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„Wir setzen den Weg zu unserer Demokratie weiter fort!“ 31. März, 2011

Posted by Rika in islam, meine persönliche presseschau.
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verspricht Herr Erdogan und lässt sich kein bisschen durch die Nachfragen der EU aus dem „Tritt Marsch“ bringen, wie die taz anläßlich  der Verhaftung des Journalisten und Buchautors  Ahmet Sik berichtet:

Der Fall ist selbst für türkische Verhältnisse beispiellos: Seit Tagen fahnden Sonderstaatsanwälte und ganze Polizeieinheiten nach einem Buch, das es noch gar nicht gibt. Ein noch unveröffentlichtes Manuskript zu verbieten, den Besitz unter Strafe zu stellen und Druckereien und Buchläden schon einmal präventiv massive Strafen anzudrohen, falls sie auf die Idee kommen sollten, das Manuskript tatsächlich zu veröffentlichen, das, so Ragip Zakarolu, Verleger und altgedienter Kämpe für Meinungsfreiheit, „hat es in der Türkei noch nicht einmal nach dem Putsch 1980 gegeben“.

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„Unsere Demokratie“ des Herrn Erdogan erweist sich immer mehr als unvereinbar mit den in Europa unveräußerlichen Rechten der Presse- und Meinungsfreiheit, zu denen es auch gehört, Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen, die sich kritisch mit den politischen und religiösen Gegebenheiten einer Gesellschaft auseinandersetzen.  Der bisherige Weg zu EU, so scheint es, ist für Herrn Erdogan und seine Gesinnungsbrüder nur noch die „falsche Fährte“, die er gelegt hat, um von seinen wahren Absichten abzulenken.

Denn

Bei dem „gefährlichsten Buch des Landes“ handelt es sich aber nicht um Anleitungen zum Bombenbau oder andere Tipps für Terroristen, sondern um eine journalistische Recherche über die derzeit einflussreichste islamische Sekte des Landes, der Gülen-Bewegung, deren Chef Fetullah Gülen in den USA lebt. Das Manuskript mit dem Titel „Die Armee des Imam“ beschreibt nach Angaben von Freunden des Autors, die die Gelegenheit hatten es zu lesen, bevor es konfisziert wurde, wie die Sekte schrittweise die türkische Polizei und Justiz unterwandert.

Die Offenlegung der eigentlichen Ziele der nach außen hin sich moderat gebenden Fetullah-Gülen-Bewegung und die Verbindung mit dem HEUTIGEN politischen Establishment der Türkei, könnte der Islamisierungs-Debatte in Europa weitere Nahrung geben und den Widerstand gegen den Beitritt der Türkei zur EU  mit neuen  Fakten weiteren Auftrieb.

Bereits im Jahr 2008 veröffentlicht Necla Kelek in der faz einen Artikel über den türkischen Islamismus, in dem sie auf die Fetullah-Gülen-Bewegung eingeht.

Sie schreibt unter anderem:

Gülen hat einen weltweiten Verbund von Stiftungen und Schulen gegründet, der vor allem die neue muslimische technische Intelligenz heranbilden soll und wie eine Art Geheimsekte agiert. Deren öffentlicher Arm wird durch auflagenstarke Zeitungen wie die türkische „Zaman“ repräsentiert. Nach außen hin vertritt er eine Art Islam light, nach innen propagiert er einen machtbewussten islamischen Chauvinismus.Dem Westen gegenüber versucht er zum Beispiel in der „Welt-Ethos“-Bewegung des katholischen Schriftstellers Hans Küng durch Friedensappelle internationales Renommee zu erlangen. Er vertritt jedoch unverblümt die These von der Überlegenheit des Islams gegenüber jeder anderen Religion. Seine Bewegung ist in Japan über Russland bis Deutschland und in der Türkei aktiv; sie verfügt über Universitäten, Fernsehsender, eine Bank, Versicherungen, Zeitungen, einen Unternehmerverband und Gewerkschaften. Fethullahci, wie sich Gülens Anhänger nennen, haben inzwischen Positionen bis in höchste türkische Regierungskreise.

Was auf den ersten Blick – und in Analogie zu katholischen Erneuerungsbestrebungen – wie eine Modernisierungskampagne  des Islam und der Türkei gleichermaßen erscheinen mag, wird mit der weiteren Beschreibung durch Frau Kelek ins Gegenteil verkehrt, sie führt aus:

Der Ansatz der Bewegung scheint auf den ersten Blick durchaus modern. Es geht darum, dass die Muslime alle Errungenschaften der Wissenschaft in sich aufnehmen, damit sie mit dem Westen konkurrieren können. Daran ist nichts Falsches, und die Bewegung könnte als Vorzeigeobjekt eines Reformislams gelten, der sich ja sonst der Moderne verweigert. Betrachtet man aber die Schriften von Fethullah Gülen, zeigt sich eine zutiefst dogmatische und reaktionäre Denkweise. Er schreibt: „Koran und Hadith sind wahr und absolut. Wissenschaft und wissenschaftliche Fakten sind wahr, solange sie mit Koran und Hadith übereinstimmen. Sobald sie aber eine andere Position einnehmen und von der Wahrheit von Koran und Hadith wegführen, sind sie fehlerhaft. Selbst zweifelsfrei etablierte wissenschaftliche Fakten können nicht die Säulen sein, auf denen die Wahrheiten des imam (Glauben) ruhen. Nicht die Wissenschaft lässt die Wahrheit erkennen, sondern der Glaube an Allah, aus der Rechtleitung Gottes . . .“

Diese Art des Denkens führt zu der Erkenntnis, dass im Koran bereits alles steht, dass alles vorherbestimmt ist. …

(Hervorhebung von mir)

Mit diesem Denkansatz entfernt sich der Islam weiter denn je von Ansätzen, die hierzulande die Befürworter eines wie auch immer gearteten „Euro-Islam“ so hoffnungsvoll als Zeichen einer „islamischen Aufklärung“ sehen möchten und gibt damit denjenigen Grund und Anlaß zu Besorgnis, die vor einer „Islamisierung Europas“ skeptisch und kritisch  warnen.

Frau Kelek widmet sich nicht nur (in Ansätzen) den inhaltlichen Aspekten der Gülen-Bewegung, sie verdeutlicht auch die Strategie der Anhängerschaft, sich quasi im „Marsch durch die Institutionen“ in die notwendigen Machtpositionen zu bringen:

Gülens Gefolgsleute sind die intellektuellen Vordenker der AKP. Sie arbeiten mit dem Wissen des Westens; Freiheit und Demokratie sind dabei Instrumente zur Erlangung und Bewahrung von Einfluss und Macht. Die türkischen Parteien insgesamt sind keine Organisationen von Demokraten, sondern Lobbyisten, die das demokratische System benutzen, um ihre Gruppen- und Einzelinteressen durchzusetzen. Seit Bestehen der Türkischen Republik wurden Dutzende Parteien, Bewegungen oder Orden gerichtlich verboten oder vom Militär zerschlagen. Die AKP muss sich aktuell mit einem Verbotsantrag von kemalistischen Staatsanwälten auseinandersetzen. Die Fethullahcis haben sich auf diese Situation eingestellt, sie arbeiten konspirati und warten, bis ihre Zeit gekommen ist.

So ist es kein Wunder, dass die inzwischen mächtig gewordenen Anhänger des Herrn Gülen mit allen Mitteln verhindern müssen und wollen, dass es zu einer Offenlegung des Prinzips Gülen kommt.

Es mag hoffnungsvoll stimmen, dass sich Widerstand gegen die Verhaftung Ahmet Siks regt, vorallem im Inland, aber auch im Ausland, wie die taz berichtet:

och mit dem Fall Ahmet Sik und seinem Buch „Armee des Imams“ haben AKP-Regierung und Sonderjustiz jetzt wütende Proteste im ganzen Land ausgelöst. Eine Plattform für Presse- und Meinungsfreiheit ruft regelmäßig zu Demonstrationen auf. Auf einer Website, die dazu aufruft, sich zu dem Besitz des Buchs zu bekennen, haben sich bereits 50.000 Menschen registrieren lassen. Ehemals überzeugte liberale Unterstützer von Ministerpräsident Erdogan sind entsetzt, wie demokratische Rechte immer mehr mit Füßen getreten werden.

Auch die Kritik aus dem Ausland wird lauter. Angefangen von internationalen Journalisten und Menschenrechtsorganisationen bis hin zum Erweiterungskommissar der EU und dem US-Botschafter in Ankara, wird die Verletzung von Meinungs- und Pressefreiheit mittlerweile scharf kritisiert. Selbst der türkische Präsident Abdullah Gül sah sich genötigt, seine Besorgnis darüber zu äußern,

Wobei ich nicht sicher bin, ob es zur Strategie der güleschen Unterwanderung gehört, dass „selbst der türkische Präsident Aabdullah Gül sich genötigt san, seine Besorgnis darüber zu äußern“. Es passte jedenfalls hervorragend ins Bild, zumal Herr Erdogan sich gar nicht aus der Ruhe bringen ließ und von allen Protesten „völlig unbeeindruckt“ blieb:

Nur Ministerpräsident Tayyip Erdogan ist von der Kritik völlig unbeeindruckt. „Die EU soll sich an ihre eigene Nase fassen“, sagte er auf dem Weg in den Irak, „wir setzen unseren Weg zu unserer Demokratie weiter fort.“

„Unsere Demokratie“ des Herrn Erdogan ist unvereinbar mit „unserer Demokratie“ nach der wir in Deutschland und Europa politisches und gesellschaftliches Miteinander gestalten, Erdogans Demokratie ist unvereinbar mit unserem europäisch-abendländischem  Verständnis von Demokratie, Menschenrechten, Meinungs-, Presse- und  Religionsfreiheit …

Eine „Demokratie“ türkischer Prägung gehört nicht in die EU und ein Islam in der Ausdeutung eines Fetullah Gülen  gehört nicht zu Deutschland, nicht in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart und erst recht nicht in der Zukunft.

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Chance vertan! 30. März, 2011

Posted by Rika in islam.
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Welch ein absurdes Theater!

Ein Politiker nimmt für sich in Anspruch, beim Thema „Islam“ eine in Maßen andere Position als der Bundespräsident zu vertreten und wird sofort von denjenigen ins Abseits gestellt, die die Ansichten des Ministers nicht teilen. Da sind einmal die diversen Islamexperten und -vertreter, die den ministeriellen Verweis, der Islam gehöre historisch nicht zu Deutschland, Muslime hingegen schon, als Beleidigung und Ausgrenzung verstehen, zum anderen gibt es nicht unerheblich viele Leute, die des Ministers Worte einfach nur politisch ausschlachten wollen, weil Herr Friedrich der CSU angehört und schon allein deshalb in den Augen von Linken und Grünen verdächtig ist.

Kein Mensch kommt aber auf die Idee zu fragen, ob nicht auch die Muslime an dieser Stelle einmal großmütige Konzessionen hätten machen können, dergestalt nämlich dass sie sagen:

„Ja, in der Rückschau auf die 1400 Jahre Islam können wir feststellen, dass weder die Idee des Islam noch seine Protagonisten in dem Gebiet, das heute die Bundesrepublik Deutschland ist, eine nennenswerte Rolle gespielt hätte. Insofern haben alle diejenigen durchaus recht die meinen, der Islam gehöre – historisch betrachtet – nicht zu Deutschland.“

Das würde den Islamkritikern doch ganz schön den Wind aus den Segeln nehmen. Sie hätten es deutlich schwerer, mit der Angst vor dem Islam Stimmung zu machen.

„Seht her“, könnten die Muslimverbände sagen, „wir respektieren eure religiöse Ausrichtung – auch wenn man davon nicht so ganz viel im öffentlichen Leben mitbekommt,  sieht man mal von euren Kirchtürmen und Glockengeläuten, von Kruzifixen in Klassenzimmern und Gerichtssälen und von Nonnen in Nonnengewändern  in den kirchlich-sozialen Einrichtungen ab – wir respektieren eure religiöse und politische Entwicklung, wir wissen, dass das Christentum einen prägenden und nachhaltigen Einfluss auf euer Wertesystem und eure Gesellschaft hatte und immer noch ein bisschen hat – auch wenn es in Deutschland die Trennung von Kirche und Staat gibt.“

Und weiter könnten die Muslimverbände und -experten  sagen, dass es ihnen bewusst ist, dass es Ängste vor dem Islam gibt, die auf sehr alten und lange zurückliegenden Ereignisse (die Muselmanen in der den Christen überaus heiligen Stadt Jerusalem vor gut tausend Jahren, der Einfall der Mauren in Spanien, die Bekämpfung der christlichen Seefahrer und Kaufleute im Mittelmeerraum, die Türken vor Wien, um nur einiges von dem zu nennen, das wir alten noch im Geschichtsunterricht der 50er und 60er Jahre gelernt haben ) einerseits basieren und die andererseits neue Nahrung bekamen durch die brutalen Angriffe islamischer Terroristen auf die westliche Wohlstandsgesellschaft und Wertegemeinschaft.

Das alles könnten Islamexperten, Islamversteher und Muslimverbände zugestehen, ohne dass ihnen dabei ein Zacken aus der Krone fiele. Man könnte diese geschichtlichen Tatsachen auch durchaus zum Anlass nehmen, in der Reflexion der Ereignisse, Ängste abzubauen.

Das alles passiert aber nicht.

Stattdessen reagieren die oben genannten Bündnisse mit Beleidigtsein, Abwehr und teilweise wütendem Protest.

Allerorten werden von den Muslimen massiv Zugeständnisse  für Muslime gefordert, meistens mächtig unterstützt von politischen und auch religiösen Teilen der Gesellschaft, die meinen, nach den Erfahrungen im und mit dem Nationalsozialismus nie wieder zulassen zu dürfen, dass andere Menschen oder Gruppen ausgegrenzt und stigmatisiert werden (durchaus zu Recht, wie ich meine).  Dabei übersehen diejenigen, die geradezu fanatisch tolerant sind oder sein wollen, dass die Lage der Muslime in Deutschland heute in keinster Weise vergleichbar ist mit der Lage der Juden im Dritten Reich, sie ignorieren den unbestrittenen Tatbestand, dass die Regierung niemals und zu keiner Zeit eine Pogromstimmung GEGEN MUSLIME angezettelt oder auch nur hingenommen hätte, sie nehmen vielmehr einen großen Teil der Menschen in Deutschland nicht wirklich wahr, übergehen vielmehr die Leute im Land, die so schnell mit der rasanten Entwicklung der gesellschaftlichen Veränderung  nicht mithalten können und grenzen sie im besten Falle daher einfach aus und nehme ihre Besorgnisse nicht ernst oder, im weitaus hläufigeren Fall, stigmatisieren sie sie als islamophob oder rassistisch und verorten sie in der Nähe rechtsradikaler Neonazis.

Sicher gibt es auch einige bewußt sich dem konservativen Lager zugehörig fühlende Deutsche, die die Veränderung der Gesellschaft ganz und gar nicht wollen. Die festhalten wollen an ihrem Bild von Deutschland mit allem was dazu gehört:

Kinder, Küche, Kirche (dem alten Frauenbild, das immer noch in vielen Köpfen als Ideal herumgeistert), den christlichen Festen und dem christlichen Glauben (der oft genug auch den heftigen Streit zwischen Protestantismus und Katholizismus beinhaltete und „freie Religionsgemeinschaften“ als Sekten ausschloss), einem Werte- und Wirtschaftssystem, das eng mit den christlichen Grundwerten verknüpft und verbunden ist.

Ja selbst das, was wir (in bei aller Widersprüchlichkeit) als „Aufarbeitung unserer Vergangenheit“ bezeichnen und in deren Folge das Augenmerk auch auf das „jüdische Erbe unserer Kultur“ gerichtet wird, das Deutsche doch noch vor wenig mehr als 70 Jahren mit aller Macht von der Erde tilgen wollten.

Aber ist dieses Festhalten-Wollen  an dem, was „Deutschland bisher ausmachte“ (ich pauschalisiere ein wenig, ich weiß), derart negativ zu bewerten, wie wir es in unseren MSM immer wieder erleben?

Die Begegnung mit den Menschen und mit den Forderungen der so ganz anders erscheinenden und auftretenden, nicht nur religiösen, islamischen  Kultur setzte  einen  Denk- und Lernprozess in Gang, der doch noch lange nicht beendet ist, der Ängste auslöst und mit  Sorgen verbunden ist und der eben nicht in erster Linie dem türkischen Gemüsehändler um die Ecke gilt, sondern dem, was in den Köpfen der anderen vorgeht, was in ihren Moscheen gepredigt und in ihren Koranschulen gelehrt  wird.  Die modernen Medien liefern doch die Bilder aus den Staaten ins Haus, in denen der Koran die oberste Instanz ist und der Islam das Staatwesen beherrscht, Bilder von Steinigungen und drakonischen Strafen, von jubelnden Mörderbanden und fanatisierten Massen die den Tod Israels brüllend beschwören und den Ungläubigen des Westens Allahs Unheil androhen. Diese Bilder sprechen doch eine beredte Sprache, verstörend und über alle Maßen befremdlich.

Bilder,   die   (das muss man auch sehen) allerdings von einigen Gruppierungen hierzulande auch politisch  ausgenutzt werden.

Es hätte darum meiner Meinung nach den Vertretern muslimischer Migranten gut angestanden, diese vielen Facetten des „Neuen und Fremden“  in Deutschland und des Islam weltweit zu reflektieren und die (darauf reagierende)   Befindlichkeit  der „deutschen Seele“  wenigsten einmal öffentlich zu bemerken und zu würdigen und ihre eigenen Belange einmal nicht in den Focus der Aufmerksamkeit und Forderung zu stellen.

Aber es ist genau das passiert, was in den letzten Jahren immer zu beobachten war:

Muslime fühlen sich beleidigt und insistieren in einer Form, die man christlichen Verbänden oder jüdischen Organisationen überaus verübeln würde. Keiner in der SPD käme auf die Idee, eine Arbeitsgruppe oder ein Forum zu boykottieren,  weil man zu ungeklärten Fragen mit Christen reden will und dabei auch Teile  des Christentums auf den Prüfstand stellt und erst recht würde niemand jüdische Verbände auffordern, einem gemeinsamen Gremium fern zu bleiben, weil sich jüdische Verbände über den real zunehmenden Antisemitismus gewisser Kreise in Deutschland und den dabei nur geringen Widerhall in der Öffentlichkeit und mangelnde Aufmerksamkeit  durch die Politik beschweren.

Fühlen sich aber Islamverbände „nicht genug gewürdigt“, erheben sie ein grooßes Geschrei und springen ihnen prompt Politiker aus grün-links-rotem Lager bei und setzen sich für ihre vermeintlich bedrohten Rechte ein.

Damit setzen sie aber genau den Prozess weiter fort, dass die auf diese Weise „ausgegrenzten“ und verunsicherten  „Deutschen“ mit noch mehr Ängsten reagieren.

Keine andere Migrantengruppe verlangt, erfordert und erhält so viel Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme auf ihre Befindlichkeiten, wie die muslimische.

Monika Maron hat darum Recht mit ihrem Einwand, der Islam dürfe uns nicht ständig behelligen.

Genug ist genug!

Von Scheinheiligen und ihren schmutzigen Geschäften… 28. März, 2011

Posted by Rika in meine persönliche presseschau.
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Die Deu-tschen wer-den sich nicht an ei-nem Ein-satz in Li-by-en betei-li-gen!“

ließ der Herr Außenminister mit vaterländisch breiter  Brust und kasperletheatertauglichem Rhythmus und  Timbre wissen, obwohl es noch gar nicht solange her ist, dass er mit ähnlich großartiger Attitude vor der Abstimmung zur Vergabe eines Sitzes im Unsicherheitsrat  verkündete:

«Deutschland ist bereit, globale Verantwortung zu übernehmen»

und nach der erfolgreichen Kanidatur im Brustton der Überzeugung vollmundig mitteilte:

„„Die Welt weiß, dass sie sich auf uns verlassen kann“, betonte Guido Westerwelle. „Wir werden in den kommenden zwei Jahren alles tun, um das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.“ Deutschland betrachte den Sitz im mächtigsten UN-Gremium als „große Verantwortung, aber auch als eine große Chance, noch mehr für den Frieden und die Sicherheit sowie die Entwicklung in aller Welt tun zu können.““

Große Geste, große Worte, großer Auftritt vor der Welt!

Die Welt hätte aber  ( nicht nur  in Bezug auf Libyen)  besser auf die weniger groß beachtete Aussage achthaben  sollen, die nämlich besagt, dass man mit dem Sitz im Sicherheitsrat keineswegs die Verpflichtung eingehe, sich in stärkerem Maße finanziell an UN-Aktionen zu beteiligen oder gar in weitere kriegerische Auseinandersetzungen begeben zu woll. Schließlich sei man ja bereits in Afghanistan und im „westlichen Balkan“ aktiv und das müsse reichen.  (Quelle)

Ganz wunderbar war seine Ergriffenheit auf dem Tahir-Platz und bärenstark seine Unterstüzung der arabischen Revolution:

„Auf die Frage, ob andere arabische Gesellschaften sich ein Beispiel nehmen sollten an den Demonstranten von Kairo, sagte er: „Es gibt keine Generalregel für Länder, aber es gibt eine Idee von Demokratie“, Stabilität und Demokratie seien kein Widerspruch, dies sei „nicht nur eine Lehre der ägyptischen Menschen“. Westerwelle brach nach der Sitzung in New York zu einem spontanen Besuch nach Tunis auf.“

Tief beeindruckend  auch seine vor Tatendrang und politischer Weisheit strotzende Rede vor dem Bundestag:

Wir haben mit unserer Forderung nach raschen Sanktionen breite Unterstützung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und in der Europäischen Union erhalten. Die Auslandsvermögen der Herrscherfamilie wurden eingefroren. Reiseverbote sind in Kraft. Wir sind uns im Sicherheitsrat, in der Europäischen Union und auch unter den G-8-Staaten – das hat gestern das Treffen der Außenminister gezeigt – einig, dass der Diktator für diesen Feldzug gegen sein eigenes Volk zur Verantwortung gezogen werden muss. Das wird Aufgabe des Internationalen Strafgerichtshofs sein. Wir setzen uns in New York dafür ein, den politischen Druck weiter zu erhöhen, bis dieses Ziel erreicht ist. Wir werden im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen heute und in den kommenden Tagen das weitere Vorgehen abstimmen. Die Bundesregierung wirbt in New York nachdrücklich für noch umfassendere Wirtschafts- und Finanzsanktionen. Wir wollen die Geldflüsse in das System Gaddafi, soweit irgend möglich, stoppen. Wir wollen dem Regime die Grundlage seines Handelns und seines Krieges gegen das eigene Volk entziehen.“

Doch nicht nur die arabische Revolution liegt Herrn Westerwelle am Herzen,

unvergessen auch sein Auftritt anläßlich seines Antrittsbesuchs als Außenminister  in Israel und seine bedeutungsschweren Beteuerungen:

„Zum Abschluss seiner Nahost-Reise wurde Guido Westerwelle am Dienstag doch noch überraschend deutlich: „Unsere Geduld ist nicht unendlich“, mahnte er mit ernstem Ausdruck. „Die Sicherheit Israels ist für niemanden, und für uns erst recht nicht, verhandelbar.“ Der Außenminister sprach dabei in Jerusalem freilich nicht über den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern, sondern über eine atomare Bewaffnung des Iran. Harte Sanktionen schloss der FDP-Chef nach einem Gespräch mit dem israelischen Außenminister Avigdor Lieberman nicht aus. Und fast harsch fügte Westerwelle hinzu: „Da wird nicht jeder mitmachen. Aber wir wissen, was zu tun ist.““

„Wir wissen, was zu tun ist.“

Damit ist nun aber nicht ein entschiedenes Engagement zur Sicherheit Israels gemeint.

Das einzige, was den Vorsitzenden der FDP wirklich interessiert,  sind die Interessen der deutschen Wirtschaft. Das wurde deutlich – und muss hier nicht näher belegt werden – in den Koalitionsverhandlungen zur Regierungsbildung und setzte sich in  nicht enden wollender Arbeit zugunsten der vermuteten oder vermeintlichen FDP-Wählerschaft fort – ebenso eifrig wie plump unterstützt durch den über alle Maßen kompetenten Wirtschaftsminister Brüderle –  und findet ihren vorläufig krönenden Abschluß in der ausdrücklichen Billigung  dubioser Bankgeschäfte mit dem Iran:

Wirtschaftssanktionen Bundesbank will in Iran-Geschäfte einsteigen

Im Westen ist das iranische Regime geächtet. Trotzdem will die Bundesbank laut einem Bericht nun als Mittler in Ölgeschäften auftreten – mit Billigung der Regierung.

Da mochte ich meinen Augen nicht trauen…

Im Streit um das iranische Atomprogramm versuchen EU und USA mittels weitreichender Wirtschaftssanktionen, das Regime in Teheran zum Einlenken zu bewegen. Auch die Bundesregierung wird offiziell nicht müde zu betonen, dass man im Zweifel höherem Druck auf die Islamische Republik nicht im Wege stehe. Nun allerdings berichtete das Handelsblatt unter Berufung auf Regierungs- und Finanzkreise, Auswärtiges Amt und Wirtschaftsministerium hätten der Bundesbank erlaubt, Ölgeschäfte zwischen Iran und Indien abzuwickeln.

Was ich ja schon immer vermutet und befürchtet habe, dass nämlich trotz aller treuherzigen Beteuerungen der Regierung, Ahmadineschad isolieren und in seine Schranken weisen zu wollen, doch weiterhin sehr innige Beziehungen mit dem terroristischen Mullahregime gepflegt und dabei  gute Geschäfte mit dem Iran gemacht werden, wird nun in einem seriösen Wirtschaftsmagazin offen bestätigt:

Dem Bericht zufolge soll das Geschäft folgendermaßen aussehen: Indien überweist das Geld nicht mehr direkt nach Iran, sondern an die Bundesbank. Das Frankfurter Institut reicht die Zahlung dann an die Europäisch-Iranische Handelsbank (EIHB) mit Sitz in Hamburg weiter. Diese wird laut Handelsblatt zu 52 Prozent von der staatlichen iranischen Bank of Industry and Mine kontrolliert, die ebenfalls staatliche Bank Mellat halte 26 Prozent der Anteile. Die EIHB sei damit „eine der wichtigsten finanziellen Lebensadern Irans“, zitierte die Zeitung den Terrorismusexperten Stuart Levy vom US-Finanzministerium.

Die USA führen die EIHB daher dem Bericht zufolge seit 2010 auf einer Sanktionsliste. Auch beim EU-Rat stehe der EIHB-Eigner Mellat auf einer Sanktionsliste. D

Die Bundesregierung sieht sich offenbar nicht in der Pflicht, die Sanktionen gegen den Iran mit zu tragen. Im Gegenteil, sie unterläuft und hintertreibt die solidarischen Bemühungen, den Iran auf seinem gefährlichen Weg aufzuhalten, zum Schaden der demokratischen Welt und mit der ständig steigenden Gefahr für den Staat Israel.

Übrigens, Protestschreiben an den Außenminister wurden „zur Kenntnis genommen“.

Es ist an der Zeit, zumindest die FDP von ihren politischen Aufgaben zu entbinden.


Lahm gelegt… 26. März, 2011

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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…bin ich seit der Fuß-Operation am Mittwoch.

Fuß am Tag 1 nach OP und erstem Verbandwechsel...

(Das Bild ist  noch in der Klinik entstanden und das Bein schön braun von dem Zeug, das die Leute im OP großflächig über Fuß und Bein gepinselt haben.)

Inzwischen bin ich wieder zu Hause und  schlecht ist meine derzeitige Lage nun auch  nicht gerade zu nennen!

Ich liege in einem sehr bequemen Liegesessel am Fenster, genieße die Sonne, schaue den Vögeln zu, die munter im Geäst der Eberesche herumhüpfen, lese Zeitung und die vielen Online-Nachrichten, die mir in den zweieinhalb Tagen meiner Abwesenheit entgangen sind:

Japan, Bombenterror in Israel, Libyen und Euro-Rettungsfliegerschirm…  die Schreckensnachrichten  wie gehabt, aber mit unterschiedlicher Gewichtung hinsichtlich Wahrnehmung in und von der Öffentlichkeit und Beurteilung durch Experten, (selbsternannte wie anerkannte) und Kommentatoren, je fein nach Parteilichkeit und Zweckoptimismus unterschieden.  Auch wie immer.

Liz Taylor ist verstorben und Herr Brüderle plaudert im Nähkästchen und wundert sich, dass man es auch draußen hört, die CDU bangt um den Wahlausgang im Baden-Schwabenland und streitet über den Nichtlibyeneinsatz … Jupp Heynckes geht  wieder zu den Bayern und der Schmuddelbohlen ist abermals Vater geworden.

Derweil bereitet der Liebste in der Küche das Mittagessen. Es duftet verführerisch nach Bratkartoffeln … und weil die inzwischen auch gar sind, lege ich eine kleine Pause ein…

Sie waren köstlich, die Bratkartoffeln – wie meistens,  wenn der Liebste die Zubereitung übernimmt … Damit hat er mich schon begeistert als wir beide noch junge Studenten waren,   „seine“  Bratkartoffeln mit Spiegelei!    Unübertroffen gut seit nunmehr 40 Jahren, von den wenigen Ausnahmen abgesehen, in denen das Verhältnis von Kartoffelmenge zu Betriebstemperatur des Herdes nicht so ganz perfekt gewählt ist und das Ergebnis dem Aussehen nach  eher an Teufelsbraten denn an Kartoffeln denken lässt  😉    Aber wer ist schon unfehlbar?

Die Operation ist übrigens gut verlaufen, ich meine die an meinem Fuß. Nötig war sie geworden, weil ich gar nicht mehr richtig gut laufen konnte und in keine normalen Schuhe mehr passe. Die großen Zehen haben im Laufe der Jahre eine absurde Richtungsänderung vorgenommen, statt hübsch geradeaus zu zeigen, weist der eine nach links und der andere extrem nach rechts, was nichts mit einer möglichen  (politischen) Unentschlossenheit zu tun hat, sondern mütterlich-großmütterliches Erbe zu sein scheint. Nebenbei haben die beiden „Großen Onkel“ auch einen brutalen Verdrängungskampf gegen die Nebenmänner vollführt und ihnen den nötigen Raum zur freien Entfaltung genommen. Dabei hat mit den Jahren eine derartige Performance stattgefunden,  dass jeweils der Vorderfuß  beinahe Ähnlichkeiten mit einem gleichschenkeligen Dreieck hat – dabei ist die Seite c  quasi die Strecke zwischen großem und kleinem Zehansatz… ähh, klar ???   Der rechte Fuß ist nun wieder in die rechte Lage gebracht und wenn alles gut verläuft, wird der linke auch bald wieder rechtens sein, wie gesagt, mit Politik hat das nichts zu tun!

Es ist schon erstaunlich, was die  Medizin und ihre hochqualifizierten Protagonisten so alles vermögen. Da ist einmal das wahrhaft tolle Ergebnis der Kunst des Operateurs   in Form eines  hübschen Fußes, den ich demnächst in leichten Sandalen stolz der Umwelt präsentieren werde, und zum anderen die nicht minder beeindruckende Anästhesie, denn binnen Sekunden (es war kurz nach 7.00h morgens) wird man in einen tiefen Schlaf versetzt und wenn man nach einigen Stunden (gegen 13.30h) in seinem Bett im Krankenzimmer  wieder aufwacht, ist man regelrecht putzmunter. Mir ging es jedenfalls so. Keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit, keine Benommenheit, statt dessen Lust auf Kaffee und Kuchen. Beides wurde von einer freundlichen jungen Dame zuerst angeboten und dann ans Bett gebracht. Und groß ist das Erstaunen auch darüber, dass die erwarteten Schmerzen im ganz und gar erträglichen Bereich bleiben. (GOTT sei Dank, wem sonst!)  Tropf, Tropfen und Tabletten sorgen für ein relatives Wohlbefinden im Fuß, und nur  Verband und Verbandsschuh sind etwas lästig, schützen aber vor (dann wohl doch schmerzhaften) Verrenkungen während der ersten unruhigen Nacht. Mit Schuhen schläft es sich halt nicht so gut und auch nicht mit der Schiene unter dem Bein, die den Fuß leicht erhöht.

Nun bin ich also hier zu Hause, wandere mit Hilfe von zwei UAGS (das ist die vornehme Abkürzung für Unterarmgehstützen, im Volksmund auch „Krücken“ genannt) vom Sessel ins Bad und wieder zum Sessel, hoppse die Treppe rauf zum Schlafgemach und auch wieder hinunter in den Wohnraum mit Fenster zum Garten und lasse mich ansonsten BEDIENEN. Das ist mir ja schon fast ein bisschen peinlich, aber eigentlich ist es auch ganz  schön.

Schön, dass es mir so gut geht.

Danke an die Ärzte und Pfleger, die Familie und Freunde, den Liebsten vor allem und natürlich an den HERRN und  Schöpfer meines Lebens.

Das Leben der anderen… 18. März, 2011

Posted by Rika in aktuell, meine persönliche presseschau.
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zu schützen und dafür das eigene Leben zu riskieren,

wird von den Arbeitern des havarierten Atomkraftwerks in Japan verlangt, wie faz-net heute unter Berufung auf eine japanische Zeitung berichtet:

Die japanische Regierung hat den Betreibern des stark beschädigten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi einem Zeitungsbericht zufolge verboten, seine Mitarbeiter von der Anlage abzuziehen. Wie die Zeitung „Mainichi Shimbun“ am Freitag berichtete, äußerte der Energieversorger Tepco am Montag gegenüber der Regierung Sorge über die Sicherheit seiner Angestellten. Demnach kam das Unternehmen zu dem Schluss, dass es „schwierig“ sein werde, das Kraftwerk nach den Explosionen und Bränden an den Reaktoren wieder unter Kontrolle zu bringen. Regierungschef Naoto Kan habe aber die Bitte, die Mitarbeiter abziehen zu dürfen, zurückgewiesen.

„Eine Abberufung ist unmöglich“, zitierte die Zeitung Kan. „Es geht nicht darum, ob Tepco kollabiert, es geht darum, ob Japan zusammenbricht“, soll er demnach entgegnet haben. Ein namentlich nicht genannter Vertreter der Betreibergesellschaft sagte dem Blatt, dies bedeute, die Arbeiter sollten sich der Strahlung aussetzen und „sterben“.

Bisher hatte ich angenommen, die Arbeiter seien freiwillig im Kraftwerk geblieben, so aber entsteht der Eindruck, dass Menschen ganz bewusst „geopfert werden“ für das Überleben Tausender – ganz ähnlich wie es vor 25 Jahren die Regierung der UdSSR verfügte, als sie Soldaten zum Kraftwerk in Tschernobyl beorderte und dabei deren Tod in Kauf nahm.

Macht es nicht einen Unterschied, ob ein Mensch die Entscheidung trifft, in einer schwierigen und nahezu aussichtslos scheinenden Situation zugunsten vieler Menschen sein eigenes Leben zu riskieren oder aber von anderen Entscheidern abkommandiert zu werden zu einer Rettungsmaßnahme mit möglicher Todesfolge für sich selbst?

Die Frage nach den ethischen Maßstäben, die solchen Entscheidungen zugrunde liegen, stellen sich in vielen Problemsituationen, in denen das Leben vieler Menschen akut bedroht ist und nur durch das „Opfer“ Einiger Rettung möglich scheint.

Ich spüre meine Ohnmacht angesichts der furchtbaren Naturkatastrophe und ihrer entsetzlichen Folgen für die Menschen in Japan.  Die Bilder von Verwüstung und Zerstörung durch den Tsunami machen fassungslos, die Berichte über so verloren aussehende, weinende und trauernde Menschen zerreißen mir schier das Herz.

Die Katastrophe, die schon über die Menschen gekommen ist, macht mich nahezu stumm.

Ich fühle aber dennoch mein wachsendes Unverständnis für diejenigen, die glaubten und immer noch glauben, eine im Kern tödliche Technologie „sicher“ beherrschen zu können. Grenzt es nicht an Hybris zu glauben, es sei machbar und vertretbar mit Technologien umzugehen, die sich im Ernstfall als unbeherrschbare Naturgewalten darstellen, denen man nichts mehr entgegen zu setzen hat als den berühmten „Tropfen auf den heißen Stein“ und den heldenhaften Opfermut einiger weniger? Am Ende haben wir Menschen der entfesselten Kraft der Atome genauso wenig entgegen zu setzen wie der tobenden Macht des Meeres oder der höllischen Energie, die unter der dünnen Oberfläche unserer Erde brodelt und  immer wieder durch Vulkanausbrüche und Erdbeben machtvoll ins Leben der Menschheit einbricht.

Was ist der Mensch angesichts der Urgewalten der Schöpfung …

Was bleibt – in Bezug auf die Ereignisse in Japan -, ist hoffen gegen die Angst und beten um ein Wunder.

HERR, erbarme Dich, erbarme Dich!

Morde über die man (fast) nicht spricht… 13. März, 2011

Posted by Rika in meditatives, meine persönliche presseschau.
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Massaker in Itamar

Arabische Terroristen töten Vater, Mutter und drei Kinder einer israelischen Familie im Schlaf.

Das geht unter.

Geht unter im gewaltigen Nachrichtenstrom, der nach der Katastrophe in Japan alle anderen Meldungen nahezu „verschluckt“. Seit die Erde bebte, der Tsunami über Japans Westküste hereinbrach und es in der Folge zu einem Störfall in einem Atomkraftwerk kam,  gibt es keine anderen Themen mehr, die Welt – zumindest die deutsche Welt – schaut mit voyeuristischer Angst auf die Meiler, die zu einem atomaren Inferno führen könnten.

Von nichts anderem mehr ist die Rede in den großen deutschen Sondersendungen und Nachrichten der Fernsehsender:  Nicht Libyen, in dem das Morden mit unverminderter Heftigkeit weitergeht, ja nicht einmal die unermessliche Anzahl von Toten in Japan selbst stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Wieviel weniger können da die Morde an fünf Menschen Aufmerksamkeit und Empörung hervorrufen. Noch dazu, wenn diese Menschen im politisch korrekten Westen mit dem Stigma „Siedler“ bedacht werden und ihre Mörder „mutmaßliche Palästinenser“ waren, was im deutschen Sprachgebrauch inzwischen zu einem Synonym für Unterdrückte und – in Verbindung mit palästinensischer Gewalt – für  „Freiheitskämpfer“ geworden ist.

Ich erhebe hier und jetzt keine Vorwürfe gegen die Medien, die über die Morde gar nicht oder – wenn überhaupt – nur am Rand berichten, die Journalisten sind mit anderen Meldungen und Meinungen beschäftigt.

Mein Mitgefühl will ich zum Ausdruck bringen und das Augenmerk auf die „kleine Katastrophe am Rande“ richten. Denn das ist der Mord, eine Katastrophe für die Angehörigen und Freunde der Getöteten und eine Katastrophe für alle, die unter der ständigen Bedrohung durch die Terroristen leben müssen. In der Betrachtung der gegenwärtigen Situation der Welt mag er „nur“ als eine „kleine“ Katastrophe erscheinen in Anbetracht der unzähligen Opfer durch Beben und Flut. Für die Kinder der Ermordeten ist es die größte Katastrophe, eine Tragödie, die ihr Leben für immer verändert.

Lasst uns bei allen furchtbaren Ereignissen, die in einem schier unermesslich großen Rahmen passieren, nicht die einzelnen Menschen, ihre Not und ihr Leiden aus den Augen verlieren.

Keine Nachricht für die MSM, aber passend zum „falschen Bild“… 10. März, 2011

Posted by Rika in islam.
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„Islamisten stecken in Äthiopien 59 Kirchen in Brand!“

Das ist den MSM in Deutschland nicht eine Zeile wert.

Im Online-Newsletter des Oncken-Verlages der Baptisten, den ich regelmäßig erhalte,  entdeckte ich die Nachricht. Da der Newsletter aber ausdrücklich Kopien zur Weitergabe versagt und ich demzufolge auch keine Kopie des Berichtes hier in meinem Blog einstellen kann, habe ich die Nachricht in die bunte Suchmaschine gegeben und  dazu ganze 2 Einträge bekommen:

Äthiopien: Islamische Extremisten stecken christliche Kirchen in Brand


Adventistischer Pressedienst – Vor 1 Tag

Bei Angriffen von islamistischen Extremisten seien im Westen von Äthiopien während der letzten fünf Tage 59 Kirchengebäude und mindestens 28 Häuser von

Islamische Extremisten stecken in Äthiopien christliche Kirchen in ‎ – EANN
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Ich weiß natürlich, dass die Journalisten mit dem zurückgetretenen Ex-Doktor der Rechte alle Hände voll zu tun haben und sich nebenbei auch noch mit dem verrückten Herrn Gaddafi abplagen müssen, und was sonst noch so in Afrika passiert, dabei herzlich unwichtig ist, sofern nicht wieder Tanker von Piraten erbeutet wurden. Kirchen und Christen sind sowieso nicht so spektakulär und in Verbindung mit der Religion des Friedens ist allemal Vorsicht geboten. Da verwundert es nicht wirklich, dass keiner der großen Pressedienste mit der Nachricht aufwartet.

Hier nun die Auskunft, die der „Adventistische Pressedienst“*** gibt:

„Bei Angriffen von islamistischen Extremisten seien im Westen von Äthiopien während der letzten fünf Tage 59 Kirchengebäude und mindestens 28 Häuser von Christen in Brand gesetzt worden, wie Compass Direct News (CDN) meldete. Dabei seien in und um Asendabo, rund 300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, mindestens 4.000 Christen vertrieben worden, die inzwischen in Ako, Jimma, Dimtu and Derbo Zuflucht gefunden hätten. Ausgebrochen seien die Unruhen, weil Muslime einem Christen Koranentweihung vorgeworfen hätten, da er diesen in Stücke gerissen habe.

„Auch sechs adventistische Versammlungsräume sind in Brand gesteckt worden“, sagte Pastor Alemu Haile, Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Äthiopien. „Jede betroffene Kirche hat am 8. März einen Vertreter an eine Koordinationssitzung entsandt, an der das genaue Ausmass der Zerstörung eruiert wird.“

Laut seinen Angaben, die er von der regionalen adventistischen Kirchenleitung erhalten habe, handle es sich bei den Angreifern um muslimische Fanatiker oder Fundamentalisten, die von ausserhalb Äthiopiens eingedrungen seien. „Es hat den Anschein, dass es nicht die ansässigen Muslime waren“, so Alemu Haile, „diese gehen mit uns sehr freundlich um.“

Nebst den adventistischen Kirchenräumlichkeiten sei ein Kirchengebäude, ein Bibelschulgebäude und zwei Verwaltungsgebäude der Äthiopischen Kale Hiwot Kirche (EKHC) zerstört worden, heisst es im CDN-Bericht. Von den in Brand gesteckten Gottesdiensträumlichkeiten hätten 38 der EKHC, 12 der Mekane Yesus Kirche und zwei der Muluwongel Kirche und einer der “Jesus Only” Gemeinde gehört.

Laut dem „International Religious Freedom Report 2010“ des amerikanischen Aussenministeriums, respektiert die Äthiopische Verfassung und die darauf gegründeten Gesetze die Religionsfreiheit. Es käme aber gelegentlich durch einige Lokalbehörden zu gelegentlichen Übergriffen, heisst es im Bericht.

Gemäss der Volkszählung von 2007 sieht die religiöse Zusammensetzung in Äthiopien folgendermassen aus: 62,8 Prozent Christen – 43,5 Prozent Äthiopisch-Orthodoxe und 18,6 Prozent Protestanten – sowie 33,9 Prozent Muslime bzw. 2,6 Prozent Vertreter traditioneller Religionen.

Unter den 88 Millionen Äthiopiern leben rund 173.000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 817 Gemeinden und 218 Gruppen. Sie unterhalten ein College, zwei Mittelschulen, 28 Grundschulen, ein Krankenhaus, 16 Kliniken und ein Verlagshaus.

***Informationen zur Freikirche der Adventisten gibt es hier.

Ich will den Artikel nicht weiter kommentieren, man beachte aber den „Grund“ für die Unruhen.

Das „völlig falsche Bild“… 7. März, 2011

Posted by Rika in islam.
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„Ein völlig falsches Bild“

meint Herr Mazyeck, haben wir hier in Deutschland von der Religion des großen Propheten, der gepredigt habe,

dass der Beste unter den Muslimen derjenige sei, bei dem die Menschen in Sicherheit seien. Dies versuche die Mehrheit der Muslime tagtäglich zu praktizieren.

Bei Gott, das können wir weltweit immer wieder erleben:

Kopten werden von Muslimen ermordet

Wegen des Blasphemie-Gesetzes sind Menschen nicht sicher

Im  Gazastreifen sind Christen unter Druck ebenso im Westjordanland

In Saudi-Arabien können Christen  ihres Glaubens wegen nicht sicher sein

In Nigeria werden Christen von Moslems getötet

In Afghanistan werden Christen mit dem Tode bedroht

Vom Islam zum Christentum konvertierte Christen leben höchst gefährlich

In der Türkei stiehlt man Christen ihr Eigentum

Im Irak werden Christen gemordet und systematisch vertrieben

In Indonesien werden Ungläubige gelyncht

Im Iran werden Frauen gesteinigt und Homosexuelle mit dem Tode bedroht

Aber vermutlich wird Herr Mazyek das alles „bedauerliche Einzelfälle“ nennen, die mit dem Islam natürlich gar nichts zu tun haben und erst recht nichts mit der von ihm zitierten Sure aus dem Koran, wobei die Christen noch am wenigsten unter der religiösen Verfolgung in islamischen Staaten zu leiden haben. Viel, viel schwerwiegender sind die islamisch begründeten Grausamkeiten und Gewalttaten gegen die „eigenen Leute“, die eben nicht „sicher“ wohnen können, wenn sie den religiösen Vorschriften nicht entsprechen.

Herr Mazyek ist allerdings der Meinung, dass die Grausamkeiten der Scharia in islamischen Ländern nicht mit dem Koran in völliger Übereinstimmung, sondern einem möglichen Interpretationsspielraum geschuldet sind:

Welt Online: In Scharia-Staaten werden Urteile gesprochen und vollstreckt, die mit den Prinzipien eines Rechtsstaates ganz und gar nicht vereinbar sind.

Mazyek: Und hierzulande wird dies dann alles eins zu eins dem Islam in die Schuhe geschoben, ohne eine einzige Sekunde zu verweilen, ob dies nun islamisch gerechtfertigt ist, oder ob dies wieder einmal nur zur Macherhaltung für irgendeiner Diktatur herhalten musste. Sie ist, ich wiederhole es noch einmal, vor allem ein Kanon unverrückbarer Glaubensfragen. Der Rest muss immer wieder neu interpretiert werden.

Genau, der Koran ist ein Kanon unverrückbarer Glaubensfragen und Steinigungen und Handabhacken ist lediglich eine Interpretationsfrage und hat mit dem Koran und dem Islam nichts zu tun.

Da bin ich aber beruhigt!

Ralph Giordano – kein „Türkenschreck“… 5. März, 2011

Posted by Rika in islam.
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Beeindruckend ist diese Stellungnahme Ralph Giordanos, die ich (zum größten Teil) hier zitiere und nicht kommentiere:

„Panikmacher“ („FAZ“-Redakteur Patrick Bahners); „Ausländerfeind“ (Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Michael Brumlik); „Türkenschreck“, „Antimuslim-Guru“, „Islamfeindliche Galionsfigur“ (von der „taz“ bis zur „Süddeutschen“); dazu nächtens in zuverlässiger Regelmäßigkeit und gebrochenem Deutsch die fantasievollsten Todesdrohungen und Beschimpfungen – „Nazi, Rassist, Judensau“, Hassfanfaren, die selbst einen terrorgewohnten Zeitgenossen schockieren können. So geht es seit fast vier Jahren. Stichtag: der 11. Mai 2007, er hat mein Leben verändert.

„Dieses Reißbrettmodell mit seinen über 50 Meter hohen Minaretten ist ein Zeichen integrationsfeindlicher Identitätsbewahrung, ein falsches Signal, ein verräterischer Schritt zu weit nach vorn. Zwischen Hinterhofmoschee und Großmoschee gibt es zahlreiche Abstufungen ohne einen Abschreckungseffekt durch obszöne Dimensionen wie hier. Deshalb: Stoppt den Bau der Köln-Ehrenfelder Zentralmoschee!“

Das war mein erster Satz in einem Streitgespräch mit Bekir Alboga, dem Vorsitzenden der Türkisch-Islamischen Union (DITIB), an jenem Tag.

Die öffentliche Wirkung über Internet und TV war explosiv. Binnen Kurzem erreichten mich Hunderte und Aberhunderte von Briefen, Faxen und Telefonaten, mit einem ebenso einheitlichen wie bestürzenden Tenor: „Wir teilen die Beunruhigung vor einer schleichenden Islamisierung, wagen aber nicht, sie öffentlich auszusprechen, weil wir dann in die rassistische, neonazistische Ecke gestellt werden – wo wir nicht hingehören.“

Es war der verstörende Beweis, wie wirksam in Deutschland immer noch das niederträchtigste aller Totschlag-Argumente einer bestimmten Political Correctness ist: „Wer den Bau von Großmoscheen oder gar den Islam kritisiert, der macht die Sache der Nazis von heute.“ Schamloser kann der überhängende Schulddruck aus der Nazizeit nicht instrumentalisiert, offener nicht die Einschüchterungsabsicht dahinter demonstriert werden.

Ich spreche von meinen Intimfeinden…

In ihren Augen bin ich ein „Panikmacher“, gefährlicher Bundesgenosse anderer Panikmacher wie Necla Kelek, Alice Schwarzer, Henryk Broder und Ayaan Hirsi Ali (welche Ehrengalerie!). Tatsächlich habe ich meinen Teil dazu beigetragen, das von feigen deutschen Politikern über Jahrzehnte hin verdrängte und geschönte Thema „Migration/Integration“ drei Jahre vor dem verdienstvollen Thilo Sarrazin in das öffentliche Bewusstsein zu bringen. Und dabei jene verfehlte Immigrationspolitik anzuprangern, die sich geweigert hat, Deutschland mit entsprechenden Regularien und unter Berücksichtigung berechtigter Eigennutzinteressen zum Einwanderungsland zu erklären.

Ich habe mich nicht eingelassen auf jenen Euro-Möchtegern-Islam, dessen blauäugige Verfechter dabei sind, den Koran in eine Fibel der Menschenrechte umzudeuten. Ich habe mich lieber an den gehorsamsorientierten, säkularitätsfernen, auf elterliche Kontrolle und fraglose Anerkennung religiöser Autoritäten fixierten Islam gehalten, also an den real existierenden.

Genau an dem aber mogeln sich die Kritiker der Islamkritik, die „Islamophobie“-Keule schwingend, notorisch vorbei. Aus ihrem Munde werden wir nie etwas hören über die beängstigende Aggressivität muslimischer Jugendlicher in den Parallelgesellschaften, über tief verinnerlichte Frauenfeindlichkeit, antidemokratische und antisemitische Haltungen, überbordende Gewalt in der Familie und Zwangsehen bis hin in die Unsäglichkeit der „Ehrenmorde“.


Das heißt: Die entscheidenden Hemmnisse für eine Integration, die diesen Namen verdient, kommen aus der türkisch-arabisch dominierten Minderheit in Deutschland selbst.

In dieser Auseinandersetzung darf es keine Tabus geben.

Das Verkehrteste, was man tun könnte, wäre, sich durch Beifall von der falschen Seite mundtot machen zu lassen. Diesen Triumph gönne ich den wahren Ausländerfeinden und Rassisten nicht.

In klarer Abgrenzung zu ihnen und ihrer ganz anders motivierten „Islamkritik“ werde ich auch künftig sagen, dass ich mich tief abgestoßen fühle durch den Anblick verhüllter Frauen. Und dass sich mein Abscheu nicht gegen sie wendet, sondern gegen ein religiöses Patriarchat, das die Vermummung fordert. Ich will auch weiter sagen dürfen, dass die Scharia für mich ein rechtsfernes Fossil und ein unübersteigbares Hindernis auf dem Wege in die Integration ist.

Und dass ich den aktuellen Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan anlässlich seines Besuches in Düsseldorf, wie 2008 schon in Köln, auch weiter das nenne, was er war und ist – eine Kriegserklärung an die Integration und die deutsche Mehrheitsgesellschaft.

Ich will auch künftig nicht überlegen müssen, ob das, was ich schreibe, radikalen Muslimen gefällt oder nicht.


Auch wenn Patrick Bahners sich darüber entrüstet zeigt, dass ich den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek, ausweisen würde, weil er öffentlich Grundgesetz und Scharia für vereinbar erklärt hat – ich bestätige meine Auffassung von einer wehrhaften Demokratie bei dieser Gelegenheit hier ausdrücklich noch einmal.

Schließlich sei die Stirn geboten einem Erpresserpotenzial, dessen Losung „Wer den Islam kritisiert, der lebt gefährlich“ auch mich periodisch heimsucht (ohne dass ich ihm den Gefallen tun werde, meine Nummer aus dem Telefonbuch zu streichen).

Vielmehr werde ich auch weiterhin gegen das anschreiben und -reden, was mich auf meine alten Tage das Fürchten lehren will – ein Islam, der uns bis heute den Beweis schuldet, ob er und sein Rechtssystem vereinbar sind mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Pluralismus und, dies vor allem, der Gleichstellung der Frau.

Die Moschee ist das Symptom, der Islam das Problem!

Und es sind Muslime, die das erklären. So der berühmte türkische Schriftsteller Zafer Senocak, mit nicht mehr als zwei Sätzen, die aber die Sprengkraft einer kulturellen Atombombe haben: „Kaum ein islamischer Geistlicher, geschweige denn ein frommer Laie ist willens und in der Lage, das Kernproblem in der Denkstruktur des eigenen Glaubens zu sehen. Sie sind nicht bereit zur kritischen Analyse der eigenen Tradition, zu einer schonungslosen Gegenüberstellung ihres Glaubens mit der Lebenswirklichkeit der Moderne.“

Das ergänzt unerschrocken Abbas Baydoun, langjähriger Feuilleton-Chef der libanesischen Tageszeitung „As-Safir“: „Bei uns rufen viele nach Ausreden, nicht in den Spiegel zu schauen, um uns den Anblick eines fürchterlichen Gesichts zu ersparen, das Gesicht eines anderen Islam, des Islam der Isolation und der willkürlichen Gewalt, der nach und nach die Oberhand gewinnt und bald, während wir dem Höhepunkt der Verblendung zusteuern, unser tatsächliches Gesicht sein wird.“

Hier machen Muslime Schluss damit, die Verantwortlichkeit für die selbst verursachten Übel und Missstände an „Europa“, den „großen Satan USA“ oder den „kleinen Satan Israel“ zu delegieren.

Ein riesiger, revolutionsüberreifer Teil der Weltbevölkerung, die „Umma“ der Muslime, ist dabei, an ihrer eigenen kultur- und religionsbedingten Rückständigkeit und Unbeweglichkeit zu ersticken. Von den Eruptionen dieses Umbruchs werden wir, weit über den Bildschirm hinaus, durch die starke muslimische Minderheit unmittelbar berührt werden.

In dieser Auseinandersetzung will ich dabei sein.

„Panikmacher, Ausländerfeind, Türkenschreck, Antimuslim-Guru?“ Ein Hundsfott, der mich so nennt!

Ich brauche mich hier nicht als Anwalt von Minderheiten auszuweisen, ich bin mein langes Leben nichts anderes gewesen, habe ich doch selbst einmal in meiner Jugend zu einer tödlich bedrohten Minderheit gehört.


Wenn ich Kinder sehe mit „Migrationshintergrund“ (wie es heute so unschön heißt), Ayshe oder Bassam, wie ich sie zu nennen mir angewöhnt habe, dann entdecke ich mich immer wieder bei einem Gedanken, einem einzigen: „Es soll ihnen gut gehen, es soll ihnen, verdammt noch mal, gut gehen!“ Und wer Ayshe oder Bassam an der Verwirklichung dieser Vision hindert, ob Muslim, Christ oder Atheist, der kriegt es, Kruzifix hin, Koran her, mit mir zu tun, der hat mich am Hals.

Mein Kompass dabei, ein Postskriptum: Ich kenne den Unterschied zwischen einem anderen und einem demokratischen Deutschland. Nur in dem kann ich mich sicher fühlen. Deshalb will ich, dass es demokratisch bleibt.

Jeder Muslim, der das Gleiche will, ist mein Bundesgenosse.“

Ein Märchen wie tausend und eine Nacht… 4. März, 2011

Posted by Rika in Allgemein.
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Aber dies wird keine Nacherzählung.

Nur ein Zitat und der Hinweis auf das Original, gefunden bei achgut:

Keine 48 Stunden nach dem Doppelmord von Frankfurt steht für die Ermittler fest, dass der Täter ein “Einzeltäter” war, ohne Verbindung zu islamistischen Netzwerken. Das ist ebenso tröstlich wie glaubwürdig. Ein Einzeltäter, ohne Komplizen, ohne Hinterland, ohne Milieu. Na ja, nicht ganz. Schauen Sie hier:
“Möge Allah (swt) den Bruder aus Kosovo für seine wundervolle Tat segnen und beschützen und dem Terror der Kreuzfahrer ein Ende bereiten.”

So hört es sich an, wenn Einzeltäter, die natürlich keinesfalls repräsentativ sind für die große Mehrzahl der friedliebenden Muslime, einem Einzeltäter zujubeln, voll integriert, in tadellosem Deutsch. Und weil es sich um “Einzeltäter” handelt, sieht weder der Zentralrat der Muslime noch der Muslimrat noch eine andere grüne Massenorganisationen einen Grund, den Einzeltätern auf die Finger zu klopfen. Sind so kleine Hände, und sie wollen nur den Kreufahrern an den Kragen.

Natürlich sind das keine Drohungen, sondern nur Warnungen, damit es nicht zum Äußersten kommt, reine Prävention. Und wer die Warnung nicht ernst nimmt, der ist selber schuld. Wie der ermordete holländische Filmemacher Theo van Gogh, der die gerechte “Belohnung für die Beleidigung der Religion Gottes” bekommen hat. Klicken Sie hier und scrollen Sie runter bis zum Bild.

Übrigens, der Mann, der den Willen Gottes an Theo van Gogh vollzogen hat, war auch ein Einzeltäter.

 

Geschichten, die das Leben schreibt…