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Stille Tage … 29. März, 2009

Posted by Rika in familie.
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… ein langes Abschiednehmen von einem erfüllten Leben …

zurück blicken auf das, was war …

eintauchen in die Erinnerungen …

nachspüren …

fühlen …

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Hinübergleiten in das Neue …

noch ist es hinter der Grenze …

es kündigt sich an …

ruhig und sanft …

unaufhaltsam …

Gottes Herrlichkeit

auf die sie zugeht

getragen von der Liebe

erfüllt von der Hoffnung

gestärkt durch den Glauben

an Ihn

Jesus Christus

.

Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Johannes 11, 25 u 26

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b166

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Der Text im Johannesevangelium geht mit der Frage Jesu weiter: “ ‚Glaubst du das?‘

Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.“

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Ja, Herr, ich glaube!

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So geht’s mir auch! 22. März, 2009

Posted by Rika in israel.
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… und weil ich so wenig Zeit habe, meine eigenen Gedanken und Gefühle zu dem Bericht zu äußern, empfehle ich einfach  diesen Text, der ziemlich genau  meine Gefühlslage trifft und die Gedanken, die damit verbunden sind.  Die Empfehlung gilt übrigens auch für den ersten Kommentar (zu dem Beitrag), der von „Zahal“ geschrieben wurde!

Danke !

Aufgegabelt … 19. März, 2009

Posted by Rika in islam, israel.
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… und weiter gereicht mit dem Hinweis, dass die  „Kost“ nicht gerade leicht bekömmlich ist,  aber nichtsdestotrotz dringend empfohlen wird!

Ergänzend  dazu wird dies und das serviert, obwohl beides als „Dessert“  eher völlig ungeeignet ist …

Informationsbedarf und Pressefreiheit … 18. März, 2009

Posted by Rika in Allgemein.
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Heute leben wir von und mit der schnell und umfassend verfügbaren Information über alles und jedes nur Denkbare. Das beginnt für viele Menschen schon frühmorgens  mit dem Radiowecker und/oder der Zeitung zum Frühstück – respektive Frühstücksfernsehen und Frühstücksradio -,  setzt sich während des Tages bis in die Nacht  fort mit Dauerberieselung aus hunderten Kanälen.  Natürlich ist „man“ auch online ebenfalls bestens informiert.

Neben „notwendigen“  Informationen über Verkehrsstaus auf den Autobahnen und neue Regelungen im Gesundheitswesen und bei den Renten oder über die Bankenkrise und die vielen Versuchen ihrer Herr zu werden, gibt es die nicht minder „notwendigen“ Infos über das Leben der Promis, die Fehlbarkeit des Papstes, die neuen Modehits oder die angesagten Filme, über den Erfolg der Lieblingsfußballmannschft in diversen Pokalwettbewerben und das Abschneiden der Biathleten.

Nachrichten und Bilder über die Krisenherde dieser Welt liefern den nötigen Input für Grusel und  Schrecken über das Schlimme, was bedrohlich, aber zum Glück weit weg ist und (für) das Mitleid mit denen, die von diesem Schrecken heimgesucht werden, menschliche Regungen allemal, die zum eigenen Wohlbefinden ebenso unverzichtbar sind wie die puren Glücksmomente über den Anblick des ersten Schmetterlings im Frühling.

Es ist sicher zu simpel zu sagen, dass mit der Flut der Nachrichten und ihrer begleitenden Bilder  –  der guten wie der schlimmen –   ein Abstumpfungseffekt eintritt und  die Reize, die unser Mitgefühl ankurbeln, mit der Zeit immer stärker sein müssen, um  aus dem normalen Nachrichten-Bilder-Chaos heraus zu ragen. Aber es ist genau dieser simple Effekt, der die Jagd nach  „der“  Nachricht immer weiter anheizt.

Wem die Nachrichten allein nicht ausreichen, sich den nötigen Gemütskitzel zu verschaffen, hat die Gelegenheit, sich bei Gerichtsshows zu ereifern, Familienkrisenbewältigung via Fernsehen hautnah peinlich  zu erleben oder eine Gruppe tollkühner und/oder einfach nur dummer Menschen zu beobachten, die sich freiwillig in ihrem Container von Millionen dabei begaffen lassen, wie sie ihren „Alltag gestalten“ oder anderen dabei zuzusehen, wie sie zum Superstar mutieren  oder als Topmodell fortan durchs Leben staksen wollen …

Nichts unter Gottes Sonne, was sich nicht vermarkten ließe zum Wohle eines informations- und sensationssüchtigen Publikums.

Wie kann man da annehmen, dass Presse und Medien, die von der Bereitstellung dieser „Informationen“ leben und das unter „Pressefreiheit“ abbuchen, ausgerechnet bei einer Tragödie, die sich (auch in unvorstellbaren Ausmaßen)  ereignet, ausgerechnet da Stift und Kamera ruhen lassen und lediglich mit wenigen Sätzen die Mitteilung als solche veröffentlichen, dass sich eine Tragödie ereignet hat und auf alles andere –  die  Details ebenso wie die Spekulationen über Motiv, Hergang, Ursache und mögliche Schuld  –  verzichten  zugunsten der  Betroffenen und zur Wahrung der Würde derjenigen, die zu Schanden wurden?

Aber würde es ihnen, den Medienleuten nicht besser anstehen, sich der Gier des Publikums nach Sensationen zu versagen, wenn menschliches Leid zur Befriedigung dieser Gier herhalten soll? Wäre es nicht besser, den Süchtigen das Suchtmittel vorzuenthalten auch und gerade im Hinblick auf solche menschlichen Tugenden wie Mitleiden und Anteilnahme, die man eben nicht inflationär „strapazieren“ sollte durch das Drehen an der Infoschraube mit noch mehr schmerzerfüllten Gesichtern und Betroffenheitsstatements?

Es kann doch nicht sein, dass man ein Publikum mit Bildern und Reportagen über das Unglück anderer Menschen „bedient“, weil das Publikum – aus welchen Gründen auch immer – danach verlangt, so und nicht anders bedient zu werden!  Es würde den Werteverfall noch weiter beschleunigen und Dieter Bohlen wäre nicht mehr die Ausnahme der Geschmacklosigkeit sondern die Regel des Umgangs mit  menschlichen Schwächen und auch „Leiden“!

Sicherlich, der Markt reagiert auf die Sucht-Bedürfnisse der Kunden – sei es bei den „legalen“ Süchten nach Alkohol und Nikotin oder bei den illegalen nach Pornographie und harten Drogen. Die öffentlichen Personen, die  zur Selbstbeschränkung auffordern oder diese einfordern sind zu schwach und ihre Mittel sind untauglich im Kampf gegen Süchte aller Art.

Umso dringender daher der Appell an diejenigen, die es in der Hand haben, die „Vergabe“ der Suchtmittel zu regeln, auch bei der „Pressefreiheit“ genau hinzusehen, ob das alles mit rechten Dingen zugeht oder man nicht mit Hilfe des  (oder eines noch zu schaffenden?) Gesetzes  den Schutz der Betroffenen höher einschätzt und entsprechend gewährleistet als die Befriedigung der Gier des Publikums nach sensationellen Bildern und Berichten.

Das    „abhängige Publikum“ wird am wenigsten in der Lage sein, sein Suchtverhalten zu verändern,  man muss die „Beschaffungsindustrie“  zur Mäßigung und freiwilliger Selbstkontrolle auffordern – notfalls auch per Gesetzgebung.

Ich weiß, der Ruf nach dem Staat ist nicht besonders originell und der Staat ist bei der Bekämpfung illegaler Suchtmittel nicht eben supererfolgreich,   aber auf die „Kräfte des Marktes“ zu vertrauen, ist ganz sicher nicht geeignet, dem Dilemma zu begegnen, dass aus Unvernunft und Kommerz ein Medienmonster ermöglicht wird, das die Grenzen von Anstand und Anteilnahme längst weit überschritten hat und immer weiter überschreiten wird.

Wie Aasgeier … 16. März, 2009

Posted by Rika in vermischtes.
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… schlachten die Damen und Herren ModeratorInnen der Talkshows das Unglück aus, das über die Menschen in Winnenden gekommen ist.

Was kann ein Herr Plassberg oder Herr Kerner samt „Experten“ zur Aufklärung des Unbegreiflichen beitragen, welche Perspektiven können eine  Frau Illner oder eine Frau Will und alle ähnlichen  Klugschwätzerrunden – die ich schon bei „normalen“ Themen weder höre noch sehe –   tatsächlich entwickeln, die wesentlich sein könnten zur Prävention?

Aasgeiern gleich machen sie sich über die Toten her … und schänden die Lebenden gleich mit!

Es graust mich  der Gedanke, dass Leute sich im Gefühl der eigenen Bedeutung und Wichtigkeit mit dem tragischen Schicksal von Menschen befassen – und coram publico drauf los schwadronieren, wie sie immer schwadronieren, wenn ein Ereignis vorübergehend die Nachrichten bestimmt. Und ich möchte Wetten darauf abgeben, dass sich nichts wirklich ändern wird an den üblichen Tagesabläufen in Schulen, Elternhäusern, Beratungsstellen und schon gar nicht bei den Leuten, die über die Finanzierung möglicher Präventionsprojekte großen Stils entscheiden müssten.

Dass die Journalisten, die „Tat und Leute“  in ellenlangen Artikeln in diversen Zeitungen und Magazinen aufbereiten, kaum besser sind in ihrem Betroffenheitsjournalismus, muss ich nicht eigens schreiben – lediglich der Abstand zum ebenfalls „betroffenen“ Publikum  ist durch die Art des Mediums etwas größer … und auch wir als Leser haben unseren Anteil an dem wüsten Treiben …

Bettina Röhl bringt das gut auf den Punkt, wie ich –   selbstkritisch –  finde!

dazwischen … 15. März, 2009

Posted by Rika in vermischtes.
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Stille … 13. März, 2009

Posted by Rika in meditatives.
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Nur auf GOTT vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Psalm 62,6

an diesem Tag … 11. März, 2009

Posted by Rika in Allgemein.
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sollten die experten –  die selbsternannten und die dazu bestimmten – SCHWEIGEN

und schweigend der opfer gedenken

schweigend  das leid  der eltern und angehörigen der getöteten und des täters mitleiden

und alle spekulationen  um die tat zurückstellen – sie haben zeit bis morgen oder später

eine kerze anzünden oder zwei in dieser dunklen nacht

und

leise das kyrie eleison anstimmen

HERR, erbarme dich …

spiegelbild1

GESUCHT WIRD … 11. März, 2009

Posted by Rika in islam.
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G E S U C H T   W I R D

DER

MODERATE

– GEMÄSSIGTE –

T A L I B A N

Bewerber bitte mit polizeilichem Führungszeugnis und handgeschriebenem Lebenslauf, aus dem die bisherige Beteiligung an dem Kampf für Volk, Heimat und Propheten hervorgehen sollte, bei den Behörden zwecks Zusammenarbeit mit den demokratischen Kräften des Landes Afghanistan melden.

Bei der Selbsteinschätzung hinsichtlich des geforderten Merkmals sind wir gerne behilflich.

Sie können hier  auf einer Skala von

-6   5   4   3   2   1    0     1   2   3   4   5   6

den Grad Ihrer Mäßigung angeben, um für sich zu entscheiden, ob Sie dem geforderten Bewerberprofil entsprechen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie bis zum Eintreffen Ihrer Bewerbung und der danach erfolgten Eignungsprüfung hinsichtlich der erwarteten Qualitätsmerkmale den normalen Taliban zurechnen und Sie entsprechend als Feind behandeln werden.

Weitere Informationen finden Sie HIER

hierhierhier

(Unser Angebot gilt auch für Taliban im befreundeten Nachbarland)

Purim in Malmö … 9. März, 2009

Posted by Rika in israel, judentum.
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Zu den festlichen Tagen  im jüdischen Jahreslauf gehört Purim, das Fest, an dem Juden in aller Welt sich an ein lange zurück liegendes Ereignis im damaligen Persien erinnern:  Haman, einer der hohen Beamten des persichen Königs, plante, die Juden an einem festgesetzten Tag zu vernichten und sich das Hab und Gut der Getöteten anzueignen. Durch weise Voraussicht Mordechais und die mutige Tat der Königin Ester wurde der böse Plan zunichte gemacht und die mörderische Idee fiel auf Haman zurück, er war es, der am Ende den Tod so hinnehmen musste, wie er ihn den Juden zugedacht hatte.

Nachlesen kann man die Geschichte im Buch „Ester“ der Heiligen Schrift –  es gehört übrigens neben dem „Hohen Lied“  zu den beiden Büchern der Bibel, in denen „G’tt“ nicht vorkommt, jedenfalls nicht  „aktiv“  in der erzählten Handlung oder in Form irgendeiner schriftlichen Aussage. Es ist aber vermutlich nicht falsch anzunehmen, dass G’tt auch ohne ausdrücklichen Hinweis auf ihn handelte…    (Aus Respekt vor den jüdischen Lesern schreibe ich in diesem speziellen Post G’tt nicht in der sonst üblichen Schreibweise der Christen aus.)

Nachlesen kann man die erzählte Kurzform der Ester-Geschichte  hier –  und viele weitere Informationen rund um das Purim-Fest finden sich auf den Seiten von Hagalil.

Wieso ich aber meinen Artikel mit „Purim in Malmö“ überschrieben habe?

Nun, das ist  ganz einfach. In der „Megilath Ester“, also der Buchrolle Ester, geht es ja unter anderem darum, dass sich jemand ausgesprochen niederträchtig und gemein den Juden gegenüber verhalten hat und am Ende seine Niedertracht auf ihn selbst zurück fällt.

In Malmö nun fand in diesen Tagen ein höchst weltliches und keineswegs religiöses  Ereignis statt,  ein sportliches noch dazu: Im Rahmen des Davis-Cups wurde die Begegnung zwischen der Tennismannschaft aus Schweden und der aus Israel ausgetragen. Schon seit Wochen – genauer gesagt seit dem Gazakrieg – kam es in Malmö zu Demonstrationen gegen dieses Spiel und der Bürgermeister dieser hübschen schwedischen Stadt hatte einen großen Anteil daran, dass sich eine aufgebrachte Menge gegen das Spiel und die Teilnahme israelischer Sportler zu einer gewaltsamen Demonstration aufmachten.

Die Schweden verloren das Spiel.

Die zeitliche Nähe von Tennismatch und Purim einerseits und ein Blogeintrag der lieben Mischpoke aus Schweden andererseits   verlockten mich dazu,   den bösen  Haman, seine üblen Machenschaften und sein unrühmliches Ende mit dem Ausgang des Tennismatches zugunsten Israels zu vergleichen …

Man darf solche Vergleiche nicht anstellen?

Vielleicht nicht …

Trotzdem:

PURIM SAMEACH!