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Immer wieder Lila … 30. Januar, 2009

Posted by Rika in israel.
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es ist mir ja schon beinahe unangenehm, mich immer wieder auf Lila zu beziehen oder sie zu zitieren …

geradewegs so, als gäbe es für mich gar keine anderen Quellen…

Mhhh, so ein bisschen stimmt das ja auch – die „news“letters from rungholt sind mir eben sehr wichtig , gleichzeitig sehr informativ und persönlich – fast schon intim – was den Blick in die israelische Gesellschaft angeht. Und damit jedenfalls für mich weitaus wesentlicher als die immer gleich lautenden Offenbarungen der Nahost-Korrespondenten und Kriegberichterstatter .   Vielleicht auch deshalb, weil ich Lila immer authentisch und als eigenständig erlebe in ihren Ansichten sowohl wie in ihren Analysen,  und bei aller Solidarität mit „ihren Leuten“, die in allen ihren Berichten zum Ausdruck kommt,  immer auch eine kritische Distanz spürbar wird, die nötig ist, um bei aller subjektiven Betroffenheit dennoch objektiv bleiben und schreiben zu können. Das kann nicht jeder!

Und außerdem hat sie eine „Superschreibe“, wenn ich das mal so salopp sagen darf, die ich einfach auch gerne lese!

Lila hat den Brief eines Soldaten eingestellt, der in Gaza gekämpft hat und sich nun mit Empathie und gleichzeitiger analytischer Sachlichkeit an die Bewohner des Hauses richtet, in dem er einige Tage während des Krieges verbracht hat…

Ich weiß von früheren Besuchen in Israel und aus Gesprächen mit Freunden dort, dass viele sich in diesem Brief in ihrer ethisch-moralischen Haltung wiederfinden werden… Statt der fürchterlichen Polemik deutscher Journalisten sollten die Zeitungen diesen Brief exemplarisch für die Gefühle und Gedanken vieler Israelis veröffentlichen …

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Kommentare»

1. Markus - 31. Januar, 2009

Volle Zustimmung!

Lila schreibt einfach gut, eine interessante Mischung, viel Hintergrundwissen und Empathie.

2. Rika - 7. Februar, 2009
3. Manfred - 10. Februar, 2009

Das braucht Dir nicht peinlich zu sein, Dich auf Lila zu beziehen, und zwar genau aus den Gründen, die Du nennst. Allein für ihr Deutsch müsste sie Ehrenpräsidentin des Vereins Deutsche Sprache werden.


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