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Urlaub… 31. Dezember, 2009

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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… und ob „SIE“ es überhaupt gehört und verstanden haben… 14. Dezember, 2009

Posted by Rika in israel.
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…  „Sie“ nämlich, die immer noch glauben und verkünden, dass der Frieden in Nahost und der ganzen Welt davon abhängt, dass und wie schnell und vollständig die Juden aus dem Westjordanland verschwinden und entsprechend ihre Forderungen an Israel stellen, die Siedlungen zu räumen, den Schutzzaun zu demontieren, Jerusalem zu teilen und nach Möglichkeit darauf zu verzichten, Israel als „jüdischen“ Staat zu bezeichnen?

Haben sie gehört und verstehen sie auch, was die Hamas heute ihrer jubelnden Anhängerschaft anlässlich ihres 22jährigen Gründungstages mitteilte, dass nämlich der Kampf gegen das „Gebilde“ erst aufhören würde, wenn das „Gebilde“ vollständig und für immer verschwunden sei?

Wobei ich es sehr interessant finde, dass zunächst in den  Nachrichten des D-radio Hamas-Führer Hanija zitiert wurde, wobei von „Gebilde“ die Rede war, im Laufe des Tages und in der Internetnotiz dann aber lediglich davon gesprochen wird, dass die Hamas das Existenzrecht Israels nicht anerkennt! Was ist das für eine Organisation***, die ihren Gegner nicht einmal beim Namen nennt, geschweige denn sein Recht auf  Existenz und Namen anerkennt?

Und was sind das für Leute, die immer noch bei Israel die „Schuld“ für den organisierten Terror suchen, der doch nie aufgehört hat seit den ersten Tagen des noch jungen jüdischen Staates?

Wann werden die Kritiker Israels endlich begreifen, dass sie diejenigen stärken und unterstützen, die nichts anderes wollen, als Israel zu vernichten?

Oder ist es das, was sie ganz heimlich auch denken und fordern?

Palästina ungeteilt mit Jerusalem als Hauptstadt, die Rückkehr der „Flüchtlinge“ garantiert und den Juden ein Bleiberecht im Land ihrer Väter  unter dem Dach des Islam und unter der Regierung der friedliebenden und  wohlwollenden Palästinenser?

+

*** Dass die Hamas nicht alleine ist mit ihren Zielsetzungen in Bezug auf Israel verdeutlicht das Manifest der Hisbollah. Eine gute Übersetzung findet sich u.a.  bei Markus – Wahrheitsgraben. Die Zusammenfassung der Ziele der Hisbollah besteht in diesen Sätzen:

Unsere primäre Voraussetzung für unseren Kampf gegen Israel ist, dass das zionistische Gebilde von Anfang an aggressiv ist und auf Gebieten erbaut wurde, die ihren Besitzern entrissen wurden – auf Kosten der Rechte der muslimischen Bevölkerung. Deshalb wird unser Kampf erst enden, wenn die Existenz dieses Gebildes ausgelöscht ist. Wir erkennen keinen Vertrag mit ihm an, keinen Waffenstillstand und kein Friedensabkommen, ob einzeln oder konsolidiert.

Wir verurteilen alle Pläne für Verhandlungen mit Israel aufs schärfste und betrachten alle Verhandlungsführer als Feinde, weil solche Verhandlungen nichts anderes sind als die Anerkennung der Legitimität der zionistischen Besetzung Palästinas. Deshalb lehnen wir die Camp-David-Abkommen, die Vorschläge des Königs Fahd, den Fez und Reagan-Plan, die Breschnew- und die Französisch-ägyptischen Vorschläge und alle anderen Programme komplett ab, die die Anerkennung (auch die stillschweigende Anerkennung) des zionistischen Gebildes beinhalten.


Da müssen sie etwas falsch verstanden haben … 13. Dezember, 2009

Posted by Rika in Sport.
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… die Spieler von Hannover 96 nämlich!

Der Sportteil der HAZ titelte am Samstag:  „Der Torflaute trotzen – Stajner und Ya Konan sollen heute für Hannover 96 in Mönchengladbach stürmen“

Irgendwie muss den wackeren Fußballrecken  das „für“ entgangen sein – „für Hannover 96“ – und nur noch „stürmen“ verstanden haben!  Und das taten sie mit Fleiß, wie mein Schwiegervater selig zu sagen pflegte und mit Erfolg!

8  (in Worten: ACHT) Tore fielen in Mönchengladbach und 6 (in Worten: SECHS) schossen die die Männer aus Hannover und verteilten ihre Tore ganz uneigennützig gleichmäßig auf beide Mannschaften: 3 für Gladbach und 3 für Hannover.

Leider waren die Gladbacher nicht annähernd so uneigennützig und schossen die beiden Tore nur und ausschließlich ganz für sich selbst.

So wurde dann das Spiel zugunsten der Borussia entschieden.

Ein Trost bleibt den Hannoveraner: Die 96er schießen wieder Tore – nur das mit der Richtung müssen sie noch ein bisschen üben – und auch die Erwartungen des Trainers wurden nicht enttäuscht, hatte doch der 96-Coach laut HAZ „ein sehr intensives Spiel erwartet“!

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Wetten, dass das nichts, aber auch gar nichts mit Wetten zu tun hat …

Kann doch jedem mal passieren, dass er irgendwie so voll daneben – ähh, ins Schwarze – trifft …

„Turban und Hakenkreuz“ – ein Programmhinweis… 7. Dezember, 2009

Posted by Rika in israel.
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auf eine Sendung bei arte, die sich mit den intensiven Beziehungen zwischen den Nationalsozialisten und dem Mufti von Jerusalem in der Zeit des Tausendjährigenreiches befasst:

„Turban und Hakenkreuz“: ARTE zeigt Film über Mufti Al-Husseini

STRASSBURG (inn) – Er war 16 Jahre lang das religiöse Oberhaupt der arabischen Muslime und arbeitete eng mit den Nationalsozialisten zusammen: Mohammed Amin al-Husseini. Im Zweiten Weltkrieg floh er vor den Briten und fand Zuflucht in Deutschland. Am Mittwoch strahlt der deutsch-französische Kultursender ARTE eine Dokumentation über den einstigen Großmufti von Jerusalem aus.

„Der ehemalige Mufti von Jerusalem Mohammed Amin al-Husseini – heute eine umstrittene Figur der islamischen Welt – galt in den 20er bis 40er Jahren als bedeutende politische und religiöse Autorität der Palästinenser“, heißt es in der Ankündigung des Senders. „Sein Antisemitismus ließ ihn ab 1937 offen mit den Nationalsozialisten kollaborieren. So lebte Al-Husseini zu Beginn der 40er Jahre in Berlin und unterstützte die Nazis mit seinem Einfluss, den er als religiöses Oberhaupt der arabischen Muslime und als deren politischer Führer genoss.“

Weiter schreibt ARTE: „In der arabischen Welt galt er schon zu Lebzeiten als Legende. Er wurde verehrt und bewundert von seinen Landsleuten, verachtet und bekämpft von seinen Feinden. 16 Jahre lang war Al-Husseini religiöses Oberhaupt der arabischen Muslime, 30 Jahre lang ihr politischer Führer und lange Zeit auch politischer Repräsentant der arabischen Welt. Von den Briten verfolgt, gelang Al-Husseini während des Zweiten Weltkrieges die abenteuerliche Flucht nach Deutschland. Von 1941 bis 1945 lebte er in Berlin und war eng mit der Staatsmacht verbunden. In dieser Zeit stützte er das verbrecherische System ideologisch und politisch und verteidigte es skrupellos. Die Beziehung zwischen dem Mufti und den Nazis ist so frappant wie erschreckend und eine bis heute unbekannte Geschichte des Dritten Reiches.“

Die 53-minütige NDR-Dokumentation des Regisseurs Heinrich Billstein steht unter dem Titel „Turban und Hakenkreuz – Der Großmufti und die Nazis“.

Ausstrahlung: Mittwoch, 9. Dezember, um 21 Uhr

Wiederholungen:

Samstag, 12. Dezember, 14 Uhr

Dienstag, 15. Dezember, 9.55 Uhr
Von: E. Hausen

Passt doch irgendwie zur Gegenwart…  nur das heute die Beziehung zwischen deutschen Antisemiten  (Judenhassern, Israelkritikern)   und Arabern nicht mehr als „erschreckend“ wahrgenommen wird, sondern vielmehr längst zur Normalität geworden ist, wobei sich ebenso „normal“ die Linken (und viele linke Grüne) als bekennende Palästinenserfreunde als Dritte im Bunde nicht nur empfehlen „ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte“, sondern auch entsprechende VorLeistungen in das Bündnis einbringen!

„Wenn in einer Kirche in Mekka das Weihnachtsoratorium erklingt…“ 6. Dezember, 2009

Posted by Rika in Allgemein.
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… dachte ich  unvermittelt, als ich mich heute den wohlbekannten wunderbaren Bach’schen Klängen in einer  Kirche überließ, „dann ist wirklich Religionsfriede,  Religionsfreiheit eingekehrt unter den Menschen dieser Erde.“

Daran sollten wir arbeiten, dass wie in Jerusalem, der uralten jüdischen Stadt, wie in Rom, der bedeutenden Stadt der Christenheit, auch in Mekka, der zentralen Stadt des Islam die Angehörigen aller monotheistischen Religionen in Frieden  ihrem Glauben gemäß leben und beten können.

Wunschdenken … Utopia …

… denn die Realität ist einfach nur deprimierend!

Kirchturmspitzen und Minarette… 3. Dezember, 2009

Posted by Rika in islam.
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als weithin sichtbare Symbole dafür, dass Menschen ihren Glauben leben,  ihm Ausdruck verleihen und Geltung verschaffen (wollen).

Kirchtürme und Glockengeläut – das prägte Jahrhunderte lang das öffentliche Leben in Deutschland und Europa, gehörte zu „unserem“ Kulturkreis  so sicher wie das berühmte „Amen in der Kirche“, war selbstverständlicher Ausdruck des christlich geprägten Lebensstils, Ausdruck von Zugehörigkeit aber auch von Einvernommenwerden durch die Institution „Kirche“, die, obschon seit langem  nur noch geringe weltlich-politische Macht, doch das Leben der Menschen tiefgreifend beeinflusste und bestimmte.

In den letzten Jahrzehnten vollzieht sich ein dramatischer Wandel in den europäischen Gesellschaften. Nicht zuletzt als Folge des verheerenden Krieges haben  viele Menschen erfahren, dass ihr Glaube an Gott, der in den Kirchen gepredigt wird, ins Wanken geriet, dass Zweifel aufkamen an  Sinn und Gehalt christlicher Lehre. Die Verstörung durch die Ideologien des Nationalsozialismus ebenso wie des Kommunismus wirken sehr viel nachhaltiger, als wir es uns je bewusst gemacht haben. Das Voranschreiten der Säkularisierung, die Zunahme eines humanistisch geprägten Atheismus tritt immer deutlicher zutage. Gläubige, praktizierende Christen empfinden sich in vielen Teilen unseres Landes in der Minderheit, die Kirchen haben nicht mehr die geistliche und spirituelle Kraft, den meisten Menschen Sinn und Halt zu bieten, esoterische Bewegungen und obskure pseudoreligiöse Gemeinschaften gewinnen an Attraktivität und Einfluss.

Gleichzeitig wächst mit den muslimischen Einwanderern in Europa   der Einfluss des Islam, werden wir mit Werten und Regeln konfrontiert, die unserem christlich geprägten Denken nicht vertraut sind, wenngleich es Übereinstimmungen zu geben scheint hinsichtlich eines „frommen“ Lebensstils.   Toleranz und Gleichgültigkeit bildeten über Jahre  die Basis für das unbehelligte  Nebeneinander von Muslimen, Atheisten und Christen in Deutschland, man kümmerte sich nicht umeinander und ließ jeden nach „seiner Facon selig werden„, wie einst der alte Fritz so schön formulierte.

Große Verunsicherung machte sich jedoch breit, als nach den Anschlägen in New York die ideologisch-gewaltbereite Seite des Islam erstmals überdeutlich hervorbricht. Der Islam wird nicht mehr nur als eine Religion wie jede andere wahrgenommen, sondern als eine politische Ideologie, die sich gegen die Werte des (christlichen) Westens richtet.

Und damit treten auch die hier lebenden Muslime aus den Hinterhofmoscheen in die öffentliche Betrachtung, wird darüber diskutiert, ob die sichtbaren Zeichen der Religionszugehörigkeit wie z.B. das  Kopftuch  oder die Verweigerung des Sportunterrichts für Mädchen in gemischten Klassen Ausdruck religiösen Empfindens oder ideologisch motivierte „Kampfansagen“  sind.

„Religionsfreiheit“ wird zum alles erklärenden und fordernden Argument und „Toleranz“  ist das Zauberwort, das die auseinander driftenden Wertvorstellungen der Gesellschaft zusammen halten soll, wobei von großen Teilen der politisch einflussreichen Gruppen  Toleranz FÜR Muslime gefordert, nicht aber in gleicher Weise VON Muslimen eingefordert wird für die (immer noch mehrheitlich christlich geprägte)   Gesellschaft dieses Landes.

Im Namen der Toleranz wird Rücksichtnahme auf die Gefühle der Muslime gefordert ( Beispiel: Kritik an Mohammed und Koran vollkommen undenkbar) und im gleichen Atemzug die Rücksichtnahme auf Gefühle und Befindlichkeiten praktizierender Christen (oftmals mit dem Hinweis auf die Trennung von Kirche und Staat)  verweigert (Beispiel: Kreuze in Klassenzimmern, vehemente Kritik an Evangelikalen in öffentlich-rechtlichen Medien).

Die sehr spezielle,  vom Christentum geprägte „Art der Toleranz“  – nämlich die andere Wange auch noch hinzuhalten, statt die eigenen Belange zu verteidigen – fördert die Nachsichtigkeit gegenüber den Forderungen islamischer Verbände, Koran gemäße Regelungen in das Rechtssystem europäischer Gesellschaften einfließen zu lassen, obwohl sie vielmals nicht in Einklang stehen mit den von uns so verstandenen Menschenrechten und Menschenwürde. Jesuanisches Denken und Handeln, wie wir es etwa in den Seligpreisungen sehr eindrucksvoll erfahren,  ist unvereinbar mit Gewaltandrohungen oder gar Terror zur Durchsetzung der eigenen Interessen.  So verwundert es nicht, dass ausgerechnet hohe Kirchenführer sich dafür stark machen, dass Muslimen die ihnen gemäße Form der „Gottesdienste“ in Moscheen möglich sein MUSS und sie den „Kuhhandel“ weitgehend ablehnen, der da heißt:  Moslems bauen  in Deutschland eine Moschee, dafür bauen Christen in der Türkei oder Saudiarabien  eine Kirche,  moslemisches Gemeindezentrum hier, christliches Zentrum dort.

Selbstverständlich gehört zu einer ordentlichen Moschee auch ein ordentliches Minarett – zumindest ist das die Vorstellung, die man gemeinhin hört, daran ändert auch die Tatsache nichts, dass zwei der wichtigsten Symbole der muslimischen Welt überhaupt, der Felsendom und die AlAksa-Moschee in Jerusalem gänzlich ohne Minarette auskommen… Wenn Christen also sagen, baut in Allahs  Namen auch ein Minarett um zu demonstrieren, dass hier Muslime leben und beten, so hat das nichts mit Gewährung der  Religionsfreiheit zu tun – denn die Ausübung der koranischen Religion ist durchaus auch ohne Minarett möglich – sondern mit freundlichem  Entgegenkommen. Und wenn die Schweizer in ihrem Votum sich gegen den Bau von Minaretten aussprechen, so hat das gar nichts mit mangelnder Religionsfreiheit,  Intoleranz oder gar dem Rückfall ins finsterste Mittelalter zu tun, wie manche Berichterstatter geradezu panisch schreiben – denn die Religionsausübung ist nicht von dem Bau der Minarette abhängig -, sondern doch wohl in erster Linie damit, dass sie sich ihrer selbst  bewusst bleiben  und „die Kirche im Dorf lassen“ wollen als sichtbares Zeichen  der christlichen Basis ihres Lebens.

Darüber zu entscheiden sollte man ihnen in aller Toleranz zugestehen…