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Kein Friede in Nahost … 22. Januar, 2010

Posted by Rika in israel.
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Da kann sich der Herr Mitchell noch so sehr bemühen, er wird keinen Erfolg mit seinen neu angeleierten Vermittlungsbemühungen um „Friedensgespräche“ zwischen Israel und Arabern haben.

NEIN,  diesmal liegt es wirklich nicht an Israel, wenn auch dieses (gefühlte) hundertvierundsechzigtausendste Gespräch erfolglos verlaufen wird. Das jedenfalls kann Lieschen Müller glasklar aus der relativ kurzen Information schlussfolgern, die heute in der HAZ unter der Überschrift:

Naher Osten vor Neustart?

gegeben wird. Wobei die Journalisten offenbar dem Frieden selbst nicht trauen und vorsichtshalber schon mal das Ganzs mit einem Fragezeichen versehen.

Warum Lieschen Müller ganz sicher sein kann, dass die „Wiederaufnahme von Friedensgesprächen“ (HAZ) nichts, aber auch gar nichts bringen wird? Die Antwort wird in dem Fragezeichen-Artikel gleich mitgeliefert,

Zitat:

„Hamas-Führer Mahmud al-Ramahi erklärte gestern, seine Organisation sei nur zu einer ‚vorübergehenden‘ Anerkennung eines unabhängigen Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 bereit – und weiterhin nicht zur Anerkennung Israels.“

Bisher wusste Lieschen Müller gar noch nicht, dass es 1967 schon einen Palästinenserstaat gegeben hat – sieht man mal von dem arabischen Staat Jordanien ab, in dem allerdings viele Araber wohnten, die dann später von Herrn Arafat  umetikettiert wurden und seither als   „Palästinenser“   Israel für die Bedrohung des Weltfriedens verantwortlich machen.

Vorübergehend will also die Hamas den „Nicht-Palästinenserstaat“ von 1967 anerkennen – vermutlich rechnet sie damit, den nicht anerkannten Staat Israel in naher Zukunft dem „Palästinenserstaat“ einzuverleiben … oder wie soll Lieschen Müller das anders verstehen?

Und weiter schreibt die HAZ:

„Die Zeitung ‚Jerusalem Post‘ hatte zuvor unter Berufung auf Hamas-Parlamentspräsident Asis Dweik von einer möglichen Anerkennung Israels durch die Hamas und der Aufgabe der Hamas-Charta berichtet, die zur Zerstörung Israels aufruft. Beides wurde indes von der Hamas dementiert.“

Da sagt sich doch Lieschen Müller ganz ohne jeden Zweifel,  dass es gar keinen Frieden zwischen dem von der Hamas nicht anerkannten jüdischen Staat Israel und den Palästinensern geben kann.

Aber warum in aller Welt, können das die klugen und gebildeten Politiker, Parteiangehörige, Freunde der Palästinenser und Feinde Israels in Deutschland und der Welt  nicht auch so klar und deutlich verstehen und auch öffentlich vertreten???

Dann wüssten doch alle, woran sie sind und müssten nicht dauernd Israel bezichtigen, Schuld am Scheitern der Gespräche zu sein, wegen Siedlungsbau, Zionismus, orthodoxen Juden, der Atombombe, dem Golan und weiß was ich, was man immer gerade passend oder auch nicht argumentativ ins Feld führt, wenn man mal wieder einen Sündenbock braucht!

Lieschen Müller „frägt“ sich, ob das möglicherweise etwas damit zu tun haben könnte, dass die Hamas viel mehr Freunde in Deutschland und der Welt hat, als bisher vermutet,  die alle klammheimlich der Hamas-Doktrin zustimmen,  wobei es offenbar keine Rolle spielt, dass sie, die  Hamas,  ein   (Verzeihung, das ist jetzt wieder islamophob, aber leider trotzdem so!!)    islamistisch-faschistisches und noch dazu terroristisches   „Gebilde“ ist …  jedenfalls ist es ihr und ihren „Freunden“  von der  Fatah,  bisher gut gelungen, sehr, sehr, sehr  viel „Schmerzensgeld“ von EU, Un und allen möglichen anderen Organisationen dafür zu kassieren, dass  es den Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 einfach gar nicht gibt!

Die Charta der Hamas findet sich in Auszügen hier. Man sollte sie wirklich lesen und ernst nehmen, sonst könnte es demnächst sein, dass es zu ähnlichen Ausreden kommt wie nach der (offenbar)  nicht gelesenen Lektüre des Gröfaz, der in seiner  Streitschrift ja auch ausführlich seine Ideen der nicht geneigten  Leserschaft unterbreitet hat …

Das haben wir nicht gewusst…

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Kommentare»

1. Markus - 24. Januar, 2010

Sehr schön bissig, gefällt mir gut.
Würden doch alle so klar + einfach denken wie Lieschen Müller …


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