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I S R A E L … eine Liebeserklärung 7. Mai, 2008

Posted by Rika in israel.
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6o Jahre I S R A E L

6o Gründe I S R A E L zu lieben!

Mindestens 60 sehr persönliche Gründe – weder alphabetisch noch chronologisch noch nach Bedeutung oder Wichtigkeit geordnet, Stichpunkte nur, Erinnerungen, sicher unvollständig … und um mindestens weitere 60 Gründe leicht zu ergänzen … einfach so aus dem Herzen geschrieben:

1 die vielen, vielen kleinen Schneckenhäuser in der menschenleeren und trockenen Gegend von Dimona – ‚wo kommen die bloß her?‘, habe ich mich bei meiner ersten Negevwanderung mit SPNI gefragt … *** 2 der blaue Himmel über dem Land *** 3 die kleinen Geckos auf einer trockenen Mauer in Jerusalem *** 4 Zippi in Haifa, die Jahre lang für AKIM gearbeitet hat *** 5 der Vollmond über den Jerusalemer Bergen *** 6 das unentwegt tönende Radio im Egged-Bus unterwegs von Haifa nach Jerusalem *** 7 die lässige Hektik der Leute im Busbahnhof *** 8 der Geruch (und Geschmack) frischer Beigele am frühen Morgen *** 9 die Stille in den Straßen an Jom Kippur *** 10 die Menschen im Beit Hannah in Haifa ***

11 die wilden Feigen am Bachlauf in den Banias *** 12 die jungen Soldatinnen und Soldaten an den Bushaltestellen … unaufgeregt-entspannt mit der Waffe am Schulterriemen *** 13 das Klickern der abertausend Steinchen, die von den Wellen an den Strand von Eilat gespült werden und sacht wieder zurück kullern *** 14 die unglaublich vielen Buchläden im Land *** 15 die schier unglaubliche Vitalität in den Straßen von Tel Aviv *** 16 die Ruhe am Grab von David und Paula Ben Gurion in Sde Boker *** 17 die Sammlungen des Israel-Museums in Jerusalem *** 18 der gewaltige Eindruck von der Aussichtsplattform in den „Krater“ des „Makhtesch Ramon“ *** 19 Alexis, der viel zu früh verstorbene, liebenswerte Mensch, Freund und Herbergsvater in Mizpe Ramon *** 20 Akim – die Menschen … Mitarbeiter und Helfer …***

21 Mefalsim, der Kibbuz am Gazastreifen, nahe bei Sderot, dessen Bunkeranlagen wieder ihrer Bestimmung gemäß benutzt werden MÜSSEN wegen des ständigen Raketenbeschusses durch die Terroristen der Hamas … *** 22 die Mitglieder der Organisation ZAKA, die nach Selbstmordattentaten die Opfer bergen … *** 23 die Schomer, die wachsam sind und Acht haben – und denen ich einmal einen ruhigen Schlaf im Flughafen „Ben Gurion“ verdankte …*** 24 Lila und ihren „Letter from Rungholt“ *** 25 „The good fence“ in Metulla, der damals ein Zeichen der Hoffnung war – und dann durch die Hizbollah „geschlossen“ wurde … *** 26 die immer wieder neue Bereitschaft der Israelis, sich auf die „Friedensangebote“ der palästinensischen Führer einzulassen – trotz schlechter Erfahrungen … *** 27 das quirlige Treiben in den Gassen der Altstadt von Jerusalem – wenn nicht gerade wieder mal gestreikt wird *** 28 der Blick vom Mount Abel hinüber zum Kinneret *** 29 der lärmende Trubel, den israelische Großfamilien „auf Urlaub“ verbreiten … *** 30 die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Angestellten in israelischen Jugendherbergen ***

31 die überwältigende Schönheit der Landschaft in der Wüste Zin *** 32 die Libellen im Nahal Arugot *** 33 Rafi, der mir „sein“ Jeruschalajim zeigte *** 34 Frozen Yoghurt auf der Dizengoff in Tel Aviv *** 35 die malerische Marina von Akko *** 36 Shirley, die in Jerusalem lebt und die ich (bisher ) nur virtuell ‚kenne‘ *** 37 der Blick aus Zippis Wohnung in Haifa über das Meer *** 38 die betagten Bewohner des Merkaz Vera Salomons in Kfar Saba *** 39 der stille Ort in Jerusalem, der den von den Deutschen ermordeten Juden Würde, Namen und Gedenken gibt – Yad Vaschem *** 40 der Duft der Jerusalemer Luft nach Pinien, Zypressen, wildem Thymian, Rosmarin … ***

41 die – nach Yossis Aussagen – besten Falafel der Welt an einem unscheinbaren Imbissstand in Haifa *** 42 die Geschichte der „Heimkehr“ aus dem Galut *** 43 das faszinierende Nebeneinander von uralten jüdischen Traditionen und modernstem israelischen Leben *** 44 das Wandern, Klettern und Baden im Nachal Yehudia *** 45 Dov, der Guide, der uns auf unserer Wanderung im Negev führte und wunderbar erklärte … und vom zweiten Tag an Deutsch mit mir sprach … *** 46 der Bahai-Tempel und die Parkanlage in Haifa *** 47 die lärmende Fröhlichkeit israelischer Schulkinder, die gerade einen Ausflug machen *** 48 Coffee with Spice *** 49 der lange Strand von Tel Aviv *** 50 Avraham, mein erster Hebräischlehrer, der mit seiner Familie in Maale Adumin wohnt ***

51 das Zirpen der Vögel im frühen Morgengrauen bei der Jugendherberge am Fuße Mazzadas … und das Hinaufsteigen auf den Berg … und die ersten Sonnenstrahlen oben auf dem Plateau *** 52 das stille Ruhen an der Kotel *** 52 das Treiben der Händler am Damaskustor *** 53 die Erfahrungen mit netten Leuten der Mischtara *** 54 Erinnerungen an Yitzchak Rabin *** 55 die Meinungsvielfalt israelischer Medien und die Diskussionsfreude israelischer Gesprächspartner und Freunde *** 56 die Knesset – Ausdruck und Symbol für die einzige Demokratie im „Nahen Osten“ *** 57 der Blick vom Ölberg auf „Jeruschalajim schel Sahav“ *** 58 die Klippen und Höhlen von Rosch HaNikrah *** 59 Ein Gedi, der Schlamm und Yam HaMelach ***

60 I S R A E L , ganz einfach I S R A E L !!!

Es ist ein Wunder vor unseren Augen!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH , I S R A E L !!!

Jedes einzelne Stichwort steht für eine Fülle von Erfahrungen, Gedanken, Erinnerungen … ich könnte die Reihe beliebig fortsetzen …Politik, Religion, Altertum und Moderne, alles bündelt sich in Israel … Israel, große Liebe … Sehnsuchtsland … Herausforderung – für die dort lebenden Israelis – Juden, Araber, Christen, die arabischen und die palästinensischen Nachbarn, aber auch für uns, die wir hier in Deutschland so gut zu wissen glauben, was richtig und falsch, gerecht und ungerecht ist, die wir so gerne gute Ratschläge geben ohne die Realität zu kennen …

ISRAEL ad meah v’esrim und weit darüber hinaus … lebe es in sicheren Grenzen!

hatikwa

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Kommentare»

1. grenzgaenge - 7. Mai, 2008

danke fuer den text, liebe rika. den habe ich gleich in meinen blogg gestellt. wirklich klasse !

😉

2. Oh wie schön ist Panama, Indien und ISRAEL « - 16. Mai, 2008

[…] Lesen Sie 60 Gründe, Israel zu lieben: Oh, wie schön ist Israel […]

3. Oh wie schön ist Panama, Indien und ISRAEL - 16. Mai, 2008

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4. Oh wie schön ist Panama, Indien und ISRAEL « Cafe Inunsererstrasse.de - 17. Mai, 2008

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5. Wie soll ich das verstehen? « himmel und erde - 2. März, 2010

[…] wir ja alle wissen, ist Israel rassistisch, undemokratisch, faschistisch und verhindert mit List und Tücke, dass allen seinen […]

6. Eine Buchempfehlung wie eine Liebeserklärung… « himmel und erde - 14. April, 2010

[…] lesen. trackback Es gibt so viele deprimierende Berichte über dieses kleine  faszinierende Land im Nahen Osten, dass man schon gar nicht mehr mitzählen kann.  Es gibt so wenige Berichte über […]


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