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es gibt mich noch … 19. Dezember, 2007

Posted by Rika in Allgemein.
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ich habe aber im richtigen leben so viel zu regeln und zu tun, dass mein blogleben in den hintergrund rückt und alle meine ideen für einträge hier bis „hinterwoche“ zurück gestellt werden …

„hinterwoche“ – vor vielen, vielen jahren prägte die tochter meiner freundin diesen ausdruck, sie wollte übernächste woche oder so ähnlich sagen … aber ist hinterwoche nicht viel schöner?

also bis hinterwoche – und weil ich vermutlich nicht mehr dazu komme, meine weihnachtswünsche hier zu formulieren,  auf die schnelle und doch von herzen:

ICH WÜNSCHE ALLEN RUHIGE UND SCHÖNE TAGE!

UND DENEN, DIE ES FEIERN,

EIN GESEGNETES CHRISTFEST!

rika

Zimtparfait … 10. Dezember, 2007

Posted by Rika in aus küche und keller.
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Zimtparfait

 

2 Eigelb schaumig rühren und nach und nach

1oo g feinsten Zucker einrieseln lassen und alles zu einer dick cremigen Masse verrühren.

250 ml Sahne schlagen und gemeinsam mit

1 Tl Zimt vorsichtig und doch gründlich unter die Ei-Zucker-Masse ziehen.

Eine kleine Kastenform mit Klarsichtfolie auskleiden, den Zimt-Zucker-Sahne-Eigelb-Traum einfüllen und mit Klarsichtfolie abdecken. Mindestens 6 Stunden im Tiefkühler ruhen lassen.

 

Das Zimtparfait wäre ohne Pflaumensauce nicht vollständig. Die Herstellung der „echten“ Sauce erfordert sehr viel Zeit und Aufwand, denn 2 volle Tage müssen 500 g entkernte Backpflaumen mit Rotwein bedeckt ziehen – den Rotwein immer wieder nachfüllen, dann aufkochen und leicht pürieren. Heiß zu dem eiskalten Parfait geben.

 

Schneller geht es – und schmecken tut’s dennoch -, wenn man selbst gekochte Pflaumenmarmelade mit 1 Tasse Rotwein kurz aufkocht! In Ermangelung selbst gefertigter Pflaumenmarmelade kann man auch selbst gekauftes Pflaumenmus mit Rotwein aufkochen.

 

Wie auch immer, Zimtparfait mit Pflaumensauce ist unglaublich lecker und hat natürlich gar keine … hach, wie heißen diese kleinen fiesen Dinger, die sich so gewichtsfördernd auswirken? Kalorien oder so ähnlich? Die sind einfach gar nicht zu sehen und Joule natürlich auch nicht! Wär ja noch schöner …

 

Ach ja, das Eiklar kann man zu wunderbar leichten und lockeren Makronen verarbeiten, mit Zucker natürlich undKokosflocken oder gemahlenen Nüssen oder Mandeln, mit oder ohne Zimt und auch ganz frei von diesen Dingsbums da ….

 

zimtparfait und sechsundneunzig… 10. Dezember, 2007

Posted by Rika in vermischtes.
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… was das miteinander zu tun hat?

gar nichts, will mir scheinen.

aber wenn ich es recht bedenke, könnte man doch angesichts der tatsache, dass sechsundneunzig am samstag bremen mit 4:3 toren nach hause an die weser schickte, eine klitzekleine gemeinsamkeit feststellen:

beides ist ganz wunderbar zu genießen (zumindest für hannoveraner und 96-fans!), zergeht buchstäblich auf der zunge (zumindest das parfait –  manche leute lassen es sich ja auch auf der zunge zergehen, wenn sie etwas ganz besonderes mitzuteilen haben, gelle?!) und schmeckt und verlangt nach mehr, viel mehr!!!! wobei die gefahr besteht, dass das parfait sehr satt und träge macht – aber das können tore schließlich auch, wie bayern eindrucksvoll unter beweis stellte, die haben nämlich so viele davon auf der habenseite, dass sie am samstag gegen duisburg einfach keine lust mehr hatten – oder sollten die duisburger plötzlich soooo viel besser geworden sein? doch darüber will ich eigentlich ja gar nicht reden – und über die bayern schon grad gar nicht!

ach ja, und dann ist da noch die andere kleine gemeinsamkeit: beides haben cousins und cousinen beim diesjährigen vorweihnachtlichen familientreffen genossen … die mütter haben sich allerdings auf das zimtparfait beschränkt (sehr lecker) und lediglich die fan-gesänge im stadion von weitem gehört (beim stadt- und weihnachtsmarktbummel)!

schön war’s!

das treffen … und hoffentlich bald wieder!

dann ohne zimtparfait, denn das ist der advent- und weihnachtszeit vorbehalten seit ich vor einigen jahren das rezept dafür in einem netten kleinen buch entdeckte…

… und so lange wollen wir ja nun doch nicht warten!

Wünsche zum Fest … 4. Dezember, 2007

Posted by Rika in judentum.
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Allen, die in diesen Tagen Chanukkah feiern, wünsche ich

C H A N U K K A H   S A M E A C H !!!

rika

mehr über Chanukkah HIER

gespanntes warten … ADVENT 2. Dezember, 2007

Posted by Rika in Allgemein.
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Sicher, als Kind habe ich sehr gespannt gewartet im Advent, darauf nämlich, dass ich jeden Tag ein Türchen in meinem Kalender öffnen durfte … damals gab es noch keine Schokolade hinter den Türchen, dafür ein hübsches kleines Bild und auf dem Kalender selbst eine Spur von Glitter … so festlich! Adventkalender in Form von kleinen Päckchen oder Stiefeln oder Söckchen oder kleinen Beuteln gab es zu meiner Kindheit auch noch nicht, jedenfalls nicht in meinem Elternhaus. Das kam erst später auf – „später“ habe ich für meine Kinder Säckchen genäht und befüllt, kleine Schachteln beklebt und gefüllt … mit Süßigkeiten, in anderen Familien gab es schon Spielsachen …

Und natürlich wartete ich nicht ohne Anspannung auf den 6. Dezember, auf den Nikolaus. Nie konnte ich mir sicher sein, ob er mir wirklich etwas bringen würde … ich war ein wildes, neugieriges Kind, das unbequeme Fragen stellte und Widerworte gab! Unartig, sagte man damals dazu und unartige Kinder mussten damit rechnen, vom Nikolaus übergangen zu werden. Zum Glück für mich gab es aber auch keinen Knecht Ruprecht – Backpfeifen und Massagen des Allerwertesten wurden wohl dosiert übers Jahr verteilt verabreicht … es war damals so.

Und dann warteten wir natürlich auf Weihnachten! Alle Kinder taten das, ich auch!

Weihnachten, das wusste ich schon von klein auf, Weihnachten feiern wir zum Gedenken an die Geburt Jesu und zur Ehre Gottes. Und aus Freude darüber, dass Jesus auf die Welt kam als ein Kind, bekommen bis heute vor allem die Kinder Geschenke!    Mama und Papa, Oma und Opa und die Lieblingstante natürlich auch! Denen schenkte man am besten Selbstgemachtes, dass verkürzte die Wartezeit im Advent erheblich, mussten doch viele Arbeitsstunden in die Geschenkemacherei gesteckt werden. Leider trübte die Geschenkebastelei auch ein wenig die vorweihnachtliche Stimmung.

Und dann die vielen schönen Lieder, die wir in der Familie in der Adventszeit sangen. Das liebte ich sehr – nur die Begleitung mit der Blockflöte war nicht immer so ganz freudvoll für mich, weil, nun, weil ich die Flöte spielen musste und das wiederum bedeutete intensives Üben, dabei musste ich doch schon so viel Zeit in die Geschenke  investieren …!

Trotzdem, die Adventszeit hatte ihren ganz eigenen Zauber, ich liebte sie sehr und war immer sehr traurig, wenn sie mit Weihnachten endgültig zu Ende war und ein schrecklich langes Jahr bis zum nächsten Advent bevorstand …

Und heute?

Man muss an tausend Sachen denken, tausend Sachen erledigen, tausend Stunden irgendwie zusätzlich in den normalen Alltag quetschen und hetzt von Besinnung zu Besinnung. Ein adventliches Kaffeetrinken hier, eine Adventfeier dort, mindestens vier Weihnachtsmärkte MÜSSEN besucht werden, weil die liebste Freundin oder der beste Kollege dort ehrenamtlich tätig sind – mittlerweile kann ich auch Weihnachtsmärkte genauso wenig riechen und sehen wie Kekse …!

Und bei alledem bleibt das auf der Strecke, was eigentlich Ursprung, Basis und Sinn des ganzen adventlichen Rummels ist.

Die Besinnung darauf nämlich, dass Gott in unserer Welt Raum hat und ich diesen Raum bewusst wahrnehme, mich darauf wieder neu einstelle, Ihm diesen Raum in meinem Leben „einzuräumen“. Warte ich sehnsüchtig auf die Ankunft Gottes in meinem Leben? Bin ich noch gespannt darauf, was sich ereignet, wenn Gott Raum nimmt in der Herberge meines Lebens? Vor der Geburt Jesu mussten Maria und Josef erleben, dass „kein Raum war in der Herberge“, sie wurden notdürftig in einem Stall untergebracht. Schiebe ich nicht auch manchmal Gott ab in die Nebengebäude meines Lebens, in den Stall, in die Abstellkammer? Und doch ereignet sich gerade in der Notunterkunft des Stalls das Wunder:

Gott selbst hält Einzug in der rauhen Behausung des Stalls von Bethlehem!

Ich wünsche allen, die so auf Gottes Gegenwart in dieser Welt hoffend vertrauen und darauf warten, dass er auch heute mitten unter uns Wohnung nimmt, eine gesegnete Adventszeit …!

PS Seit einigen Jahren habe ich auch wieder einen Adventkalender, ich kann ihn sehr empfehlen!