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Wie wahr… 27. Januar, 2011

Posted by Rika in Allgemein.
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Mahnmal und  Erinnerung an die  in der Nazizeit ermordeten Juden Hannovers

 

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Wer über Ahmadinedschad nicht reden will, der sollte über Hitler schweigen. Auch am 27. Januar.

So fasst Henryk M. Broder mit einem Satz zusammen, was man heute zum Holocaust auch sagen muss!

Seinen zornig-sarkastischen Beitrag zum Thema kann man bei weltonline nachlesen!

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Jetzt also Ägypten… 26. Januar, 2011

Posted by Rika in israel.
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Wir wissen (noch) nicht, wohin die Reise gehen wird, aber dass sich aus den Unruhen in Ägypten , neben den ohnehin schwierigen Verhältnissen in Nahost, eine für Israel  überaus beklemmende Lage entwickeln kann, um das vorherzusagen, muss man nicht einmal Prophet sein:

–  Eine instabile Lage in Ägypten mit der Aussicht auf die Auflösung der Regierung, zunehmend stärker werdende Islamisten und wachsenden Einfluss der radikalen Muslimbruderschaft,

–  Regierungsübernahme im Libanon durch die Hisbollah  via  ihrem Kandidaten, Najib Mikati,  über den ein Kommentator im Radio äußerte, er sei „moderat und westlich orientiert“… sicher war das das entscheidende Kriterium für die Hisbollah, ihn als Kandidaten zu benennen!

– Unsicherheiten bei den Palästinensern durch die Berichterstattung über die „Friedensgespräche mit Israel“.

 

Ma la’assot?

BETEN!

 

 

Über die unheilige Allianz aus Nazis, Islam und CIA… 25. Januar, 2011

Posted by Rika in aus meinem kramladen, islam.
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Das Buch «Die vierte Moschee», an dem der amerikanische «Wall Street Journal»-Reporter und Pulitzerpreisträger Ian Johnson vier Jahre lang gearbeitet hat, ist als Lehrstück angelegt und spannt einen Bogen über mehrere Jahrzehnte. Es schildert, wie zuerst die Nazis und dann der US-Geheimdienst CIA muslimische Exilkräfte für ihr Ziel instrumentalisieren wollten, die Sowjetunion zu schwächen. Und es schildert, wie Muslime à la Ramadan den Spiess umkehren. Im Zeichen des politisierten, aggressiven Neo-Islam nutzen sie das vom Westen in sie investierte Geld gegen den Westen.

Einen ersten aufschlussreichen Blick auf Buch und Inhalt vermittelt Thomas Widmer im Tages-Anzeiger unter dem Titel: „Der unkontrollierbare Dr. Ramadan“.

Eindrucksvoll wird über die unheilige Allianz aus Nazis und Islamisten berichtet und die nicht minder unheilige Rolle der CIA , die sich im kalten Krieg  die schmutzige Melange der Judenhasser für die eigenen Machtspiele nutzbar machen will…

Herr Ramadan, so erfahren wir, spielt schnell eine herausragende Rolle:

Ende der Fünfzigerjahre, mitten im Kalten Krieg, taucht der Dissertant Said Ramadan in diesem Milieu auf und wird schnell zur zentralen Figur. Er ist bereits der Star des fundamentalistischen Islam, unterhält insbesondere beste Verbindungen zu Amin al-Husseini. Der Grossmufti Jerusalems ist ein Judenhasser, lebte während des Kriegs als Hitlers persönlicher Gast lange in Deutschland und soll einen Besuch der Gaskammern von Auschwitz genossen haben. An al-Husseinis Seite hat Ramadan 1951 die Konferenz des Islamischen Weltkongresses organisiert, einer Institution, die die beiden ersonnen haben.

Eine Strahlefigur, eine Legende

Ramadan ist eine Strahlefigur. Eine Legende. Ein Grossintellektueller unter all den einfachen alten Soldaten in München. Deren Pläne für eine Moschee kommen ihm gerade recht. Er nistet sich ein, lässt sich zum Ehrenmitglied der Baukommission ernennen, protzt mit seinen Verbindungen zu Krethi und Plethi. «Hier war ein Mann in ihrer Mitte, der eine der wichtigsten Bewegungen ihrer Heimatländer anführte – und die Renaissance ihrer alten Religion einleitete. Er hatte es mit Kolonialherren und Diktatoren aufgenommen. Enthusiastisch kürten sie ihn zu ihrem Champion», schreibt Johnson.

Ramadan reisst das Moscheebauprojekt an sich und agitiert darüberhinaus so geschickt, dass offen bleibt, wer wem eher nützlich ist: Ramadan der CIA oder die CIA Herrn Ramadan und seinen Zielen, den Islamismus in Europa zu implementieren.

1973 öffnet die Moschee zu München, von der aus der politische Islam sein Netz über ganz Europa spannen wird. Der deutsche Verfassungsschutz setzt das Islamische Zentrum München, 1982 umbenannt in Islamische Gemeinschaft Deutschland, später auf die Überwachungsliste. Ein Stammgast der Moschee, Mahmoud Abouhalima, wird wegen Beihilfe zum Sprengstoffattentat auf das World Trade Center 1993 in New York verurteilt: Hier hat sich eine militante Zelle erfolgreich installiert.

Said Ramadan ist 1995 gestorben, das Spiel der Tarnung und Täuschung zur Verfolgung der eigenen Absichten, die Taktik, den Spieß umzudrehen und sich die Mächtigen gefügig zu machen,  beherrschen seine Söhne mindestens genauso gut. so wird   Tariq Ramadan gerne als  Musterbeispiel eines bestens integrierten  islamischen Gelehrten in Europa genannt, verbunden mit der häufig zu hörenden Beschwörungsformel, Herr Ramadan verkörpere einen europäischen Islam, der auf dem Weg zur „Aufklärung“ sei.

Ist er, Tariq Ramadan, nicht vielmehr der Sandmann, der den Gutgläubigen den Schlaf in die Augen streut, sie  einlullt und zu seinen Vasallen macht und zu willigen Streitern gegen Islamkritiker in Europa?

Bleibt zu hoffen, dass das Buch, das viel Erhellendes zur „Aufklärung“ beizutragen scheint,  viele Leser finden und nicht allzu leicht in der Masse der Neuerscheinungen untergehen wird.

Gefunden habe ich den Hinweis auf den Artikel des Tages-Anzeiger bei achgut.

Very British… 24. Januar, 2011

Posted by Rika in israel.
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Mrs. Ashton belieben, sich in innerisraelische Angelegenheiten einzumischen „wie es kein EU Land akzeptieren würde“, schreibt Ulrich Sahm und hat damit nur allzu recht.

Ich gebe hier den Beitrag Ulrich Sahms bei Israelnetz ungekürzt wieder:

BRÜSSEL (inn) – Catherine Ashton hat sich in ungeheuerlicher Weise in innere israelische Angelegenheiten eingemischt, wie es kein EU-Land akzeptieren würde. Die Hohe Repräsentantin der Europäischen Union für Außenpolitik und Sicherheitsangelegenheiten sowie Vizepräsidentin der EU-Kommission veröffentlichte am Freitag eine Erklärung zu einem israelischen Urteil gegen einen palästinensischen Demonstranten.

In ihrer Erklärung beklagte sie den Beschluss (eigentlich ein rechtskräftiges Urteil) eines israelischen Militärgerichts, eine Haftstrafe für Abdallah Abu Rahma auf 16 Monate erhöht zu haben. In der Erklärung wird Abu Rahma als „friedlicher palästinensischer Aktivist“ dargestellt, der zu „gewaltlosem Protest“ gegen den Verlauf des israelischen Trennwalls durch sein Dorf Bil´in verpflichtet sei.

Ashton erinnert an das „legitime Recht“ der Palästinenser,“friedlich zu demonstrieren“. In ihrer Erklärung wird kein einziger Satz aus der Urteilsbegründung zitiert. Es wird nicht einmal erwähnt, wegen welcher Vergehen Abu Rahma angeklagt worden ist. Sogar in Israel ist Gewaltlosigkeit nicht strafbar und es ist auch nicht verboten, ein politischer Aktivist zu sein. Zu dem auch Palästinensern zugestandenen „legitimen Recht, friedlich zu demonstrieren“ gehört wie in vielen anderen demokratischen Ländern jedoch auch, eine Demonstration bei der Polizei anzumelden. Erst dann wird die „friedliche Demonstration“ auch „legitim“.

Die Demonstrationen palästinensischer, israelischer und ausländischer Aktivisten bei Bil´in an jedem Freitag sind jedoch weder angemeldet noch genehmigt. Eine nicht-angemeldete Demonstration als „legitimes Recht“ zu bezeichnen, obgleich das in Europa als Gesetzesverstoß geahndet wird, kann als Zumutung betrachtet werden. In Europa werden Rädelsführer und Organisatoren solcher illegalen Demonstrationen verhaftet und verurteilt. Abu Rahma wurde genau wegen dieses Vergehens verurteilt.

Auch die Behauptung, dass die Palästinenser „friedlich“ und „gewaltlos“ vorgingen, spottet der Wirklichkeit in Bil´in an Freitagen. Die Zerstörung von Baugeräten, wiederholte Versuche, dort Zaun und Tore einzureißen und zu stürmen, die wiederholte Verletzung israelischer Soldaten und Sicherheitskräfte kann kaum jemand als „gewaltlos“ betrachten. Bei den durchaus gewalttätigen Zusammenstößen in Bil´in setzen die Israelis auch Tränengas und andere Mittel ein, um Schaden an den Baugeräten oder dem Zaun zu verhindern. Die Demonstrationen haben schon viele Verletzte und sogar Tote gefordert.

Gewiss kann man Gerichtsurteile kritisieren und auf legalem Weg durch Berufungsverfahren auch anfechten. Doch fragt es sich, ob es wirklich die Aufgabe einer Hohen Kommissarin der EU ist, in dieser Weise nicht nur ein israelisches Gerichtsurteil öffentlich zu kritisieren, sondern noch dazu regelmäßige gewalttätige und nicht angemeldete Demonstrationen als „friedvoll“, „gewaltlos“ und „legitim“ zu bezeichnen.

Man kann wohl auch davon ausgehen, dass Ashton nicht das Belastungsmaterial gegen Abu Rahma kennt, wenn sie einfach die üblichen Propagandaschlagworte der Palästinenser wie „friedlich“, „gewaltlos“ und „legitimes Recht“ aufgreift.

Von: U. Sahm

„Man kann wohl auch davon ausgehen, dass Ashton nicht das Belastungsmaterial gegen Abu Rahma kennt, wenn sie einfach die üblichen Propagandaschlagworte der Palästinenser wie „friedlich“, „gewaltlos“ und „legitimes Recht“ aufgreift.“

Man kann aber genauso gut davon ausgehen, dass Mrs. Ashton überproportional deutlich antiisraelisch und zugunsten arabischer Interessenvertreter  argumentiert.

Hier kommt „Hermann“… 21. Januar, 2011

Posted by Rika in aus küche und keller.
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Wie es sich für einen richtigen „Hermann“ gehört, reicht man ihn, wenn man ihn einmal bekommen hat, weiter an Freunde und Verwandte, liebe Menschen eben !

Über evangelisch „bekommen“,  reiche ich darum „Hermann“  im Ganzen weiter:

Hallo, ich heiße Hermann und bin für die nächsten 10 Tage dein neues Familienmitglied! Wenn du mich gut pflegst und fütterst werde ich dir einen leckeren Kuchen und Hermannskinder schenken!
Bitte bewahre mich in einem Glas oder in einer ausreichend großen Plastikschüssel mit Deckel auf (ich will ja noch wachsen!)
Kälte mag ich nicht – also sperre mich nie in den Kühlschrank. Am wohlsten fühle ich mich bei dir in der Küche.
Alles klar?
Und so ist mein Tagesablauf:

1. Tag Heute brauchst du dich nicht um mich zu kümmern, wir müssen uns erst aneinander gewöhnen.
2.-4. Tag Ich brauche ein bisschen Bewegung, also rühre mich bitte täglich gut um!
5. Tag Der Hunger zwickt mich!!!
Füttere mich bitte mit: 1 Tasse Milch, 1 Tasse Zucker, 1 Tasse Mehl. Ich mag es, wenn du kräftig umrührst!
Denk daran dass ich noch wachse und lasse mich wenn nötig in eine größere Schüssel umziehen!
6.-9. Tag Jetzt muss ich erst mal verdauen. Dazu brauch ich täglich einen Verdauungsspaziergang (d.h. gut umrühren!)
10. Tag Heute ist es soweit!!!
Füttere mich bitte genau wie am 5. Tag.
Dann darfst du 3 Hermannskinder von mir wegnehmen (3 Tassen) und an liebe Freunde weiterverschenken. (Du kannst natürlich auch ein Kind für dich behalten!)
Nach der anstrengenden Geburt meiner Kinder habe ich großen Hunger. Füttere mich bitte mit:
1 Tasse Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz, 3 Eier, 2 Tassen Mehl, 2 Päckchen Backpulver und einer Tasse Öl.
Diese Fütterung geht ganz schnell mit einem Schneebesen! Wenn du es besonders gut mit mir meinst, kannst du mich noch mit verschiedenen Zutaten verwöhnen:
½ TL Zimt, Raspelschokolade, gehackte oder geriebene Nüsse, Rosinen oder sogar eine Tasse geraspelte Äpfel kannst du mir ganz nach deinem Geschmack unterrühren…
Nun musst du mich noch in die gefettete Form bringen (Kasten- oder Ringform) und danach mache ich es mir im ca. 160 °C warmen Backofen eine gute Stunde gemütlich!
Guten Appetit!!!!

Ein kleiner Tipp am Rande: Sollen am Ende nur 2 Hermänner übrigbleiben, empfiehlt es sich, die Fütterungsmenge anstelle mit normalen Tassen einfach mit Espressotassen abzumessen!!!

Ich hab mal gegoogelt, wie der Teig anzusetzen ist, wenn man keinen geschenkt bekommt:

Teigansatz:
100 g Weizenmehl
1 EL Zucker
1/2 Pck. Trockenbackhefe (knapp 2 gestr. TL)
150 ml lauwarmes Wasser

Teigansatz: Mehl in einer verschließbaren Schüssel (Inhalt: etwa 1, 5 l, keine Metallschüssel) mit Zucker und Hefe vermischen. Lauwarmes Wasser hinzufügen und mit einem Rührlöffel (aus Holz oder Kunststoff) zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Schüssel mit dem Deckel verschließen. Den Teigansatz 2 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen, dabei ab und zu umrühren. Von nun an so weitermachen, als hätte man den Hermann-Teig geschenkt bekommen.

Und ob Aufbewahrung im Kühlschrank oder nicht – daran scheiden sich übrigens die Geister… Wenn die Küche zu warm ist, kann die Gärung des Teigs in eine Essigsäuregärung umschlagen (DAS riecht man dann…!) und im Kühlschrank verzögert sich der Gärprozess natürlich)

Soweit der komplett übernommene Text.

Toll finde ich, dass das Rezept für den „Ansatz“ gleich mitgeliefert wird, so kann man „Hermann“ getrost nach der Phase des begeisterten Backens und Essens einfach „verhungern“ lassen, sprich, statt einer weiteren Fütterung  s.o. einen zweiten kleineren „Hermann“ backen und genüsslich verspeisen. Das ist nämlich das Tückische an der Idee mit der Weitergabe und Fütterung, irgendwann ist man selbst des „Hermann“ überdrüssig, mag ihn einfach nicht mehr sehen und essen schon gar nicht. Aber auch alle Freunde  sind mit „Hermann“ versorgt, die ganze Nachbarschaft „hermannt“ und es gibt niemanden mehr, dem man die Köstlichkeit weiterreichen könnte. Köstlich ist „Hermann“ nämlich und durch die zahlreichen Variationsmöglichkeiten durch die Zugaben von Nüssen, Aromen usw. auch wirklich vielseitig begabt!

Dank des „Ansatz-Rezeptes“ kann man nun „Hermann“ für eine Weile einfach  vergessen, und später, wenn man wieder mag, erneut in die „Hermannorgie“ einsteigen und backen und backen und backen!

Viel Spaß mit „Hermann“, gutes Gelingen und guten Appetit!

Aufmacher… 20. Januar, 2011

Posted by Rika in islam, israel, meine persönliche presseschau.
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„Israel hält die Türkei für verloren für den  Westen!“

übertitelt weltonline einen Artikel, der sich auf Wikileaks-Enthüllungen über das diplomatisch-politische Geschehen im Nahen Osten bezieht und sich mit der  arabisch-palästinensische Befindlichkeit hinsichtlich türkischer Gemeinsamkeiten mit und Unterstützung für die Hamas beschäftigt.

Warum man dann mit „Israel“ und der israelischen Sicht und Beurteilung der Lage aufmacht, weiss wohl nur der zuständige Redakteur. Man kann aber vermuten, dass das einfach mehr Aufmerksamkeit bringt als zu sagen:

Die Türkei unterstützt die Hamas und strebt eine Neuauflage osmanischen Einflusses und osmanischer Macht  im Nahen Osten an.

Der aber ansonsten lesenswerte Artikel deckt auf, wie sehr Erdogan zugunsten der Hamas seine Aussenpolitik neu justiert und damit auch den Schwerpunkt hinsichtlich der türkisch-arabischen Politik erheblich verändert. Aus den bei Wikileaks veröffentlichten Depeschen gehe hervor, so liest es sich bei weltonline, dass nicht nur die USA und Israel über diesen Prozess Sorge tragen:

auch die Palästinenserbehörde in Ramallah sorgt sich schon seit geraumer Zeit um die „stille Unterstützung der Hamas“ durch die Türkei, die der PLO-Beamte Maruf laut einer geheimen Depesche vom 3. Juni 2009 für „sehr gefährlich“ hält. Die Führung der türkischen Regierungspartei AKP habe ein „romantisches Verhältnis“ zur Hamas entwickelt. Diese türkische Annäherung an die radikale Hamas schwäche die Palästinenserregierung im Westjordanland.

Der palästinensische Botschafter in Ankara hält den Enthülllungen zufolge die „fragwürdigen NGO-Konferenzen zur Unterstützung Palästinas“, die von der Türkei in zunehmendem Maße abgehalten werden für „besonders allarmierend“!

Die Tatsache, dass durch die Konferenzen die Hamas gegenüber der palästinensischen Autonomiebehörde und Präsident Abbas eine regelrechte Aufwertung erfährt, scheint im Westen einiges Kopfzerbrechen zu verursachen.

Laut Depesche hat auch die US-Regierung mehrfach vergeblich „offiziell und inoffiziell“ moniert, dass die Konferenzen zur Sammlung von Spenden für die Hamas missbraucht würden. Eine Quelle der Amerikaner will von einem Führungsmitglied der Humanitarian Relief Foundation (IHH) zudem erfahren haben, dass der damalige außenpolitische Berater der türkischen Regierung und jetzige Außenminister Ahmet Davutoglu die IHH gebeten habe, eine Konferenzserie zu organisieren, damit er „einige der teilnehmenden kontroversen Figuren“ohne große Aufmerksamkeit treffen könne. Im Mai 2010, weniger als ein Jahr später, wird das türkische Schiff „Mavi Marmara“, mit Hilfsgütern und bewaffneten Schlägern beladen, im Mittelmeer auf dem Weg nach Gaza von israelischen Spezialeinheiten geentert. Bei der Kommandoaktion werden acht türkische Aktivisten getötet. Den angeblichen Hilfstransport hatte die IHH organisiert.

Vor diesem Hintergrund ist es umso unverständlicher, dass sich westliche Politiker und Regierungsvertreter  zu scharfen Verurteilungen der Kommandoaktion der israelischen Marine hinreissen ließen, konnte man doch ebensogut von einer gezielten Aktion der türkischen Regierung ausgehen, die ehemals  guten türkisch-israelischen Beziehungen auf diese Weise öffentlichkeitswirksam zu beenden.

Israelische Politiker, Diplomaten und Geheimsienstmitarbeiter  scheinen sich über den bereits weit fortgeschrittenen Prozess der Entfremdung keine Illusionen zu machen:

Eine Depesche vom 23. November 2009 ist im Ton besonders pessimistisch. Neben dem Sicherheitsberater der israelischen Regierung, Uzi Arad, und Dan Shapiro, einem Fachmann der US-Regierung für den Nahen Osten, nehmen an dem Gespräch auch Mitarbeiter des Geheimdienstes Mossad und ranghohe Offiziere teil. Arad entwirft ein düsteres Bild: Die Türkei bewege sich unter der Führung der AKP vom Westen weg und strebe eine „neoottomanische“ Politik an, eine weitere Islamisierung des Landes.

Es dürfte daher nicht nur amerikanische und israelische Politiker beunruhigen, wenn die türkische Regierung zwar offiziell immer noch den Beitritt zu EU fordert, den Schwerpunkt ihrer Politik aber längst hin zu einer Stärkung ihrer  Machtposition in Vorderasien in Verbindung mit dem Iran und der Unterstützung terroristischer Aktionen, die sich gegen Israel richten, verschoben hat. Dass sich dabei auch die innenpolitische Lage zugunsten eines stärker werdenen Islamismus bewegt, sollte auch alle diejenigen mit Besorgnis erfüllen, die immer noch ein ungebrochen naives Bild von der Türkei als sonnigem Urlaubsland mit europäischen Ambitionen hegen und fröhlich dem türkisch dominierten  Multikulti in Deutschland  huldigen.

Ich will nicht soweit gehen zu behaupten, dass die Multikulti-Freunde in Deutschland der alten „Achse Berlin-Ankara“ auch in einer weiteren fundamentalen Weise entsprechen, die in der beklemmenden Einschätzung eines hohen israelischen   Diplomaten zusammengefasst und von amerikanischer Seite nüchtern zustimmend kommentiert bei weltonline so wiedergegeben wird:

Noch deutlichere Worte findet der israelische Botschafter in Ankara, Gabi Levy. Erdogan sei ein „Fundamentalist“, der „uns mit religiösem Eifer“ hasse, zitiert die US-Botschaft ihn am 26. Oktober 2009. Nüchtern fügen die Amerikaner hinzu, ihre Kontakte „sowohl innerhalb als auch außerhalb der Regierung“ bestätigten die Einschätzung, dass der türkische Ministerpräsident Israel „vermutlich einfach hasse“.

Verwundern würde mich eine „solche  Gemeinsamkeit“  aber nicht, wobei ich betonen möchte, dass ich NICHT die Regierung der Bundesrepublik Deutschlands solcher zweifelhaften Kumpanei für fähig halte, wohl aber hier nicht näher bezeichnete Vertreter der „bunten Republik“, die vor allem in ihren komplementärfarbenen Parteien und Anhängern   zu finden sind ….

 

(Komplementärfarben)

„Kind und Karriere gut vereinbar…“ 19. Januar, 2011

Posted by Rika in aus meinem kramladen, familie, meine persönliche presseschau.
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Wow!  Was für eine Aussage unserer Familienministerin!

Zweifelt irgendein Mensch etwa daran, dass Kind und Karriere für die Mütter (meistens sind es die Mütter, die beides unter einen Hut bringen) „gut vereinbar“ sind?

Mitnichten!

Frauen, die „Karriere“ machen, tun das in aller Regel nicht an der Kasse im Supermarkt, nicht als einfache Büroangestellte,  auch nicht als Erzieherin im Kindergarten oder als Lehrerin in der Schule. Allein der Begriff „Karriere“ deutet darauf hin, dass wir es nicht mit der Normalfrau und Normalarbeitnehmerin zu tun haben. Im Normallohnsektor macht man keine Karriere, wie viel weniger im Leichtlohn- oder Niedriglohnsektor. Da kann man froh sein, überhaupt eine Anstellung zu haben, die einem bei hoher Arbeitsbelastung wenig Lohn einbringt.

Wer „Karriere“ macht, dem winkt bei hoher Arbeitsbelastung auch eine hohe finanzielle Entschädigung und davon kann man leicht die nötigen Dienstleistungen bezahlen, die in einem Haushalt mit zwei berufstätigen Elternteilen und Kind anfallen. Haushaltshilfe und Kinderfrau, Tagesmutter und Babysitter zu jeder Tages-, Abend- und Nachtzeit sind da gar kein Problem. Wie es Kindern von Karriere-Müttern geht, darüber will ich hier nicht reden und auch nicht darüber spekulieren. Die Aussage bezieht sich weniger auf das Kind oder die Kinder, als vielmehr auf die mütterlichen Fähigkeiten, Kind und Karriere gut zu vereinbaren.

Ganz anders sieht es bei dem Satz aus:   Kind und Berufstätigkeit der Mutter sind gut vereinbar.

An diesem Satz kann man getrost zweifeln und vermutlich gibt es sogar viele, die daran verzweifeln.

Die Wirklichkeit berufstätiger Mütter – noch dazu wenn das Kind noch sehr klein ist – gleicht doch eher dem berüchtigten endlosen Endspurt im Hamsterrad oder dem nicht minder frustrierenden Kampf gegen  Windmühlen. Für sehr, sehr viele Frauen ist es ein aussichtsloser Kampf um eine irgendwie vernünftige Verteilung von Arbeit innerhalb und außerhalb der Familie, von Verantwortung für Beruf und Kinder, für Ehe und Familie. Nicht selten  leiden Kinder und Familie und ist auch  der einstmals gerne ausgeführte Beruf nichts weniger mehr, als das notwendige Übel zur Beschaffung der nötigsten Einnahmen, um das finanzielle Überleben zu sichern. Frauen bleiben auf der Strecke.

Mich hat es schon immer erbost, wenn in Interviews mit prominenten Müttern, die einer hoch dotierten Arbeit nachgehen, mit ehrfürchtigem Staunen gefragt wird: „Wie machen Sie das bloss, Familie und Beruf zu vereinbaren?“

Ja, wie macht sie das bloss? Meistens erfährt man dann, dass die Oma immer für die lieben Kleinen da sind, die „gute Seele“ im Haus absolut zuverlässig ist, der Gärtner den prächtigen Garten pflegt und die Freundin jederzeit bereit ist, auch mal einzuspringen, wenn die Oma mal krank oder der Babysitter unabkömmlich sein sollte.

Kein Problem.

Ich hatte das große Glück, 15 Jahre lang zu Hause bei unseren vier Kindern bleiben zu können, natürlich mit kleinen finanziellen Eintrübungen, aber doch ohne Probleme. Als ich wieder in meinen Beruf zurückkehrte, war unser jüngstes Kind 8 und das älteste 15 Jahre alt. Mein Mann konnte sich seine Zeit so einteilen, dass er morgens zu Hause war, bis alle Kinder unterwegs zur Schule waren; wir hatten eine nette Hilfe, die einmal in der Woche sauber machte – wobei das eher eine psychologische Entlastung für mich war, denn bei 6 Personen ist es sehr schnell – binnen Stunden! –  nach dem Saubermachen wieder nötig, sauber zu machen, von der Wäsche ganz zu schweigen. Es ging mir als in Teilzeit  berufstätiger Mutter vergleichsweise gut. Dafür war ich immer sehr dankbar, obwohl ich fast immer auch mit Gewissensbissen zu kämpfen hatte, weil oft genug die Kinder meinem Empfinden nach zu kurz kamen, manchmal auch der Partner und manchmal eben auch die Schule.  Bewundert habe ich die Frauen, die arbeiteten, weil die Familie auf ihr Einkommen angewiesen war, und zwar nicht, um sich irgendeinen Luxus leisten zu können, sondern für das ganz profane alltägliche Überleben!  Deren Berufstätigkeit war nicht „gut vereinbar mit Kind“, aber sie kriegten es mit großem Einsatz irgendwie geregelt.

Unsere Familienministerin, die sich erst vor wenigen Wochen in – für meine Begriffe – sehr unziemlicher Weise über Frauenemanzipation und Feminismus geäußert hatte, sollte ihre Zunge hüten!   Statt über die gute Vereinbarkeit von Kind und Karriere zu schwadronieren, was sich in ihrem sehr persönlichen Fall ja auch erst noch zeigen muss und  wird, sollte sie sich zum Beispiel mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Kitas geschaffen werden für die Kinder, deren (oftmals sogar allein erziehende)   Mütter sich eine „Kinderauszeit“ nicht leisten können und arbeiten MÜSSEN.  Und dafür, dass die Gruppengröße in den Kitas deutlich verkleinert wird und die  Erzieherinnen und Erzieher, die die ihnen anvertrauten Kinder mit großem Einsatz betreuen und erziehen (im besten Sinne des Wortes!)  auch entsprechend gut bezahlt werden. Denen steht  in der Regel auch kein gut geölter Apparat zur Verfügung, wie ihn Frau Minister in ihrem  Ministerium vorfindet, der die wesentlichen Arbeiten schnell und geräuschlos erledigt, während Frau Minister „nur“  noch den partei- und regierungspolitischen  Aspekt zu bewältigen  und die „Arbeit des Ministeriums“ nach außen zu repräsentieren  hat.

Vielleicht könnte sie sich auch dafür einsetzen , dass an Schulen neben den dort arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer auch verpflichtend ausreichend viele Sozialpädagogen / Pädagogen / Psychologen angestellt werden, die die  Erziehungsarbeit bewältigen, die die berufstätigen Eltern nicht mehr leisten können (und die man heute trotz großer Belastung gerne den Lehrerinnen und Lehrern zusätzlich zur Wissensvermittlung glaubt überlassen zu können!)  und dass  Pädagogen und Sozialpädagogen, die in den Krisenstäben der Jugendämter zunehmend mehr mit  der erheblichen  Mehrbelastung durch zu wenig Personal für zu  viele „Fälle gestörter Kinder, Jugendlicher und Familien“  konfrontiert sind, durch mehr Mitarbeiter entlastet werden und für diese Arbeit auch anständig bezahlt werden!

Der Frau Ministerin will ich deutlich sagen:   „Es gibt viel, sehr viel zu tun im Bereich Jugend und Familie. Packen Sie es endlich an!“

Persönlich  wünsche ich ihr einen guten Schwangerschaftsverlauf, eine leichte Geburt, ein gesundes Kind und viele positive Erfahrungen mit Mutterglück und Muttersein!

NACHTRAG

Als ich meinen Beitrag schrieb, hatte ich noch keine Ahnung von den ministeriellen Besonderheiten über die der focus berichtet:

Als Bundesministerin steht Kristina Schröder in einem öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis. Einen Arbeitgeber im klassischen Sinne hat sie nicht. Und damit laufen sämtliche arbeitsrechtlichen Schutzvorschriften ins Leere.

Im Kabinett geht’s rund

Beispiel: Mutterschutz. Während das Gesetz schwangeren Angestellten zumindest in den letzten sechs Wochen vor der Niederkunft eine Schonzeit gewährt (bei vollen Bezügen), fehlt eine vergleichbare Regelung im Bereich der Kabinettsmitglieder. „Da Minister keinen festen Arbeitszeiten unterliegen, sondern ihr Amt nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen haben, gibt es für sie auch keine Sonderregelungen im Bereich des Mutterschutzes“, erläutert Janbernd Oebbecke, Professor für Verwaltungsrecht an der Universität Münster.


Das ist bitter für die junge werdende  Mutter und eigentlich vollkommen an allen Mutterschutzvorschriften vorbei. Doppelt bitter, weil, folgt man dem focus,  auch der Vater nicht unter den „Elternzeitparagraphen“ fällt. Ich kann nicht wirklich glauben, dass Regierungsmitgliedern nicht die gleichen Rechte auf Mutterschutz und Elternzeit zustehen, wie bspw. den Beamten in den Ministerien, denen sie vorstehen,  oder allen anderen Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst.

Wieso Frau Schröder  unter diesen Umständen  von „Kind und Karriere sind gut vereinbar“ redet, ist mir allerdings ein einziges Rätsel oder ein Zeichen für absolute Naivität und vollkommene Ahnungslosigkeit der Ministerin, was die Realität und die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und „Mutter-Kind-Beziehung“ nicht nur in den ersten Wochen, sondern in all den Wochen, Monaten und Jahren danach angeht!  Wie lautet noch einmal die Bezeichnung ihres Ressors? Aber vielleicht ergibt sich ja bei den „offenen Arbeitszeiten“  auch die Möglichkeit für eine „hausinterne“ Stillgruppe und einen Spielkreis durch drei, vier  andere Karrierefrauen und ihren Nachwuchs? Und ich meine das jetzt überhaupt nicht zynisch!

Wie dem auch sei,   wird es nicht höchste Zeit, dass sich die Feministinnen dieser vorsintflutlichen Regelung, die noch aus der Zeit stammt als Minister grundsätzlich gebährunfähige Männer waren,  einmal annehmen? Vielleicht könnte Frau Minister Schröder doch noch Gefallen an dem Einsatz feministischer Emanzen für die „Gleichberechtigung“  finden, diesmal allerdings unter dem Motto:

Gleiches Mutterrecht für alle Mütter!

Wäre doch gelacht, wenn sich da nicht was ändern ließe!



Der Spiegel und die Sorgen um die Welt… 17. Januar, 2011

Posted by Rika in meine persönliche presseschau.
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Die Welt ist eine Bühne für Katastrophen und Krisen aller Art. In jedem Erdteil gibt es Staaten, über die eine Menge misslicher Dinge zu berichten wäre. Aktuell herrschen beispielsweise in Tunesien  bürgerkriegsähnliche Zustände, der Libanon steht vor einer Übernahme durch die Hisbollah, der Sudan versucht die friedliche Trennung, eine Flut- und Schlammlawine begräbt hunderte Mensche  in Brasilien, Krokodile und Haie tummeln sich in Brisbanes Straßen, Haiti ist immer noch eine Trümmerlandschaft ohne jede Zukunftsperspektive, die Türkei strebt eine arabisch-türkische Machtposition an, in Deutschland ist Frau Aigner empört und das Schweinefleisch voller Dioxin, usw. usw.

Aber was ist DER TITEL der linken Schmähschrift aus dem kühlen Norden?

Dies:

Davids Rächer

„Israels geheime Killerkommandos“

 

Das perfide Spiel mit einem Symbol,  dem gedruckten,  wie mit dem unausgesprochenen Wort, das bereits seine subtile, antiisraelische, antijüdische Wirkung voll entfaltet, auch ohne nähere Einzelheiten über den Inhalt mitzuteilen.

 

Fällt irgendjemandem außer  „Israel-Bashing“ noch etwas dazu ein?

Hat jemand noch irgendwelche Fragen dazu?

Kommt es irgendjemandem seltsam vor?

Braucht irgendjemand Informationen dieser Art?

Nein?

Nein!

Ich werde mir den Schund nicht antun, weder gedruckt noch via Internet.

Geschenkt!

Das Abo ist längst gekündigt!

Der Kadi von Berlin… 16. Januar, 2011

Posted by Rika in islam, meine persönliche presseschau.
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Unter dem Oberbegriff „Integration“ wird in einem Artikel bei welt-online ein Mann vorgestellt, der in der arabischen Welt Berlins den Kadi macht.

Integration

Autor: Freia Peters| 15.01.2011

Araber in Berlin haben ihren eigenen Richter

Mitten in Berlin schlichtet ein selbst ernannter Friedensrichter zwischen arabischen Clans. So hat er schon viele Menschenleben gerettet.

Es ist ein netter Beitrag, der ganz nebenbei einen tiefen Einblick in die arabische Kultur ermöglicht, in der neben viel Ehre, auch viel Lug und Betrug, Gewalt, Mord und Totschlag herrscht.

Der Kadi, so erfahren wir, hat sein Friedensamt geerbt, Vater und Großvater füllten es bereits vor Jahrzehnten im Libanon aus.  Er sei ein zuverlässiger Streitschlichter, meint Frau Peters, der wesentlich mit dazu beitrage, dass die Polizei im arabischen Berlin nicht über Gebühr belastet würde durch lebensgefährliche Einsätze an der Front zwischen den (arabischen) Familien.

(Von der Front, die zwischen den arabischen Clans und den mehrheitlich „deutschen“, bzw. deutschstämmigen Familien verläuft, ist in dem Beitrag nicht die Rede. Es mag wohl doch viel zu gefährlich sein, diese Konfliktlinie zu thematisieren!)

Auch für den Kadi scheint die Krisenintervention nicht ganz ungefährlich zu sein, er trägt seit 30! Jahren  immer, so jedenfalls berichtet Frau Peters, eine kugelsichere Weste, und wenn es ganz dicke kommt, ruft er sogar die Polizei. Herr Kadi scheint gut mit der Polizeit zusammenzuarbeiten:

„Die Rolle des Friedensrichters wurde bisher durch die polizeiliche Arbeit nicht beeinflusst“, sagt Haeberer.„Aus präventiver Sicht ist auch fraglich, ob der regelgerechte Einsatz von Friedensrichtern überhaupt bekämpft werden sollte, da diese deeskalierend wirken und eine Ausweitung der Konflikte möglicherweise verhindern können.“

Mit anderen Worten, das arabische Friedens- und Rechtssystem ist bestens in die Berliner Kriminellen- und Gewaltlandschaft integriert, implantiert, sollte man wohl besser sagen.

Dass diese Implantation auch ihre Tücken hat, will Frau Peters nicht verschweigen und verweist einerseits auf die verstorbene Richterin Kirsten Heisig, die in ihrem Buch „Das Ende der Geduld“ mit deutlichen Worten die arabisch dominierte Parallelgesellschaft beschreibt. Frau Peters zitiert daraus wie folgt:

Man lebt von staatlichen Transferleistungen und dem Kindergeld“, schreibt Heisig, der Lebensstil hingegen könne als „aufwendig“ bezeichnet werden: Teure Autos gehören zum Standard, in Strafverfahren werden namhafte Berliner Anwälte engagiert. „Wenn die Drogengeschäfte von einem rivalisierenden Clan gestört werden, wird das Problem gelöst, indem man einander tötet oder dies zumindest versucht.“Heisig hat sich einige Clans genau angeschaut. Mit dem Ergebnis, dass „die weiblichen Familienangehörigen stehlen und die männlichen Straftaten aus allen Bereichen des Strafgesetzbuches begehen: Von Drogen- und Eigentumsdelikten über Beleidigung, Bedrohung, Raub, Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Sexualstraftaten und Zuhälterei bis zum Mord ist alles vertreten.“

Die Kinder wüchsen weitgehend unkontrolliert in diesen kriminellen Strukturen auf, auch sie begingen von Kindesbeinen an Straftaten.

Und lässt auch eine Amtskollegin Heisings zur Sprache kommen, die mit ebenso deutlich kritischen Worten die „Richtertätigkeit“ Herrn Allouches kommentiert:

Antje Keune, Jugendrichterin am Amtsgericht Berlin Tiergarten, schüttelt den Kopf, wenn sie auf die selbst ernannten Schlichter angesprochen wird. „Ich habe erhebliche Bedenken an der Arbeit eines solchen Friedensrichters“, sagt Keune.

„Wenn er als Mediator Täter und Opfer an einen Tisch bringt – gerne. Aber er kann nicht Straftaten klären, ohne dass sie vor Gericht landen. Das ist Selbstjustiz und trägt zur Entstehung von Parallelgesellschaften bei. Migranten müssen unsere Regeln akzeptieren – nicht ihre eigenen mitbringen.“

Keune ist für Berlin-Neukölln zuständig, wo viele arabische Großfamilien leben und sich in manchen Gebieten Gettos gebildet haben. Zusammen mit Kirsten Heisig hatte sie das Gespräch mit der Polizei gesucht, um die Zusammenarbeit zu verbessern.

Wie Kirsten Heisig fordert auch Frau Keune dazu auf, den Kindern der arabischen Clans dadurch eine Chance auf ein  – nach unserem Verständnis –  „normales Leben“ zu ermöglichen, indem man sie bei gegebenen Anlass aus den Familien nimmt. Das allerdings erfordere sehr viel Mut, gibt auch  Frau Peters zu bedenken, die ansonsten in ihrem Artikel größtmögliche Zurückhaltung hinsichtlich der eigenen Stellungnahme oder gar Bewertung der schönen Multikultiwelt übt, sie schreibt:

„Man muss sich auch mal trauen, solche Maßnahmen anzuwenden“, sagt sie (Frau Keune). „Doch ich habe den Eindruck, dass einige Jugendamt-Mitarbeiter Angst davor haben, in arabische Großfamilien zu gehen. Das ist natürlich eine Kapitulationserklärung.“

Kirsten Heisig war ähnlicher Meinung. Der Grund, warum niemand härtere Maßnahmen im Umgang mit kriminellen arabischen Clans anwende, sei „sozialromantische Verblendung gepaart mit blanker Angst“, schreibt sie. „Hinter vorgehaltener Hand heißt es: „Man kann kein Kind aus einem arabischen Clan nehmen. Die Familien erschießen jeden, der das versuchen sollte.“

(Einschub von mir)

Der „sozialromatischen Verblendung“ ist vermutlich nicht mehr beizukommen. Wer ihr entschieden entgegentritt, wie Frau Heisig oder Herr Sarrazin, legt sich nicht nur mit den Herrschenden des Paralleluniversums an, sondern auch mit all denen , die unter Multikulti den Italiener von nebenan und die Dönerbude  um die Ecke verstehen, die ach so gerne in der Türkei und in Tunesien Urlaub machen und die seit ihrer frühen Jugend darauf vertrauen, dass die romantisch-schönen Geschichten aus „Tausend und einer Nacht“ das wahre Gesicht des wunderbaren muslimischen Kosmos beschreiben. (Wobei die schöne Erzählerin ja auch mit dem Tode bedroht ist und  die Märchen zunächst nur einen Aufschub ihrer Hinrichtung gewähren, bis der Herrscher dem Liebreiz der Sheherazade erliegt und sie als seine Gespielin ihr weiteres Leben „fristen“ darf.)

Der Begriff „Kadi“, der auch bei uns geläufige Ausdruck für Richter, wurde übrigens just durch diese Märchensammlung im westlichen Kulturkreis eingeführt, wie ein schneller Blick bei dem 10-jährigen Jubilar zeigt. Der Blick macht aber auch deutlich, dass mit dem Kadi des Orients keineswegs die weltliche Gerichtsbarkeit, wie wir sie kennen und zum überwiegenden Teil auch schätzen, gemeint ist, sondern die Rechtsgrundlage des Kadi der Koran und die Sharia  ist, auf die sich alle Richtersprüche vom Ursprung her beziehen müssen.

„Der Kadi von Berlin“ macht deutlich, wie weit das Recht, unser Recht, in den mehrheitlich von Muslimen bewohnten Stadtteilen oder Städten durch die Sharia bereits unterwandert ist und auch von offiziellen Vertretern von Polizei und Justiz  zurückgenommen wird.

Darum noch einmal Frau Keune:

„Ich habe erhebliche Bedenken an der Arbeit eines solchen Friedensrichters“, sagt Keune.„Wenn er als Mediator Täter und Opfer an einen Tisch bringt – gerne. Aber er kann nicht Straftaten klären, ohne dass sie vor Gericht landen. Das ist Selbstjustiz und trägt zur Entstehung von Parallelgesellschaften bei. Migranten müssen unsere Regeln akzeptieren – nicht ihre eigenen mitbringen.“

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Mögen auch diejenigen, die Migration mit allen Mitteln fördern und den Islam für einen Teil Deutschlands halten, endlich dazu stehen, dass  (über das reine Rechtssystem hinaus)    für ein  gedeihliches Zusammenleben in Deutschland     ALLE   sich weitgehend an gemeinsamen Regeln orientieren und danach leben müssten.

 

NACHTRAG

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Verhoben… 15. Januar, 2011

Posted by Rika in neues vom gärtchen.
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haben wir heute das Häuschen.

Dies ist KEIN aktuelles Bild! Bei uns ist es weder Frühling noch Sommer, sondern winterlich trüb, matschig und ziemlich kühl!

Es war ein richtig nettes Spektakel!

Nachbarn und Freunde aus unserer Volleyballgruppe waren gekommen, um uns beim „Verheben“ des Häuschens zu helfen. Das stand ja, wie schon berichtet, mit der hinteren rechten Ecke ca 5 cm auf Nachbars Grundstück und musste nach dem Urteil des Gerichts so verschoben werden, dass keine Teile des Häuschens mehr in Nachbars Hoheitsgebiet ragen. Das Häuschen ist aber nicht mehr das jüngste und sein hölzernes Fundament dem Augenschein nach zu urteilen, schon reichlich morsch. Deshalb hatten wir Sorge, dass ein  Verschieben das ganze lieb gewordene „Gebäude“ zum Einsturz bringen würde.

Nun war aber dem liebsten Gatten in früher Morgenstunde, quasi  im Halbschlaf und damit noch im Traum die Idee gekommen, das Häuschen statt zu verschieben, einfach zu verheben. An jeder Seite drei kräftige Männer, meinte der Gatte, müssten in der Lage sein, das Häuschen kurz anzuheben und um die paar Zentimeter zu „verheben“, die nötig waren, um dem Gerichtsurteil zu entsprechen.

Gesagt getan.

Zum Glück regnete es heute nicht.  Gegen 10.30 Uhr waren unsere wackeren Helfer zur Stelle. Nach einer kurzen Einweisung durch den liebstenGatten versammelten sich alle draußen im Garten. Und noch ehe ich mich richtig positionieren konnte, um den wichtigen Augenblick im Film festhalten zu können, war das Lupfen und Absenken schon passiert. Dort, wo der Grenzstein tief im Erdreich sein stilles Werk tut, schlug der liebste Gatte einen senkrechten Pfahl ein, um die Grenze zu markieren. Es würde mir ja so etwas wie eine diebische Freude sein,  ein Emblem auf die Häuschenwand zu pinseln und eine Warnung anzubringen: „Achtung, Grenze, Sie verlassen hier den Bereich der Familie Rika“ oder so ähnlich. Aber das könnte  als Provokation verstanden werden und wäre wohl auch eine! Provokationen jedoch stören den Frieden im Land und entsprächen so gar nicht dem, was die Jahreslosung aussagt….   Deshalb verzichte ich auf Emblem und Warnung… und versuche, alles so zu regeln, dass wir in Frieden leben können.

Der Jahreszeit und dem Anlass entsprechend gab es nach der Arbeit eine kräftige Suppe: Westfälisches Blindhuhn.

Nun müssen wir nur noch alle Dinge und Kleinigkeiten, die für das Verheben aus dem Häuschen entfernt worden waren, wieder an Ort und Stelle räumen. Außerdem müssen wir den Dachüberstand an Nachbars Seite radikal absägen und eine Regenrinne anbringen samt Abflussrohr …. Das liegt schon alles bereit. Wir warten nur noch auf freundlicheres Wetter, weil,  die Regenrinne muss mit Silikon abgedichtet werden und dazu muss es, sagten die netten Berater im Baumarkt, mindestens 10°, besser 15 ° C warm sein.

Der Nachbar wird, so man den neuesten Gerüchten Glauben schenken darf, sein Haus nun doch nicht verkaufen.  Es hätte mich auch gewundert. Das passte nämlich so gar nicht zu dem Erscheinungsbild und Image, das er in den letzten Jahren von sich preisgegeben hat. Eher passt es zu ihm, dass er den ihm bekannten Helfern mit einer Klage wegen Hausfriedensbruch drohte – schriftlich und unter Gebrauch von biblischen Zitaten -, hatten sie doch bei der Durchsetzung seines Gerichtserfolgs SEIN Grundstück betreten….

Werde ein anderer klug aus dem Mann, ich gebe die Hoffnung auf Frieden am Gartenzaun auf!