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Wenn ein Kind stirbt… 10. November, 2009

Posted by Rika in Allgemein.
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… ist das für die betroffenen Eltern, für die Familie und die Freunde ein unglaublicher,  schmerzhafter Einschnitt, ein Ereignis, das alles verändert, für das es lange kaum oder gar keinen Trost gibt.

Wenn aber ein Kind stirbt, das schon eine sehr schwere Operation gut überstanden hat und dann der Tod eintritt als  Folge ärztlicher Fehler, so ist das eine Tragödie für nahezu alle Beteiligten.

Wenn aber der behandelnde Arzt aus purem Chauvinismus und im Dünkel seiner ärztlichen, vor allem aber seiner männlichen Unfehlbarkeit einerseits auf die mahnenden Hinweise seiner weiblichen Mitarbeiterinnen mit Nichtstun reagiert  und andererseits die Schuld auf andere abwälzen will, so ist das ein Verbrechen!

So geschehen 2003  in einem Klinikum in Hannover.

In einer Gerichtsverhandlung wurde der Arzt zu einer Geldstrafe verurteilt. Er legte Berufung ein.

 

Tragisch ist der Fall auch, weil die Mutter des verstorbenen Mädchens immer wieder versucht haben soll, auf den Arzt einzuwirken. Sie gibt an, sie habe sich von dem iranischstämmigen Mann nicht ernst genommen gefühlt, und äußerte zudem die Vermutung, der Mediziner sehe Frauen und Mädchen als „unterwertig“ an.

Es geht mir darum, die Version, die sechs Jahre lang in den Köpfen war, aufzulösen“, erklärte der Angeklagte. Der Neurochirurg legt durch eigene Nachfragen im Prozess immer wieder nahe, dass die Schuld nicht bei ihm, sondern bei anderen Ärzten oder dem Pflegepersonal liege. Mal wirft er seinen früheren Kollegen indirekt vor, das Kind falsch beatmet zu haben. Dann erklärt er, keine Erfahrung auf einer Intensivstation gehabt und erstmals ein Kind behandelt zu haben. „Wenn Sie das wussten – warum sind Sie denn dann den Ratschlägen des Personals nicht nachgekommen?“, fragt der Anwalt der Eltern.

 

Jetzt wird der Fall  in Hannover vor Gericht neu verhandelt.

Der Bericht dazu findet sich hier

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Lahm gelegt … 10. November, 2009

Posted by Rika in vermischtes.
3 comments

Am Sonntag nach dem Gottesdienst mit Glieder-, Kopf- und Halsschmerzen ins Bett gelegt, sogar auf den Besuch bei Sohn, Schwiegertochter und dem süßesen Baby der Welt – meinem Enkel! –  verzichtet, in tiefen Schlaf gesunken und gegen Mitternacht erst aufgewacht, um nach einem kurzen Besuch im Badezimmer weiter zu schlafen bis zum frühen nächsten Morgen.

Das aber ist meinem Rücken nicht bekommen, so dass sich zu den oben genannten schmerzhaften Beschwerden zu allem Überfluss das Kreuz dergestalt bemerkbar macht, dass ich weder liegen, noch sitzen unde erst recht nicht aufrecht stehen, geschweige denn laufen kann. So habe ich weder  zur Schule gehen, noch die Feierlichkeiten zum Mauerfall freudig erregt verfolgen können – und auch mein ganz privates Gedenken an der Stelle der alten jüdischen Synagoge in Hannover musste ausfallen.

Dank guter Tabletten mit möglichen höllischen Nebenwirkungen – aus Langeweile habe ich nämlich den Beipackzettel sehr gründlich gelesen – kann ich heute ein bisschen sitzen, nicht ohne schmerzende  Rückmeldungen aus der Lendenwirbelgegend…

Werde mich auch gleich wieder in mein Bett verziehen – dösen und ein bisschen nachdenken über dies und das und jenes.

Dabei hatte ich mir so viel vorgenommen, zum Kieser-Training wollte ich (Termin abgesagt!), einige Kilometer walken (Konditionstraining für den Skiurlaub), die letzten Kübelpflanzen ins Winterquartier stellen, das Olivenbäumchen und den Oleander in frostsichere „Wintervliese“ hüllen und die Wäscheberge verkleinern…

Nichts von alle dem ist möglich, weil es mich gepackt hat …

Nein, mit Schweinegrippe hat das nichts zu tun … und impfen lasse ich mich auch nicht!

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