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Ein Brief an Sigi… 23. September, 2010

Posted by Rika in aktuell.
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Nein, nein, ich habe ihn leider nicht selbst verfasst, den Brief an Sigi, schon, weil ich nicht die biografischen Faktoren erfülle, aber unterschreiben würde ich den Brief an Sigi …

Hier kann man ihn lesen!

Mein Brief an die Partei mit der Aufforderung, den Thilo nicht auszuschliessen, sondern mit ihm zu reden und seine Argumente ernst zu nehmen, wurde zwar beantwortet – mit dem Hinweis auf eine Videoansprache der Genossin Andrea N. -, aber leider  mit dem Festhalten an den Ausschlußbemühungen…. wegen der Eugenik … was mich ehrlich gesagt doch etwas irritiert, ich habe nämlich  inzwischen das Buch gelesen und die Eugenik nimmt doch nur einen sehr bescheidenen Teil des gesamten Werkes ein und der Sigi meint ja inzwischen auch, dass, wer sich nicht integrieren will, das auch nicht muss und gerne in sein Heimatland zurückkehren kann.  Und überhaupt will er nun viel härter gegen Integrationsunwillige vorgehen…  Nur bei dem Thilo, da will er hart bleiben…

Vielleicht ist dem Brief von dem Walter an den Sigi ja mehr Erfolg beschieden. Es wäre der alten Tante und dem Thilo zu wünschen … und den ganzen  Genossen, die heimlich dem Thilo  zustimmen … die gibts nämlich, auch wenn die Andrea das nicht so gerne hat…

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Kommentare»

1. julia - 23. September, 2010

Ähem, keine Ahnung, wer der Sigi und Andrea N. ist, aber das Buch hab ich mittlerweile auch gelesen. Und ich finde-im Gegensatz zu dir- daß S. doch immer wieder auf die Genetik zu sprechen kommt und daß er verallgemeinert. Und damit führt er seine Argumente selbst ad absurdum. Ich gebe gern zu, daß es die Probleme, über die er schreibt , gibt, ja klar, das sieht jeder, drum findet er ja so viel Zustimmung, aber die Ursachen, die er angeblich findet, die sind falsch.

Und deshalb bin ich der Meinung, der Ausschluß aus der SPD ist in Ordnung.

2. Rika - 24. September, 2010

@
„Ähem, keine Ahnung, wer der Sigi und Andrea N. …“

Julia, das mag ich ja kaum glauben… 😉

Andrea stellt sich vor: http://www.andrea-nahles.de/

und der Sigi… http://www.sigmar-gabriel.de/

Nö, ich meine, die SPD ist schon mit schwierigeren Themen und Personen konfrontiert worden! KEIN Ausschluss!

Findest du wirklich, dass die Genetik einen größeren Raum einnimmt? Ich kann das nicht ganz nachvollziehen! Zumal Sarrazin ja höchst vernünftige Vorschläge macht … die „der Sigi“ in seinen „eigenen“ (?) Betrachtungen aufgreift… 😉

Übrigens haben die Gene zwar Anteil an blauen oder grünen Augen, blonden oder schwarzen Haaren, an „Erbkrankheiten“ und allerlei anderen höchst menschlichen Gegebenheiten (kann man in Büchern nachlesen), aber die Intelligenz hängt ganz und gar von den Sozialisationsbedingungen ab…. dachte man…
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/9/9966/1.html

Die Forscher sind sich nicht ganz einig…

„Spearmans Generalfaktor der Intelligenz (g) ist eines der am weitesten verbreiteten Intelligenzmodelle. g ist eines der reliabelsten und validesten Konstrukte der Psychologie. g sagt laut Robert Plomin schulischen Erfolg und Prestige des später erreichten Berufes besser vorher als jede andere erfassbare Eigenschaft.[1] Die Voraussagekraft von g auf Variablen wie Berufsprestige und Einkommen eines Individuums wird verringert, wenn man als eine mit g korrelierte Variable den sozioökonomischen Status des Elternhauses einbezieht. Doch auch in diesem Fall leistet g einen eigenständigen Beitrag zur Varianzaufklärung.[2] (siehe auch: Intelligenz als Persönlichkeitseigenschaft)

Unumstritten ist, dass Menschen ihren Verwandten bezüglich g ähnlicher sind, als zufällig ausgewählten Personen, aber warum ist dies so? Ist g größtenteils ererbt oder durch die Sozialisation in der Familie erworben? Wenige Fragen sind in der Psychologie so erhitzt diskutiert worden.[3]

Während heute weitestgehend Einigkeit darüber herrscht, dass unter normalen Bedingungen beide Faktoren eine Rolle spielen [4][5] herrscht eine erhebliche Uneinigkeit darüber, wie stark der Einfluss welches Faktors ist.

Das Lager, das von einer starken Erblichkeit von g ausgeht, wird als Hereditarians bezeichnet. Environmentalists hingegen vertreten die These, dass g stark durch Umwelteinflüsse bedingt ist. Es gibt heute eine Fülle von Studien zur Erblichkeit von g[6], die jedoch von den verschiedenen Lagern unterschiedlich interpretiert werden. Die Interpretation wird dadurch erschwert, dass die Erblichkeit von g sich nicht unter allen Bedingungen gleich gestaltet (siehe unten).

Schließlich ist die Debatte um die Erblichkeit der Intelligenz auch nicht frei von Skandalen geblieben. Als äußerst umstritten, gelten dabei zum Beispiel Cyril Burt (der aufgrund von Studien an getrennt aufgewachsenen eineiigen Zwillingen, die möglicherweise nie stattfanden, eine Erblichkeit der Intelligenz von 70 bis 80 Prozent annahm)[7] und Rick Heber (der aufgrund eines Experimentes, an dessen Existenz ernsthafte Zweifel aufgekommen sind, annahm, dass der IQ sich durch entsprechende Programme um circa 35 Punkte steigern lasse).[8] Obwohl diese Forscher heute als äußerst umstritten gelten, werden sie noch immer (Stand 2009) von anderen Wissenschaftlern aus den entsprechenden Lagern unkritisch zitiert.[9]

Mit Intelligenz befassen sich die Allgemeine und die Differentielle Psychologie sowie die Neuropsychologie.“

„Biologische Korrelate

Es ist außerdem zu beobachten, dass Intelligenz und Hirnvolumen positiv zusammenhängen.[22][23]

Analysen nach dem Tod zeigen, dass gebildete und intelligente Personen mit mehr Synapsen sterben als ihre weniger gebildeten und weniger intelligenten Counterparts. Man weiß nicht, ob Personen mit mehr Synapsen eine höhere Bildung suchen, Bildung das Wachstum von Synapsen anregt oder beides.[24]“

http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz

Aber Wiki kann man ja leider auch nicht trauen…

Aber den Medien:
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/hirnforschung-intelligenz-liegt-in-den-genen_aid_381723.html
dort heißt es:
„….Die Forscher untersuchten die Gehirne von 23 eineiigen sowie 23 zweieiigen Zwillingen. Bei der ersten Gruppe hatten die Geschwister also identische Gene, in der zweiten Gruppe war nur die Hälfte der genetischen Information gleich. So konnten die Forscher zeigen, dass die Beschaffenheit des Myelins in vielen Teilen des Gehirns genetisch festgelegt wird – und dass sie die Intelligenz bestimmt. …“

Oder auch hier:

„Intelligenz und die Rolle der Gene

IQ-Messungen an ein- und zweieiigen Zwillingen sowie Adoptionsstudien lieferten Hinweise, dass Intelligenzunterschiede von Menschen in unserem Kulturkreis mindestens zu 50 Prozent genetische Ursachen haben. Ein „Intelligenzgen“ wurde bisher nicht eindeutig identifiziert. Die Gehirnleistung ergibt sich aus der Funktion einer riesigen Zahl von Genen (vermutlich mindestens 1000), die sich wiederum oft gegenseitig beeinflussen: Gene, die den Gehirnstoffwechsel steuern und Gene, …“

http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/begabung_und_intelligenz/intelligenzforschung/index.jsp

Ehrlich gesagt, bin ich ganz dankbar, dass meine Intelligenz genetisch bedingt ist und mein Schulerfolg – „ERFOLG!“ – so wunderbar erklärbar ist, hatte ich doch die gleichen Sozialisationsbedingungen wie mein Bruder, der schrieb die Einser und ich die Fünfer, er studierte Medizin und wurde Professor und ich Fachlehrerin. Das muss doch an den Genen liegen – oder? Meine Mutter hat immer behauptet, es läge an den Haferflocken, die hat mein Bruder nämlich in Massen gegessen, ich nicht. Faul waren wir übrigens beide… 😉
Liebe Grüße nach W.!

3. SPD – Völlig bescheuert… « himmel und erde - 27. April, 2011

[…] die Preussen aber bekanntlich nicht und so zog sich das Prozedere in die Länge. Inzwischen war Herr Sarrazin seines Banker-Postens freiwillig enthoben, das Buch mehr als eine Million mal verkauft und der […]


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