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Gestern bei Beckmann: 31. August, 2010

Posted by Rika in meine persönliche presseschau.
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„Wie geht es Ihnen als Spalter der Nation?“

Selten habe ich eine so überaus „gelungene“ Begrüßung in einer Talkrunde gehört. Damit war von vornherein klar, wie der Verlauf der „Diskussion“ von Seiten des „Grömodsz“ (größter Moderator seiner Zeit) gedacht war.

Typisch Beckmann, eben.

Ist dieser Mann einfach nur unhöflich, nur dumm,  nur dreist, nur perfide unsensibel oder nur ein selbstverliebter Möchtegernsupermoderator?

Alles, leider, alles!

Was beim Interview eines Fußballspielers nach einem drittklassigen Bundesligaspiel oder einer verlorenen Länderspielbegegnung  vielleicht noch sportlich-kumpelhaft wirken KÖNNTE, dieses dümmliche Befragen, das hektische Dazwischenreden und ständige Unterbrechen des Gesprächpartners und die stete leicht ironische und besserwisserrische  Attitude,   ist ja leider auch bei „Beckmann“, der montäglichen Spätabendzumutung zu bestaunen, zu erleben und erdulden.

Wäre nicht gestern Herr Sarrazin als Gast in Beckmanns Gruselkabinett angekündigt gewesen, ich hätte mir die Sendung ganz sicher erspart, nervt mich das Verhalten des „Moderators“ doch schon bei der Sportschau, die ich aber nicht wegen Herrn Beckmann vermissen möchte. Freiwillig aber eine ganze Stunde oder länger „Beckmann“ erleiden?  Normalerweise nicht. Gar nicht.

Nicht für Geld und gute Worte!!!

Das war nicht immer so. Ganz am Anfang seiner Show gefiel mir die frische, flotte Art, mit der Beckmann seine Gäste in interessante Gespräche verwickelte. Aber ähnlich wie  Kerner, erlag auch Beckmann der  Verführung sich angesichts bedeutender und wichtiger Gäste selbst auch bedeutend, sehr, sehr wichtig und großartig zu fühlen und mehr und mehr das auch deutlich zu machen.

Bei Beckmann ist doch nur noch  einer wirklich wichtig und bedeutend: Beckmann!

So war es auch gestern!

Als Großinqusitor von eigenen Gnaden wollte er uns vorführen, welch ein Ungeheuer dieser Thilo Sarrazin ist, rassistisch, fremdenfeindlich, eine Gefahr für die Gesellschaft. (Und liest man einige Berichte über die gestrige Sendung, muss man den Eindruck gewinnen, das sei ihm auch gelungen. Jedenfalls musste ich mir ein paar mal ungläubig die Augen reiben, hatte ich doch einen gänzlich anderen Eindruck von der Sendung, als manche Journalisten von Stern, Westen oder Welt, um nur einige zu nennen.)

Mit der enormen Bedeutung des Autors und seines Buches „Deutschland schafft sich ab“ wuchs auch die Beckmann’sche Bedeutungsschwere noch während seiner Sendung  ins Unermessliche – obwohl das Buch ja eigentlich als „DAS“ Unding schlechthin zur Verurteilung zur ewigen Verdammnis ansteht, wie auch die „Schöffen“ des „Scharfrichters“ in Gestalt von Frau Künast und Frau Özkan, Herrn Scholz und Ranga Yogeshwar klar zu machen versuchten. Herr Yogeshwar war der einzige Lichtblick in dieser Runde des Grausens, blieb er doch ohne jede Polemik freundlich und höflich bemüht, die vermeintlichen oder tatsächlichen Ungereimtheiten der Sarrazin’schen Zahlenakrobatik mit wissenschaftlich anmutenden Widerlegungen zu entkräften.

Die Migrationsexpertin der Runde, Niedersachsens Sozialministerin Özkan, führte die eigene Vita an, um Muslime vom Generalverdacht der Bildungsunwilligkeit oder des Unvermögens frei zu sprechen. Auch sie blieb dabei freundlich und höflich – und stützte indirekt sogar Sarrazins Thesen vom Bildungsnotstand der Migrantenkinder, indem sie mehrfach vehement für Kindergarten- und Kitabesuch der jungen türkisch-stämmigen Kinder warb. Nur das, so meinte sie, könne dazu beitragen, dass migrantische Kinder in der Schule erfolgreich sein können.

Der Angeklagte selbst blieb bewunderswert gelassen angesichts der gehässigen Gemeinheiten die ihm  neben dem Grömodsz vor allem von Frau Künast in bester sachunkundiger Grünen-Politikerinnenmanier  zugemutet wurde.  (Manche Journalisten meinen dazu in ihrer „Showberichterstattung“  von heute, Sarrazin sei kleinlaut gewesen.)

Auf mich machte er einen souveränen Eindruck, der selbst von Olaf Scholz Ankündigung, Sarrazin aus der SPD auszuschließen, nicht erschüttert werden konnte und auch nicht von Beckmanns höhnischem Nachfragen, was er mit dem vielen Geld machen werde, das er mit dem Buch verdiene.

Sarrazin ist nach dieser Sendung in meiner Achtung gehörig gestiegen.

Und Beckmann?

Wer ist Beckmann?

 

 

 

Opfer der Flut und der Taliban… 30. August, 2010

Posted by Rika in meine persönliche presseschau.
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Die Flut in Pakistan hat schon viele, viele Menschenleben gefordert und es wird vermutlich auch noch viele weitere Opfer geben, glaubt man den Prognosen der Hilfsorganisationen, die besorgt sind wegen der erbärmlichen hygienischen Verhältnisse, die das Hochwasser mit sich bringt. Auch die Ernährungslage der Bevölkerung ist alles andere als rosig, große Teile der erwarteten Ernte sind buchstäblich ins Wasser „gefallen“, Straßen und Brücken sind zerstört, die Hilfe kommt bei weitem nicht bei allen Menschen an.

Deshalb sollte man doch annehmen, dass jede Hilfe willkommen ist.

Leider ist das nicht der Fall, wie pro-online heute berichtet.

Pakistan: Christliche Fluthelfer von Taliban ermordet

Sie wollten den Opfern der Flutkatastrophe in Pakistan beistehen und mussten dafür sterben: Im Swat-Tal im Norden Pakistans fanden Soldaten am 25. August die Leichen von drei Mitarbeitern einer christlichen Hilfsorganisation. Radikale Taliban hatten die Helfer am 23. August entführt und ermordet.

Taliban vereiteln jedoch nicht nur die Hilfe, die christliche Organsationen anbieten und leisten,  auch die Christen Pakistans selbst, die unter der Flut leiden, werden  benachteiligt.

So berichtet pro weiter,

dass Christen in Flutregionen in der Provinz Punjab bei der Verteilung von Hilfe übergangen werden. Die Mehrzahl der von dem Hochwasser betroffenen Christen in Punjab halte sich in Narowal, Shakargarh, Muzzafargarh, Rahim Yar Khan und Layyah auf. Christen rund um Maralla, Narowal und Shakargarh hätten in den von der UN verwalteten Zeltlagern große Probleme und seien bei der Verteilung von Zelten, sauberem Wasser und Lebensmitteln teilweise „völlig ignoriert“ worden. Auf eine entsprechende Beschwerde der Organisation „Leben für alle“ bei der UN und der pakistanischen Regierung sei bislang nicht reagiert worden. „In Muzzaffargarh und Layyah harren Christen an zerstörten Straßen in provisorischen Zelten aus, weil ihnen nicht erlaubt wird, in staatliche Flüchtlingslager umzusiedeln“, so Paul. Er nannte es „enttäuschend“, dass in den meisten Regionen des Landes Christen benachteiligt würden, während christliche Organisationen im Norden Pakistans den Flutopfern unabhängig von Herkunft und Religion helfen. In Thatta, in der von dem Hochwasser schwer betroffenen Provinz Sindh im Süden des Landes, sei es etwa 300 christlichen Familien verboten worden, nach Punjab zu fliehen. Für die nächsten Tage sagen Meteorologen für die Region weitere Regenfälle voraus. (pro)

Frau Merkel nimmt Stellung: 29. August, 2010

Posted by Rika in aus meinem kramladen, meine persönliche presseschau.
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Heute,   in dem berühmten Sommerinterview der ARD,   wurde Frau Merkel auch zu Herrn Sarrazins neuesten „Provokationen“ befragt und antwortete ungewöhnlich scharf, wie der Focus berichtet:

Kanzlerin Angela Merkel sieht die Bundesbank durch die Ausländer-Äußerungen ihres Vorstands Sarrazin diskreditiert. Sie legte der Bank Konsequenzen nah – und verurteilte Sarrazins Thesen scharf.

Die Bundeskanzlerin regte an, dass die Bundesbank über Konsequenzen für ihren Vorstand Thilo Sarrazin nachdenkt. Dieser hatte mit seinen Ausländer-Thesen am Wochenende einen parteiübergreifenden Proteststurm ausgelöst. Die Bundesbank sei unabhängig, betonte Merkel im ARD-Sommerinterview. „Ich bin mir aber ganz sicher, dass man auch in der Bundesbank darüber sprechen wird, dass es da ja nicht nur um Geld und Finanzprobleme geht, sondern dass die Bundesbank ist ein Aushängeschild für das ganze Land ist“, sagte die Kanzlerin. „Die Bank ist nach innen und außen wichtig.“ Sie sei deshalb sicher, dass man in der Bundesbank über den Fall Sarrazin sprechen werde, sagte Merkel.

Ich kann die Worte des Focus  bestätigen, ich habe das  sogenannte „Sommer-Interview“ gesehen, das seltsam hohl und fad  schien zu den anstehenden Fragen der Laufzeiten für Atomkraftwerke, beispielsweise, auch wenn sich Uli Deppendorf wirklich Mühe gab, die Kanzlerin zu konkreten Aussagen zu verleiten.

Dagegen  fand ich  Frau Merkels Stellungnahme zu Thilo Sarrazin   ungewöhnlich scharf formuliert.  So deutliche Worte hat sie öffentlich zu dem Geschäftsgebaren der Banker in den zurückliegenden Monaten der Wirtschafts- und Finanzkrise nie gefunden, von Rücktrittsforderungen an die Adresse der verantwortlichen Manager ganz zu schweigen!

Herr Sarrazin berichtet in seinem Buch offenbar*** über Zustände, die er – folgt man seinen Worten in einem  Interview von heute Morgen  im d-radio –  einerseits selbst aus nächster Nähe beobachtet hat und andererseits aufgrund allgemein zugänglicher Daten, Berichte und  Statistiken der zuständigen Landes- und Bundesbehörden auch gut  belegen kann.  Doch dieses Buch  muss  wirklich ganz ungeheuerlich sein!  Rassistisch,   antimuslimisch und vor allen Dingen extrem beleidigend. Da muss die Kanzlerin natürlich einschreiten. Und so wendet sich  Frau Merkel  mittels ARD sogar öffentlich an die Bundesbank mit der unverhohlenen Aufforderung, Herrn Sarrazin wegen dieses  –   den Ruf der Bundesrepublik Deutschland  und der  weltwirtschaftlich wichtigen Bundesbank  schädigenden  –     Buches zu entlassen.

Merkel forderte im ARD-Interview die von der Bundesregierung unabhängige Bundesbank indirekt auf, nach den Worten Sarrazins über Konsequenzen nachzudenken. Schließlich sei die Bank ein Aushängeschild Deutschlands in der Welt.

DAS   ist  wirklich  skandalös!

————————–

*** „offenbar“ deshalb, weil ich Das Buch noch nicht gelesen habe und nur die wenigen Passagen kenne, die der Spiegel schon veröffentlicht hat  und die ich inhaltlich nachvollziehen kann. Ich werde das Buch  aber ganz gewiss kaufen und lesen, mir eine eigene Meinung dazu bilden  und  meine eigenen Schlüsse ziehen.  Mag ja sein, dass ich nach dem Lesen mit den Vielen, die gegen Thilo Sarrazin sprechen und ihn heftig kritisieren, übereinstimmen werde.  Das derzeitige geradezu hysterische Aufheulen nahezu aller prominenten und semiprominenten Politiker,   samt der öffentlichen Meinungsbildner und -macher  aber, geht mir  gewaltig gegen den Strich…

… und mag doch gleichzeitig ein untrüglicher Indikator dafür  sein, dass Sarrazin einen ganz, ganz empfindsamen, wichtigen  und wesentlichen Nerv bundesdeutscher Wirklichkeit getroffen zu haben scheint …

The European … 26. August, 2010

Posted by Rika in aktuell, meine persönliche presseschau.
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heißt ein Online-Magazin, das sich nicht in erster Linie der Information, sondern der Debatte über Dies und Das und Jenes widmet.

Entdeckt habe ich es erst in diesen Tagen durch die Print-Ausgabe von „Pro“, dem christlichen Medienmagazin, das teilweise auch online zu lesen ist.

Ich habe „The European“ noch nicht wirklich ausführlich gelesen und erst recht nicht nicht auf Herz und Nieren geprüft, dennoch hier die Empfehlung, einfach mal reinzuschauen…

An fremder Kiste fremde Federn… 23. August, 2010

Posted by Rika in islam.
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Mein PC will leider wirklich nicht mehr, doch da der schon genannte Studentensohn erst in einigen Tagen die heimatlichen Gefilde aufsuchen und mir bei der Fehlersuche oder/ und Neukauf entscheidend „helfen“  🙂  wird, ist mein derzeitiger Aktionsradius immer noch  ziemlich begrenzt…   😉

Das führt dazu, dass ich nur wenig von dem was mich thematisch und gedanklich beschäftigt hier kundtun  und auch nur in eingeschränkter Form andere Beiträge lesen und kommentieren kann.

Darum hier der Hinweis auf einen  Blogeintrag bei fjordman  (und einige eigene Gedanken dazu).   Leon de Winter hat den Beitrag verfasst. Er beschäftigt sich mit den Planspielen islamischer Gläubiger, in der Nähe des von Terroristen zerstörten World Trade Center ein muslimisches Begegnungszentrum zu bauen.

Sein Text beginnt mit der nüchternen Feststellung:

Die größte Moschee in Rom hat eine Grundfläche von 30.000 Quadratmetern und nimmt Tausende von Gläubigen auf. Die christliche Kirche in Mekka hat eine Grundfläche von null Quadratmetern und kann null Gläubige aufnehmen. Die Wahrheit ist: es gibt keine christlice Kirche in Mekka. Oder anders ausgedrückt:

Rom ist eine offene Stadt und Mekka ist eine geschlossene.

Noch nie haben Muslime gegen diesen ausschließenden Charakter Mekkas opponiert. Dort befindet sich ihr Hauptheiligtum, und für Ungläubige ist es verboten, die Stadtgrenze zu überschreiten. Kein Heiligtum irgendeiner Weltreligion ist für Anhänger anderer Glaubensrichtungen geschlossen. Die Tempelmauer in Jerusalem, der heiligste Ort der Juden, kann von jedem besucht werden – Muslimen, Christen oder Buddhisten. Der Petersdom im Vatikan, das Zentrum der römisch-katholischen Kirche, steht jedem Menschen offen, der seine Pracht zu sehen wünscht. Hinduistische und buddhistische Tempel heißen jeden willkommen, der sie betritt, das Hauptheiligtum der Muslime aber nicht.

Persönlich halte ich zwar nur wenig von der taktischen Erbsenzählerei, frei nach dem Motto:  „Was du mir, das ich dir!“  Es scheint mir knickerig und kleinkariert. Andererseits macht aber  gerade dieser Vergleich deutlich, was westliche Religionsfreiheit ausmacht und wie wenig –  nämlich nichts –  islamisch geprägte Staaten  ihr gleichsetzen können.

Leider vergessen das diejenigen, die aus seltsam falsch verstandener Toleranz den (jüdisch-christlich geprägten)  Westen an den Pranger stellen und dem  „Frieden“  und der vermeintlichen Freiheit und Toleranz des Islam huldigen. Sie übersehen dabei geflissentlich eine weltweit aktive Missionierungskampagne – nicht der Christen, nein, der Muslime – und die strenge Ausrichtung der Bewegung an Koran und Scharia.  Schon vor einigen Monaten berichtete das Institut für Islamfragen darüber in der  „Pressemitteilung zur islamischen Da’wa“

Darin heißt es u.a.:

Laut Sure 3, Vers 110 sind die Muslime die „beste Gemeinschaft“ unter den Menschen, die das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten. Den islamischen Missionaren gelten der Koran als fehlerlose himmlische Urschrift und das Leben des Propheten als absolutes und nicht hinterfragbares Vorbild in allen Lebensfragen. Wer Muslim wird, kehrt aus ihrer Sicht zur natürlichen und vernünftigen Urreligion der Menschheit zurück.Gesetzliche Ächtung jeglicher Islamkritik als Gefährdung des Weltfriedens

Für die meisten Erweckungsprediger ist der Islam daher die Lösung für alle politischen, sozialen und wirtschaftlichen Probleme. Wer den Islam kritisiert oder sich gegen die weltweite Durchsetzung seiner Bestimmungen ausspricht, gefährdet folglich Frieden und Gerechtigkeit in der Welt. Die Organisation islamischer Staaten (OIC) versucht daher auf ihre 57 Mitgliedsstaaten sowie die westlichen Regierungen gezielt Druck auszuüben, damit jegliche Kritik am Islam durch gesetzliche Androhung empfindlicher Strafen unterbunden wird. Im UNO-Menschenrechtsrat hat sie mithilfe von Resolutionen gegen die Diffamierung von Religionen erfolgreich durchgesetzt, dass Menschenrechtsverletzungen im Namen der Scharia nicht mehr thematisiert werden. Wer vom Islam abfällt oder einzelne seiner Prinzipien kritisiert oder verletzt, soll sich nach den Plänen der OIC künftig nicht mehr auf Menschenrechte wie die Religions- oder Meinungsfreiheit berufen können.

Religionsfreiheit im westlich geprägten Sinn ist demzufolge in islamischen Ländern nicht zu erwarten. Was mich aber noch deutlich  mehr beunruhigt ist die Tatsache, dass viele der Kritiker der  „Islamkritischen“ (auch  „Islamophobe“ genannt) den Islam als „reine Religion“ betrachten und den politisch- ideologischen Charakter des  Islam vollkommen ausblenden.

Ihre Sicht auf den Islam und seine Kritiker weist dabei  ein ähnliches Schema auf wie das,  dem vor allem linke Politiker und Medienleute  so gerne verfallen, wenn es um Israel – Palästina geht:

Für die  Befürworter einer  „Zweistaatenlösung“*** ist es völlig klar, dass zwar Araber, „palästinensische Rückkehrer“ und Nichtjuden in Israel als Staatsbürger leben können „müssen“, aber ebenso stimmen sie, ohne Einspruch oder Kritik zu erheben, der Fatah-Linie zu, die besagt, dass Juden weder in der Westbank noch in einem Palästinenserstaat leben dürfen, geschweige denn demokratische Bürgerrechte haben und ganz zu schweigen von möglicher Kritik an der „Einstaatenlösung“ der Hamas-Linie, nach der Juden gar nicht in einem palästinensischem Staat auf dem Gebiet des „zionistischen Gebildes“ leben dürfen.

Die „Leistung für den Frieden“ in Nahost – und damit der ganzen Welt – wird von Israel verlangt und zwar ausschließlich,  nicht aber von den Palarabern  und den arabischen Nachbarn.

Die „Leistung“  für den (Religions)Frieden in  Europa und der Welt wird von den Christen und den Atheisten und allen sonstigen „Ungläubigen“ verlangt, nicht aber von den Anhängern des Propheten.

HINWEIS:

*** Ein interessanter Beitrag zum Thema „Zweistaatenlösung“ findet sich bei heplev , LESEN!

„Sie zahlen nicht…“ 20. August, 2010

Posted by Rika in aus meinem kramladen, islam.
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… aber  „wir“  !

Das ist nicht nett!

Da leiden die armen Menschen große Not und die Brüder wollen nicht zahlen.

Die Rede ist nicht von den Opfer der letzten schweren Naturkatastrophe, obwohl auch die vermutlich Grund genug hätten, sich bitter über die wenig spendablen Glaubensbrüder zu beklagen, fließen doch die Hilfsmittel***  aus der Fraktion des Propheten  weit weniger üppig als das aus dem Himmel strömende Nass oder die Gelder der Andersgläubigen, die zudem von den talibanischen Turbanträgern als problematisch erachtet werden…

Nein, die da Klage führen sind die palästinensischen Araber, die ihre nicht-palästinensischen arabischen Brüder drängen, „ihre finanziellen Zusagen einzulösen“.  Schlimm ist das, ganz schlimm, dass die Gelder einfach nicht ankommen in Hamastan und Fatachland.  Bin gespannt, wann die linken und grünen Friedensfreunde,  Blätter und Parteien eine machtvolle Demonstration gegen die säumigen Zahler anzetteln und gleichzeitig   eine Armada (Flotte / Karawane)  gegen die Blockierer der Hilfsgelder in Marsch setzen…

ps

Natürlich sollten  und müssen wir  den Flutopfern in Pakistan jede nur erdenkliche Hilfe zukommen lassen!

Darum:     Spendet für die Opfer der Flut in Pakistan!

pps:

***Inzwischen ist die Hilfsbereitschaft für die Menschen in Pakistan deutlich gestiegen – auch und gerade bei den Glaubensbrüdern. Saudi-Arabien nimmt hinter den USA einer der vordersten Plätze unter den Geberländern ein.

Zwangspause… 16. August, 2010

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Sie spinnt, die Kiste!

Will einfach nicht mehr oder macht Urlaub, was weiß ich. Sie gibt nur ein seltsames Röcheln von sich, wenn ich auf den Anlasser drücke (nein, ich rede nicht von einem Auto!), ein dumpfes Murren im Innern der grauen Kiste, hektisches Blinken der beiden winzigen „Augen“, sprich Anzeigelämpchen und ansonsten nix, gar nix. Der Bildschirm bleibt tiefdunkelgrau, nicht einmal ein zartes Flackern.

Habe schon alle meine wenigen Kenntnisse und Tricks angewandt, geholfen hat es nicht. Auch mein Fußaufstampfen ließ den PC absolut unbeeindruckt, nahm er gar nicht erst zur Kenntnis, wie mir schien.

Nun sitze ich an fremder Zauberkiste und schreibe diesen Eintrag, damit sich niemand wundert, warum hier nichts Neues mehr erscheint. Eigentlich wollte ich einige schöne Bilder Südtiroler Berge und Blümchen einstellen, doch auch der Datentransfer von Kamera zu dieser Zauberkiste schlug fehl – wieder einmal eine sonderbare Häufung technischer Notlagen… und der Mensch bleibt Mensch …  staunend und auch ein bisschen wütend angesichts seiner Hilflosigkeit vor den Wunderwerken der Technik, die aber einfach nur noch zu wenig wundersamem technischen Schrott mutieren, wenn es sich ausgezaubert hat.

Nun warte ich auf die Ankunft des Studentensohnes mit PC-Kenntnissen – oder werfe das Ding auf den Schuttabladeplatz der Zeit und kaufe mir einfach eine funkel-niegel-nagel-neue Wunderkiste, funktionstüchtig und transportabel…

Doch all die vielen  Daten  auf der alten Festplatte müssten natürlich vorher noch gerettet werden, mehr oder weniger schöne und erinnerungsträchtige Fotos,  die Texte ebenso und all die vielen Kleinigkeiten, die sich im Innern der „‚Grey‘-Box“  verbergen und die ich eigentlich nicht entsorgen möchte…

Vielleicht -so meine leise Hoffnung – macht der PC ja doch eine etwas eigenwilig anberaumte Pause und schon morgen wird er fröhlich surrend seine Arbeit wieder aufnehmen… soll ich ihm vielleicht einen neuen Tarifvertrag anbieten oder ihm doch endgültig den Stecker ziehen, wie es der unglückliche Programmierer in dem alten Reinhard- Mey-Song zunächst androht und dann auch tut… ?