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Der Spiegel und die Sorgen um die Welt… 17. Januar, 2011

Posted by Rika in meine persönliche presseschau.
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Die Welt ist eine Bühne für Katastrophen und Krisen aller Art. In jedem Erdteil gibt es Staaten, über die eine Menge misslicher Dinge zu berichten wäre. Aktuell herrschen beispielsweise in Tunesien  bürgerkriegsähnliche Zustände, der Libanon steht vor einer Übernahme durch die Hisbollah, der Sudan versucht die friedliche Trennung, eine Flut- und Schlammlawine begräbt hunderte Mensche  in Brasilien, Krokodile und Haie tummeln sich in Brisbanes Straßen, Haiti ist immer noch eine Trümmerlandschaft ohne jede Zukunftsperspektive, die Türkei strebt eine arabisch-türkische Machtposition an, in Deutschland ist Frau Aigner empört und das Schweinefleisch voller Dioxin, usw. usw.

Aber was ist DER TITEL der linken Schmähschrift aus dem kühlen Norden?

Dies:

Davids Rächer

„Israels geheime Killerkommandos“

 

Das perfide Spiel mit einem Symbol,  dem gedruckten,  wie mit dem unausgesprochenen Wort, das bereits seine subtile, antiisraelische, antijüdische Wirkung voll entfaltet, auch ohne nähere Einzelheiten über den Inhalt mitzuteilen.

 

Fällt irgendjemandem außer  „Israel-Bashing“ noch etwas dazu ein?

Hat jemand noch irgendwelche Fragen dazu?

Kommt es irgendjemandem seltsam vor?

Braucht irgendjemand Informationen dieser Art?

Nein?

Nein!

Ich werde mir den Schund nicht antun, weder gedruckt noch via Internet.

Geschenkt!

Das Abo ist längst gekündigt!

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Kommentare»

1. yael1 - 19. Januar, 2011

„Spiegel“ schürt Antisemitismus

Als konkreter Anlass für diese Titelgeschichte muss das Geständnis des Iraners Madschid Dschamali Fasch im iranischen Fernsehen herhalten. Inwieweit der Mann die Wahrheit sagt, schauspielert oder unter Folter gebrochen wurde, bleibt offen. Er behauptet, vom Mossad angeheuert und trainiert worden zu sein, um iranische Atomforscher zu ermorden. Diese obskure Geschichte benutzt der „Spiegel“, um das ganze Sündenregister des jüdischen Staates aufzukochen.

Natürlich wäre nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Husarenstück des Mossad dokumentiert würde. Aber den „Spiegel“-Redakteuren geht es um etwas ganz anderes. Sie stellen die goldene Regel der Notwehr als Zitat aus dem Talmud vor: „Wenn jemand kommt, um dich zu töten, stehe auf und töte ihn zuerst“, um dann „Die Rache der Mossad-Attentate des israelischen Geheimdienstes“, so der Titel, anzuprangern.

Die Festnahme des Holocaustarchitekten Adolf Eichmann in Argentinien, um ihn in Israel vor Gericht zu stellen, wird als Paradebeispiel präsentiert. Die klassische alttestamentliche Formel, „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ wird bemüht, um die legendäre Rachsucht der Juden zu unterstreichen und gar eine reine Mordlust zu konstruieren. „Mord um Mord“ wird dem Bibelvers angefügt – und geflissentlich unterschlagen, dass der alte biblische Grundsatz Grundlage unseres modernen deutschen Strafrechts ist. Oder muss man den Herren „Spiegel“-Redakteuren da Unwissenheit unterstellen?

http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/datum/2011/01/18/spiegel-schuert-antisemitismus/


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