jump to navigation

silvester … 31. Dezember, 2008

Posted by Rika in aktuell.
add a comment

schon in silvesterstimmung bei den freunden in nordhessen … draußen wunderbares sonniges und kaltes winterwetter … wandern ist angesagt … kurz und knackig … so will es die tradition und so macht es spaß… die freunde sind schon unterwegs … triefnase, wattekopf, wackelknie und unentwegter ratterhusten (immer noch) … es ist besser für mich, auf das winterliche vergnügen mit den freunden da draußen zu verzichten … dafür schnell mal am fremden pc in den blog geschaut … lila gelesen …. ihre beiträge seit gestern … und von ruths situation erfahren … und denken an ruth in beer sheva … ihre nachbarn, arbeitskollegen und freunde … denken an die leute in mefalsim – von dem kibbuz aus sieht man die skyline von gaza und von gaza aus kommen die raketen … denken an die menschen dort unten in israel … in gaza …  im westjordanland … auf frieden hoffen … um frieden beten … osse shalom bim-romav …

und  hier silvester feiern …

 

EIN GUTES JAHR 2009 – Friede und Segen wünsche ich allen, die hier lesen …

Advertisements

Weil ich es nicht selber kann … 28. Dezember, 2008

Posted by Rika in israel.
Tags: ,
2 comments

… aus Krankheitsgründen nicht und eigentlich wieder ins Bett gehöre …

hier Lilas und Ruths sachlich-ruhige und sachkundige Beurteilung einer Situation,

die wohl, wie schon so oft, propagandistisch von der Hamas „ausgeschlachtet“ wird – was in meinen Augen genauso widerwärtig ist wie ihre bekannte Taktik militärische Operationen aus „zivilen“ Stellungen heraus  zu betreiben …

Gestern habe ich mir zwischen den Husten-und Fieberattacken überlegt, wie England oder Deutschland oder Frankreich wohl reagieren würden, wenn Teile ihres Staatsgebietes unablässig von Raketen extremistischer Terror-Banden jenseits der Grenze attackiert würden … und wie sich die bekennenden Israelkritiker hierzulande dann wohl verhalten würden … aber da diese Situation ja vermutlich nie eintreten wird, bleibt das reine Spekulation … irrwitzig, wie im Fieber!

Aber Israel ist real …

die Hamas ist real …

der Terror ist real  …

der Kampf der terroristischen Hamas gegen Israel  ist real!

Die Kritik an Israel ist – so real sie uns aus jeder Zeitung, vielen Fernsehkommentaren, sogar in Gesprächen mit Freunden entgegenschläft –   irreal, irrational, irrwitzig …

Erkältungen machen einfach keinen Spaß … 28. Dezember, 2008

Posted by Rika in familie.
Tags:
1 comment so far

… schon gar nicht an Weihnachten!

Da kann man brüllenden Husten,  Triefnase, Kopfschmerzen und all die kleinen fiesen Gemeinheiten, die der Erkältungsbazillus noch so auf Lager hat,  nun gar nicht gebrauchen! Nicht das eine Erkältung überhaupt brauchbar  wäre oder zu anderen Tages- oder Jahreszeiten passender, nein, nicht wirklich, aber an Weihnachten nun gar nicht!

Die Studententochter hatte den Bazillus mitgebracht – und der schlug unbarmherzig zu.

Schon an den Tagen vor Heiligabend, die eigentlich meine ganze Schaffenskraft bitter nötig gehabt hätten, zersetzte er heimtückisch und bösartig zuerst mein Denkvermögen – ich konnte  alles nur noch wie durch Watte und sehr mühsam bedenkend auf die Reihe kriegen -, dann schwächte er Standfestigkeit und Arbeitskraft. Aber irgendwie kam ich noch über die Tage hinweg und mit den  Vorbereitungen zurecht, doch an der Christvesper nahm ich zu Gunsten der übrigen Gottesdienstbesucher schon nicht mehr teil – ich wollte einerseits die Darbietungen der Kinder und die Predigt des Pastors nicht mit meinem Husten lautmalerisch  begleiten und andererseits dem Bazillus auch nicht die Möglichkeit bieten, sich unheilvoll weiter zu verbreiten.

Am ersten Feiertag half die ganze Familie bei den notwendigen Verrichtungen  und den letzten Vorbereitungen für das abendliche gemeinsame Festessen – es war ein schöner Tag, trotz Husten und Triefnase …

In diesem Jahr hatte ich mich ganz besonders auf das große Familientreffen im Haus der Schwägerin am zweiten Feiertag  gefreut: die Schwester meines Liebsten und ihr Mann haben – wie wir (wir haben es ihnen nachgemacht) – vier Kinder, allesamt groß inzwischen und in „festen Händen“ ( verheiratet die meisten von ihnen). Kleine Enkel erfreuen das Herz und erfüllen das Haus mit Geschrei und allerniedlichstem Geplapper!

Aber in diesem Jahr musste ich zum allerersten Mal in all den langen Jahren der schönen Familientradition passen – ich konnte nicht aufstehen und schon gar nicht  fahren. So packte der Liebste die vorbereiteten Leckereien ins Auto, die  Studentenkinder dazu und auf ging es zum Familienweihnachtstreffen  – der Älteste und seine Liebste im eigenen Auto hinterher !

Hustend, nasetriefend, röchelnd blieb ich allein zurück, zumeist schlafend oder im komatösen Halbwachzustand mit dem Bazillus mächtig hadernd.

Heute nun geht es langsam besser – und während die Familie einen Winterspaziergang im Schnee im schönsten Sonnenschein durch grüne Wiesen macht, sitze ich hier und schreibe und werde langsam wieder müde.

So verzichte ich auf weitere Berichterstattung über Gemüts- und Gesundheitszustand, enthalte mich aller Kommentare zum Zeitgeschehen (die verschiebe ich auf demnächst) und hoffe darauf, spätestens am Mittwoch wieder ganz fit zu sein – dann steht das nächste Treffen an.    Mit Freunden wollen wir in Kassel Silvester feiern …

Frohe und gesegnete Weihnachten nachträglich ….   Allen, die es gefeiert haben!

Advent … 21. Dezember, 2008

Posted by Rika in Allgemein.
Tags:
add a comment

Heute in der Gemeinde gesungen:

Komm in unsre stolze Welt, HERR, mit deiner Liebe Werben. Überwinde Macht und Geld, lass die Völker nicht verderben. Wende Hass und Feindessinn auf den Weg des Friedens hin.

Komm in unser reiches Land, der du Arme liebst und Schwache, dass von Geiz und Unverstand unser Menschenherlz erwache, Schaff aus unserm Überfluss Rettung dem, der hungern muss.

Komm in unsre laute Stadt, HERR, mit deines Schweigens Mitte, dass, wer keinen Mut mehr hat, sich von dir die Kraft erbitte für den Weg durch Lärm und Streit hin zu deiner Ewigkeit.

Komm in unser festes Haus, der du nackt und ungeborgen. Mach ein leichtes Zelt daraus, das uns deckt kaum bis zum Morgen; denn wer sicher wohnt vergisst, dass er auf dem Weg noch ist.

Komm in unser dunkles  Herz, HERR, mit deines Lichtes Fülle; dass nicht Neid, Angst, Not und Schmerz deine Wahrheit uns verhülle, die auch noch in tiefster Nacht Menschenleben herrlich macht.

Text: Hans von Lehndorff, 1968,  Melodie und Begleitsatz: Gerhard Schnitter, 2002

aus:  „Feiern & Loben“, die Gemeindelieder, Hänssler Verlag Holzgerlingen, Bundesverlag Witten, Oncken Verlag Kassel und Haan



Zaunkönig … 16. Dezember, 2008

Posted by Rika in neues vom gärtchen.
add a comment

Unser kleines Gärtchen ist ein Eldorado für Vögel, jedenfalls kommt es mir so vor, wenn ich – egal ob im Sommer oder jetzt in der kühlen Jahreszeit – für eine Weile das flatterhafte Treiben im Gärtchen beobachte.

Regelmäßige Besucher  sind Amseln, Drosseln, Meisen (Blau – Tannen- Kohl-), Buchfinken, Sperlinge, Rotkehlchen, Ringeltauben, Elstern, Grünfinken, Kleiber und  Zaunkönige.

Apropos Zaunkönig,

weiß jemand, warum der Zaunkönig Zaunkönig heißt? Hier wird zwar der lateinische Name erklärt (vielen Dank, das hilft mir wirklich weiter), nicht jedoch die mundartlich-deutsche Bezeichnung für diesen zierlichen Winzling.  Immerhin erfahre ich aber einiges über seinen Lebensraum und dass er verwilderte Gärtchen liebt. Na, da ist er bei uns zumindest in Teilen des Gärtchens gerade richtig.

Und ist er wirklich ein König der Zäune… ?  Und wenn ja, hat er dabei eine besondere Vorliebe für   kleine, große, hohe, geschlossene, Staketen, Maschendraht, lebende  aus verschiedenen Pflanzen, für Zäune aus Holz oder solche aus Metall, für diese hässlichen Dinger aus dem Baumarkt, die an Stuttgart Stammheim denken lassen  oder an „my home is my castle“?

Aber wozu braucht ein Zaunkönig überhaupt einen Zaun? Er kann doch mühelos über alle Grenzen hinweg und jeden Zaun missachtend fliegen wohin er will und sich dort niederlassen, wo es ihm gefällt?

Nett ist die Geschichte zur Klärung der Namensgebung, die ich hier fand. König der Vögel, wollte er also sein, der kleine Kerl!  Und mit List und Tücke wäre es ihm ja auch fast gelungen, folgt man dieser Erklärung.

Könnte man sich aber ernsthaft einen Zaunkönig im Bundestag vorstellen, ich meine, so als Sinnbild für die Größe und Herrlichkeit des Staates aller Deutschen?  List und Tücke als staatstragende Tugenden,  nein, das passt nun wirklich nicht zu unseren politischen Vertretern, die doch  immer und ausschließlich nach Recht und Gesetz vorgehen … … so sollen wir’s jedenfalls glauben!

Ein Adler wurde in unserem Gärtchen jedenfalls  noch nie gesichtet, wohl aber schon ein richtig gefährlicher Raubvogel: ein Trumfalke hatte sich vor einiger Zeit in der Eberesche nieder gelassen, hatte dann aber doch entschieden, dass das Gärtchen zum Jagdrevier nicht tauge und war wieder verschwunden.  Ab und zu schaut ein Eichelhäher vorbei und im Sommer kam öfter ein Specht zur Besichtigung des vorhandenen Baumbestandes, der, wie ja bekannt, aber sehr überschaubar ist und den Specht nicht zu weiteren Aktivitäten einlud.

Mir ist das schon ganz recht, Meisen und Rotkehlchen passen schon von der Größe her viel besser zum Gärtchen, nur die Dompfaffen, die vor einigen Jahren das Futterhäuschen heimsuchten, die könnten gerne mal wieder vorbeifliegen… ich würde mich jedenfalls sehr freuen!

Die Vogelpopulation hat sich übrigens deutlich vergrößert  seit der Vor-vorbesitzer des Reihenhauses neben uns ausgezogen ist und seine Katze mitgenommen hat.  Schade eigentlich, das war eine nette Familie … wenn man den Kater nicht mitzählt… und so sehr ich mich auch über die zahlreichen Vögel freue … die Nachbarn vermisse ich … sehr!

PUNSCH … 13. Dezember, 2008

Posted by Rika in aus küche und keller, familie.
Tags:
add a comment

…   Winter- Weihnachtspunsch …

…  auch zum Verzehr (als Getränk!)  in der Adventszeit geeignet!

Nachdem  ja nun hier schon vom Punsch und seinen diversen klebenden und haarfestigenden  Qualitäten die Rede war,  fehlt eigentlich nur noch das Rezept zu diesem  Wundertrunk.  Aber dazu muss ich etwas ausholen:

Früher  – nein, nun kommt nicht die bekannte Weisheit, dass früher alles besser war, aber anders war früher vieles  nun doch -, früher ( die Rede ist von einer Zeit vor ca 8 -15 Jahren) also gab es einen sehr feinen Früchtetee einer bekannten Tee-Gesellschaft aus Bremen, den man, weil „lose“ im Beutel angeboten,  wunderbar einfach dosieren konnte, vor allem war er aber weder aromatisiert noch parfümiert sondern pure Natur zu erschwinglichen Preisen und im ganz normalen Handel erhältlich. Früher habe ich für den Punsch  diesen Tee zubereitet, mit Zimt,  Nelken, Piment und Ingwer verfeinert und mit einem gleichen Anteil Orangensaft ergänzt. Fertig war der Punsch!

Doch eines Tages gab es diesen Tee nicht mehr, dafür brachten die blaugeben Schweden einen Weihnachtstee auf den Markt, auch lose im Beutel und schon mit allen weihnachtlichen Gewürzen versehen. Für meinen Geschmack hatte er eine etwas zu aufdringliche Kardamom-Ingwer-Note, war aber ansonsten ganz brauchbar und als kräftiger Sud mit dem gleichen Anteil Orangensaft (SAFT, keinen  Nektar!) ergab das einen wunderbaren Punsch.

In diesem Jahr hielt ich vergeblich nach dem weihnachtlichen Schweden Ausschau! Nicht mehr im Handel.

Den teuren losen Tee aus dem gesundheitsbewussten Haus oder Naturkostladen konnte und wollte ich uns (der Schule und mir) nicht leisten.

Zum Glück hat die bekannte Bremer Tee-Gesellschaft ihren Früchtetee wieder auf den Markt gebracht, allerdings nicht „lose“,  sondern in diesen hübschen Portionsbeuteln … naja…

Für den Punsch

bereite man einen kräftigen Tee aus eben jener Früchteteemischung –  der Tee muss tief dunkelrot sein! –  und füge pro Liter Tee einen Portionsbeutel (für LITER) der ebenfalls im Handel erhältlichen Gewürzmischung hinzu, die den Glühwein zum GLÜHwein macht (Achtung, es gibt Tassenportionen und Literportionen, unbedingt beachten!) und mische zum Sud den gleichen Anteil erhitzten Orangensaft (der Saft darf nicht kochen, sollte aber gut heiß sein!), manche Menschen können auf Zucker nicht verzichten … das Süßen bleibt dann diesen Menschen überlassen.

Ein wunderbar Seele und Leib wärmendes Getränk, das man unproblematisch mit der ganzen Familie vom Baby bis zur Urgroßmutter genießen kann!

Für diejenigen unter uns, die aber unter Punsch einen Trank verstehen, der  zusätzlich die Sinne verwirrt und das Hirn umnebelt,  kann ich ein wunderbares Rezept empfehlen, dabei werden alle flüssigen Zutaten zu gleichen Teilen verwandt, ob das Maß nun  Fingerhut oder Fass sei!

Ich lernte dieses herrliche Gebräu kennen nachdem wir im Oktober vor 30 Jahren von Göttingen nach Hannover gezogen und in einem Mehrfamilienhaus gelandet waren, die Betonung liegt auf  mehr Familien !!! Es war das beste, was uns damals passieren konnte, hatten doch alle 8 Familien dieser Hausgemeinschaft Kinder, davon 4 Familien – uns mitgerechnet  –  mit Kleinkindern und Säuglingen  [unser (erstes)  Kind war beim Einzug drei Wochen alt!],  die sich gegenseitig einluden, halfen, unterstützten und mit Babysitterdiensten das Leben erleichterten!

Wir wurden alle drei zum Nikolaustag eingeladen und für die „Großen“ gab es

Nikolauspunsch

Man nehme zu gleichen Teilen einen guten trockenen Rotwein, einen nicht minder guten trockenen Weißwein, Ananassaft, einen halben Anteil Orangensaft und einen Spritzer Zitronensaft, lasse alles miteinander in einem ausreichend großen Topf heiß werden (nicht kochen!) und gebe nach Geschmack Ingwer (gehackt), Zimt (in Stangenform) und Nelken hinzu (man kann auch die Beutelchen s.o. nehmen …)

Allerdings ist an dieser Stelle eine kleine WARNUNG angebracht:

Der Nikolauspunsch ist süffig-verführerisch und  kann schon bei übermäßigem Genuß halluzinatorische Effekte hervorrufen, wie sie von dem bekannten Herrn mit den „drei fff “  – ja, genau der! – berichtet werden …

Übrigens kann man den Nikolauspunsch  auch an allen anderen kühlen Winterabenden genießen … sofern man Muße und Zeit hat und am nächsten Tag zur Not auch gaaaanz lange schlafen kann … wie gesagt, Herr Pfeiffer lässt grüßen  …

„Aberglaube“? … keine Spur! 13. Dezember, 2008

Posted by Rika in schule - kinder.
Tags:
add a comment

ICH  bin definitiv nicht abergläubig …

ABER

GLÄUBIG !!!

Nur damit das klar ist!

Nachdem ich vorgestern so enthusiastisch verkündet habe, dass in der 13-jährigen „Adventcafe-Tradition“

NOCH  NIE !!!

etwas passiert sei, muss ich heute  (gefühlt immer noch Freitag)  vermelden, dass ein mittleres Unglück  nicht verhindert werden konnte.

Zum Glück ist aber außer dem Bottich für den Punsch (siehe Bild im vorigen Post) keinem anderen ein Leid geschehen, den Bottich hat es aber voll erwischt, wie meine liebsten Schüler es wohl bezeichnen würden. In unglücklicher Verstrickung mit der Kapuze eines vor ihm sitzenden Schülers (die Details –  insbesondere zur Sitzposition des Schülers –  zu berichten erspare ich mir hier, könnte aber auf hartnäckiges Nachfragen sehr wohl Antwort geben) wurde der Bottich zu Boden gerissen und ziemlich beschädigt, so dass durchaus nicht klar ist, ob er in der nächsten Woche noch zu Diensten stehen kann oder wird. Der verstrickte Schüler wurde zu meiner großen Erleichterung nicht in Mitleidenschaft gezogen, sprich, nicht verletzt, erschlagen, verbrüht, verbrannt oder dergleichen… er hatte gleichwohl und allerdings und lediglich die Aufgabe, geschätzte 6 Liter Punsch, die sich in die Küche – respektive auf den Küchenboden – ergossen hatten, aufzuwischen und mit soviel klarem Wasser nachzuspülen, bis man die Küche durchqueren konnte, ohne am Boden kleben zu bleiben  ….  Punsch schmeckt und klebt vorzüglich und eignet sich auch als Haarfestiger, wie der betroffene Schüler aus eigener Erfahrung am Ende dieses Schultages  berichten konnte.

Die Frage, wie der Punsch in die Haare geriet, lass ich hier unbeantwortet! Es reicht die Feststellung, dass die Haare gepunscht waren…

… und der Punsch nicht gepanscht!

Und überhaupt ist (seit gestern, Donnerstag)  heute (gefühlt immer noch  Freitag, der 12. Dezember!)  zwar seit 13  Jahren Adventcafe in der Schule, aber sonst alles in Ordnung und mit der 13 hat das nichts zu tun und ich bin nicht abergläubischschsch, nö, nö,nö!

Es war halt einfach eine unglückliche Verstrickung von Bottich und Kapuze.

Das kann ja mal vorkommen!

Morgen, Kinder, wird’s was geben … 10. Dezember, 2008

Posted by Rika in Allgemein.
Tags:
1 comment so far

… genauer gesagt, ab morgen!

Dann hat wieder das „Adventcafe“  in der Aula der Schule geöffnet … es gibt zwar keine Geschenke, aber Kuchen und Plätzchen (selbst gebacken) , Kakao und Punsch,  einen Mal- und Büchertisch … Kerzen  und   Tannengrün … und  ganz viel Leben!

Heute Nachmittag sah es in der Aula so aus:

adventcafe-in-der-aula

Blick von der Aula-Küche …

dsci0009

… durch die geöffnete Tür zur Küche sieht man schon den großen Bottich für den Punsch …  (das 50-jährige Jubiläum haben wir im letzten Jahr gefeiert!) …

ankündigung-der-geburt-jesu

… die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium erzählt die Ankündigung der Geburt Jesu  – darum ja auch Advent …

….   der Büchertisch wird morgen bestückt, die Kiste steht schon bereit … mit Kinder- und Jugendbüchern aus dem eigenen Fundus, Weihnachtsgeschichten, Bilderbüchern, Kalendern und dem „Anderen Advent“ …  und mit Papier und Malblöcken und auch Mandalas zum Ausmalen und ganz vielen  Buntstiften …

Als ich vor 13 Jahren zum ersten Mal mit Schülern meine Idee zu einem „Adventcafe“  für die ganze Schule verwirklichte, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass daraus eine gute Tradition unserer Schule werden würde, zu groß war die Skepsis meiner Kollegen damals:  „Brennende Kerzen, Gebäck und Getränke  in netter Atmosphäre, glaubst du denn im Ernst, dass das gut geht …  bei unseren Schülern???

Es ging gut.

Es ging sogar sehr gut! In all den Jahren hat es weder gebrannt, noch sind andere mehr oder weniger schwerwiegende Vorfälle passiert, die man bei „unseren Schülern“  nicht einmal ungewöhnlich finden würde.

„Unsere Schüler“   sehnen sich wie alle anderen Menschen auch ein kleines bisschen nach „Ruhe und Gemütlichkeit“ würde Balou wohl sagen …  und danach, dass sie einfach mal  Schule, Mitschüler und Lehrer  in so ganz anderer Art und Weise erleben und genießen können …

Morgen werden  Schüler Kuchen und Kekse verteilen, Kakao und Punsch ausschenken und anschließend das gebrauchte Geschirr abwaschen und die Tische neu eindecken für den nächsten Tag  (bis nächste Woche Donnerstag ist das Cafe an den Schultagen geöffnet) …  und Schüler, die sich sonst vor fast jeder Arbeit drücken, sind stolz darauf, im Cafe bedienen zu dürfen … und ich bin stolz auf meine Schüler!

aufgelesen … 8. Dezember, 2008

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
1 comment so far

… und nachgedacht…

in der Broschüre des evangelisch-freikirchlichen Sozialwerks Hannover entdeckte ich in einem Artikel (S.7)  ein Zitat aus einem Buch, das den bemerkenswerten Titel:

„Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise“

trägt und von Eva-Maria Zurhorst verfasst wurde.

Nein,

denke ich, wie kann man sich auf eine Krise freuen, nö, da mache ich nicht mit  –  und außerdem,  finde ich, ist es eine Zumutung für Leute, die gerade in einer tiefen Krise stecken, sich so eine Aufforderung anhören zu müssen. Nein, auf Krisen kann man sich nun wirklich nicht freuen, es sei denn, man sei so etwas wie ein feuerlegender Feuerwehrmann, der nur glücklich ist, wenn es ordentlich brennt, damit er ordentlich mit seiner Feuerwehr durch die Gegend tatütatafahren und viel Wasser verspritzen und sich ungeheuer wichtig fühlen kann … nö,  denke ich, so ein Feuerwehrmann möchte ich eigentlich nicht sein.

Der Titel ist eine ganz schöne Provokation –  aber das Zitat,    das  entspricht  tiefen Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens gemacht habe:

„Wenn wir leise werden und aufhören, uns gegen die Krise zu wehren, dann ist sie ein heilsames Geschenk von unglaublicher Präzision. Wir müssen sie nur mit aller Hingabe studieren und ihre Botschaft wahrzunehmen lernen, dann hilft sie uns zu wachsen und weiterzugehen und lehrt uns Fähigkeiten, von denen wir nicht einmal ahnten, dass sie in uns schlummerten  …  durchgestandene Krisen führen uns zu unserer wahren Lebensaufgabe.“

Mit kleinen Einschränkungen unterschreibe ich diese Aussage.

Die erste Einschränkung bezieht sich auf den Zeitpunkt der „Erkenntnis“. Jemand, der in einer tiefen und wirklich existentiellen Krise steckt, wird das Potential, das sich daraus entfalten kann, nicht oder nur schwer erkennen können. Meistens gewahren wir erst in der Rückschau auf die durchlebten und durchlittenen Schwierigkeiten die Chance, die sich uns gleichzeitig mit der problematischen Situation   aufgetan hat. Selten nur nehmen wir in krisenhaften Zeiten schon die Hoffnung auf Neues oder gar das Neue selbst wahr.

Daraus ergibt sich die nächste Einschränkung: Es macht überhaupt gar keinen Sinn, diesen kurzen Text als „Appell“ demjenigen in den Weg zu stellen, der noch im Dunkeln, in Schmerz und Verzweifelung ist und selbst noch gar keinen Hoffnungsschimmer sieht oder schon einen winzigen Ausblick auf  auf bessere Zeiten hat.

Die dritte Einschränkung bezieht sich auf  das Resümee:    „durchgestandene Krisen führen uns zu unserer wahren Lebensaufgabe“

Das KANN so sein, das ergibt sich in vielen Fällen, aber das ist nicht zwangsläufig das sich zuverlässig einstellende Ergebnis einer Lebenskrise.  Wenn es aber gelingt, Krise, Verzweifelung, Not zuzulassen, „die Botschaft zu erkennen“, dann kann das die beglückende Erfahrung   sein:   Ich bin mir ein bisschen besser auf die Spur gekommen, habe mich genauer kennengelernt und erlebt, dass mir bis dahin unbekannte Fähigkeiten und Kräfte erwuchsen und ich einen neuen und frischen Blick auf den Sinn meines Lebens bekomme.

Und ich erfahre, dass ich nicht bei meinen alten Mustern stehen bleiben muss, dass ich „unentdecktes Land“ in mir nutzbar und urbar machen kann und mein Leben eine neue Richtung, einen neuen Sinn, einen weiten Horizont bekommen kann.

Diese Prozesse des „sich einlassen auf das Unabänderliche“, des Wahrnehmens der „Botschaft“ erfordern Geduld und Kraft, sind anstrengend und oftmals mühsam und frustrierend – aber es lohnt sich, diesen Weg zu gehen.

Ein Freund hat mir einmal in einer Lebenskrise geraten:  „Wehre dich nicht gegen den Berg, passe dich seiner Natur an.“

Ich konnte diesen Rat mit konkreten Erfahrungen, die ich  in den Bergen gemacht hatte, verbinden.  Seit mehr als 35 Jahren fahre ich leidenschaftlich gern Ski. Meistens macht es Spaß, ist Vergnügen  pur, aber manchmal gerät man in einen plötzlichen Wetterwechsel, bläst ein eiskalter Wind, Schneetreiben macht  blind, lässt  nicht mehr erkennen, wo die Piste, der Himmel oder der Abgrund ist. Es hilft aber gar nichts, mitten auf der Piste zu verharren und noch weniger hilfreich ist es, sich schimpfend und hadernd gegen Wind und Wetter zu wehren. Jeder Skifahrer weiß, dass das unweigerlich die Muskeln verkrampft und zu zusätzlichen Unsicherheiten führt.  Den Wind akzeptieren, das Schneetreiben, das einem den Atem nimmt, hinnehmen und in den Beinen den Berg „fühlen“ und achtsam sein für alles um einen herum und langsam Fahrt aufnehmen und sicher ins Tal fahren … klar ist das anstrengend, aber gibt es einen anderen, besseren Weg? (Hmm, ja, man könnte mit dem Handy die Rettung rufen … und manchmal muss man das vermutlich sogar tun!)

Manchmal braucht man tatsächlich die Hilfe eines erfahrenen „Bergführers“, der einen  sicher aus der Gefahrenzone herausbringt …

oder einen Menschen, der einem hilft, die Botschaft zu enträtseln und der Mut macht, die Krise auszuhalten, nicht dagegen zu rebellieren … damit man wachsen kann … und weiter gehen …

traurig … 6. Dezember, 2008

Posted by Rika in vermischtes.
comments closed

ein kind ist geboren

die mutter wohlauf

das kind gesund

die großeltern glücklich

die urgroßeltern glücklich

der vater unverschämt glücklich

dankbarkeit

und

DOCH

große leere

bei den

übriggebliebenen

und trauer

grenzenlos

namenlos

willkommen in dieser merkwürdigen welt, kind!