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Der Kadi von Berlin… 16. Januar, 2011

Posted by Rika in islam, meine persönliche presseschau.
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Unter dem Oberbegriff „Integration“ wird in einem Artikel bei welt-online ein Mann vorgestellt, der in der arabischen Welt Berlins den Kadi macht.

Integration

Autor: Freia Peters| 15.01.2011

Araber in Berlin haben ihren eigenen Richter

Mitten in Berlin schlichtet ein selbst ernannter Friedensrichter zwischen arabischen Clans. So hat er schon viele Menschenleben gerettet.

Es ist ein netter Beitrag, der ganz nebenbei einen tiefen Einblick in die arabische Kultur ermöglicht, in der neben viel Ehre, auch viel Lug und Betrug, Gewalt, Mord und Totschlag herrscht.

Der Kadi, so erfahren wir, hat sein Friedensamt geerbt, Vater und Großvater füllten es bereits vor Jahrzehnten im Libanon aus.  Er sei ein zuverlässiger Streitschlichter, meint Frau Peters, der wesentlich mit dazu beitrage, dass die Polizei im arabischen Berlin nicht über Gebühr belastet würde durch lebensgefährliche Einsätze an der Front zwischen den (arabischen) Familien.

(Von der Front, die zwischen den arabischen Clans und den mehrheitlich „deutschen“, bzw. deutschstämmigen Familien verläuft, ist in dem Beitrag nicht die Rede. Es mag wohl doch viel zu gefährlich sein, diese Konfliktlinie zu thematisieren!)

Auch für den Kadi scheint die Krisenintervention nicht ganz ungefährlich zu sein, er trägt seit 30! Jahren  immer, so jedenfalls berichtet Frau Peters, eine kugelsichere Weste, und wenn es ganz dicke kommt, ruft er sogar die Polizei. Herr Kadi scheint gut mit der Polizeit zusammenzuarbeiten:

„Die Rolle des Friedensrichters wurde bisher durch die polizeiliche Arbeit nicht beeinflusst“, sagt Haeberer.„Aus präventiver Sicht ist auch fraglich, ob der regelgerechte Einsatz von Friedensrichtern überhaupt bekämpft werden sollte, da diese deeskalierend wirken und eine Ausweitung der Konflikte möglicherweise verhindern können.“

Mit anderen Worten, das arabische Friedens- und Rechtssystem ist bestens in die Berliner Kriminellen- und Gewaltlandschaft integriert, implantiert, sollte man wohl besser sagen.

Dass diese Implantation auch ihre Tücken hat, will Frau Peters nicht verschweigen und verweist einerseits auf die verstorbene Richterin Kirsten Heisig, die in ihrem Buch „Das Ende der Geduld“ mit deutlichen Worten die arabisch dominierte Parallelgesellschaft beschreibt. Frau Peters zitiert daraus wie folgt:

Man lebt von staatlichen Transferleistungen und dem Kindergeld“, schreibt Heisig, der Lebensstil hingegen könne als „aufwendig“ bezeichnet werden: Teure Autos gehören zum Standard, in Strafverfahren werden namhafte Berliner Anwälte engagiert. „Wenn die Drogengeschäfte von einem rivalisierenden Clan gestört werden, wird das Problem gelöst, indem man einander tötet oder dies zumindest versucht.“Heisig hat sich einige Clans genau angeschaut. Mit dem Ergebnis, dass „die weiblichen Familienangehörigen stehlen und die männlichen Straftaten aus allen Bereichen des Strafgesetzbuches begehen: Von Drogen- und Eigentumsdelikten über Beleidigung, Bedrohung, Raub, Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Sexualstraftaten und Zuhälterei bis zum Mord ist alles vertreten.“

Die Kinder wüchsen weitgehend unkontrolliert in diesen kriminellen Strukturen auf, auch sie begingen von Kindesbeinen an Straftaten.

Und lässt auch eine Amtskollegin Heisings zur Sprache kommen, die mit ebenso deutlich kritischen Worten die „Richtertätigkeit“ Herrn Allouches kommentiert:

Antje Keune, Jugendrichterin am Amtsgericht Berlin Tiergarten, schüttelt den Kopf, wenn sie auf die selbst ernannten Schlichter angesprochen wird. „Ich habe erhebliche Bedenken an der Arbeit eines solchen Friedensrichters“, sagt Keune.

„Wenn er als Mediator Täter und Opfer an einen Tisch bringt – gerne. Aber er kann nicht Straftaten klären, ohne dass sie vor Gericht landen. Das ist Selbstjustiz und trägt zur Entstehung von Parallelgesellschaften bei. Migranten müssen unsere Regeln akzeptieren – nicht ihre eigenen mitbringen.“

Keune ist für Berlin-Neukölln zuständig, wo viele arabische Großfamilien leben und sich in manchen Gebieten Gettos gebildet haben. Zusammen mit Kirsten Heisig hatte sie das Gespräch mit der Polizei gesucht, um die Zusammenarbeit zu verbessern.

Wie Kirsten Heisig fordert auch Frau Keune dazu auf, den Kindern der arabischen Clans dadurch eine Chance auf ein  – nach unserem Verständnis –  „normales Leben“ zu ermöglichen, indem man sie bei gegebenen Anlass aus den Familien nimmt. Das allerdings erfordere sehr viel Mut, gibt auch  Frau Peters zu bedenken, die ansonsten in ihrem Artikel größtmögliche Zurückhaltung hinsichtlich der eigenen Stellungnahme oder gar Bewertung der schönen Multikultiwelt übt, sie schreibt:

„Man muss sich auch mal trauen, solche Maßnahmen anzuwenden“, sagt sie (Frau Keune). „Doch ich habe den Eindruck, dass einige Jugendamt-Mitarbeiter Angst davor haben, in arabische Großfamilien zu gehen. Das ist natürlich eine Kapitulationserklärung.“

Kirsten Heisig war ähnlicher Meinung. Der Grund, warum niemand härtere Maßnahmen im Umgang mit kriminellen arabischen Clans anwende, sei „sozialromantische Verblendung gepaart mit blanker Angst“, schreibt sie. „Hinter vorgehaltener Hand heißt es: „Man kann kein Kind aus einem arabischen Clan nehmen. Die Familien erschießen jeden, der das versuchen sollte.“

(Einschub von mir)

Der „sozialromatischen Verblendung“ ist vermutlich nicht mehr beizukommen. Wer ihr entschieden entgegentritt, wie Frau Heisig oder Herr Sarrazin, legt sich nicht nur mit den Herrschenden des Paralleluniversums an, sondern auch mit all denen , die unter Multikulti den Italiener von nebenan und die Dönerbude  um die Ecke verstehen, die ach so gerne in der Türkei und in Tunesien Urlaub machen und die seit ihrer frühen Jugend darauf vertrauen, dass die romantisch-schönen Geschichten aus „Tausend und einer Nacht“ das wahre Gesicht des wunderbaren muslimischen Kosmos beschreiben. (Wobei die schöne Erzählerin ja auch mit dem Tode bedroht ist und  die Märchen zunächst nur einen Aufschub ihrer Hinrichtung gewähren, bis der Herrscher dem Liebreiz der Sheherazade erliegt und sie als seine Gespielin ihr weiteres Leben „fristen“ darf.)

Der Begriff „Kadi“, der auch bei uns geläufige Ausdruck für Richter, wurde übrigens just durch diese Märchensammlung im westlichen Kulturkreis eingeführt, wie ein schneller Blick bei dem 10-jährigen Jubilar zeigt. Der Blick macht aber auch deutlich, dass mit dem Kadi des Orients keineswegs die weltliche Gerichtsbarkeit, wie wir sie kennen und zum überwiegenden Teil auch schätzen, gemeint ist, sondern die Rechtsgrundlage des Kadi der Koran und die Sharia  ist, auf die sich alle Richtersprüche vom Ursprung her beziehen müssen.

„Der Kadi von Berlin“ macht deutlich, wie weit das Recht, unser Recht, in den mehrheitlich von Muslimen bewohnten Stadtteilen oder Städten durch die Sharia bereits unterwandert ist und auch von offiziellen Vertretern von Polizei und Justiz  zurückgenommen wird.

Darum noch einmal Frau Keune:

„Ich habe erhebliche Bedenken an der Arbeit eines solchen Friedensrichters“, sagt Keune.„Wenn er als Mediator Täter und Opfer an einen Tisch bringt – gerne. Aber er kann nicht Straftaten klären, ohne dass sie vor Gericht landen. Das ist Selbstjustiz und trägt zur Entstehung von Parallelgesellschaften bei. Migranten müssen unsere Regeln akzeptieren – nicht ihre eigenen mitbringen.“

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Mögen auch diejenigen, die Migration mit allen Mitteln fördern und den Islam für einen Teil Deutschlands halten, endlich dazu stehen, dass  (über das reine Rechtssystem hinaus)    für ein  gedeihliches Zusammenleben in Deutschland     ALLE   sich weitgehend an gemeinsamen Regeln orientieren und danach leben müssten.

 

NACHTRAG

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Kommentare»

1. ebook leser - 19. Januar, 2011

Schau an, es liegt wohl in der Familie oder kann man vielleicht sagen, nachdem Sarrazin immer noch SPD Mitglied ist, wird die Schuld an seiner Frau gesucht. Wenn man so liest, was wie lange schon bekannt ist und wenn das wirklich stimmen sollte, dann frage ich mich doch, warum die Schulbehörden schon längst nicht aktiv geworden sind. So ist z.B. zu lesen: Der Konflikt köchelt allerdings schon seit Jahren. Immer wieder hatte es Kritik am Erziehungsstil von Ursula Sarrazin gegeben. Schon 2002, als sie an einer Berliner Montessori-Schule unterrichtete und ihr Mann noch kaum bekannt war, beschwerten sich fast alle Eltern ihrer Klasse. Am Ende eines Schuljahrs legten sie der Direktorin die bereits ausgefüllten Abmeldeformulare ihrer Kinder vor und erklärten: „Wenn Frau Sarrazin hier bleibt, verlassen unsere Kinder die Schule.“ Wenig später wechselte die Lehrerin die Schule „Sie wehrte alle Vorwürfe ab“, erinnert sich ein Vater. so der Spiegel.


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