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Vom freundlichen Umgang miteinander… 9. Januar, 2011

Posted by Rika in islam.
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können die Menschen in Somalia nur träumen…

oder auch:

Wie ein Händedruck zum Albtraum wird und eine Begrüßung zur Todesdrohung:

Islamisten der Al-Shabaab-Miliz in Süd-Somalia haben Männern und Frauen eine öffentliche Begrüßung verboten, sofern sie nicht miteinander verwandt sind. Angehörige verschiedener Geschlechter ohne Verwandtschaftsbeziehung dürfen sich in der Öffentlichkeit nicht mehr die Hand geben, nicht miteinander sprechen und nicht gemeinsam spazieren gehen, wie Einwohner berichteten.  Bei Nichtbeachtung drohen harte Strafen: Wer sich den Anordnungen widersetzt, kann demnach inhaftiert, ausgepeitscht oder sogar hingerichtet werden.

Ein Land verelendet immer mehr durch die schlimmsten mittelalterlich anmutenden Regularien eines perfiden Fanatismus, der seine Basis in der als  friedlich gepriesenen und der Barmherzigkeit verpflichteten Religion Mohammeds hat.

Öffentliche Amputationen und Steinigungen

Die fanatischen Muslime haben Frauen in Süd-Somalia bereits Arbeit in der Öffentlichkeit verboten. Viele Mütter müssen sich deswegen entscheiden, ob sie mit dem Verkauf von Obst und Gemüse auf dem Markt die Todesstrafe riskieren – oder ob sie zu Hause bleiben, kein Geld verdienen und zusehen, wie ihre Kinder vor Hunger sterben.

Die Al-Shabaab-Miliz, die Kontakte zum Terrornetzwerk al-Qaida unterhält, kontrolliert den Großteil von Süd- und Zentralsomalia und versucht, die von den Vereinten Nationen unterstützte Regierung zu stürzen. Obwohl die Regierung von 8000 Friedenssoldaten der Afrikanischen Union geschützt wird, hat sie es bislang nicht geschafft, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen.

Selbst Teile der Hauptstadt Mogadischu werden von den islamistischen Aufständischen kontrolliert, wo sie öffentlich Amputationen, Auspeitschungen und Steinigungen als Bestrafung durchführen.

Kino-Besuche und Büstenhalter sind verboten

Was konkret verboten ist, hängt vom jeweiligen Kommandeur ab und ist von Stadt zu Stadt verschieden. In Jowhar bestehen die Kämpfer darauf, dass sich Männer einen Bart wachsen lassen, aber die Oberlippe rasieren, wie ein Einwohner berichtete. Aus Angst vor Repressalien wollte er seinen Namen nicht genannt sehen. Als unislamisch verboten sind außerdem Kinos, Musik und Büstenhalter.

Wenn man aber in Deutschland und anderswo immer wieder auf fanatische Islamisten verweist, die für die Greuel zuständig seien und ansonsten den Islam als eine Religion betrachtet, die, wie das Christentum, im Prinzip ein „humanistisches Menschenbild“ als Basis sozialen und ethischen Handelns habe, übersieht man dabei aber geflissentlich  die schweigende Mehrheit der hier lebenden Muslime, die diese Greuel zur Kenntnis nehmen und selbst im sicheren Deutschland nichts, aber auch gar nichts gegen die schrecklichsten Auswüchse  einer in der Religion begründeten  Inquisition   „sagen“  geschweige denn, etwas unternehmen.

Bedeutet aber dieses stillschweigende Einvernehmen nicht auch, dass alle „wissen“, das der Koran die eigentliche Quelle dieser Anweisungen, Regeln und Grausamkeiten ist und man ihn als Moslem in seiner Ganzheit weder ignorieren, noch in den Gewalt diktierenden Teilen kritisieren kann?

Und wäre es nicht endlich an der Zeit, den hier lebenden islam-kritischen Muslimen den Rücken zu stärken, ihnen beizustehen in ihrem Bemühen um den Prozess, den man  in Bezug auf das Christentum  gemeinhin „Aufklärung“ nennt?

Wäre es nicht wirklich sinnvoller, all diejenigen zu stützen, die über eine zeitgemäße Auslegung des Koran (auch offen) nachdenken, als denen das Wort zu überlassen, die das Tragen von Kopftüchern mit dem Koran in der Hand als religiöse Pflicht und als  „Religionsfreiheit“  verteidigen?

Wäre eine Auseinandersetzung über die schrecklichen Auswüchse des Islam nicht wesentlich wichtiger, als das Lamentieren über die Schweizer, die sich für ein Minarett-Verbot ausgesprochen haben?

Und müsste man nicht rigoros die Rechtssprechung deutscher Gerichte auf „unsere“ Gesetze verpflichten, statt  ethnischen und kulturell bedingten Sonderregelungen mehr und mehr Tor und Tür zu öffnen?

Und könnte es nicht sein, dass hier viel mehr Muslime leben als man gemeinhin annimmt, die sich mehr nach offenen und kritischen  Diskussionen über ihre Glaubensbasis sehnen, als nach dem pseudomoralischem Verständnis von Leuten, die Multikulti bejubeln, aber denen es egal ist, was in den frommen Familien passiert?

Ein Islam, der zu Deutschland gehört, wie unser Bundespräsident hoffnungsvoll formuliert, kann zu Somalia nicht schweigen, nicht zu  al-Quida, nicht zu den Taliban in Afghanistan, nicht zu Steinigungen im Iran, nicht zu dem, was sich in Afrika an islamisch religiös begründeten Tragödien abspielt.

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Kommentare»

1. donralfo - 9. Januar, 2011

Die schweigende Mehrheit der Christen unternimmt auch nichts gegen die Greuel des Christentums. Der Massenmörder und bekennende Christ George W. Bush, welcher weit über 100.000 Zivilisten im Irak auf dem Gewissen hat und welcher sich von Gott berufen fühlte wegen angeblicher Massenvernichtungswaffen diesen Angriffskrieg zu führen um Schlimmeres zu verhindern ist immer noch völlig unbehelligt auf freiem Fuß und freut sich seines Lebens. Unter anderem hat er Uranmunition zu verantworten, durch die im Irak die Missbildungsrate bei Babys sprunghaft in die Höhe geschnellt ist sowie Streubomben und Anwendung von Phosphorbomben an Zivilisten. Die wurden bei lebendigem Leib verbrannt.
Wieviel Tote gab es noch mal in den USA durch Terroristen?

2. Rika - 9. Januar, 2011

Du übersiehst dabei aber sicherlich nicht ohne Absicht, dass sich im „Neuen Testament“ auch nicht ein einziger Vers finden lässt, der dererlei Handlungen als von Gott gewollt und biblisch begründet legitimieren würde.

Ich halte es für unzulässig, ja für geradezu fahrlässig, das Handeln zufällig „christlicher Politiker“ als „CHRISTLICHES HANDELN“ darzustellen und mit „Machtpolitik“ zu verwechseln oder zu vermischen.
Amerikanische Präsidenten waren und sind in erster Linie immer der amerikanischen Politik verpflichtet, auch wenn einige von ihnen sich immer wieder mal das Mäntelchen des Glaubens umhängen.

Ich denke, das (Verpflichtung der Macht) gilt für grundsätzlich ALLE POLITIKER nahzu aller Staaten, welcher Religion sie auch immer angehören mögen. (Siehe Putin und seine neu entdeckte Zugehörigkeit zum Christentum! Oder Frau Lötzsch und ihre neu entflammte Liebe zum Kommunismus!)

In Somalia soll aber der Islam als Rechtsgrundlage eingeführt werden und nicht als Religion unter anderen!
——————————————————
Christen sind durchaus zur Selbstkritik fähig, auch wenn sich hier nicht gerade Hunderttausende äußern…

http://www.freace.de/artikel/200602/200206b.html

http://www.wir-sind-kirche.de/fulda-hanau/US_Kradinal_gegen_Bush_Irak_Krieg_Folter.htm

http://www.predigtpreis.de/darstellung-einzelpredigt+M5a6704475eb.html

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article172597/Kirche-Bush-handelt-wie-ein-religioeser-Fundamentalist.html

http://bs.cyty.com/kirche-von-unten/archiv/kvu102/terror110901.htm


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