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Die „Verdienste“ des Henning Mankell … 7. August, 2009

Posted by Rika in israel.
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Zweifellos schreibt Henning Mankell interessante Kriminalromane, das könnte man ihm als Verdienst anrechnen.

Aber nicht die kriminalistisch-literarischen Fähigkeiten sind es , die heute den „gfbv-blog“ zu der Aussage verleiteten, dass Herr Mankell sich verdient gemacht habe, vielmehr ist  die Rede von Mankells Beitrag zu dem „Palästinensischen Literaturfestival“ und seinem „Brief“ den er darüber verfasste und in dem er den Staat Israel auf eine Stufe stellt mit dem (ehemaligen) Apartheidsstaat Südafrika und sich zu der „Hoffnung“ versteigt, dass es mit   Israel bald ein Ende nehmen wird:

Wenn Veränderungen kommen, wird es von dem einzelnen Israeli abhängen, ob er oder sie bereit ist, auf seine Privilegien zu verzichten und in einem palästinensischen Staat zu leben.

Ich muss gestehen, dass mich die politischen Ansichten Henning Mankells bisher weit weniger interessiert haben als seine Krimis, doch was ich in dem kurzen  Text zu lesen bekam, verschlug mir derartig die Sprache, dass ich nach dem ersten Lesen und ungläubiger Zurkenntnisnahme beschloss,  einen Kommentar hier auf himmelunderde zu schreiben, fand dazu aber am Nachmittag keine Zeit und konnte lediglich den Text kopieren, was sich im Nachhinein als weise Voraussicht herausstellte, hatten die Blogger der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ mittlerweile den Eintrag gelöscht, wie ich zu meiner Verwunderung bei „Achgut“  lesen konnte.

Hier der gesamte Blogeintrag der Kümmerer um die bedrohten Völker samt Henning Mankells „Brief“,  mit der passenden Farbe  kenntlich gemacht:

„Ich habe in letzter Zeit mehrere Bücher wie die von Taher ben Jelloun oder jene über den Cyberjihad besprochen, um Brücken zu einem besseren Verstädnis des Nahen Ostens, des Islams zu bauen (Brücke heißt übrigens qantara – der Grund, warum Deutsche Welle und Bundeszentrale für politische Bildung ihren gemeinsamen Internetauftritt so nennen).

Es liegt nahe, dass Kultur und Literatur einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten können. Das ist auch einer der Gründe, warum Regime häufig auch die kulturelle Würde ihrer Minderheiten mißachten – um sie besser assimilieren zu können. Nun hat Henning Mankell sich über seinen Einsatz für Afrika hinaus verdient gemacht: mit einem Beitrag zum Palästinensischen Literaturfestival.

Er weist dabei besonders auf den Versuch des israelischen Militärs hin, genau dieses Literaturfest zum Schweigen zu bringen. Die International Crisis Group weist in ihrer neuesten Studie auf die Rolle der israelischen Siedler hin: http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm?id=6228&l=1
Hier Mankells Erfahrungsbericht:

“Von Apartheid gestoppt – Israelisches Militär versuchte das internationale palästinensische Literaturfestival zum Schweigen zu bringen – Von Henning Mankell am 11. Juni 2009 geschrieben:

“Vor gut einer Woche (Anmerkung Redaktion: also Ende Mai) besuchte ich Israel und Palästina. Ich gehörte zu einer Schriftstellerdelegation mit Vertretern aus verschiedenen Kontinenten. Wir sollten an einer palästinensischen literarischen Konferenz teilnehmen. Die Einweihung sollte im Palästinensischen Nationaltheater in Jerusalem stattfinden. Gleich nachdem wir uns versammelt hatten, kam schwer bewaffnetes israelisches Militär und Polizei und teilte uns mit, dass sie uns zu stoppen gedächten. Auf die Frage warum, kam als Antwort: ”Sie sind ein Sicherheitsrisiko.”

Es ist natürlich Nonsens zu behaupten, dass wir in jenem Augenblick eine terroristische Bedrohung für Israel darstellten. Aber gleichzeitig hatten sie ja auch Recht. Sicher stellen wir eine Bedrohung für Israel dar, wenn wir nach Israel kommen und sagen, was wir von der israelischen Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung halten. Es war ja auch nicht merkwürdig, dass ich und Tausende andere damals eine Bedrohung für das Apartheidsystem in Südafrika darstellten. Worte sind gefährlich.

Das waren auch meine Worte, die ich sagte, als es den Veranstaltern gelungen war, die Einweihung in das französische Kulturzentrum zu verlegen, das sich bereitwillig gezeigt hatte:

”Das was wir jetzt erleben, ist eine Wiederholung des verächtlichen Apartheidsystems, das einst die Afrikaner und Farbige als Bürger zweiter Klasse in ihrem eigenen Land behandelte. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass dieses Apartheidsystem nicht mehr existiert. Es wurde durch menschliche Kraft auf den Müllhaufen der Geschichte Anfang der 1990-er Jahre geworfen. Es geht eine direkte Linie zwischen Soweto, Sharpeville und dem, was kürzlich in Gaza geschah.”

In den folgenden Tagen besuchten wir Hebron, Bethlehem, Jenin und Ramallah. Wir wanderten einen Tag in den Bergen zusammen mit dem palästinensischen Verfasser Raja Shehadeh, der uns zeigte, wie sich die israelischen Siedlungen ausdehnten, palästinensisches Land konfiszieren, Wege zerstören, neue bauen, die nur von Siedlern benutzt werden dürfen. Schikanen an den verschiedenen Grenzübergängen lagen auf der Hand. Natürlich war es einfacher für meine Frau Eva und mich durchzukommen. Aber jene in unserer Delegation, die syrische Pässe hatten oder deren Herkunft palästinensisch war, wurden desto mehr schikaniert. Bring den Koffer aus dem Bus, pack ihn aus, stell ihn wieder rein, hole ihn wieder heraus ….

Aber selbst in der Hölle gibt es Gradunterschiede. Hebron war am schlimmsten. Inmitten der Stadt mit 40.000 Palästinensern haben 400 Siedler einen Teil des Stadtzentrums beschlagnahmt. Die sind brutal und zögern nicht, ihre palästinensischen Nachbarn zu jeder Tageszeit anzugreifen. Warum ihnen nicht auf den Kopf pissen von hoch gelegenen Fenstern? Wir sahen einen Dokumentarfilm, wo u.a. Siedlerfrauen inklusive deren Kinder palästinensische Frauen treten und schlagen, ohne dass das Militär eingreift. Deshalb gibt es in Hebron Menschen, die im Namen der Solidarität freiwillig palästinensische Kinder zur Schule und zurück begleiten. Diese 400 Siedler werden rund um die Uhr von 1.500 israelischen Soldaten bewacht! Jeder Siedler hat eine permanente Leibwoche von 4-5 Personen bei sich. Die Siedler haben ausserdem das Recht, Waffen zu tragen. Als wir einen der schlimmsten Übergänge direkt in Hebron besuchten, war dort ein Siedler, unerhört aggressiv, der uns filmte. Sobald er das geringste Anzeichen für etwas Palästinensisches entdeckte, ein Armband, eine Anstecknadel, dann rannte er zu den Soldaten und erstattete Bericht.

Aber natürlich war nichts von dem, was wir erlebten, nur annähernd vergleichbar mit der Situation der Palästinenser. Wir trafen sie in Taxis und auf der Strasse, bei Vorlesungen, an der Universität und im Theater. Wir führten Gespräche und hörten, was ihnen zugefügt wird.

Ist es verwunderlich, dass ein Teil von ihnen desperat ist, wenn sie keinerlei Ausweg aus diesem Leben sehen, dass sie sich entscheiden, sich in einen Selbstmordbomber zu verwandeln? Wohl kaum oder? Verwunderlich ist nur, dass es nicht mehr tun.

Die Mauer, die jetzt das Land zerschneidet, wird kurzfristig künftige Attacken verhindern. Aber die Mauer ist ein allzu deutliches Zeichen für die desparate Lage der israelischen Militärmacht. Sie wird am Ende dasselbe Schicksal ereilen wie die Mauer, die Berlin teilte.

Was ich während dieser Reise sah, war völlig eindeutig: der Staat Israel ist in seiner gegenwärtigen Form ohne Zukunft. Jene, die eine Zwei-Staaten-Lösung vertreten, denken ausserdem falsch.

1948, als ich geboren wurde, erklärte Israel seine Unabhängigkeit auf besetztem Gebiet. Es gibt keinerlei Gründe dafür, dass dies eine völkerrechtlich legitime Handlung war. Man besetzte ganz einfach palästinensisches Land. Und man fährt fortlaufend fort, diesen Landbesitz zu vergrössern, etwa durch den Krieg 1967 und heute durch die ständige Zunahme an Siedlungen. Hin und wieder wird eine Siedlung abgerissen, um den Schein aufrechtzuerhalten. Aber bald taucht sie woanders wieder auf. Eine Zwei-Staaten-Lösung bedeutet nicht, dass die historische Besatzung aufgehoben wird.

Israel wird es genauso ergehen wie Südafrika unter der Apartheidzeit. Die Frage ist nur, ob die Israelis Vernunft annehmen werden und freiwillig einer Abwicklung des Apartheidstaates zustimmen werden. Oder ob es zwangsweise geschehen wird.

Auch kann niemand sagen, wann es geschieht. Der endgültige Aufruhr wird natürlich von innen kommen. Aber plötzliche Veränderungen in Syrien oder Ägypten werden dazu beitragen können.

Ebenso wichtig ist selbstverständlich, dass die USA es sich bald nicht mehr leisten können, diese abscheuliche Kriegsmaschine zu bezahlen, die Steine werfende Jugendliche von einem normalen Leben in Freiheit fernhält.

Wenn Veränderungen kommen, wird es von dem einzelnen Israeli abhängen, ob er oder sie bereit ist, auf seine Privilegien zu verzichten und in einem palästinensischen Staat zu leben. Ich stiess auf meiner Reise auf keinen Antisemitismus. Hingegen auf einen normalen Hass auf die Besatzer. Es ist wichtig, diese Dinge auseinanderzuhalten.

Den letzten Abend sollten wir in Jerusalem beenden, wo wir angefangen hatten. Aber das Theater war wieder vom Militär geschlossen worden. Es musste woanders vonstattengehen.

Der Staat Israel hat nur eine Niederlage zu erwarten, wie alle Besatzungsmächte.

Die Israelis vernichten Leben. Aber sie können nicht die Träume zerstören. Der Untergang dieses verächtlichen Apartheidsystems ist das einzig denkbare Resultat, da es notwendig ist.

Die Frage lautet also nicht ob, sondern wann es geschieht. Und natürlich auch, auf welche Weise.”

Henning Mankell kennen wir nahezu alle. Der 1948 in Stockholm geborene Theaterregisseur und Schriftsteller wurde durch seine Krimi-Reihe über Kurt Wallander bekannt. Mankell lebt abwechselnd in Schweden und in Maputo (Mosambik), wo er ein Theater leitet. Als Autor hat er mehrere Bücher veröffentlicht, die seine afrikanischen Erfahrungen verarbeiten. Mit Wiedergabe dieses Erfahrungsberichtes möchte ich zum Nachdenken anregen, aber auch einen Beitrag zur Diskussion beitragen – in der Hoffnung, dass über diesen Denkanstoß auch durchaus Sie, liebe Leser, Ihre Meinung beitragen in Form von Kommentaren. Dazu kann ich Ihnen die lesenswerten Beiträge von Frank-Rene Dohmes auf diesem Blog empfehlen, der sich schon mehrfach die dankenswerte Mühe gemacht hat, aktuelle Informationen zu liefern.“

http://gfbvberlin.wordpress.com/2009/07/30/israels-apartheidspolitik-ein-offener-brief-henning-mankells/

Der „gesellschaft für bedrohte völker Berlin-Bloghat vermutlich im ersten Überschwang zur Rettung des bedrohten Volkes der Palästinenser nicht so genau hingeschaut, was Herr Mankell da im Klartext und unverblümt gesagt hat und erst der eine oder andere dezente Hinweis auf die unverhüllten Hasstiraden gegen den Staat Israel und seine – Mankells –  mehr oder weniger deutlich ausgesprochene Hoffnung auf ein baldiges Ende des jüdischen Staates mögen den Gesellschaftern zu denken gegeben haben… und sie veranlasst haben, den Beitrag zu löschen.

Es wäre ja auch denkbar und nett gewesen, wenn sie sich ihres Auftrags besonnen hätten und aufgrund des Mankell-Textes Israel in die Liste der bedrohten Völker aufgenommen und unter ihren persönlichen Schutz gestellt hätten.  Eine entsprechende Aussage in ihrem Blog wäre doch durchaus angebracht, sieht man mal genauer hin, wer da so alles von den lieben Nachbarn (die Nachbarschaft umfasst die ganze Welt) Israel den Garaus machen möchte und sich dazu immer neue Pläne einfallen lässt, die sich hinter solch „schönen“  Gedankenspielen wie „Zweistaatenlösung“, „Rückkehrrecht für  Palästinenser“, „Zurück zu den Grenzen von 1967“,  „Schluss mit den Siedlungen“ und „Juden raus aus Judäa“ mehr oder weniger elegant verbrämt, verbergen.

Ich spare mir jedoch an dieser Stelle mein ursprüngliches Vorhaben, den Text mit meinen Kommentaren zu versehen um  die unsägliche Haltung Herrn Mankells zu Israel und seiner Bevölkerung deutlich hervor zu heben. Der Text spricht für sich selbst und entlarvt seinen Schreiber als einen  (nein, ich schreibe jetzt nicht das bekannte Adjektiv, das mit a beginnt)  Palästinenserversteher der übelsten Sorte, der ja nun wirklich mit Antisemitismus nichts zu tun hat, sondern   „nur“ den ganz „normalen Hass“ der Palästinenser auf Israel beschreibt …   und der  in der Aussage  gipfelt:

Die Israelis vernichten Leben. Aber sie können nicht die Träume zerstören. Der Untergang dieses verächtlichen Apartheidsystems ist das einzig denkbare Resultat, da es notwendig ist.

Deutlicher kann man es nicht sagen, dass man das Existenzrecht Israels grundsätzlich verneint. So drastisch wollte die Gesellschaft für bedrohte Völker es dann doch nicht sagen und strich verschämt den Mankell aus dem Programm.

Warum der Beitrag dennoch hätte bestehen bleiben sollen begründet „Achgut“.

UPDATE,  08. 08. 09, 13.40h

Die GfbV-Berlin-Blog-Betreiber veröffentlichen heute eine Stellungnahme zu Mankell, die mit folgenden Worten beginnt:

Die Aussagen im offenen Brief des Schriftstellers Henning Mankell zur Lage in Israel und Palästina stehen in eklatantem Widerspruch zur Position der Gesellschaft für bedrohte Völker zu diesem Thema. Dass sein Brief auf diesem Blog veröffentlicht wurde, war ein schwerer Fehler. Dafür entschuldigt sich der Autor und der Vorstand unserer Menschenrechtsorganisation. Unglücklicherweise kursiert der Blogeintrag auf mehreren anderen Blogs und hat zu zahlreichen Kommentaren geführt. Für die Kommentare dankt die GfbV, möchte aber nochmals mit aller Deutlichkeit betonen, dass entgegen der Darstellung auf anderen Blogs, Mankells Position in keinster Weise diejenige der GfbV wiedergibt.

Damit und mit der nachfolgenden Erklärung distanziert sich die GfbV von Mankell und trifft deutliche, wenn auch nicht eindeutige  Aussagen zu Israels Existenzrecht, der Bedrohung durch die feindlichen Nachbarn und die Verantwortung der westlichen Welt für die Sicherung des Friedens:

Frieden im “Heiligen Land”, in Israel und Palästina, der Rückzug der israelischen Truppen (aus den seit 1967 besetzten Gebieten), die gegenseitige Anerkennung sind nur durch eine entschiedene offensive Friedenspolitik des Westens, der USA und Europas möglich. Deshalb sind militärische Sicherheitsgarantien der NATO, der USA und der UN unverzichtbar. Dazu gehört aber auch die Entmilitarisierung eines zukünftigen Staates Palästina. Deutschland ist besonders verpflichtet, die Zerstörung Israels zu verhindern. Jede deutsche Regierung muss sich für die Aufnahme Israels in die Europäische Union einsetzen, sofern eine israelische Regierung dieses eines Tages wünscht.

Hier nachzulesen.

Dennoch bleibt ein schaler Beigeschmack und ein leichtes Misstrauen meinerseits angesichts der Tatsache, dass der später gestrichene  Beitrag ÜBERHAUPT  veröffentlicht  wurde, muss es doch bei den Verantwortlichen zumindest eine Person geben, die  a) Mankells Position teilt und kommentierend unterstützt und b) befugt ist, solchen Unsinn ungeprüft ins Netz zu stellen.

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Kommentare»

1. joachimfulda - 8. August, 2009

Hallo,

ich möchte an dieser Stelle nur kurz selbstkritisch Stellung nehmen: ich trage die alleinige Verantwortung für diesen besagten Post. Ich habe Mankells Ausführungen nicht komplett kritisch gegengelesen, da ich zwischen zwei dringenden Terminen war. Leider habe ich mir nicht die Zeit genommen, die nötig gewesen wäre. Ansonsten hätte ich Mankells Ausführugen entweder nicht veröffentlicht oder im Falle einer Veröffentlichung kritisch hinterfragt.
Mein Fehler besteht darin, dass ich einen Text veröffentlicht habe, den ich nicht voll gelesen habe. Damit sage ich auch in aller Öffentlichkeit: ich teile Mankells Ausführungen inhaltlich NICHT.

Ich schätze Mankell zwar als Krimi-Autoren, auch wenn ich seinen missionarischen Stil, der in seinen Wallander-Büchern inzwischen hervorkommt, nicht schätze. Dennoch finde ich, dass er interessante und wichtige Themen anspricht – in seinen Krimis. Leider ist sein offener Brief zu Israel mißraten. Wenn man dagegen Broders Ausführungen im Sommer 2005 zur Gaza-Räumung liest, weiß man, was in dieser Hinsicht angemessen ist an Kritik. Leider hat Mankell diesen Broder-Text nicht gelesen und zum Maßstab genommen.

Das heißt also, der methodische Fehler liegt bei mir, da ist Ihre Kritik sehr angemessen, dass ich diesen Text ungeprüft ins Netz gestellt habe. Das heißt aber nicht, dass ich die Meinung nicht teile.

In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

Joachim Fulda

2. yael1 - 8. August, 2009

In Schweden Mankell, in Norwegen Jostein Gaarder. Scheint eine Mode unter Schriftstellern zu werden (nicht mal im Ansatz Kritik, sondern beste antisemititische Hetze) Wie heißt es so schön: Schuster bleib bei deinen Leisten. Hätten die mal besser darauf gehört.

3. Perry04 - 9. August, 2009

Vor einigen Jahren (ich mein es war 2004) schlug der griechische Komponist Mikis Theodorakis bereits auch in die Richtung, wie nun Mankell bzw. Gaarder. Antisemitismus , sorry es sollte heißen Israelkritik, gehört wohl bei diesen hochbegabten Menschen zum guten Ton – quasi als Wohlfühlfaktor. Das ist sehr frustrierend.

4. rika - 9. August, 2009

Yael und Perry,
wenn man wohlmeinend sein möchte, könnte man annehmen, dass sie ein besonderes Sendungsbewusstsein fü die Hilflosen, Verfolgten und Entrechteten entwickelt haben – was ja auch unglaublich publikumswirksam und verkaufsfördernd sein dürfte – und sie deshalb reflexartig dem Geheule und Gejammere der Palästinenser auf den Leim gegangen sind.
Bei näherem Hinsehen muss man aber leider feststellen, dass sie tatsächlich eine ausgeprägte Abneigung gegen Israel und seine jüdischen Bewohner hegen … und da hört dann bei mir das Wohlmeinen auf!
Es ist nichts als purer Antismitismus!


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