jump to navigation

Blaue Stunde auf Eis … 13. Januar, 2009

Posted by Rika in vermischtes.
trackback

„Unser“ Maschsee ist zugefroren!

Das ist nicht in jedem Jahr so – die letzten Winter verdienten diese Bezeichnung nicht einmal – aber in diesem Jahr war es endlich wieder einmal kalt genug und das Eis auf dem Maschsee wurde dick und dicker … so dick, dass der Oberbürgermeister persönlich den See frei gab für Eissportler aller Art. Schon am Wochenende hatten sich Massen auf dem Eis getummelt, die HAZ sprach von 1500000 Menschen,  aber am Wochenende war ich noch nicht fit genug für kalte Luft und kalte Füsse …

Heute aber, heute nach einem langen Schultag lud mich der Liebste ein, mit ihm die „Blaue Stunde“ auf dem Maschseeeis zu genießen. Und wirklich, es war ein ganz eigenartiger Zauber in dieser „Blauen Stunde“ auf  Hannovers zugefrorenem Haussee. (Kann man „Haussee“ überhaupt  sagen, etwa analog zu Hausberg?)

Viele Menschen sind unterwegs  …   Väter und Mütter schieben Kinderwagen vor sich her oder  ziehen den Nachwuchs auf dem Schlitten …  junge Leute spielen Eishockey auf improvisierten Felder …  Hunde rennen den Pucks nach  – oder den Schlitten der Kinder … alte Leute schlendern gemächlich über das Eis … andere laufen mit elegantem Schwung auf Schlittschuhen … Liebespaare  Hand in Hand …  ein paar Übermütige schlittern über lange Schlinderbahnen …  Einradfahrer beweisen ihr Können auf dem Eis …  jauchzende Kinder  … von Weitem das Brummen der Stadt … an der langen Promenade die Rettungswagen der Feuerwehr und des DRK –  für den Fall der Fälle …

Hinter den Bäumen am Westufer geht langsam die Sonne unter und bringt den Himmel purpur-orange zum Glühen, die Bäume mit ihren kahlen Ästen und Zweigen wie Scherenschnitte  …  dahinter  die beleuchtete Front  und das geschwungene Dach des Stadionbades und die imposante Konstruktion des ehemaligen Niedersachsenstadions, heute benannt nach einem Finanzdienstleister  (nein, für DEN mache ich hier keine Schleichwerbung!!!)  und Austragungsort der Heimspiele für Hannover 96  …  die ersten Lichter der Stadt leuchten im Norden auf, ein leichter Wind frischt  auf …

Der Glühweinstand am Bootshaus des Frauenrudervereins lockt  …  heiß und süß der Wein …

Inzwischen ist es  dunkel geworden und  langsam und vorsichtig gehen wir über den See zurück ans andere Ufer …  wo unser Auto steht…


Advertisements

Kommentare»

1. Da dräut nicht nur schlechtes Wetter … « himmel und erde - 3. November, 2009

[…] über mehrere Tage knackigen Frost haben… Hach, ich freu mich schon auf den Winter und den zugefrorenen Maschsee […]

2. Erstaunlich gelassen… « himmel und erde - 2. Februar, 2012

[…] dünne Eisschicht und wenn die Kälte noch länger anhält, wird es wohl auch wieder eine  „Blaue Stunde“ auf dem Maschsee geben. Wobei ich darauf im Interesse aller frierenden Menschen, die keine behagliche Wohnung, ja […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: