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Welch eine absurde Vorstellung … 14. Juli, 2008

Posted by Rika in islam.
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… die Idee nämlich, die Trinitätslehre wegen der möglichen Verletzung der religiösen Gefühle der Rechtgläubigen durch die UNO zu sanktionieren, und das nicht ohne Folgen für die weltweit lebenden Christen, die nun einmal nicht die religiöse Mehrheit in den jeweiligen Ländern stellen.

Absurdes Theater oder doch mehr?

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WND Exclusive


FAITH UNDER FIRE
U.N. scheme to make Christians criminals
Sharia-following Islamic nations demanding anti-‚defamation‘ law


Posted: July 10, 2008
12:00 am Eastern
By Bob Unruh
© 2008 WorldNetDaily

Dozens of nations dominated by Islam are pressing the United Nations to adopt an anti-„defamation“ plan that would make Christians criminals under international law, according to a United States organization that has launched a campaign to defend freedom of religion worldwide.

„Around the world, Christians are being increasingly targeted, and even persecuted, for their religious beliefs. Now, one of the largest organizations in the United Nations is pushing to make a bad situation even worse by promoting anti-Christian bigotry,“ the American Center for Law & Justice said yesterday in announcing its petition drive.

The discrimination is „wrapped in the guise of a U.N. resolution called ‚Combating Defamation of Religions,'“ the announcement said. „We must put an immediate end to this most recent, dangerous attack on faith that attempts to criminalize Christianity.“

Angesichts der vielen gegenwärtigen Krisenherde und Probleme , die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen

– ob Klimaveränderung, begrenzte Erdölreserven und steigende Sprittpreise, Nahrungsmittelknappheit und nachwachsende Rohstoffe, die wachsende Bedrohung Israels durch den Iran und den ohnehin allgegenwärtigen Terror islamistischer Gruppen, die Lage Sudan/ Darfurs Simbabwes oder nahezu jedes anderen afrikanischen Landes, die immer noch andauernden Konflikte in Afghanistan, Irak, China, Kolumbien oder wo auch immer sonst auf dieser schönen Erde, Entführungen von Menschen zur Durchsetzung politischer Interessen und / oder als „sicherer Einnahmequelle“ – ,

könnte das „Vorhaben“, so denn diese Nachricht nicht doch nur ein Fake oder ein übler Scherz ist, klammheimlich, beinahe im Verborgenen und ohne lauten Widerstand der davon letztlich Betroffenen in die Tat umgesetzt werden und so die Basis schaffen für die weittragende Entscheidung zur weltweiten Abschaffung der – ohnehin in muslimischen Ländern nicht gewährleisteten – freien Religionsausübung für Christen überall dort, wo Muslime sich durch die Trinitätslehre der Christen in ihren religiösen Gefühlen verletzt sehen und entsprechende Maßnahmen einklagen könnten.

Es klingt ja so harmlos und gleichzeitig ein wenig spinnert, dass man schon darum die Sache kaum ernst nehmen möchte … jedenfalls komme ich mir schon recht komisch vor, überhaupt darüber zu schreiben.

Aber wie, wenn doch etwas dran sein sollte?

In Verbindung mit einer weiteren UN-Entscheidung würden so Persönlichkeitsrechte, Freiheiten und Menschenrechte (wieder) ausgehebelt, für die so lange gestritten und gekämpft wurde, die dazu beitragen sollten, dass in einer pluralen Welt jede und jeder nach „seiner Facon selig werden kann“, dass eben kein staatlich verordnetes Konzept der religiösen Lebensgestaltung über der persönlichen Entscheidung des Einzelnen stehen darf, dass Religionszugehörigkeit, religiöses Leben, Rituale und Glaubenssätze – unabhängig von den jeweiligen „Leitfiguren“ und dogmatischen Grenzen – in die Verantwortung der persönlichen Freiheit und Einstellung jedes einzelnen Menschen gestellt und damit (nur) dem eigenen (religiös-ethisch-moralischen) Gewissen Rechenschaft zu geben ist (von Gruppenzwängen, die überall in Erscheinung treten, mal abgesehen!).

Es muss in der Freiheit des Einzelnen bleiben, religiös zu sein, die Herkunftsreligion verlassen zu können, areligiös, atheistisch zu denken und zu leben oder sich der Glaubensgemeinschaft anzuschließen, die der eigenen Überzeugung am ehesten entspricht.

Vor allem kann und darf es nicht sein, dass „Glaubensinhalte“ der Zensur unterliegen und die eine Religion über die andere entscheiden kann, was „glaubhaft und glaubwürdig“ oder gar Gott gewollt ist und was nicht.

Christen wurde und wird vorgeworfen, ihren Erkenntnisstand jahrhundertelang absolut gesetzt, Menschen gegen ihren Willen missioniert und zwangsgetauft und der halben Welt „ihre“ Sicht der Dinge aufgedrängt zu haben. Für viele der aus „purer Macht“ geschehenen Verbrechen – die fälschlicherweise im Namen des Jesus von Nazaret geschahen – hat die Kirche Abbitte geleistet, zu Recht, wie ich denke.

Und ebenso zu Recht verzichten die Kirchen heute darauf, weltliche Macht auszuüben – wenngleich ich nicht leugnen will, dass in vielen Bereichen der große Einfluß der Kirche auch auf staatliche Institutionen bis heute spürbar ist. Aber es ist keine absolute, keine absolutistische Macht mehr.

Sollen nun zugunsten eines religiösen Systems „Islam“ Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Menschenrechte aufgelöst und unter das Gesetz der Scharia gestellt werden?

Die Gegensätze und Unterschiede in den monotheistischen Religionen müssen benannt, klar gestellt und ausgehalten werden. Es gibt keinen anderen Weg, keine Gleichmachung und künstliche Harmonisierung, kein Verwischen der Unterschiede, kein Verschweigen der sich daraus ergebenden Schwierigkeiten!

Und wohin würde es führen, wollte ich als Christin ebenfalls Beschwerde einlegen und einklagen, dass beispielsweise Jesus im Islam zu einem „Propheten degradiert wird“ und ich mich dadurch in meinen religiösen Gefühlen verletzt fühle, weil man „meinem Gott“ nicht würdig und mit der gebotenen Ehrerbietung begegnet. Juden könnten sich über die „Fälschung“ in den Urvätergeschichten beklagen, wie sie im Koran gegenüber dem Tanach betrieben wird oder ebenfalls offen gegen das Christentum rebellieren, das ein so anderes Gottesverständnis hat als das Judentum! Und sicher ließen sich mühelos unendlich viele Fälle aus den abweichenden theologischen Vorstellungen konstruieren, bei denen man sich gegenseitig der Blasphemie beschuldigen und zur Rechenschaft ziehen könnte.

Wir landeten auf diese Weise wieder in vorsintflutlichen Verhältnissen, in mittelalterlich anmutenden Szenarien, in gerade erst überwundenen Religionskriegen, in der unmündigen Knechtschaft religiöser Machthaber und in der Unfreiheit des Geistes.

Wir müssen uns entschieden zur Wehr setzen gegen das Vorhaben via „Religion“, gleich welcher Art, universale Macht und Herrschaft ausüben zu wollen …

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