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„Israel macht Teenager für Mord an Siedlern verantwortlich…“ 17. April, 2011

Posted by Rika in islam, israel.
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schreibt der Spiegel heute

und es hört sich so an, als sei Israel der Übertäter (wie kann man nur Teenager einen Mord anhängen?) und nicht die arabischen jungen Männer, die kaltblütig die Eltern, ein Baby und zwei weitere Kinder der Familie Fogel in Itamar im Schlaf abschlachteten!

„Israel macht verantwortlich!“

Hätte es aber nicht heißen müssen:

Arabische junge Männer sind für den Tod unschuldiger Menschen verantwortlich!?

„…macht Teenager verantwortlich“,

so als sei da ein „dumme-Jungen-Streich“ passiert, als würden nicht zurechnungsfähige Kinder von der „Staatsmacht Israel“ völlig unangemessen zur Rechenschaft gezogen.

Aber wenn man beim Spiegel schon meint, das „zarte Alter“ der Mörder hervorheben zu müssen, hätte man dann nicht zumindest ebenso auf die Erziehung zum Hass hinweisen müssen, die palästinensische Kinder vom frühesten Alter an „genießen„? Auf die Verantwortung der Eltern, die den Hass der Kinder fördern? Auf die palästinensischen Amtsträger, die Mord an Juden mit lebenslanger Geldzuwendung „belohnen“?

Wir kennen doch alle die Bilder von süßen kleinen Kerlchen im Kampfanzug und in Märtyrerpose. Wir lesen doch immer wieder von Müttern, die sich nichts sehnlicher für ihre kleinen Babies wünschen, als einmal in den heiligen Krieg zu ziehen, ein Dschahid zu werden, einer, der vielen Menschen den Tod bringt. Selbst hier in Deutschland werden doch kleine Jungen bei den alljährlich stattfindenden Demonstrationen zum „Al Kuds-Tag“ stolz in Märtyrerkluft gezeigt.

Und schon die kleinen arabischen  Kinder lernen, dass das Töten von Juden eine legitime Sache ist, die mit Freudenfesten auf den Straßen nicht nur in den palästinensichen Wohngebieten – auch im arabischen Ausland – und mit Süßigkeiten für die Kleinen gefeiert wird.

Nein, das erzählt der Spiegel nicht.  Diesen Zusammenhang stellt er nicht her und darauf  können wir auch in Zukunft lange warten. Nein, der Spiegel bleibt sich und seiner israelkritischen Linie treu. Er will seinen Lesern ganz andere Zusammenhänge zur Rechtfertigung plausibel machen wenn er schreibt:

Den beiden Palästinensern wird vorgeworfen, am Abend des 11. März in die südlich von Nablus gelegene Siedlung Itamar eingedrungen und dort die fünfköpfige jüdische Familie Fogel getötet zu haben. Das jüngste Opfer war ein drei Monate alter Säugling. Das grausame Verbrechen war weltweit verurteilt worden – auch von der gemäßigten Palästinenserführung in Ramallah. Die israelische Regierung reagierte auf die Tat, indem sie den Bau neuer Siedlungen ankündigte.

Israel kündigt neue Siedlungen an.

Der Bau von Siedlungen als „Vergeltungsmaßnahme“!

So einfach strickt sich der Spiegel seine Geschichten. Und Siedlungen, das weiß inzwischen jedes Kind,  ist das gängige Synonym für Unrecht! Gegen Unrecht darf, nein muss Widerstand geleistet werden. Nur die Wahl der Mittel war in diesem Fall nicht ganz angebracht. Ein Baby und Kinder im Schlaf  zu töten ist selbst  israelfeindlichen Propalästinensern hier in Deutschland nur schwer als „legitimer“ Widerstandskampf zu vermittelt.

Der Kampf selbst aber,  das ist der Unterton, der dem Artikel unterlegt ist, der sich  gegen die Besatzungsmacht und erst recht gegen die Siedler und gegen die israelische Regierung richtet, die den Siedlungsbau fördert, dieser Kampf ist absolut legitim.

Und so klingt auch die knappe Beschreibung der Sicherheitsmaßnahme, die Israel nach den Morden verhängt hatte,  im Spiegelartikel eher nach Willkür denn nach Ermittlungsarbeit nach einem Kapitalverbrechen:

Israelische Ermittler hatten unmittelbar nach der Tat eine Ausgangssperre über Awarta verhängt. Anschließend mussten die Bewohner laut Bürgermeister Kais Awad Blut- und Speichelproben sowie Fingerabdrücke abgeben.

Welch eine Zumutung: Ausgangssperre, Fingerabdrücke, Speichelproben!

Pure Schikane. Man hört den Bürgermeister förmlich jammern!

Der Spiegel hat sich mit dieser „Berichterstattung“  wieder einmal selbst übertroffen. Unüberhörbar ist der kritische Unterton Israel gegenüber, und trotz des überaus grausamen Verbrechens kommt ihm kein Sterbenswörtchen der Kritik an den Mördern und dem mörderischen System des „palästinensischen Befeiungskampfes“ über die Lippen.

Und weil das alles ganz gewiss gar nichts mit „den Palästinensern“   und erst recht nichts mit dem Dschihad-System des  Islam zu tun hat, bietet der Spiegel  den ideologischen Hintergrund zur Tat diesmal  bei der  „marxistischen Volksfront zur Befreiung Palästinas“. Diese Wohltätergruppe wird dabei allerdings nicht nur mit dem Attribut „terroristisch“ belegt, sie wird damit quasi herausgehoben aus dem  übrigen terroristischen palästinensichen Kampf gegen Israel, losgelöst von den Raketen der Hamas, dem Selbstmordattentat am Jerusalemer Busbahnhof, den vielen Anschlägen, die die israelischen  Sicherheitskräfte immer wieder verhindern können, losgelöst auch von den Hasspredigern in den Moscheen, von dem schrecklichen Mord an dem italienischen „Friedensaktivisten“, losgelöst von Hisbollah und den Mullahs im Iran.

Perfider geht es kaum noch!

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Kommentare»

1. Israel-Nachrichten vom 23.04.11 Reise-Hinweis.de - 23. April, 2011

[…] himmelunderde.wordpress.com fanden wir diesen Post lesenwert: ?Israel macht Teenager für die Morde verantwortlich?? « himmel und … Im Beitrag heisst es: schreibt der Spiegel heute und es hört sich so an, als sei Israel der […]


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