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ich kann sie nicht mehr sehen … 29. November, 2007

Posted by Rika in vermischtes.
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… und riechen schon gar nicht!!!!!

wie, wer, was, wen?

K E K S E !!!

für das krümelmonster, dieses liebste zotteltier der sesamstraße, wäre es sicher die seligkeit schlechthin, während mir nur noch schlecht ist …. dabei habe ich überhaupt und ganz und gar nicht genascht, nicht einmal ein klitzekleines bisschen!

WIRKLICH NICHT!

ich habe in den letzten beiden wochen mit meinen schülern etwa 8 kg mehl, gefühlte 10 pfund fett und wahnsinnig viel gesunden zucker, unmengen von nüssen, eiern, mandeln, kokosflocken und die aromatischsten gewürze in allen erdenklichen mischungen zu

K E K S E N

verarbeitet!

genug ist genug. ich mag und will nicht mehr.

aber meine familie, die arme, die will ….

ich kann sie nicht mehr sehen … und riechen schon gar nicht!

nicht meine familie –

K E K S E !!!

NACHTRAG

ob es wohl hilft, wenn ich statt der osthannöverschen kekse westsauerländische plätzkes backe?

feste feiern! 26. November, 2007

Posted by Rika in vermischtes.
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das haben wir getan!

geburtstag hatte der liebste gatte in der vergangenen woche.

mittendrin!

ich schrieb ja schon, dass wir zwei uns dem rentenalter mit riesenschritten nähern – und so haben wir am geburtstag selbst mit aktiven und angehenden ruheständlern gefeiert.

heute war der hoffnungsvolle nachwuchs der familie geladen – leider konnten die zwei studentenkinder nicht kommen, nicht einfach so mal schnell und eben ….. es war dennoch ein schöner tag und wir haben ihn genossen.

ja, und der dank für treu geleistete dienst liegt jetzt unten auf dem schreibtisch … wie schnell die zeit vergeht, es war doch erst gestern oder so als die ernennungsurkunde … !

so ein volles und reiches leben bis hierher! ich wünsche dem liebsten viele gute jahre! nicht ganz uneigennützig, denn ich möchte noch viele gute jahre mit ihm teilen ….

unten diskutiert anne will über die würde des todes – das scheint nicht ganz zu passen und gehört doch dazu. wie heißt es doch: „lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden.“  ich finde, wenn man mal gut die fünfzig überschritten hat, sollte das schon ein thema sein – selbst zum abschluss einer geburtstagsfeier!

ich gehe dann mal wieder nach unten, der liebste …

weil es so schön ist … 22. November, 2007

Posted by Rika in israel.
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der grenzgaenger hat „es“ auch schon verlinkt und heute traf ich „es“ im forum-hagalil wieder und weil „es“ so schön ist nun noch einmal

H I E R

und ab sofort auch in der spalte am ‚rechten rand‘  🙂  im sammelsurium!

Jesus – glauben … beten … Zumutung? 19. November, 2007

Posted by Rika in Allgemein.
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Kann der Glaube an Jesus eine Zumutung sein?

Und wenn ja, für wen?

Für den der glaubt?

Für den der ungläubig staunend oder im fassungslosen Schaudern daneben steht und zusieht?

Es war schon ziemlich grenzwertig, was uns gestern Henning Großmann zum „Abend der Begegnung“ in unserer Gemeinde „zumutete“, Auszüge aus einer Reportage nämlich, die schon vor einigen Monaten mit dem reißerischen Titel „Jesus junge Garde – die christliche Rechte und ihre Rekruten“ gesendet worden war und die angesichts starker fundamentalistischer Strömungen nicht nur im Islam sondern eben auch im Christentum brandaktuell ist und die der Jugendreferent meiner Gemeinde zum Anlass nahm, einen Aspekt der christlichen Jugendbewegung unter die Lupe zu nehmen.

Ich möchte hier aber weder ein Verlaufsprotokoll oder eine Inhaltsangabe des gestrigen Abend wiedergeben, noch näher auf die amerikanisch-christliche Bewegung „The Call“ und ihre deutschen Ableger eingehen, über die in der Reportage vor allem berichtet wird. Ich möchte etwas von meinen Gedanken und Gefühlen preisgeben, die mich gestern so intensiv bewegten und die die zentralen Themen meines Lebens berühren :

JESUS – glauben … beten … leben …

Vermutlich habe ich schon mehrfach erwähnt oder berichtet, dass ich in einem christlich-frommen Elternhaus aufgewachsen bin und so die Bibel, Gott, Jesus von frühester Kindheit an so selbstverständlich zu meinem Leben gehören, wie die täglichen Mahlzeiten oder die Tageszeitung oder die Nachrichten oder das Gespräch mit Eltern, Verwandten, Freunden, meinem Mann und meinen Kindern. Das ist fast schon eine absolute Banalität des Alltäglichen, es ist einfach so, ich kenne es gar nicht anders. Was nicht heißt, dass ich immer und zu allen Zeiten zu allem Ja und Amen gesagt hätte, was Vater, Pastor und „Gemeinde“ zu Gott, Bibel und Jesus gesagt haben. Nein, ich habe auch kritisch nachgefragt, habe aufmüpfig „mein eigenes Ding“ gemacht, mir eine „Auszeit“ genommen – sehr bewußt -, habe gehadert und gemosert mit meiner Gemeinde und auch mit IHM, Gott selbst.

Es gab Zeiten, da betete ich selten und die Bibel verstaubte im Regal und es gab Zeiten, da lebte ich wie im Rausch – intensiv, voller Hingabe und ohne wenn und aber. Ich sang im Jugendchor und war in der Jugendgruppe aktiv, wir machten Straßeneinsätze, sangen und beteten in Krankenhäusern, Gefängnissen und Zelten, ich hielt Andachten und leitete Jugendstunden und konnte mir überhaupt gar nichts anderes vorstellen, als genau so mit Gott zu leben… und mit den anderen Jugendlichen, die genauso begeistert glaubten, beteten und lebten wie ich.

Ja, die Bilder dieser Reportage kenne ich gut … aus meiner Jugend, wenngleich wir weniger „wild“, weniger laut und weniger präsent in den öffentlichen Medien waren. Aber das war der Zeit geschuldet und nicht unserem Enthusiasmus oder unserem Engagement. Vermutlich haben auch wir auf unsere Zeitgenossen damals verstörend gewirkt, brachten doch auch wir etwas Neues in das gläubig-behäbige Gemeindeleben der damaligen Zeit. Wie hat es damals die Alten irritiert, dass wir keine Choräle und fromme Glaubenslieder sangen, sondern für die Zeit damals ungeheuer moderne und fetzige „Songs“, die mit einer richtigen Band begleitet wurden … mit Bass, Schlagzeug und E-Guitarre in der Kirche … die Orgel hatte Pause! Es war die Zeit der Beatles und ihrer artverwandten Musikgruppen, und wenn auch die Haare der Jungs nicht ganz so lang waren und die Röcke der Mädchen nicht ganz so kurz wie in der Jugendszene sonst üblich, so zeigten sich doch nicht wenige der Gemeindemitglieder geschockt über unser Outfit. Und geschockt waren viele auch über unser Reden von Gott in unserer Alltagssprache, mit unseren Vokabeln und Redewendungen, irritiert über unser freies und offenes Beten, dass doch so anders war als die gewohnte sonntägliche Predigt und die ruhige Gebetsgemeinschaft im Gottesdienst. (In baptistischen -freikirchlichen- Gottesdiensten war und ist es üblich, laut und frei zu beten und meistens beteiligen sich mehrere Brüder und Schwestern daran – und in der Regel nacheinander und nicht, wie im Film dargestellt, laut betend und parallel, obwohl auch das in einigen Gemeinden sicher so geschieht.) Wir waren, lebten und glaubten begeistert.

Und soll man nicht von JESUS begeistert sein, der so sehr die Menschen seiner Zeit liebte und verstand, sie heilte, mit ihnen redete, feierte, trauerte, der ihnen Sinn gab für ihr Leben, Sinn über den Tod hinaus … und nicht nur damals, nein, bis heute!?! Bis heute berührt er die Menschen, redet zu ihnen, gibt ihnen Leben, ewiges Leben. Wie sollte man ihn nicht zur Basis und zum Zentrum seines Lebens machen, wenn man ihm einmal begegnet ist!? Die Begeisterung für Jesus ist für die verständlich, die ihn „kennen“ und vermutlich nach wie vor denen befremdlich, die „nur“ von ihm gehört haben oder davon, dass es ihn mal gegeben haben soll.

Ich muss natürlich auch sagen, dass nicht alle Jugendlichen meiner Zeit und meiner Gemeinde so begeistert waren. Es gab auch damals schon die ruhigen, stillen und nachdenklichen Zeitgenossen, die aber nicht weniger intensiv glaubten und immer noch glauben, nur eben weniger offensichtlich und so extrovertiert, wie meine Gruppe und ich es damals taten und wie die jungen Leute von heute, über die die Reportage berichtet und die im Film doch eher negativ dargestellt werden. Und es gab und gibt in den Gemeinden immer auch junge Menschen, die nur mühsam oder auch gar keinen Zugang finden zu Gott, die entweder in der Gemeinde bleiben, weil sie die Leute nett finden und dort Freunde haben – oder die eines Tages ganz weg bleiben und sich anderen Zielen zuwenden.

Ich kenne heute eine Menge junger Leute, die begeistert glauben und nachdenklich fragen, die in gleicher Weise „radikal“ sind, wie wir damals waren – die sich radikal und ganz bewusst auf Gott einlassen, nach ihm fragen und danach, was sein Wille für ihr Leben ist.
Die meisten der so intensiv und begeistert lebenden Jugendlichen von damals sind heute ruhiger geworden. Auch mein Glaubensleben hat sich verändert. Ich habe gelernt, dass es auch Zeiten der Ruhe und des Reifens gibt, dass Leid zu meinem Leben gehört und Nachdenklichkeit. Ich habe erfahren, dass Gott „in dem sanftem Sausen des Windes“ zu mir redet und die zarten und leisen Töne der Worte nicht weniger machtvoll und stark sind als die so überzeugend und vernehmlich vorgetragenen Reden, Lieder und Gebete meiner Jugend.

Glauben ist nach wie vor eine Zumutung.

GOTT mutet mir zu, ihm zu vertrauen, gegen jede Vernunft und wissenschaftliche Erfahrbarkeit, einfach so, nur auf sein Wort hin. Und ich, ich vertraue ihm,  seinem Wort, seiner Zusage, durch Jesus das ewige Leben zu haben, und darf ihn  „Vater“  nennen, bei ihm geborgen  sein und heil  werden.

…… …… ……

Ich will aber auch noch auf die Zumutung des Film zu sprechen kommen, die ich oben bereits erwähnte. Der Film ist eine Zumutung für mich als Mutter, Lehrerin, Gemeindemitglied, wenn ich sehe, in welcher Weise Kinder und Jugendliche von amerikanisch-christlich geprägten Organisationen „geschult“ und vereinnahmt werden! Ich halte es allerdings für eine Zumutung, wenn noch halbe Kinder in Workshops zu „Missionaren“ oder Heilern „ausgebildet“ werden. Dagegen wende ich mich mit aller Kraft. Ich halte gar nichts davon, Kindern zu suggerieren, sie müssten den Jüngern Jesu gleich, zu geistlichen Taten bereit und fähig sein. Das ist in meinen Augen Manipulation und Machtmissbrauch der übelsten Art, eine Form des geistlichen Missbrauchs, dem man Kinder und Jugendliche nicht aussetzen darf.

Jeus, so sagt die Bibel, ließ die Kinder zu sich bringen und segnete sie. Die Jünger, von denen die Rede ist und die er aussandte, um von Gottes Wort zu reden und die Menschen zur Umkehr zu Gottes zu bewegen, waren erwachsene und gestandene Männer.

Wir „Alten“ müssen auf die „Jungen“ Acht haben, dass sie sich in ihrer Begeisterung nicht selbst verlieren und Zielen nachlaufen, die andere ihnen gesetzt haben. „Dir geschehe nach deinem Glauben“ hat Jesus immer wieder zu den Menschen gesagt, die ihre ganze Hoffnung auf ihn gesetzt haben. Er hat von ihnen nicht das Erreichen einer vorher festgelegten Glaubens-Norm erwartet. Und ich persönlich bin ganz sicher, dass das auch für die Menschen von heute gilt – und für Kinder und Jugendliche erst recht! Wir dürfen nicht zulassen, dass begeisterte Jugendliche für (politische) Ziele einzelner Gruppen instrumentalisiert werden. Kinder und Jugendliche sind in der Phase der Pubertät und des Heranwachsens und in ihrer ungestümen Suche nach Leben und Sinn schnell zu begeistern und zu beeinflussen (nicht nur in religiösen Angelegenheiten, auch und gerade in ethischen, moralischen und ideologischen Aspekten der Sinnsuche, beim Sport ebenso wie bei der Freizeitbeschäftigung, im Umgang mit den neuen Medien genauso wie im sozialen oder politischem Engagement) und wir müssen sie davor schützen, dabei ausgenutzt und missbraucht zu werden.

nun gut … 14. November, 2007

Posted by Rika in vermischtes.
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… über das wetter und dies und das und jenes redet es sich einfach leichter als über seelenzipperlein und ähnliche gebrechen … und bevor ich völlig verstumme, rede ich halt über die tagtäglichen kleinigkeiten, die das leben schön und leicht oder eben auch beschwerlich machen.

heute morgen während des frühstückens – mittwochs ist ja mein freier tag mitten in der schulwoche und da genieße ich das frühstücken mit meinem mann ganz besonders – heute also begann es ganz zart zu schneien … einzelne dicke flocken segelten langsam zu boden und das immer dichter werdende schneegestöber verzauberte für eine kurze zeit die welt vor unseren fenstern … auch wenn der schnee nicht liegen blieb!

er gemahnte mich aber daran, die allerletzte vorsorge im gärtchen zu treffen … irgendwie hatte ich noch eine handvoll blumenzwiebeln übersehen – die sind jetzt auch unter der erde, und der kleine olivenbaum auf der terrasse musste noch in winterfestes vlies gehüllt werden. den letzten winter hat er gut eingemummelt prima überstanden und im frühling so sehr geblüht, dass ich schon überlegte, welcher ölmühle in der nähe ich meinen zu erwartenden olivenschatz anvertrauen könnte. leider war der sommer dann doch zu kühl, so dass aus den vielen winzigen blüten viele winzige perlen wurden, die sehr hübsch anzusehen sind, aber bestenfalls als pfefferkörner ähnliche dekoration in der suppe karriere machen könnten – öl wird aus ihnen nicht zu gewinnen sein!

ähnlich gute aussichten auf eine reichhaltige ernte hatte übrigens der wein am gartenhäuschen im frühen sommer noch geboten. so viele trauben hatte er noch nie zuvor angesetzt und ich sah mich schon als angehende nördlichste winzerin der republik. doch allein der rost machte alle leseträume zunichte, nicht einmal die ansonsten doch so gierigen amseln mochten sich der am stock verkümmernden beeren erbarmen. kein wein aus eigenem anbau in diesem jahr! nun gut, als nebenerwerbswinzerin und -ölbäuerin muss man halt bescheiden bleiben – und außerdem habe ich ja gar keine zeit. wirklich nicht. wie hätte ich noch wein keltern und ausbauen können, wo ich doch kaum die teppiche gesaugt und die fenster geputzt kriege… von allen anderen dingen, die mir freude machen, ganz zu schweigen!

so nehme ich es halt wie es kommt und freue mich an dem was ich hab.

und jetzt muss ich los und mein auto abholen, das hat pünktlich mit dem ersten schnee heute die winterreifen bekommen und ist überhaupt nun wieder wintertauglich. einige wenige monate muss es noch aushalten, das gute stück. im sommer wird der tüv wohl dafür sorgen, dass wir eine lange und erfolgreiche zusammenarbeit beenden müssen. aber bis zum sommer ist es ja noch eine weile hin …

blog-ade 9. November, 2007

Posted by Rika in vermischtes.
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nein, ich will hier nicht tschüss sagen, auch nicht vorübergehend oder so …

ich bin seit einigen tagen aber ziemlich geblockt, ich meine, blockiert … habe eine blockade … eine blogade, wie die freunde aus dem hessenland sagen würden – oder würden sie plogade …

es – ein  schwer gewichtiges problem –  treibt mich ziemlich um … kostet zeit und kraft … macht mich ungeduldig und gereizt.

ich kann aber (noch?) nicht darüber schreiben … vielleicht später …

es nimmt mich so in beschlag, dass ich auch über andere dinge nicht reden kann!

nicht über jahrestage, nicht über schultage, nicht über elterntage, nicht über büchertage, nicht über gartentage, nicht über kindertage, nicht über letzte tage …

nicht einmal über die eberesche oder das wetter – und das sind doch nun wirklich völlig unbedarfte und unverdächtige themen!

wobei mir trotz der draußen herrschenden finsternis auffällt, dass die eberesche nun fast völlig blätterlos da steht und das wetter einen schlechten eindruck macht. aber muss man darüber schreiben?

heute nicht mehr, vielleicht morgen oder so ….