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Jetzt erst recht!!! 31. Oktober, 2010

Posted by Rika in islam, israel, judentum.
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Jetzt erst recht, der Besuch des Ministers  in Israel!

Gerade weil die gegenwärtige  Bedrohungslage  explizit gegen jüdische Einrichtungen gerichtet ist, wäre es doch sinnvoll zu sagen:

Wir lassen uns von euch nicht terrorisieren und schon gar nicht mit Drohungen einschüchtern!

Wenn ihr meint, gegen jüdische Einrichtungen mit Bomben vorgehen zu müssen, zeigen wir unsere Solidarität mit jüdischen Einrichtungen und am besten geht das mit der weltweit größten jüdischen Einrichtung, dem jüdischen Staat ISRAEL !

Aber der Innenminister hat anders entschieden. Er will wohl an vorderster Stelle der Bedrohungsfront bleiben – in Deutschland – und seine ihm anvertrauten deutschen Untertanen schützen.

Ehrenwert, ganz ehrenwert, oh, ja!

Denn dass der Herr Minister ein bisschen bange ist, ausgerechnet jetzt ein Flugzeug zu besteigen, wollen wir doch nicht annehmen und auch nicht, dass die islamischen Terroristen ihm den ministeriellen Schneid abgekauft und der gute Herr de Maizière  in vorauseilendem Gehorsam seinen Besuch bei den israelischen Freunden abgesagt hat, damit er nicht, wie der Herr der Finsternis neulich drohend ankündigte, mitsamt den israelischen Freunden den Weg zu Hölle antreten muss….

„Der Boden ist vorbereitet, damit das zionistische Regime bald zur Hölle fährt, und jedes Land, das dieses Regime unterstützt, wird es auf dem Weg in die Hölle begleiten“,

Das waren doch die Worte, die Ahmadinedschad an Israel und dessen Verbündete richtete.

Und dass es ganz offensichtlich Menschen auf dieser Welt gibt, die den Präsidenten des Iran bei seinem Vorhaben der Judenvernichtung unterstützen, wissen wir – und der Minister wohl auch –   ja nicht erst seit den vereitelten Anschlägen in diesen Tagen!

Terror, der sich gegen Israel richtet, gibt es schon seit der Gründung des Staates Israel. Viele Menschen in Deutschland haben sich allerdings   die Lesart zu eigen gemacht, der Terror sei die Antwort der unterdrückten Araber auf die israelische Staatsführung und „Besatzungmacht“ und „vergessen“  dabei, dass Terrorakte gegen Juden lange schon vor der Staatsgründung geschahen, auf dem Gebiet des heutigen Israel ebenso,   wie überall dort, wo Juden sich nach dem Verlust der staatlichen jüdischen Souveränität, der Zerstörung Jerusalems und der Vertreibung ins Exil durch die Römer niederließen und in der Diaspora lebten und leben

Und gerade deshalb ist es notwendig und wichtig, dass die offiziellen Vertreter der demokratischen Staaten sich an die Seite Israels stellen und dem Terror den Kampf ansagen, gerade jetzt, gerade heute.

Gerade heute – wurde  doch in der vergangenen Nacht ein Terroranschlag gegen die neue jüdische Synagoge in Mainz verübt.

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag nahe der neuen jüdischen Synagoge in Mainz einen Brandsatz gezündet. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, handelte es sich offenbar um eine Art Molotowcocktail. Der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) verurteilte den mutmaßlichen Anschlag als „verabscheuungswürdigen Akt“.

Wir sollten den Anschlag ernst nehmen … und das hat der Minister vermutlich ja auch im Sinn und bleibt deswegen zu Hause…

JETZT ERST RECHT !

Noch eine kleine unbedeutende Anmerkung:

Ist es nicht geradezu irrwitzig lächerlich eine Reise in ausgerechnet DAS LAND abzusagen, das wie kein anderes Tag für Tag vom Terror bedroht ist und und das darum wie kein anderes mit der alltäglichen terroristischen Herausforderung zu leben gelernt hat, zumal ja „Sicherheitsfragen“  einen wesentlichen Teil des Besuchsprogramm ausmachen sollten:

Thomas de Maizière besucht am Sonntag zum ersten Mal in seiner Funktion als Bundesinnenminister Israel. Schwerpunkte der dreitägigen Reise sind allgemeine Sicherheitsfragen und mögliche israelische Investitionen in den Neuen Bundesländern.

Sogar eine Rede sollte unserer Innenminister halten:

Anlass für die Gespräche zu Sicherheitsfragen ist die Internationale Heimatschutzkonferenz in Tel Aviv, auf der der Bundesinnenminister zum Thema Internationaler Terrorismus sprechen wird. De Maizière wird sich zudem mit dem israelischen Minister für Öffentliche Sicherheit, Jitzhak Aharonowitsch, und weiteren Fachleuten aus dem Sicherheitsbereich treffen.

Ich bin aber ziemlich sicher, dass Herr de Maizière vor allem sehr  viel über Terror und Terrorabwehr hätte lernen können …

Welch ein Hohn, diese Reise abzusagen!

Aber vermutlich ist der  Minister in den nächsten Tagen damit beschäftigt, persönlich die Überwachung und Kontrolle der Frachtmaschinen aus den Terrorstaaten Heimatländern der Terroristen (also  den heimlichen Befürwortern des Terrors gegen Juden) sowie den des Terrors  verdächtigten Staaten zu kontrollieren….

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Kommentare»

1. curioustraveller - 1. November, 2010

Naja, was hier gelaufen ist, fällt in seinen Fachbereich. Da sollte er schon hier in Deutschland präsent sein, sonst heißt es wieder: „Der Minister gibt nur Statements ab, ist aber persönlich nicht zugegen“. Also die Absage kann ich verstehen.


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