jump to navigation

„DURBAN … 30. Juli, 2008

Posted by Rika in aktuell, islam, israel.
Tags: ,
1 comment so far

reloaded“

überschreibt Liza einen Blogeintrag, den ich hier verlinke, weil ich es einfach nicht so gut sagen könnte, aber doch auf die Aktion aufmerksam machen und sie unterstützen möchte.

„Wer sich dem folgenden Aufruf ebenfalls anschließen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Unterschriften werden per E-Mail entgegengenommen – bitte mit dem Namen, dem Beruf und dem Wohnort versehen an: boycottdurban2@yahoo.de – und anschließend auf dieser Seite in der Rubrik „Signatures“ veröffentlicht.*“

http://boycottdurban2.wordpress.com/2008/07/29/boycottdurban2-de/

Nur zu!

Advertisements

„… Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde …“ 29. Juli, 2008

Posted by Rika in israel.
Tags:
add a comment

Neulich las ich bei „Ansar News“

einen dort eingestellten Text Uri Avnerys, der den Vers 5 aus Psalm 137 zum Anknüpfungspunkt seiner in bekannter Diktion geschriebenen Kritik an der „Vereinnahmung arabischen Landes“ durch jüdische Zionisten macht:

„Vergesse ich dich, Jerusalem, so verdorre meine Rechte,

meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben,

wenn ich deiner nicht gedenke,

wenn ich Jerusalem nicht meine höchste Freude sein lasse.“

Es liegt mir nichts daran, Avnerys Text zu kommentieren, seine Einstellung ist bekannt und ich werde niemanden, der ihn als „Kronzeugen“ zur Legitimation seiner eigenen antiisraelischen Haltung zitiert, mit meinen Argumenten von dieser Haltung abbringen, es wäre pure Zeitverschwendung …

… wobei es mir schon gefallen würde, ihnen, den ewigen Nörglern und Dauerempörten die biblisch beschriebenen Grenzen des dem jüdischen Volk zugesprochenen Gebietes darzulegen, demnach wäre Jerusalem Zentrum eines sehr viel größeren „Israel“ als es heute das Staatsgebiet Israels umfasst. Doch da auch das nur Wasser auf die Mühlen sowohl fanatischer christlicher Fundamenttalisten wie ihrer Gegner gleichermaßen wäre, erspare ich mir dieses Unterfangen.

Nein, ich möchte mein Augenmerk auf den oben zitierten Vers aus Psalm 23 lenken:

„… Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde …“

Oft, wenn es mir schlecht geht, gesundheitlich – physisch wie psychisch -, wenn mich Sorgen plagen, wenn ich die Lasten meines Alltags spüre und meine, ihnen nicht länger gewachsen zu sein, wenn ich nachts nicht einschlafen kann, weil die Gedanken mit mir spazieren gehen und ich keine Ruhe finde, erinnere ich die wunderbaren Worte: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln …“, spreche sie laut, leise oder in Gedanken und erlebe immer wieder, dass die Realität Gottes in diesen Versen auch für mich lebendig ist und wird.

Schon vor einigen Jahren fiel mir auf, welch eine ungeheure Aussage hinter den harmlosen Worten „Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde!“ steht. Um wortwörtlich im Bild zu bleiben: Der Tisch ist gedeckt mit dem, was ich zum Leben brauche und sicher auch noch mit einigen Schmankerln, die mir Freude bereiten – das nehme ich mal einfach so in Anspruch, abgeleitet aus den Worten „mein Becher fließt über“, wie die Elberfelder Bibel übersetzt; beim alten Luther heißt es: „Du schenkest mir voll ein!“ Die Fülle erwartet mich, nicht einfach nur die Grundversorgung mit Wasser und Brot. Und in Sichtweite meines reich gedeckten Tisches lagern meine Feinde und ganz offensichtlich können sie mich nicht daran zu hindern, das, was mir „bereitet“ ist, auch zu mir zu nehmen, es sogar zu genießen. Sie müssen mit ansehen, dass ich gut versorgt bin.

Nun habe ich zum Glück keine Feinde, die mir die Butter auf dem Brot nicht gönnen würden oder die mich gar bedrohten. Aber auch diese vielen „inneren Feinde“, die darauf lauern, mir das Leben mit Vorhaltungen und Ermahnungen, mit Sorgen und Bedenken zu vermiesen, können mir nichts anhaben. Gewiss, es gibt sie, aber vor allem gibt es diesen Tisch, er steht vor mir mit allem, was ich für mein Leben benötige und ich brauche mich nur niederzusetzen und zu „essen und zu trinken“, das zu genießen, was mir bereitet ist und Sorgen und Bedenken, die inneren wie die äußeren „Feinde“ können mir nicht anhaben.

Als ich über den Avnery-Text nachdachte, fiel mir eben dieser Vers aus Psalm 23 ein, die Erfahrungen, die ich mit ihm gemacht habe und immer wieder mache …

… und ich dachte, ist das nicht auch die Situation Israels?

Umgeben von Feinden, die nur darauf lauern Israel zu schaden, ja es gar zu vernichten, erlebt es die Fülle des ganzen Lebens, „des gut gedeckten Tisches“!

Die Feinde sind da – ständig.

Aber Israels Gesellschaft wächst und blüht, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik tragen zu einem hohen Lebensstandard bei, und trotz aller Bedrohung durch terroristische Palästinenser, durch kriegslüsternde Nachbarn ist das Leben in Israel geprägt von Lebensfreude und Energie, von einer positiven Einstellung und Hoffnung.

In einem der vielen Blogs las ich neulich (dem Sinn nach) „Israels Antwort auf die Hisbollah sind die schönen Mädchen am Strand von Tel Aviv“.

„Angesichts der Feinde“ die Fülle des Leben erfahren und genießen, das, was es an Schönem und an Lebensfreude bereit hält …

… und die Fülle erfahren an allem Guten, an Geist, Wissen, Arbeit, Können, Liebe und Beziehung … natürlich gibt es auch in der israelischen Gesellschaft Arme und Kranke, es wäre dumm, das auszublenden. Doch das Lebensgefühl in Israel ist nicht das einer dem Wesen nach „armen oder kranken Gesellschaft“!

Und schaut man sich die israelischen Nachbarn an, dann sieht man die Unterschiede in Lebensart und Lebensfreude, in gesellschaftlichen Strukturen und wirtschaftlichem Erfolg, in der Freiheit des Einzelnen und der Freiheit der Gesellschaft …

„Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde, du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des Herrn lebenslang.“

Das ist die Erfahrung Davids mit der Zusage des Gottes Israels … die auch heute noch gilt.

Ich würde das Herrn Avnery gern mal persönlich sagen ….

urlaubsreif … 28. Juli, 2008

Posted by Rika in islam, israel.
Tags: ,
5 comments


Ruhige Sonnentage auf der Terrasse … was will man mehr …

…. und dann nur mal kurz in den PC schauen, lesen was andere Blogs so schreiben und innerhalb von weniger als drei Sekunden völlig entgeistert und entsetzt sein über diese Mitteilung in einem islamistischen Hetzblog!

Ich sehe darin eine Fortsetzung des islamisch-palästinensischen Terrors mit anderen Mitteln – und bin entsetzt darüber, dass sich ein europäisches Gericht auf diese Klageerhebung eingelassen hat… zumal es damit „Nachfolgetätern“ Tor und Tür öffnet!

Vor welchem europäischen Gericht kann ich eigentlich Herrn Nasrallah verklagen wegen fortgesetzter Aufforderung zu Mord und Terrorakten an unschuldigen israelischen Zivilisten, und wer nimmt meine Klage gegen Mitglieder der Hamas an, der vom Gazastreifen aus Israel mit Terror überzieht?

Hätte ich nur die Finger vom PC gelassen, mit meiner sonnigen Urlaubslaune ist es vorerst vorbei …

… und da ja ohnehin nun meine Sommerruhe vorüber ist, widme ich mich dem Text eines anderen Bloggers, der Erhellendes zum Thema Islam zu sagen hat.

Ich empfehle ihn weiter …!!!

weitersagen … 22. Juli, 2008

Posted by Rika in aktuell, israel.
Tags:
3 comments

… aus gegebenem Anlass:

Die deutsch-israelische Gesellschaft ruft zu einer Kundgebung am 22. Juli in Hannover auf:

Wir alle haben in den letzten Tagen die Fernsehbilder gesehen: Inszeniert von einer zynischen Terroristenorganisation, wurden zwei Särge an die israelischen Angehörigen übergeben, die bis zum Ende ein Fünkchen Hoffnung hatten, ihre Männer bzw. Söhne lebend zurück zu erhalten. Diese Hoffnung wurde von der Hisbollah gezielt instrumentiert um Israel genau zu dem Deal zu nötigen, der nun stattgefunden hat.

Gegen 2 tote israelische Soldaten wurden dem Libanon 5 lebende „Terroristen“ und 199 Tote ausgeliefert, man stelle sich vor, Israel müsste eine solche Zahl gefallener Soldaten entgegennehmen – es würde dies wie jede zivilisierte Nation als eine menschliche Katastrophe empfinden! Nur wer den Tod mehr liebt als das Leben, kann angesichts so vieler Toter Freudenfeste feiern. Solche Leute lieben auch Mörder wie Samir Kuntar, der zwei Menschen erschoss und noch Minuten vor seiner …

Zur Veranstaltung am
Dienstag, dem 22.07.2008, um 18.00 Uhr
in der Marktkirche Hannover laden wir ein.

Begrüßung durch Frau Pastorin Kreisel-Liebermann
Lithurgie El Male Rachamim, Andrej Sitnov,
Kantor der Jüdischen Gemeinde Hannover, Haeckelstraße

Es sprechen:
Kay Schweigmann-Greve, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Hannover
Vertreter der Landeshauptstadt Hannover (OB angefragt)
Doris Klawunde, stellvertretende Präsidentin der Region Hannover
Wolfgang Raupach-Rudnik, Evangelische Kirche Hannover
Gabor Lengyel, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover

Musikalischer Ausklang

Es wird ein Kondolenzbuch für Ehud Goldwasser und Eldad Regev ausliegen

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/moerder/

Meine Verehrung für Schalom Ben Chorin … 20. Juli, 2008

Posted by Rika in israel, judentum.
Tags: ,
3 comments

… könnte ich nicht besser zum Ausdruck bringen als mit dem Verweis auf die Seiten von Hagalil:

Der israelische Religionsphilosoph und Schriftsteller Schalom Ben-Chorin wurde am 20. Juli 1913 in München geboren. Er verstarb im Mai 1999 in Jerusalem. Sein letztes Interview führte er mit Tobias Raschke von haGalil onLine über den Dialog.

Schalom Ben-Chorin (der Name bedeutet „Friede Sohn der Freiheit“) kam als Fritz Rosenthal zur Welt und wuchs in einer gebildeten jüdischen Kaufmannsfamilie auf. Als Fünfzehnjähriger verliess er das assimilierte Elternhaus, um zeitweilig in einer streng jüdisch- orthodoxen Familie zu den Wurzeln des Judentums zu finden …

Ich habe einige seiner Bücher gelesen und sehr davon profitiert. Leider habe ich ihn nicht mehr persönlich kennengelernt – wohl aber seine Frau Avital, die als Ehrengast bei der 30-jährigen Jubiläumsfeier von „Dienste in Israel“ in Hannover (2005) anwesend war …

„TODA RABA“ Schalom Ben Chorin!

Ruhepause … 20. Juli, 2008

Posted by Rika in vermischtes.
add a comment

… eine kleine wenigstens!

In den letzten Tagen habe ich viel – zu viel – gelesen, Zeitungen, Berichte, Blogs … war wie überdreht, konnte nicht abschalten, kaum schlafen …

Heute ist Sonntag, Ruhetag … Zeit zum Atem holen … draußen im Gärtchen und einfach nur ins Grüne schauen und nicht darüber nachdenken, dass heute auch der 20. Juli ist und wie es möglicherweise so anders gekommen wäre, wenn … obwohl es ja zu dem Zeitpunkt für ein Aufbegehren gegen den Führer, seine Spießgesellen und die ihn bejubelnden und in blinder Ergebenheit ihm folgenden Zeitgenossen schon lange viel, viel   zu spät war  und die braune Ideologie längst dem Wahnsinn von Rassenhass  und mörderischer Raserei verfallen war …

„Grünzeug“ am kleinen Wasserbecken an der Terrasse …

…  die Seerosen betrachten und sich an Gottes Schöpfung freuen und alles, wirklich alles ruhen lassen …

Sie blühen in diesem Jahr besonders schön, die Seerosen im kleinen Teich … hinter im Gärtchen an meinem Lieblingsplatz …

Schade, dass ich sie nicht besser in Szene setzen kann, aber meine fotografischen Fähigkeiten sind halt arg begrenzt …

sprachlos … 18. Juli, 2008

Posted by Rika in aktuell, israel.
Tags:
23 comments

… vielen hat es die Sprache verschlagen, das Schauspiel, das die Hisbollah bei der Übergabe der ermordeten israelischen Soldaten vollführt hat… zynisch die Inszenierung, grausam für die Angehörigen, unerträglich für die, die nur einen Funken menschlichen Mitgefühls für die Trauernden empfinden.

Vielleicht ist es ja auch Katharina Sperber von der Frankfurter Rundschau so ergangen, sie fand einfach keine passenden Worte, um die Ungeheuerlichkeit zu beschreiben und flüchtete sich möglicherweise deshalb zu bekannte Redewendungen und Vergleichen, um über Unaussprechliches zu berichten …

„Biblische Szenen“, meint sie, hätten sich abgespielt, „archaische Zustände“ macht sie aus, „in den Tagen des bilateralen Körperzählens“ …

… und so wie sie es schreibt, klingt doch an, was sie ausdrücklich nicht ausspricht: Sie benutzt ein Stereotyp, weist auf einen vermeintlichen Zusammenhang religiös begründeter Motive und Mechanismen hin, diesem: „Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben um Leben“, oder eben dem „Körperzählen“, wie sie das nennt – und ist sich ganz offensichtlich nicht bewusst, dass sie sich damit eines der ältesten antisemitischen Klischees bedient, die die Kirche jahrhundertelang verbreitet hat: Juden (und damit auch die israelische Regierung) leben nach der Maxime des strafenden, rächenden, zornigen und gewalttätigen Gottes des alten Testamentes.

Jüdische Ethik, so ist doch die unterschwellige Botschaft dieses Satzes von den „biblischen Szenen“, beruht auf dem „wie du mir, so ich dir“, „haust du mich, schlag ich dich“; und es klingt so etwas wie eine Gesetzmäßigkeit an, die nicht zu durchbrechen ist und ihren traurigen Höhepunkt darin findet, dass „Tote“ ausgetauscht werden , „meine Toten gegen deine Toten“ – was spielt es da für eine Rolle, wie „schief“ das Verhältnis der „Körperzählung“ ist und dass außerdem ein paar höchst lebendige Terroristen, Mörder und potentielle Killer und Attentäter auch noch frei kommen und im Libanon frenetisch gefeiert werden?

Für Frau Sperber ist das halt „biblisch“, auch wenn die Mörderbanden, die nun frei gekommen sind, sich ausdrücklich nicht auf die Bibel, sondern auf den“Heiligen Koran“ berufen, aber das kann man vernachlässigen und vom Koran haben wir hier sowieso so gut wie keine Ahnung.

Und so gerät dann auch der weitere Kommentar Frau Sperbers vor allem zur Abrechnung mit der unfähigen israelischen Regierung und greift dann erneut und wort-wörtlich dieses Motiv von „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ auf als sie einen Ausblick wagt auf Potential und Taktik der Hisbolla und fordert:

Sie müssen isoliert werden, im Libanon und anderswo. Das braucht einen langen Atem und internationale Hilfe, beispielsweise von Europa. Politik eben, wie sie im 21. Jahrhundert gemacht werden sollte und nicht wie zu biblischen Zeiten.

Das macht mich sprachlos!

NACHTRAG:

Auf dem Höhepunkt der Bedrohung durch die RAF hat die damalige Bundesregierung eben nicht entsprechend der vermeintlich (gut) christlichen Ethik auch „noch die andere Backe hingehalten“ und sämtliche Terroristen der RAF frei gelassen als es um die Freipressung der RAF-Spitze ging. Sie hat sich zur Wehr gesetzt, wie sich jeder Staat seiner Gegner erwehren muss zum Schutz seiner Bürger. Hanns Martin Schleyer ist dabei ums Leben gekommen – es war eine schreckliche Zumutung für alle! Und dennoch gab es auch nach heutiger Einschätzung keine Alternative …

Israel wird sich seiner Feinde auch weiterhin erwehren MÜSSEN – und das ist eben kein „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Es ist ein dem 21. Jahrhundert durchaus angemessenes politisches Verhalten!

Und es wäre schon viel gewonnen, wenn die „modernen“, nicht nach vermeintlich archaischen Prinzipien handelnden Staaten DAS den Terrorbanden der Hamas, Fatah oder Hisbollah, dem Iran und seinen Vasallen ganz unmissverständlich klar machen würden : DAS EXISTENZRECHT ISRAELS IST UNATASTBAR !!!

Und jede Gewalthandlung gegen Israel und seine Bürger wird nicht länger als „Freiheitskampf“ schön geredet sondert als das bezeichnet was es ist:

T E R R O R

DEN ES ZU ÄCHTEN GILT, IMMER UND ÜBERALL!!!

Warum schweigt Claudia Roth? 16. Juli, 2008

Posted by Rika in aktuell, islam, israel.
Tags: ,
8 comments

Warum sagt sie nichts zu den Freudenfeiern der Hisbollah?

Warum hört man kein Betroffenheit-Statement der doch sonst immer und sofort und an jeder Stelle betroffenen grünen Claudia über die üblen Spielchen der Hisbollah mit den Angehörigen der getöteten Soldaten?

Und wo bleibt das Mitleid mit den Familien der Soldaten und der von Kantar ermordeten Menschen?

Es ist so seltsam ruhig … zu ruhig!

Nur wenige die Journalisten wagen es Abscheu und Verachtung für die feiernden Palästinenser samt ihres Präsidenten, für die libanesische Regierung und für die Hisbollah auszudrücken!

Nur Mut!

Würdelos und Menschen verachtend zynisch … 16. Juli, 2008

Posted by Rika in aktuell, islam, israel.
Tags: ,
1 comment so far

… „zelebrierte“ die Hisbollah heute den „Austausch“ an der libanesisch-israelischen Grenze.

Zwei von der Hisbollah entführte und getötete israelische Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev wurden gegen Mörder und Terroristen ausgetauscht.

Es steht mir nicht zu darüber zu urteilen, ob es ein „faires“ Abkommen war, auf das sich die israelische Regierung eingelassen hat oder ob der Preis zu hoch ist, der dafür erbracht werden musste, die toten Soldaten heim zu holen. Es beeindruckt mich, dass Israel selbst seinen Toten treu bleibt und das Versprechen einlöst, sie nach Hause zu holen. Vor Jahren hatte mir ein israelischer Freund erzählt, wie wichtig für ihn, wie für die meisten Soldaten diese Zusicherung ist, unter allen nur denkbaren Umständen heim geholt zu werden, nicht in den Händen der Terrorbanden bleiben zu müssen …

Umso entsetzlicher die Siegesfeiern der Hisbollah, die nachträglich noch die Würde der Getöteten besudeln!

Ich empfinde großes Mitleid mit den Familien der Ermordeten, der Soldaten, wie derjenigen, die durch die nun frei gepressten Mörder umkamen.

Ulrich Sahm beschreibt das Geschehen:

Während die israelische Seite des Grenzübergangs in Rosch Hanikra zum militärischen Sperrgebiet erklärt und völlig abgeschirmt worden war, entstand auf der libanesischen Seite plötzlich Bewegung. Ein Vertreter des IKRK sprach vor laufenden Kameras mit Vertretern der Hisbollah und dem libanesischen Geheimdienstchef. Und dann erschienen Herren im dunklen Anzug und mit Sonnenbrille. Sie trugen zwei lackierte schwarze Kästen und stellten sie vor einer Bühne mit Orchester auf den Boden. Die Bühne stand schon bereit für die Siegesfeiern der Hisbollah, in Erwartung der Freilassung fünf lebender Gefangene aus israelischen Gefängnissen. Unter ihnen ist auf der Druse Samir Kuntar, der vor dreißig Jahren mit äußerster Brutalität bei einem Terroranschlag in Naharija eigenhändig eine ganze israelische Familie auslöschte. Kuntar war in Israel zum Symbol des Terrors geworden, wegen der langen Haftzeit aber im Libanon zum Symbol des Widerstandes gegen Israel.

So wurde die Mitteilung vom Tod der Soldaten Udi Goldwasser und Eldad Regev Teil einer zynischen psychologischen Kriegsführung der Hisbollah gegen Israel. „Die Familien brachen zusammen. Sie hatten nicht mit soviel zusätzlicher Grausamkeit gerechnet“, sagt ein Angehöriger wenige Minuten, nachdem per Fernsehen die Gewissheit um den Tod der Soldaten übermittelt worden ist. …“

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen, außer der nüchternen und zugleich schmerzhaft-realistischen Einschätzung, dass sich die Hisbollah und mit ihr die sie tragenden islamischen Parteien und Staaten selbst demaskieren als ein zutiefst menschenfeindliches System, das keinerlei Achtung und Respekt vor der Würde eines Menschen hat, weder im Leben, noch im Tod…

Aber was kann man von den Anhängern einer religiösen Ideologie erwarten, die skrupellos Frauen und Kinder zu menschlichen Schutzschildern erniedrigen, junge Menschen als lebende Bomben in den Tod schicken … und die sich nicht nur nicht schämen, sondern das alles ausdrücklich und im Namen „Allahs des Barmherzigen“ tun.

—–

Nachtrag:

Lila schreibt und berichtet nüchtern-sachlich kommentierend, mitfühlend und sehr persönlich: hier und hier und hier

Niemand kann sich angesichts der „Glückwünsche“ auch nur die leisesten Illusionen über die Bereitschaft der „palästinensischen Regierenden“ machen, ernsthaft an einem friedlichen Zusammenleben mit Israel interessiert zu sein und daran zu arbeiten … NIEMAND

Sie – die Vertreter der vermeintlichen Interessen des palästinensischen Volkes und die Repräsentanten der unter der iranischen Fuchtel agierenden „Staaten“ – verdienen nichts anderes als die Verachtung aller zivilisierten Gesellschaften!

Aber dazu wird es wohl nicht kommen … zu groß ist die Abhängigkeit der westlichen Industrienationen vom Erdöl und damit auch die Erpressbarkeit durch die iranisch-arabische Allianz der Ölförderländer … Menschenrechte hin oder her!

Na also, Ahmadinedschad kann das gar nicht gesagt haben … 15. Juli, 2008

Posted by Rika in aktuell, islam, israel.
Tags: ,
3 comments

… dass Israel von der Karte verschwinden soll!

Die „sueddeutsche“ hat ja auch schon gemeint, dass das eine ganz gemeine Unterstellung ist, die man da dem iranischen amtierenden Präsidenten in böswilliger Absicht unterschieben will! Herr A. sagt zwar viel und nicht alles findet im Westen ungeteilte Zustimmung, aber diesen schlimmen Satz hat er wirklich nicht gesagt!

Geht ja gar nicht!

Woher ich das weiß und warum ich mir da ganz sicher bin?

Ganz einfach:

ISRAEL GIBT ES NÄMLICH GAR NICHT!

Stand heute in der Zeitung!

Ergo kann Herr A. auch nicht gesagt haben, dass Israel verschwinden muss. Ist doch logisch, oder?

Nun, da bin ich aber doch beruhigt, dass die Wahrheit noch ans Licht gekommen ist. Nicht auszudenken, dass man einen der angesehensten islamistischen Politiker öffentlich der Volksverhetzung bezichtigen und ihn wohl möglich deshalb als „persona non grata“ behandeln müsste. Nicht auszudenken, wie sich das auf die guten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und dem Iran auswirken würde und am Ende müsste ich glatt 2.30€ oder mehr für einen Liter Benzin bezahlen und im Winter schrecklich frieren, weil ich mir die Heizung nicht mehr leisten könnte …

Nein, ist schon besser, dass sich das nun aufgeklärt hat!

Wie und was denn genau in der Zeitung steht?

Nun ja, es ist nicht gerade auf der Titelseite der HAZ und ich habe es auch nicht bei SPON oder ähnlich wichtigen Magazinen gefunden. Aber auf Seite 2 der HAZ unter „Ausland“ liest man:

„Iran kritisiert Gespräche

Die Annäherung zwischen Syrien und Israel ist nach Ansicht des Iran „unglücklich“ und könnte gravierende Folgen haben. „Wir sagen stets, dass es kein Land Israel in der Region gibt. Dieses Land heißt Palästina“, (Hervorhebung von mir) sagte Hussein Schariatmadari, ein Berater des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei. „Deshalb ist es normal, dass wir Verhandlungen zwischen islamischen Ländern – wie Syrien oder der Türkei – und einem illegitimen, nicht existierenden Staat ablehnen.“ (Hervorhebung von mir) Ein Friedensvertrag mit Israel könne radikale Folgen für das Iranisch-syrische Verhältnis mit sich bringen.“ HAZ vom 15. 08. 2008

Na, das leuchtet mir ein. Ein Friedensvertrag mit einem nicht-existierenden Staat? Das schafft Probleme.

Wenn ich mich – nur mal so als Beispiel – mit einem nicht-existierenden Menschen unterhalte und sogar mit ihm Verträge schließe, könnte mich das ganz leicht nach „Ilten“ bringen – dort ist ein psychiatrisches Krankenhaus, in dem man sicher auch Leute behandelt, die unter Wahnvorstellungen leiden.

Wie bringt man aber einen Staat wie Syrien in „Ilten“ unter?

Eben!!!

Und deshalb ist es doch gut, dass jetzt alles ganz klar ist!

Allerdings, wenn es „Israel“ gar nicht gibt, gegen wen kämpfen dann die Palästinenser?

Und müssten die dann vielleicht nach „Ilten“ …

Ach, nein, ich vergaß … das wird nicht nötig sein …

… schließlich wollen  die Palästinenser schon seit mehr als 60 Jahren  die Juden  ins Meer treiben …