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Was dem einen sin Uhl … 29. September, 2009

Posted by Rika in islam.
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…  ist dem annern sin Nachtigall!

Das ist ein wirklich feines Urteil, das das Berliner Gericht gesprochen hat.

Gläubigen moslemischen Schülern ist nicht zuzumuten, außerhalb der Schule und Schulzeiten ihre Gebete zu verrichten, da nicht nur die Tatsache, „dass“   sondern auch die Zeit „wann“ entscheidend ist für die Einhaltung der religiösen Pflicht (Wirksamkeit)  des Gebets.

Sollte das Urteil in der zugelassenen Revision bestätigt werden, müssen sich zukünftig wohl alle Schulen bei der Gestaltung der Stundenpläne nach  den Gebetszeiten ihrer moslemischen Schüler richten – oder aber ein riesiges Chaos inkauf nehmen, wenn täglich gleich mehrere Schüler während des Unterrichts plötzlich in die eigens eingerichtete Gebetsklause verschwinden. (Denn dass das Beispiel des Berliner Schülers Schule machen wird, davon muss man ausgehen – und unter uns: Welcher Schüler, egal ob fromm oder nicht, würde eine  ihm zustehende Auszeit nicht nutzen?)

Wenn man das Urteil konsequent weiterdenkt, müsste das gleiche Recht eigentlich auch für die moslemischen Lehrerinnen und Lehrer gelten, für Ärzte und Krankenschwestern, für Polizeibeamte, Reinigungsfachkräfte, Müllmänner, Anwälte, Angestellte in Betrieben, Arbeiter am Band und … und …  und.

Nun gibt es ja auch in katholischen Kreisen das allseits bekannte „ora et labora“.  Allerdings ist bisher überwiegend in Klöstern und klosterähnlichen Gemeinschaften die strikte Einteilung des Tages in Gebets- und Arbeitszeiten eingehalten und befolgt worden.

Was gäbe es für ein großes Halleluja in Deutschland, wenn wieder alle Menschen dieses „bete und arbeite“  zum eigentlichen Rhythmus ihres Tages machten.

Bevor wir  uns also grübelnd fragen, ob mit der neuerlichen Unterwerfung unter korankonforme moslemische  Religionspraxis eine Islamisierung Europas fortgeschrieben wird, sollten wir uns auf unsere christlichen Traditionen und Tugenden besinnen und – dem Gleichheitsgrundsatz folgend – Gebetszeiten für alle einrichten.

Man könnte ja ganz bescheiden damit beginnen, den Buss- und Bettag wieder als allgemeinen Feiertag einzusetzen, das würde  – über den Daumen gepeilt –  schon dem (moslemischen) Gebetsaufwand einer ganzen halben Woche entsprechen… oder so!

Und da wir hier in Europa über kurz oder lang durch die Einführung des islamischen Rechtssystems ohnehin wieder bei mittelalterlichen Gepflogenheiten landen, fiele es gar nicht so sehr ins Gewicht, dass das öffentliche Leben –  wie  zu Zeiten der Hildegard von Bingen (soll übrigens ein guter Film sein!) –    während des  Tages wieder durch allgemein einzuhaltende Gebetszeiten  bestimmt wird und wir Christen beispielsweise  wieder auf das Angelus-Läuten achteten …  sofern außer dem Ruf des Muezzin noch andere Gebetsrufe zugelassen wären …

NACHTRAG:

Berichte und Kommentare zu dem Urteil im Tagesspiegel hier,   hier

und bei Spon-Schulspiegel dort findet  sich auch ein Link auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die Schulpflicht für wichtiger erachtet als die religiöse Weltsicht. Allerdings geht es in dem Urteil um die religiöse Weltsicht frommer Christen. Die haben in Deutschland allemal wenig zu lachen.  Des einen Uhl ist eben noch lange nicht des anderen Nachtigall …  !

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Nun denn… 27. September, 2009

Posted by Rika in vermischtes.
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Das Volk hat entschieden...

Schwarz und Gelb  also…

Willkommen im Tigerentenclub!

Bleibt  abzuwarten, wie das zukünftige Dreigestirn aus CDU, CSU und FDP die Geschicke der Republik zum Nutzen und Frommen der Wirtschaft oder zum Wohle der Menschen lenken werden  und wie die Rollen von Prinz, Bauer und Jungfrau verteilt sein werden… und auch ob oder wie die  Zukunft   von  Papiertiger und  lahmer Ente in gegenseitiger, innig-eiserner Umklammerung gestaltet werden wird …

Übrigens, die gelb-schwarze Borussia sieht derzeit leider gar nicht gut aus!

Gegen den Wind … 27. September, 2009

Posted by Rika in islam, israel.
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…  eigentlich gegen den Sturm  der anti-israelischen, anti-jüdischen Hetzrede des iranischen „Präsidenten“ vor der UN,

hat Benjamin Netanyahu seine Rede gestellt.

Leider hat sie in den deutschen Medien bei weitem nicht den Nachhall gefunden (schon gar nicht positiv bewertet), wie es die Rede des Herrn der Finsternis aus dem Iran tat. Lila hat sie    „nach-hör-und-sehbar“   eingestellt und interessiert sich, ob im deutschen Blätterwald wenigsten ein Blättchen die Rede aufgegriffen habe.

Nun ist hier bei uns gerade Wahlkampf und die regierungsfreundliche Berichterstattung greift vor allem die Erfolge beim G20-Gipfel auf, bei dem Merkel ja bekanntlich ein „dickes Brett“ gebohrt haben soll.  Es finden sich allerdings auch  hinreichend Verweise auf die Reaktionen des Westens angesichts der Bekanntgabe Teherans, ein zweites Werk   zur  „Aufbereitung“ atomaren Materials in Kürze einweihen zu wollen, da war vermutlich für die Rede einfach kein „Platz“ mehr…

In einem meiner Kommentare zum letzten Post habe ich auf die Rede des israelischen Ministerpräsidenten hingewiesen.

Hier folgt sie nun im (hoffentlich vollständigem) Wortlaut, den ich von diesem Link/Post übernehme:

„NEW YORK – Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York eine historische Rede gehalten.

netanyahu-un-vollversammlung
Herr Präsident, sehr verehrte Damen und Herren,

Vor bald 62 Jahren haben die Vereinten Nationen das Recht der Juden, eines 3500 Jahre alten Volkes, auf einen eigenen Staat in ihrem angestammten Heimatland anerkannt.

Ich stehe heute hier als der Ministerpräsident des Staates Israel, des jüdischen Staates, und ich spreche zu Ihnen im Namen meines Landes und meines Volkes.

Die Vereinten Nationen wurden nach dem Gemetzel des Zweiten Weltkriegs und den Schrecken des Holocaust gegründet. Sie wurden beauftragt, die Wiederkehr solch fürchterlicher Geschehnisse zu verhindern.

Nichts hat diese zentrale Aufgabe mehr untergraben als der systematische Angriff auf die Wahrheit. Gestern stand der Präsident des Iran auf eben diesem Podium und spie seine neuesten antisemitischen Tiraden aus. Erst vor einigen Tagen hat er wieder behauptet, dass der Holocaust eine Lüge ist.

Im vergangenen Monat betrat ich eine Villa in einem Vorort von Berlin namens Wannsee. Dort, am 20. Januar 1942, trafen sich hochrangige Nazi-Funktionäre nach einem herzhaften Mahl und entschieden, wie man das jüdische Volk vernichten solle. Die detaillierten Protokolle dieses Treffens sind von den deutschen Regierungen aufbewahrt worden. Hier ist eine Kopie dieser Protokolle, in denen die Nazis präzise Anweisungen erteilten, wie die Vernichtung der Juden durchgeführt werden solle. Ist dies eine Lüge?

Eine Tag, bevor ich in Wannsee war, hatte ich in Berlin die Originalbaupläne für das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau erhalten. Diese Pläne tragen die Unterschrift von Hitlers Stellvertreter, Heinrich Himmler persönlich. Hier ist eine Kopie der Pläne für Auschwitz-Birkenau, wo eine Million Juden ermordet wurden. Ist dies auch eine Lüge?

Im Juni dieses Jahres besuchte Präsident Obama das Konzentrationslager Buchenwald. Zollte Präsident Obama einer Lüge Tribut?

Und was ist mit den Auschwitz-Überlebenden, deren Arme noch immer die tätowierten Nummern tragen, die ihnen von den Nazis eingebrannt worden sind? Sind diese Tätowierungen eine Lüge? Ein Drittel aller Juden fiel dem Weltbrand zum Opfer. Fast jede jüdische Familie wurde davon betroffen, einschließlich meiner eigenen. Die Großeltern meiner Frau, die beiden Schwestern und drei Brüder ihres Vaters, und all die Tanten, Onkel und Cousins wurden von den Nazis ermordet. Ist das auch eine Lüge?

Gestern, sprach der Mann, der den Holocaust eine Lüge nennt, von diesem Podium aus. Ich möchte all jenen, die sich weigerten hierher zu kommen, und jenen, die im Protest diesen Raum verlassen haben, meine Hochachtung ausdrücken. Sie sind für moralische Klarheit aufgestanden und haben ihren Ländern Ehre gemacht.

Aber jenen, die diesem Holocaust-Leugner Gehör geschenkt haben, sage ich im Namen meines Volkes, des jüdischen Volkes, und der anständigen Menschen überall: Haben Sie kein Schamgefühl? Haben Sie keinen Anstand?

Gerade einmal sechs Jahrzehnte nach dem Holocaust verleihen sie einem Mann Legitimität, der leugnet, dass der Mord an sechs Millionen Juden stattgefunden hat, und schwört, den jüdischen Staat auszulöschen.

Was für eine Schande! Was für eine Verhöhnung der UN-Charta! Womöglich denken einige von Ihnen, dass dieser Mann und sein abscheuliches Regime nur die Juden bedrohen. Sie irren.

Die Geschichte hat uns wieder und wieder gezeigt, dass das, was mit Angriffen auf Juden beginnt, am Ende viele andere in Mitleidenschaft zieht.

Das iranische Regime wird von einem extremistischen Fundamentalismus angeheizt, der vor drei Jahrzehnten die Weltbühne erklommne hat, nachdem er für Jahrhunderte geschlummert hatte. In den vergangenen 30 Jahren hat dieser Fanatismus den Erdball mit mörderischer Gewalt und kaltblütiger Willkür bei der Wahl seiner Opfer überschwemmt; Muslime und Christen, Juden und Hindus und viele andere wurden herzlos abgeschlachtet. Obgleich sie aus verschiedenen Zweigen besteht, trachten die Anhänger dieser Heilslehre danach, die Menschheit in mittelalterliche Zeitenzurückzubefördern.

Wo immer sie können, erzwingen sie eine rückwartsgewandte reglementierte Gesellschaft, in der Frauen, Minderheiten, Schwule und jeder, der nicht als wahrer Gläubiger betrachtet wird, brutal unterjocht wird. Der Kampf gegen diesen Fanatismus spielt nicht Glauben gegen Glauben oder Zivilisation gegen Zivilisation aus.

Es spielt Zivilisation gegen Barbarei aus, das 21. Jahrhundert gegen das neunte, jene, die das Leben heiligen, gegen jene, die den Tod verherrlichen.

Der Primitivismus des 9. Jahrhunderts darf dem Fortschritt des 21. Jahrhunderts nicht ebenbürtig sein. Der Reiz der Freiheit, die Kraft der Technologie, die Reichweite von Kommunikation sollte gewiss den Sieg davontragen. Letztendlich kann die Vergangenheit nicht über die Zukunft triumphieren. Und die Zukunft bietet allen Nationen großartige Prämien der Hoffnung. Das Tempo des Fortschritts wächst exponentiell.

Wir haben Jahrhunderte dafür gebraucht, von der Druckerpresse zum Telefon zu gelangen, Jahrzehnte, um vom Telefon zum Personal-Computer zu gelangen und nur einige Jahre, um vom Personal-Computer zum Internet zu gelangen.

Was vor einigen Jahren unmöglich schien, ist bereits veraltet, und wir können kaum die Veränderungen abschätzen, die da noch kommen werden. Wir werden den genetischen Code knacken. Wir werden die Unheilbaren heilen. Wir werden unser Leben verlängern. Wir werden eine billige Alternative für fossile Brennstoffe finden und den Planet sauber machen.

Ich bin stolz, dass mein Land Israel an der vordersten Front dieser Fortschritte steht – mit führenden Innovationen in Wissenschaft und Technologie, Medizin und Biologie, Landwirtschaft und Wasser, Energie und Umwelt. Diese Innovationen bieten der Menschheit eine strahlende Zukunft unvorstellbarer Verheißung.

Aber wenn der primitivste Fanatismus die tödlichsten Waffen erwerben kann, könnte das Rad der Geschichte für eine Zeit zurückgedreht werden. Und wie bei dem verspäteten Sieg über die Nazis werden die Mächte des Fortschritts und der Freiheit nur obsiegen, nachdem der Menschheit ein fürchterlicher Tribut an Blut und Vermögen abverlangt wird. Daher ist die größte Gefahr, die der Welt heute droht, die Vermählung von religiösem Fanatismus und Massenvernichtungswaffen.

Dir dringlichste Herausforderung für diese Organisation besteht darin, die Tyrannen von Teheran an der Erlangung von Atomwaffen zu hindern. Sind die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen bereit für diese Herausforderung? Wird die internationale Gemeinschaft einem Despotismus entgegentreten, der sein eigenes Volk terrorisiert, während es tapfer für seine Freiheit eintritt?

Wird sie gegen die Diktatoren zur Tat schreiten, die am helllichten Tag eine Wahl geklaut und iranische Demonstranten niedergeschossen haben, die in den Straßen an ihrem eigenen Blut erstickten? Wird die internationale Gemeinschaft  den bösartigsten Sponsoren und Praktikern des Terrors entgegentreten?

Und vor allem: Wird die internationale Gemeinschaft das terroristische Regime des Iran daran hindern, Atomwaffen zu entwickeln und damit den Frieden der gesamten Welt zu gefährden?

Das iranische Volk bietet seinem Regime mutig die Stirn. Menschen guten Willens auf der ganzen Welt sind mit ihnen, so wie die Tausende, die draußen vor diesem Saal demonstriert haben. Werden die Vereinten Nationen ihnen zur Seite stehen?

Meine Damen und Herren,

Das letzte Wort zu den Vereinten Nationen ist noch nicht gesprochen, und jüngste Anzeichen sind nicht ermutigend. Statt die Terroristen und ihre iranischen Patronen zu verurteilen, haben einige hier ihre Opfer verurteilt. Das ist genau, was ein aktueller UN-Bericht zu Gaza getan hat, der fälschlich die Terroristen mit denen gleichgesetzt hat, die von ihnen angegriffen wurden.

Acht Jahre lang hat die Hamas Tausende von Raketen und Mörsergranaten von Gaza aus auf nahe gelegene israelische Städte abgefeuert. Jahr für Jahr, da diese Raketen mutwillig auf unsere Zivilisten geschleudert wurden, ist keine einzige UN-Resolution verabschiedet worden, die diese kriminellen Angriffe verurteilte. Wir haben nichts, absolut nichts vom UN-Menschenrechtsrat gehört, einer falsch benannten Einrichtung, wie sie im Buche steht.

Im Jahr 2005 zog sich Israel in der Hoffnung, den Frieden voranzubringen, einseitig von jedem Fußbreit des Gaza-Streifens zurück. Es räumte 21 Siedlungen und entwurzelte über 8000 Israelis. Wir haben keinen Freden bekommen. Stattdessen erhielten wir eine iranisch gestützte Terrorbasis fünfzig Meilen von Tel Aviv entfernt. Das Leben in den israelischen Städten und Ortschaften nahe Gaza wurde zu einem Albtraum. Die Raketenangriffe der Hamas wurden nicht nur fortgesetzt, sie wurden ums zehnfache gesteigert. Abermals schwieg die UNO.

Letztendlich, nach acht Jahren unablässigen Beschusses war Israel gezwungen zu reagieren. Aber wie sollten wir reagieren? Nun, es gibt nur ein Beispiel in der Geschichte, wo Tausende von Raketen auf die Zivilbevölkerung eines Landes abgefeuert wurden. Es geschah, als die Nazis während des Zweiten Weltkriegs britische Städte bombardierten. Während dieses Krieges ebneten die Alliierten deutsche Städte ein, mit Hunderttausenden von Opfern. Israel entschied sich anders zu reagieren. Gegenüber einem Feind, der ein doppeltes Kriegsverbrechen beging, indem er auf Zivilisten schoss, während er sich hinter Zivilisten verschanzte, suchte Israel chirurgische Eingriffe gegen die Raketenwerfer durchzuführen.

Das war nicht leicht, da die Terroristen von Wohnhäusern und Schulen aus Raketen abfeuerten und dabei Moscheen als Waffendepots missbrauchten und Sprengstoff in Krankenwagen transportieren. Israel versuchte im Gegensatz dazu, die Zahl der Opfer zu minimieren, indem es palästinensische Zivilisten dazu drängte, die ins Visier genommenen Gebiete zu verlassen.

Wir haben unzählige Flugblätter über ihren Häusern abgeworfen, Tausende von Textnachrichten verschickt und Tausende Mobiltelefone angerufen, um die Menschen zum Verlassen aufzufordern. Niemals ist ein Land so weit gegangen, um Schaden von der Zivilbevölkerung des Feindes abzuwenden.

Doch wen entschied sich der UN-Menschenrechtsrat in Anbetracht solch eines klaren Falles von Aggressor und Opfer zu verurteilen? Israel. Eine sich rechtmäßig gegen Terror zur Wehr setzende Demokratie wird moralisch gehängt, gestreckt und gevierteilt und erhält obendrein noch einen unfairen Prozess.

Bei diesen verrenkten Standards hätte der UN-Menschenrechtsrat Roosevelt und Churchill als Kriegsverbrecher auf die Anklagebank schleifen müssen. Was für eine Perversion der Wahrheit. Was für eine Perversion der Gerechtigkeit.

Delegierte der Vereinten Nationen,

Werden Sie diese Farce akzeptieren?

Sollten Sie dies tun, würden die Vereinten Nationen zu ihren dunkelsten Tagen zurückehren, als die schlimmsten Menschenrechtsverletzer über gesetzestreue Demokratien zu Gericht saßen, als der Zionismus mit Rassismus gleichgesetzt wurde und eine automatische Mehrheit erklären konnte, dass die Erde flach sei.

Wenn diese Körperschaft diesen Report nicht zurückweist, würde dies eine Botschaft an Terroristen allerorts übermitteln: Terror zahlt sich aus; wenn du deine Attacken von dicht besiedelten Gebieten aus beginnst, wirst du Immunität gelangen. Außerdem würde diese Körperschaft mit der Verurteilung Israels dem Frieden einen Todesstoß versetzen. Und zwar aus folgenden Grund.

Als Israel Gaza verlassen hat, hofften viele, die Raketenangriffe würden aufhören. Andere glaubten, dass Israel wenigstens die internationale Legitimität haben würde, sein Recht auf Selbstverteidigung auszuüben. Welche Legitimität? Welche Selbstverteidigung?

Dieselbe UNO, die Israel applaudiert hat, als es Gaza verließ, und uns versprochen hat, unser Recht auf Selbstverteidigung zu unterstützen, klagt uns – mein Volk, mein Land – nun der Kriegsverbrechen an? Und weswegen? Wegen verantwortlichen Handelns in Selbstverteidigung? Was für ein Hohn!

Israel hat sich rechtmäßig gegen Terror verteidigt. Dieser parteiische und ungerechte Bericht ist ein klarer Test für alle Regierungen. Werden Sie auf Israels Seite sein oder auf der der Terroristen?

Wir müssen die Antwort auf diese Frage nun erfahren. Jetzt und nicht später. Denn wenn Israel erneut gefragt wird, mehr Risiken für den Frieden auf sich zu nehmen, müssen wir heute wissen, dass Sie morgen auf unserer Seite stehen werden. Nur wenn wir die Gewissheit haben, dass wir uns selbst verteidigen können, werden wir in der Lage sein, weitere Risiken für den Frieden einzugehen.

Meine Damen und Herren,

Ganz Israel will Frieden.

Jedes Mal wenn ein arabischer Führer wirklich Frieden mit uns schließen wollte, haben wir Frieden geschlossen. Wir haben Frieden mit Ägypten unter der Führung Anwar Sadats getroffen. Wir haben Frieden mit Jordanien unter der Führung König Husseins geschlossen. Und wenn die Palästinenser wirklich Frieden wollen, werden ich und meine Regierung und das ganze israelische Volk Frieden schließen. Aber wir wollen einen echten Frieden, einen verteidigungsfähigen Frieden, einen dauerhaften Frieden. 1947 stimmte diese Körperschaft für die Gründung von zwei Staaten für zwei Völker – einen jüdischen Staat und einen arabischen Staat. Die Juden haben diese Resolution akzeptiert. Die Araber haben sie zurückgewiesen.

Wir bitten die Palästinenser darum, endlich das zu tun, was sie sich 62 Jahre lang zu tun geweigert haben: ja zu sagen zu einem jüdischen Staat. So wie wir darum gebeten werden, einen Nationalstaat für das palästinensische Volk anzuerkennen, müssen die Palästinenser darum gebeten werden, den Nationalstaat des jüdischen Volkes anzuerkennen. Das jüdische Volk ist kein fremder Eroberer im Land Israel. Dies ist das Land unserer Vorväter.

An der Wand außerhalb dieses Gebäude steht die große biblische Friedensvision geschrieben: „Eine Nation soll nicht gegen eine andere Nation das Schwert erheben. Sie sollen keinen Krieg mehr lernen.“ Diese Worte wurden vor 2800 Jahren von dem jüdischen Propheten Jesaja gesprochen, als er in meinem Land, meiner Stadt, in den Hügeln von Judäa und den Straßen von Jerusalem wandelte.

Wir sind keine Fremden in diesem Land. Es ist unser Heimatland. So tief verbunden wir mit dem Land sind, erkennen wir doch, dass die Palästinenser auch dort leben und eine eigene Heimat haben wollen. Wir wollen Seite an Seite mit ihnen leben, zwei Völker, die in Frieden, Wohlstand und Würde leben.

Aber wir müssen Sicherheit haben. Die Palästinenser sollten alle Befugnisse zur Selbstregierung haben, außer einer Handvoll von Befugnissen, die Israel gefährden könnten.

Daher muss ein palästinensischer Staat effektiv entmilitarisiert werden. Wir wollen kein weiteres Gaza, keine weitere iranisch gestützte Terrorbasis, die an Jerusalem angrenzt und wenige Kilometer entfernt von Tel Aviv in den Hügeln sitzt.

Wir wollen Frieden.

Ich glaube, dass solch ein Frieden erzielt werden kann. Aber nur, wenn wir die Terrorkräfte zurückdrängen, die vom Iran geführt werden, die den Frieden zu zerstören, Israel zu vernichten und die Weltordnung zu überwinden trachten. Die Frage, die sich der internationalen Gemeinschaft stellt, ist, ob sie bereit ist, diesen Kräften entgegenzutreten oder ob sie sich mit ihnen arrangiert.

Vor mehr als 70 Jahren beklagte Winston Churchill was er die „bestätigte Unbelehrbarkeit der Menschheit“ nannte, die bedauerliche Angewohnheit zivilisierter Gesellschaften, so lange zu schlafen, bis die Gefahr sie fast überwältigt.

Churchill beklagte was er den „Mangel an Voraussicht, die Unwilligkeit zu handeln, wenn Handeln einfach und effektiv wäre, das Fehlen klaren Denkens, das Durcheinander des Beratens bis der Notfall eintritt, bis der kreischende Gong der Selbsterhaltung ertönt“.

Ich spreche heute hier in der Hoffnung, dass Churchills Einschätzung der „Unbelehrbarkeit er Menschheit“ ein für alle mal widerlegt wird.

Ich spreche hier heute in der Hoffnung, dass wir aus der Geschichte lernen können – dass wir die Gefahr rechtzeitig abwenden können.

Lassen Sie uns im Geiste der zeitlosen Worte Josuas von vor über 3000 Jahren stark und guten Mutes sein. Lassen Sie uns dieser Gefahr begegnen, unsere Zukunft sichern und, so Gott will, einen dauerhaften Frieden für die kommenden Generationen schmieden.“

EIP/MfA.il“


Damit niemand sagen kann … 25. September, 2009

Posted by Rika in islam.
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….  er habe es nicht gewusst!

„Ich habe das nicht gewusst!“  „Wir haben das nicht gewusst!“

Dieses generelle Bekenntnis zum „Nichtwissen“  oder „Nicht-gewusst-Haben“ war über viele Jahre zu hören, wenn man bohrende Fragen zum Thema   „Judenverfolgung – Judenvernichtung“   an die Altvorderen stellte, diente doch das „Nichtwissen“ dem Schutz vor der Übernahme von Verantwortung für die Verbrechen der Nationalsozialisten und ihrer Wähler und Helfer.  Ob sie bei „Wissen“ allerdings irgendetwas gegen das Verbrechen unternommen hätten, steht auf einem ganz anderen Blatt und soll hier nicht diskutiert werden.

Ich beuge  dem „Nichtwissen“ vor, indem ich die Rede des iranischen Wahlbetrügers  Ahmadinedschad, die er vor der UNO gehalten hat, hierher kopiere.

Er redet nicht wirr, wie manche Leute meinen, die ihm mindere Zurechnungsfähigkeit oder mangelnde Intelligenz bescheinigen wollen, um ihn nicht ernst nehmen zu müssen, frei nach dem Motto:

„Wer glaubt schon das Geschwätz von Leuten, die ganz offensichtlich „irre“ sind?“

Die Reden von „Irren“, die aber ein Staatsamt bekleiden und die Macht über sehr viele Menschen und Macht über Vernichtungswaffen haben, nicht „ernst zu nehmen“  entspringt meiner Ansicht nach den gleichen (unbewussten?) Motiven wie das „Nichtwissen“ und mündet in ein allgemeines „Weggucken“, „Raushalten“.

Im allgemeinen und alltäglichem Sprachgebrauch  begegnet uns  das Phänomen  in Form des gern gegebenen Ratschlags  „ga-nich-um-kümmern“  oder wird mit der Maxime ausgedrückt:  „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“

(Es soll jetzt und hier an dieser Stelle nicht diskutiert werden, welche enormen wirtschaftlichen Vorteile die Strategie des „Raushaltens“ für die deutsche Wirtschaft hat, obgleich das ein sehr bedenkenswerter Aspekt im Umgang mit dem Iran ist!)

So mit dem Iran und seinem „Präsidenten“ weiterhin und grundsätzlich zu verfahren, würde aber bedeuten, nichts aus der Lehre der Geschichte „des Gefreiten“ und „Gröfaz“ gelernt zu haben. Denn,

ER, Ahmadinedschad sagt exakt das, was er denkt und vorhat.  Wir sollten ihn ernst nehmen!

Wir müssen ihn ernst nehmen!

Man müsste allerdings in der Lage sein, einen Text Sinn entnehmend lesen zu können und man müsste die Energie und Geduld aufbringen, den langen Text seiner Rede, die ich hier entdeckt habe, auch wirklich vom Anfang bis zum Ende zu lesen:

„Rede des iranischen Staatspräsidenten vor der 64. UNO-Vollversammlung in New York am 23.9.2009

September 24, 2009 in Ahmadinedjad, Iran, UNO, Weltpolitik

Vollständiger Wortlaut der Rede des iranischen Präsidenten vor der 64. UN-Generalversammlung am 23.9.2009.

Im Namen Gottes des Allbarmherzigen, des Gütigen!
Preis und Dank sei Allah, dem Herrn der Welten und Segen und Gruß seinem Propheten Mohammad und den Reinen aus seinem Hause! Gott möge den Imam der Zeit bald erscheinen und uns zu seinen besten Helfern werden lassen!

Herr Vorsitzender! Verehrte Kollegen!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Gott dem Allmächtigen gelte mein Dank, dass er mir die Gelegenheit gewährte, mich erneut bei dieser wichtigen internationalen Versammlung einzufinden. In den vergangenen vier Jahren haben ich zu Ihnen von den Hauptproblemen, denen sich die Welt gegenübersieht, deren aktuellen tief verankerten Ursachen und Beständigkeit und der Notwendigkeit, dass die Machtinhaber ihr Denken und Handeln einer Revision unterziehen, gesprochen, ebenso wie davon, dass neue Instrumentarien erforderlich sind.
(Es war die Rede) von zwei gegenläufigen Bewegungen, von der die eine mehr Wert auf materielle Interessen legt als auf andere Menschen und durch Verstärkung von Ungleichheit und Unrecht, Armut und Entbehrung, Erniedrigung der Menschen, Angriff, Besatzung und List, nach der Herrschaft über die Welt und danach strebt, ihren Willen den Nationen aufzuzwingen und dadurch der Weltbevölkerung Hoffnungslosigkeit bereitet und ihr eine düstere Zukunft vor Augen hält. Die andere Bewegung ist unterdessen im Glauben an den Einen Gott und in Befolgung der Lehren der göttlichen Propheten, unter Beachtung der Würde der Menschen und in Liebe zu ihnen, um die Herstellung einer Welt bemüht, in der Sicherheit, Freiheit, Wohlstand und ein beständiger Friede aufgrund von Gerechtigkeit und Spiritualität für alle herrschen.
Diese (zweite) Bewegung achtet alle Menschen, alle Nationen und alle wertvollen einheimischen, nationalen und menschlichen Kulturen. Sie lehnt die Benachteiligung auf der Welt ab und fordert die Gleichstellung aller vor einem gerechten Gesetz und hinsichtlich Nutzung der Möglichkeiten und der Gelegenheit zum Wissenserwerb, sowie die Vervollkommnung des Menschen und den Fortschritt und verspricht eine Hoffnung spendende Zukunft.
Auch habe ich davon gesprochen, dass die Einstellung zur Welt und zum Menschen eines elementaren Umdenkens bedarf und neue gerechte und menschliche Regelwerke zur Erreichung einer klaren Zukunft notwendig sind.

Liebe Freunde und Kollegen!
In Fortsetzung dazu möchte ich heute einige Punkte hinsichtlich der Ausmaße der Wandlungen und Änderungen, die hervorgerufen werden müssen, anführen, und zwar:

Punkt 1:

Es ist vollkommen klar, dass die jetzige auf der Welt herrschende Lage nicht mehr fortgesetzt werden kann. Die von Einseitigkeit geprägten und unliebsamen aktuellen Bedingungen verstoßen gegen die wahre Seelennatur des Menschen und stehen im Widerspruch zu dem Ziel der Erschaffung von Welt und Mensch. Durch Schaffung von anscheinendem Vermögensbesitz, der nur auf dem Papier steht, lassen sich nicht mehr Billionen nicht-existenten Reichtums in die Weltwirtschaft pumpen und durch schwere Budgetdefizite die Inflation und wirtschaftlichen und sozialen Probleme auf andere abwälzen oder die Reichtümer anderer in die Wirtschaft einiger besonderer Staaten transferieren!
Die Maschinerie der ungehemmten kapitalistischen Wirtschaft mit ihren ungerechten Strukturen steht am Ende des Weges. Sie funktioniert nicht mehr und die einseitige Kalkulation lässt sich nicht mehr beibehalten. Die Ära, in der das gefühlslose kapitalistische Denken und der Geschmack und das Interesse einer bestimmten Gruppe der Weltgemeinschaft aufgezwungen wurden, und die Ära der Ausdehnung der Welthegemonie im Namen der Globalisierung sowie die Epoche der Aufstellung von Imperien ist abgelaufen. Die Zeit der Erniedrigung der Nationen und Anwendung von Strategien der Doppelmoral und des Anlegens von mehrfachen Maßstäben ist vorbei.
Es ist hässlich und nicht legitimiert, dass die Erreichung der Ergebnisse, die sich einige Regierungen wünschen, der einzige Maßstab dafür ist, ob es eine Freiheit und Demokratie gibt oder nicht und dass unter dem Deckmantel der Freiheit die scheußlichsten Methoden des Betruges und der Einschüchterung als demokratisch hingestellt werden und naturgemäße Diktatoren als Demokraten gelten! Die Zeit ist vorbei, dass einige eigenmächtig definieren, was Demokratie und Freiheit zu bedeuten hat, sich selber als deren Maßstab vorstellen, während sie die ersten sind, die sie verletzen, und gleichzeitig die Rolle des Richters und des Urteilsvollstreckers spielen und gegen Staaten vorgehen, die sich auf eine echte Volksregierung stützen. Die Verbreitung der Freiheiten und das Erwachen der Völker auf der Welt lassen solche sträflichen Sitten nicht mehr zu und deshalb wartet die Mehrheit der Völker, darunter auch die Bevölkerung der USA, auf weitgehende, tiefe und wahre Veränderungen und hat Losungen über einen Wandel begrüßt und begrüßt sie weiter. Wer glaubt denn daran, dass die Menschen verachtenden Strategien gegenüber Palästina fortgesetzt werden können, und dass eine Nation, im Widerspruch zu allen menschlichen Maßstäben mit Waffengewalt und Täuschungspropaganda nach mehr als 60 Jahren weiter aus ihrer Heimat vertrieben, weiter mit unmenschlichen Methoden und mit Raketen und sogar verbotenen Waffen angegriffen werden kann und ihr dafür auch noch das Recht auf legale Verteidigung abgesprochen wird, und – was noch seltsamer ist, dass die Angreifer und Besatzer vor der verwunderten Weltbevölkerung als Freunde des Friedens und als im Recht, und die unterdrückte Bevölkerung als Terrorist bezeichnet werden können?
Wie ist es möglich, dass die Verbrechen einiger Besatzer, die sie an wehrlosen Kindern und Frauen begehen und die Zerstörung von Häusern, Anbauflächen, Schulen und Krankenhäusern bedingungslose und vollständige Unterstützung einiger Regierungen erfahren, und die entrechteten Männer und Frauen wegen dem „Vergehen“ ihr Haus und ihre Heimat verteidigt zu haben, den schwersten Blockaden und Sanktionen in Bezug auf Nahrung, Wasser- und Arzneimittelversorgung ausgesetzt sind und eine Generationsausrottung an ihnen verübt wird? Wie ist es möglich, dass sogar der Wiederaufbau ihrer Anlagen, welche während des barbarischen 22-tägigen Angriffes der Zionisten zerstört wurden, auch noch kurz vor Einbruch des Winters weiter verhindert wird, während gleichzeitig die Aggressoren und ihre Unterstützer Parolen über die Verteidigung der Menschenrechte ausrufen und unter diesem Vorwand die anderen unter Druck setzen?!
Es ist nicht hinzunehmen, dass eine absolute Minderheit mit Hilfe eines raffinierten internationalen Netzwerkes und unmenschlicher Pläne über die Wirtschaft, Politik und Kultur wichtiger Teile der Welt herrscht, eine moderne Sklaverei beginnt und das gesamte Ansehen der Völker, selbst der europäischen Nationen und der US-Bevölkerung für ihre rassistischen Interessen opfert. Es kann nicht akzeptiert werden, dass einige sich aus einer Entfernung von mehreren tausend Kilometern, im Nahen Osten militärisch einmischen und Mord, Krieg, Terror, Drohung und Übergriffe mitbringen, aber die Sensibilität der Völker in der Region hinsichtlich ihres Schicksals und der nationalen Sicherheit und ihr Protestruf hinsichtlich der Ungerechtigkeiten und der Angriffe und die Unterstützung für ihre Landsleute und ihre unterdrückten Glaubensbrüder als Anfeindung des Friedens und als Einmischung in die Angelegenheiten anderer betrachtet werden! Schauen Sie sich die Lage im Irak und Afghanistan an! Es geht nicht an, dass ein Land unter Heranziehung von Slogans über Terror- und Drogenbekämpfung militärisch beherrscht wird, während gleichzeitig die Drogenproduktion und das Ausmaß des Terrorismus um ein Vielfaches zunimmt und tausende Unschuldige unter der Bevölkerung getötet, verletzt oder obdachlos sowie infrastrukturelle Anlagen zerstört werden und die Sicherheit der Region in Gefahr gerät, die eigentlichen Urheber dieser ständigen Tragödien aber die anderen brandmarken. Es geht nicht, dass jemand Sprüche von Menschenliebe und Zusammenarbeit mit anderen Völkern von sich gibt, und gleichzeitig seine militärischen Stützpunkte in den verschiedenen Teilen der Welt, darunter in Lateinamerika ausbaut. Dies kann nicht so weiter gehen. Die expansionistischen und Menschen verachtenden Strategien lassen sich nicht mehr vorantreiben und das auch noch mit Militarismus. Die Philosophie der Gewalt und der Bedrohung hat noch viel schlimmere Folgen gehabt und massiv die bereits vorhandenen Probleme vermehrt.
Es ist inakzeptabel, dass die Militärausgaben einiger Regierungen das Mehrfache von den Militärausgaben aller restlichen Staaten auf der Welt betragen, und dass diese Regierungen jährlich im Werte von zig Milliarden Dollar Waffenexporte tätigen, sich chemische, biologische und nukleare Waffenarsenale anlegen, in verschiedenen Teilen der Welt Stützpunkte und Militärkräfte besitzen und zugleich andere des Militarismus bezichtigen und durch Missbrauch der internationalen Möglichkeiten und mit erlogenen Parolen von der Bekämpfung der zunehmenden Aufrüstung, andere Nationen am wissenschaftlichen Fortschritt hindern.
Es ist inakzeptabel, dass die UNO und der Sicherheitsrat, welcher alle Nationen und Regierungen vertreten und in dem Entscheidungen aufgrund der volksfreundlichsten und demokratischsten Methoden getroffen werden müssten, von einigen Staaten beherrscht werden und im Dienste deren Interessen und Wünsche stehen. Grundsätzlich ist in einer Welt, in der Denken, Kultur und die öffentliche Meinung bestimmen, die Beibehaltung dieser Situation ein Ding der Unmöglichkeit und der grundsätzliche Wandel ist eine Notwendigkeit, die nicht zu umgehen ist. Wir fordern die Herstellung einer neuen Ordnung auf der Welt!

Punkt 2:

Ein Wandel muss sowohl im theoretischen Bereich als auch in der Praxis in den Strukturen und der Methodik stattfinden, und zwar ein grundlegender Wandel. Basierend auf jenen geistigen Grundlagen und Instrumentarien, die selber Hauptursache aller Probleme der Menschheit sind, wird keine neue Situation und keine wünschenswerte Welt erreichbar sein. Das liberalistische Denken und der hegemoniale Kapitalismus, welche den Menschen von Moral und vom Himmel trennen, können kein Wohl und Glück bescheren. Im Gegenteil! Sie sind Ursache für Elend und Unglück, darunter Kriege, Armut und Entbehrungen. Wir waren alle Zeuge, wie einseitig gestaltete von politischen Zielsetzungen beherrschte Wirtschaftsstrukturen die Interessen der Nationen zugunsten einiger Kapitalisten ohne jeglichem Moralempfinden dem Wind preisgaben. Diese Strukturgebilde können die Situation nicht zum Guten hin ändern. Die politischen und wirtschaftlichen Strukturen nach dem Zweiten Weltkrieg, die aus der Absicht, die Welt zu beherrschen, hervorgingen, konnten nicht für Gerechtigkeit und beständige Sicherheit garantieren. Herrscher, deren Herz nicht in Liebe zu den Menschen schlägt und die im Geiste die Gerechtigkeit geopfert haben, werden niemals der Menschheit Friede und Freundschaft überbringen. Dank Gottes Huld wird der expansionistische Kapitalismus genauso wie der Marxismus einmal der Geschichte angehören, denn aufgrund der göttlichen Tradition und Gesetzmäßigkeit, welche vom Heiligen Koran als eine Grundwahrheit bezeichnet wird, ist das Unrecht wie der Schaum auf dem Wasser vergänglich, und nur das, was für die Menschheit gut ist, wird bleiben.

Wir müssen alle darauf Acht geben, dass es nicht so weit kommt, dass die imperialistischen Ziele, die sich gegen die Menschen richten und von Diskriminierung gezeichnet sind, durch ausschließlichen Wandel in den Parolen und in neuer Verpackung fortgesetzt werden. Die Welt braucht grundsätzliche Änderungen und alle müssen helfen und Mitarbeit leisten, damit diese Änderungen in der richtigen Richtung erfolgen, und damit niemand und keine Regierung sich von ihnen ausschließen und sich höher als die anderen einstufen und unter Ansprucherhebung auf Weltführung danach streben kann, sich den anderen aufzuzwingen.

Punkt 3:

Der eigentliche Hauptgrund für alle Probleme der Völkergemeinschaft ist der, dass sich einige der Herrscher von der Moral und Ethik, den menschlichen Werten und den Lehren der Gottesgesandten abgewandt haben. Leider sind in vielen wichtigen internationalen Beziehungen, die Liebe und die Opferbereitschaft für die Rettung und das Wohl der anderen und das Festhalten an der Gerechtigkeit und der Würde des Menschen, dem Egoismus und dem unersättlichen Streben nach Mehr und der persönlichen uferlosen Genussliebe gewichen. Die Anbetung des Einen Gottes wurde von der Anbetung des eigenen Ichs verdrängt, und einige haben sich selbst zu einem Gott erhoben und, ohne irgendwelche menschliche Kompetenzen zu besitzen, ihre Interpretationsweise und ihre Wünsche der ganzen Welt aufgezwungen. Verlogenheit hat die Ehrlichkeit, Heuchelei die Aufrichtigkeit und Egoismus die Opferbereitschaft verdrängt. Betrug bei Beziehungen wird inzwischen als Klugheit und politisches Können bezeichnet und die Ausbeutung des Reichtums anderer als Aufbau und Entwicklung. Die Besatzung der Heimat von Völkern zur angeblichen Überbringung von Freiheit und Demokratie und die gewaltsame Niederschlagung von wehrlosen Nationen als angebliche Verteidigung der Menschenrechte haben weitgehend Verbreitung gefunden.

Werte Freunde und Kollegen!
Die Lösung der internationalen Probleme und die Herstellung von Gerechtigkeit und Frieden sind ohne den allgemeinen Willen und die Zusammenarbeit aller Völker und Regierungen nicht möglich. Die Zeit, in der aufgrund der Hegemonieordnung oder der Herrschaft einiger weniger Regierungen auf der Welt, eine Einteilung nach Machtpolen erfolgte, ist abgelaufen. Heute müssen wir uns aufgrund eines gemeinsamen Bündnisses gegenüber der bestehenden Situation erheben, den Wandel ernst nehmen und unter Teilnahme aller bei einer gemeinsamen Anstrengung darum bemüht sein, dass wir uns alle den ethischen und menschlichen und im seelischen Urgrund des Menschen verankerten Werten zuwenden. Die Propheten Gottes und die Rechtschaffenen sind gekommen, um den Menschen, sein wahres Wesen und seine persönlichen und sozialen Aufgaben vorzustellen. Innere Reinheit und der klare Glauben an den Einen Gott und an das Jüngste Gericht und Durchführung der Gerechtigkeit in beiden Welten, die Suche nach dem wahren Glück im Glück der anderen und die Suche von Wohlstand und Sicherheit im Wohlstand und der Sicherheit der anderen, die Achtung des Menschengeschlechtes und die Bemühung um Verbreitung von Liebe und Freundschaft anstelle von Hass und Egoismus sowie die Verbreitung des Dienstes an den anderen anstelle der Beherrschung der anderen sind Dinge, die in den Lehren der Propheten Gottes – von Adam bis Noah und von Noah bis Abraham und Moses, Jesus und dem letzten Prophet Mohammad s.a.a.s. ganz obenan gestanden haben. Sie alle sind gekommen, um zu erreichen, dass es keinen Krieg mehr gibt, und Benachteiligungen und Armut verbannt werden, dass die Unwissenheit beseitigt wird und Glück und Wohl für alle in den Gesellschaften herrschen. Das sind die besten göttlichen Geschenke an die Menschheit. Wenn der Gedanke der Erwartung einer Herrschaft der Guten und der Herrschaft des Rechtschaffenen zum allgemeinen Denken geworden ist und wir uns Hand in Hand für das Wohl und Glück der ganzen Welt einsetzen, wird die Hoffnung auf eine Heilung reeller werden und ständig wachsen.

Punkt 4:

Nach meiner Meinung liegen einige wichtige Arbeitsanweisungen vor uns und der UN-Generalsekretär und die UN-Vollversammlung können aufgrund dieser erforderlichen Maßnahmen planen und als erster diesen Weg einschlagen. Und zwar sind dies:

Erstens:
Die Reform der Struktur der UNO und deren Verwandlung in ein zeitgemäße und vollständig bevölkerungsnahe, freie, gerechte und in Bezug auf die internationalen Beziehungen wirksame Organisation, die Reform der Struktur des UN-Sicherheitsrates, die Aufhebung des diskriminierenden Sonderprivilegs des Veto-Rechtes, umgehende und vollständige Herstellung der Rechte des palästinensischen Volkes durch eine freie Volksbefragung und Schaffung der Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben der palästinensischen Muslime, Christen und Juden sowie Abbruch der Einmischungen in die internen Angelegenheiten Iraks und Afghanistans, der Bevölkerung in Afrika, Lateinamerika sowie Asien und Europa.

Herrschaft kann vielleicht gemeinsam mit beim Unglauben auftreten, aber mit der Unterdrückung wird sie niemals zusammen bleiben. Dies hat der Prophet Gottes Mohammad s.a.a.s. gesagt. Das Unrecht und die Menschenrechtsverletzungen in Palästina wie die Hervorrufung von Obdachlosigkeit einer weiteren Anzahl unter den eigentlichen Besitzern von Palästina, die in Beitolmoghaddas (Jerusalem) gewohnt haben und die Zerstörung von Häusern durch die Besatzer von El-Kuds und (das Unrecht und die Menschenrechtsverstöße) in Afghanistan und Pakistan durch Bombenangriffe aus der Luft und in der Haftanstalt von Guatanamo, welche noch immer nicht geschlossen wurde, und in den geheimen Gefängnissen in Europa, halten an. Unterdrückung und Aggression müssen verhindert werden. Leider wurden die amtlichen Berichte über das Vorgehen des zionistischen Regimes im Gaza-Streifen nicht vollständig veröffentlicht.
Der geehrte UN-Generalsekretär und die UNO tragen diesbezüglich wichtige Verantwortungen, welchen nachzugehen ist. Ungeduldig wartet die internationale Gemeinschaft auf gerechte Bestrafungen der Angreifer auf Gaza und der Mörder an dessen wehrloser Bevölkerung.

Zweitens: Die Reform der wirtschaftlichen Strukturen und Herstellung von auf Moral und Menschlichkeit beruhenden Wirtschaftsbeziehungen auf der Welt, welche vollständig im Dienste der Menschen stehen und auf wahrer Gerechtigkeit fußen müssen, und damit Wirtschaftsbeziehungen, die die Möglichkeiten und Kräfte der Völker zur Entfaltung bringen und allen Wohlstand bescheren und ebenso die Existenz der zukünftigen Generationen absichern!

Drittens: Reformierung der internationalen politischen Beziehungen und Bildung von Beziehungen, die auf beständigem Frieden und anhaltender Freundschaft beruhen, vollständige Abschaffung des verheerenden Rüstungswettkampfes und politischen Rivalentums und die nukleare Abrüstung und Abrüstung von chemischen und biologischen Waffen sowie die Schaffung der Voraussetzung dafür, dass alle die moderne und friedfertige Technologie für den Fortschritt der Menschheit einsetzen.

Viertens: Reform der kulturellen Strukturen und Achtung der einheimischen Sitten und Traditionen der Nationen, die Verbreitung von Moral und Spiritualität und die Stärkung der Eckpfeiler glücklicher und beständiger Familien als Rückgrat einer glücklichen Gesellschaft

Fünftens: Allgemeines ernsthaftes Streben nach dem Schutz der menschlichen Umwelt und Einhaltung der internationalen Gesetze und Bestimmungen zur Verhinderung der Vernichtung der nicht zu erneuernden Naturschätze

Punkt 5:

Nun, da die iranische Nation nach Abhaltung sehr eindrucksvoller und völlig freier Wahlen ein neues Kapitel zu nationaler Entfaltung und erweiterten internationalen Beziehungen aufgeschlagen und mir mit entschiedener Mehrheit eine schwere Aufgabe überantwortet hat, möchte ich bekannt geben, dass die großartige, Zivilisation schaffende Bevölkerung Irans und die Islamische Republik Iran als eine der volksfreundlichsten, progressiven Regierungen der Welt bereit sind, unter Nutzung aller ihrer kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Kapazitäten und aufgrund von menschlichen Lösungswegen im Rahmen eines gerechten und auf gegenseitigem Respekt beruhenden Programm zur Beseitigung der Besorgnisse und Probleme der Völkergemeinschaft aktiv und effektiv Mitarbeit zu leisten. Die Kultur hervorbringende iranische Nation ist selber eines der größten Opfer von blindem Terrorismus geworden und hat im ersten Jahrzehnt ihrer dreißigjährigen Revolutionsära sehr ausgedehnte militärische Angriffe auf ihr Land erfahren und diese abgewehrt, während sie weitgehend unterdrückerisch behandelt wurde. Unsere Nation hat ständig die Verärgerung und die Böswilligkeit von denjenigen zu spüren bekommen, die einmal, so gut sie konnten, Saddam bei seinem Angriff auf ihr Territorium und seinem Einsatz von chemischen Waffen unterstützt haben, und ein anderes Mal unter dem Vorwand, das Übel eben dieses Saddams beseitigen zu wollen, einen Feldzug in den Irak starteten. Diese Nation fordert heute die Gründung einer Welt, angefüllt mit Schönen und mit Wohltaten für alle Völker und Menschen, und verkündet, dass sie sowohl ihre legalen Rechte verteidigen wird als auch der Hüter von beständigem Frieden und steter Sicherheit für alle Nationen aufgrund von Gerechtigkeit, Spiritualität und menschlicher Würde ist. Unsere Nation ist zur Verwirklichung dieser Ziele bereit, alle Hände, die ihr ehrlich entgegengehalten werden, herzlich zu drücken. Keine Nation betrachtet sich auf dem Weg zum Ideal so, als ob sie auf Änderungen und Reformen verzichten könnte. Auch wir begrüßen wahre und menschliche Änderungen und stehen zur aktiven Mitbeteiligung an den grundlegenden internationalen Reformen bereit. Deshalb unterstreicht diese Nation, dass der einzige rettende Ausweg in der Rückkehr zu dem Ein-Gott-Glauben und der Gerechtigkeit besteht und dies die größte Hoffnung und Chance für alle Zeitalter und Generationen darstellt. Ohne Glauben an Gott und ohne Verpflichtung hinsichtlich einer Durchführung der Gerechtigkeit und der Bekämpfung von Ungerechtigkeit und Diskriminierung wird die Weltordnung sich nicht richtig regeln lassen.
Der Mensch ist Schwerpunkt der Daseinsordnung. Sein Vorzug besteht in seinem Menschsein, d.h. in seinem menschlichen Wesen, welches Gerechtigkeit, Freiheit, Liebe, Wissen und alle anderen Vollkommenheiten fordert. Die Unterstützung und Erreichung dieser menschlichen Werte muss für alle Menschen möglich sein. Die Streichung auch nur eines dieser Werte ist die Streichung eines menschlichen Aspektes. Diese Werte sind Gemeinsamkeiten, die alle menschlichen Gemeinschaften miteinander verbinden und die Grundlage für Frieden, Sicherheit und Freundschaft bilden. Die göttlichen Religionen beachten alle Aspekte des menschlichen Seins, wie Gottesanbetung, Moral, Gerechtigkeit, Bekämpfung des Unrechtes und Einsatz für die Herstellung von gerechten und rechtschaffenen Regierungen. Der ehrwürdige Abraham, Herold des Ein-Gott-Glaubens gegenüber Nimrud, der geehrte Moses gegrüßet sei er, der Pharao gegenübertrat und der ehrwürdige Jesus und ehrwürdige Mohammad, der Segen und Gruß Gottes gelte ihnen: Sie alle haben sich gegen die Unterdrücker ihrer Zeit gestellt, weswegen ihnen mit dem Tod gedroht wurde oder sie aus ihrer Heimat fliehen mussten. Ohne Standhaftigkeit und ohne Protest wird es nicht möglich sein, die Ungerechtigkeiten auf der Welt zu beseitigen!

Punkt 6:

Werte Kollegen und Freunde!
Die Welt befindet sich im Wandel. Das von Gott der Menschheit verheißene Schicksal besteht in der Gründung eines universal geläuterten menschlichen Lebens. Es wird eine Epoche kommen, in der die Gerechtigkeit alles umfassend und universal sein wird und alle Menschen geachtet werden. Dann wird sich der Weg für die spirituelle Vollkommenheit des Menschen geebnet haben und seine Wanderung in Gottes Nähe und die Manifestation der göttlichen Namen durch ihn werden Wirklichkeit werden. Der Mensch muss an einen Punkt angelangen, an dem er das Symbol für das Wissen und die Weisheit, die Barmherzigkeit und Güte, die Richtigkeit und Gerechtigkeit, Macht und Kreativität, Großzügigkeit und Gnade Gottes geworden ist. Dies alles wird dank der Herrschaft des vollkommenen Menschen Wahrheit werden: der Herrschaft dessen, den Gott als letztes in der Reserve hält: einem Nachkommen aus der Generation des ehrwürdigen Propheten des Islam, nämlich Hazrate Mahdi, gegrüßet sei er. Er wird kommen! Und der geehrte Jesus, Sohn der Maria und andere rechtschaffene Menschen werden bei dieser großen internationalen Mission an seiner Seite stehen. Dies macht den Gedanken der Erwartung aus: Die Erwartung der Herrschaft des Guten und der Herrschaft des Rechtschaffenen ist ein universaler und auf dem Seelen-Urgrund basierender Gedanke und gibt den Völkern die Hoffnung darauf, dass die Welt geheilt wird.

Sie werden kommen und mit Hilfe von gläubigen und rechtschaffenen Menschen alles historische Sehnen der Menschheit nach Freiheit, Vollkommenheit, Fortschritt, Sicherheit und Ruhe, Frieden und allem Schönen erwidern. Sie werden kommen, damit sie den Krieg und die Aggression beseitigen und allen der Welt Wissen, Spiritualität und Freundschaft verleihen.
Jawohl! Die klare Zukunft der Menschheit naht heran.
Freunde! Lasst uns in Erwartung dieser schönen Ära in einem gemeinsamen Bündnis einen geeigneten Beitrag zur Vorbereitung des Bodens und der einleitenden Schritte zum Aufbau dieser Zukunft übernehmen!
Es lebe Liebe und Spiritualität! Es lebe Frieden und Sicherheit! Es lebe Gerechtigkeit und Freiheit!

Friede sei Ihnen und Gottes Segen und Seine Barmherzigkeit!“

Das muss man lesen: 20. September, 2009

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„Es geht um Israel“

Von Henryk M. Broder 19. September 2009, 04:00 Uhr

Einige prophetische Überlegungen über den Zustand im heiligen Land und in der übrigen Welt in 15 Jahren – angestellt aus Anlass von Leon de Winters jüngstem Roman „Das Recht auf Rückkehr“

… weiterlesen!  Hier

Und in Ergänzung dazu einen Text, der sich mit der Perspektive eines Europas in Zusammenhang mit dieser „Charta“ beschäftigt.

Gelangweilt haben Europas Politiker, Pädagogen und Kirchenleute des englischen, französischen und niederländischen Sprachraumes dieses Dokument islamischer Vertragstheorie, mehr noch, Vertragspraxis zur Seite gelegt, zu hoffen bleibt, dass niemand die Charta ebenso selbstverliebt wie desinteressiert unterschrieben hat.

Vorbild und Europas Zukunft wäre dann der sehr schariakompatible „Rechtspluralismus“ (Christian Giordano, Schweizer Sozialanthropologe) der Modelle Indonesien, Indien oder Ägypten.

Es ist ein langer Text, man sollte ihn – anders als die oben genannten Personengruppen es offenbar getan haben –  gründlich lesen!

Henning Mankells Verdienste – Teil II 20. September, 2009

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Die Stadt Osnabrück verleiht den gut dotierten „Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis“ an den Schriftsteller Henning Mankell, der sich in besonderer Weise um Afrika verdient gemacht hat. Laudator ist der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Herr Prof. Dr. Horst Köhler.

Unbestreitbar ist sicherlich, dass Herr Mankell durch sein schriftstellerisches Engagement das Augenmerk seiner Fangemeinde (auch) auf die Probleme Afrikas gelenkt hat, die, wie Herr Prof. Köhler in seiner Laudatio anmerkt, in einem engen Zusammenhang stehen von Armut, Rohstoffausbeutung und unfairen Handelsbedingungen, für die wir die Verantwortung tragen.

Es gebe einen Zusammenhang zwischen Armut, Rohstoffausbeutung, Wassernot und unfairen Handelsbedingungen. Der Schriftstelle zeige «konkret auch die Fäden der Ausbeutung, deren Ende zu uns selber führen. Er hält uns damit den Spiegel vor Augen.»Mit Blick auf die Flüchtlinge, die übers Mittelmeer nach Europa kommen, sagte Köhler: «Die Grenzen Europas dagegen abzuriegeln, ist weder politisch noch moralisch eine Lösung. Es müssen vielmehr die Bedingungen dafür geschaffen werden, dass die Menschen in Afrika bleiben können.»

http://www.netzeitung.de/kultur/1467099.html

Nahezu gleichlautende Berichte finden sich u.a. hier, hier, hier und hier auch

…  was zu der Vermutung Anlass gibt, dass die entsprechenden „Organe“ die Pressemitteilung der Preisverleiher wortwörtlich übernommen haben.  Eine – wie auch immer geartete oder gar kritische – Nachfrage zu Herrn Mankell ist demzufolge nicht zu erwarten, schon gar nicht ein Hinweis auf seine deutlich antisemitische, antiisraelische Polemik, die unlängst publik wurde. Ich schrieb darüber.

Selbstverständlich nimmt H. Mankell die Preisverleihung auch zu einer deutlichen Stellungnahme gegen die Kriege in Irak und Afghanistan wahr und greift in dem Zusammenhang das Thema „Terror“  auf.  Terror, meint Herr Mankell, sei nicht „mit eigenem Terror“ beizukommen…

Kritisch ging Mankell auf die Kriege im Irak und in Afghanistan ein. Es gebe zwar gerechte Kriege, das gelte aber nicht für die Kriege in diesen beiden Ländern. «In meinen Augen sind beide Kriege Angriffskriege und damit ungerechte Kriege. Man kann dem Terror nicht mit eigenem Terror beikommen», sagte er unter dem Beifall der 390 geladenen Gäste in der Osnabrücker Marienkirche. «Ich bin der festen Überzeugung, dass in beiden Fällen ein intensiver, nie nachlassender Dialog das zum Erfolg führende Instrument hätte sein können – und sein kann», sagte er.

http://www.netzeitung.de/kultur/1467099.html

Ja, gewiss, ein intensiver, nie nachlassender Dialog mit Herrn S. Hussein oder den (moderaten) Taliban hätte allen diktatorischen Grausamkeiten und jeglichem terroristischen Treiben ein Ende bereitet, wie ja auch der intensive Dialog mit Herrn  Ahmadinedschad  im  Iran dazu führt oder irgendwann führen wird, dass Herr A. davon ablassen wird, Israel von der Landkarte tilgen zu wollen oder den Holocaust zu leugnen oder die atomaren Spielchen weiter zu betreiben (die natürlich nur der Energieversorgung des ölarmen Landes dienen).  Ziemlich erfolgversprechend sind auch die intensiven und nie nachlassenden Gespräche mit den Freiheitskämpfern der Hamas und Hisbollah, die jährlich viele, viele Dollars und Euros von den arabischen Freunden ebenso wie von der Weltgemeinschaft und der EU dafür kassieren, dass sie Israel den Kampf angesagt haben und ebenso aussichtsreich sind die nie nachlassenden intensiven Dialoge mit den  afrikanischen Staaten, die sich dem Frieden, der Völkerverständigung und dem Wohl ihrer Bevölkerung verpflichtet haben; als leuchtende Beispiele für den Erfolg dieser nie nachlassenden Bemühungen  mögen der Sudan und Somalia gelten, Eritrea, Libyen und sein Präsidente Kommandante Terroriste, Niger, Kongo , Mocambique und … und … und …   Obwohl, das ist ja unsere Verantwortung, die Fäden laufen bei uns zusammen, meint Herr Köhler.

„Im Westen nichts Neues“, meinte einst ErichMaria Remarque. Wie Recht er doch hatte … auch wenn der Kontext damals   ein ganz klein wenig anders gewesen sein mag …

„Der Westen“   ist verantwortlich für das Leid der Welt und das Staatsoberhaupt eines der einflussreichsten westlichen Staaten applaudiert einem Juden-/ISRAEL- hassenden -verachtenden  „Terrorversteher“.

Bravo!

Aber vermutlich hat er wieder einmal nicht gewusst, wen er ehrt …

5770 … 18. September, 2009

Posted by Rika in judentum, meditatives.
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… nicht nach „unserer“ (christlichen)   Zeitrechnung beginnt ein neues Jahr,  Juden feiern  Rosch haSchanah, den Beginn des Jahres 5770.

Gemäß der biblischen Weisung ist der Beginn  des neuen Jahres  eine Zeit der Besinnung und der Einkehr,   und so feiert man auch kein rauschhaftes  „Silvester“-Fest, sondern  einen jüdischen Feiertag im Einklang mit der Torah und der Tradition.

„Schana towa“

wünsche ich allen, die Rosch ha-Schana feiern, ein „gutes Jahr“     – und  Friede und Segen, in ihren ganz persönlichen und privaten Belangen und in der großen Gemeinschaft des jüdischen Volkes weltweit und besonders in Israel!

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Schön zu sehen und zu lesen!

An die Fahne … fertig … los! 15. September, 2009

Posted by Rika in islam, israel.
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Etwas anderes will mir überhaupt nicht einfallen…

angesichts der Berichte über  den  –    willkürlichen nach Recht und Ordnung angemessenen  –  Umgang mit  Fahnen.  Fahnen sind geeignet, Emotionen zu wecken  und leider nicht nur positive, nein, im  schlimmsten Fall sind sie in der Lage,  den Volkszorn zu entfachen und  stellen damit eine Gefahr für die öffentliche Ordnung dar.

Wobei es wichtig ist zu sagen, dass Fahne nicht gleich Fahne ist.

Seit der Weltmeisterschaft werden ja neben den Schützenvereinsfahnen und Karnevalswimpeln auch wieder Deutschlandfähnchen bei Straßenfesten und Umzügen aller Art gezeigt. Das ist nun kein Problem mehr, im Gegenteil, es wird als Fortschritt    „auf dem Weg zur Normalität im Umgang mit nationalen Regungen“  (Identität, Stolz usw.)   angesehen.

Auch die Fahne des Propheten und die Fahnen  der Länder, in denen die Nachkommen des Propheten die Religion des Friedens  durch öffentliches Auspeitschen von Hosenträgerinnen oder durch das Steinigen von vermeintlichen Ehebrecherinnen oder durch das Aufknüpfen von Homosexuellen an Baukränen eindrucksvoll praktizieren, können problemlos und begleitet von Friedensgesängen  wie  –   „Israel,  Kindermörder!“,  „Tot den Juden!“ und „Wir sind das Volk!“ – äh, nein, da habe ich etwas verwechselt! Entschuldigung! – durch deutsche Städte getragen werden.

Aber seit dem Ende der Nazizeit schickt es sich einfach nicht, den „Judenstern“ in der Öffentlichkeit zu zeigen, schließlich wissen wir doch alle, dass das eine ungeheure Diskriminierung der damals hier lebenden Juden darstellte und zudem gefährlich war  (für die Juden),   konnten sie doch so von ihren Häschern mühelos erkannt und gehascht werden… die Folgen kennen wir auch.  Und deshalb kommt es gar nicht gut, wenn heutzutage der Judenstern (Davidstern oder „Schild Davids“)     –  wenn auch in etwas anderer Farbgebung als damals – wieder in der Öffentlichkeit gezeigt wird – außer bei Gedenkfeiern, an denen wir uns des Verbrechens an den Juden erinnern oder bei  öffentlichen politischen oder sportlichen Ereignissen (Weltmeisterschaft, Staatsbesuch,  wobei man ja sagen muss, dass wir hier in Deutschland noch die Spieler und Sportler des Landes mit der nicht so gern gesehenen Fahne öffentlich auftreten lassen, in Schweden ist man da schon weiter, dort werden die Sportler unter der Ausschluss  der Öffentlichkeit zum Wettkampf gebeten!)

Aber bei Straßenfesten oder Friedensdemonstrationen so riesengroße Fahnen  –  das geht ja nun gleich gar nicht! Schließlich leben wir in einer weltoffenen und menschenfreundlichen Demokratie und nehmen Rücksicht auf die Gefühle aller Bewohner dieses schönen Landes.

Nun ja, und da könnte  ja diese Fahne die Anhänger der Religion des Friedens bis aufs Blut reizen  (und ein paar von denen von Gestern wohl gleich mit!) und das stellt ja dann ein öffentliches Ärgernis dar und eine Zuwiderhandlung gegen die öffentliche Ordnung.

Mensch, das muss man doch einsehen!

Und wer  sich eine Ordnungswidrigkeit zu schulden kommen lässt, muss mit einer Ordnungsstrafe rechnen, so geschehen einer jungen Frau, die ein Bussgeld bezahlen soll, weil sie mit einer

ISRAEL – FAHNE

den Israel – Hassern tapferen Kämpfern  „für Frieden und Freiheit in Palästina“ ihre Sympathie für das weltoffene, menschenfreundliche, demokratische, prosperierende  und von den arabischen Nachbarn ständig bedrohte Land  entgegengehalten  und damit aufrührerisch tätig war. Nein, sie hat nicht in Palästina ihre Sympathie mit einer Israel-Fahne  zum Ausdruck gebracht, da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt – in Bochum war das, hier bei uns!

Auch die Sache in Duisburg muss hier noch einmal erwähnt werden.

Ist doch alles inzwischen hinlänglich bekannt!

Aber die Leute wollen ja einfach nicht aus ihren den Fehlern der anderen lernen. Nein, sie müssen ihre eigenen Fehler machen und mit einer

JERUSALEM – FAHNE

durch Berlin spazieren.

Geht nicht, geht gar nicht!

Und während überall die Schönheit der arabischen Schrift auf Schildern, Fahnen und Plakaten als Bereicherung für unser ästhetisches Empfinden gilt (unabhängig davon, wie wenig ästhetisch der Inhalt auch immer sein mag), sind hebräische Buchstaben Ausbund des aufrührerisch Bösen, und demzufolge ebenfalls verboten! Das gilt selbstverständlich auch für israelisch-hebräische Musik,  arabisch-palästinensische Lieder dienen der Völkerverständigung!

Das kann man  – wunderbar zusammengefasst – alles noch mal bei Liza nachlesen – nur für den Fall, dass man nicht mehr oder noch nicht so ganz im Bilde ist.

Bleibt mir nur, noch einmal zu bekräftigen:

…  an  DIE  Fahne … fertig …  los!

Israelfahne


Jürgen Todenhöfer – vollkommen fassungslos… 10. September, 2009

Posted by Rika in aktuell.
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… hat doch die Bundeswehr seiner Ansicht nach „eines der schlimmsten Massaker in Afghanistan“   angerichtet und ihr Image als die freundlichen Jungs aus Germany damit verspielt.   Schuld daran ist der „kriegerische deutsche Verteidigungsminister“, der  Bomben auf gestohlene Tanklastwagen werfen lässt.  Das ist natürlich die totale Katastrophe.

Den jungen Islamisten Muslimen in Deutschland und Europa bleibt nun vermutlich gar nichts anderes übrig als ihrerseits ihr Image als „Anhänger der Religion des Friedens“ zu verspielen durch mögliche Terrorakte, die begreiflicherweise auf das Bombardement folgen müssten, zumal es ja vor allem 6 – 8 jährige Taliban waren, die bei dem Angriff zu Tode gekommen sind. Außerdem, bekräftigt Herr Todenhöfer, sind ja die Taliban eine lediglich lokal operierende Gruppe von Aufständischen und keine international operierenden Terroristen und schon deshalb nicht für den islamistischen Kampf gegen den dekadenten Westen  verantwortlich zu machen. Darum muss man auch mit ihnen ins Gespräch kommen und ihnen sinnvolle Projekte anbieten, zum Beispiel eine Eisenbahn durch Afghanistan bauen.

Zufällig hatte ich das Interview mit Herrn Todenhöfer vor zwei Tagen gesehen – und war ebenfalls nahezu fassungslos  angesichts des vor Betroffenheit und Scham  leidenden  Afghanistanexperten Todenhöfen und der nicht minder betroffenen Journalistin. Einen Mitschnitt des Dialogs der Betroffenheit konnte ich  am Montag noch nicht im Internet finden.

Heute hat Achgut den Link dazu eingestellt.

Ja, vermutlich  wäre es für die Afghanen besser, „eine Eisenbahn zu bauen“   als in kriegerische Auseinandersetzungen verstrickt zu sein (seit Jahren,  Jahrzehnten und fast Jahrhunderten übrigens und natürlich gänzlich ohne eigenes Dazutun).  Es ist schrecklich, dass Menschen sterben.  Es ist  fürchterlich, dass schon kleine Jungen von ihren Vätern in die Klau- oder Kampf- oder Terroraktionen einbezogen werden.  Aber das sagt Herr Todenhöfer nicht.  Ein Taliban, egal welchen Alters, hat vermutlich seiner Erkenntnis nach  die naturgegebene  Legititmation zu kämpfen,  und wenn die   „6 – 8 jährigen Taliban“   – die möglicherweise   lediglich Benzin klauen wollten oder sollten –   zu Schaden oder gar ums Leben kamen, ist das (und  damit die Verantwortung für die armen Kinder)  dem  „kriegerischen deutschen Verteidigungsminister“ anzulasten.  So einfach funktioniert die Welt.

(Übrigens ist es auch bei der Hamas vollkommen gerechtfertigt, dass schon die kleinsten der Kleinen in die Kampfkunst eingeübt werden und den Hass mit der Muttermilch einsaugen, und auch dafür sind nicht die Hamsleute verantwortlich –  sondern der böse Feind, ja, genau der!)

Soll das ein Witz sein? 7. September, 2009

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Fake?

Versuchsballon?

Ironisierendes Kabarett  –  und ich bin nur zu blöd, es  zu verstehen?

Ich entschließe mich, es zu verstehen als eine wunderbare „verbale M-Karikatur“ oder so ähnlich.

Geht es doch in dem mich zunächst irritierenden Beitrag des Herrn Z. um den ganz alltäglichen Wahnsinn, der uns (neuerdings) das Leben so schwer macht, die  wahnsinnig schwere Last  nämlich, endlich das „Eigene“ als das  rassistisch Abartige zu begreifen und zu verurteilen  und –  wenn schon nicht zu überwinden  –  zumindest aber zu reflektieren und in allen jetzigen und zukünftigen Entscheidungen  –  gleichsam als mahnendes Überich  –  wachsam im Blick zu haben:

Wer sich an den ihm/ihr bekannten, anerzogenen, tradierten, überlieferten, mit der Muttermilch aufgesogenen, jahrhundertealten, westlichen (früher auch gern „christlichen“) Werten orientiert und sie zum Maßstab seines/ihres Handelns und Be– und/oder Ver Urteilens macht, ist ein Rassist!  Das gilt natürlich nur für    (ich trau mich eigentlich nicht  das auszusprechen, weil das ja auch schon in die Rassimus-Kategorie gehört – nur mit anderem Vorzeichen eben)  diejenigen Menschen in unserer global vernetzten Welt, auf die das Adjektiv „westlich“ und/ oder ergänzend „christlich“ zutrifft. Alle anderen Menschen sind von dem generellen Vorwurf aufgrund ihrer Herkunft frei zu sprechen.

Herr Z. legt in einer glänzend geschriebenen Abhandlung   dar, wie leicht man übersehen kann, dass man als glühender Kämpfer gegen den Rassismus  in Wirklichkeit ein ganz gemeiner (und wohl auch hinterhältiger)   Rassist ist.  Er beschreibt das eindrucksvoll am Beispiel Martin Luther Kings.

Vielleicht sollte man auch mal die Person Mahatma Gandhis näher unter die Lupe nehmen, vermutlich würde sich seine Gewaltfreiheit als Gewalt allerschlimmsten Ausmaßes  entpuppen, entfalteten sich doch die zerstörerischen Kräfte des gewaltlosen Widerstandes gegen die Herrschenden in einer bis dahin nicht für möglich gehaltenen Weise und wirken sogar Jahrzehnte noch  fort. Gesänge, Gebete und Kerzen  –  verhängnisvoller, subversiver und damit auch  schlimmer  kann  Gewalt  nicht sein, bringt sie doch Diktaturen und Systeme zu Fall. Vom Ende her betrachtet, war die Gewaltlosigkeit der größtmögliche Akt der Gewalt, schließlich ist ein Imperium an ihr zerbrochen   und auch das dem Westen doch so überlegene sozialistisch-antifaschistische System östlich der Elbe der Abwicklung durch den kapitalistisch-faschistischen Westen zugeführt worden (wobei gleichzeitig auch die rassistischen Züge des westlich geprägten Faschismus deutlich sichtbar wurden…)

Man sollte ganz dringend über alle diese Phänomene völlig neu nachdenken …

und Gewaltlosigkeit und den Kampf gegen Rassismus einfach verbieten … oder …

ähh…..

Mit dem kleinen gedanklichen Einschub über Gandhi und Gewaltlosigkeit  bin ich natürlich vom ursprünglichen Z.’schen Zwischenruf über Rassismus abgewichen, wobei mir immer noch nicht so ganz klar ist, was Herr Z. eigentlich sagen will oder möchte oder doch lieber nur in Andeutungen zu verschleiern sucht.

Man könnte natürlich auch sehr vereinfacht sagen – hinsichtlich der Anforderungen an andere Leute: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Oder auch: Kümmere dich nur um deine Angelegenheiten, sorg nur dafür, dass du selbst in deinem Bezugsystem (anständig) bleibst.

Wobei „anständig“ vermutlich auch wieder so ein westlich dekadentes Wort ist,  macht aber nichts, kümmert sich eh ja kaum noch ein  Mensch mehr darum, „anständig“ zu sein.