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Endspiel … es war so still … 29. Juni, 2008

Posted by Rika in vermischtes.
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…draußen im Garten am kleinen Teich…

Ganz fern die A7 zu hören … mit ihrem unablässigem Rauschen … das nie schweigt, nicht einmal nachts… im Dorf völlige Ruhe … kein Auto … kaum ein Laut … ab und zu ein leises Aufstöhnen … ein Seufzen von weitem … kein Schrei … kein Jubel … nichts!

Licht in den Häusern … und aus den geöffneten Fenstern … nur Stille.

Spanien also …

Ich schaue nicht mehr zu wenn sie spielen und kämpfen … die Fußballer, Handballer, Tennisspieler, Leichtathleten …

Und ich dachte, während Millionen darauf hoffen, dass „wir“ gewinnen, wie nichtig das alles ist und doch wie seltsam wichtig! Als gäbe es nichts anderes … unwirklich fern die wirklichen Probleme des Lebens … des eigenen, wie des öffentlichen … so scheint es … unbedeutend Politik und Wirtschaft … hier und anderswo … Glaube und Gott … und alles was unser Leben sonst noch aus macht… es zählt nicht … so scheint es …

Es war so still …

Ein selten schöner Abend … kaum Wind … ganz sacht schaukelt das Licht auf dem kleinen Teich … ab und zu eine winzige Bewegung auf dem Wasser … sonst ist alles ruhig …

„Wir“ haben verloren …

… wirklich … ?

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In Patsch … 28. Juni, 2008

Posted by Rika in familie.
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… will er heute ankommen, der Liebste …

… bei seiner großen Wanderung über die Alpen!

Er verwirklicht seinen Traum. Mit dem Ende des Wintersemesters ist er in den aktiven Ruhestand eingetreten – ich schrieb ja schon darüber – und nun wandert er nur mit leichtem Gepäck von München aus Richtung Südtirol … und vielleicht noch ein wenig weiter …

In Gedanken wandere ich mit ihm und wünsche ihm, dass es ihm gut geht und ihm der Übergang gelingt, der mehr ist als eine Wanderung … ein Ausruhen und Nachdenken, Rückschau halten, Nachfühlen, Kraft schöpfen für das Neue, das auf ihn zu kommt und das sich füllen wird mit neuen Eindrücken, Erfahrungen, Begegnungen, Zielen, Wünschen und Entscheidungen.

Unterwegs sein auf seinem Lebensweg und das Ziel erreichen…

„Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen …“

Patsch

Gerade kam der Anruf: Er ist in einer Berghütte am Patscherkofel! Toll!!! Ich freu mich so …

Die Hoffnung nicht aufgeben … 25. Juni, 2008

Posted by Rika in israel.
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… die Hoffnung darauf, dass Gilad Schalit frei gelassen wird.

Heute vor zwei Jahren wurde er entführt und seitdem festgehalten …

… festgehalten von dem Menschen verachtenden Terrorsystem „Hamas“.

„Uns geht das Geld aus …“ 24. Juni, 2008

Posted by Rika in aktuell, israel.
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so einfach wie banal war die Anmoderation Petra Gersters in der 19.00h heute-Sendung des zdf zur „Nahostkonferenz – Hilfe für Palästina“.

So als reduziere sich das gesamte Palästinenser-Problem auf die 100e von Millionen Euro und Dollar, die nun fließen sollen, um die marode Selbstverwaltung in den Autonomiebehörden fit zu machen. Man braucht Gefängnisse, wie aus dem Beitrag hervor geht – die vor allen Dingen – und einen funktionierenden Polizeiapparat. Das, so hören wir staunend, sind die unabdingbaren Voraussetzungen für den lang ersehnten eignen Staat.

Herr Steinmeier meint , die Bevölkerung müsse spürbare Verbesserungen erleben …

Nun, da ist es doch sehr vernünftig, mit den Gefängnissen anzufangen, das kommt vor allem den Jugendlichen zu gute, den Kindern, Frauen und Alten, bevölkern vor allem sie doch die Gefängnisse und leiden unter den unerquicklichen Zuständen in den Polizeistationen und den mangelnden Sicherheitsvorkehrungen besonders!

Klar doch, ein Staat muss funktionieren, das leuchtet mir ein! Sicher, er muss auch über Gefängnisse verfügen und die Polizei sollte schon technisch und moralisch in der Lage sein, über die Sicherheit der Leute zu wachen und sie auch zu gewährleisten. Aber ist das wirklich DAS wesentliche, das wirklich NOTWENDIGE, das unbedingt und zuerst in Angriff genommen werden muss, wenn es darum geht, (wieder einmal und wie oft noch) der „notleidenden palästinensischen Bevölkerung“ zu helfen?

Muss die Frage nicht erlaubt sein, ob man die Gelder nicht besser in gut ausgestattete Schulen mit modernen Lehr- und Lernmaterialien* investiert, in Kindergärten und medizinische Versorgung, in Bildungseinrichtungen für Frauen, in Gewaltprävention, in Kunst, Musik- und Theaterprojekte, in Jugendaustauschprogramme und in das, was man Infrastrukturmassnahmen nennt?

Muss es ausgerechnet Polizei sein? Mir fällt auf der Stelle Arafat ein, der auch immer eine funktionierende Verwaltung und einen gut ausgebildeten Polizeiapparat aufbauen wollte und dafür Geld einstrich, das das gesamte Gebiet des Westjordanlandes in blühende Landschaften verwandelt hätte, wäre es nicht auf seinen privaten Konten zum eigenen Wohlergehen und für die „notleidende Bevölkerung“ auf Nimmerwiedersehen und unerreichbar (bis heute) verschwunden.

Ja, ich weiß, ich denke jetzt nicht politisch klug, ich schreibe „aus dem Bauch“ und mit dem Gefühl der ohnmächtigen Frustration, die mich langsam aber sicher beschlichen hat seit den vielen gescheiterten „Friedensgesprächen“, den vielen vergeblichen Versuchen, miteinander zum friedlichen Leben zu finden, den Selbstmordattentaten, die unter Arafat und seiner von der Welt bezahlten Regierung rapide zunahmen … seit den „freien Wahlen in Palästina“, bei denen sich eine große Mehrheit hinter die gewalttätige Hamas stellte und das Morden und der Raketenbeschuss auch nach der Räumung des Gazastreifens kein Ende nahm … und auch jetzt weitergeht trotz des – zum wievielten Mal gebrochenen – Waffenstillstandes**.

„Uns geht das Geld aus“ …

… das Geld für den Kampf gegen Israel?

Das höre ich ganz unüberhörbar mit – und da beruhigt mich die Aussicht auf neue Gefängnisse und bessere Polizeistationen nun überhaupt nicht.

* u.a. für Geschichtsbücher, die den Namen verdienen, für Landkarten, die den existierenden Staat ISRAEL zeigen und … und … und!

** siehe dazu auch Lilas Bericht und Beer’s Annahme zum erwarteten Niederschlag in den Medien.

Ganz ohne Glanz und Gloria … 17. Juni, 2008

Posted by Rika in vermischtes.
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haben „wir“ die Vorrunde überstanden …

Schön war das nicht und begeisternd leider auch nicht, was die berühmten „elf Freunde“ da so geboten haben. Und dennoch sollen die Kicker ja für ihre Anstrengung zum Wohle des deutschen Fußballs schon mal 50000 Euro nur für das Erreichen des Viertelfinales bekommen haben, jeder, selbstverständlich. Einer der zahlreichen Moderatoren – oder war es eine Moderatorin – sprach von „Urlaubsgeld“. Da kann ein normaler Mensch, wie ich, der auch zum Wohle des großen Ganzen arbeitet, nur neidisch werden, wurden mir doch schon vor Zeiten Urlaubs- und Weihnachtsgeld gestrichen.

Nein, ich will hier keine Neid-Debatte einrühren, aber manchmal habe ich den aberwitzigen Gedanken, dass unsere hochbezahlten Kicker nach schlechten Spielen (auch in den diversen Ligen) Schmerzensgeld oder eine wie sonst auch immer genannte Ausgleichszahlung leisten müssten – beispielsweise an gemeinnützige Einrichtungen … Da käme doch ein hübsches Sümmchen zusammen, und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Menschen, die auf Hilfen angewiesen sind, Leute die sich um Obdachlose kümmern oder um die Bahnhofsmission, die Angebote machen für Menschen, die vom Leben nicht so begünstigt sind, hätten endlich mal einen Grund, sich über schlechte Spiele zu freuen, frei nach dem Motto: Euer Verlust – unser Gewinn!

Wär doch eigentlich viel sinnvoller, als die Siegprämien noch viel höher anzusetzen.

Und allein für die Ehre spielen sie ja ohnehin schon lange nicht mehr –

Immerhin will ich nicht verschweigen, dass es hier in „MertesHeimat (Pattensen liegt gleich um die Ecke) die „Per Mertesacker-Stiftung“ gibt.

Nun also, ist doch ausbaufähig – meine Idee!

Das Wetter ist schuld!!! 12. Juni, 2008

Posted by Rika in aktuell, Sport.
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Trübe, kalt, regnerisch, ausgesprochen unerfreulich!

Ja, und die Kroaten, die mögen das Wetter! Die haben das trainiert – haben sie gestern selbst gesagt!

Wenn ich hier bei mir aus dem Fenster schaue, wundere ich mich gar nicht, dass „wir“ verloren haben, bei dem Wetter!!! Schlägt einem doch aufs Gemüt, so ein grauer Tag. Wie soll man da Spielfreude aufbringen … vom Spielwitz ganz zu schweigen, und Rennen macht auch keinen Spaß, bei dem Wetter, näää … die armen Fußballspieler … können einem doch Leid tun …

1 : 2

Sag ich doch, das Wetter ist schuld … musste die Schafskälte auch ausgerechnet jetzt dem Sommer(märchen) in die Quere kommen … und der Netzer Günter, der hat das ja alles gestern schon voraus gesehen … schlechtes Karma , der Mann … was sollen unsere Jungs da machen?

so werden wir nie Europameister!

Schade eigentlich!

Küchengeschichte . . . Kochst du schon … 9. Juni, 2008

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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… oder schraubst du noch?

Nein, ich schraube nicht!

Nicht ICH, aber …

Schon lange hatte ich mit einer neuen Küche geliebäugelt. Wie war die „alte“ doch so hässlich geworden, im Laufe der langen Jahre in Kochschwaden und Bratendunst … wie wenig funktional die Einteilung und überhaupt nicht Rentner tauglich … (sagte ich schon, dass der liebste Gatte bereits im Ruhestand weilt und auch ich nicht mehr sooo weit davon entfernt bin?) … wie Energie vernichtend der alte Kühlschrank … und überhaupt und sowieso! Als dann auch noch der Herd seinen bis dahin tadellos verrichteten Dienst verweigerte, war das AUS für die einstmals wunderbare Küche gekommen und eine neue MUSSTE her.

Schön … funktional … bezahlbar!

Wir wälzten Kataloge, lernten alle Küchenstudios der näheren und weiteren Umgebung kennen und fanden uns doch immer wieder in der fabelhaften Welt der Küchen im blau-gelben „LEBST-DU-SCHON-ODER-WOHNST-DU-NOCH?“ ein.

Modern und trendy oder Landhaus, weiß, farbig oder Holz mit oder ohne E-Geräte?

Schließlich waren auch diese Fragen weitgehend geklärt, die Küche vermessen und skizziert, der Aufmassservice in Anspruch genommen, die Einzelteile bestellt, die Lieferung geregelt und der Aufbau den geübten Händen der Profis anvertraut. Nichts stand dem neuen Küchenglück entgegen, zumal die alte Küche eine schöne neue Behausung gefunden hatte und auch das Fenster gegen ein neues ausgetauscht worden war … die Höhe der Unterschränke hatte das nötig gemacht.

(Kleiner Einschub: Es ist wie bei der Bettwäsche, die passt auch nur auf die blau-gelben Schwedenbetten, eigenwillig, diese Leute aus dem hohen Norden!)

Dann kam sie, die Küche, und mit ihr zwei wackere Handwerker. Die schraubten und bauten, hängten auf und schoben zusammen und hast du nicht gesehen, waren sie fertig!

Fast!

Es stellte sich nämlich heraus, dass der professionelle Aufmassservice eine der Arbeitsplatten zu kurz und den Platz für die Oberschränke zu großzügig bemessen hatte!

Macht nichts!

Neue Arbeitsplatte und andere Oberschränke bestellt, in 5 – 6 Wochen, meinten die freundlichen Handwerksleute, würden die richtigen Schränke samt passender Arbeitsplatte nachgeliefert und montiert. Zum Glück funktionierten Herd, Spüle und Spülmaschine einwandfrei und die zu kurz geratene Arbeitsplatte wurde solange provisorisch eingebaut – nicht ohne den Hinweis, doch sehr vorsichtig mit Wasser zu sein, damit die zweite Platte an der Nahtstelle ….

… nicht aufquelle!

Genau das hatte sie aber gut 7 Wochen später getan! Immerhin, die Oberschränke passten wie angegossen! Die mit gelieferte Arbeitsplatte war auch lang genug – nur konnte sie wegen des Quellvorgangs nicht eingebaut werden. So musste auch die zweite Arbeitsplatte  neu angefertigt werden.

Etwas enttäuscht

waren wir schon, aber hoffnungsvoll, dass die endgültige Fertigstellung der Küche beim dritten Anlauf gelingen würde.

Der war heute – ziemlich genau 4 Monate nach dem Bestellen der neuen Küche!!!

Die freundlichen Tischler erschienen – wechselten eine fehlerhafte Tür aus und fragten, wo denn die ursprünglich einzubauende Arbeitsplatte sei, sie hatten lediglich die neu angefertigte zweite Platte dabei.

Nachfragen ergaben, dass die Platte, die vorsorglich beim letzten Mal zwecks schonender Einlagerung unter Profibedingungen mitgenommen worden war, irgendwie nicht mehr da war …. und neu bestellt werden muss!

Aller guten Dinge …!

Eben NICHT!!!

Und vielleicht kann die Küche ja doch noch vor dem Ende der Europameisterschaft ….

Aber mein neuer Herd ist wirklich ganz fantastisch und kocht und kocht und kocht …

Nein, ICH koche nicht! Ich bin ganz relaxt!