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Suchbild… 25. November, 2009

Posted by Rika in neues vom gärtchen.
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Wenn eine zwar fotografisch interessierte, aber nur mäßig begabte Person den Amseln beim Futtern zuschaut und beschließt, dieses aufregende und interessante Schauspiel für die Ewigkeit zur eigenen Erbauung im Bild festzuhalten, kommt das dabei heraus:

Es ist nicht viel zu sehen von dem großartigen Spektakel, das die Amseln alljährlich in der Eberesche veranstalten, wenn sie sich daran machen, die reifen Früchte zu ernten! Es sind wahre Künstlerinnen und Künstler unter ihnen, die in akrobatischen Manövern auch die Beeren zu erreichen suchen, die sich außerhalb ihrer Schnabelreichweite befinden. Zum Glück können die Beerenfresser fliegen …

Mir gefällt das Bild trotzdem!

Inzwischen ist die Eberesche vollkommen blätterlos und nahezu kahl gefressen. Nur ein paar einzelne Dolden hängen noch an einigen äußersten Zweigspitzen … und die Amseln sind wohl satt, jedenfalls haabe ich schon seit Tagen keine mehr im kühnen Anflug auf die Beeren beobachten können …

Vielleicht sollte ich das Bild ein wenig bearbeiten?  Aber auch das will gekonnt sein …. ähhhhhämm….

Man muss doch kein Fußballfan sein … 12. November, 2009

Posted by Rika in Allgemein.
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… es reicht doch schon das bloße Menschsein, um an der Tragödie eines anderen Menschen mitfühlend  Anteil nehmen zu können.

Ja, vielleicht wird ein bisschen viel berichtet über den Tod Robert Enkes, über das Entsetzen, das viele verspüren, über die Anteilnahme und die Trauer der Fans, der Freunde und Kollegen,  das natürlich medial aufbereitet wird …

Aber muss man deshalb gleich von „Enke-Oper“ reden, wie es Michael Miersch bei achgut tut und es „widerlich“ finden, dass ein Mensch sich vor einen Zug wirft, um sich um zu bringen  –   wobei er die Tatsache der schweren Erkrankung gar nicht erst als mögliche Erklärung für das Unbegreifliche zulässt? Niemand oder fast niemand habe an den Lokführer gedacht, bemängelt er. Dabei war  schon in den ersten Berichten zu lesen, dass Notfallseelsorger sich um die Lokführer und die Retter am Unfallort kümmern und alle Beteiligten psychologisch betreut werden. In der Andacht gedachte die hannoversche Bischöfin ausdrücklich dieser Männer und mahnte die Anwesenden – die Jugendlichen  vor allem -, dass es ganz sicher  nicht in Enkes Sinne sei, in ausweglos erscheinenden Situationen seinem Beispiel zu folgen, dass es die schwere Krankheit gewesen sei, die ihm, Robert Enke, keinen anderen Weg mehr offen zu lassen schien.

Ich will mich hier nicht an den vielen Spekulationen beteiligen, die über das hätte, wie, warum angestellt werden, nicht nach den Abgründen und Motiven fragen, die einen Menschen zum Suizid bringen. Ich weiß nicht, wie es wirklich ist, an einer schweren Depression erkrankt zu sein, aber ich bewundere den

grenzgaenger,

der über seine Depression in seinem Blog schreibt und so mit dazu beiträgt, dass das Tabu, das mit dieser Krankheit verbunden ist, endlich etwas mehr aufgeweicht wird, dass Menschen offen über die Krankheit und darüber, was die mit ihnen anstellt, reden können.  Seine Einlassung zu Robert Enkes Tod ist lesenswert!

Michael Miersch verweist in seinem kurzen Statement auf  Richard Herzinger, der in einem Kommentar bei weltonline-sport darüber nachdenkt, ob mit der Anteilnahme und medialen Aufbereitung nicht die Würde des Opfers, das nach Herzinger gleichzeitig auch Täter ist, in ungebührender Weise verletzt sei.  (Über Journalisten, die sich wie ein tollwütiges Rudel Wölfe über ihre „Opfer“ hermachen, habe ich schon an anderer Stelle geschrieben, das muss ich hier nicht wiederholen!)

Es sind  Journalisten, die nach den Bundesligaspielen „Noten“ verteilen, die Spieler in Grund und Boden verdammen und andere in den Olymp des Sporthimmels heben. Es ind Journalisten, die mit Häme und Spott über das Versagen der Spitzensportler berichten und so dazu beitragen, dass der öffentliche Druck, der auf den Spitzenleuten lastet, immer größer und größer wird. Es ist die Macht des Mediums und der es bedienenden Journalisten, die Menschen zu Stars oder Verlierern macht. Das gilt im übrigen nicht nur für den Sport, das ist doch in Kunst, Theater, Film und Politik ganz genauso!

Schlimm ist, das unsere Gesellschaft sich längst daran gewöhnt hat, ihre Umgebung nur noch durch die Brille des Fernsehens oder der Zeitung wahrzunehmen und es gar nicht seltsam, sondern vielmehr selbstverständlich  findet, wenn der Uraltkomiker einer Spaß- und Spielschau die Feiern zum 20. Jahrestag des Mauerfalls „moderiert“ und dabei die eingeladenen Staatsgäste nicht einmal mehr als Statisten, sondern lediglich nur noch als Kulisse für die eigene großartige Wirkung missbraucht!

Jemand hat bemäkelt – ich habe jetzt keine Lust nach dem Schreiber zu suchen – dass Enkes Tod mehr Aufmerksamkeit in den Nachrichten bekommen habe, als die Kanzlerin mit ihrer Regierungserklärung, samt allen ihren politischen  „Freunden“ und Gegnern! Ist das denn ein Wunder?

Spielt uns doch „die Politik“ auf allen Ebenen ein Schmierentheater vor, wie es dümmlicher nicht sein könnte. Wilde und vollkommen haltlose Versprechungen im Wahlkampf, ambitionierte Pläne für nahezu alle gesellschaftlich relevante Bereiche und dann die wirklich sagenhaft wichtige Ansage am Schluss der Koalitionsverhandlungen zwischen den „Wunschpartnern“, dass Guido und Horst nun Guido und Horst zueinander sagen. Das hätte man doch billiger haben können, dafür hätte es keines teuren Wahlkampfs bedurft!  Minister wechseln die Stühle und führen der staunenden  oder gleichgültigen Öffentlichkeit vor Augen, dass sie auf allen Politikfeldern gleichermaßen kompetent und hervorragend geeignet sind, die ihnen (von wem?) gestellten Aufgaben zu erfüllen. Alles nur Theater und alles nur „fürs Fernsehen“, zur Ruhigstellung des dummen Volkes, das nicht einmal mehr meint, der Souverän zu sein, geschweige denn ist. Lobbyisten, Interessenvertreter der Wirtschaft und ihrer Verbände bestimmen darüber, was geht und was nicht.

Verstehen, im Sinne von nachvollziehen und erkennen, können das doch nur noch die wenigsten der Staatsbürger.

Aber einen wie Enke verstehen die Leute. Sie sehen, wie er rackert und arbeitet, sich in den Dreck wirft und seine Vorderleute antreibt, wie er sich müht, im Training wie im Spiel – das für ihn mehr ist als Spiel, Lebenselexier sei es gewesen, sagen die, die ihn kannten.  Einer wie Enke ist ein Mensch, ein Mensch wie ich, wie du. Das unterscheidet ihn von den Guidos und Horsts, von machtgeilen Parteibonzen und  Ränke schmiedenden Politstars.

Deshalb weinen die Menschen über seinen Tod und begreifen sogar manche der  ansonsten nur an Quoten interessierten Journalisten, dass es etwas gibt, was uns in unseren tiefsten Empfindungen berührt und was wir mehr brauchen als die geifernde Information über Prominente oder hektische Berichterstattungen über vermeintlich oder tatsächlich wesentliche Ereignisse.

Die 35000 Hannoveraner, die gestern Abend still von der Innenstadt zum Stadion zogen, um Robert Enke zu ehren, die haben das jedenfalls verstanden.

Robert Enke… 11. November, 2009

Posted by Rika in aktuell, Sport.
2 comments

 

ungläubig  …   fassungslos  …  traurig

Robert Enke ist tot.

Immer lebendig in den Herzen

 

080506HAN104

Foto: Jochen Luebke, aus Spiegel-Online

 

Wenn ein Kind stirbt… 10. November, 2009

Posted by Rika in Allgemein.
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… ist das für die betroffenen Eltern, für die Familie und die Freunde ein unglaublicher,  schmerzhafter Einschnitt, ein Ereignis, das alles verändert, für das es lange kaum oder gar keinen Trost gibt.

Wenn aber ein Kind stirbt, das schon eine sehr schwere Operation gut überstanden hat und dann der Tod eintritt als  Folge ärztlicher Fehler, so ist das eine Tragödie für nahezu alle Beteiligten.

Wenn aber der behandelnde Arzt aus purem Chauvinismus und im Dünkel seiner ärztlichen, vor allem aber seiner männlichen Unfehlbarkeit einerseits auf die mahnenden Hinweise seiner weiblichen Mitarbeiterinnen mit Nichtstun reagiert  und andererseits die Schuld auf andere abwälzen will, so ist das ein Verbrechen!

So geschehen 2003  in einem Klinikum in Hannover.

In einer Gerichtsverhandlung wurde der Arzt zu einer Geldstrafe verurteilt. Er legte Berufung ein.

 

Tragisch ist der Fall auch, weil die Mutter des verstorbenen Mädchens immer wieder versucht haben soll, auf den Arzt einzuwirken. Sie gibt an, sie habe sich von dem iranischstämmigen Mann nicht ernst genommen gefühlt, und äußerte zudem die Vermutung, der Mediziner sehe Frauen und Mädchen als „unterwertig“ an.

Es geht mir darum, die Version, die sechs Jahre lang in den Köpfen war, aufzulösen“, erklärte der Angeklagte. Der Neurochirurg legt durch eigene Nachfragen im Prozess immer wieder nahe, dass die Schuld nicht bei ihm, sondern bei anderen Ärzten oder dem Pflegepersonal liege. Mal wirft er seinen früheren Kollegen indirekt vor, das Kind falsch beatmet zu haben. Dann erklärt er, keine Erfahrung auf einer Intensivstation gehabt und erstmals ein Kind behandelt zu haben. „Wenn Sie das wussten – warum sind Sie denn dann den Ratschlägen des Personals nicht nachgekommen?“, fragt der Anwalt der Eltern.

 

Jetzt wird der Fall  in Hannover vor Gericht neu verhandelt.

Der Bericht dazu findet sich hier

Lahm gelegt … 10. November, 2009

Posted by Rika in vermischtes.
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Am Sonntag nach dem Gottesdienst mit Glieder-, Kopf- und Halsschmerzen ins Bett gelegt, sogar auf den Besuch bei Sohn, Schwiegertochter und dem süßesen Baby der Welt – meinem Enkel! –  verzichtet, in tiefen Schlaf gesunken und gegen Mitternacht erst aufgewacht, um nach einem kurzen Besuch im Badezimmer weiter zu schlafen bis zum frühen nächsten Morgen.

Das aber ist meinem Rücken nicht bekommen, so dass sich zu den oben genannten schmerzhaften Beschwerden zu allem Überfluss das Kreuz dergestalt bemerkbar macht, dass ich weder liegen, noch sitzen unde erst recht nicht aufrecht stehen, geschweige denn laufen kann. So habe ich weder  zur Schule gehen, noch die Feierlichkeiten zum Mauerfall freudig erregt verfolgen können – und auch mein ganz privates Gedenken an der Stelle der alten jüdischen Synagoge in Hannover musste ausfallen.

Dank guter Tabletten mit möglichen höllischen Nebenwirkungen – aus Langeweile habe ich nämlich den Beipackzettel sehr gründlich gelesen – kann ich heute ein bisschen sitzen, nicht ohne schmerzende  Rückmeldungen aus der Lendenwirbelgegend…

Werde mich auch gleich wieder in mein Bett verziehen – dösen und ein bisschen nachdenken über dies und das und jenes.

Dabei hatte ich mir so viel vorgenommen, zum Kieser-Training wollte ich (Termin abgesagt!), einige Kilometer walken (Konditionstraining für den Skiurlaub), die letzten Kübelpflanzen ins Winterquartier stellen, das Olivenbäumchen und den Oleander in frostsichere „Wintervliese“ hüllen und die Wäscheberge verkleinern…

Nichts von alle dem ist möglich, weil es mich gepackt hat …

Nein, mit Schweinegrippe hat das nichts zu tun … und impfen lasse ich mich auch nicht!

Statt Weihnachtsmann nun Väterchen Frost… ? 5. November, 2009

Posted by Rika in Allgemein.
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Zumindest in der Krefelder Geschäftswelt soll es „keine christlichen religiösen  Symbole“ in der „Weihnachtsdekoration geben, das schreibt RP-online –   wobei sich ja schon die Frage stellt, welche nicht-christliche Religion überhaupt Weihnachten feiert????  Buddhismus und Judentum  können es eigentlich nicht sein… ebenso wenig Konfuzianismus oder Scientology.

So nenne ich die Ankündigung der Krefelder Kaufleute einfach mal konsequent inkonsequent – oder sollte ich besser sagen inkompetent?!!!

Nun kann man ja wirklich nicht behaupten, dass der Weihnachtsmann und sein amerikanischer Kumpel mit dem rotnasigen Rentier „christliche Symbole“ seien, genauso wenig wie Tannenbaum und Adventkranz, die mehr oder weniger hübsch-kitschigen Schnickeldies,  Kerzen und Baumschmuck aus gold- und silberfarbigen Glaskugeln, samt allen Varianten die der Markt so her gibt. Allenfalls könnte man Sterne noch irgendwie als biblisch-christlich anmutendes Motiv durchgehen lassen, schließlich folgten die Hirten und Weisen einem leuchtenden Stern, der sie nach Bethlehem zur Krippe führte, auch das Engelhaar ließe ich noch gelten, sofern man davon ausgehen kann, dass die in der Bibel genannten Geschöpfe, die den großen Lobgesang nach der Verkündigung der Geburt Jesu anstimmten, tatsächlich menschenähnliche Züge und damit wohl auch Haare auf dem Kopf hatten…

Ich habe mich schon lange gefragt, was denn der all weihnachtliche Kaufrausch mit  dem Christfest zu tun hat – meinen Kindern habe ich erklärt, wir machten uns gegenseitig Geschenke aus Freude über die Geburt Jesu. Aber wieso feiern Menschen Weihnachten, die mit Jesus gar nicht zu tun haben wollen und auch sonst mit Gott, Bibel und Kirche nichts an der Backe haben?

Gut, man könnte sagen, Weihnachten sei das Fest der Liebe und der Familie – aber wie fragwürdig das ist, wird in vielen Familien in jedem Jahr aufs Neue durchlitten und durchlebt, wenn man statt in trauter Runde in wüstem Streit den „Heiligen Abend“  feiert!

So gesehen könnte ich mir durchaus vorstellen, auf den ganzen weihnachtlichen Rummel zu verzichten und ein Wintermärchenfest zu zelebrieren, die Geschäftswelt könnte völlig unabhängig von allen christlich-biblischen Gründen und Motiven ein gigantisches Fest des Kommerz organisieren, niemand käme mehr in die Verlegenheit, über den Hintergrund oder Inhalt des christlichen Festes Auskunft geben zu müssen.

Und wenn man ohnehin nicht so genau weiß, was in der Heiligen Nacht geschah, könnte man sogar die allermeisten Weihnachtsschnulzen in Endloschleifen verkaufsfördernd zum Besten geben: Oh Tannenbaum,  Leise rieselt der Schnee, Jingle Bells und obendrein den Schneewalzer – der würde doch zu einem Wintermärchenfest perfekt passen.

Und dann könnte der ganze Winterfestvorbereitungsrummelverkauf auch schon problemlos im August beginnen, ohne dass die Bischöfin und ihre Glaubensschwestern und Brüdern mit erhobenem Zeigefinger mahnen:

Advent ist im Dezember! Denn ohne Christfest auch keine Adventszeit, ganz einfach!

Auch für unsere moslemischen Mitbürger gäbe es dann endlich keinen Anlass mehr, dem größten Kommerzfest des Jahres ablehnend gegenüber zu stehen, sie könnten ohne Not die winterfest-hell erleuchteten Innenstädte besuchen, auf den Winterfestmärkten alkoholfreien Glühwein genießen und sich ohne koranisch begründete Bedenken mit allen Sinnen dem Kaufrausch hingeben, dem das christliche Abendland im Namen von Jul, Santa Klaus,  Weihnachtsmanns und allen anderen „christlichen“ Persönlichkeiten  schon seit Jahren verfallen ist.

So hat wohl auch Herr Greve, Vorsitzender der Krefelder Werbegemeinschaft gedacht und sich überlegt, wie er die moslemischen Mitbürger am Kassenklingeln beteiligen kann.

„Schließlich hat ein großer Teil der Bevölkerung keine Antenne mehr für die Religion oder ist nicht-christlichen Glaubens.”

Die religionslosen Mitmenschen oder bekennenden Atheisten hat die „christliche“  Weihnachts-Dekoration wohl noch nie davon abgehalten, sich weihnachtlichen Genüssen hinzugeben und die Kassen klingeln zu lassen. Und die meisten der mir bekannten religiösen Minderheiten waren in der Vergangenheit souverän genug, über die Weihnachtshysterie hinweg zu sehen, ohne Schaden an Leib und Seele zu nehmen und sich ihren eigenen religiösen Festen mit Freuden hinzugeben.

Das  Argument

„Religiöse Motive gehören in die eigene Wohnung oder in die Kirche, nicht aber in die Geschäfte”,

kann ich absolut mittragen, weil es in meinem Augen schon ziemlich würdelos ist, wenn „religiöse Motive“ als Kaufanreiz dienen, das hat schon beinahe etwas Blasphemisches.

Da aber Weihnachtsmann und Tannenbaum, Nikolaus und selbst der schönste Adventkranz keine ursprünglich religiösen Motive sind, könnte man konsequenter Weise auf sie als Werbemittel zum Anheizen der Kauflust verzichten und –  wie weiland die UdSSR und in ihrem Gefolge auch die DDR  –  Väterchen Frost und Prinzessin Schneeflocke  zu symbolträchtigen Verkaufsanreizen pushen.

Wenn ich bedenke, dass irgendeine superwichtige Eu-Kommision Kreuze in Klassenzimmern verboten hat und man in England auf das Versenden von Weihnachtspostkarten in offiziellen Ämtern zugunsten der nicht-christlichen Mitarbeiter und Staatbürger verzichtet, sollte man vielleicht  in unserer ohnehin nicht mehr ganz so christlichen Gesellschaft auf alle  christlichen Symbole im öffentlichen Raum verzichten (wie man  ja schon damit begonnen hat, Straßenkreuzungen in Kreisel umzubauen).    Die Kirchen könnte man doch umwandeln und zu dem machen, was die Kaufhäuser und Fußballstadien schon lange sind: Zum Tempel einer ungebremst agierenden Konsum- und Spaßgesellschaft.

So würden wir in Deutschland und in ganz Europa endlich zu einem religiös neutralen Gebiet, in dem sich alle Menschen gleichermaßen beheimatet fühlen können.  Bliebe noch  die Frage zu klären, ob ein halber Mond ein religiöses Symbol ist und wie man mit den so bezeichneten Gebäuden künftig umzugehen gedenkt. Und ob Kopftücher einfach nur modisches Beiwerk oder Ausdruck tiefempfundener Frömmigkeit sind….

Wobei Kopftücher bei Wintermärchenfesten ja durchaus angebracht sein können  –   der Kälte wegen!

Es lebe Väterchen Frost!

Gefunden habe ich den Hinweis auf die Krefelder Visionen bei achgut.