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Ich fühle mich geradezu geadelt… 3. April, 2011

Posted by Rika in aus meinem kramladen.
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Ich hatte einen kritischen Kommentar zu einem Text  geschrieben, der sich mit dem Krieg in Libyen beschäftigt. Der Kommentar wurde gelöscht, an seiner Stelle nun diese „Erklärung“:

„April 2, 2011 um 4:06 pm

Rika

Hier stand der „Kommentar“ einer Zionistin und Nakba-Leugnerin Namens Rika.
Dazu passend ignoriert diese Zionistin die vorangegangenen Kriegsvorbereitungen der NATO und das die NATO in Lybien einen Angriffskrieg führt.
Wir legen keinen Wert auf Kommentare rassistischer Apologeten der zionistischen Ideologie.“

Zionistin – das hat, glaube ich, noch kaum einer zu mir gesagt!

„Rassistische(r) Apologeten der zionistischen Ideologie“, irgendwie müssen sie ja ihren ideologischen Gegner verbal diskriminieren …  und Rassismus geht immer…

Ich stehe auf der richtigen Seite, wobei ich den „Rassismusvorwurf“  strikt zurückweise!

Den Link zu den freundlichen Menschen habe ich deaktiviert!

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Kommentare»

1. yael1 - 3. April, 2011

Solche Idioten disqualifizieren sich selber am besten.

2. yael1 - 3. April, 2011

PS: Du weißt ja, sie schreiben Zionisten und meinen Juden. Beides wird bei denen als Schimpfwort benutzt, aber das der rassistische Judenhass nicht mehr so gut in Europa ankommt, haben diese Judenhasser eben ein anderes Wort für sich entdeckt.

3. theomix - 3. April, 2011

Kopfschütteln,laut und deutlich. Wenn mir ein kommentar unerträglich vorkommt, nehme ich ihn raus. Aber das hier – das ist einfach platt.

4. Rika - 4. April, 2011

Yael,
ja, ich weiß. Es ist eine perfide Sprachverdrehung, die sich die meisten deutschen „Israelkritiker“ zu nutze machen, sie reden von Zionisten und zielen gegen Juden.

Für mich steht der Begriff „Zionismus“ für die Rückkehr des Volkes Gottes in sein versprochenes Land, auch wenn der Zionismus in großen Teilen eine säkulare Bewegung war. Dass Juden in Israel in eigenverantwortlicher und staatlicher Souveränität leben können, wollen, dürfen, dafür werde ich immer einstehen. So gesehen bin ich vielleicht wirklich eine Zionistin 😉

5. um - 4. April, 2011

einfach weiter so

6. zufallsbesucher - 23. April, 2011

„Ich stehe auf der richtigen Seite,…“

Es braucht nur zwei, die das von sich sagen, und es kommt zum Krieg. Genaugenommen belegt der Ausspruch dieser Aussage schon ihre Unwahrheit. Mit dieser Haltung liegt man immer falsch – ganz egal, worum es geht.

7. Rika - 23. April, 2011

„Genaugenommen belegt der Ausspruch dieser Aussage schon ihre Unwahrheit.“

Mhhhhm, ja. Als allgemeines Konstrukt verstanden, würden ich dem Satz zustimmen können.

In diesem konkreten Fall drückt der Satz „Ich stehe auf der richtigen Seite!“ aber meine ganz persönliche Einschätzung hinsichtliche des Vorwurfs aus, eine Zionistin zu sein. Wenn mich jemand so wahr nimmt und meint, damit beschimpfen zu müssen, spiegelt er mir, dass er mich „richtig“ wahr genommen hat: Ich stehe auf und an Israels Seite!

Das ist für mich höchst persönlich „die richtige Seite“.
Manch Andere mögen das für die „falsche“ Seite halten. Das ist ihr „gutes“ Recht, auch wenn die Haltung möglicherweise nicht „gut“ ist – aus meiner Perspektive!

Ich bin jedoch zutiefst davon überzeugt, dass Menschen immer Stellung beziehen (müssen), weil es die absolute „neutrale Position“ nicht wirklich gibt.

Und oftmals ist das vermeintlich „Neutrale“ bei näherer Betrachtung eher ein aktives „Wegsehen“ oder ein sehr beschönigtes „Was geht mich das an?“ … ganz egal worum es geht.


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