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Keine Nachricht für die MSM, aber passend zum „falschen Bild“… 10. März, 2011

Posted by Rika in islam.
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„Islamisten stecken in Äthiopien 59 Kirchen in Brand!“

Das ist den MSM in Deutschland nicht eine Zeile wert.

Im Online-Newsletter des Oncken-Verlages der Baptisten, den ich regelmäßig erhalte,  entdeckte ich die Nachricht. Da der Newsletter aber ausdrücklich Kopien zur Weitergabe versagt und ich demzufolge auch keine Kopie des Berichtes hier in meinem Blog einstellen kann, habe ich die Nachricht in die bunte Suchmaschine gegeben und  dazu ganze 2 Einträge bekommen:

Äthiopien: Islamische Extremisten stecken christliche Kirchen in Brand


Adventistischer Pressedienst – Vor 1 Tag

Bei Angriffen von islamistischen Extremisten seien im Westen von Äthiopien während der letzten fünf Tage 59 Kirchengebäude und mindestens 28 Häuser von

Islamische Extremisten stecken in Äthiopien christliche Kirchen in ‎ – EANN
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Ich weiß natürlich, dass die Journalisten mit dem zurückgetretenen Ex-Doktor der Rechte alle Hände voll zu tun haben und sich nebenbei auch noch mit dem verrückten Herrn Gaddafi abplagen müssen, und was sonst noch so in Afrika passiert, dabei herzlich unwichtig ist, sofern nicht wieder Tanker von Piraten erbeutet wurden. Kirchen und Christen sind sowieso nicht so spektakulär und in Verbindung mit der Religion des Friedens ist allemal Vorsicht geboten. Da verwundert es nicht wirklich, dass keiner der großen Pressedienste mit der Nachricht aufwartet.

Hier nun die Auskunft, die der „Adventistische Pressedienst“*** gibt:

„Bei Angriffen von islamistischen Extremisten seien im Westen von Äthiopien während der letzten fünf Tage 59 Kirchengebäude und mindestens 28 Häuser von Christen in Brand gesetzt worden, wie Compass Direct News (CDN) meldete. Dabei seien in und um Asendabo, rund 300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, mindestens 4.000 Christen vertrieben worden, die inzwischen in Ako, Jimma, Dimtu and Derbo Zuflucht gefunden hätten. Ausgebrochen seien die Unruhen, weil Muslime einem Christen Koranentweihung vorgeworfen hätten, da er diesen in Stücke gerissen habe.

„Auch sechs adventistische Versammlungsräume sind in Brand gesteckt worden“, sagte Pastor Alemu Haile, Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Äthiopien. „Jede betroffene Kirche hat am 8. März einen Vertreter an eine Koordinationssitzung entsandt, an der das genaue Ausmass der Zerstörung eruiert wird.“

Laut seinen Angaben, die er von der regionalen adventistischen Kirchenleitung erhalten habe, handle es sich bei den Angreifern um muslimische Fanatiker oder Fundamentalisten, die von ausserhalb Äthiopiens eingedrungen seien. „Es hat den Anschein, dass es nicht die ansässigen Muslime waren“, so Alemu Haile, „diese gehen mit uns sehr freundlich um.“

Nebst den adventistischen Kirchenräumlichkeiten sei ein Kirchengebäude, ein Bibelschulgebäude und zwei Verwaltungsgebäude der Äthiopischen Kale Hiwot Kirche (EKHC) zerstört worden, heisst es im CDN-Bericht. Von den in Brand gesteckten Gottesdiensträumlichkeiten hätten 38 der EKHC, 12 der Mekane Yesus Kirche und zwei der Muluwongel Kirche und einer der “Jesus Only” Gemeinde gehört.

Laut dem „International Religious Freedom Report 2010“ des amerikanischen Aussenministeriums, respektiert die Äthiopische Verfassung und die darauf gegründeten Gesetze die Religionsfreiheit. Es käme aber gelegentlich durch einige Lokalbehörden zu gelegentlichen Übergriffen, heisst es im Bericht.

Gemäss der Volkszählung von 2007 sieht die religiöse Zusammensetzung in Äthiopien folgendermassen aus: 62,8 Prozent Christen – 43,5 Prozent Äthiopisch-Orthodoxe und 18,6 Prozent Protestanten – sowie 33,9 Prozent Muslime bzw. 2,6 Prozent Vertreter traditioneller Religionen.

Unter den 88 Millionen Äthiopiern leben rund 173.000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 817 Gemeinden und 218 Gruppen. Sie unterhalten ein College, zwei Mittelschulen, 28 Grundschulen, ein Krankenhaus, 16 Kliniken und ein Verlagshaus.

***Informationen zur Freikirche der Adventisten gibt es hier.

Ich will den Artikel nicht weiter kommentieren, man beachte aber den „Grund“ für die Unruhen.

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Kommentare»

1. Markus - 11. März, 2011

Danke Rika für diese Info. Oh man, ich bete um Erbarmen und Gnade Gottes für die Menschen dort.


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