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Von Friedensaktivisten und linken Deppen… 1. Juni, 2010

Posted by Rika in Allgemein.
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Wie zu erwarten ist der Aufschrei groß und die Zeitungen und Onlinemagazine bilden einen nicht zu überhörenden  Chor, der eindrucksvoll das große Lied vom Blutbad singt und drohend und fordernd auf den Schuldigen zeigt:

„Die da warns!“

Die da, die Israelis, die waren es.   Sie haben ein Massaker angerichtet, meint Herr Abbas, hätten gar gezeigt wie gut sie morden können, krakeelt Herr Erdogan, von Blutbad ist die Rede und von „wie im Krieg“.

Die da von Krieg schwadronieren sind die beiden Friedensaktivisten von der Linkspartei, Höger und Groth samt Altmeister Norman Paech, die inzwischen wohlbehalten von der Front zurück gekehrt sind.

Erleichterung in Berlin: Fünf deutsche Aktivisten sind wohlbehalten in Deutschland gelandet – sie waren auf den Schiffen des Gaza-Hilfskonvois, den die israelische Armee angriff. Unter den Rückkehrern sind auch zwei Linken-Politiker. Über das Schicksal von sechs weiteren Deutschen herrscht Unklarheit.

Die Unklarheit über das Schicksal der weiteren deutschen Blockadebrechern  lichtet sich allmählich, heißt es doch in einem weiteren Bericht bei Spon: „Vermutet wird, dass sie von Israel interniert wurden. Darunter sind auch Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft.“  Soll ich mal kühn vermuten, dass es sich bei den Doppelpass-Deutschen auf dem türkischen Schiff um Schutzbefohlene des großen Präsidenten Erdogan handelt?

Haben Höger&Groth eigentlich nicht gewusst, mit wem sie sich einlassen?

Laut einer Untersuchung des Danish Institute for International Studies hat IHH Verbindungen zu Hamas, al-Qaida und anderen islamistischen Organisationen in Algerien, Libyen und der Türkei.

Antisemitische Organisation

Die Hilfsaktion für die Menschen im Gaza-Streifen war in Israel schon seit Wochen ein Thema. «Wenn das Ziel ein humanitäres wäre, würden sie Israel die Hilfsgüter transferieren lassen und nicht versuchen, auf illegale Weise in den Gaza-Streifen einzudringen», liess Israels «Intelligence and Terrorism Information Center» verlauten. Bülent Yilderim, der Vorsitzende von IHH, habe kürzlich unter Applaus türkischer Politiker und radikal-islamistischer Extremisten eine radikale Rede gehalten.

«Israel verhält sich, wie Hitler sich gegenüber den Juden verhalten hat. Hitler baute Konzentrationslager in Deutschland, und heute baut das zionistische Gebilde Konzentrationslager in Palästina», soll Yilderim gesagt haben. Das Ziel von IHH sei, «eine Provokation hervorzurufen, um Israel und die israelischen Verteidigungsstreitkräfte zu blamieren und der Hamas und ihrer Regierung im Gaza-Streifen zu helfen».

Konnten sie sich wirklich nicht vorstellen, dass das alles andere als eine Friedensmission werden würde?

Wenn sie sich nichts vorstellen  und auch nichts wissen konnten, sind sie dann einfach nur linke Deppen***, wenn aber doch Vorstellungskraft intakt und Wissen vorhanden, sind sie dann einfach bloß depperte Ignoranten oder doch linke Spießgesellen einer Terrororganisation, die ja weit über die Grenzen Gazas und Palästinas hinaus aktiv ist, die inzwischen ihre Fäden weltweit zieht und sich nichts weniger und nichts anderes auf ihre Fahnen geschrieben hat, als zunächst die Welt von Israel zu befreien und alsdann das Banner des Propheten über allen Ländern flattern zu sehen.

…..

Nachträglicher Einschub 2. 6.’10, 20.25h :

Mit wem sie sich einließen konnten sie schon vor dem Auslaufen Richtung Gaza sehr genau wissen, als nämlich türkische Aktivisten begannen, sich einzustimmen mit Hassgesängen.  Clemens Wergin schreibt auf Weltonline dazu:


Spätestens, als IHH-Anhänger sich auf dem Schiff am Tag vor der Konfrontation mit der israelischen Armee mit Schlachtgesängen aufputschten und riefen „Erinnert Euch an Khaibar, Khaibar, oh Juden! Die Armee Mohammeds wird zurückkehren!“ (in Khaibar ließ Mohammed laut Koran einen jüdischen Stamm niedermetzeln), hätten die deutschen Teilnehmer wissen müssen, dass sie sich in schlechter Gesellschaft befanden.

Sie hätten die Gesänge „verstehen“ können, selbst  wenn sie des Türkischen nicht mächtig waren, Friedenslieder klingen in aller Regel nicht nach Mord und Totschlag!

…….

Wer lesen kann und will, kann das auch erfahren, wissen, reflektieren, weitersagen!

Und trifft das Spießgesellenstum nicht auch auf die Parteileitung der Linken zu, die ihre Parteigenossinnen vehement verteidigt und  Abscheu gegenüber Israel unverhohlen äußert?

Denn die Parteivorsitzende der Linken sieht es so:

Die Linke fordert die Bundesregierung nun auf, von den Israelis umfassende Aufklärung zu verlangen. Gleichzeitig versucht sie, politisches Kapital aus den Ereignissen zu schlagen, Kritik, sie hätte sich für eine solche Aktion gar nicht hergeben dürfen, prallt an ihr ab. „Wir sind sehr stolz auf Ihren Einsatz“, sagte die Vorsitzende Gesine Lötzsch zu den Abgeordneten. Bisher hielt es längst nicht die gesamte Partei für wichtig, sich für die Sache der Palästinenser zu engagieren. Es gab vielmehr Versuche, die Nahost-Politik neu, differenzierter und in der Tendenz proisraelisch auszurichten. Damit dürfte es nun endgültig vorbei sein.

Machen sich nicht auch die Journalisten vieler Zeitungen und Magazinen, die mit erhobenem Zeigefinger gegen Israel wettern und Sanktionen fordern gleichfalls zu Spießgesellen des Terrors?

Wäre es nicht endlich Zeit, das Augenmerk auf die zu richten, die nicht müde werden Israels Garaus zu planen und sich daran machen, das  mit Hilfe verbrecherischer Terrorbanden in die Tat umzusetzen?

***

*** Die weiblichen Mitglieder der Friedensmission waren übrigens während der Aktion im Damenbereich eingeschlossen, also gar nicht Augenzeuginnen des Geschehen, behaupten aber dennoch unverdrossen, Israel habe die Zahl der Getöteten nicht richtig angegeben, es habe mindesten 19 Tote gegeben.

Soviel über die Deppen Bundestagsabgeordnete, die,  im Verbund mit Terroristen,  unter linker Flagge segeln „um die Welt zu retten“!

NACHTRAG:

Die Linke, die sich lobend zu der Aktion der beiden Abgeordneten äußert, lebt augenscheinlich weiter in der Tradition ihrer SED-Vorgängerin, die einst Arafat hofierte und mit arabischen Terroristen ebenso paktierte wie mit den tapferen Kämpfern der RAF – bot sie doch RAF-Terroristen „Asyl“ im antiimperialistischen Schutzraum der DDR.

„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“, das  bekannte Brecht-Zitat, das ursprünglich den „Rechten“ galt, kann man ohne weiteres und mit Fug und Recht ebenso auf dieLinken  anwenden, die in ihrem Wahn, die Welt vor dem  westlichen Imperialismus   retten zu müssen, jeden Realitätssinn verloren haben.

siehe dazu:

DDR und PLO

Der Konflikt wurde nun mehr und mehr auf der internationalen Bühne ausgetragen. So unterstützte die DDR aktiv die UN-Resolution 3379, in der der Zionismus als „eine Form von Rassismus und Rassendiskriminierung“ verurteilt wurde. Der ostdeutsche Staat entwickelte sich zum Hauptunterstützer der PLO. Arafat besuchte mehrmals Ost-Berlin, wo er wie ein Staatsgast empfangen wurde. Es kam zur Eröffnung einer PLO Vertretung, die 1980 sogar in den Rang einer Botschaft erhoben wurde. Auf ideologischer Ebene wurden der gemeinsame antiimperialistische Kampf und die gerechte Sache der arabischen Völker hervorgehoben. Die Unterstützung ging aber noch weiter. Die DDR wurde zu einem der wichtigsten Waffenlieferanten der arabischen Staaten und der PLO. Die Details über die Ausrüstung und Ausbildung palästinensischer Terroristen blieben zwar geheim, aber ganz offen wurde in der Presse über Treffen zwischen Honecker und der „Militärdelegation“ der PLO berichtet. Aufgrund dessen ist es nicht erstaunlich, dass es zu keinen diplomatischen Kontakten zwischen der DDR und Israel kam und keine offiziellen Beziehungen aufgenommen wurden. Israel als Vollmitglied der UNO wandte sich explizit gegen eine Aufnahme der DDR mit der Begründung, dass diese sich niemals der Verantwortung für den Nationalsozialismus gestellt habe und offen die Feinde Israels unterstütze.


weitere Informationen über die gedeihliche Zusammenarbeit linker Gruppen mit dem Terror finden sich hier und hier und auch hier :

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Kommentare»

1. yael1 - 1. Juni, 2010

Ich frage mich sowieso was haben Bundestagsabgeordnete dort zu suchen? Ist der Bundestag schon in den Sommerferien? Ich finde es unerträglich, die mit Steuergeldern zu finanzieren.

2. Sobieski - 2. Juni, 2010

Wie heißt es so schön:
Ich glaube, das sind ein paar harmlose Deppen, aber ich will ehrlich sein – nicht jeder denkt so positiv über sie…

3. yael1 - 2. Juni, 2010
4. Rika - 2. Juni, 2010

Yael,
danke für den Link!

……………………..
Siehe diesen Bericht über die Verstrickung der türkischen Regierung mit der angeblichen „Hilfsorganisation“ , die den größten Teil der Blockadebrecher stellte:
http://www.welt.de/die-welt/politik/article7879368/Die-Naehe-der-tuerkischen-Regierung-zu-den-Radikalen.html
via achgut : http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gotteskrieger_und_betrueger/

5. yael1 - 4. Juni, 2010

Manchmal überrascht mich die Taz. Kol ha Kovod.

Märtyrer an Bord

Wer sich als Passagier auf ein Aktivisten-Schiff begibt, sollte sich besser vorher informieren, wer die Organisatoren der Reise sind. Dies sei auch den Medien angeraten.

Lange vor dem Auslaufen der „Mavi Marmara“ gab es genügend Material – sowohl über die türkische als auch über die deutsche Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH), das zumindest hätte misstrauisch machen sollen. Bereits vor einigen Jahren hatten deutsche Staatsanwälte der IHH vorgeworfen, Spendengelder nicht zu humanitären Zwecken, sondern zum Kauf von Waffen für Glaubensbrüder in Bosnien und Tschetschenien zu verwenden.

Die Offenheit, mit der die IHH gestern zugestand, dass sie das Risiko der vollen Eskalation eingehen will: „Wir machen weiter, bis das Embargo aufgehoben ist“, und dass sie sich nicht nur mit „zweieinhalb Holzstangen“ (Norman Paech, außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion), sondern mit Eisenstangen verteidigt hätten, lässt nun einige doch an den rein humanitären und friedlichen Zwecken der Organisation zweifeln.

Ausgerechnet Norman Paech wurde im Studio der ARD-“Tagesthemen“ am Montag als neutraler Beobachter der Ereignisse auf dem Schiff interviewt. Wer allerdings an der Echtheit des Videos der israelischen Armee zweifelte, auf dem zu sehen ist, wie die israelischen Soldaten mit Eisenstangen zusammengeschlagen werden, hätte auch den Aussagen eines Norman Paech misstrauen müssen.

Denn Paech ist kein objektiver Beobachter, wenn es um Israel geht. Er vergleicht seit Jahren das Vorgehen des israelischen Militärs mit Nazimethoden, empfiehlt die Hamas als Dialogpartner und lässt offen, ob das Widerstandsrecht der Palästinenser gegen die israelische Besatzung auch eine Grenze hat.

Es waren nicht israelische, sondern türkische Medien (Vatan und Milliyet), die am Mittwoch darüber berichteten, dass mindestens 40 der Aktivisten auf der „Mavi Marmara“ gewaltbereit gewesen seien und drei der Toten vor ihrer Abreise gegenüber Freunden und Verwandten gesagt hätten, dass sie auf diesem Trip als „Märtyrer“ sterben wollen. Es ist schon interessant, dass die Journalisten in dem Land, aus dem die Toten stammen und in dem es bislang zu den heftigsten antiisraelischen Demonstrationen nach dem Vorfall kam, die Hintergründe der Toten trotzdem offen recherchieren und publizieren. Während hierzulande drei Mitglieder der Linkspartei, die ebenfalls auf dem Schiff waren und die aus ihrer Sympathie für den Widerstand gegen Israel keinen Hehl machen, als objektive Zeugen für die friedlichen Absichten der „Freiheits-Flottille“ gehandelt werden.

http://taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/maertyrer-an-bord/

6. yael1 - 23. Juni, 2010

Gegen die Forderung einer sofortigen Aufhebung der Gaza-Blockade durch Mitglieder der CDU/CSU, FDP, SPD und Bündnis 90/Die Grünen

http://www.petitiononline.com/DBT2010/petition.html


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