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„Rechtzeitig“ zu Pessach… 28. März, 2010

Posted by Rika in israel.
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gemahnt der große Präsident des großen freien Landes jenseits des Atlantiks das kleine Israel, die Siedlungen „frei“ zu geben…  irgendwie drängt sich mir der Vergleich mit dem Ereignis auf, das ab heute Abend  von Juden in aller Welt bedacht und nachvollzogen wird, die Geschichte des Auszugs aus Ägypten.  Damals bedrängte Mose auf die ausdrückliche Weisung G’ttes  den Pharao, das geknechtete Volk der Juden endlich frei zu geben, ziehen zu lassen.

„Let my people go!“

Vielleicht kennt ja  der Herr Präsident des großen freien Landes jenseits des Atlantik den bekannten  Song zum bekannten biblischen Bericht und hat ihm möglicherweise sogar mit  Begeisterung gesungen, wie wir es damals in Jugendgruppen und bei Lagerfeuerromantik taten.  Aber vielleicht hat er ihn nicht ganz  oder  ganz, ganz falsch verstanden?  Vielleicht hat er  sich aber nichts dabei gedacht oder in seiner Jugendzeit ganz, ganz andere Lieder gesungen???

Was aber  denkt er sich heute  dabei, wenn er ausgerechnet so kurz vor  Pessach mit präsidialer Coolness den Ministerpräsidenten des Staates Israel, Benjamin Netanjahu, geradezu als Unperson behandelt, als politischen Nobody   und damit den politischen Gegnern Israels und den Feinden des jüdischen Volkes signalisiert, dass das große freie Land jenseits des Atlantik, besser,  der Präsident des großen freien Landes jenseits des Atlantiks,  sich die Ansichten und Forderungen der Palästinenser zu eigen macht und ohne irgendeine  Gegenleistung der Palästinenser  zu fordern oder gar Gewährleistungen für die Sicherheit und den Bestand  des jüdischen Staates zu geben  ( ganz zu schweigen von der Anerkennung Israels als jüdischer Staat durch die arabischen Nachbarn und Staaten wie den Iran und seinen irrsinnigen Herrn A.)   von den Israelis verlangt, jüdische Ortschaften zu räumen

Weiß er eigentlich, was er da tut?

Ich denke, er weiß genau, was er tut. Er kalkuliert eiskalt die Möglichkeiten und verfolgt seine ureigene  Strategie mit Israel und dem nahen Osten.

Vermutlich  hat er dabei auch an seine Kairoer Rede gedacht, an die ach so gefeierte  große Geste an die muslimische Welt und seine Friedensmission samt Angeboten für die Herren Abbas, Nasrallah, Ahmadinedschad und Konsorten? Und Pessach ist für ihn ein Märchen aus Tausend und einer Nacht?

P E S S A C H

Der Auszug des Volkes Israel aus der Knechtschaft Ägyptens in die Freiheit.

Das Bekenntnis G’ttes zu seinem Volk.

Der Aufbruch des Volkes  in das Land der Verheißung – ISRAEL!

CHAG  PESSACH SAMEACH allen,   die das Fest heute mit dem Seder beginnen und feiern!

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Da habe ich gerade ein positives Bild … 27. März, 2010

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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…     von  und wunderbare Eindrücke in der Türkei gewonnen und schon könnte ich wieder an die Decke gehen.

Aber ich habe mir ja vorgenommen, mich nicht mehr über alles aufzuregen und erst einmal tief durch zu atmen und schätzungsweise bis 1000000000000 zu zählen, ehe ich meinem Ärger Luft mache. Und so will ich hier auch nicht über meinen Ärger reden.

Im dunklen deutschen Herbst erhielten wir eine Werbebroschüre für xxx-Leser, die zu einer Bildungsreise in die Türkei einlud, um den Spuren des Apostel Paulus zu folgen.

Wer hier ab und zu liest, hat sicher schon mitbekommen, dass ich ein ziemlich gestörtes Verhältnis zu hier lebenden türkischen Bürgern habe, die scheinbar oder tatsächlich integrationsunwillig sind und am liebsten auch in Deutschland türkische Verhältnisse für alle fordern würden. Jedenfalls ist das eines meiner Vorurteile, die ich mehr oder weniger hege (und pflege) und „natürlich“   auch immer wieder  bestätigt sehe, selbstkritisch betrachtet (eben) nicht  frei nach dem Fuchs aus „Der kleine Prinz“:  „Man sieht nur mit dem Herzen gut“, sondern in blinder Beschränktheit  abgewandelt in: „Man sieht nur das, was man sehen will“ oder so ähnlich.

Mein liebster Ehemann war  sehr angetan von der Offerte, zumal die Reise für einen Spottpreis zu haben sein sollte. Ich jedoch, mir meiner Vorurteile bewusst, hegte große Bedenken, nicht zuletzt wegen der Ankündigung „auf den Spuren Paulus“ zu reisen und zu wissen, wie schlecht es aktuell um die Christen in der Türkei bestellt ist. Hinzu kam, dass in dem Angebot offen die Rede davon war, dass verschiedene Produktions- bzw. Verkaufsstätten besucht werden sollten und mehr oder weniger die Erwartung an die Reisenden  geknüpft war, entsprechende Produkte auch zu erwerben…

Nun hatte ich vor etlichen Jahren an einer kostenlosen Kaffeefahrt teilgenommen zu der ein besonderer Personenkreis eingeladen war. Es handelte sich ausschließlich um die Personen, die auserkoren waren, während der Reise einen nagelneuen Golf zu gewinnen und ich gehörte dazu! Mein alter Golf war schon sehr betagt und mehr un- als fahr- tüchtig und die Aussicht auf ein neues Auto allzu verlockend! Der Ausflug wurde zu einem Horrortrip fast ohne Ende. Niemals zuvor in meinem Leben und niemals danach war ich einem derartigen Psychoterror ausgesetzt gewesen, wie bei dieser Tour. Grauenvoll! Natürlich hatte niemand der Auserwählten ein Auto gewonnen, war dafür aber mit Angeboten von Rheumadecken, Magneten, Nahrungsergänzungsstoffen, um ein vielfaches überteuerten Kochtöpfen und ähnlich „günstigen“ Angeboten mit strategischer Aggressivität überhäuft worden. Ich hatte nichts gekauft, dafür aber Häme, Spott und Zorn des Verkäufers im Unmaß auf mich gezogen! Und ich hatte mir geschworen, niemals, niemals mehr ein Angebot anzunehmen, bei dem ich irgendetwas gewinnen oder günstig erwerben könnte.

Nun also die Schnäppchenreise in die Türkei.

Der Abreisetag rückte näher und näher und meine Bedenken wuchsen ins schier Unermessliche. Lediglich die Aussicht, eine lange Woche lang ohne meinen Liebsten allein zu Haus zu sein und bei seiner Rückkehr wohlmöglich einen enthusiastischen Bericht über eine grandiose Reise anhören zu müssen, führte dazu, dass ich meinen Koffer packte und schließlich mit Bauchgrimmen und dem festen Vorsatz die Reise antrat,  mich nicht becirzen zu lassen von Reiseleitern und Verkaufsexperten.

Von Antalya aus ging es über das Taurusgebirge,

Halt kurz vor der Passhöhe, ca 1800 m hoch

Halt kurz vor der Passhöhe, ca 1800 m hoch

Eines meiner "Vorbeifahrbilder" aus dem Bus aufgenommen...

die Stadt Konya (zu Paulus Zeiten „Ikonien“ genannt) und eine unglaublich flache Hochebene

nach Kappadokien.

Im Freilichtmuseum Göreme, Besichtigung u.a. der Höhlenkirchen

Göreme

Welch eine grandiose Landschaft mit einer ebenso grandiosen Geschichte!

Es war allerdings ein kleiner Schock als wir am ersten Morgen nach unserer Ankunft aus dem Fenster sahen.

Frisch gefallener Schnee in Kappadokien – und ich glaubte, der Winter sei vorbei.

Die "drei Grazien" im Schnee

Blühender Mandelbaum im Schnee

Damit hatte ich ja nun gar nicht gerechnet. Es war richtig kalt!

Doch zum Glück taute der Schnee noch im Laufe des Tages und die Sonne wärmte Gemüt, Körper und Seele, jedenfalls kam es mir so vor…

Wohnhöhlen

Kappadokien ist eine unglaublich fantastische und faszinierende Landschaft mit vielen Zeugen reicher Geschichte.

Allein das zu berichten, was wir in den wenigen Tagen dort gesehen, gehört  und erlebt haben, würde meinen Blog zu einem Buch machen und mich für die nächste Zeit vollkommen auslasten.

Beeindruckt haben mich die Menschen, denen wir begegnet sind, durch ihre Freundlichkeit und Gastfreundschaft – das, fürchte ich, können Kappadokier hier abei uns nicht in gleicher Weise erfahren…

Wir nahmen den gleichen Weg zurück nach Antalya, schauten unterwegs in den angegebenen Produktions- und Verkaufsstätten vorbei und wurden dort mit großer Höflichkeit behandelt.

Zurück in Antalyah machten wir noch einen Abstecher nach Perge

Perge

.

und nach Aspendos

Das antike Theater von Aspendos

Eine wunderbare Kulisse auch für heutige Aufführungen und Konzerte…

Die Reise klang mit einer sehr geruhsamen Bootsfahrt auf einem nahe gelegenen Fluß aus.

Reisen bildet, sagt man.

Mir hat die Reise  sehr geholfen, meine Vorstellungen über die Türkei und die Menschen  zu konkretisieren und zu relativieren. Dabei war es sicherlich sehr hilfreich, dass wir einen hervorragenden Fremdenführer hatten, der nicht nur fließend Deutsch sprach, sondern auch durch seine ausgezeichneten Kenntnisse der Geschichte einerseits und seine moderne Einstellung und politischen Vorstellungen andererseits das Bild der Türkei „weit zeichnen“ und Verständnis für die vielfältigen Probleme des Landes wecken konnte.

Wieder hier in Deutschland las ich dann in der Zeitung, dass Herr Erdogan gegen die „Assimilation“ der Türken in die deutsche Gesellschaft sei, die ethnische Zugehörigkeit der aus der Türkei stammenden Bundesbürger gleichzeitig zu einer „staatlichen“, zur Türkei gehörenden machen will, auch wenn „deutsche Türken“ längst deutsche Staatsbürger sind, dass er türkische Gymnasien fordert und mehr oder weniger großen Einfluss auf die deutsche Gesellschaft nehmen will und unter Integration der Türken in Deutschland versteht, dass sie via DITIB und anderen Vereinen nach seiner Pfeife tanzen…

Das geht – bei aller Begeisterung für ein interessantes Land – dann doch entschieden zu weit.

Winter war nun lange genug! 16. März, 2010

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Der Winter war schön, wunderbar, lang und ausdauernd.

Jetzt ist es genug, finde ich!

Nächstes Jahr wieder! Oder von mir aus auch noch in diesem Jahr, im November oder so.

Uns Äeindschie nun auch noch – da hat sie plötzlich eine Meinung… 16. März, 2010

Posted by Rika in aktuell, israel.
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In vor Besorgnis triefender Stimmlage meint Frau Bundeskanzler-mutti Dr. Angela Merkel:

„Wir haben durch die Ankündigungen des Baus neuer Wohnungen einen schweren Rückschlag erlitten in der Frage, ob es zu Annäherungsgesprächen zwischen Palästinensern und Israelis kommt“

Neue Wohnung stellen in der Tat die Welt vor schwerwiegende Probleme. Wir alle haben einen Rückschlag erlitten. Ist schon klar.  Sonst läuft ja alles bestens. Die Hamas baut Tunnel, die Hisbollah baut im Libanon unter den Augen der „Friedenstruppen“ ihre Angriffspositionen munter weiter aus, Herr A. baut seine Atomkraftwerke, die selbstredend nur dem Frieden dienen,  Syrien baut auf die Unterstützung durch den großen Bruder, Ägypten baut unterirdische Sperranlagen (eijajei, warum nur?), die Türkei baut die Beziehungen zu Israel zurück und die zum Iran aus,  aber die Wohnungen, die Wohnungen sind es, die alle Friedensbemühungen zunichte machen. Das meint auch die neue  EU-Außenministerin, Mrs. Ashton.

Auch EU-Außenministerin Catherine Ashton äußerte Bedenken und sprach von einem „illegalen“ Siedlungsbau Israels. Ashton sagte zu Beginn ihrer ersten Nahostreise in Kairo, Israel bringe die Vereinbarung in Gefahr, erneute Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern zu beginnen. Der Siedlungsbau sei ein Hindernis für den Frieden und eine Bedrohung für eine mögliche Zwei-Staaten-Lösung.

Wie schön, dass man wieder mal den schon bewährten Sündenbock durchs globale Dorf jagen kann. Das lenkt zumindest von den vielen anderen Baustellen ab, die hier und da Anlaß zur Sorge bieten könnten.

Aber  Frau Merkel…

Vermutlich hat sie einfach keine Lust, die Außenminister-Baustelle im eigenen Kabinett oder das Bauvorhaben Kopfpauschale in Angriff zu nehmen, kann ich ja irgendwie verstehen, aber dass sie sich gleich in die israelischenBauvorhaben einmischen  und ihre hübsche Stirn in Sorgenfalten legen muss… Neee finde ich echt nicht gut. Gar nicht!

Schlechtes Timing… 11. März, 2010

Posted by Rika in israel.
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… oder doch eine mit naiver Unschuldsmine vorgebrachte gezielte „Provokation“?

Die Zeitungen jedenfalls überschlagen sich wieder in der Berichterstattung, um das gemeinhin gutmütigegläubige Volk des Westens  über die Ungeheuerlichkeit Israels aufzuklären, eine Ungeheuerlichkeit die darin besteht, das just in dem Augenblick, in dem Mr. Biden  Bibi Netanjahu an sein Herz drückt und verkündet, dass nichts und niemand zwischen Israel und den USA stünden, der Innenminister Israels die Planung für weitere Wohnungen im sogenannten Ostteil Jerusalems bekannt gibt.

Das schlägt in der Tat dem Fass den Boden aus. Solche Frechheit hat die Welt noch nicht gesehen.  Eine unglaubliche Provokation und eine Brüskierung des amerikanischen Präsidenten Obama, der doch so sehr um den Frieden im Nahen Osten bemüht ist und darum auch Israel ziemlich unmissverständlich  zum Siedlungsstop aufgefordert hatte. Denn die Siedlungen sind es natürlich, die einzig und allein dem Frieden zwischen den arabischen Palästinensern  und den  Israelis im Wege stehen. Das weiß jedes Kind. Und vor allem weiß das Mr. Präsidente Terroriste, Mahmud Abbas, der prompt seine Teilnahme an den inoffiziellen Friedensgesprächen zurück zog.

Er und seine Spießgesellen beeilten sich, ihren arabischen Brüdern in nah und fern zu versichern, man werde keinesfalls mit Israel (ob er wirklich Israel gesagt hat??? Die korrekte Sprachregelung ist doch „das zionistische Gebilde“!), also mit den Regierungsvertretern des Staates verhandeln, der nach der für die Weltöffentlichkeit offiziellen Lesart in die Grenzen von 1967 gezwungen werden  und nach inoffiziellen Bekundungen, also nach den in der Charta der Hamas festgelegten Zielen, völlig von von der Bildfläche verschwinden soll, ganz in Übereinstimmung übrigens mit dem bekannten Herrn A. aus T., der von „aus dem Buch der Geschichte löschen“ oder „von der Landkarte radieren“ in seinen berühmten Reden faselt, deren eigentlicher Sinn aber in der Übersetzung dem gemeinen Volk des Westens  bekanntlich nicht korrekt wiedergegeben wird. Weshalb es von den Israelis natürlich umso verwerflicher ist, an Angriffsplänen gegen den Iran zu arbeiten. Schließlich dienen die atomaren Fortschritte des Mullahstaates ganz allein zivilen und vollkommen friedlichen Absichten. Auch das weiß jedes Kind. Darum beteiligen sich ja auch fortschrittliche deutsche Unternehmen an den Fortschritten des radikal-islamischen Landes.

In unseren westlichen Augen mag es bei einigem Wohlwollen für den jüdischen Staat  so aussehen, als habe Israel „nur“ propagandistisch ungeschickt gehandelt, als es den Neubau der Wohnungen in dem Moment verkündete, als die Palästinenser bereit schienen, sich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen.  Aber glaubt denn irgendein mit Vernunft begabter Mensch wirklich, dass es sich im Gegenzug nicht  um ein (gleichfalls) propagandistisches palästinensisches Schelmenstück handelt, wenn Abbas  „indirekte Verhandlungen“ mit Israel aufnimmt?  Was soll denn bei „indirekten Verhandlungen“ tatsächlich verbindlich geklärt werden können? Wie blind muss man sein, um solchem Spuk zu vertrauen? Kann jemand im Ernst glauben, die aus propagandistischen Gründen und die wahren Absichten verschleiernden „Verhandlungen“ brächten die Zusage, von einem verbindlichen Vertrag ganz zu schweigen, die Palästinenser würden – wenn schon nicht in absehbarer Zeit, so aber doch in weiter, weiter Ferne liegenden Zukunft – den Staat Israel als jüdischen Staat anerkennen, mit dem sie in Frieden und gut nachbarschaftlichen Verhältnissen wohnen wollen? Da soll uns doch nur wieder weiß gemacht werden, dass „man“ – die Rede ist von den armen geknechteten und in KZ-ähnlichen Wohnverhältnissen hausenden Palästinensern – doch den Frieden wolle, aber die eigentlichen Verhinderer die bösen Zionisten seien. Mir kommt es vor wie die weiland sehr unterhaltsame unendliche Geschichte von „Dallas“ oder dem „Denver-Clan“, immer wenn es so aussieht, als wende sich die Geschichte zum Guten, taucht unvermittelt der Bösewicht wieder auf und der Streit kann von Neuem beginnen. Nur das dieses Stück nicht der allabendlichen Unterhaltung dient, sondern blutiger Ernst ist, in dem Israel es sich nicht leisten kann, „Spielchen“ zu treiben.

Abgesehen davon, dass es nie einen palästinensischen Staat gegeben hat, dem Israel irgendetwas weggenommen hat und dem man jetzt etwas zurück geben müsste, hat doch die Erfahrung nach dem Rückzug aus Gaza gezeigt, dass mit dem Rückzug nicht der Friede Einkehr gehalten hat, sondern sich im Gegenteil die Situation verschärft hat. Gaza ist vollkommen unter die Kontrolle der radikalen, islamistischen Terrorbande der Hamas geraten, zum Nachteil nicht nur der Friedensbemühungen, sondern auch zum massiven Nachteil der Bevölkerung von Gaza selbst, die dem fundamentalistischen Terror, der sich gegen die eigenen „palästinensischen Brüder“ kehrt, nichts entgegen zu setzen hat.

Und für alle Bibel-Kenner noch eine interessante Frage am Rande:  Käme es nicht der berühmten Geschichte aus dem 1. Buch Mose gleich, in dem ein  Mann sein Erbe  wegen seines augenblicklichen Appetits und Hungers gegen eine schmackhafte Mahlzeit, die sein wenige Minuten jüngerer Bruder zubereitet hat, eintauscht, wenn Israel gegen die Utopie des Friedens Land eintauschte, das unverbrüchlich laut Gottes Zusage mit dem jüdischen Volk verbunden ist?

Ja, von mir aus können nun alle säkularen, linken, atheistischen und sonstigen Meinungsmacher aufheulen und mit dem Finger auf mich zeigen wegen angeblicher oder tatsächlicher fundamentalistischen Ansichten. Es ist nur eine kleine Bemerkung am Rande. Aber sie geht mir durch den Kopf, seit ich alt genug bin, mir Gedanken über biblische Aussagen zu machen und über  ihre Relevanz für heute nachzudenken. Das gilt auch und ganz besonders für die vielen biblischen Aussagen über Jerusalem …

Über das Massaker an Christen in Nigeria… 11. März, 2010

Posted by Rika in islam.
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… will ich selbst nicht schreiben, aber auf zwei Blogs hinweisen, die sich mit der Berichterstattung über die Ereignisse in den deutschen Medien beschäftigen.

Verräterische Sprache  oder auch  die bewusste Irreführung der Leser  oder auch Blindheit für einen Prozess, der uns alle angehen sollte…

Hier und hier die lesenswerten Hinweise.

Nicht alle(s) in einen Topf werfen! 9. März, 2010

Posted by Rika in aktuell, Kinder - Famile.
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Ganz ohne Frage, die Missbrauch-Debatte ist dringend geboten.

Doch nicht alles, was jetzt in (blindem?!) Aktionismus von echten und selbsternannten Experten in den Medien als Verhaltensstrategie zur Verhinderung oder Entdeckung von Missbrauch angeboten und gepriesen wird, ist auch wirklich hilfreich.

So entdeckte ich heute bei der morgendlichen Lektüre meiner (inzwischen käseblättchengleichen) Tageszeitung das Beispiel für solch ein übereifriges   „Achtung – Vorsicht –  Lehrer – Missbrauch!“

Die Geschichten ähneln sich: von Sportlehrern, die nach dem Unterricht in Umkleidekabinen platzen oder gemeinsam mit den Schülern duschen. Von Mathelehrern, die Schülerinnen im Vorbeigehen durchs Haar streicheln. „Das sind typische Vorbereitungshandlungen für sexuelle Übergriffe in der Schule“, sagt die Expertin. (Hervorhebung von mir !)  Sie wundert sich, „dass man nun so tut, als gebe es so etwas an staatlichen Schulen gar nicht“.

Wäre es der Sache nicht sehr viel dienlicher zu sagen:  Das können Vorbereitungshandlungen sein.? Aber die Expertin sagt: „Das sind typische Vorbereitungshandlungen für sexuelle Übergriffe in der Schule.“

War sie je als Erwachsene  in einer Schule? Vielleicht, vielleicht auch nicht, das entzieht sich meiner Kenntnis.

Führen wir uns den Vorwurf / das Beispiel „in Umkleidekabinen platzen“ doch mal vor Augen:

Hat die Expertin eine Ahnung davon, was in Umkleidekabinen mitunter vor sich geht und dass man dem Lehrer/ der Lehrerin eher eine massive Verletzung der Aufsichtspflicht zum Vorwurf machen kann, wenn sie nämlich NICHT in einer Kabine nach dem Rechten sieht, aus der nicht nur fröhliches Schülerlachen erklingt…  Weiß sie vielleicht gar nicht, dass auch junge Kinder andere Mitschüler bedrohen und misshandeln können? Ist ihr eigentlich klar, dass auch Schüler Schüler missbrauchen und daher die Vergewisserung der Lehrkraft, dass alles in Ordnung ist, geradezu ein Gebot der Stunde ist?  Der Aufsichtserlass sagt ganz klar, dass alle Bereiche der Schule der Aufsicht unterliegen, er sagt allerdings ebenso deutlich, dass der / die  Aufsichtsführende  u.a. Alter und auch  Situation berücksichtigen müsse. So wird in diesem Sinn „die Aufsicht“ vermutlich erst anklopfen, bevor die Umkleidekabine betreten wird und vermutlich wird sich die Aufsicht das Betreten ganz ersparen, wenn es sich um junge Damen  handelt, nicht zu verwechseln mit kleinen Mädchen im Grundschulalter, die mitunter sogar  noch Hilfe beim Anziehen brauchen. In dem Fall wird eine „männliche Aufsicht“ entweder eine Kollegin oder eine Mitschülerin bitten, Hilfe zu geben.

Aber so einfach zu unterstellen, gar zu behaupten,  dass das Betreten der Umkleidekabinen eine  „typische Vorbereitungshandlung für sexuelle Übergriffe“ sei, dass ist reichlich starker Tobak, geht an der Schulwirklichkeit total vorbei und verunglimpft viele, viele  Lehrerinnen und Lehrer, die nichts, aber auch gar nicht mit Missbrauch am Hut oder im Sinn haben, sondern nur schlicht und einfach ihrer Dienstpflicht nachkommen. (Es würde mich nicht wundern, wenn im Zuge dieser Debatte etliche Lehrerinnen und Lehrer   sich aus Angst oder Sorge vor Missbrauchsvorwürfen  weigerten, überhaupt noch Sportunterricht zu erteilen, bei dem man ja möglicherweise auch Schülerinnen und Schüler wegen einer notwendigen Hilfestellung ANFASSEN MUSS!!!

(Miteinander duschen halte ich allerdings nur dann für gegeben, wenn sich Lehrkräfte und Schüler in einer Großraumdusche in Badeanzug / Badehose unter die Dusche stellen, um sicher zu stellen, dass wirklich alle Schüler vor der Benutzung des Schwimmbades geduscht haben.  Es soll ja auch Erwachsene geben, die das Duschen vor dem Schwimmen für eine völlig überflüssige Aktion halten und auch ihre Kinder in diesem Sinn   „erziehen“…!)

Auch das Beispiel des Mathelehrers, der einem Kind (einer Schülerin)  im Vorübergehen über den Kopf streichelt, sollten wir uns etwas näher ansehen:

Ist es nicht durchaus denkbar, dass ein Mädchen (wieso erwähnt die Expertin an dieser Stelle nicht auch die kleinen Jungen???) – also ein Kind – in Mathematik mit großen Problemen zu kämpfen hat (ich war so ein Kind!!!) und der Lehrer, in Kenntnis der Probleme und der oftmals damit verbundenen Ängste, einem Kind aufmunternd auf die Schulter klopft oder über den Kopf streicht, OHNE die Absicht damit zu verbinden, das Kind in naher Zukunft zu vernaschen!!??

Ich stelle nicht in Abrede, dass ein Streicheln über den Kopf eines Kindes ein Hinweis auf mögliche Missbrauchtendenzen eines Lehrers, einer Lehrein sein KANN, aber ich wehre mich ganz entschieden dagegen zu behaupten, gar zu unterstellen, wie es die „Expertin“ tut,  es sei eine „typische Vorbereitungshandlung“ für sexuellen Missbrauch, wenn ein Lehrer, eine Lehrerin sich in empathischer, freundlicher Haltung einem Kind  zuwendet.

Zumindest hätte ich von der „Expertin“ erwartet, dass sie nach Alter und Schultyp differenziert, wenn sie schon von „typisch“ redet.

An meiner ehemaligen (Förder)Schule – ich bin jetzt im Ruhestand – hatten viele (auch schon ältere) Kinder ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Nähe, nach Wärme, Zuwendung und  Streicheleinheiten, die sie zu Hause nicht bekamen.  Diese Kinder suchten (auch) den Körperkontakt zu den Erwachsenen, Lehrerinnen und Lehrern, pädagogischen Mitarbeitern. Sollten (tröstende) Umarmungen oder übermütiges Balgen  in Zukunft unter die Rubrik „typische Vorbereitungshandlung für sexuelle Übergriffe in der Schule“ fallen und damit jeder Lehrer, der nicht strikte körperliche Distanz wahrt, sich  als potentieller „Missbraucher“  so rechtlich angreifbar macht, wären die Schulen noch viel kälter und noch weniger kindgerecht, als sie es ohnehin schon sind.  Dann könnten wir auch getrost zu den  großen Klassen der 50er Jahre zurückkehren, zu Frontalunterricht und eiserner Disziplin.

Nochmals,

ich bin ganz und gar für die Aufklärung und Aufarbeitung der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle oder Verdachtsfälle, ich bin für Prävention und für Programme, die Kinder stark machen und ihnen helfen, „NEIN“  zu sagen, wenn ihnen Erwachsene zu nahe kommen oder auf die Pelle rücken oder ihre Persönlichkeit nicht respektieren.

Ich wehre mich aber entschieden dagegen, einen ganzen Berufsstand zu verunglimpfen oder in Misskredit zu bringen, wie es die „Expertin“ tut, wenn sie unterschiedslos von „typischen Vorbereitungshandlungen“ spricht. Das ist eine Form von geistigem Missbrauch an Lehrerinnen und Lehrern, die oft genug mit den Versäumnissen leben müssen, die die ihnen anvertrauten Kinder in ihren Elternhäusern erfahren.

 

 

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NACHTRAG IM JULI 2017

Von einem meiner Kinder habe ich erfahren, dass es mittlerweile einen Erlass geben soll, der Körperkontakt strickt verbiete…  Und die Pädagogen dahin gehend anweist, deutlich sichtbar die Arme und Hände in die Höhe über den Kopf zu heben, wenn ihnen Kinder zu nahe kommen. Das diene, so wurde es erklärt, auch dem Schutz der Mitarbeiter vor Vorwürfen bezüglich körperlichem Missbrauch von Schutzbefohlenen.

 

Evangelisch und frei… 9. März, 2010

Posted by Rika in Allgemein.
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… freikirchlich nämlich!

Bei „evangelisch“ findet sich eine sehr gute Kurzfassung zu „freikirchlich“ und ein Überblick über die in Deutschland vertretenen evangelischen Freikirchen. Weil die Zusammenfassung so gut ist, will ich sie hier nicht nochmals zusammenfassend und verkürzend wiedergeben. Der Link mag dem genügen, der Interesse an dem Thema hat.

Ausdrücklich will ich aber an dieser Stelle einen Punkt hervorheben, der mit der „Kirchensteuerfreiheit“ aufs  innigste verbunden ist: Die absolute Trennung von Kirche und Staat, wie sie allen Freikirchen eigen ist.

Für „meine“ Freikirche, die Baptisten, (in der Auflistung zu finden unter Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden) gilt darüber hinaus , dass sie sich seit der Gründung der ersten Baptistengemeinde in Deutschland vor 175 Jahren für die Religions- und Gewissensfreiheit  einsetzt und damit nicht nur die eigene (meistens nicht vorhandene  😉 ) Kirchturmspitze im Blick hat, sondern sich  für  alle religiösen Gruppierungen einsetzt, auch wenn sie nicht Christen sind. (Für  Scientologen mag das möglicherweise etwas anders aussehen, weil der Status ob Religion oder nicht noch nicht abschließend geklärt ist! Das weiß ich aber nicht mit Sicherheit zu sagen.)

Ausdrücklicher Dank an „evangelisch“ für den guten Beitrag!

„Woche der Brüderlichkeit“… 8. März, 2010

Posted by Rika in judentum.
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In Augsburg wurde gestern die diesjährige   „Woche der Brüderlichkeit“   durch den Präsidenten des Deutschen  Koordinierungsrates der christlich-jüdischen Gesellschaften,  Rabbiner Dr. Henry Brandt,  eröffnet. Sie steht   in diesem Jahr unter dem Thema  „Verlorene Maßstäbe“.

Das ZDF berichtete in einer ca 40 minütigen Zusammenfassung über die Veranstaltung. Leider lag der Sendetermin zur nachtschlafenden Zeit, so dass vermutlich nur  Nachteulen wie ich   Gelegenheit hatten, die mit der Eröffnungsfeier verbundene Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an den Architekten Prof. Libeskind zu verfolgen. Katrin Göring-Eckardt machte in ihrer bemerkenswerten Laudatio für Herrn Prof. Libeskind deutlich, dass es zu den  Maßstäben  des großen Architekten gehöre, die Brüche aufzudecken und zu benennen, dem unwiederbringlichen Verlust Raum zu geben und der Leere     eine architektonische – in der Zuspitzung beklemmende –  Sprache, wie sie in dem Bauwerk des Jüdischen Museums in Berlin überzeugend „hörbar“, sprich:  sichtbar werde.

Bemerkenswert auch der musikalische Rahmen der Feierlichkeit  – u.a.  eine moderne Vertonung und gesangliche Darbietung und Interpretation  des ersten Psalms:

„Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünde nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt,   * sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!  *  Er ist wie ein Baum, gepflanlzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.   *  Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.  *   Darum bestehen Gottlose nicht im Gericht, noch Sünder in der Gemeinde der Gerechten.   *  Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg vergeht.“  ( Elberfelder Bibelübersetzung)

Kaum ein Bibelwort, das zu dem Motto   „Verlorene Maßstäben“  in dieser   Zeit besser passen würde, in der dem „Rat der Spötter“  und mediengerechten Kritiker mehr Raum gegeben wird als dem Rat der Weisen, in der die Maßstäbe zunehmend mehr verrutscht sind, verloren gegangen sind und Menschen, Regierungen, Mächtige sich an dubiosen Statistiken, Umfragewerten, Ratingargenturen und öffentlich wirksamen Gurus eher orientieren als an den unverbrüchlichen Werten und Maßstäben, wie sie seit Jahrtausenden in der Offenbarung Gottes geboten, angeboten werden…

Wie soll ich das verstehen? 1. März, 2010

Posted by Rika in israel.
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Es muss am Alter liegen, dass meine kleinen grauen Zellen einfach nicht mehr so gut funktionieren, dass ich auf Anhieb verstehe, was so an Informationen auf mich einstürmt, besser gesagt, was ich an Informationen freiwillig aufnehme, um das mit dem „Stürmen“ etwas zu relativieren!  Schließlich zwingt mich ja niemand, im Israelnetz nach den neuesten Nachrichten und Berichten zu forschen.

Aber das, was ich da heute lesen konnte, gibt mir – neben einiger Empörung, die ich noch verarbeiten muss -,   doch einige Rätsel auf.  Es wird nämlich berichtet, dass in diesen Tagen zum sechsten Mal  weltweit „Israel-Apartheid-Wochen“ begangen werden.   Pro-palästinensische Organisationen wollen damit auf    „die wahre Natur Israels als Apartheidsstaat“ aufmerksam machen.  Die Aktionen finden international an verschiedenen Universitäten statt, in diesem Jahr beteiligen sich schon 40 Unis an der Kampagne, die u.a. zum Ziel hat,  eine „Ausgliederung des jüdischen Staates“ und „Boykotte gegen Israel“ zu erreichen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wollen sie AN Israel Apartheid betreiben – denn nichts anderes kann doch mit „Ausgliederung“ gemeint sein – , um auf die vermeintliche   „Apartheid in Israel“   hinzuweisen.

Das nenne ich den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen…

ganz abgesehen davon, ob der Vorwurf, Israel sei ein Apartheidsstaat nun berechtigt ist oder nicht. Immerhin mögen sich die Apartisten an der Geschichte Südafrikas ein Beispiel genommen haben …

Wie wir ja alle wissen, ist Israel rassistisch, undemokratisch, faschistisch und verhindert mit List und Tücke, dass allen seinen Bürgern gleiche Rechte und Freiheiten gewährt werden. Die arabischen und alle nichtjüdischen Bürger sind per Gesetzt Menschen zweiter Klasse, die ein armseliges und erbärmliches Dasein fristen, von allen Segnungen eines modernen Staates wie beispielsweise Wahlrecht,  Gesundheits– und Bildungswesen auf brutale und totale Weise apartiert.  Natürlich MÜSSEN sich die aufgeklärten, freiheitlichen und demokratisch gebildeten palästinensischen Eliten und Organisationen gegen diese mittelalterlich anmutende  Form der Unterdrückung zur Wehr setzen und am besten tut man das, indem man den Bildungseliten in anderen Ländern klar macht, was es mit Israel auf sich hat und welche Machenschaften im jüdischen Staat üblich sind. So ist es nur zu verständlich, dass die Aktionen an berühmten Universitäten stattfinden

In diesem Jahr beteiligen sich an der Kampagne unter anderem die Universitäten in Amsterdam, Tilburg, Bogota, Rom, Pisa, Glasgow, Caracas, Durban, Johannesburg, Ottawa, San Francisco und Melbourne.

und es ist natürlich auch selbstverständlich, dass israelische Staatsbürger über die fürchterliche Apartheid in ihrem Land berichten.

An der Kampagne sind auch Israelis beteiligt. Einer der Redner ist Schir Hever vom Alternativen Informationszentrum in Jerusalem. Er wird in Amsterdam mehrere Vorträge zum Thema „Israels Wirtschaftspolitik als eine Form der Apartheid?“ halten. Der israelische Aktivist Schai Carmeli-Pollak will in Boston seinen Film über die Errichtung der israelischen Sicherheitsanlage und die dagegen gerichteten palästinensischen Proteste zeigen.

Auch der Knessetabgeordnete Dschamal Zahalka von der Balad-Partei nimmt an der anti-israelischen Veranstaltung teil. Der israelische Araber hält Vorträge in einer Kirche in New York sowie an den Universitäten von Ottawa und Montreal

Die „apartierten“   Bürger des Apartheidstaates Israel wollen durch ihre Vorträge vor allem den Rückbau der Sicherheitsanlagen erreichen. Damit könnten dann wieder alle arabischen Bewohner der Westbank ungehindert in israelische Dörfer und Städte gelangen … und einige von ihnen,  besonders freiheitsliebende und mutige Terroristen Kämpfer für den Frieden in Nahost und ein apartes, weil judenfreies Palästina,   mit Hilfe moderner Sprengtechnologie israelische Kinder, Männer und Frauen unmittelbar ins Paradies  – nein, sich selbst ins Paradies und die anderen in den Tod – befördern. Auch eine Form des Apartierens.

Dagegen scheinen die Geistesschaffenden an den  Universitäten aber nichts einzuwenden zu haben …

.

Nachklapp:

Ich gehe davon aus, dass die Teilnehmer an den „Israel-Apartheid-Wochen“  unter „Ausgliedern“  etwas anderes verstehen, als die natürlich „falsch“ übersetzte Forderung Ahmadinedschads,  Israel von der Landkarte  zu radieren oder aus dem Buch der Geschichte zu tilgen. Herr A. aus T. hat ja nur gemeint, dass …ähhh … das zionistische Gebilde keins mehr sein sollte oder so ähnlich. Juden müssten aber wohl aus Palästinensistan irgendwie … ins Meer … verschwinden … oder so…  das mit der Endlösung hatten wir ja schon, das kann Herr A. aus T. (nicht der aus B!)  nicht gemeint haben, weil, man lernt doch aus der Geschichte, oder?