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Steinewerfer in Hannover… 22. Juni, 2010

Posted by Rika in aktuell.
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Es waren „Kinder und Jugendliche“, die bei einem Stadtteilfest eine jüdische Tanzgruppe mit Steinen bewarfen und „Juden raus“ riefen.

Kinder und Jugendliche  „vor allem libanesischer, palästinensischer, irakischer, iranischer und möglicherweise auch türkischer Abstammung“, wie die HAZ schreibt:

Nach übereinstimmenden Darstellungen haben bis zu 30 Kinder und Jugendliche vor allem libanesischer, palästinensischer, irakischer, iranischer und möglicherweise auch türkischer Abstammung antisemitische Parolen gerufen und Kieselsteine auf die acht erwachsenen Tänzer geschmissen. Die jüdische Folkloregruppe musste die Bühne verlassen, eine Tänzerin wurde am Bein getroffen und erlitt eine Prellung. Das internationale Kulturfest wurde nach einer Pause fortgesetzt, die Polizei nicht verständigt.

Weiter wird berichtet:

Einige Beobachter berichteten am Dienstag von ihrem Verdacht, die Aktion sei möglicherweise vorbereitet gewesen, da einige Jugendliche bereits Kiesel in der Tasche gehabt hätten. „Auf dem Marktplatz lagen jedenfalls keine Kiesel herum“, berichtet Augenzeugin Tatiana Ilchenko, die sich ebenfalls mit einer Folkloregruppe an dem Kulturfest beteiligt hatte. Andere Beobachter sprachen dagegen von einer spontanen Eskalation. Die äußerst reizbaren Jugendlichen hätten auf Ordnungsrufe nach anfänglichen Parolen von Umstehenden aggressiv reagiert. Der Jugendliche mit dem Megafon, der als Erster die antisemitischen Parolen rief, sei, so heißt es, geistig behindert. Weitgehend unstrittig ist aber auch, dass Antisemitismus unter den palästinensischen und arabischen Jugendlichen des Viertels weitverbreitet ist. „Jude“ gelte als Schimpfwort, sagen Kenner des Stadtteils.

Beschönigend soll es klingen, dass der Jugendliche, der über Megaphon „Juden raus“ rief, „geistig behindert“ sei – und dabei wird  völlig übersehen, dass gerade die Tatsache, dass der Jugendliche geistig behindert ist,  ein Indiz ist für die antisemitische Haltung seines Elternhauses und der kulturellen Gemeinschaft, der er angehört, „plappert“ er doch offensichtlich genau das nach, was er von anderen hört!

Es ist der Vorsitzende der Palästinensergemeinde in Hannover, der einen Vergleich zu anderen Steine werfenden Jugendlichen anstellt:

Bestürzt reagierte auch Yazir Shammout, der Vorsitzende der Palästinensischen Gemeinde, auf den Vorfall. „Jede Form von Gewalt ist aufs Schärfste zu verurteilen“, sagte er. Die Palästinensische Gemeinde organisiere seit einiger Zeit gemeinsame Aktionen und Gesprächsabende mit jüdischen Vertretern: „Auch wenn wir anderer Ansicht sind, gehen wir sachlich und zivilisiert miteinander um“, sagte Shammout. Er hoffe, dass die Steinwürfe nichts mit der Gaza-Politik Israels zu tun haben: „Leider wird die weit verbreitete Solidarität mit den Palästinensern, die dort leben, immer wieder missbraucht, um antiisraelische Stimmung zu machen – und von dieser ist es nur ein kleiner Schritt zum Antisemitismus, der wirklich niemandem dient.“ Steinwürfe von Jugendlichen auf Israelis waren ein Kennzeichen der Intifada, jenes Palästinenseraufstandes, der vor zehn Jahren in die zweite Runde ging.

Der ganze Bericht hier

Was mich aber zusätzlich aufregt an dem Bericht, ist das geschickte Taktieren des Herrn Shammout, der es versteht, so ganz nebenbei die Steinewerfer von Hannover zu entlasten, indem er mit dem Finger auf Israel  (die Juden) weist, das mit seiner Politik das Steinewerfen erst provoziert. Es ist ein Paradebeispiel dafür wie man –  mit einer sich vom eigentlichen Tatbestand distanzierenden Stellungnahme  –  antiisraelische Propaganda macht und gleichzeitig beteuert, genau das – antiisraelische Propaganda – nicht tun zu wollen.

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Kommentare»

1. Omar - 23. Juni, 2010

Der Vergleich ist erst nach dem Zitatende von Herrn Shammout und wahrscheinlich nicht von ihm.

2. Rika - 23. Juni, 2010

Stimmt!
Die direkte Ansprache des Vergleichs stammt vermutlich von den Autoren des Berichts, aber der Hinweis auf Gaza und die Israel-Politik kommt von ihm.
Und ganz sicher ist es traurige Realität, dass Araber ihre „Kinder“ beim Steinewerfen auf israelische Soldaten in die erste Reihe stellen. Wer legt sich schon mit Kindern an, nicht wahr? Und wenn die Soldaten doch zurückschießen, sind sie die Bösen.
Taktik und Tragik.
Taktik der Araber (ich verzichte bewusst auf den sonst üblichen Begriff!!!) und Tragik der Israelis, die sich ihrer Haut erwehren müssen und dabei „Kindern“ gegenüber stehen!
Im Westen heißt es (bisher immer noch):
„Frauen, Kinder und Behinderte zuerst!“, wie ich es erst gerade wieder auf einer obligatorischen Seenotrettungsübung an Bord eines Kreuzfahrtschiffes erlebt habe!
Und damit sind nicht die Steinewerfer gemeint, sondern damit wird der besondere Schutz betont, den man Frauen, Kindern und Behinderten zusichert – vor allen anderen! Araber errichten Feuerstellungen in Schulen und Munitionslagern in Moscheen, so geschehen im letzten Gaza-Konflikt.
(Selbst bei Adolf waren die „eigenen“ Kinder das „letzte Aufgebot“, allerdings hatte er keine Probleme damit, Behinderte als „unwertes Leben“, jüdische Frauen, Kinder und Alte als erste der Vernichtung anheim zu geben!)

Diese gleiche Perversion (des Schutzes der Bevölkerung) ist es, die arabische Männer ihre Kinder vorschicken lässt, um auf jüdische Tänzer bei einem Stadtteilfet in Hannover mit Steinen zu werfen!
Aber sooo praktisch, nicht wahr? Kindern wird in Deutschland Narrenfreiheit gewährt, Erwachsene müssten für die gleicheTat in den Knast – und das zu Recht!

3. Juebe - 23. Juni, 2010

Einige der Jugendlichen waren über 14 Jahre und damit strafmündig. Ich begreife nicht, daß – im Zeitalter des allgegenwärtigen Handy – NIEMAND die Polizei gerufen hat. Und bei solchen Festen laufen doch immer Leute mit Digitalkamera und Webcam herum.

4. Hannover - Blog - 22 Jun 2010 - 23. Juni, 2010

[…] Steinewerfer in Hannover… « himmel und erde […]

5. Rika - 23. Juni, 2010

Was ich auch nicht begreife ist, dass die Bericherstattung erst HEUTE!!!! in der HAZ erscheint, der Vorfall war am SAMSTAG!
Ich werde darüber einen Blogeintrag schreiben, Motto: ABWIEGELN HERUNTERSPIELEN HARMONIE AUSÜBEN!
Vor allen Dingen dürfen wir unsere multikulturellen Mitbürger nicht durch eine unbotmäßige Berichterstattung in Wallung bringen! Und so ganz nebenbei würde eine akute Antisemitismus-Debatte (warum haben sich nichtarabische, nichtmoslemische Deutsche nicht stärker eingemischt?) Hannovers Image bei allem Lena-Gejaule und Christian-Wulff-for-President doch schaden, nicht wahr?
Vermutlich ist erst auf Nachfrage der Betroffenen überhaupt berichtet worden. Und nun tun alle so empört – verstört!

Jämmerliche Feiglinge!

6. Omar - 23. Juni, 2010

@Rika: du unterstellst ohne Beweis. Übernimmst dabei israelische Propaganda, die teilweise als falsch bewiesen wurde, wie etwa, dass in Schulen u.Ä. Abschussstellen errichtet werden (dazu sollten für einen neutralen Betrachter die Zeugenaussagen von Zivilisten sowie von Verantwortlichen in den betreffenden Schulen reichen, die ja teilweise unter UNRWA-Verantwortung stehen).

Shammout hat explizit erklärt, dass er hofft, dass diese Gewalt nichts (!!) mit den Ereignissen im Gaza-Streifen zu tun hat. Somit bleibt stehen, dass er eben gerade keinen Bezug zum Gaza-Streifen und zur israelischen Politik sieht! Den Bezug stellt der Artikel höchstens indirekt her und du fährst voll darauf ab!

Zu was anderem: Ich muss ehrlich sagen, dass ich dir dein Mitleid oder deine Anteilnahme nicht abnehme. In deinem Kommentar zeigst du, dass du vom Rassismus, der die Jugendlichen in Sahlkamp befeuert, nicht weit entfernt bist:

„Taktik der Araber“! Ja, die unmenschlichen Araber zwingen uns mal wieder, ihre Kinder zu ermorden!! Die Entmenschlichung mit der gleichzeitigen Verallgemeinerung trieft nur so vor Rassismus – derselbe Rassismus, der die Jugendlichen dazu bringt Juden zu hassen. Ich wüsste da ja schon gerne, welchen „sonst üblichen“ Begriff du da auslässt?! Geht es noch rassistischer als die Rechtfertigung der Ermordung von Menschen, die du als „Araber“ wahrnimmst.

Zur Klarstellung: Herr Fürst mutmaßt, dass die Eltern ihre Kinder vorgeschickt haben könnten. Dagegen spricht eindeutig der Verlauf der Handlungen, wo es zu einer (einseitigen nicht minder) Eskalation kam. Der Vorwurf wird aber trotzdem von dir übernommen, denn „Araber“ sind so! Igitt!

Dann zeigt sich deine unehrliche Art des Umgangs mit dieser Nachricht in deinem letzten Kommentar: Du geilst dich an der Möglichkeit auf, ein „Abwiegeln“ oder „Herunterspielen“ gefunden zu haben und schließt autoamtisiert darauf, dass es die „multikulturellen Mitbürger“ sind, denen die Berichterstattung gedacht hatte, als sie nicht gleich am Montag berichtete. Ich finde es zwar auch schlimm, dass keiner die Polizei anrief oder – wie Juebe vorschlägt – das ganze gefilmt hat, aber was du damit machst, ist einfach widerlich.

Es ist traurig, dass dergleichen Geschehnisse von Radikalen missbraucht werden, um weiter rassistische Stimmung zu machen. Ich hoffe, dass die Mehrheit der Hannoveraner erkennen, wes Geistes Kind die Stimmungsmache ist.

7. yael1 - 23. Juni, 2010

„Shammout hat explizit erklärt, dass er hofft, dass diese Gewalt nichts (!!) mit den Ereignissen im Gaza-Streifen zu tun hat. Somit bleibt stehen, dass er eben gerade keinen Bezug zum Gaza-Streifen und zur israelischen Politik sieht! “

Es wäre schön, wenn das wahr wäre, jedoch zeigen die letzten antisemitischen Ausfälle gerade eben jetzt, dass es nicht so ist.

http://yaelmyblog.wordpress.com/2010/06/07/hetze-gegen-juden-im-internet-eine-auswahl-von-artikeln/

Das ist nur der Gipfel des Berges!

Und wenn es so wäre, was wäre dann daran besser?
Der Antisemitismus hat auch seinen Ursprung in der muslimischen Community.
Jedoch wird darüber nicht diskutiert, sondern es wird unter den Teppich gekehrt. Nur so löst man keine Probleme.
Was ist in einem Land los, in dem die Shoa stattfand und wir nicht nur die eigenen deutschen Antisemitismus zu ertragen haben, sondern auch noch einen importierten? Kann Deutschland sich das wirklich leisten?? Ich will solche Menschen hier nicht haben.

8. Rika - 23. Juni, 2010

@ Omar
Es ist doch unbestritten eine Tatsache, dass Herr Shammout „Gaza“ ins Spiel gebracht hat – wenn auch, wie du sagst, mit der löblichen Absicht, eben „keine“ Vergleiche anzustellen! Siehst du nicht, dass das bereits eine vorzügliche Taktik ist?
Ich bringe (bzw Herr Shammout bringt) ganz harmlos und voll völkerverbindenden Verständnisses einen Begriff ins Spiel, der extrem emotional und auch extrem israelfeindlich besetzt ist und du tust so, als sei das völlig ohne Arg und Absicht?

Ich lasse den Begriff „Palästinenser“ aus, weil die arabische Taktik, sich hinter „Frauen zu verstecken“ schon lange vor der israelischen Unabhängigkeit bestand und lange bevor Herr Arafat auf die Idee kam, die Araber aus dem ehemaligen (britischen) Mandatsgebiet „Palästina“ mit dem Begriff „Palästinser“ zu bezeichnen und daraus so etwas wie ein zuvor niemals existierendes „palästinensisches Volk“ abzuleiten!
Der Begriff „Palästinenser“ lässt in Deutschland mittlerweile die Wogen der Empörung gegen Israel höchste Höhen erreichen!
Nein, das ist KEIN Rassismus, wenn ich das so sage!

Und willst du allen Ernstes hier die Tatsache bestreiten, dass Kinder und Jugendliche judenfeindliche Parolen gerufen haben? Ich kann mir nicht vorstellen, beim besten Willen nicht, dass Kinder und Jugendliche, die nicht entsprechend im Elternhaus „manipulativ“ ausgerichtet wurden, von alleine auf die Idee kommen, mit Steinen bewaffnet zu einem Fest zu gehen in der festen Absicht, diese Steine AUSDRÜCKLICH AUF JUDEN ZU WERFEN !!!
Da ist es mir herzlich egal, welche Vermutungen Herr Fürst anstellt, das kann ich mit meinem eigenen Verstand und ganz allein schlußfolgern! Ausserdem entspricht es LEIDER!!!! vollkommen den Erfahrungen, die ich an meiner Schule bedauerlicherweise mit arabischen, türkischen, albanischen, muslimischen Schülern gemacht habe.
Ich geile mich nicht auf, ich bin empört über eine Presse, die sonst über jeden Furz eines Semiprominenten berichtet, keinen (wörtlich zu nehmen) entstandenen Dachschaden irgendeiner Trinkhalle auslässt, sich groß und breit über alles und jedes schreibend äußert, aber ausgerechnet so einen Vorfall ZWEI TAGE lang vollkommen ignoriert!

Welchen Reim hätte ich mir sonst darauf machen sollen als den, den ich hier angedeutet habe?

Die Radikalen, die am Samstag rassistische Stimmung gemacht haben, waren ausnahmsweise einmal nicht deutsche Nazis oder antisemitische Linke – und das hätte schon am Montag GARANTIERT!!! mit einer riesengroßen SCHLAGZEILE AUF DER ERSTEN SEITE DER HAZ gestanden – sondern eben – und daran gibt es nichts zu deuteln – arabisch-türkisch-muslismische Menschen und es ist eine Schande, dass deutsche und arabisch-muslimisch-türkische Erwachsene den „Kindern“ nicht schnellstmöglich ihr unrühmliches Handwerk gelegt haben.

„Stimmungsmache“ nennst du den Bericht!
Die fand vorher statt, die Berichterstattung ist dagegen vornehm-hannöversch zurückhaltend, wenn du mich fragst.
Aber in deinen Augen ist das wohl schon wieder „rassistisch“.

9. yael1 - 23. Juni, 2010

Joram, der dort lebt, geht näher auf die Umstände ein.

http://aro1.com/mini-pogrom-in-deutschland/#comment-8208

10. yael1 - 23. Juni, 2010

JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN – Hasspropaganda und Aufruf zum Mord an Juden im Internet

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freundinnen und Freunde,
in letzter Zeit haben Hasspropaganda und Morddrohungen gegenüber Juden besonders im Internet massiv zugenommen.
Unsere Recherche in öffentlich sichtbaren Beiträgen des sozialen Netzwerks Facebook in der Zeit vom 31.05.-16.06.2010 nach den Begriffen „Jude/n“ und „Juden“ + „Hitler“ bringt antisemitische Äußerungen einschließlich volksverhetzender Tatbestände ans Licht.
Die Recherche bildet lediglich antisemitische Statements von Benutzern ab, die in ihren Privatsphäre-Einstellungen ihre Beiträge für alle sichtbar gesetzt haben. Es kann daher keine genaue Aussage darüber getroffen werden, wie verbreitet antisemitische Äußerungen tatsächlich bei Facebook sind, da eine derartige Information auch diejenigen Beiträge mit einbeziehen müsste, die nur für die Freunde oder bestimmte Kreise der Benutzer freigegeben sind. Im Anhang haben wir besonders auffällige Äußerungen unserer Recherche auf Facebook aufgelistet. Wir haben die zuständigen Behörden über unsere Suchergebnisse informiert.
Auf die grassierende antisemitische Hetze im Internet machten wir in unserer Pressemitteilung vom 02.Juni 2010 aufmerksam. In mehreren Tageszeitungen und
Internetblogs wurde dieses Thema eingehend diskutiert. In der darauf folgenden Zeitphase haben wir feststellen können, dass es weniger antisemitische Äußerungen bei der Recherche unter dem Suchbegriff „Jude/n“ gab. Wir führen diesen Rückgang auf die erwähnten Artikel in den Tageszeitungen und in Internetblogs zurück.
Nach wie vor gibt es aber auf Facebook weiterhin eindeutig antisemitische Beiträge. Das wird besonders deutlich, wenn man nach Begriffen sucht, mit denen Juden beleidigt werden sollen, wie „Scheiß Jude/n“, oder wenn man das Begriffspaar „Jude/n Hitler“ als Suchworte eingibt. Alle Medien – und nicht nur Tageszeitungen – müssen deshalb der Antisemitismus- Ausbreitung im Internet entgegenwirken.
Nicht nur in sozialen Netzwerken wie Facebook trifft man immer wieder auf drastische antisemitische Äußerungen, sondern auch in Internetblogs.
Ein Beispiel dafür ist die Homepage http://goyim-pracht.blogspot.com/. Sie verbreitet Hasspropaganda und antisemitische Hetze. Diese Seite rief zum „Jeder leugnet den Holocaust Tag“ auf, der am 30.Juni stattfinden soll. Auszüge:
„Macht euch bereit, am 30. Juni geht es um Meinungfreiheit. Der Holocaust geht uns seit nunmehr als 65 jahren auf den Sack, Khaazarische Hassprediger wie Ralph Giordano oder Paolo Pinkel schwingen sofort mit der Antisemitismus keule wenn man nur daran denkt Israels Verbrechen zu kritiseren. Deshalb ist der 30. Juni eine art Protest gegen die Jüdische willkür die wir Goyim, Deutsche und Muslime lange genug erdulden mussten. So könnt ihr Protestieren: ladet ein Video hoch wo ihr Persönlich eine Botschaft spricht,oder erstellt ein einfaches Video mit der Botschaft „Ich glaube nicht an den Holocaust […] sorgt bitte dafür das jeder diese boschaft erhält, sagt euren freunden bescheid, bei youtube,facebook,internet communitys, jappy usw. einfach überall lasst euch was einfallen“.
Ein „No-Juden“-Emblem und vergleichbare Einträge sind ebenfalls Elemente der Hasspropaganda gegenüber Juden. Die erwähnte Website ruft zur Verbreitung antisemitischer Äußerungen auf und informiert, wie man dafür weitere Blogs einrichten kann.
Vor dem Hintergrund der antisemitischen Agitation fordern wir, dass Politik, Medien und Zivilgesellschaft noch deutlicher und entschiedener gegen diese antijüdische Hasspropaganda vorgehen.
Wir weisen darauf hin, dass zu Mordaufrufen, Hasspropaganda und weiteren strafrechtlich relevanten Handlungen jedermann Strafanzeige stellen oder zumindest den Betreiber der Internetseiten informieren kann. Man kann auch online von zu Hause aus Anzeige erstatten
(http://de.wikipedia.org/wiki/Internetwache). Bevor Sie Anzeige erstatten, machen Sie bitte einen Screenshot und informieren Sie darüber die zuständigen Behörden. Falls Sie Hilfe brauchen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir helfen Ihnen gerne.
Informieren Sie uns bitte über die Anzeige, damit wir einen möglichst umfassenden Überblick über die Lage erhalten.
Nach unserer Kenntnis sieht die Rechtslage bei Hass verbreitenden Internet-Kommentaren wie folgt aus.
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Sobald ein gewisser Inlandsbezug besteht, gilt deutsches Strafrecht, so dass sich Polizei und Staatsanwaltschaft damit beschäftigen müssen. Einer Anzeige muss sogar dann nachgegangen werden, wenn der Verfasser nicht in Deutschland wohnt oder die Webseite, auf der er diese Äußerungen veröffentlicht, in einem anderen Land gehosted wird.
Der Bundesgerichtshof erklärte in seinem Urteil 1 StR 184/00 vom 12.Dezember 2000: „Stellt ein Ausländer von ihm verfasste Äußerungen, die den Tatbestand der Volksverhetzung im Sinne des § 130 Abs. 1 oder des § 130 Abs. 3 StGB erfüllen („Auschwitzlüge“), auf einem ausländischen Server in das Internet, der Internetnutzern in Deutschland zugänglich ist, so tritt eine zum Tatbestand gehörende Eignung zur Friedensstörung (Erfolg im Sinne des § 9 Abs. 1 3. Alternative StGB) im Inland ein.“
Mit freundlichen Grüßen,

11. Omar - 23. Juni, 2010

@yael1: Über Antisemitismus unter Muslimen wird nicht diskutiert?? Was für ein pauschaler Schwachsinn. Man sieht offenbar nur das, was man sehen möchte. Vor allem im Rahmen der Berichterstattung zum israelisch-palästinensischen Konflikt wird immer wieder über Antisemitismus (bei Muslimen/Arabern/Palästinensern) gesprochen! Du tust so, als wäre es ein Tabuthema, das man noch eröffnen müsste.

@Rika: Dass du – aufgrund deiner früheren Artikel – „Palästinenser“ auslässt, war mir klar. Ich hatte ehrlich Schlimmeres vermutet. Die blosse Aberkennung der Existenz der Palästinenser – das bin ich ja von dir gewohnt..

„Ich kann mir nicht vorstellen, beim besten Willen nicht, dass Kinder und Jugendliche, die nicht entsprechend im Elternhaus „manipulativ“ ausgerichtet wurden, von alleine auf die Idee kommen, mit Steinen bewaffnet zu einem Fest zu gehen in der festen Absicht, diese Steine AUSDRÜCKLICH AUF JUDEN ZU WERFEN !!!“

Wahrscheinlich ist das Umfeld dieser Jugendlichen tatsächlich judenfeindlich und dazu gehören natürlich auch die Eltern – auch wenn man feststellen muss, dass wir beiden die Eltern nicht kennen und dementsprechend auch nicht wissen, wieviel tatsächlichen Einfluss sie auf die Kinder haben. Zumindest haben die Eltern an dieser Stelle versagt. Etwas vollkommen anderes ist es, wenn man behauptet, die Eltern hätten sie darauf angesetzt, die Jüdinnen zu bewerfen! Das ist meines Erachtens Verleumdung. Ich möchte darauf aufmerksam machen, wie leicht dir diese Art der Verleumdung fällt!

Es ist keine Taktik, den „Arabern“ zu unterstellen, sich hinter ihren Frauen zu verstecken!?! Wow. Es ist wahrscheinlich auch nicht rassistisch, Juden Brunnenvergiftungen, Deutschen Kindermord zu unterstellen.

Was die Berichterstattung angeht: Du unterstellst ja, dass es Absicht war, nicht zu berichten bzw. abzuwarten. Das ist doch das Problem!

Dem vorletzten Absatz stimme ich zu.

„„Stimmungsmache“ nennst du den Bericht!“ Nein! Den Bericht habe ich nicht als Stimmungsmache bezeichnet. Stimmungsmache nenne ich die Nutzung dieser Nachricht von rassistischen Menschen, die nun den Moslem (oder wahlweise Palästinenser Araber) angehen.

Den Verteidigern Israels muss man vorwerfen, dass sie die Verletzung (am Mund gar, nicht am Fuß, nach einer Augenzeugin) offenbar schlimmer bewerten als die Tötung von mehr als 1000 Menschen im Gaza-Streifen letzten Jahres. Das ist auch ein Grund, warum ich dir deine Betroffenheit nicht abnehme. Aber entschuldige. Das waren ja Araber. Die habens ja nicht anders verdient.. Rassismus findet sich eben überall.

12. yael1 - 23. Juni, 2010

„Vor allem im Rahmen der Berichterstattung zum israelisch-palästinensischen Konflikt wird immer wieder über Antisemitismus (bei Muslimen/Arabern/Palästinensern) gesprochen! Du tust so, als wäre es ein Tabuthema, das man noch eröffnen müsste. “

Es ist aber weitgehend eine Sache, im Internet (und kaum im Fernsehen oder in Tageszeitungen und schon gar nicht in der Politik oder in der Gesellschaft) darüber zu berichten (besprochen wird es nach wie vor nicht) oder es endlich mal dagegen anzugehen. Noch tut das Gros der Gesellschaft als gebe es das nicht, das sind auch Erfahrungswerte, die man mitbekommt, wenn man es denn will, dass kaum einer im privaten oder beruflichen Umfeld darüber Bescheid weiß.
Ich weiß sehr genau wovon ich spreche und lasse mir hier nicht irgendwelchen Schwachsinn unterstellen.

13. Rika - 23. Juni, 2010

@ Omar,
Sich hinter den eigenen Frauen zu verstecken ist in meinen Augen nicht dasselbe, wie Brunnen zu vergiften. Bei dem einen leiden die armen eigenen Frauen – was schlimm genug, aber auch offensichtlich ist, bei dem anderen werden alle betroffen, die aus dem Brunnen trinken.

Aber das willst du ja nicht sagen, du hebst auf die „Begründung“ für Pogrome ab, wie sie in Deutschland und Europa gegen Juden allzu oft vorkamen und du meinst, dass die eine Behauptung (Araber hinter Frauenröcken) ebenso falsch sei, wie die Begründung (Brunnenvergiftung) für Pogrome.
Damit verknüpfst du völlig unredlich verschieden Ebenen miteinander und lenkst von der eigentlichen Tatsache ab, dass nämlich Terrorkämpfer der Hamas zivile Einrichtungen nutzen, um von dort aus ihre heimtückischen Anschläge zu begehen.

Völlig außer Frage hingegen steht die Tatsache, dass Deutsche Kinder ermordet haben, jüdische Kinder, viel hunderttausend jüdische Kinder! Es ist geschmacklos, den Kindermord an den Juden hier in die Diskussion einzubeziehen als Beispiel, für „falsche“ Behauptungen!

Dass nicht die Eltern allein für die ideologische Ausrichtung ihrer Kinder verantwortlich sind, stimmt zwar, macht die Sache in diesem Fall aber leider gar nicht besser. Denn dann müssen wir darüber nachdenken, was in den islamischen Gemeinschaften, also in den Moscheevereinen und Koranschulen gelehrt wird.
Und wie du schon richtig bemerkt hast, bin ich nicht ohne Vorbehalte gegen Muslime. Das merke ich durchaus selbstkritisch an. Leider stehen den wenigen persönlichen positiven Erfahrungen mit Muslimen in Deutschland eine Menge persönlicher negativer Erfahrungen gegenüber, so dass es mir schwer fällt, die Ursachen für die judenfeindlichen Äußerungen der muslimischen „Kinder“ nicht auch in ihrem muslimischen Umfeld zu suchen.

Und was soll deine letzte Bemerkung über die Verteidiger Israels, die den Tod von 1000 palästinensischen Kindern weniger schrecklich finden, als die Verletzung durch einen Steinwurf?

Damit verbindest du erneut die Gaza-Ebene mit dem Antisemitismus, der sich in „Juden raus!“ äußert.

Im übrigen habe ich nicht „betroffen“ berichtet – Tränentriefen kann ich in dem von mir eingestellten Bericht nicht finden -, das würde sich bei mir dann doch ganz anders anhören und / oder lesen.

Es geht mir darum, auf einen Sachverhalt aufmerksam zu machen, der im allgemeinen Getriebe der Berichterstattung fast unterzugehen droht: die unheilvolle Allianz in Deutschland von alten Antisemiten und neuen Israelgegner mit muslimischem Antisemitismus, der immer deutlicher zutage tritt, aber in den Medien meistens verschämt verschwiegen wird.

Yael hat einiges dazu gesagt, deshalb spare ich mir die weiteren Erläuterungen dazu!

14. Joram - 23. Juni, 2010

@Omar
Hannover ist nicht Gaza. Der Antisemitismus der moslemischen Kinder hat wahrscheinlich nichts mit Gaza zu tun, denn mit dem normalen ordinären allgemeinen Judenhass der Moslems. Die Moslem schon lange vor dem Vorfall im Gasa drangsalieren die jüdischen Kinder in Oslo und in Malmö.
Schön, dass Du dich so ins Feuer für die Ehre der Moslems wirfst.
Aber der moslemischen Judenhass ist inzwischen wissenschaftlich untersucht und dokummentiert. Du kannst googeln und findest Du alles was darüber geschrieben wurde. Matthias Künzel hat das genau recherchiert

15. Rika - 23. Juni, 2010

@ Omar,
ich erkenne nicht die Existenz der Menschen ab, die du Palästinenser nennst. Aber für mich sind das ganz normale Araber in einem Landstrich, der schon von den Römern mit Palästina bezeichnet wurde, um die Juden aus der Geschichte und von der Landkarte zu tilgen.

Auch das hat also Tradition, an der ich mich nicht beteiligen will!

16. yael1 - 23. Juni, 2010

@Joram

ich denke, Gaza war wieder einmal der Anlass. Antisemiten nutzen bekanntlich jeder Gelegenheit. Der Judenhass war ganz sicher schon vorher vorhanden, wie er auch da wäre, wenn es kein Israel gäbe. Auch der Antisemitismus ohne Juden funktionierte schon immer.

17. yael1 - 23. Juni, 2010

Die jüdische Gemeinde hat Strafanzeige gestellt. Gegen wen eigentlich oder kennt man die namentlich?

18. Omar - 23. Juni, 2010

@Joram: Ich habe nicht behauptet, dass der Judenhass einiger (!!) Muslime mit der Politik Israels (die im Übrigen natürlich weit länger andauert als seit des neusten Massakers Ende 2008!!) rechtfertigbar oder allein darauf zurückzuführen wäre. Die gute Rika war es, die den Zusammenhang versuchte herzustellen, denn für sie sind „Araber“ gewalttätige Menschen. Und da macht es offensichtlich keinen Unterschied, ob eingesperrte Menschen Steine auf Soldaten in Palästina oder Jugendliche in Deutschland jüdische Tänzerinnen beschmeissen. DAS ist der Denkfehler!

Und dass ich mich „für die Ehre der Moslems“ irgendwohin werfe, ist mir auch entgangen. Vielleicht drückt ihr euch genauer aus, damit man nicht diesen Schlamassel hat..

@Rika: wieder ein Beispiel von „man sieht, was man sehen möchte“. Mit Kindermord „des Deutschen“ habe ich natürlich nicht von jüdischen Kindern, sondern von eigenen (neugeborenen) Kindern gesprochen! Aber – und das tut mir leid, dir das immer wieder sagen zu müssen – du hast Scheuklappen auf, wenn es um bestimmte Themen geht.

Ansonsten: „Damit verknüpfst du völlig unredlich verschieden Ebenen miteinander und lenkst von der eigentlichen Tatsache ab, dass nämlich Terrorkämpfer der Hamas zivile Einrichtungen nutzen, um von dort aus ihre heimtückischen Anschläge zu begehen.“

Nein. Tatsächlich bin ich ja bereits auf diesen Vorwurf eingegangen, der eigentlich nur eine Masche Israels ist, um den Beschuss von Zivilisten zu rechtfertigen. Dabei habe ich auch erwähnt, dass die Schulbetreiber selbst mehrfach ausgesagt, nicht nur dass sich bei ihnen (auch nicht in der Nähe) Kämpfer befanden, sondern auch, dass sie im Kontakt mit den israelischen Befehlshabern standen und sie mehrfach über ihre Koordinaten und die Lage vor Ort unterrichtet haben, um eben gerade nicht beschossen zu werden!

Der Vorwurf der Nutzung menschlicher Schutzschilde zeugt übrigens von Fremdprojektion, die Israel ganz offensichtlich betreibt. Die Nutzung von menschlichen Schutzschilden ist eine Praxis, die israelische Soldaten sowohl während der Besatzung des Gaza-Streifens als auch während der Invasion genutzt hatten.

„Denn dann müssen wir darüber nachdenken, was in den islamischen Gemeinschaften, also in den Moscheevereinen und Koranschulen gelehrt wird.“

Für dich steht nicht zur Debatte, ob überhaupt diese Kinder Moscheen besuchen. Wieder: aus deinen eigenen Phantasievorstellungen werden für dich schnell „Wahrheiten“ (Truthiness). Ich würde eher vermuten, dass das nicht der Fall ist!

„Und was soll deine letzte Bemerkung über die Verteidiger Israels, die den Tod von 1000 palästinensischen Kindern weniger schrecklich finden, als die Verletzung durch einen Steinwurf?“

Ganz einfach: Die Rechtfertigungswellen für die Tötung der Palästinenser Araber finden sich auf diversen antipalästinensischen Blogs, natürlich ebenso für die Ermordung der neun Menschen auf der Mavi Marmara (ja, ich weiß, für dich sind es Terroristen und Bombenbauer. Ich kanns dir natürlich nicht übel nehmen, sie waren ja auch mit Küchenmessern bestens ausgerüstet..). Das ist nicht nur mit sehr viel Doppelmoral verbunden, sondern zeugt auch von einer Instrumentalisierung des Geschehens. Und das werfe ich auch dir vor (das „Aufgeilen“).

Damit mache ich keine Verbindung der beiden Geschehen. Aber die „Menschenfreundlichkeit“ (oder ist es eine „Judenfreundlichkeit“ jenseits der Menschlichkeit??) kann ich dir nicht abnehmen, wenn du zwar die Verletzung der jüdischen Tänzerin (und den Angriff überhaupt) beklagst, aber einen Angriff weit höheren Ausmaßes (etwa den Agriff auf die Gaza-Flotille oder davor den Angriff auf Gaza oder davor den Angriff auf Libanon und Gaza etc.. pp..) entweder ignorierst oder beschönigst. Es schwingt etwas Verunmenschlichendes und Doppelzüngiges mit.

19. Rika - 23. Juni, 2010

Mhhh,
die Scheuklappen scheinen auch auf deinen Augen zu sitzen…

Wir werden nicht auf einen gemeinsamen Nenner in der Beurteilung des Ereignisses in Hannover kommen.

Das scheint irgendwie doch klarer zu sein.

Immerhin hast du „die liebe Rika“ gesagt, wenngleich du mich für eine rassistische Judenfreundin hälst, die blind und taub für die Sorgen anderer Menschen „Araber“ ist und mit doppelzüngingen und verunmenschlichenden Schwingungen daherkommt.

Darüber werde ich nachdenken und meditieren.

20. yael1 - 23. Juni, 2010

Dann meditiere mal, Rika (forget him). 😀

21. yael1 - 23. Juni, 2010

Selbst die Hamas gibt offen zu, Zivilisten als Schutzschilder zu missbrauchen und es gibt Beispiele, dass die IDF deswegen Angriffe nicht unternommen hat. Aber die Israelis sind ja immer die Bösen.

Hamas admits it uses human shields

http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/ct_020308e.htm

Hamas: Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilder

Aus erster Quelle

Zum ersten Mal gibt die Hamas zu, dass die Organisation Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilder gegen die Israelische Verteidigungsarmee benutzt. Fathi Chamed, ein Parlamentsmitglied der Hamas sagte im Fernsehersender „El Aksa“: „Das palästinensische Volk entwickelte eine eigene Tötungsstrategie. Für das palästinensische Volk wurde Tod zu Industrie, in der Frauen die besten Noten erringen. Er verwandelte Frauen, Kinder, Greise und Mujaheddin in menschliche Schutzschilder, um gegen die zionistische Bombenmaschinerie stand zu halten“.

Einem Bericht des Informationszentrums für Nachrichtendienste und Terror zufolge, der neulich veröffentlich wurde, spielt die Verwendung von den Bewohnern des Streifens als Schutzschilder durch die palästinensischen Terrororganisationen im Gaza-Streifen eine bedeutende Rolle bei der neueren Eskalation. Die Mehrheit der Raketenbeschüsse kommt aus Djaballiya, Beit Hanun und anderen Gebieten im nördlichen Gaza-Streifen, die dicht besiedelt sind. Auch die operativen Infrastrukturen befinden sich in besiedelten Gebieten und die Terroristen lagern innerhalb von Wohngebiete Waffen und Munition.
(Hatsofeh, 17.03.08)

Im Übrigen

So stellt Art. 28 der IV. Genfer Konvention fest:

„Die Anwesenheit einer geschützten Person kann nicht dazu genutzt werden, bestimmte Punkte oder Gebiete immun gegen Militäroperationen zu machen.“

22. Rika - 23. Juni, 2010

@ Yael,
danke für die Links und für dein Eingreifen 🙂 !

Ich werde mich jetzt zur Ruhe setzen, nicht etwa Fussball gucken, das würde mein Herz nicht verkraften, ich gehe in die Sauna … und meditiere!

23. yael1 - 24. Juni, 2010

Du meinst das gestrige Spiel? Da hast du auch nichts verpasst.

24. yael1 - 24. Juni, 2010

Der Vorfall war nach Angaben der Polizei die erste antisemitische Gewalttat im Großraum Hannover in diesem Jahr, die nicht von Rechtsextremisten verübt wurde. Allerdings fanden auch in der Vergangenheit bereits „israelfeindliche Demonstrationen und Aktionen außerhalb des rechtsextremistischen Spektrums in Niedersachsen statt“, wie der stellvertretende Verfassungsschutzpräsident Dirk Verleger WELT ONLINE sagte, zum Beispiel in Salzgitter und Peine. „Die Akteure waren Palästinenser und Personen mit arabischem Hintergrund“, so Verleger. Auch auf Plakaten sei antiisraelische Propaganda sichtbar gewesen. Der jüngste Fall in Hannover sei insofern neu, „als erstmals Steine auf Juden geworfen wurden“.

Juliane Wetzel, Mitglied des Expertengremiums gegen Antisemitismus im Deutschen Bundestag, ist über die Attacke in Hannover nicht überrascht: „Es ist schon seit Jahren so, dass gewalttätige Übergriffe auf Juden in Deutschland vor allem dann erfolgen, wenn im Nahost-Konflikt etwas passiert.“ Anlass könne demnach der Angriff auf die „Free Gaza“-Flotille durch Israels Militär Ende Mai gewesen sein. Wetzel bemängelt, dass das Problem des Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen bislang nicht wissenschaftlich erforscht worden sei.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article8161201/Bestuerzung-ueber-antisemitischen-Angriff-in-Hannover.html

25. yael1 - 24. Juni, 2010

http://www.focus.de/politik/deutschland/hannover-bestuerzung-nach-antisemitischem-angriff_aid_522907.html

Ihr müsst mal die zum Teil widerlichen und antisemitischen Kommentare unserer nichtjüdischen Mitbüger lesen.

„Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“

26. yael1 - 24. Juni, 2010

Steinwürfe auf Juden – weitere Verdächtige gefasst

Wegen der Steinwürfe auf eine jüdische Tanzgruppe wurden vier weitere Jugendliche festgenommen. Einer von ihnen ist nicht einmal zehn Jahre alt.

Nach Steinwürfen auf eine jüdische Tanzgruppe in Hannover hat die Polizei vier weitere mutmaßliche Täter gefasst. Es handele sich um einen Neunjährigen, zwei Elfjährige und einen 16-Jährigen. Alle hätten einen arabischen Migrationshintergrund, sagte ein Polizeisprecher. Bereits am Mittwoch wurden zwei Steinewerfer ermittelt. Gegen die Täter wird ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article8167395/Steinwuerfe-auf-Juden-weitere-Verdaechtige-gefasst.html


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