalb Ich euch sandte, war gute Nachricht und Warnungen allen zu bringen [Koran 34:28]’; ‘O Volk, Ich bin Allah’s Botschafter zu allen von euch [Koran 7:158]’; ‘Allah’s Religion ist der Islam [3:19]’; ‘Wer auch immer eine Religion sucht außerhalb des Islam, wird keine Annahme finden [3:85]’; ‘Die Ungläubigen aus dem Volke des Buches [d.h. Juden und Christen] und die Polytheisten (diejenigen, die an mehr als einen Gott glauben (Dreifaltigkeit)) sind im Höllenfeuer und werden [dort] bleiben für immer. Sie sind das Übelste der ganzen Schöpfung… [98:6].’
Deshalb macht die Religion das Verbot des Unglaubens nötig, und dies (wiederum) erfordert des Verbot, Allah in irgendeiner anderen Weise zu verehren als wie es bestimmt ist in der islamischen Scharia. Darin eingeschlossen ist das Verbot, Häuser zu bauen für einen Gottesdienst gemäß den abgeschafften (aufgehobenen) religiösen Gesetzen, den jüdischen oder christlichen oder was auch immer, da solche Kultstätten – seien sie Kirchen oder andere Häuser der [Gottes]Verehrung – als häretische Häuser des Kultes betrachtet werden, weil die Anbetung, die in ihnen praktiziert wird, eine Verletzung der Islamischen Scharia ist, welche alle religiösen Gesetze aufhebt, die vor ihm (dem Islam) bestanden. Allah sagt über die Ungläubigen und ihre Taten: ‘Ich will jeder Tat, die sie begangen haben, entgegenwirken, und Ich werde sie zu Staub machen, der im Winde verweht [Koran 25:23].’
So kam der Ulama (Kreis der Rechtsgelehrten) zur Übereinkunft, dass es – in einem muslimischen Land – verboten ist, häretische Kult-Häuser zu bauen – wie christliche Kirchen, und dass es verboten ist, dass es zwei Gebetsrichtungen gibt, die in einem muslimischen Land nebeneinander existieren, und dass kein Symbol des Unglaubens, weder Kirchen noch irgend etwas anderes vorhanden sein darf. Sie vereinbarten, dass es verpflichtend ist, jede Kirche oder andere häretische Gotteshaus zu zerstören, das nach [der Ankunft des] Islam gebaut wurde und dass es verboten ist, dem Gesetzgeber Widerstand zu leisten in der Angelegenheit ihrer Zerstörung, und dass ihm zu gehorchen ist.
Der Ulama beschloß, dass das Bauen von häretischen Gotteshäusern, wie Kirchen, auf der Arabischen Halbinsel die schwerste Sünde und das schlimmste aller Verbrechen ist, da es zuverlässige und ausdrückliche Aussagen des Propheten gibt [Hadith], die die Existenz von zwei Religionen auf der Arabischen Halbinsel [d.h. einer weiteren Religion nebst dem Islam], verbietet, unter ihnen die Worte des Propheten, die von [Imam] Malik und anderen berichtet wurden und in der Sahihayn [den zwei autoritativsten Sammlungen der Hadith für Sunnische Muslime zusammengestellt von Al-Bukhari und durch Muslime] aufgeschrieben sind: ‘Es darf zusammen nicht zwei Religionen auf der Arabischen Halbinsel geben.’
Die Arabische Halbinsel ist Islam’s Heiligtum und Basis. Es ist verboten, Ungläubigen zu gestatten, in sie einzudringen oder Bürgerrecht in ihr zu erhalten oder Besitztum zu kaufen, ganz zu schweigen, Kirchen zu bauen für die Verehrer des Kreuzes. Es gibt keinen Raum in der Arabischen Halbinsel für zwei Religionen, sondern nur für eine – die Religion des Islam, gesandt von Allah durch Muhammad, Seinen Propheten und Botschafter. Es wird nicht zwei Anbetungsrichtungen geben, sondern nur eine einzige, – die Richtung der Muslime, gegen die Kaaba in Mekka. Lobt Allah, der die Herrscher dieser Lande befähigt hat, diese häretischen Gottesdiensthäuser von dem reinen Islamischen Land abzuwehren.
[Wir richten uns an] Allah, dem wir Klage führen wegen der häretischen Gottesdiensthäuser, welche die Feinde des Islam, wie die Kirchen und andere, in manches Muslimische Land brachten. Wir bitten Ihn, den Islam vor ihrer List und ihrem Verrat zu beschützen.
Wenn man gestattet oder einwilligt in die Errichtung von häretischen Kultstätten, wie Kirchen, oder wenn man in einem Muslimischen Land einen festen Platz einräumt [für sie für den Gottesdienst] – so ist das die übelste Sorte von Hilfe gegenüber dem Unglauben, ihre Riten in die Öffentlichkeit zu bringen, [in Missachtung dessen, was im Koran 5:2 gesagt ist] ‘Helft einander in guten Taten und in der Furcht des Himmels, und helft nicht einander zu sündigen oder agressiv zu sein. Fürchtet Allah, denn Allah straft hart/streng.’
Sheikh Al-Islam Ibn Taymiyya sagte: ‘Jedweder, der denkt, Kirchen seien Allah’s Häuser und dienten Seinem Gottesdienste, oder jedweder, der denkt, dass die Taten der Juden und der Christen Verehrung Allah’s seien und Gehorsam gegenüber Seinem Propheten, und wer immer dies gern hat und es gestattet oder ihnen [den Ungläubigen] hilft, [Häuser der Gottesverehrung] zu eröffnen und ihre Religion auszuüben und denkt, dies sei Nähe zu oder Gehorsam gegenüber [Allah] – der ist ein Ungläubiger.’
Er sagte auch: ‘Wer auch immer denkt, dass das Besuchen von Dhimmis [monotheistische Nicht-Muslime unter Muslimischer Herrschaft] in ihren Kirchen sei Gottesnähe, der ist ein Apostat [Abgefallener]. Wenn er nicht wusste, dass es verboten ist, soll er informiert werden, und wenn er darauf beharrt, ist er ein Apostat.’
Wir finden Zuflucht in Allah um nicht zurückzuweichen vom richtigen Weg… Jene, welche zurückweichen, nachdem der richtige Weg klar war für sie – Satan hat sie verführt und ihre Herzen mit falscher Hoffnung erfüllt [Koran 47:25]’; ‘Sie sagten jenen, die hassten, was Allah offenbarte: wir werden euch in einigen Dingen gehorchen, aber Allah kennt eure Geheimnisse [Koran 47:26]’; ‘Wie wird es sein wenn die Engel ihre Seelen schlagen und sie auf ihre Gesichter schlagen und ihre Hintern [Koran 47:27]’; ‘Dies ist, weil sie dem folgten, was Allah ärgerte und sie hassten Allah’s Befriedigung, so durchkreuzt er ihre Taten [Koran 47:28]’.

Ümmühan Karagözlü

6. Rika - 26. Oktober, 2007

ich habe den kommentar nr. 5 von Ümmühan Karagözlü zugelassen.

vielleicht ist er ein fake – ich kenne ümmühan nicht.
der eingestellte text beschäftigt sich mit der übersetzung einer sogenannten „saudischen fatwa.“

der text ist erschreckend – und ich weiß noch nicht wirklich, was damit bezweckt wird.
aber vorläufig bleibt er hier stehen, schon allein darum, den irrsinn einer absolutistischen weltanschauung zu dokumentieren.

im mittelalter hatte die kirche die macht, menschen mit dem bann der ewigen verdammnis zu belegen. das war ein ungeheures druckmittel in den händen von mächtigen, die nicht davor zurückschreckten, sich das einfache und ungebildete volk auf diese weise gefügig zu machen.

wir leben aber nicht mehr im mittelalter. wir leben hier und heute und jetzt.
wir lassen uns nicht durch „fatwas“ gegen nichtmuslime ängstigen oder mundtot machen.

und darum bleibt dieser text hier stehen.
zur mahnung, dass wir nicht in die finsternis des mittelalters zurückfallen werden und schon gar nicht durch religiös begründete machtgelüste religiös auftretender diktatoren und islamischer eiferer, in deren gefolge fanatische terrorristen wie hisbollah und hamas israel bedrohen.
rika

7. Gerd Schulz - 26. Oktober, 2007

Prima, Rika.
Gruss, Gerd.

8. schariagegner - 27. Oktober, 2007

Hallo Rika,

Sorry, das war mein Fehler. Die Quellenangabe sowie die Url unseres Blogs sind wohl beim Übermitteln des Kommentars verloren gegangen. Keineswegs wollte ich jemanden erschrecken.

Auch ich bin immer wieder überrascht, wie konservativ die höchsten Autoritäten des Islams denken. Es hat wirklich etwas surreales, Fatwas im Originaltext zu lesen. Meinen Freunden geht es da nicht anders, wir diskutieren oft lange und intensiv. Wenn Menschen aller Religionen in Frieden miteinander leben wollen, können uns solche Rechtsgutachten nicht gerade kalt lassen.

Natürlich prüfe ich jede Quelle auf Richtigkeit, soweit das in meiner Macht steht. Hier meine Quelle:

http://www.memri.org/(Middle East Media Research Institute).

Auch EMMA berichtet gelegentlich über Fatwas bezüglich Frauenrechten im Orient.

Gute Bücher zum Thema gerne auf Anfrage.

M.f.G.

Ümmühan Karagözlü
http://schariagegner.wordpress.com/

9. schariagegner - 28. Oktober, 2007

Hallo Rika,

wenn du dich über die Lage der Christen in der Türkei, in Arabien, Afrika und Asien informieren möchtest, empfehle ich folgende Quellen:

http://www.hagalil.com/archiv/2007/08/christenverfolgung.htm
http://www.csi-de.de/

Quellen zur Scharia / Religionsgesetz des Islams (Familien- und Ehestandsrecht; die fünf Säulen des Islam; Strafrecht):

http://www.igfm.de/?id=463

Quellen zu Fatwas:

http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html

MfG: Ümmühan Karagözlü

http://schariagegner.wordpress.com

10. Yael - 28. Oktober, 2007

Der Herbst ist sicherlich schön, wenn man kein Novemberwetter hat, sondern auch mal Sonnenschein, dann lässt er sich eher genießen.
Mir hat dieser Herbst bisher eine mächtige Erkältung gebracht, vielleicht sogar ne Bronchitis. Ich will den Frühling und Sommer wieder. Ich bin einfach kein Herbst- und Wintertyp.

11. Rika - 28. Oktober, 2007

Yael,
ich wünsche dir ganz viele sonnige herbst- und wintertage!

heute bin ich um den maschsee spaziert – bei herrlichstem wetter, toll.
doch die zeitumstellung auf winterzeit macht aus der abenddämmerung so plötzlich einen dunkelen abend schon ab 6! uhr.
blöde zeitumstellung…

und hoffentlich hast du keine bronchitis und fühlst dich schnell wieder wohl!
liebe grüße!
rika

12. Yael - 1. November, 2007

Hi Rika,

mir gehts wieder gut. Ich hoffe dir auch. Lass dich nicht ärgern.

13. grenzgaenge - 1. November, 2007

schabbat schalom 😉


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