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Mein Senf nun auch noch dazu… 22. Januar, 2010

Posted by Rika in islam.
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Zur Kritik an der Kritik der Kritik nämlich!

Es könnte sein, dass ich mich ein bisschen verzählt habe  mit der Kritik, darum an den Finger abgzählt noch mal:

1 – Viele Menschen sind mit gewissen Ausprägungen und Erscheinungsformen einer „religiösen“   im engeren und  „ideologisch-praktisch-politischen“ Gemeinschaft im weiteren Sinn nicht ganz einverstanden und üben Kritik.

2 – Diese Kritik wird von anderen Menschen als nicht förderlich für die Gesellschaft zurückgewiesen, da sie (Kritik wie Kritiker)  im engeren Sinn als rassistisch-nationalistisch-faschistisch  und im weiteren Sinn als intolerant und einer offenen, freiheitlichen, liberalen,  demokratischen und den Menschenrechten verpflichteten   Gesellschaft als nicht würdig oder angemessen erscheint.

3 – Diese Kritik an der Kritik stößt etlichen Menschen sauer auf und wird besonders von einer Frau, die sich auskennt kritisch betrachtet.

Was mich betrifft, gehöre ich zu 1,  werde heimlich oder offen von 2 getadelt  und fühle mich in meinen Ansichten von 3 gestützt – wobei ich ausdrücklich betone, dass ich die Kritik an der Kritik der Kritik (als Christin)  aufmerksam gelesen habe…

Religionskritik ist in Europa nicht erst seit Luther und Lessing eine der Triebkräfte der Zivilgesellschaft, und ich lasse mir gerade als Muslimin von niemanden verbieten, meine Religion zu kritisieren.  …

Wir Muslime haben in diesem Land unter diesen Bedingungen eine große Chance, uns mit erfahrenen Streitern darüber auszutauschen, wie Religion und Freiheit in einer modernen Gesellschaft gelebt werden können. Und wir können es hier, im Gegensatz zur islamischen Welt, ohne Angst tun. Wir dürfen diese Chance nicht verpassen. Ja, es geht mir um die Reform des Islam und darum, dass sich Muslime von politischen Ideologien lösen, säkularisieren und sich auf die spirituelle Kraft der Religion besinnen.

In Deutschland leben über vier Millionen Bürger, denen man eine muslimische Identität zuschreibt, es gibt mehr als dreitausend Moscheen und Gebetsstätten und mehrere tausend Vorbeter und Funktionäre. Diese heterogene und völlig disparate Community hat erhebliche soziale, kulturelle, ökonomische und auch religiöse Probleme. Viele der größten Probleme erwachsen aus dem tradierten Menschen- und Weltbild, dem Dilemma einer Kollektivgesellschaft, die mit einer auf die Verantwortung des Individuum ausgerichteten Sozialordnung kollidiert; einer Kultur- und Modernitätsdifferenz also, die mit den Mitteln der herkömmlichen Migrationsforschung und der Integrationspolitik bisher nicht gelöst werden konnten, weil sie das „System Islam“ nicht anrührten.

Und mein Senf?

Ich denke, es wird allerhöchste Zeit, dass „man“ sich öffentlich mit dem Islam auseinandersetzt, auf der Basis von Koran und den Schriften des Islam. Es wird Zeit, dass das   „Wir glauben alle an den gleichen Gott“  auf die Tragfähigkeit dieser Aussage überprüft wird, anhand der theologischen Grundannahmen auf der Bais von Bibel und Koran.

Nicht um einen neuen Religionskrieg anzuzetteln, sondern um heraus zu arbeiten, worin sich Christentum und Islam grundsätzlich unterscheidet – Stichpunkt: Gottesbild, Menschenbild – in seiner jeweils  identitätsstiftenden Glaubensmaxime / Glaubensgrundlage.

Ich wünschte mir, dass zu diesen Fragen die führenden christlichen Theologen unseres Landes Stellung bezögen, aber sie halten sich seltsam bedeckt – eine mögliche Folgeerscheinung der Rede des Papstes in Regensburg?

Aber vielleicht ist der Islam als „Religion“ noch weniger diskutierbar, denn als politisch-ideologisches System.

NACHTRAG

Wie abstrus die Situation diesbezüglich in Deutschland ist, macht die Tatsache deutlich, dass der Bielefelder Professor für Soziologie und Gesellschaftstheorie, Heinz Gess,  der sich u.a. des Themas „Islam“ angenommen hat, nach einer „Beschwerde“ des „Präsidenten“ der „islamischen Religionsgemeinschaft“ von der Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung ins Visier genommen wird.  Manfred berichtete bereits vor Tagen darüber, heute (23.01.)  weist Achgut darauf hin.

Nachtrag II zu Prof. Gess: Da hatte wohl jemand noch eine Rechnung offen …

Kein Friede in Nahost … 22. Januar, 2010

Posted by Rika in israel.
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Da kann sich der Herr Mitchell noch so sehr bemühen, er wird keinen Erfolg mit seinen neu angeleierten Vermittlungsbemühungen um „Friedensgespräche“ zwischen Israel und Arabern haben.

NEIN,  diesmal liegt es wirklich nicht an Israel, wenn auch dieses (gefühlte) hundertvierundsechzigtausendste Gespräch erfolglos verlaufen wird. Das jedenfalls kann Lieschen Müller glasklar aus der relativ kurzen Information schlussfolgern, die heute in der HAZ unter der Überschrift:

Naher Osten vor Neustart?

gegeben wird. Wobei die Journalisten offenbar dem Frieden selbst nicht trauen und vorsichtshalber schon mal das Ganzs mit einem Fragezeichen versehen.

Warum Lieschen Müller ganz sicher sein kann, dass die „Wiederaufnahme von Friedensgesprächen“ (HAZ) nichts, aber auch gar nichts bringen wird? Die Antwort wird in dem Fragezeichen-Artikel gleich mitgeliefert,

Zitat:

„Hamas-Führer Mahmud al-Ramahi erklärte gestern, seine Organisation sei nur zu einer ‚vorübergehenden‘ Anerkennung eines unabhängigen Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 bereit – und weiterhin nicht zur Anerkennung Israels.“

Bisher wusste Lieschen Müller gar noch nicht, dass es 1967 schon einen Palästinenserstaat gegeben hat – sieht man mal von dem arabischen Staat Jordanien ab, in dem allerdings viele Araber wohnten, die dann später von Herrn Arafat  umetikettiert wurden und seither als   „Palästinenser“   Israel für die Bedrohung des Weltfriedens verantwortlich machen.

Vorübergehend will also die Hamas den „Nicht-Palästinenserstaat“ von 1967 anerkennen – vermutlich rechnet sie damit, den nicht anerkannten Staat Israel in naher Zukunft dem „Palästinenserstaat“ einzuverleiben … oder wie soll Lieschen Müller das anders verstehen?

Und weiter schreibt die HAZ:

„Die Zeitung ‚Jerusalem Post‘ hatte zuvor unter Berufung auf Hamas-Parlamentspräsident Asis Dweik von einer möglichen Anerkennung Israels durch die Hamas und der Aufgabe der Hamas-Charta berichtet, die zur Zerstörung Israels aufruft. Beides wurde indes von der Hamas dementiert.“

Da sagt sich doch Lieschen Müller ganz ohne jeden Zweifel,  dass es gar keinen Frieden zwischen dem von der Hamas nicht anerkannten jüdischen Staat Israel und den Palästinensern geben kann.

Aber warum in aller Welt, können das die klugen und gebildeten Politiker, Parteiangehörige, Freunde der Palästinenser und Feinde Israels in Deutschland und der Welt  nicht auch so klar und deutlich verstehen und auch öffentlich vertreten???

Dann wüssten doch alle, woran sie sind und müssten nicht dauernd Israel bezichtigen, Schuld am Scheitern der Gespräche zu sein, wegen Siedlungsbau, Zionismus, orthodoxen Juden, der Atombombe, dem Golan und weiß was ich, was man immer gerade passend oder auch nicht argumentativ ins Feld führt, wenn man mal wieder einen Sündenbock braucht!

Lieschen Müller „frägt“ sich, ob das möglicherweise etwas damit zu tun haben könnte, dass die Hamas viel mehr Freunde in Deutschland und der Welt hat, als bisher vermutet,  die alle klammheimlich der Hamas-Doktrin zustimmen,  wobei es offenbar keine Rolle spielt, dass sie, die  Hamas,  ein   (Verzeihung, das ist jetzt wieder islamophob, aber leider trotzdem so!!)    islamistisch-faschistisches und noch dazu terroristisches   „Gebilde“ ist …  jedenfalls ist es ihr und ihren „Freunden“  von der  Fatah,  bisher gut gelungen, sehr, sehr, sehr  viel „Schmerzensgeld“ von EU, Un und allen möglichen anderen Organisationen dafür zu kassieren, dass  es den Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 einfach gar nicht gibt!

Die Charta der Hamas findet sich in Auszügen hier. Man sollte sie wirklich lesen und ernst nehmen, sonst könnte es demnächst sein, dass es zu ähnlichen Ausreden kommt wie nach der (offenbar)  nicht gelesenen Lektüre des Gröfaz, der in seiner  Streitschrift ja auch ausführlich seine Ideen der nicht geneigten  Leserschaft unterbreitet hat …

Das haben wir nicht gewusst…

Trostlose Matschepampe… 20. Januar, 2010

Posted by Rika in sammelsurium.
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so weit das Auge reicht!

Nun reicht das Auge nur von hier,  durchs Fenster, über das Gärtchen bis in die Nachbarschaft …  wie es hinter den Häusern dahinten  aussieht, weiß ich zwar, kann ich aber nicht sehen… doch trostlos ist es all zu mal.

Grauer Himmel, Schneereste – leicht vor sich hintauend -, ein bisschen Grün von Büschen, Bäumen und schneefreien Rasenstückchen… und sehr, sehr vereinzelt ein paar neue Schneeflocken, die an meinem Fenster vorbei segeln, der matschigen Erde entgegen … nä, gefällt mir nicht.  Ich bin nämlich so ein entweder-oder-Typ. Entweder  Frühling (durchaus auch mit ganz normalem Regen aufs  ganz normale Land) oder Winter mit tief verschneiter Landschaft, am besten von strahlend hellem Sonnenglanz beschienen … nicht diese grau-weiße undefinierbare  Pampe dazwischen. Und richtig kalt ist es auch nicht, aber frieren tue ich trotzdem…

Genug gejammert!

Wenn schon nicht im Namen der Gerechtigkeit … 15. Januar, 2010

Posted by Rika in islam.
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… und von Recht und Gesetzt,   wie wir es hier im desaströs unmoralischen Westen verstehen,  „Recht“ gesprochen wird im Prozess gegen die Ex-Koordinatoren der Bahai-Gemeinde, die seit dem Frühjahr 2008 in iranischer Haft sind, dann könnte doch wenigstens im Namen des „allerbarmherzigsten Allah“ den Inhaftierten barmherzige Gnade zuteil werden und ihnen die erwartete (Todes) Strafe, die ihnen wegen der Ausübung ihrer Religion droht,  erlassen werden!

Von mir aus auch   aus propagandistischen Gründen oder Imagepflege  –  „Islam ist Frieden“   –  und/oder  zur  Aufbesserung des Verständnisses und der Akzeptanz  der Ungläubigen für die „Religion des Friedens“  und zum Wohle aller, die sich auf allgemein gültige Menschenrechte und Religionsfreiheit berufen und daran glauben, dass sie ohne Ansehen von Person, Rasse oder Religion  allen Menschen gelten…

Skifahren und Nostalgie… 14. Januar, 2010

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Viele nostalgische Erinnerungen kamen mir beim Lesen eines netten Artikels in der faz.net mit der schönen Überschrift „Zauberberg der Langsamkeit„.

Ich dachte an unseren ersten Skiurlaub  als frisch verheiratetes Ehepaar am Kronplatz  in Südtirol –  in den Weihnachtsferien 1973 …

Mit einer 50 Personen fassenden Gondel geht es  auf den Berg, etwa 30 Minuten dauert die „Fahrt“ – einmal umsteigen  an der Mittelstation  in eine 25-Mann-Gondel mit Wartezeit  inbegriffen.  Wenn wir nicht so lange an der Gondel warten wollen, fahren wir  über  Olang  zum „Marchner“ und nutzen den Schlepplift, was in der Gesamtzeit von Autofahrt und Schlepplift zwar länger dauert, aber eben nicht so langweilig ist wie das Anstehen an der Gondel…

Lange Wartezeiten unten an der Gondelstation,  lange Wartezeiten auch oben an den Lifthäuschen…

Nette „Liftmänner“ nehmen die Punkte entgegen, die man mit steif gefrorenen Fingern von der Punktekarte abreißt, ebenso nette Liftmänner halten einem den „Teller“ oder „Anker“ hin, den man sich HINTER – nicht UNTER –  Gesäß  oder Oberschenkel klemmt um dann langsam damit  bergauf gezogen zu werden.  Dass es „hinter“ und nicht „unter“ heißt, ist wirklich entscheidend,  als Anfängerin mache ich nämlich, trotz des deutlichen Hinweises des erfahrenen Begleiters, den Fehler, Anker oder Teller als Sitzgelegenheit zu betrachten, was natürlich den sofortigen Plumps in den Schnee  zu Folge hat und erstmal den Liftbetrieb für einige Sekunden oder Minuten unterbricht, muss man  doch meistens nach so einem Plumps die „Aufstiegshilfe“ loslassen – die meisten Neulinge klammern sich aber geradezu verzweifelt an das Seil und werden so noch einige Meter mitgeschleift -,    die Skier an den Füßen „sortieren“ und so schnell wie möglich aus der Liftspur robben … hinter dem Stürzenden  purzeln nicht selten die nächsten über den Unglücksraben, der nicht schnell genug aus der Spur kommt und noch weiter hinten unken die Wartenden über den Pechvogel oder werden ungeduldig, weil es ja ohnehin schon immer ewig dauert, bis man endlich am Haken hängt…

Die „Fahrt“  im Schlepper bergan ist bei Sonnenwetter wunderschön  idyllisch, die Spur führt ( meistens)  neben den Bäumen hinauf in die waldlose Zone  –  neben einigen Spuren  fließt gurgelnd ein kleiner Bach – , das Zugseil surrt  leise und an den Masten klickern die Rollen  in vertrautem Ton (den ich heute oftmals vermisse), unter den Skiern knirscht der Schnee oder kleine Steine und Eisbrocken, die im Laufe des Tages immer stärker an die Oberfläche geschabt werden. Alle paar Meter steht ein netter Liftmann und schippt eine Schaufel Schnee vor die Ski, damit die Steine nicht so bald erscheinen. Die Sonne scheint  einem ins Gesicht, man hört die Vögel in den Bäumen und riecht diesen unvergleichlich,  unverkennbar wunderbaren und guten „Winterurlaubsduft“ aus Schnee, Bäumen und Holzfeuerrauch, der aus irgendeiner nahe gelegenen Hütte kommt…

Einige Liftspuren sind so steil, dass man glaubt, direkt in den Himmel gezogen zu werden …

Bei schlechtem Wetter hingegen ist die Fahrt alles andere als ein Vergnügen, der Wind pfeift einem um die Ohren, die Kälte beißt ins Gesicht und in den ungefütterten,  knöchelhohen Skischuhen erfrieren langsam aber sicher die Zehen. Wenn man endlich oben am Ausstieg angekommt, scheint man gänzlich zu Eis erstarrt zu sein. Doch dann beginn das eigentliche Abenteuer Skifahren …

Zwar sind ( auch damals schon)  die Pisten als solche zu erkennen, aber von „gepflegt“ kann noch keine Rede sein. Eisplatten, Steine, das Wurzelwerk niedriger Alpenrosen oder auch kleiner Büsche tauchen unversehens vor einem auf, der Schnee  – zu Buckeln zusammengeschoben oder von der Sonne in wässerigen Matsch verwandelt -, macht das Skifahren zu einer spannenden Herausforderung … jedenfalls für mich, die ich,  noch gänzlich neu in diesem Metier,  auf den Pisten unterwegs bin. Nicht in dem modernen, wind- und wasserabweisenden Schnee- und Skianzug von heute und erst recht nicht auf den leichtgängigen Cavern, die heutzutage alle Welt benutzt (mit Ausnahme meines Liebsten, der immer noch auf den alten K2-Brettern unterwegs ist, allerdings schon mit moderner Bindung und Bremse ausgerüstet 😉  ) und in Schuhen, mit denen man genauso gut eine meilenweite Winterwanderung machen könnte!

Gleich im ersten Winter am Kronplatz bleibe ich mit der Spitze meines Skis unter einer der kleinen tückischen Wurzeln hängen und purzel kopfüber in den Schnee. Zum Glück bricht der Ski und nicht das Bein!

(Die nächsten Skier haben schon eine moderne Fersen- und Sicherheitsbindung, allerdings benutzt man statt der heute üblichen Bremsen noch sogenannte Fangriemen, die die Bretter, wenn die Bindung bei einem Sturz aufgegangen waren, davon abhalten, eigenmächtig zu Tal zu sausen, allerdings schlagen einem dann schon mal die mit Stahlkanten versehenen Skier um die Ohren und hinterlassen ihre Spuren…)

Mit den besseren Schuhen, den neuartigen Skiern und der wetterfesten Bekleidung und natürlich auch  durch die mit der wachsenden  Fangemeinde intensive Werbung,    wird das Skifahren für immer mehr Leute attraktiv und so passen sich die Skiregionen der größeren Nachfrage an. Pisten werden erweitert oder ganz neu in die Wiesen und Wälder geschoben,  eine schnelle Gondelbahn mit vielen Einzelkabinen schaufelt immer mehr Menschen auf den Berg, die Schlepper werden durch Sessellifte und später durch kleine schnell fahrende Gondeln abgelöst, immer mehr Hütten bieten immer mehr Menschen Wärme und Verpflegung für den Einkehrschwung, immer mehr Pensionen werden in den Ortschaften ringsum gebaut, immer mehr, immer mehr, immer mehr.

Wenn ich aber  die  relativ wenigen Skifahrer von damals mit den Menschenmassen von heute, den reibungslosen Transport Tausender von Menschen heute,  mit den damaligen wenigen, aber schon als „viel“ empfunden Skifahrern vergleiche, so trauere ich oft den alten Zeiten nach – wenngleich ich wohl erfrorene Zehen und die Bekleidung von damals heute ganz bestimmt nicht mehr in Kauf nehmen würde – und das liegt sicher nicht nur am Alter!

Aus einem Wintervergnügen für wenige ist ein Hype für viele geworden. Man kann das bedauern, man kann aber auch den Fortschritt für die Region in Südtirol sehen, den Wohlstand, der in den Ortschaften eingezogen ist. Seit 1973 fahren wir regelmäßig nach Südtirol und haben dabei die rasante Entwicklung mitbekommen, sowohl den technischen Fortschritt bei den Anlagen und bei der Pflege und Bereitstellung der Pisten, wie auch die Veränderungen bei den Wintersportlern selbst, die nicht nur bei der Bekleidung und im Material sichtbar wird, sondern auch im Verhalten auf den Pisten, auf den Hütten, in den Gondeln und nicht zuletzt unten an der Talstation, wenn viele, die kaum eine blaue Piste fahren können, umso ausgelassener dem Apres Ski huldigen…

Der Kronplatz von damals hat nicht mehr viel gemeinsam mit dem Kronplatz von heute – aber ich bin ja auch nicht mehr die Rika der Siebziger Jahre und auch meine Umgebung hier zu Hause im Hannöverschen hat sich an vielen Stellen so verändert, dass mir manchmal Zweifel kommen, ob das alles soooo gut ist….

Das grandiose Panorama am Kronplatz aber, das hat sich zum Glück gar nicht verändert – die Zillertaler Alpen, die Dolomiten, die ewig gleichen majestätischen Berge ringsum – Herz, was willst du mehr!

Und das Skifahren?

Das Skifahren macht mir immer noch sehr, sehr viel Spaß, wobei ich gerne zugebe, dass mir die gepflegten Pisten besser gefallen als die alten naturbelassenen und dass ich es bequem und gut finde, an den Liften eben NICHT lange zu warten oder eben nicht mit erfrorenen Zehen bei langer Schleppfahrt rechnen zu müssen…

Um doch noch auf den Artikel zu kommen (siehe oben): Der Autor fragt sich, ob es sich rechnen werde, wenn nur 500 Skifahrer pro Tag die Schatzalp bevölkern.  Vielleicht – so denke ich – werden die Leute bereit sein, viel mehr Geld für die Einsamkeit und die Nostalgie zu bezahlen, als sie es für den Massenskitourismus und die vielen negativen Begleiterscheinungen heute schon ausgeben – Skifahren ist teuer, unbestritten!

Und so werden einige wenige sich das Vergnügen gönnen, wie in alten Zeiten Pisten und Bergwelt zu genießen –  auf den Komfort bei Bekleidung und Ausrüstung muss man ja nicht verzichten – und sie werden unter sich sein in einem Paradies dieser Erde,  wie sie ja auch schon andere Paradiese für sich entdeckt und eingenommen haben.

Aber ob ich dann zu denen gehören werde, die das  bezahlen können …

Wer sagt’s denn: Hüftgold! 13. Januar, 2010

Posted by Rika in sammelsurium.
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Für alle, die immer schon der Meinung waren, dass das Fett auf den Hüften doch zu irgendetwas gut sein müsse, wenn es schon nicht weichen wolle:

Hier der ultimative Hinweis:

Ein dickes Hinterteil ist gut für die Gesundheit. Dies versichern britische Wissenschaftler in einer neuen Studie über Körperfett und seine Folgen für die Gesundheit. Pölsterchen an Hinterteil, Hüften und Oberschenkeln, so erklären die Experten der Universität von Oxford, können sogar aktiv vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. „Fett auf Hüften und Oberschenkeln ist gut, am Bäuchlein aber schlecht“, sagt Konstantinos Manolopoulos, einer der drei Autoren der Studie, die im „International Journal of Obesity“ veröffentlicht ist.

Nachzulesen bei focus

Noch Fragen?

Nein, ich kann derzeit nicht über ernste Themen bloggen, weder über Haiti noch über die anderen vielen  Begebenheiten, die in der Welt seit gestern passiert sind, bzw. über die heute in den diversen Medien berichtet wird. Geht einfach nicht…

„Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern … 10. Januar, 2010

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… und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!  Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“

So übersetzt die Elberfelder Bibel den sogenanten Missionsbefehl Jesu.

Eine sprachlich elegantere Übersetzung (Hoffnung für alle) schreibt es so:

„Geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen in meine Nachfolge! Tauft sie und führt sie hinein in die Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende dieser Welt!“

Beide Bibelstellen: Matthäus 28, 19 und 20

Voraus geht der Vers: „Da ging Jesus auf seine Jünger zu und sprach: ‚Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten.“ (Hoffnung für alle, Vers 18)

Alle Macht auf der Erde!

Und was soll im Namen dieser Macht geschehen?

Menschen sollen von diesem Jesus erfahren, von seinem Lebensstil lernen,     „Jünger“,  d.h. Schüler und Nachfolger werden, nach seinem Vorbild leben – im Sinne der Bergpredigt -,  sich  taufen lassen und sich zu ihm, Christus, bekennen. An keiner Stelle lesen wir in den Evangelien, dass Jesus in dem Zusammenhang von „überreden“ oder gar von „gewaltsam überzeugen“ spricht.

Jesus redet auch nicht von der (militärischen) Eroberung der Völker oder von der Errichtung eines erdumspannenden Herrschaftsbereichs im Sinne und in  Gestalt eines Staatswesen. Im Gegenteil, das weist er mit den Worten von sich: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!“  Er spricht von einer Geisteshaltung, von der geistlichen Gemeinschaft mit ihm und in Gott und dem Heiligen Geist, von der – persönlichen, willentlichen und dabei völlig  FREIWILLIGEN  –  Ausrichtung jedes einzelnen Menschen an Christus. Es geht nicht um irdische und schon gar nicht um politische   Macht und/ oder Herrschaft über andere, sondern um die Gemeinschaft mit Gott selbst in  einer reifen personalen Beziehung. Paulus schreibt in dem Zusammenhang von seinem dringenden Wunsch für die noch „neuen“ Christen, „dass Christus in euch Gestalt gewinne…“ Galater 4,20

In unserer Zeit wird das von Christen umschrieben mit „Jesus ähnlicher werden“ oder junge Leute fragen:   „wwjd = what would Jesus do?“

Dass Christen oder solche, die sich dafür halten (in den vergangenen knapp 2000 Jahren und bis heute) den eigenen Machtanspruch und eigene Herrschaftsgelüste mit dem „Missionsbefehl“ zu legitimieren suchten und dabei schreckliche Verbrechen verübten, ist eine fürchterliche Schuld und Hypothek, die die Christenheit bis heute trägt.

Aber daraus schlussfolgern zu wollen, wie es Claudius Seidl in seinem Artikel „Unsere heiligen Krieger“ tut,  dass die „Religionen“    –  Christentum und  Islam –  in völlig gleicher Weise zu unheiligen Zwecken missbraucht werden,  und allein schon darum sich jegliche Kritik am Islam  erübrige,   ist meiner Ansicht nach dann doch etwas zu kurz gegriffen,  wenngleich er natürlich mit der Erinnerung an Scheiterhaufen und Hexenverbrennung, an imperialistische Missionszüge und Kriege, die im Namen des Christentums geführt wurden  durchaus völlig Recht hat.  Er bleibt dabei aber seltsam an der Oberfläche des Erscheinungsbilds der „Religionen“ und vermeidet  ausdrücklich den Hinweis darauf, dass der Koran in seinen Kernaussagen eine völlig andere Botschaft vermittelt als es die Bibel tut und wischt die Einlassungen Necla Kelecs und Ayaan Hirsi Alis ( u.a. mit dem Hinweis auf alte – archaische –  Stammesrituale in christlichen Ländern) vom Tisch, ohne die neutestamentlichen Empfehlungen Jesu zum Umgang miteinander auch nur ansatzweise zu erwähnen. Schade, es gäbe dem Artikel mehr Gehalt, wenn er die „eigenen“ christlichen Inhalte und Wurzeln benannt, statt die Verfehlungen der Christen (an diesen Inhalten und Wurzeln)  herausgestellt hätte.

Dass Jesus, der in der Bergpredigt seine Vorstellungen von Leben im Sinne  Gottes so eindrucksvoll vermittelt und dem biblischen Zeugnis gemäß FÜR die Erlösung aller Menschen von Schuld am Kreuz starb,  nichts aber auch gar nichts mit dem gewalttätigen Stammesfürsten und Kriegsherrn Mohammed gemein hat, der die Menschen seiner Zeit tötete, wenn sie sich nicht seiner neuen Lehre anschlossen,   dass dieser  Mohammed    (daher)   unmöglich die Liebe Gottes, wie  sie in Jesus offenbart ist,  weitergibt und es für an Jesus gläubige Christen nur schwer vorstellbar ist, das man in „Allah“ den gleichen Gott und Vater anruft, an den sich Christen im Gebet wenden,  muss ich hier wohl nicht ausführlich darlegen!

Im übrigen kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es Claudius Seidl in seinem Aufsatz mehr um Herrn Broder ging, als um die (meiner Meinung nach berechtigte) Kritik am Islam!

„Man frägt sich…“ 9. Januar, 2010

Posted by Rika in Allgemein.
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…   sagt man in meiner Familie – grammatikalisch nicht ganz korrekt -, wenn eine Situation seltsam oder gar absurd erscheint.

Ja, da frägt man sich, wenn man die Zeitung aufschlägt oder die Nachrichten in Rundfunk und Fernsehen  verfolgt und dabei die jämmerliche Selbstdarstellung der „großen“ (kommt nicht von großartig!)  Koalition aus CDU, CSU und FDP  staunend zur Kenntnis nimmt. Herr  Horst und Herr Guido sind grundsätzlich gegenteiliger Meinung – ob nun in Steuerfragen oder in Sachen Türkei – und Frau Kanzler ist seltsam still, geradezu abgeklärt ruhig.

Herr Guido erklärte jüngst, es sei ihm lieber, wegen eines „gehaltenen“ Wahlversprechens gerügt zu werden als wegen eines „gebrochenen“. Aber sind die Zeiten, in denen die FDP als „die“ Umfallerpartei schlechthin galt, nicht längst vorbei? Kaum einer erinnert sich doch heute noch an einst gebrochene Versprechen und nicht eingehaltene Zusagen – aber Herrn Guido bereiten die alten Vorkommnisse und die daraus resultierenden Vorurteile wohl immer noch schlaflose Nächte, so dass er,  allen wirtschaftspolitischen Tatbeständen zum Trotz und sogar gegen den bekundeten und von Einsicht in die  sachlichen  Notwendigkeiten zeugenden Willen des Wahlvolks,  an der geplanten und verabredeten Steuersenkung festhält, wie ein kleiner Junge, der mit dem Fuß aufstampft und trotzig sein „ich will aber“ in die Welt plärrt.

In Sachen Türkei und EU-Beitritt tönt es aus Bayern, dass sie (die CSU) sich „gegen den EU-Beitritt des großen Landes im Südosten stemmen werde“, so nachzulesen heute in der HAZ. Zum gleichen Zeitpunkt erklärt Herr Guido in Ankara seinen türkischen Gastgebern, „Berlin habe großes Interesse daran, die Beziehungen zur Türkei nicht zu beschädigen“ und weiter ,  „Deutschland habe nicht nur ein politisches, sondern auch ein ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Türkei nicht abdrifte, sondern sich reformiere. Es gebe mehr als 4000 deutsches Unternehmen in der Türkei.“

Wobei man sich natürlich frägt, wohin denn die Türkei driftete, wenn  denn nicht nach Westen…  den Mullahs in die Arme? Und obwohl unausgesprochen, klingt doch unüberhörbar einer gewisse Sorge um des Abdriften Richtung Mullahausen und seines koranischen Rechtsprinzips an. Und steht dabei nicht (ebenso unausgesprochen)   die Vermutung, dass in Mullahausen die Religion des Friedens nicht ganz so friedlich und mit den Menschenrechten vereinbar ist, wie wir das hier in Deutschland inzwischen gelernt und verinnerlicht haben: Islam ist Frieden!??  Aber das darf man höchsten „frägen“ nicht einmal fragen, geschweige denn sagen!

Und klar auch, dass  der Vorsitzende der Unternehmerpartei in erster Linie die Interessen der deutschen Wirtschaft im Blick hat und erst in zweiter Linie die gesamteuropäische Gemengelage berücksichtigen möchte.

Bleibt abzuwarten, ob er mit dem Iran genauso verfährt, gibt es doch viele deutsche Unternehmen, die aus  der Zusammenarbeit mit iranischen Geschäftspartner überaus glücklichen Profit ziehen. Da mag Herr Guido in Israel noch so sehr das Existenzrecht Israels beschwören, wenn es hart auf hart kommt, befindet er sich unversehens in der Zwickmühle gegebener Zusagen an Israel einerseits und der Verpflichtung gegenüber der deutschen Wirtschaft andererseits –  an irgendeiner Stelle wird er umfallen und damit das alte Vorurteil vom Umfallen der FDP neu beleben. Ich wundere mich ohnehin schon seit Wochen und Monaten, dass man seitens der Regierung so sehr zögerlich ist, wegen des Atomprogramms mit Herrn Ahmadinedschad und seinen islamofaschistischen Mullahs Tacheles zu reden oder wenigstens deutliche Worte der Solidarität mit der iranischen Opposition zu finden.

Man frägt sich eben …

Übrigens „fräge“ ich mich auch, ob all die lieben Mitbürger, die Herrn Guido und seiner Partei bei der letzten Bundestagswahl ihre Stimme gegeben haben, das heute oder in naher Zukunft jemals wieder tun würden …

Viele Fragen, die man sich frägt,  nur keine wirklichen Antworten.

Ich gehe aber  jetzt in meine Küche und bereite  das Essen für morgen vor,  denn    „Daisy“ ist im Anmarsch und man frägt sich, wie lange   angesichts der prognostizierten Schnee- und Sturmkatastrophe  Wasser, Strom und Gas verfügbar sind, da will man doch vorbereitet sein … Kerzen haben wir zum Glück reichlich, Holz für den Kaminofen auch  und Daisy bringt ja genügend Wasser in Schneeform vorbei …

Es weht und schneit schon ganz mächtig, da draußen…  schön! Endlich auch  mal in unserer trüben Regenecke ein Winter, der seinen Namen  verdient!

vom verlieren, suchen und finden… 4. Januar, 2010

Posted by Rika in familie.
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Bei uns im Dorf liegt sehr viel Schnee, so viel wie seit 25 Jahren nicht mehr, sagt die Zeitung … und meine mehr gefühlten als bewussten Erinnerungen sagen das auch.

Es sieht wunderschön aus im Gärtchen

und auf der Straße…

und weil der Winterdienst in diesem Jahr dank der Klimaerwärmung gar nicht mit so viel Schnee gerechnet hat und demzufolge vermutlich auch weder genügend große Splitt- noch (oh, bewahre) Salzvorräte angelegt hat und wahrscheinlich auch alle Räumfahrzeuge gerade in der dringenden Inspektion sind, sieht die Straße nicht nur wunderschön aus, sondern ist mit der weißen Pracht auch reichlich bedeckt und unter dem frisch gefallenen wunderschönem Schnee sehr, sehr glatt. Mir macht das ja nichts aus, musste ich doch in meiner Junglehrerinnenzeit in Hessen mit Schnee und BERGEN fertig werden, diese Herausforderungen stellt das flache Land nun mal nicht an seine Bewohner. Dennoch hat der Schnee auch hier seine Tücken, wenn auch ganz andere, als man  im ersten Moment vermutet. (Zum Thema Winterdienst und ungeräumte Straßen in der Region Hannover werde ich dennoch einige Wörtchen reden, später!)

Gestern war die junge Familie zum Kaffeetrinken bei uns – wirklich, unserer Enkel ist das süßeste Baby seit der Erfindung der Babies 😉  (Omas können ganz schön seltsam sein!) – und es war schon ziemlich spät und dunkel als sie sich wieder auf den Heimweg machen wollte. Da noch einige Dinge mitzunehmen waren, beschloss der junge Vater, das Auto vom Straßenrand in den Hof und vor unsere Haustür zu fahren. Doch auf der Straße in der weißen Pracht verlor er erst den Halt – er glitt aus und sürzte in den Schnee – und dann den Ehering! Als er nämlich den Schnee von den Händen schüttelte, rutschte der Ring vom Finger und versank in dem glitzernden Weiß. Nun ist so ein Ring im Schnee nur schwer auszumachen, erst recht, wenn man nicht so genau nachvollziehen kann, wohin das kostbare Stück geflogen war und die Szenerie in der Dunkelheit nur von einer einsam funzelnden Laterne  „beleuchtet“  wird.  Die Familie wurde alarmiert und eine groß angelegte Suchaktion begann. Dumm nur, dass auf der an Sonntagen  meistens menschen- und autoleeren Straße plötzlich ein Auto nach dem anderen aus beiden Richtungen die Unglücksstelle passierte und so mit jedem Reifen   die Spuren im Schnee neu angelegt wurden…

Mittlerweile beteiligten sich auch die Nachbarn an der Suche und ich schickte ein Stoßgebet zum Himmel, wie ich es oft tue, wenn ich gerade wieder mal in größeren oder kleinen Schwierigkeiten stecke: HERR, hilf bitte!

Mein liebster Ehemann hatte inzwischen mit dem Schneeschieber den in Frage kommenden Schnee von der Fahrbahn an den Rand geschoben – um den vorbeifahrenden Autofahrern zu entgehen – und wir wühlten in dem angesammelten Schneehaufen, was uns kalte Hände einbrachte, aber leider nicht den Ring zu Tage förderte.

Nun weiß ich nicht, wie sicher der Herr im Himmel auch für verlorene Schmuckstücke zuständig ist, Fakt ist aber, dass mir eine geradezu geniale Idee kam: Wir luden den schon nicht mehr ganz so strahlend schönen Schnee in Eimer, leerten diese in der Badewanne aus und ließen reichlich warmes Wasser darüber laufen, denn, so dachte ich mir, der Ring MUSSTE in dem Zeug sein, dass der Liebste an den Rand geschoben hatte. Es vergingen etliche Minuten, doch 8 oder 9 Eimerladungen später tönte laut der freudige Ruf hinaus zu den immer noch Suchenden:

„Der Ring ist wieder da!“

Er lag schön und glänzend auf dem Grund der Badewanne.

DANKE  –  allen Helfern und Freunden und natürlich auch an den Adressaten meines Stoßgebets!

Das „Neue Jahr“ ist schon ein paar Tage alt… 4. Januar, 2010

Posted by Rika in Allgemein.
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… die Feiern sind gefeiert, der Urlaub vorbei, das Leben geht seinen Gang  – wie es eben so geht.

Nein, ich halte keine wehmütig-freudige Rückschau auf das „Alte Jahr“ – wenngleich es viel zu beschauen gäbe – und mache auch keine Vorhersagen über Erwartungen und Vorsätze für  2010 – obgleich eine wichtige Lebensveränderung ins Haus steht und auch schon einige Pläne frisch geschmiedet sind.

Ich möchte nur nachholen, was mir bisher nicht gelungen ist, nämlich allen Leuten, die ab und zu hier vorbei schauen,

ein gutes, erfolgreiches, schönes, stressfreies Jahr 2010

zu wünschen…

mit vielen guten persönlichen Erfahrungen, ausreichend Zeit für Freunde und Familie, Ruhe und Entspannung, Besinnung und Atemholen…

Kraft und Ausdauer, den Herausforderungen und Belastungen des Alltags zu begegnen…

neue Schritte zu wagen und auch die entschlossen zu tun, die man gehen muss…

Und allen, die das für sich ganz persönlich in Anspruch nehmen, wünsche ich Gottes Geleit und guten Segen für alle ihre Unternehmungen …  wie  auch allen anderen, die bei Himmel und Erde vorbeischauen!

Manchmal – und so ergeht es mir in den letzten Tagen und Wochen – reduziert sich der Glaube auf das (akademische)  „Wissen“ oder die Erfahrung, dass man „glauben kann“, aber die  (emotionale) Sicherheit und die freudige  Zuversicht des Glaubens will sich nicht einstellen.

Vielleicht beschreibt die neues Jahreslosung auch diesen Zustand:  „Euer Herz erschrecke nicht!“

„Glaubt an Gott und glaubt an mich.“ sagt Jesus

Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Johannes 14,1