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Im freien Fall … 31. August, 2008

Posted by Rika in familie, Sport.
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Seien es Börsenkurse oder Absatz- und Konjunkturzahlen, die Beliebtheitsgrade von Schauspielern, die Angaben über die Glaubwürdigkeit von Politikern oder das Ansehen bekannter Persönlichkeiten – in Verbindung mit „freiem Fall“ lässt das nichts Gutes ahnen!

Nicht so der „freie Fall“, der gestern auf dem Familienprogramm stand, besser gesagt auf dem des zweiten Sohnes,

der (der Sohn natürlich!) hatte nämlich im vergangenen Jahr von Freunden, Eltern und Geschwistern zum Geburtstag einen Gutschein für einen Tandemsprung geschenkt bekommen, einzulösen binnen eines Jahres – und da demnächst schon wieder Geburtstag ist, war die Frist zur Einlösung des Sprungs beinahe verstrichen. Nicht dass der „Junge“ Angst bekommen hätte (Angst hatte lediglich die Mutter!), nein, es hatte bisher einfach nicht gepasst, mal war das Wetter zu schlecht, mal die Umstände, mal hatte man keine Zeit und mal war niemand da, der als Begleitung den sensationellen Sprung gebührend beachten konnte.

Wie auch immer, gestern war alles nahezu perfekt:

Das Wetter über Kassel-Calden traumhaft schön, die Familie vollzählig versammelt und auch der gute Freund mit von der Partie!

Morgens um 9.00h wollten wir aufbrechen – es wurde ein bisschen später, was sich am Ende sogar auszahlen sollte, verfuhr man doch bei den Fallschirmspringern nach dem Motto, wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Und so hatten wir nicht nur ausreichend genug Zeit, das Prozedere ausführlich zu beobachten, das mit diesen Sprüngen verbunden ist und „uns“ mental auf das Ereignis einzustimmen, auch die äußeren Bedingungen wurden immer besser – die anfänglichen leichten Wolken wurden zu dünnen Schleiern und wichen am Nachmittag einem tiefblauen strahlendem Himmel …

… Fallschirmtandemspringeranfängerherz, was willst du mehr!

Der „Junge“ war voller Vorfreude, die mütterlichen Sorgen verschwanden mit jeder Flugzeugladung an Fallschirmspringern, die an den bunten Schirmen hängend langsam der Erde entgegen gesegelt kamen … es waren viele, viele, bevor der „Junge“ an der Reihe war! So sahen wir freudig erregt und gespannt C.’s Sprung entgegen – der junge Mann, der für ihn als „Tandem“ ausgewählt worden war, stellte sich als weitläufiger Bekannte – weil ehemaliger Schüler der gleichen Schule – der Freundin des „Ältesten“ heraus … die Welt ist einfach klein …

und nachdem der versierte Fallschirmspringer alle Gurte, Haken und Ösen an C.’s Anzug und Gurt überprüft hatte, vergingen die letzten Minuten vor dem Aufruf zum Start damit, sich gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen – der Familie war es sehr recht, fühlte man sich so doch schon beinahe dazugehörig, zu diesem Fallschirmzirkus …

Dann rollte die Maschine heran, die die Gruppe auf 4000 m Höhe bringen sollte – für den „freien Fall“ nämlich, der ca. eine Minute dauern würde …

Die Tandemspringer, also die (unerfahrenen) „Gäste“, sind an ihren roten Anzügen zu erkennen – rechts ist C. und links neben ihm sein Tandem-Coach!

Durch die lange Beobachtungsphase wussten wir, dass es etwa 15 Minuten dauert, bis das Flugzeug die Höhe erreicht und die ersten Springer absetzt … und es dann etwa 10 bis 15 Minuten dauert, bis aus den winzigen Pünktchen, als die man zuerst die sich öffnenden Schirme sieht, das wunderschöne Schauspiel der vielen farbigen Fallschirme entsteht …. und dann die Menschen erkennt, die daran hängen und sicher zur Erde gleiten …

Und dann standen wir und starrten in den Himmel und warteten darauf, dass aus einem der Pünktchen ein gelb-grüner Schirm würde, an dem, so wussten wir, hing er nämlich, der Held dieses Tages …

UNSER Held!

Hier sollte nun eigentlich so ein Minischnipsel von der Landung aus der Videosequenz meiner Digitalkamera eingebaut werden … aber ich muss erst noch in Erfahrung bringen, wie ich das bewerkstelligen kann …

Das hätte ich ja nun beinahe vergessen zu schreiben:

Der „Held“ war total begeistert und wäre am liebsten gleich noch einmal gesprungen, und selbst ich (nicht mehr der junge Hüpfer …!) könnte es mir doch … noch … vielleicht … mit etwas Mut … vorstellen!

Und auch für uns als „Bodenbegleitpersonal“ war es ein wunderschöner Tag und ein tolles Erleben!

Die Helden zur See, 27. August, 2008

Posted by Rika in israel.
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die die mühselige Fahrt übers Meer auf sich genommen hatten, um für die Freiheit in Gaza zu kämpfen, waren leider, leider erfolglos!

GILAD SHALIT

IST IMMER NOCH EIN GEFANGENER DER HAMAS !!!

Aber vermutlich kümmert das die Freiheitsbringer herzlich wenig, ging es ihnen doch nicht um die grundsätzlichen Freiheiten der Menschen in Gaza und schon gar nicht um den Frieden im Nahen Osten, um ein gedeihliches Miteinander von Israelis, Arabern und Palästinensern, sondern darum, Israel an den Pranger zu stellen, das „zionistische Gebilde“ einmal mehr für alle Ungerechtigkeiten der Welt verantwortlich zu machen.

Da ist es nicht so wichtig, dass die Bewohner des Gazastreifens vor allem und in erster Linie von ihren eigenen Leuten terrorisiert, bespitzelt, gefangen gehalten und wenn nötig auch mal umgebracht werden.

Und natürlich ist es nicht so wichtig, dass schon kleine Kinder zu Hass erzogen werden – alles im Namen der Freiheit für Palästina, versteht sich … und verstehen die tapferen Seefahrer … bleibt doch ihrer Meinung nach den   (von ihren eigenen Leuten betrogenen und geschundenen)   Menschen nichts anderes übrig, als todesmutig gegen den übermächtigen zionistischen Feind zu kämpfen, der Gaza nun schon seit Jahrzehnten mit allem versorgt, was man fürs Leben so braucht. Und so bringen die selbsternannten Gaza-Befreier (neben Hörgeräten für Kinder, die vermutlich in Europa unverkäuflich geworden sind …???) bunte Luftballons mit für die Kämpfer von Morgen, die nächste Generation der Selbstmordattentäter! Und wäre ich zynisch, würde ich darin ein Symbol der vielen, vielen Versprechungen sehen, die die selbsternannten „Palästinenserführer“ ihren Leuten machen – Seifenblasen gleich, die zerplatzen … zerplatzen seit den Tagen vor mehr als 60 Jahren, als die arabischen Feudalherren beschlossen und verkündeten, die Juden binnen einer Woche ins Meer zu treiben!

Aber auch das interessiert die wackeren See- und Friedensfahrer natürlich auch und schon gar nicht!

Gilat Shalit hat heute Geburtstag – es ist der dritte Geburtstag in Gefangenschaft, wie die israelische Botschaft in ihrem Newsletter mitteilt:

Gilad Shalit – der dritte Geburtstag in Gefangenschaft
Gilad Shalit wird heute 22 Jahre alt. Es ist dies bereits der dritte Geburtstag, den der israelische Soldat in Gefangenschaft verbringen muss, seit er im Sommer 2006 von der palästinensischen Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen verschleppt wurde.

Die Eltern Gilads werden heute an einer Kundgebung teilnehmen, die aus Anlass seines Geburtstages am Grenzübergang Sufa stattfindet. Außerdem werden bei der Veranstaltung Miki Goldwasser, die Mutter des von der Hisbollah entführten und ermordeten Soldaten Ehud Goldwasser, Minister Ami Ayalon sowie Edna Hakani anwesend sein. Hakani wird dazu aufrufen, die Mörder ihres 2004 von palästinensischen Terroristen ermordeten Sohnes Aviv für Shalit einzutauschen.

Auch am morgigen Donnerstag werden im ganzen Land Veranstaltungen zu Ehren Shalits stattfinden, unter anderem am Rabin-Platz in Tel Aviv.

(Haaretz, 27.08.08)

(Quelle: Newsletter der Botschaft des Staates Israel vom 27. 08. 2008)

Aber auch das spielt für die Narrenschiffer keine Rolle!

„Bildungsprogramm“ Teil III … 23. August, 2008

Posted by Rika in judentum.
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Mein Erstaunen war groß als ich heute ein Päckchen aus dem Briefkasten fischte, dessen Inhalt sich nach dem Öffnen als „DAS“ Bildungsprogramm entpuppte, das Anlass zu heftiger Kritik gewesen war und über dessen „Katalog-Auftritt“ ich erst vor ein paar Tagen hier berichtet hatte …

Noch größer war mein Erstaunen als sich laut Lieferschein herausstellte, dass dieser Lieferung eine (angebliche) Bestellung vom 17.01.2008 zugrunde liegt – ich kann mich nämlich beim besten Willen nicht daran erinnern, einen derartigen Lieferauftrag getätigt zu haben, schon gar nicht bei dem Versand (pädexpress), der mir das Päckchen heute zustellen ließ … ich kaufe nämlich nahezu ausnahmslos alle meine Bücher entweder in einer meiner beiden Lieblingsbuchhandlungen vor Ort oder bei der Versandbuchhandlung des Oncken-Verlags in Kassel!

Wie dem auch sei, der im Januar / Februar verfügte Lieferstopp scheint nun aufgehoben und das Buch liegt mir vor.

Das Buch selbst ist allem Augenschein nach völlig unverändert

– und auch die beanstandete Methode zur Aufarbeitung des christlich begründeten Antisemitismus ist nach wie vor und unverändert Teil des Bildungswerkes. Dem Buch beigelegt ist aber eine 13 Blatt/Seiten starke Lose-Blatt-Sammlung, die auf der ersten Seite einen insgesamt ACHT ZEILEN kurzen Hinweis auf den Fehler auf den S. 52/53enthält, verbunden mit der knappen Bemerkung „zu unserem Bedauern“ und der Feststellung, dass die Arbeit mit Jugendlichem zu dem Thema Antisemitismus „pädagogische Sicherheit erfordert“ und nicht „ohne Einarbeitung und Sachkenntnis erfolgen sollte“.

Die Blätter 2,3 und 4 widmen sich grundsätzlichen ergänzenden „Erläuterungen zum Einsatz der Methoden“ (Bl.2) und liefern „Ergänzende Hinweise zu einzelnen Methoden“ (Bl. 3 und 4)

Bl. 5 – 9 enthalten die vollkommen neue Überarbeitung der berüchtigten „Matthäus-Passion-Methode“, die sehr ausführlich auf die „historische Situation in Judäa zu Beginn der (christlichen) Zeitrechnung“ eingeht, Bezug nimmt auf den „Ursprung des Christentums aus dem Judentum“ und die „Trennung des Christentums vom Judentum“.

Es wird in den Erläuterungen deutlich, dass die Evangelien als historisch authentische Quelle untauglich sind und die Darstellungen der Bibel über das Geschehen um die Kreuzigung Jesu auch keinem journalistischen Tatsachenbericht entsprechen. (Die Intention des NT ist ja nicht die eines Geschichtsbuches oder eines theologischen Sachbuches!)

Nach jüdischem Rechtsverständnis, so der Text der zusätzlichen Erläuterungen, kann der im NT geschilderte Prozess, in dessen Verlauf Jesus zum Tode verurteilt wurde, so nicht stattgefunden haben. Dieser Argumentation kann man mühelos folgen und sie trägt nicht unerheblich zur Entkräftung des (alten christlichen) Vorwurfs bei, die Juden hätten Christus umgebracht.

Für gläubige Christen andererseits, die im Tod und der Auferstehung Jesu Gottes Wirken und seinen Heilsplan für die gesamte Menschheit sehen und auch für sich in Anspruch nehmen, geht mit dieser Argumentation nichts von der „Botschaft vom Kreuz“ verloren.

Doch der in vielen Jahrhunderten gepredigte Vorwurf des Heilandsmordes, der zu blindwütigem Hass gegen die Juden führte und sich in Gewalttaten und Morden austobte und einem antisemitischen Rassenwahn Vorschub leistete, der zur beinahe völligen Vernichtung der europäischen Juden führte, dieser Vorwurf, das machen die Erklärungen deutlich, muss mit Entschiedenheit zurück gewiesen werden. (Das war ja die ursprüngliche Intention der Methode, die aber in ihrer Darstellung und Ausarbeitung so kläglich an ihrer Zielsetzung scheiterte!)

Die restlichen ergänzenden Blätter liefern ein gutes und ausführliches Verzeichnis der weiter führenden Literatur zu den verschiedenen Schwerpunkten des Bildungsprogramms!

Völlig klar ist aber auch, dass das Bildungsprogramm KEIN Sachbuch zum Thema Antisemitismus im herkömmlichen Sinn ist, sondern tatsächlich „NUR“ eine Methodensammlung, eine Handreichung für Leute, die, bereits am Thema interessiert, über ausreichend gute Informationen zum Antisemitismus und zur jüdischen Geschichte – und zum speziellen „christlichen Antisemitismus“ auch über Kenntnisse des Neuen Testaments und der christlichen Geschichte – verfügen,

und die reichlich Erfahrung sowohl im Umgang mit Jugendlichen und/oder Schülern, wie auch mit dem Einsatz solcher oder ähnlicher Methoden aus der Erarbeitung (selbst völlig) anderer Themengebiete haben. Für diesen Personenkreis bietet das Bildungsprogramm Anregungen, die sich mit einigem eigenen Engagement gut in die Praxis umsetzen lassen. (In etwa vergleichbar den Stundenentwürfen für Lehrer verschiedener Schulformen, die ja auch kein Lehrbuch über den INHALT der jeweiligen Unterrichtsstunden ersetzen können und die die Grundkenntnisse des Lehrenden zum Thema eines Unterrichtsentwurf voraussetzen!!!)

Es ist aber überhaupt nicht für Leute geeignet, die mit Hilfe der dargestellten Methoden erstmalig in das derart komplexe Thema „Antisemitismus“ einsteigen wollen!

Für „Einsteiger“ sind die Literaturangaben interessant – aber lesen müssten sie die Bücher schon, vermittelt sich doch auch der Inhalt eines Buches nicht über den Titel!

Passend zum Wetter … 18. August, 2008

Posted by Rika in vermischtes.
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… und ganz ohne weitere tiefschürfende Erklärung ….!

Neues zum „Bildungsprogramm“ … 17. August, 2008

Posted by Rika in Allgemein.
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Heute trudelte pünktlich zum Schuljahresanfang hier in Niedersachsen (am Donnerstag geht’s für die Schüler wieder los, wir treffen uns schon morgen) der Herbst-Katalog des Verlags an der Ruhr bei mir ein. Beim ersten Überblättern stieß ich unter der Rubrik „Geschichte verstehen – Nazis “ (S. 90 / 91) auf einen bekannten Titel:

„Woher kommt der Judenhass?“, versehen mit dem Aufdruck „NEU“.

Und sofort fiel mir natürlich die Diskussion zu diesem „Bildungsprogramm“ wieder ein, die sich besonders an einem methodisch-didaktisch äußerst misslungenem Vorschlag zur methodischen Aufarbeitung des christlich begründeten  Antisemitismus entzündet hatte. (Siehe auch das recht dürftige Eingeständnis des Autorenteams dazu!)

Online konnte ich leider das „NEU“ des Bildungsprogramms nicht erforschen, der Titel ist noch nicht „neu“ eingestellt ist. Und so bin ich gespannt, wie die umstrittene Passage „NEU“ oder vielleicht auch gar nicht im Bildungswerk auftaucht …

Der Katalog jedenfalls ist aktuell!

Interessant ist die Seite 91 dieses Katalogs, listet sie doch weitere Arbeitsbücher auf, die in ihren Titeln allseits bekannte Klischees wiederholen, beispielsweise: „In Auschwitz wurde niemand vergast“, und in diesem Fall das bei den alten und neuen Volksgenossen ohnehin ziemlich virulente und gegen Aufklärung resistente Vorurteil bildlich unterstrichen mit einer Darstellung des Gröfaz, Kindern freundlich zugewandt. Ein wirklich nettes Titelbild!

Da hilft es (mir) auch nicht, dass im Untertitel steht: „60 rechtsradikale Lügen und wie man sie wiederlegt“ und das Buch 1998 den Preis „Das politische Buch“ der Friedrich Ebert Stiftung erhielt …

Ich frage mich, ob die Leute noch nie etwas von dem Phänomen gehört haben, dass der erste Eindruck sehr nachhaltig ist und der eines Titelbildes eben auch!

… Aber vielleicht bin ich wie die überempfindliche Prinzessin auf der Erbse …. nur dass es eben nicht um Erbsen geht …

… die einem den Schlaf rauben!

Die Fisch-Quiche … 14. August, 2008

Posted by Rika in aus küche und keller, familie.
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… die uns meine Schwägerin am vergangenen Wochenende kredenzte, war so lecker, dass ich sie unbedingt weiter empfehlen möchte …

nein, nicht die Schwägerin …

(aber warum eigentlich nicht, sie ist eine wunderbare Gastgeberin!!! Liebe Grüße an DICH, Frau Schwägerin!)

… die FISCH-QUICHE … (schöner Zungenbrecher zum Gaumenschmaus!)

Nun denn, hier das Rezept:

Für eine 26er Springform benötigt man
200 g  Mehl
100 g  Butter
1/2 Tl Salz
1   El Wasser

Die Zutaten zu einem glatten Teig kneten.
Den Teig 2 Std im Kühlschrank ruhen lassen,
anschließend etwa 4 mm dick ausrollen,
Boden und Rand der Springform damit belegen.
Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel
einstechen.

Belag:
1-2 Lachsfilets
Krabben,
Flusskrebsschwänze / Garnelenschwänze
(die Menge dafür nach Lust und Geschmack)

Die Lachsfilets in Stücke schneiden und
damit, zusammen mit den Krabben und
Flusskrebsen / Garnelenschwänzen,
den Teigboden belegen.

3     Eier
1/4 l Sahne
1 Pr  Pfeffer (weiß und gemahlen)
125 g geriebenen Emmentaler
miteinander verquirlen und über den
Belag geben.

30 Minuten bei ca 200° backen!

Meine Schwägerin hat dazu einen schmackhaften jahreszeitlichen Salat aus Tomaten und Paprika gereicht und einen feinen trockenen Weißwein angeboten …

Köstlich …

Dank und Lob nach xxx!

(Wir haben nämlich das Wochenende nicht nur bei den Fischen und der Kröte im häuslichen Garten verbracht, aber das ist eine andere Geschichte…)

Das Besondere im Alltäglichen … 13. August, 2008

Posted by Rika in vermischtes.
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… „erfahren“…!

Ich höre immer, nein, meistens den „Deutschlandfunk“ wenn ich auf meinen Besorgungsfahrten hierhin und dorthin unterwegs bin.

So auch heute … beladen mit Obst und Gemüse, Waschmittel, Nudeln, Schokolade, Kaffee, Quark und Sahne zurück zum Auto, Einkaufskorb abstellen, Motor anlassen, Radio anstellen …

… und in eine Sendung des Büchermarktes geraten … den „Rest“ des Beitrags über Jünger und Heidegger hören und dann den über

Else Lasker-Schüler ,

genauer gesagt eine Kurzbiographie und den Bericht über den neu herausgebrachten „Briefband„, der die Werkausgabe, an der seit 1996 gearbeitet wird, entscheidend erweitern wird…

… und eintauchen in eine andere Zeit, eine andere Welt …

und zu Hause Nachlese halten … aus dem Band „Hebräische Balladen“, Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000:

An Gott

Du wehrst den guten und den bösen Sternen nicht;

All ihre Launen strömen.

In meiner Stirne schmerzt die Furche,

Die tiefe Krone mit dem düsteren Licht.

Und meine Welt ist still –

Du wehrtest meiner Laune nicht.

… Gott, wo bist du?

Ich möchte nah an deinem Herzen lauschen,

Mit deiner fernsten Nähe mich vertauschen,

Wenn goldverklärt in deinem Reich

Aus tausendseligem Licht

Alle die guten und bösen Brunnen rauschen.

*****


Hass, ganz hässlich … 12. August, 2008

Posted by Rika in islam.
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…. vor einigen Tagen las ich über die Tag-Surfer-Funktion einen Artikel, der so von Hass erfüllt war, wie ich es nie zuvor in den Blogs gelesen hatte … Hass vor allem gegen Juden und gegen Israel gerichtet … eine blindwütige Form des Antisemitismus, die ich einfach nicht so stehen lassen wollte.

Über die Kommentarfunktion zu dem Artikel kündigte ich an, bei WordPress Beschwerde gegen den Blog wegen antisemitischer Statements einreichen zu wollen und eine Anzeige gegen den „Autor“ aufzugeben.

In einem weiteren „Beitrag“ wettert der „Autor“ in gleicher übler Art und Weise gegen Christen, hasserfüllt in Inhalt und Wortwahl …

Heute nun erhielt ich eine E-Mail des „Autors“:

NA, HAST SCHON WAS ERREICHT DU GOTTVERFLUCHTER SATAN.
HIERMIT VERFLUCHE ICH DICH GANZ PERSOENLICH ZUM TOTALEN VERRECKEN.
Wer die Wahrheit hasst, der ist verflucht in Ewigkeit.
Der Heilige Logos hat gesprochen.

Der „Heilige Logos“ ist vermutlich ein Mensch, der dringend der Beratung und Therapie bedarf … liest man seine  „Ergüsse“  im Blog, die ich hier weder wiedergeben noch verlinken möchte.

Beißende Kritik, Sarkasmus, Ironie, Hohn, Spott, ja sogar Aggression und Drohgebärden gehören – neben den interessanten Diskussionen über diverse Themen und Fragestellungen – offenbar zur Blog-Landschaft, wie ich im Laufe meines ersten Bloggerjahres feststellen konnte … was mich einiger Illusionen hinsichtlich der von mir vermuteten, allgemeinen Lauterkeit der Blogger beraubte …

Nun ist jedoch niemand gezwungen, alle Möglichkeiten der bloggenden Selbstdarstellung in Erfahrung zu bringen…

und ich werde mich hüten, die Blog-Sphäre auszuloten …

ich möchte auch nur ungern dem „Heiligen Logos“ wieder begegnen oder seinen Brüdern, den Hasspredigern von der Grünenfahnenfraktion der gabriel’schen Einflüsterungen …

Will ich einfach nicht …

Basta!

Wochenend und Sonnenschein… 7. August, 2008

Posted by Rika in vermischtes.
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hoffentlich!

Ich mache eine kleine schöpferische Pause im Gärtchen …

… am Teich mit Fischen, Seerosen und Kröten …

„Tränen und Träume“ … 7. August, 2008

Posted by Rika in Sport.
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… hatte die ARD gestern Abend einen Betrag getitelt, der uns mit hinein nahm in die harte Schule der Turnerinnen und Turner!

Er hat mich zum Weinen gebracht …

Und in Wut versetzt …

Jüngste Kinder von ehrgeizigen Eltern getrieben werden einem unbeschreiblichen Martyrium an Geist, Körper und Seele ausgesetzt!

Kinderarbeit ist nichts dagegen … nichts gegen die entsetzlichen körperlichen Anstrengungen und Qualen, nichts gegen die menschenverachtende psychologische Terrorisierung, denen die Kinder ausgesetzt sind, nichts gegen die Entwürdigung dieser kleinen Menschen, die, noch nicht einmal im Schulalter, schon einem strapaziösen Arbeitstag ausgesetzt sind, den ICH so nicht aushalten würde!

Eigentlich, denke ich, müsste man die Kaderschmiede der chinesischen Turnwunderkinder wegen fortgesetzten Verbrechens gegen die Menschlichkeit anzeigen.

So kann und darf man nicht mit Kindern umgehen – weder die Eltern, die keinen Hehl aus ihren hohen Erwartungen an die Kleinsten machen, noch die Trainer, die aus kleinen Kinder seelisch zerstörte „Gummimenschen“ machen.

Der eigene Wille der Kinder wird gebrochen und neu ausgerichtet auf ein einziges Ziel: zu siegen!

Kein Lachen in den Gesichtern, nicht einmal ein Lächeln! (Das wird aber permanent von den Trainer gefordert: „Du musst lächeln, denk an das Lächeln!)

Dafür Tränen und Augen voller Angst und Schmerz!

Wieviele dieser Kinder werden wirklich „siegen“ und wie vielen wird das Leben nur bitter sein?

Und NICHTS darüber im Kommentar des Filmbeitrags, nur sachliche Berichterstattung.

Das macht mich wirklich fassungslos!

Im Gespräch über den Beitrag wunderten wir (mein Mann und ich) uns darüber, mit welcher Offenheit das alles aufgezeichnet wurde und wie selbstverständlich Training und Anspruch offenbar für die erwachsenen Beteiligten war …

… und wir erinnerten uns daran, dass vor 70 Jahren auch noch gelobt wurde, „was hart macht“ und vor 50 Jahren schulischer Drill noch eine Selbstverständlichkeit war, gegen die kaum jemand aufmuckte …

Vermutlich werden auch alle anderen Sportler in China in dieser Weise trainiert … und vermutlich in vielen anderen diktatorischen Ländern auch.

Ich mag nicht an die vielen zerbrochen jungen Menschen denken, die die Norm nicht schaffen, die niemals zum Olypiakader gehören werden, nicht einmal zum Auswahltraining zugelassen werden und auf der Strecke bleiben mit dem bitteren Gefühl, versagt zu haben …

Olympia … nein, danke!