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Für Lila – oder Hannover ist nicht Duisburg … 17. Januar, 2009

Posted by Rika in islam, israel.
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dsci00061Die Uhrzeiteinstellung meiner Kamera ist noch in der Sommerzeit …  es war also erst 13.55h  … und nach diesem Bild gab die Batterie ihren Geist auf  … zu blöd!

Zur Erklärung:

„Für Lila“ , die in ihren   „Leseproben“ gefragt hatte, ob sich jemand traut mit einem Israel-T-Shirt  durch die Stadt zu laufen, bin ich heute durch Hannover gewandert.  Allerdings nur mit einem T-Shirt durch die Stadt zu laufen, dazu fehlte mir bei den eisigen Temperaturen da draußen doch der Mut – ich bin froh, dass ich endlich eine langwierige Erkältung überstanden haben -,   aber mit einer zwar kleinen (eine größere hatte ich gerade nicht zur Hand, hätte ich erst organisieren müssen)   aber deutlich sichtbaren Israelfahne (eigentlich einem Fähnchen!) an meiner Handtasche bin ich heute mehr als  drei  Stunden  durch Hannovers Innenstadt spaziert.

Es war ziemlich langweilig, weil sich niemand für mich und meine Fahnen geschmückte Handtasche interessierte, weder die Leute, die mir entgegenkamen, noch die freundlichen Damen und Herren an den Kassen verschiedener Geschäfte, die gar nicht an mir, Tasche und Fahne vorbeisehen konnten.

Also das ist nun wirklich nichts besonderes und keiner Rede wert. Israel-Fahnen im Samstagmittageinkauftrubel in Hannover  ist kein Thema, nicht mal im Bereich des Steintors, der nahezu vollkommen in der Hand türkischer und oder arabischer Geschäftsleute ist. Nein, wirklich kein Problem.

Weniger langweilig fühlte es sich allerdings an, als ich kurz nach 14.00h über den Opernplatz spazierte …  immer noch mit der Fahne …  gut sichtbar an der Tasche befestigt.

Türken und Palästinenser hatten zu einer weiteren Demonstration gegen den Krieg in Gaza aufgerufen, der Opernplatz war der Ausgangspunkt der Demo.

Hier nahm man sehr schnell von mir und meiner Tasche samt Fahne Notiz. Männer umringten mich und junge Burschen, fast noch Kinder. Was ich hier mache, wurde ich gefragt. Spazierengehen! Was das mit der Fahne auf sich habe, wollten sie wissen.  Ich zeige meine Solidarität mit Israel! Warum ausgerechnet hier, fragten sie weiter.  Mitten in das Fragespiel hinein klingelte mein Handy, mein Mann wollte mir mitteilen, dass ich nicht wie verabredet schon um 16.00h zurück sein müsse, da sich sein Termin verzögere. (Es ging um das Auto!) Und ich erklärte den Männern, dass ich erst mit meinem Mann zuende telefonieren und anschließend mit ihnen reden würde. Inzwischen hatte sich ein dichter Ring von Menschen um mich gebildet, die aber ruhig und höflich fragten und denen ich ebenso ruhig Rede und Antwort stand.

Ein Polizeibeamter kam hinzu und fragte mich ebenfalls sehr höflich und freundlich nach meinem Tun und meinen Absichten. Ich erklärte ihm, dass ich meine Solidarität mit Israel zum Ausdruck bringen wolle. Er betonte ausdrücklich, dass hier bei uns in Deutschland das Recht auf freie Meinungsäußerung gelte und ich schon das Recht habe, meine Anteilnahme mitzuteilen. Da ich mich aber in dem für die Demonstration angemeldeten und bewilligtem Bereich der Palästinenser aufhielte, müsste ich meine Fahne einstecken oder den Bereich verlassen, um nicht der Provokation bezichtigt zu werden. Einleuchtend und völlig korrekt ! Ich erkundigte mich, wie weit der Bereich gehe und ob ich am Rand stehen dürfe. Selbstverständlich könne ich am Rand stehen.

Ich lehnte mich am Rand angekommen gegen einen Laternenpfahl und hielt eine weitere kleine Israel-Fahne vor meine Brust.  Wieder kamen Teilnehmer der Demo zu mir und stellten sich so mit ihren großen Fahnen neben mich, dass diese mir von allen Seiten um den Kopf und ins Gesicht wehten. Ich zog eine der Fahnen herunter  – sehr zum Missfallen des Fahnenträgers. Kleine Jungen pöbelten mich an, beschimpften mich als Schlampe, fragten, ob ich keine Hobbies habe und ob mir zu langweilig sei und warum ich die Fahne der Kindermörder hoch hielte.  Und wieder kam ein sehr freundlicher Polizist und bat mich, die Straßenseite zu wechseln. Das tat ich auch, wurde aber weiterhin von den Demonstranten auf der anderen Straßenseite beschimpft.

Junge Kerle mit Fahnen kamen von der anderen Straßenseite auf mich zu, wurden aber sofort von ihren Ordnern zurück beordert. Die Organisatoren waren sehr darum bemüht,  Kontrolle und Ruhe zu bewahren, trotz aller martialischen Rufe und Sprechchöre. In Deutsch skandierte die Menge: „Kein Krieg in Gaza!“  und  „Stoppt das Massaker an den palästinensichen Kindern!“  In die deutschen Parolen mischten sich türkische und arabische – so jedenfalls meine Vermutung, ich bin beider Sprachen nicht mächtig und kann darum dazu nichts sagen, erkannte lediglich aus dem Sprachengewirr das berühmte „Allah u….!“

Als sich der Demonstrationszug in Bewegung setze um durch die Innenstadt zu marschieren, wurde ich abermals von der Polizei aufgefordert, meinen Standort zu verlegen und mich mehr in den Hintergrund zurückzuziehen. Das tat ich natürlich. Zwei junge Beamte blieben ständig in meiner Nähe.  Einige Passanten nickten mir freundlich zu, ein älterer Herr gesellte sich zu mir, fragte, ob ich denn keine Angst hätte – nein, habe und hatte ich nicht! – türkische Taxifahrer am Taxenstand neben mir beschimpften mich als „Kindermörder“.

Sonst war alles friedlich – Gott sei Dank!    Die Demonstranten zogen weiter, ich ging langsam zurück zum Auto, immer noch mit meinen Fähnchen … muss aber gestehen, dass ich – je weiter ich mich von der Demo samt Polizei  entfernte -, nun doch unsicher wurde und leichte  Sorge hatte, einer der Bärtigen würde mir folgen … hatte mich doch ein grimmig dreinschauender älterer Herr – der offensichtlich mit der Demo zu tun hatte – während der ganzen Zeit am Opernplatz nicht aus den Augen gelassen!

Liebe Lila,

man kann in Hannover mit Israelfähnchen spazierengehen …

und

HANNOVER  IST  NICHT  DUISBURG

oder auch

die Polizei ist lernfähig und schützt die Rechte ALLER Bürger ….

NACHTRAG

…  und sei es (auch nur)  dadurch, dass man den Frieden gefährdenden Bürger höflich bittet von der Bordsteinkante zurückzutreten …  und vier Meter weiter nicht ganz  so augenfällig sein Recht wahrzunehmen und „Flagge zu zeigen“ …

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Kommentare»

1. ente - 17. Januar, 2009

Hochachtung Rika! Gunther

2. yael1 - 17. Januar, 2009

Klasse Rika.

Aber trotzdem ist es interessant, dass du immer wieder gebeten wurdest woanders hinzugehen und der Mob dich ungehindert von der Polizei bepöbeln könnte.
In Berlin hat man die fanatischen Linken, die neben uns mit ihren Plakaten waren, nicht verscheucht.
Frage mich daher schon, ob hier nicht doch ein Doppelmaß zur Anwendung kommt?!

3. Marlin - 17. Januar, 2009

Ja, schön gemacht.

4. zimtapfel - 17. Januar, 2009

Hut ab! Ganz ehrlich, ich hätte mich das dieser Tage nicht getraut. Nicht ganz allein jedenfalls.

5. grenzgaenge - 17. Januar, 2009

danke fuer den beitrag und deinen mut, rika 🙂

6. Danke an Rika ! « grenzgaenge - 17. Januar, 2009

[…] an Rika ! 17 Januar 2009 at 19:53 | In Fremde Federn | rika berichtet in ihrem blog von einem mutigen experiment […]

7. Perry - 17. Januar, 2009

Das nenn ich „Arsch in der Hose haben“

Reespect

8. Rika geht spazieren « Letters from Rungholt - 17. Januar, 2009

[…] Rika geht spazieren Januar 17, 2009, 23:57 Posted by Lila in Bloggen. trackback und ich danke ihr dafür. […]

9. Lila - 18. Januar, 2009

Danke Rika, Du bist verlinkt 🙂

Sehr interessant. Ich bin froh, daß der Polizist höflich war und Du weiter keine Probleme hattest, außer mit den Beschimpfungen. Das ist natürlich fies.

Daß sie Dich als „Schlampe“ beschimpft haben, entspricht leider genau dem Stereotyp – daß die Ehre einer Frau in manchen Kulturen in erster Linie ihre Geschlechtsehre ist und eine Beschimpfung darauf Bezug nimmt.

10. kickass.log » Blog Archive » Courage in schlechten Zeiten - 18. Januar, 2009

[…] Rika geht mit einer Israel-Fahne in Hannover spazieren und das scheint in diesen Tagen ein Problem in Deutschland zu sein. Wo auch immer Sympathisanten Palästinas in der Nähe sind, regieren Intoleranz und Agression. Kindermörder schimpfen sie jeden, der sich mit Israel solidarisiert. Dabei haben sie selbst unzählige Kinder und Frauen auf dem Gewissen, nicht zuletzt Dank der grausamen Effektivität von Selbstmordanschlägen auf die Zivilgesellschaft Israels. Sie sind sich nicht mal zu schade, ihre eigenen Kinder mit Sprengstoffgürteln zu versehen und diese und damit auch ihre Zukunft in blindem Hass zu opfern. […]

11. Mia - 18. Januar, 2009

Von Lila hier auf diesen Blog gekommen: Danke für Deinen Beitrag und Respekt für Deinen Mut. 🙂

12. eran - 18. Januar, 2009

Aller Achtung und Kol Hakavod…

Aber pass auf dich auf. Man weiß nicht was sich für Gewalttäter noch unter den Mob befindet.

Erschreckend, wie eine neue Generation des Hasses durch die Eltern erzogen wird. Das ist reiner Kindermissbrauch…

13. WoW - 18. Januar, 2009

So, wie man dich erzogen hat! Mit dem Unterschied, dass du mit Liebe bei der Besatzer-Armee warst. Du „HerrenMensch“!

14. mischpoke - 18. Januar, 2009

Liebe Rika, wauh Hut ab, ich bewundere Dich. Liebe Grüsse und Shavua tov von uns aus Schweden. Liebe Grüsse Anneka

15. Stefanie - 18. Januar, 2009

In FFM gesellten sich zwar am Rande, aber doch unter die Teilnehmer, Personen mit sehr großen Hamas-Flaggen. Nicht weit entfernt, man hörte die Sprechchöre „Tod Israel“ fand eine Gegendemo statt. Ähnliches wurde mir aus anderen Städten berichtet.

Es ist ein Messen mir zweierlei Mass und nicht hinnehmbar, dass pro Israelische Gegendemonstranten deshalb rein vorsorglich verschwinden bzw. zurückweichen müssen. Ich habe nicht der Polizei den Vorwurf. Die muss schützen und kann nicht riskieren, dass einem pro Israelischen Demonstranten etwas passiert. Es unsere Gesellschaft die aufstehen muss und brüllen muss, dass akzeptiert werden muss, dass sich Gegendemonstranten versammeln. Es ist einfach nicht hinnehmbar, dass das friedliche Äußern einer Gegenmeinung behandelt wird, wie eine unzlässige Provokation, weil sich die einen Meinungsträger darauf berufen. De fakto ist damit das Äußern der Gegenmeinung nicht mehr frei möglich. Dies abgesehen von dem Punkt, dass Gewalt – auch nur durch Drohgebärden – bekämpft werden MUSS. Es kann nichts ein, dass dies in unserem Staat wie es aktuell passiert, „faktisch Legalisiert“ wird.

Ich finde von daher den Bericht einfach nur traurig. Bildbild musste die pro Israel Meinung weichen und wurde von einem zu anderen Platz vertrieben.

16. Stefanie - 18. Januar, 2009

ups, ich bin müde…

sehe gerade, mein Beitrag ist etwas mißverständlich.

Messen mit zweierlei Mass: diejenigen, die sich darauf berufen, dass eine Israel Flagge eine Provokation ist, erscheinen mit Hamas Fahnen auf Pro Israel Demos. Diese Fahnenträger konnten bleiben, weil klar war, keiner wird ihnen was tun. Die Pro Israel Gegendemonstranten müssen aber weichen….

17. Manfred - 18. Januar, 2009

Toll, Rika, klasse!

Aber Deine Erlebnisse sprechen doch eine deutliche Sprache. Irgendein NPD-Stratege hat einmal geschrieben, es komme für die Nazis („aus militanter Sicht“) nicht darauf an, dass man sich selber auf der Straße frei bewegen könne, sondern, dass die Gegner das nicht mehr könnten. Genau das wussten die Djihadisten schon immer. Die Beherrschung des öffentlichen Raumes gehört zu den Islamisierungsstrategien des Djihad, seit es den Islam gibt.

18. Rika - 18. Januar, 2009

Yael, Stefanie und Manfred,

mit der Deutungshoheit der Straße, dem Messen mit zweierlei Maß und dem Beherrschen des öffentlichen Raums habt Ihr leider Recht …. das war auch in Hannover nicht viel anders als sonstwo – sieht man mal von der ausgesprochenen Höflichkeit und Freundlichkeit der beteiligten Polizisten ab …

Was wäre aber passiert, wenn ich einfach an der Bordsteinkante ausgeharrt hätte statt vier Meter auszuweichen …?

Doch ich war nicht auf Krawall gebürstet und wollte nicht provozieren, mir ging es darum meine Solidarität mit Israel auszudrücken (ich denke, die umstehenden Passanten und die Polizisten selber haben das auch so verstanden) und nicht darum, für die freie Meinungsäußerung auf die Straße zu gehen!

Das mache ich ein anderes Mal …

19. Heimo - 18. Januar, 2009

auch meine Hochachtung für diesen Akt – ich finde es wichtig Gegenzeichen zu setzen, wenn hier auf den Straßen die Mehrheit anti-israelisch demonstriert – & nach der Beschlagnahmung der Fahne in Duisburg es für viele in Israel so wirkt, als hätte sich in Deutschland seit 60 Jahren gar nichts geändert. – Wo bekommt man eigentlich diese kleinen Israel-Fahnen her? – Manchmal habe ich ja auch ein bißchen Mut…

20. Juebe - 18. Januar, 2009

Dass man nach einer anti-Hamas/pro-Israel-Demo mit einer israelischen Flagge in Berlin Probleme bekommen kann, wurde in der Berichterstattung der letzten Tage unterschlagen. Näheres hier:
http://juedisches-berlin.myblog.de/juedisches-berlin/art/297145868/Probleme-wegen-Israelflagge-auch-bei-Demo-in-Berlin

21. Stefanie - 18. Januar, 2009

Liebe Rika,

Solidarität mit Israel auf der Straße zu zeigen bedeutet in diesem Lande automatisch auch dafür einzutreten, dass man seine Meinung überhaupt sagen kann. Gebe es die Polizei nicht, weiss ich nicht, inweit das überhaupt noch möglich wäre.

In Köln mussten wir nach einer Stunde unsere Gegendemo abbrechen, weil die Polizei nicht mehr für unsere Sicherheit garantieren konnte. Das Bild war folgendermaßen: zwischen uns und einer Gruppe, der gegen Israel Demonstrierenden, war eine Mauer von Polizisten. Die Polizei hatte dann angeraten, dass unsere Gruppe mit Polizeischutz den Platz verläßt. Nach einer Stunde konnten wir de dakto keine Solidarität mehr mit Israel zeigen und bei Dir war es nur möglich, indem Du Dich von einem zum anderen Platz hast vertreiben lassen müssen.

Das darf so nicht sein! Es ist aber so in allen Städten und auch in Hannover, wie man an Deinem Beispiel sieht.

22. Netzklempnerin - 18. Januar, 2009

Wahnsinn Rika! Respekt auch von mir. So viel Mut ist leider selten und es ist schade, dass man wieder Mut braucht, wenn man in unserem Land zum Thema Israel seien Meinung frei äußern will. Umso wichtiger sind Menschen wie Du.

23. Christian Fragstein - 18. Januar, 2009

ja auch von mir herzlichen Glückwunsch und Respekt! Und auch finde ich es bedauerlich, dass man wieder Mut braucht, in real existierenden Deutschland 2009 seine Sympathie für Israel frei äußern zu dürfen. Nochmals: chapeau!

24. GrundGesetzWatch - 18. Januar, 2009

Alle Hochachtung, weiter so, ich selbst sah es in Stuttgart, daß es funktioniert, und daß man dort die Sympathie und Unterstützung der Sheriffs hat. Und was ich überraschenderweise feststellte, sehr viele kamen auf mich zu und klopften mir auf die Schulter, und kotzten sich über die Hamasfreunde aus.

@ Stefanie
In Stuttgart räumte die Polizei gestern gleich in den Ansätzen vom schwarzen Blog auf. Die gingen nach einer halben Stunde freiwillig.

Ihr GrundGesetzWatch der auf PI bloggt.

25. Dolomitengeist - 18. Januar, 2009

@Stefanie.
Danke für den Beitrag!
Auf Soldidaritskurs mit unseren deutschen Nachbarn
Gegen die Isalmisierung Südtirols
http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/

26. Apokryphe - 18. Januar, 2009

Grüße aus dem Rheinland!

Bin über verschiedene andere Blogs hier gelandet und bringe hiermit auch meine Hochachtung zum Ausdruck.

Bei Manfreds_Korrektheiten habe ich eine kleine Zusammenfassung der gestrigen Pro-Israel Demo in Duisburg gepostet.

Gut zu wissen, daß man nicht allein ist.

27. stjopa - 18. Januar, 2009

Anneka hat mir gerade deinen Beitrag gezeigt: Klasse! Und Hochachtung! Ich hätte mir das hier in Malmö nicht getraut, hier im Land der oberflächlichen Ahnungslosen!

28. Freiheit « April Showers - 18. Januar, 2009

[…] schon zu Unannehmlichkeiten oder Schlimmerem führt, sich pro-israelisch zu äußern. Was Rika getan hat, war sehr mutig; ich würde mich nicht trauen, mit einer israelischen Flagge […]

29. april - 18. Januar, 2009

Ich möchte es nicht versäumen, dir hier meine Hochachtung für deinen Mut auszusprechen!!

30. Rika - 19. Januar, 2009

Ich danke Euch für die Rückmeldungen und die Anteilnahme.

Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, aber ich hatte gestern nicht das Gefühl, mutig zu sein oder so, es war mehr eine große Selbstverständlichkeit das, über das ich schon so lange mit Leuten rede oder über das ich hier ab und zu schreibe, einfach auch zu tun:

Mich öffentlich solidarisch erklären mit Israel … und gegen Antisemitismus eintreten.
Das ist eigentlich das wenigste, was ich hier in meinem Umfeld tun kann.
Mehr sollte es auch nicht sein… die Ursprungsidee war wirklich „etwas für Lila zu tun“, die sich die Finger wund schreibt und erklärt und informiert. Ich wollte ihr zeigen, Hey, Du, ich spaziere aus Solidarität mit Dir und Deinen Leuten mit der Israelfahne durch Hannover.
Ich hatte erst am Vormittag im Internet die Ankündigung zu der Demonstration gelesen und mir überlegt, diesmal dorthin zu gehen. Bei den letzten Malen war ich noch krank und konnte nicht rausgehen.
Während meines Stadtspaziergangs habe gemerkt, dass ich gar keine Angst oder Bedenken hatte, auch auf den Opernplatz zu gehen und mich dort hinzustellen mit den beiden kleinen Fahnen … es war einfach ganz selbstverständlich!

31. Jutta - 19. Januar, 2009

Liebe Rika,
DANKE für deinen Mut!

32. Nicole - 19. Januar, 2009

Hut ab, ich waere da zu feige zu.

Nachdem ich in Kuwait einige Sprueche nach bekanntgeben meiner Staatsangehoerigkeit (Deutsch) gehoert habe, die in Richtung „Hitler, toller Mann“ gingen, glaube ich nicht, dass ich mich mit Fahne an den Rand einer pro Hamas (oups, pro Gaza) Demo stellen wuerde.
Jedenfalls nicht alleine.
😉

Das mulmige Gefuehl kann ich sehr gut nachvollziehen, nachdem ich einige Male da unten recht unhoeflichen Leuten die Stirn geboten habe und mir danach klar wurde, dass ich an sich nicht wirklich eine Chance gegen sie haette, wenn sie mir was gewollt haetten.

Ich bin froh, dass alles gut gegangen ist!

33. Joram - 19. Januar, 2009

Es ist toll, dass Rika in meiner Wahlheimatstadt den Mut hatte, die Flagge zu zeigen. Danke. Hannover ist nicht Duisburg. In Duisburg war nur Schimanski gut, sonst nichts.

Ich trage sein Jahren eine kleine blaugoldene „Chai“-Stecknadel am Revers und ich bin äußerst selten deswegen angesprochen worden. (Vielleicht deshalb, weil kaum jemand die Buchstaben „Chet“ un „Yod“ kennt. Ich trage übrigens den Pin aus Überzeugung und nicht um die Gesinnung der Hannoveraner zu testen 🙂
Allerdings habe ich keine Lust mich in Gespräche verwickeln zu lassen und ich reagiere auf die Fragen meistens indem ich sie in meiner Muttersprache antworte. Die Verdutzten lassen von mir sofort ab.

34. beer7 - 19. Januar, 2009

Liebe Rika,

vielen Dank fuer Dein Selbstexperiment! Ich weiss nicht, ob ich den noetigen Mut dafuer aufgebracht haette.

35. woelkchen - 19. Januar, 2009

Liebe Rika,

vielen Dank für Deine Solidarität und Dein Vorbild! Die Israel Fahne wird bestellt, mal schauen wann ich mich traue mit ihr nach Stuttgart zu fahren.

Viele Grüße
Woelkchen

36. rotegraefin - 19. Januar, 2009

Hallo Rika,
meinen Respekt und meine Hochachtung vor dieser gewaltfreien Demonstration. Großartig.
Vieles lag aber auch an Deiner inneren Einstellung
„Ich wollte keinen Krawall“
Das ist unbedingter Wille zum Frieden und sich einsetzen für eine gerechte Sache mit dem Respekt vor den Grenzen der Polizei.

37. Dolomitengeist - 19. Januar, 2009
38. Apokryphe - 19. Januar, 2009

am 24.01.09 wird in Bochum demonstriert – Infos hier:
http://proisraelbo.wordpress.com/

39. theomix - 19. Januar, 2009

Liebe Rika,
Nerven hast du ja. Grandios!

40. lanubana - 20. Januar, 2009

wären sie in nrw… hätte man sie an eine laterne aufgehangen…

die muslime in nrw sind nicht wie in hannover 🙂

41. curioustraveller - 20. Januar, 2009

Wow … hier geht ja richtig die Post ab … 🙂

Respekt und Anerkennung für Deinen Mut! Du hast von Einem Deiner elementaren Grundrechte Gebrauch gemacht und dabei bewußt auf den Wunsch nach Krawall und auf Hass verzichtet. Da hast du so manchem auf der anderen Straßenseite was voraus…

42. olivenstiel - 20. Januar, 2009

Liebe Rika,

ich kenne dich nicht persönlich aber möchte auf diesem Weg auch danke sagen. Ich freue mich als jüdische und (noch?) freie Bürgerin dieses Landes, dass es junge (und andere) Menschen gibt, die gegen diese Bösartigkeit des Islamofaschismus in Europa aufstehen. Ich – und hoffentlich viele weitere auch – werde mir weiterhin an Dir und denen, die es uns gleichtun, ein Beispiel nehmen. Hoffentlich werden es mehr, denn applaudieren allein reicht nicht. Wir brauchen jeden. Ahava!

43. ts - 20. Januar, 2009

ich bin wahrlich kein „Demomensch“ und so, aber bei solchen Anti-Israel-„demos“ überlege ich mir schon, mich mal etwas einzudecken!

44. grenzgaenge - 21. Januar, 2009

hallo rika,

jetzt kannst du mir endlich mal die meinung sagen, alle anderen leserInnen deines wunderbaren bloggs natuerlich auch 🙂

http://grenzgaenge.wordpress.com/2009/01/21/was-veraendern-bloggs/

herzliche gruesse,
der grenzgaenger

45. Philip - 21. Januar, 2009

Diesen Hass von den Islamisten gegen Israel finde ich wirklich furchtbar. Da muss man schon einige Jahrzehnte in der Geschichte zurück gehen, um etwas vergleichbares zu finden … meinen Respekt, dass du dich da so couragiert entgegen stellst.

Trotzdem ist in meinen Augen so eine Israel-Fahne das falsche Signal. Ich habe ein gewisses Verständnis für die Aktionen von Israel, aber gut heißen kann ich es nicht. Krieg ist eine furchtbare Sache.

46. rika - 21. Januar, 2009

Wer wird einen Krieg um der Aktion willen schon gut heißen…?
Ich bin mir aber ziemlich sicher, um nicht zu sagen ganz sicher, dass Israel seine Soldaten nicht aus purer Lust und Laune in den Krieg schickt, schon gar nicht wenn er mit so hohen Risiken verbunden ist, wie das im Gazastreifen der Fall war.
Es war doch völlig klar, WIE die Hamas taktieren würde. Ihre Strategie, vor allem Kinder, Jugendliche, Frauen und Alte als Schutzschilde einzusetzen, war doch bekannt und auch, welche Bilder diese Form der taktischen „Kriegsführung“ zur Folge haben würden und wie diese wiederum zur „propagandistischen Kriegsführung“ in den Medien weltweit ausgeschlachtet werden würden.

Die Hamas hat ihre unschuldigen Menschen von Gaza gleich doppelt missbraucht …
Das ist schrecklich genug.

Israel hat sehr genau abgewogen bevor die Soldaten nach Gaza gingen.
Ich denke, es gab keine andere Wahl …nicht nach dem jahrelangen Beschuss mit Raketen aus dem Gazastreifen und schon gar nicht in Verbindung mit dem nie aufgegebenen Ziel der Hamas, Israel als Staat nicht nur nicht anzuerkennen, sondern bis zum Ende – so oder so – mit allen Mitteln zu bekämpfen!

Und darum waren und sind die Aufmärsche der Empörten in meinen Augen auch so völlig unangemessen, treiben sie doch ein böses Spiel mit dem Mitleid und den Gefühlen einer zivilisierten Gesellschaft (die tatsächlich mit den verletzten Kindern mitleidet und mit den Angehörigen der Getöteten mit trauert), OHNE auf die Unmoral und die menschenverachtende Grausamkeit der Hamas-Strategen hinzuweisen, ja, sie, die Demonstrationsveranstalter, dulden nicht einmal den kleinsten Hinweis darauf, dass auch Israel an diesem Krieg leidet.

Meine Söhne sind alle im wehrtauglichen Alter – ich verspüre nicht die geringste Lust, sie in einen Krieg zu schicken. Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das (jüdischen) Müttern in Israel anders geht … von palästinensischen Müttern sieht man immer wieder Bilder und Filmbeiträge, in denen sie den Tod ihrer noch kleinen Kinder herbeisehnen – Märtyrer des Dschihad sollen sie werden.

Das ist mir unbegreiflich, das kann ich nicht nachvollziehen.

Es fällt mir schwer, den muslimischen Frauen, die auf der Straße um die palästinensischen Kinder weinen und gleichzeitig die grüne Fahne des Propheten schwingen und Israels Tod herbeiwünschen, das nicht als unmoralisch anzukreiden.

Israel hatte doch gar keine Alternative im Kampf gegen die terroristische Hamas

Und darum waren meine kleinen Israelfahnen genau das richtige Signal!

Das Signal der Solidarität mit Israel – und auch das Zeichen meiner Verantwortung für Moral und Menschenwürde!

47. yael1 - 22. Januar, 2009

„Und darum waren meine kleinen Israelfahnen genau das richtige Signal!“

Natürlich, Rika.

48. Philip - 22. Januar, 2009

Israel hat sehr genau abgewogen bevor die Soldaten nach Gaza gingen.
Ich denke, es gab keine andere Wahl …

Wenn du das denkst, dann war die kleine Israelfahne sicher das richtige Signal.

Wenn du aber denkst, dass es die Möglichkeit gibt, Unrecht über sich ergehen zu lassen, ohne sein Recht auf Selbstverteidigung wahrzunehmen, weil Gott dieses Verhalten segnen wird („Selig sind die Friedfertigen“), dann war es das falsche Signal.

Diesen Maßstab legen wir an niemanden an, deshalb wäre es nicht in Ordnung, diese Haltung von Israel zu fordern. Aber die Möglichkeit, auf Gewalt zu verzichten, gibt es.
Ich will für diesen Weg werben, ohne dabei jemanden zu verdammen, der sich selbst schützen und verteidigen möchte, wofür ich ja Verständnis habe. Denn ohne Vertrauen in Gott ist es überhaupt nicht möglich, anders zu handeln.

49. Dokufilm über die beiden München-Demos am 10./11. Januar 2009 Video von Amerasu - MySpace Video « Nach der Wahrheit graben - 22. Januar, 2009

[…] Bericht eines Selbstversuches – mit einer Israelfahne während einer Palästinenserdemonstration – durch die Innenstadt – in Hannover bei Rika: https://himmelunderde.wordpress.com/2009/01/17/fur-lila-oder-hannover-ist-nicht-duisburg/ […]

50. Rika - 22. Januar, 2009

Philip,
ich mag es eigentlich nicht, wenn man in Diskussionen für sich in Anspruch nimmt, zu wissen was Gott segnen wird oder nicht – ich denke, darüber zu urteilen steht mir absolut nicht zu – und Dir auch nicht!

Für mich nehme ich den Satz in Anspruch – sonst hätte ich vielleicht nicht eine Israelfahne hoch gehalten ….

Meinst Du nicht, dass Israel, das von Terror überzogen wird wie keine anderes Land, so dass die berühmten anderen Worte von der „sieben mal siebzig mal zu gewährenden Vergebung“ längst erfüllt sind, lange genug „Unrecht über sich ergehen ließ“?

Nochmals: Sage diesen Satz vom Gewaltverzicht denjenigen, die den heiligen Krieg gegen Israel führen und mit dem Anrufen ihres Gottes schon junge Kinder zu Werkzeugen des Todes machen.

Sag es ihnen, nicht mir!

51. Philip - 22. Januar, 2009

Jo, ich will nicht in Anspruch nehmen, über Gott besser bescheid zu wissen. Ich kann mich auch jederzeit irren und lasse mich gerne belehren.
Aber die Friedfertigen sind selig, sagt zumindest Jesus und ich glaube ihm auch, dass es so ist. 🙂
Ich fordere von niemandem, das auch zu glauben, es ist nur eine Empfehlung von mir.

Meinst Du nicht, dass Israel, das von Terror überzogen wird wie keine anderes Land, so dass die berühmten anderen Worte von der “sieben mal siebzig mal zu gewährenden Vergebung” längst erfüllt sind, lange genug “Unrecht über sich ergehen ließ”?

Schwer zu sagen. Meine bescheidene Meinung ist, dass man nie oft genug vergeben kann.

Nochmals: Sage diesen Satz vom Gewaltverzicht denjenigen, die den heiligen Krieg gegen Israel führen und mit dem Anrufen ihres Gottes schon junge Kinder zu Werkzeugen des Todes machen.

Sag es ihnen, nicht mir!

Denen sage ich es gerne auch, nur habe ich da (leider) die Hoffnung schon aufgegeben, so wie die vom Hass zerfressen sind.
Bei dir weiß ich, dass man sich auf einer vernünftigen Basis unterhalten kann und deshalb rede ich gerne mit dir. 🙂

52. rotegraefin - 22. Januar, 2009

Hallo Rika,
Gott segnet uns alle, weil wir seine Kinder sind. Er hat uns allerdings die Freiheit gegeben, hier in Frieden und in Freiheit zu leben oder eben in Krieg und ständiger Auseinandersetzung.
Eine jüdische Legende sagt, dass 36 Gerechte die Welt aufrechterhalten. Ich glaube um Frieden unter den Menschen herzustellen braucht es dreimal soviel. Dafür werbe ich. Ich denke Du hast mit Deinem mutigen Spaziergang schon einen Anfang in die richtige Richtung gemacht. Einfach nicht mit der Masse mit zu gehen, sondern den unbequemeren Weg des Protestes zu wählen.
1.Es ist wichtig nach den Ursachen des Unrechts zu suchen und dort auszumerzen.
2. Diejenigen zu stoppen die an dem Unrecht verdienen. (Waffen industrie) Hassprediger.
3. Das Bewusstsein zu heben für die Tatsache, wer zu Gewalt greift eine menschliche Bankrotterklärung der Vernunft abgibt. Auf beiden Seiten.
4. Sollten wir versuchen, solange kein Frieden da ist uns gegenseitig soviel Solidarität zu vermitteln, das Frieden möglich wird.
5. Gewaltverzicht sollte solange in unseren Köpfen als ein Ideal verankert bleiben damit wir jede kleine Äußerung in diese Richtung einüben können. Gewalt beginnt nicht erst bei Mord. Der Schmerz, ist auszuhalten, der jedes Mal erlebt wird, wenn erlebt wird, dass es noch nicht soweit ist und das Ziel verfehlt wurde.
@Philip
schade Du meinst es vermutlich gut, aber Du kommst mal wieder für meinen Geschmack ziemlich arrogant daher. Ich habe vergebens versucht Dich auf den Teppich des Mitgefühls zu bringen, leider hast Du dann die Gewalt und das Recht eines Hausherrn angewandt und mich von Deinem Block verbannt.
Ich wünsche Dir die Fähigkeit Deine Gefühle zu verbalisieren und nicht auszuagieren. Einmal bei Dir geblieben und festgestellt, dass meine Kommentare wehtun und dann gefragt, warum ich das tue, ständen wir heute anders da. Üb Dich mal selber in Gewaltlosigkeit, dann weißt Du wie schwer das ist.

53. yael1 - 22. Januar, 2009

„Denen sage ich es gerne auch, nur habe ich da (leider) die Hoffnung schon aufgegeben, so wie die vom Hass zerfressen sind.“

Und wie soll das denn gehen, wenn du dort die Hoffnung aufgegeben hast? Israel soll stillhalten und sich in Friedensgebete retten?
Ich finde es auch ein wenig unangemessen, Israel und somit dem jüdischen Staat ausgerechnet mit Jesus zu kommen, in dessen Namen die schlimmsten Verbrechen am jüdischen Volk verübt wurden.
Ich empfinde das wirklich als eine Zumutung.

54. Philip - 22. Januar, 2009

@Rotegräfin:
Ich bin nicht nachtragend und du bist schon seit ein paar Wochen auf meinem Blog nicht mehr gesperrt. Wenn du willst, können wir es auf einen neuen Versuch ankommen lassen. 🙂
Aber sei bitte nett zu meinen Gästen. Das ist die einzige Bitte, die ich habe. Mit mir darfst du gerne etwas ruppiger umgehen, wenn du es für angebracht hälst. Wobei ich dein Prinzip, dass man Menschen durch Provokationen heilen könnte, nie verstanden habe und wohl auch nie verstehen werde.

55. Philip - 23. Januar, 2009

@yael1:
Tut mir leid, soviel musst du dir zumuten lassen.

Ich vertrete die Position auch in die andere Richtung. Auf der Theolounge habe ich z.B. die einseitige Position für die Palästinenser kritisiert.
Und ich kann mich mal daran erinnern (schon ein paar Jahre her), dass ich bei einer Veranstaltung gesagt habe, dass die Selbstmordattentate und Anschläge aufhören sollten und da sagte eine Palästinenserin genau das selbe wie ihr hier: „Die haben ja keine andere Wahl!“

Wenn eine Seite keinen Frieden haben will, ok, dann gibt es keinen Frieden. Mein Eindruck ist aber, dass es auf beiden Seiten genügend Leute gibt, die keinen Willen zum Frieden haben.

Eins muss ich aber Israel zu Gute halten, dass ihren Reaktionen noch relativ moderat ausfallen. Hätte die Hamas die militärischen Möglichkeiten, die Israel hat, dann gäbe es bekanntlich kein Israel mehr. Und ich kann mich nur wiederholen: ich habe Verständnis, wenn man sich gegen Leute wehrt, die einen umbringen wollen.

56. Rika - 23. Januar, 2009

„@yael1:
Tut mir leid, soviel musst du dir zumuten lassen.“

Ich gehe davon aus, dass Yael sehr gut selbst für sich und ihre Belange reden kann und das ja auch schon mit ihrem Kommentar 53 getan hat, möchte Dich,
Philip,
aber darauf hinweisen, dass es in ihrem Kommentar (auch) darum geht, dass es unangebracht ist, Juden mit christlichen Weisheiten den „richtigen“ Weg aufzuzeigen.
Ich teile Yaels Ansicht ausdrücklich und bitte Dich, ihren Hinweis ernst zu nehmen:
„dem jüdischen Staat ausgerechnet mit Jesus zu kommen, in dessen Namen die schlimmsten Verbrechen am jüdischen Volk verübt wurden.“
DAS ist ein Faktum, das sich so wenig leugnen lässt wie die Verbrechen der Nazis an den Juden!

Wir Christen sollten das niemals vergessen!

Ich denke, Philip, dass sich Yael „das“ hier bei mir NICHT zumuten lassen muss und erwarte von Dir etwas mehr Nachdenklichkeit.
Ich hatte mir überlegt, dass schon nach Deinem ersten Kommentar selber zu schreiben, wollte aber nicht einen weiteren Diskussionsstrang eröffnen.
Dein Nachfassen macht aber deutlich, dass Du den Aspekt des christlich begründeten Antisemitismus gar nicht im Bewusstsein hast… aber genau der gibt doch Deinen ganzen,an Jesus und dem Christentum orientierten Ratschlägen, einen mehr als schalen Beigeschmack, um nicht zu sagen einen gänzlich falschen Zungenschlag! Schade, dass Du das nicht selbst begriffen hast!

57. yael1 - 23. Januar, 2009

„Und ich kann mich mal daran erinnern (schon ein paar Jahre her), dass ich bei einer Veranstaltung gesagt habe, dass die Selbstmordattentate und Anschläge aufhören sollten und da sagte eine Palästinenserin genau das selbe wie ihr hier: “Die haben ja keine andere Wahl!”“

Es ist für mich ein sehr großer Unterschied, ob man durch Selbstmordattentate, Raketenbeschüsse bewusst und mit voller Absicht Zivilisten treffen will oder ob ein Land sich dagegen auch mit Gewalt schützt, wenn man den Unterschied nicht bemerkt, sollte man es besser lassen, sich darüber auszulassen.
Dann bin ich deutsche Jüdin und keine Israelin, die irgendwas zu entscheiden hat. Wer ist dann also bitte „ihr“? Kommt mir doch ein wenig so vor wie der Blüm gestern, der Friedman mit den Worten anschrie: „IHR müsst raus aus Gaza“. Ich hoffe, Sie sind sich darüber im Klaren, dass Sie damit nahe am Antisemitismus graben.

„: ich habe Verständnis, wenn man sich gegen Leute wehrt, die einen umbringen wollen.“

Das passt aber nicht dazu, was Sie eben oben geschrieben haben: Indem Sie keinen Unterschied zwischen Terror und Selbstverteidigung machen.

„Tut mir leid, soviel musst du dir zumuten lassen.“

Nein, euer Jesusgequatsche bezogen auf Juden sicher nicht.

58. rotegraefin - 23. Januar, 2009

Geht es hier um Frieden in Nahost oder um die Klärung wer Schuld hat?
Geht es hier um Gerechtigkeit oder darum wer angefangen hat?
Mir scheint es notwendig zu sein, auch hier in der Diskussion klar zu bekommen, dass hier mehrere Menschen aus ganz unterschiedlichen Hintergründen und Motivationen heraus sich mit dem Konflikt beschäftigen.
Mir geht es darum, dass die gegenseitige Ballerei da unten bald aufhört. Da mir die Hände gebunden sind und ich auch zu wenig Mut besitze dort hin zu reisen, bleibt doch nur die Überlegung was können wir hier auf diesem Blog tun, um im Sinne der Frauen und Kinder da unten Ruhe einkehren zu lassen?

59. Philip - 23. Januar, 2009

Mensch, ich hätte es wissen müssen.
Sehr emotional aufgeladene Stimmung hier. Und was ich schreibe wird wohl nicht richtig gelesen.

Yael, natürlich ist das ein Unterschied, was Israel und die Hamas tun. Ich möchte zum Schluss noch einmal klarstellen: Die Position von Israel kann ich nachvollziehen und habe Verständnis dafür, für die Position der Hamas NICHT, denn die Hamas ist eine terroristische Vereinigung, die sich offen für einen Genozid an den Israelis ausspricht.
Aber „Verständnis haben“ heißt nicht, dass ich es prima finde, was Israel macht, oder dass der Meinung bin, dass es keine andere Möglichkeit gäbe.

Du musst dir das also nicht zumuten lassen, was ich sage, meinst du. Also was willst du tun? Ich werde mein Jesusgequatsche fortsetzen, solange ich atme und ich beziehe das auf alles, was mir in den Sinn kommt, auch auf Semiten oder auf Juden. Wobei ich davon überhaupt nicht geredet habe, sondern nur vom Staat Israel.
Wenn sich jemand an Jesu Namen stößt, kann ich es auch nicht ändern. Ich bleib ihm trotzdem treu. 🙂

Schönen Tag, wünsche ich

60. Philip - 23. Januar, 2009

Mit „ihr“ meinte ich die Personen, die in diesem Thread Kommentare geschrieben haben und meinen, dass Israel keine andere Wahl hätte.

61. yael1 - 23. Januar, 2009

„Aber “Verständnis haben” heißt nicht, dass ich es prima finde, was Israel macht, oder dass der Meinung bin, dass es keine andere Möglichkeit gäbe.“

Das habe ich auch nicht verlangt. Oder steht das irgendwo in meinen Texten?

Das Problem ist übrigens, dass es Semiten gar nicht gibt. Semitismus bezieht sich ausschließlich auf einen Sprachraum und nie auf ethnische Zugehörigkeiten. Mich erstaunt immer wieder, dass Menschen das nicht wissen (wollen).
Außerdem können Sie mit Jesus kommen, solange Sie Lust haben, werden aber von jüdischer Seite immer mit einer heftigen Reaktion zu rechnen haben und sicher nicht mit einer Gegenliebe, denn gerade das Beharren darauf zeigt, dass Ihnen die Gefühle von Juden völlig egal sind.
Unter eurem Jesus haben Juden nun genug gelitten und er spielt in Judentum keine einzige Rolle, allein schon deswegen ist er ein totaler Fehlgriff.
Aber diese Chuzpe kennen wir Juden zur Genüge.
Ich finde es, wie gesagt, extrem frech und überheblich.

62. rotegraefin - 23. Januar, 2009

Jesus war Jude möchte ich nur zur Erinnerung bringen und er wurde und wird regelmäßig dazu missbraucht Gewalt ob mit Worten oder mit Taten zu rechtfertigen.
Aus dem Gebot „Du sollst nicht töten“ wurde in übler Weise „Du darfst mich nicht verletzen gemacht“
Jesus hat dagegen Fragen gestellt: „Warum schlägst Du mich? Habe ich Unrecht gesprochen, beweise es mir! Habe ich aber Recht gesprochen, warum schlägst Du mich?“
Dies ist eine Aufforderung zum Dialog. Um zum Dialog zu kommen bedarf es die Menschen guten Willens und die Fähigkeit, Kränkungen erst überhaupt einmal wahrzunehmen und dann auszusprechen. Dies bedarf eines geduldigen Prozesses von allen Beteiligten.
6 Millionen Juden wurden wegen eines falsch verstandenen Glaubens einfach so hingemordet. Ebenso noch ganz viele dem Regime nicht genehme Menschen. Es bleibt die Frage wie kommen Menschen zu so schrecklichen Taten? Wie können wir verhindern dass sich so etwas wiederholt?
Wenn es eine Banalität des Bösen gibt, (Hannah Arendt) dann gibt es auch eine Banalität des Guten.
„Alles was nicht unmittelbar zum Tode führt, kann einen nur lebendiger machen“

63. Philip - 23. Januar, 2009

Das habe ich auch nicht verlangt. Oder steht das irgendwo in meinen Texten?

Nein, aber dann verstehe ich die Aufregung bezüglich meiner Position zum Israelkonflikt nicht.

Mein Beharren auf Jesus zeigt nicht, dass mir die Gefühle von Juden völlig egal sind. Das finde ich schade, wenn mir das so ausgelegt wird. Es zeigt viel mehr, dass es für mich auch Dinge gibt, die mir wichtig sind. Und das ist nach der Rechtsordnung in Deutschland auch mein gutes Recht, solange ich nicht Hass schüre, oder das Leben anderer Menschen damit gefährde. Und das tue ich ja nicht.

Unter Jesus haben Juden nicht gelitten, sondern in Menschen, die meinten, im Namen Jesus zu handeln, es aber nicht taten. Jesus oder die Bibel sind überhaupt nicht andtijüdisch, wie im Allgemeinen angenommen wird.
Im Übrigen könnte ich ins Feld führen, dass auch die christliche Urgemeinde von Anhängern der jüdischen Religion verfolgt wurde. Das will ich aber nicht tun, weil ich diese Argumentation albern finde.

Du machst hier eine Vorverurteilung, ohne richtig zu prüfen, was der Glaube an Jesus für mich bedeutet. Für mich bedeutet es nämlich Frieden und Liebe und nicht Gewalt und Hass. Und wenn du das akzeptieren könntest und mir nicht sofort schlechte Absichten unterstellen würdest, dann könnten wir ganz gut miteinander auskommen, denke ich. 🙂

Philip

P.S.: Jesus spielt für das Judentum schon eine Rolle, schließlich ist er der Messias. Die Tora und die Propheten sind voll von Ankündigungen auf ihn. Mir ist klar, dass Juden das anders sehen. Aber wir müssen lernen, mit den Ansichten des Anderen klar zu kommen.

64. Philip - 23. Januar, 2009

Im Übrigen bin ich niemand, der den Juden ständig hinterher rennet und von Jesus erzählt, obwohl sie nichts von ihm wissen wollen. Mein Kommentar richtete sich ursprünglich an Rika, die ja selbst eine Christin ist.
Dass hier Juden mitlesen, konnte ich zwar ahnen, aber dass es darunter dann welche gibt, die gleich einen Angriff auf das Judentum vermuten, kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich verstehen.
Vielleicht bin ich hier auch nicht sensibel genug, kann sein. Die Kritik an mir lässt mich nicht unberührt und ich denke natürlich auch darüber nach, was ich falsch gemacht haben könnte, aber ich bin momentan nicht in der Lage, Fehlverhalten von meiner Seite aus zu erkennen.

65. yael1 - 23. Januar, 2009

„P.S.: Jesus spielt für das Judentum schon eine Rolle, schließlich ist er der Messias. Die Tora und die Propheten sind voll von Ankündigungen auf ihn. Mir ist klar, dass Juden das anders sehen. Aber wir müssen lernen, mit den Ansichten des Anderen klar zu kommen.“

Fest steht, dass für uns Jesus nicht der Maschiach ist, es aus jüdischer Sicht nicht sein kann. Wie die Christen das sehen oder sehen wollen, ist aber nicht die Angelegenheit des Judentums. Und bis man dieses nicht akzeptiert, kann es keinen Dialog geben. Sie schreiben hier Jesus ist der Messias und das Judentum hätte etwas mit ihm zu tun. Erwarten Sie dann allen ernstes eine Dialogbereitschaft?

„Dass hier Juden mitlesen, konnte ich zwar ahnen, aber dass es darunter dann welche gibt, die gleich einen Angriff auf das Judentum vermuten, kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich verstehen.“

Das bezog sich auf Israel bzw. wie Israel mit der Situation umgeht oder wie es damit umgehen sollte. Hier und das habe ich gemeint, hat Jesus nichts zu suchen. Ich verstehe nicht, dass es so schwer sein kann, Juden nicht auf Jesus zu beziehen, der noch einmal, keine Rolle im Judentum spielt. Was daran nicht zu verstehen ist, verstehe ich wiederum nicht. Warum kann man das nicht einfach akzeptieren und es in diesem Rahmen sein lassen?
Bemerkt ihr denn gar nicht, dass ihr damit nur Abwehr auslöst? Das ist keine Basis um mit Juden ins Gespräch zu kommen.

„Nein, aber dann verstehe ich die Aufregung bezüglich meiner Position zum Israelkonflikt nicht.“

Dann lesen Sie Ihren Abschnitt noch einmal:

„Und ich kann mich mal daran erinnern (schon ein paar Jahre her), dass ich bei einer Veranstaltung gesagt habe, dass die Selbstmordattentate und Anschläge aufhören sollten und da sagte eine Palästinenserin genau das selbe wie ihr hier: “Die haben ja keine andere Wahl!”

Diese Frau rechtfertigt Selbstmordattentate und Raketen mit den Worten „Wir haben keine andere Wahl“. Sie schrieben, ihr, also wir, würden das gleiche sagen.
Es ist daher für mich schon ein Unterschied, ob ich Selbstmordattentate auf Zivilisten rechtfertige oder das Vorgehen Israel, das sich dagegen zur Wehr setzt.

66. rotegraefin - 23. Januar, 2009

@Philip
Ich weiß zwar nicht an wen Du Dich jetzt gewandt hast, aber ich antworte trotzdem.
Der Nahostkonflikt ist ein hoch sensibles Thema. Ich krame gerade selber in meiner Geschichte und muss leider feststellen, dass ich mit antisemitischem Gedankengut großgezogen worden bin wie zusätzlich mit ganz vielen „Feinden“ „Die Menschen sind schlecht“ wurde mir beigebracht.Den Quatsch habe ich nicht geglaubt und immer wieder darauf hin gewiesen, dass der andere doch auch „schlecht “ sei regelmäßig mit dem Erfolg, dass ich die Prügel ab bekam. Keiner kam auf die Idee, dass wir uns damit regelmäßig selber die Butter vom Brot nahmen.
Erst wenn wir anfangen die Dinge so zu nehmen wie sie sind. Auch wenn ich daran glaube, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat und zwar als Mann und als Frau und Gott Mensch wurde. Scheint es mir unsere Aufgabe zu sein immer menschlicher zu werden, das heißt Jesus nicht als Schild vor sich her zutragen sondern immer wieder darauf zu schauen, was hätte er jetzt in meiner Situation getan. Dann habe ich ich es immer noch mit Philip zu tun, der noch in lauter Missverständnissen gefangen ist.
Wenn wir uns auf Gottes Standpunkt stellen, dann ist alles gut was er geschaffen hat. Solange Du davon eine Ausnahme machst, hast Du eine Fehlentscheidung getroffen.

67. Philip - 23. Januar, 2009

Diese Frau rechtfertigt Selbstmordattentate und Raketen mit den Worten “Wir haben keine andere Wahl”. Sie schrieben, ihr, also wir, würden das gleiche sagen.
Es ist daher für mich schon ein Unterschied, ob ich Selbstmordattentate auf Zivilisten rechtfertige oder das Vorgehen Israel, das sich dagegen zur Wehr setzt.

Ja ok, da habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Was gleich ist, ist der Satz „Wir haben keine andere Wahl!“, wovon ich eben ausgehe, dass er falsch ist, wenn es eine Palästinenserin sagt, aber eben auch, wenn es eine Israelitin sagen würde. Natürlich macht das einen Unterschied, ob man das auf willkürliche Terrorakte oder eine militärische Operation zur Selbstverteidigung bezieht.
Aber hinter dem Satz steckt eben die für mich traurige Einstellung, dass es keinen Weg zum Frieden gibt. Und solange das so in den Köpfen bleibt, wird es auch keinen Frieden geben können. Eine typische Deadlock-SItuation. Jeder wartet darauf, dass sich der andere bewegt.

„Jesus hat mit dem Judentum nichts zu tun“ (deine Meinung)
„Jesus hat mit dem Judentum zu tun“ (meine Meinung)
Belassen wir es einfach dabei, ok? Ich denke, es macht keinen Sinn, weiter darüber zu reden. Ich stimme zu, dass wir darüber keinen Dialog führen, sondern nur Meinungen austauschen können.

68. Philip - 23. Januar, 2009

@Rotegräfin:
Danke, ich weiß das zu schätzen, dass du mir helfen willst.

Dazu habe ich mal ein paar Fragen:

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut. Hat Gott meine Missverständnisse geschaffen, in denen ich gefangen bin? Sind diese Missverständnisse gut?

Wenn Gott die Missverständnisse geschaffen hat und meine Missverständnisse gut sind, dann gibt es keinen Grund, dass ich von den Missverständnissen befreit werden müsste.

Wenn Gott meine Missverständnisse geschaffen hat und meine Missverständnisse nicht gut sind, dann machst du selbst eine Ausnahme von dieser Regel, dass alles gut ist, was Gott geschaffen hat und hast (nach deinen eigenen Worten) eine Fehlentscheidung getroffen.

Wenn Gott meine Missverständnisse nicht geschaffen hat und meine Missverständnisse nicht gut sind, dann gibt es doch einen Grund, dass man nicht alles, was in der Welt ist, gut findet. Dann machst du das genauso und ich nehme das dann auch für mich in Anspruch, nicht alles gut zu finden.

Und wenn Gott meine Missverständnisse nicht geschaffen hat und meine Missverständnisse gut sind, dann macht deine Aussage keinen Sinn.

69. elishamajesusfan - 23. Januar, 2009

Rika, ich finde wir sollten uns mal treffen und gemeinsam mit den Fahnen durch Hannover gehen/fahren:

http://elishamajesusfan.wordpress.com/2008/11/20/israelfahne-ein-kleines-resume/

😉

70. rotegraefin - 23. Januar, 2009

@Philip
es kommt darauf an was Du für ein Mensch sein willst. Mir ist es nur aufgetragen meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst. Was mir bei Dir ehrlich gesagt im Moment ziemlich schwer fällt, weil ich Deine Fragen ziemlich hirnrissig finde und Dich eben nicht verstehe worauf Du hinaus willst.
Aber vielleicht ein Hinweis nach Erich Fromm gibt es die Liebe zum Tod und die Liebe zum Leben, für welche Liebe entscheidest Du Dich?
Ich glaube dass Du göttlich und ok bist und ich auch und wenn wir etwas miteinander zu tun haben wollen, werden wir im Dialog bleiben und regelmäßig die Missverständnise gegenseitig entdecken und auflösen.
Bruno Bettelheim:
„Gleichgültig was ein Mensch auch tut, für ihn ist es das Beste, was er sich denken kann. Es mag unangemessen sein, und es mag anderen sehr dumm erscheinen, aber für den Menschen selbst ist es die beste Problemlösung, die er finden kann. Für ihn ist es das Äußerste, was er bringen kann. Gleichgültig, wie das was er tut, sich auswirkt – und manchmal kann es zerstörerisch sein – dem betreffenden Menschen erscheint es niemals so.
Er weiß sein Leben auf keine andere Art und Weise zu erhalten oder zu verbessern; für ihn ist es das Wichtigste und das Notwendige. Wenn man das einmal verstanden hat, ist es mir kaum vorstellbar, dass nicht allem mit dem größten Respekt begegnet wird.“

71. Rika - 23. Januar, 2009

@ „Rika, ich finde wir sollten uns mal treffen und gemeinsam mit den Fahnen durch Hannover gehen/fahren:“

Warum nicht…

…. wenn Du nichts dagegen hast mit mir alter Frau durch Hannover zu laufen … 😉

72. elishamajesusfan - 24. Januar, 2009

Pfffff *krampfhaftnacheinemkomplimentsuch*
Ähh, so alt siehst Du doch garnicht aus…

Hast Du die Fotos auf meinem Blog gesehen? Dann überlegst Du Dir vielleicht nochmal, ob Du das willst… HAHA

Aber im Ernst, wir können uns wirklich Treffen und ein wenig Solidarität für Israel zeigen, vielleicht machen ja noch ein paar Bloggerkollegen aus Hannover mit…

Auf jeden Fall triffst Du mich am Wochenende beim 24-7:
http://247hannover.wordpress.com

73. Rika - 24. Januar, 2009

@ „Ähh, so alt siehst Du doch garnicht aus…“

Oh, danke, das baut mich auf! 🙂

Wenn Du mein ani liest, bekommst du eine ziemlich gute Ahnung von mir und meinem Alter!

Deine Einladung zu 24-7 hört sich interessant an
Mich könntest Du am Sonntag im Godi in der Hildesheimer Straße treffen, in der Gemeinde am Döhrener Turm (10.00h Gottesdienst)

74. Demos und Israelfahnen « elishamaJesusfan - 24. Januar, 2009

[…] Rika protestiert friedlich mit Israelfahne Während der obengenannten Demo in Hannover stellt sich eine mutige Dame mit Israelfahe an der Handtasche daneben. Danke Rika! […]

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