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An fremder Kiste fremde Federn… 23. August, 2010

Posted by Rika in islam.
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Mein PC will leider wirklich nicht mehr, doch da der schon genannte Studentensohn erst in einigen Tagen die heimatlichen Gefilde aufsuchen und mir bei der Fehlersuche oder/ und Neukauf entscheidend „helfen“  🙂  wird, ist mein derzeitiger Aktionsradius immer noch  ziemlich begrenzt…   😉

Das führt dazu, dass ich nur wenig von dem was mich thematisch und gedanklich beschäftigt hier kundtun  und auch nur in eingeschränkter Form andere Beiträge lesen und kommentieren kann.

Darum hier der Hinweis auf einen  Blogeintrag bei fjordman  (und einige eigene Gedanken dazu).   Leon de Winter hat den Beitrag verfasst. Er beschäftigt sich mit den Planspielen islamischer Gläubiger, in der Nähe des von Terroristen zerstörten World Trade Center ein muslimisches Begegnungszentrum zu bauen.

Sein Text beginnt mit der nüchternen Feststellung:

Die größte Moschee in Rom hat eine Grundfläche von 30.000 Quadratmetern und nimmt Tausende von Gläubigen auf. Die christliche Kirche in Mekka hat eine Grundfläche von null Quadratmetern und kann null Gläubige aufnehmen. Die Wahrheit ist: es gibt keine christlice Kirche in Mekka. Oder anders ausgedrückt:

Rom ist eine offene Stadt und Mekka ist eine geschlossene.

Noch nie haben Muslime gegen diesen ausschließenden Charakter Mekkas opponiert. Dort befindet sich ihr Hauptheiligtum, und für Ungläubige ist es verboten, die Stadtgrenze zu überschreiten. Kein Heiligtum irgendeiner Weltreligion ist für Anhänger anderer Glaubensrichtungen geschlossen. Die Tempelmauer in Jerusalem, der heiligste Ort der Juden, kann von jedem besucht werden – Muslimen, Christen oder Buddhisten. Der Petersdom im Vatikan, das Zentrum der römisch-katholischen Kirche, steht jedem Menschen offen, der seine Pracht zu sehen wünscht. Hinduistische und buddhistische Tempel heißen jeden willkommen, der sie betritt, das Hauptheiligtum der Muslime aber nicht.

Persönlich halte ich zwar nur wenig von der taktischen Erbsenzählerei, frei nach dem Motto:  „Was du mir, das ich dir!“  Es scheint mir knickerig und kleinkariert. Andererseits macht aber  gerade dieser Vergleich deutlich, was westliche Religionsfreiheit ausmacht und wie wenig –  nämlich nichts –  islamisch geprägte Staaten  ihr gleichsetzen können.

Leider vergessen das diejenigen, die aus seltsam falsch verstandener Toleranz den (jüdisch-christlich geprägten)  Westen an den Pranger stellen und dem  „Frieden“  und der vermeintlichen Freiheit und Toleranz des Islam huldigen. Sie übersehen dabei geflissentlich eine weltweit aktive Missionierungskampagne – nicht der Christen, nein, der Muslime – und die strenge Ausrichtung der Bewegung an Koran und Scharia.  Schon vor einigen Monaten berichtete das Institut für Islamfragen darüber in der  „Pressemitteilung zur islamischen Da’wa“

Darin heißt es u.a.:

Laut Sure 3, Vers 110 sind die Muslime die „beste Gemeinschaft“ unter den Menschen, die das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten. Den islamischen Missionaren gelten der Koran als fehlerlose himmlische Urschrift und das Leben des Propheten als absolutes und nicht hinterfragbares Vorbild in allen Lebensfragen. Wer Muslim wird, kehrt aus ihrer Sicht zur natürlichen und vernünftigen Urreligion der Menschheit zurück.Gesetzliche Ächtung jeglicher Islamkritik als Gefährdung des Weltfriedens

Für die meisten Erweckungsprediger ist der Islam daher die Lösung für alle politischen, sozialen und wirtschaftlichen Probleme. Wer den Islam kritisiert oder sich gegen die weltweite Durchsetzung seiner Bestimmungen ausspricht, gefährdet folglich Frieden und Gerechtigkeit in der Welt. Die Organisation islamischer Staaten (OIC) versucht daher auf ihre 57 Mitgliedsstaaten sowie die westlichen Regierungen gezielt Druck auszuüben, damit jegliche Kritik am Islam durch gesetzliche Androhung empfindlicher Strafen unterbunden wird. Im UNO-Menschenrechtsrat hat sie mithilfe von Resolutionen gegen die Diffamierung von Religionen erfolgreich durchgesetzt, dass Menschenrechtsverletzungen im Namen der Scharia nicht mehr thematisiert werden. Wer vom Islam abfällt oder einzelne seiner Prinzipien kritisiert oder verletzt, soll sich nach den Plänen der OIC künftig nicht mehr auf Menschenrechte wie die Religions- oder Meinungsfreiheit berufen können.

Religionsfreiheit im westlich geprägten Sinn ist demzufolge in islamischen Ländern nicht zu erwarten. Was mich aber noch deutlich  mehr beunruhigt ist die Tatsache, dass viele der Kritiker der  „Islamkritischen“ (auch  „Islamophobe“ genannt) den Islam als „reine Religion“ betrachten und den politisch- ideologischen Charakter des  Islam vollkommen ausblenden.

Ihre Sicht auf den Islam und seine Kritiker weist dabei  ein ähnliches Schema auf wie das,  dem vor allem linke Politiker und Medienleute  so gerne verfallen, wenn es um Israel – Palästina geht:

Für die  Befürworter einer  „Zweistaatenlösung“*** ist es völlig klar, dass zwar Araber, „palästinensische Rückkehrer“ und Nichtjuden in Israel als Staatsbürger leben können „müssen“, aber ebenso stimmen sie, ohne Einspruch oder Kritik zu erheben, der Fatah-Linie zu, die besagt, dass Juden weder in der Westbank noch in einem Palästinenserstaat leben dürfen, geschweige denn demokratische Bürgerrechte haben und ganz zu schweigen von möglicher Kritik an der „Einstaatenlösung“ der Hamas-Linie, nach der Juden gar nicht in einem palästinensischem Staat auf dem Gebiet des „zionistischen Gebildes“ leben dürfen.

Die „Leistung für den Frieden“ in Nahost – und damit der ganzen Welt – wird von Israel verlangt und zwar ausschließlich,  nicht aber von den Palarabern  und den arabischen Nachbarn.

Die „Leistung“  für den (Religions)Frieden in  Europa und der Welt wird von den Christen und den Atheisten und allen sonstigen „Ungläubigen“ verlangt, nicht aber von den Anhängern des Propheten.

HINWEIS:

*** Ein interessanter Beitrag zum Thema „Zweistaatenlösung“ findet sich bei heplev , LESEN!

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