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Wie wir alle wissen … 29. April, 2009

Posted by Rika in islam.
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… bedeutet Isalm „Frieden“!

Eindrucksvoll stellen das einige „Fehlgeleitete“  (wie sie von  freundlichen Mitbürgern genannt werden) unter Beweis, sie richten Morddrohungen an Menschen, die sich mit aller gebotenen freiheitlich-rechtlichen Toleranz um Muslime und ihr Recht auf Religionsausübung in Deutschland kümmern.

Und so stellt sich das in den Nachrichten verschiedener Anbieter dar:

Die HAZ meldet: „Islamistenforum ruft offenbar zu Mord an Schäuble auf“

Bei „pro“ liest man:  “ „Bild“: Morddrohung gegen Schäuble und Bischof Huber“

Die Netzzeitung vermeldet:  „Islamisten bedrohen Schäubles Islamkonferenz“

Bei Spiegel-online ist ein  Cyber-Dschihadist im Spiel

In den Nachrichten der ARD ist die Gefahrenlage noch nicht erkennbar, das ZDF berichtet aber:   „Internet-Hetze gegen Schäuble alarmiert Verfassungsschutz“

Ganz sicher werden die Fehlgeleiteten von allen Rechtgläubigen für ihr schandhaftes Tun in allen Moscheen und bei Solidaritätskundgebungen für die mit Mord Bedrohten öffentlich gerügt.

Und ganz sicher erfahren wir wieder einmal, dass das alles mit Islam so wenig zu tun hat, wie die Milch mit der Kuh  (oder Ziege  und / oder allen anderen Milchproduzenten)!

Das gilt ganz sicher auch für die Fehlgeleiteten die in Niedersachsen unangenehm aufgefallen sind, wie Herr Schünemann zu berichten weiß.

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ISRAEL – 61! 29. April, 2009

Posted by Rika in israel.
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israelfahne

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61 Jahre   I S R A E L

FRIEDE UND SEGEN

DEM LAND UND SEINEN BEWOHNERN!

Einer, der bei der Gründung dabei war, erinnert sich –  nachzulesen bei Israelnetz:


Der letzte Zeuge der Unabhängigkeitserklärung: „Größter Tag meines Lebens“

TEL AVIV (inn) – Vor 61 Jahren verlas David Ben Gurion in Tel Aviv die israelische Unabhängigkeitsurkunde. 200 Zionisten waren anwesend, heute ist noch einer von ihnen am Leben: der 94-jährige Arieh Handler, der zwei Jahre zuvor aus Deutschland eingewandert war. Der 14. Mai 1948 ist für ihn „der größte Tag meines Lebens“.

Feiern im Schatten der ägyptischen Bomben

Nachdem der Staat Israel ausgerufen war, feierten ihn seine Bürger ungeachtet der ersten arabischen Angriffe: „Ich kann mich erinnern, dass die ägyptische Armee Bomben über Tel Aviv abwarf, aber wir waren noch draußen auf den Straßen und tanzten“, sagte der Zeuge. „Wir hatten das Gefühl, dass wir feiern mussten. Ich habe bis zum Morgen getanzt.“ Direkt nach der Staatsgründung begann der Unabhängigkeitskrieg, der im Sommer 1949 mit einem Waffenstillstand endete.

Am heutigen Mittwoch feiert Israel seinen 61. Unabhängigkeitstag (Jom Ha´Atzmaut). Der Nationalfeiertag wird nach dem jüdischen Kalender berechnet und am 5. Tag des Monats Ijar begangen.

Von: E. Hausen


Damit ich es nicht versiebe … 28. April, 2009

Posted by Rika in Allgemein.
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„es“ meint eigentlich „ihn“, einen Artikel nämlich, den ich bei achgut in der Kurzform gesehen und in seiner ganzen Ausführlichkeit hier gelesen habe.

Ich empfehle „ihn“ also weiter, damit ich „es“ nicht vergesse:

Manche mögen über die Genfer Konferenz spotten, dafür gibt es gute Gründe. Andere mögen es wegen der verpassten Chance, mehr gegen Rassismus tun zu können, bedauert haben, dass Deutschland nicht teilnahm. Beides hat irgendwie eine Berechtigung. Doch solange Menschenrechte und Antirassismus nicht zur Chefsache des Westens werden, ändert sich nichts, und wer auf sich hält, muss dem Spektakel der Antisemiten fernbleiben. Solange Rassismus und Antisemitismus nicht als zentrale Herausforderung im Mittelpunkt von Politik stehen, wird das Durban-Syndrom weiterhin zu antiwestlichem und antisemitischem Schluckauf führen. Wir können nur hoffen, dass die Welt mit ihrem atomaren Potenzial daran nicht erstickt. ANETTA KAHANE

Quelle wie oben

Mehr kann ich nicht dazu sagen, treffender es in meiner eigenen Unzulänglichkeit und Ohnmacht nicht ausdrücken!

Neue Taktik? 28. April, 2009

Posted by Rika in israel.
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Möglicherweise  ist es ja nur ein Strategiewechsel, möglicherweise habe ich aber auch einfach nur den Überblick verloren in den letzten Wochen.  Aber es könnte doch tatsächlich ein ganz neuer Lösungsansatz für das Nahost-Palästinenser-Israel-Problem gefunden worden sein.

Wenn Herr Abbas sagt:

„Ich weiß nur, dass ein Staat Israel in den Grenzen von 1967 existiert und keinen Zentimeter mehr oder weniger“

könnte man das ja für eine irgendwie geartete Anerkennung des Staates Israel halten, sich auf seinem Sofa mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung zurücklehnen und wieder an das Gute im Allgemeinen und sowieso im Besonderen glauben.

Endlich!

Das kleine Detail zu Beginn des Artikels macht aber stutzig und lässt das „Endlich“ noch ein wenig offen.

Hat Herr Abbas doch gefragt:

„Jüdischer Staat, was ist das?“,

Und das wiederum lässt Herrn Abbas alle Möglichkeiten offen. Das Zugeständnis, ein Staat Israel existiere in den Grenzen von 1967 entspricht zwar nicht so ganz der üblichen Lesart, wonach es ja keinen Staat Israel, sondern bestenfalls ein „Gebilde“ gibt  (zionistisch und rassistisch noch dazu und eigentlich überflüssig wie ein Kropf, folgt man den üblichen Reden und Theorien, gerade wieder eindrucksvoll in Genf zu Gehör gebracht!),  enthält aber mit der ausdrücklichen Verneinung, dieser Staat Israel sei jüdisch, die Option zu sagen, „Nein, wir erkennen den Staat Israel nicht an!“, was im Umgang mit den palästinensischen Brüdern ja durchaus hilfreich ist, und wenn man es nicht gar so laut und deutlich sagt, wie die Herren von der Hamas oder Hisbollah oder der PRÄSISDENT, fällt es ja auch nicht weiter auf, vor allem nicht den Geldgebern, die doch so sehr auf die Anerkennung des Staates Israel drängen. Da hält man sich die notwendigen Geldgeberdränglern doch ein bisschen vom Leib mit der zweideutigen AnAberkennung .

Es gibt einen Staat Israel – in den Grenzen von 1967 -, aber einen jüdischen Staat gibt es nicht.  Der Staat mag Israel heißen, das lässt sich regeln – früher oder später -, aber jüdisch ist er in keinem Fall. Vielleicht wird es in nicht allzu ferner Zukunft ja ohnehin auch keine Menschenseele mehr interessieren, wer in dem nichtjüdischen Staat Israel im Gebiet von 1967 lebt.

Der HAZ-Artikel, der diese seltsame Taktik beschreibt, bleibt genauso seltsam indifferent.

Passt aber vielleicht gut zu der Meldung, die SPON verbreitet, wonach der PRÄSIDENT Ahmadinedschad einer „Zweistaatenlösung“ bei den Verhandlungen der Palästinenser mit Israel nicht widersprechen würde:

Sollten die Palästinenser nach einer Zwei-Staaten-Lösung mit Israel streben, werde Teheran sich dem nicht entgegenstellen, sagte Ahmadinedschad in einem am Sonntag ausgestrahlten Gespräch mit dem Sender. „Welche Entscheidung sie auch immer treffen, sie wäre für uns in Ordnung“, sagte er. „Wir denken, das ist das Recht des palästinensischen Volkes. Wir werden ihnen nichts vorschreiben. Wir werden jede ihrer Entscheidungen unterstützen.“

Und:

Weiter sagte Ahmadinedschad, er erwarte aber, dass auch andere Staaten die Rechte der Palästinenser anerkennen. Ob Iran im Fall einer Zwei-Staaten-Lösung auch Israel akzeptieren werde, ließ er offen.

Vielleicht hat Herr A. ja zwei palästinensische Staaten im Blick, ich meine, wäre doch gar nicht sooo dumm, wenn sich Fatah und Hamas nun absolut nicht einigen wollen?!

Eine Zweistaatenlösung ganz OHNE Israel – das hat doch was!

 

Und damit genug von Ironie und Sarkasmus:

I S R A E L  lebe als jüdischer Staat und  Heimstatt für alle Juden dieser Erde.

Reli – missverständlich…? 26. April, 2009

Posted by Rika in Allgemein.
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Nein,

ich will an dieser Stelle nicht  die Diskussion um Sinn und/oder Unsinn des Religionsunterrichts anheizen,  auch rühre ich nicht die Werbetrommel für die Teilnahme am Volksentscheid in Berlin – dazu wäre es eh viel zu spät.

Ich möchte Gefühle und Gedanken wiedergeben,  die mich – je nach Beitrag –  beschleichen oder mit voller Wucht niederdrücken, wenn ich die zahlreichen Blogeinträge anderer Blogger zu dem Thema lese.

Ich kann mich ja irren oder nur „selektiv wahrnehmen“  (wie man so schön  in der Psychologie  der Wahrnehmung das Phänomen   bezeichnet, wenn man „nur“ das noch mitbekommt, was die eigene Position stärkt, bzw. das aufnimmt, was ihr empfindlich entgegensteht, sehr verkürzt gesagt!),  aber mir drängt sich schon sehr der Eindruck auf, dass in den vielen Beiträgen vor allem die „Anti-Reli-Fraktion“  das Wort ergreift und sich in einer Weise äußert, die ich Besorgnis erregend finde. Nicht etwa, weil ich Angst hätte, die Diskussion in Berlin könnte der Anfang einer Entwicklung sein, in der der Religionsunterricht tatsächlich mehrheitlich von den Stundenplänen in Deutschland gestrichen würde.  Nein, es ist eher die unverblümt geäußerte Verachtung vieler Blogger, die sie (allem und vor allem christlich)  Religiösen entgegenbringen  –  unterschwellige Wut auf Christen-Kirche-Fromme bricht auf, manche Beiträge scheinen mir geradezu hasserfüllt zu sein -, die  mich zunehmend mehr irritiert.

Ich will hier nicht darüber reflektieren, ob sich darin einfach nur der Frust über „selbst durchlittenen“ Reli-unterricht Bahn bricht oder damit eine gesellschaftliche Wirklichkeit repräsentiert wird, die (für mich erschreckend) deutlich macht, wie weit die Säkularisierung unserer Gesellschaft fortgeschritten ist, wie sehr “ Entkirchlichung“,   „Entchristlichung“, ja sogar „Entgöttlichung“   Raum gewinnt. („Entgöttlichung“ gemeint als der Prozess, der die Anwesenheit   Gottes in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in dieser Welt und Schöpfung, wie sie im Judentum und im Christentum bezeugt und verstanden wird,  in der Öffentlichkeit und im Privaten  zunehmend negiert.)

Machen wir uns nichts vor, das Bedürfnis der Menschen nach Religion, nach Religiösem, hört ja mit der Existenz der „Kirchen“ nicht auf und  ist auch nicht an das gebunden, was gemeinhin als Monotheismus bezeichnet wird. An die Stelle der Religion im klassischen (deutschen) Verständnis von Religion vor allem als  Christentum und Judentum, neben  Islam, Buddhismus, Hinduismus – um die großen Religionen zu benennen, sind doch längst viele andere „Ersatzreligionen“  getreten, denen  mit großer Inbrunst angehangen wird.

Die Sehnsucht des Menschen nach dem, was ihm Kraft und Trost gibt, was über ihn hinausweist und dem er sich „hingeben“ kann als Glaubender, Liebender, Erwartender, dem er sogar bereit ist sich unter zu ordnen ist doch universal und berührt die tiefsten Gründe des eigenen Selbst und Seins.

Wenn ich in Blogbeiträgen und Kommentaren die unverhohlene Verachtung des an das Christentum gebundene  Religiösen lese, frage ich mich aber schon,  voraus sich die Ethik der Anti-Religion-Befürworter speist, womit / wodurch  ihre vermeintliche Toleranz erklärt und getragen wird,  welche Wurzeln ihre als „humanitär“ erachtete Einstellung hat und wie im wesentlichen ihre „Werte und Normen“ fortgeschrieben werden.

Geben sich die, die so vehement gegen (vermeintlich) „christlichen“ Religionsunterricht auf die Barrikaden gehen, eigentlich auch Rechenschaft darüber, was „die Welt im Innersten zusammenhält“, was ihre ureigensten Motive und die Basis ihres Handelns sind?

Und lässt sich das hinreichend und zukunftsweisend  im Fach „Ethik“ erklären, lehren und auch einüben? Wertvorstellungen, Einstellungen  und Haltungen finden doch ihren Niederschlag im Tun, im Handeln. Sie stehen doch nicht für sich,  isoliert von der gesellschaftlichen Realität, quasi – wie  in einem  Elfenbeinturm philosophischer Betrachtungen – über den Niederungen des Alltags.

Und was ist von der Toleranz derjenigen zu halten, die den Ethikunterricht bejahen, den Religionsunterrichts aber aus ideologischen und/oder ethischen Gründen mit aller Intoleranz vehement bekämpfen, denn welche Gründe, wenn nicht ideologische,  sprechen gegen den Religionsunterricht als einen möglichen Ort der Auseinandersetzung um das, was uns ausmacht? Und wieso sollte man diesen Raum/Ort  nicht nutzen DÜRFEN?

Bei uns in Niedersachsen haben Schüler die Möglichkeit, anstelle des Religionsunterrichts das Fach „Werte und Normen“ zu wählen. (Gar nichts geht nicht!)

Unsere Kinder konnten sich – bis auf eines – auch in der Oberstufe für den Religionsunterricht entscheiden. Unsere Tochter „musste“ Werte und Normen nehmen, weil „Reli“ schon voll war und ein weiterer Kurs in ihrer „Leiste“ nicht angeboten wurde. Sie berichtete ua.  von spannenden Diskussionen um Gen-et(h)ik, die letztlich fast immer bei Fragen nach Gott und Glauben landeten…

Ich denke, es muss in die Freiheit der Eltern und Schüler gestellt sein, wie und wo sie sich mit existentiellen Fragestellungen auseinandersetzen.

Es ist nicht nur eine Frage der Toleranz, ob die Freiheit zu wählen gegeben ist oder nicht.

Ein Bericht über eine spannende Diskussion zum Thema „Ethik und/oder Reli“  findet sich hier, lesenswert!

Geld … 24. April, 2009

Posted by Rika in gesellschaft, schule - kinder.
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ein junge wacht morgens auf

neben seinem bett liegt ein geldschein

50 euro

sagt der junge

und auch

dass er daran gemerkt habe

dass er geburtstag hat

er wäscht sich

zieht sich an

frühstückt nichts

wie jeden morgen

allein

–  die mutter schläft noch –

wartet auf das schülertaxi

das ihn zur schule fährt

.

Hey, du hast heute Geburtstag!

Herzlichen Glückwunsch!

.

Mitschüler, Lehrerinnen, Lehrer, alle Mitarbeiter an der Schule gratulieren!

.

manche mütter haben ihre kinder einfach nicht verdient!

Was wird auch diesen Kindern?

Tellerrand… 22. April, 2009

Posted by Rika in aktuell.
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Manchmal gibt es Zeiten, da ist selbst der Rand einer platten Kuchenplatte noch zu hoch, um drüber gucken zu können.

Nicht, dass ich es nicht wollte, aber vermutlich bin ich genauso platt wie besagte Platte und der Rand einfach zu weit weg oder zu hoch oder beides.

Lese einiges zu Durban II  …

… aber nicht mehr  in Zeitungen, die  haben das Thema ja wohl schon durch – und wunder mich nicht mal darüber, über das gigantische Medienecho der sagenhaften Antirassismuskonferenz nämlich. Herr A.*** hatte seinen Auftritt und nun is gut, so scheint es…

Vermutlich war das Medienecho auf Herrn A. und seine „Rede“ nur deshalb so dürftig, weil man ihm keine Plattform bieten wollte, man hätte seine „Rede“ natürlich auch Stück für Stück analysieren und ihren rassistisch-terroristischen Inhalt hervorheben können, um deutlich zu machen, wie Herr A. tickt und mit welchen Folgen die Welt zu rechnen hat, sollte Herr A. seine Ansichten in die Tat umsetzen…  und vielleicht würde Herr Schröder dann nicht mehr zu seinem „Freund“, Herrn A. reisen …

Das Thema Rassismus wäre durchaus ein Thema, wenn man sich dann mal dazu entschließen könnte, den Rassismus weltweit unter die Lupe zu nehmen…

– ach, das tut man? Merk ich aber  nix, gar nix!

Die rassistisch-terroristischen Kämpfer zum Wohle der Menschheit interessieren nicht die Bohne sieht man mal von den tapferen Sauerlandkämpfern und dem gerade begonnen Prozess ab!

Aus Sicht der Zeitungsfritzen  hat der Staat Israel (der amtierende Rassismus-Weltmeister)  leider, leider  mit dem Gaza-Krieg  in diesem Jahr schon seinen großen  internationalen Auftritt gehabt – mitsamt dem völkervernichtenden Rassismus   und  das war jetzt in Genf ganz einfach nicht zu toppen und alle anderen Krisenherde unter Beteiligung der rassistischen und terroristischen Stirnbandträger geben einfach nicht so viel her, dass es sich lohnte, sie eigens öffentlich wirksam in Genf  zu rügen  … und noch weniger lohnt es sich, darüber zu schreiben. Ist so, kann man nachlesen … bzw. das eben gerade nicht!

Auch die Sache in Sri Lanka ist irgendwie ja nicht wirklich als  Thema der Kategorie Rassismus zuzuordnen, noch viel weniger die Kämpfe in Dafur oder das Chaos in Somalia oder der beliebte Krisenherd Pakistan,  nee,  nicht wirklich …

Israel mal wieder ganz ober auf die Liste der Schurkenstaaten setzen zu können, das wär’s gewesen. Hätte auch einen guten Artikel in den diversen Gute-Linke-Menschen-Blättern gebracht, fällt nun aus…

Dumm gelaufen.

Aber wie gesagt, ich bin platt wie Kuchenplatte, kann nix Konkretes  sagen … habe einfach zu wenig konkret dazu gelesen in letzter Zeit … und mein Bauchgefühl interessiert ja nicht wirklich, vermute ich… bringt ja auch konkret nicht weiter!

Bei Beer findet sich eine interessante AuflistungLila stellt unbequeme Fragen und einige andere machen sich ebenfalls Gedanken

Nein, den Tellerrand schaffe ICH diesmal einfach nicht!

Nachtrag:

*** Herr A. hätte meiner Meinung nach eine eigene Antirassismuskonferenz verdient, mit ihm als „rassistischem Gegenstand“, wenn ich das mal so sagen darf.  Aber das bringen die antirassistisch-humanen Organisationen in hundert Jahren nicht zustande… wenn es sie dann noch geben sollte, könnte ja durchaus sein, dass Herr A. erfolgreich sein A-Programm  …

…  und ich erlebs  ganz sicher nicht mehr … in hundert Jahren wär ich garantiert die älteste Frau der Welt, Methusalemine oser so …

Paranoia … 18. April, 2009

Posted by Rika in vermischtes.
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Es lebt sich gut in unserem Dorf vor den Toren der großen Stadt.

Bäcker, Metzger, Lebensmittelladen, Ärzte,  Apotheke, Post, Friseur und Kiosk  sind bequem erreichbar,  Kindergarten und Grundschule, Kirchengemeinde und Sportverein bieten alles, was junge Familien brauchen! Alle 30 Minuten geht ein Zug zum Hauptbahnhof der Stadt, zeitversetzt und ebenso oft fahren Busse …

Ja, es lässt sich gut leben in unserem Dorf.

Wenn nur die Sache mit der Phobie nicht wäre!

Es muss sich  bei den Problemen des Mitbürgers  um eine Phobie handeln, anders kann ich es mir nicht erklären. Eine Baumphobie, um genau zu sein. . .  und als Baum zählt alles, was höher als 120 cm ist und eine längere Lebensdauer hat als eine Sonnenblume oder eine vergleichsweise ähnlich hohe Pflanze…

Besonders gefährlich sind Blätter und kleine Stängelchen, die es wagen, ihren angestammten Platz zu verlassen, bzw. ein oder zwei oder auch vier cm über die zu denkende Linie hinauszuwachsen, die zum Grund und Boden des eigenen Standortes gehört, vertikal/horizontal  betrachtet. Gegen die – die Pflanzenteile –  geht man gerichtlich vor, weil, sie könnten ja Unheil anrichten,  es könnten ja Tau- und Regentropfen von ihnen herab fallen und so dazu beitragen, dass der nicht rechtmäßig zur Pflanze gehörende  Standort feucht wird und Moos ansetzt … außerdem bieten Pflanzenteile, die über die vertikale Linie ragen, einen ganz schlechten Anblick und damit einen ständigen Grund für grundlosen Ärger… man gönnt sich ja sonst nichts… als Ärgernis, meine ich.

Und der Zaun, der Zaun erst!    Der führt in Schlangenlinien über die Grenze hin und her – meterlang!  Das macht er schon seit 27 Jahren ungefähr. So lange steht er schon. Aber jetzt ist das mit den Schlangenlinien festgestellt und schriftlich gerügt worden. Ein Zaun, der Schlangenlinien steht. Das geht ja gar nicht! Zugegeben, der Zaun war noch nie richtig hübsch, aber zweckmäßig und vor allem preiswert, damals, als wir ihn mit Hilfe des Freundes auf seiner  anderen Seite mitten auf die Grenze setzten. Und was wir wohl auch nicht so recht bedachten: Holz arbeitet! Ja, es bleibt einfach nicht so, wie man es hingesetzt hat, es wird etwas krumm und steht plötzlich schlangenlinig im Gelände. Geht gar nicht! Muss man auch gerichtlich klären, diesen Zaun, so etwas von Schlangenlinie! Frechheit, das!!!

Wenn ich es recht bedenke, ist das schon mehr als phobisch, gleicht eher  einer ausgewachsenen  Paranoia … das mit den Ästchen, Blättern, Bäumchen und  dem Schlangenlinie stehenden Zaun …

nein,  sowas von  p…    !

natürlich … 15. April, 2009

Posted by Rika in vermischtes.
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hat sich die Welt weiter gedreht in den ruhigen Tagen des Abschiednehmens …

Ich habe es schon mitbekommen und doch war alles sehr weit weg,  nicht unwichtig … und doch nicht so wichtig …

Erdbeben …  Piraten … Unruhen … Diskussionen …

Obama in Europa und der Türkei, seine Verneigung vor den Wüstenmilliardären – sicher  „wichtig“   in wirtschaftlichen Krisenzeiten … und all die vielen Kommentare dazu, manche davon habe ich gelesen …  Gedanken habe ich mir gemacht, aber schreiben wollte ich nicht, konnte ich nicht … werde ich … später …

Und der Frühling hat Einzug gehalten nach dem langen Winter, draußen blühen die Kirsch- und Mandelbäume,  Tulpen, Stiefmütterchen, Vergißmeinnicht … die Eberesche ist grün geworden, fast über Nacht … und auf den Rapsfeldern zeigen sich die ersten zarten gelben Tupfer …   die Magnolien sind schon fast verblüht …

Wie schön die Natur ist!

Ostern … 14. April, 2009

Posted by Rika in familie.
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Selten ist mir die Botschaft von Ostern so sehr intensiv  bewusst geworden wie in diesem Jahr und darum noch einmal die zentrale Aussage – diesmal nicht von Jesus selbst, sondern von Paulus bezeugt:

Christus ist für uns gestorben, damit wir zusammen mit ihm leben. Das gilt für uns alle, ob wir noch am Leben sind, wenn er kommt, oder ob wir schon vorher gestorben sind.

1.Thessalonicher 5,10   (Lehrtext der Herrnhuter „Losungen für junge Leute“  in der Übersetzung der Guten Nachricht)


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dsci0159

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Ostern ist für unsere Familie nicht nur der höchste christliche Feiertag, sondern auch traditionell das Fest, an dem sich die große Familie am zweiten Feiertag bei Schwägerin und Schwager trifft mit (fast) allen Kindern und Enkeln. Und natürlich gibt es für die Kleinen auch das Ostereiersuchen im nahe gelegenen Wald und einen damit verbundenen Spaziergang zum idyllischen Heidesee…

Es war ein wunderschöner Tag gestern, das Zusammensein der Familie – auch wenn zwei unserer Kinder nicht dabei sein konnten – mit viel erzählen über dies und das, erinnern, planen, lachen …  das wunderbare Wetter …

Dank an die Lieben und danke Gott!

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HINWEIS:

Seit diesem jahr gibt es die bekannten Herrnhuter Losungen auch in einer speziellen Ausgabe für junge Leute im Taschenkalender-Format mit Kalendarium und Raum für eigene Notizen. Sehr empfehlenswert. Herausgegeben von der Evangelischen Brüder-Unität im Reinhardt Verlag.

Infos dazu bei  www.losungen.de