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Herr Steinbach sticht in See… 31. Mai, 2011

Posted by Rika in israel.
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Normalerweise bemühe ich mich darum, auch  meine kritischen  Beiträge freundlich und höflich, zumindest aber sachlich und korrekt zu schreiben, in diesem Fall will mir das einfach nicht gelingen!

Herr Professor Steinbach – offenbar von allen guten Geistern verlassen und bar jeglichen Verstandes  –  hat die Schirmherrschaft für die diesjährige Gaza-Blockade-Terror-Flotte übernommen:

Die Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Udo Steinbach,  gibt hiermit in Zusammenarbeit mit allen Multiplikatoren der Freedom Flottille II bekannt, dass der Zeitraum für den Start der Freedom Flottille II beschlossen wurde. Diese wird somit aller Voraussicht nach in der dritten Juniwoche 2011 in See stechen, um die Blockade des Gazastreifens zu brechen.

Das Vorhaben ist, mit Verlaub gesagt, eine Kriegserklärung an alle demokratisch gesinnten und mit Intelligenz gesegneten Menschen unseres Planeten.

Die Begründungen dieses Unternehmens sind eine Beleidigung sowohl  meines gesunden Menschenverstandes, als auch aller Gefühle des Mitleids und der Sympathie, deren ich überhaupt fähig bin:

Zur Situation im Gaza-Streifen berichtet die UNRWA in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Jazeera: “Die Lage in Gaza ist inhuman nach jedem Standard. Und das Ergebnis ist grauenhaftes Leid.“

Soll ich hier für dumm verkauft werden?

Wenn die Lage in Gaza „grauenhaftes Leid“ ist, wie belieben dann die Gazaflotteninitiatoren die Lage in den Elendsstaaten dieser Welt zu beschreiben? Was sagen sie zu den unhaltbaren Zuständen in Somalia, wie würden sie die Situation  in den Krisengebieten Afrikas beschreiben, wie die Lage von Menschen, die akut vom Hunger bedroht sind, deren Kinder zu „Soldaten“ ausgebildet werden, Tötungsmaschinen gleich, die Menschen abschlachten aus nichtigsten Gründen, aus  purer Lust an Mord, Gewalt und Totschlag!   Was sagen sie den Frauen und Mädchen, die Tag für Tag von gewalttätigen Banden vergewaltigt werden angesichts des „grauenhaften Leids“ in Gaza?  „Ist doch nicht so schlimm, Ihr lebt doch noch! Habt noch ein wenig Geduld, wenn wir Gaza befreit haben, schicken wir  auch  Euch Hilfe!“?

Wie nennt man die mörderische Auseinandersetzung in der Elfenbeinküste, im Sudan, in Nigeria?

Wenn schon „grauenhaftes Leid“  bekämpft werden muss, dann doch da anfangen, wo die Verhältnisse wirklich GRAUENHAFT sind  – und auch dort wo das „Grauen“ von den flotten Seefahrern vermutlich gar nicht als solches gesehen wird,  sondern wohl eher unter der Rubrik „Kulturelle Eigenheiten“ abgehandelt wird…!

Doch Gaza gehört ganz gewiss nicht zu den Landstrichen dieser Erde, in denen „grauenhaftes Leid“ an der Tagesordnung ist. Und sollte doch ein Mensch der Ansicht sein, dass es in Gaza grauenhaft zugeht, wird er vermutlich mit mir die Ansicht teilen, dass das dem Terrorrregime der Hamas zuzuschreiben ist, die ja nicht gerade zimperlich mit den Gegnern ihrer „Friedenscharta“ umzugehen pflegt!

Warum geben diese Freiheitskämpfer nicht einfach zu, dass sie gegen Israel zu Felde ziehen, das wäre eine ehrliche und glaubwürdige Begründung der Israel-Hass-Lobby, die sich zu einer „internationalen Friedenskoalition“ zusammen geschlossen hat:

Und um dieses Leid zu mindern Um Israel zu bekämpfen und die deutsche Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, beteiligen wir uns als Vertreter aus Deutschland an der internationalen Friedenskoalition mit einem deutschen Schiff als Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade an der Freedom Flottille II. Im Zuge der internationalen Koalition hat sich uns ferner die Schweizer Initiative angeschlossen.

(Im Interesse der Wahrheit ist der Text von mir entsprechend geändert worden!)

Füher zog es  Deutsche „gegen Engeland“, heute haben sie ein neues Ziel gefunden, das sie –  im Hass vereint – gemeinsam ansteuern.

Mir graut vor diesen Friedensfreunden!

Mir graut vor einer Entwicklung in Europa, die sich gegen Israel wendet um des „Friedens willen“.

Was sind das für Menschen und was ist das für ein Friede?

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Kommentare»

1. Bearach - 31. Mai, 2011

Du sprichst mir aus der Seele! Danke. Es müssten viel mehr Menschen in Deutschland ihrer Empörung in dieser Weise Luft machen. Leider sind es stets nur die Dummen die laut schreien und gehört werden.

2. Yael - 1. Juni, 2011
3. curioustraveller - 1. Juni, 2011

Bei solchen Vertretern seines Standes frage ich mich immer, was man eigentlich tatsächlich drauf haben muss, um als „Experte“ zu gelten.

4. curioustraveller - 1. Juni, 2011

Hier eine Dokumentation des grauenhaften Leids in Gaza:

5. internationalefriedensfahrt - 1. Juni, 2011
6. BillBrook - 1. Juni, 2011

Das ist ja noch viel schärfer: Diese Blockade, die man brechen will, existiert ja mit dem Öffnen der grenze nach Ägypten nicht mehr.

7. Stoff für’s Hirn « abseits vom mainstream – heplev - 4. Juni, 2011

[…] Rika regt sich völlig zurecht (nicht nur) über den Hetzer und Heuchler Prof. Dr. Udo Steinbach auf, der mit gelogenen Behauptungen nicht für die „Palästinenser“, sondern gegen Israel und Juden per Schiff ins Feld zieht. […]

8. CK - 7. Juni, 2011

Danke für diese Worte! Udo Steinbach ist übrigens schon lange Antisemit.

9. Michaela - 4. Juli, 2011

Jeder der hier gegen die Hilfgüter ist, sollte sich einfach mal überlegen warum die Leute im Gaza so reagieren. Da kommen welche zu Euch nach Hause und sagen : So Euer Garten ist unser…Eurer Haus ist unser…. Eure Arbeitsplätze sind unsere… Und Ihr sagt noch Danke ??? Oder schmeisst Ihr die Leute raus ?? Sicherlich gebt Ihr freiwillig noch Euer Geld dazu….. denn das erwartet Ihr wohl noch von dem Volk in Gaza…..

Wer war denn zuerst dort und wer baut und baut ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist nicht das Land der Israeliten !! Ich bin nicht feindlich eingestellt aber auch die Israeliten haben nichts aus Ihrer Geschichte gelernt. Sie sollten das Land an die Palistinenser zurück geben…. Wer Gewalt ausübt hat keine Gerechtikeit verdient. Wer denkt an die Frauen und Kinder ??? Die alten und kranken ???

Kann man es den Leuten aus dem Gaza verübeln wenn Sie Ihre Häuser ( falls sie noch stehen ….) Oder Ihr Land wieder haben wollen ??? Ja dagegen sollten wirklich mehr Deutsche aufstehen ! Ich kann nix für den Krieg von damals. Meine Elter und Großeltern auch nicht. Aber ich sage meine Meinung. Ob Sie EUCH GEFÄLLT ODER NICHT. Decken Zement Medizin ist dringen nötig. !! Ich war dort. Ich weiß wovon ich rede, Ihr auch ??

10. Rika - 5. Juli, 2011

Wie bitte?
Die Israelis haben den Gazastreifen schon vor JAHREN geräumt – und sind im Anschluss von der Hamas einem stetigen Raketenterror ausgesetzt. Dort baut kein einziger israelischer Jude mehr, dort wohnt auch kein einziger israelischer Jude mehr.
Es ist also vollkommen schwachsinnig, ausgerechnet den Gazastreifen „befreien“ zu wollen. Von wem eigentlich??? Wenn überhaupt, dann doch wohl von der Hamas, die für das „Elend“ dort zuständig ist.

Die Juden haben beim Abzug aus dem Gazastreifen z.T. ihre landwirtschaftlichen Produktionseinrichtungen wie Gewächshäuser z.B. unversehrt stehen lassen. Diese hätten von den Arabern weiter genutzt werden können, wenn nicht die Hamas die Anlagen zerstört hätte.

Die „Israeliten“ – hier soll wohl der Begriff „Jude“ vermieden werden, um sich nicht den Vorwurf des Antijudaismus einzuhandeln – haben mitnichten „die Palästinenser“ vertrieben, das ist eine gern erzählte Mär palästinensischer Propaganda, auf die allerdings vermehrt die „netten“ Deutschen hereinfallen!
Bis zum Ende des britischen Mandats „Palästina“ waren alle Bewohner des Landstrichs, der einst von den Römern nach der Zerstörung Jerusalems und der Zerschlagung des jüdischen Staates mit der GEOGRAFISCHEN Bezeichnung Palästina so genannt wurde, Palästinenser, egal, ob Jude oder Araber, Beduine oder Druse usw. Und vor der britischen Mandatszeit gehörte „Palästina“ zum Osmanischen Reich, das sich von der heutigen Türkei aus bis zum Magreb erstreckte…
Was, wenn die Türken nun ihr altes Reich wieder für sich beanspruchen würden….???

Erst der Terrorchef der PLO, Yassir Arafat prägte nach dem 6-Tage-Krieg den Begriff „Palästinenser“ für die Araber, die während des ersten arabisch-israelischen Krieges das Land auf Geheiß der arabischen Liga verlassen hatten und in den umliegenden arabischen Staaten Zuflucht gesucht hatten, um nach dem Krieg, von dem sie selbstverständlich annahmen, dass die zahlenmäßig um ein Vielfaches und auch nach Art und Anzahl der Waffen überlegenen Araber ihn gegen die Juden gewinnen würden, und sie in ihre Häuser zurückkehren und die von den Juden aufgebauten Ortschaften und Anlagen gleich mit besiedeln würden…
Der Krieg war übrigens die Antwort der Araber auf die Staatsgründung der Juden, die im Einklang mit der UNO erfolgt war!!!

Es mag schon stimmen, dass der, wer Gewalt ausübt, keine Gerechtigkeit verdient! Das gilt in besonderem Maße für die Hamas, die Hisbollah, den Iran und all die arabischen Leute, die mit Worten zur Gewalt gegen Juden aufrufen und erst recht für die, die die Gewalt gegen unschuldige jüdische Kinder, Säuglinge, Alte, Frauen und Männer ausüben durch Attentate, Morde, heimtückische Übergriffe, Raketenterror usw. usw., und gewiss gilt es für die, die die Vernichtung des Staates Israel anstreben!

„Decken und Zement sind dringend norwendig“!
Natürlich! Decken, Zement, medizinische Versorgung, Lebensmittel, Treibstoff – alles wird von Israel aus nach Gaza geliefert.Übrigens könnte diese Versorgung auch von Ägypten aus geschehen, aber die Ägypter haben wenig Neigung, sich um ihre arabischen Brüder in Gaza zu kümmern, wie auch sonst die Araber wenig Neigung haben, ihren arabischen Brüdern das Leben zu erleichtern. Sie halten sie nämlich immer noch unter unwürdigsten Umständen in Lagern und verweigern ihnen jegliche Rechte.

Das ist allerdings ganz praktisch, denn so haben die „Palästinenser“ genannten Araber immer noch einen Flüchtlingsstatus und werden von der UN versorgt, was die Staaten : Irak,Iran, Jordanien, Syrien, Libanon, Ägypten usw. nicht einen müden Cent kostet!!! Genial, nicht wahr???

Deutschland hat nach dem Krieg 15 Millionen Deutsche aus den ehemaligen Ostgebieten sofort auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands angesiedelt. Und niemand „von Euch“ Gaza-Befreier käme auf die Idee, ein Rückkehrrecht für diese Menschen nach Polen, Tschechien oder in die Slowakei zu fordern. Ich übrigens auch nicht!!!

Einen Staat „Palästina“ hat es nie gegeben.
Die Araber haben es nach dem Ende des brit. Mandats vorgezogen, gegen Israel zu kämpfen, statt ihre Energie in den Aufbau eines eigenen Staates zu stecken.

Im übrigen empfehle ich Ihnen die Lektüre der „Charta der Hamas“, den Link finden Sie rechts neben dem Textteil meines Blogs. Sie werden erfahren, dass die Hamas nichts weniger anstrebt als die völlige Auflösung des Staates Israel. Sollten Sie auch der Meinung sein, dass es einen Staat Israel nicht mehr geben soll, können Sie das offen sagen, aber nicht mit dieser fadenscheinigen „Decken-und-Zement-Geschichte“ kommen. Das ist einfach nur dumm und auch dreist!

Wen meinen Sie übrigens mit „Euch“?

Nur zur Ihrer Information: Ich bin Deutsche.

Sollten Sie mit „Euch“ Juden meinen, kann ich Sie auf zweierlei hinweisen: Juden in Deutschland sind in aller Regel Deutsche, die kein Interesse daran haben, sich in Gaza ein Haus zu bauen. Ich selbst bin Christin.
Wen also meinen Sie mit „Euch“?

11. cheerfulcoyote - 6. Juli, 2011

Ihr ist ganz offensichtlich der unterbewusste Schuldkomplex der Dame, den sie abarbeiten muss, indem sie sich zutiefst moralisch über Israel empört, obwohl sie – wie die Unkenntnis des Rückzugs aus Gaza zeigt – von Tuten und Blasen keine Ahnung hat.

12. Yael - 8. Juli, 2011

Rika, die will gar keine Antwort, denn dann müsste sie sich mit Fakten beschäftigen, die ihr Hassbild auf Juden ändern könnte. Und das geht ja nun gar nicht. Die Ahnungslosigkeit gepaart mit Hass ist typisches Dummdenken. Und die Dummen waren schon immer die gefährlichsten.

13. Rika - 8. Juli, 2011

@ Yael,
da hast du wohl ins Schwarze getroffen….!
Ahnungslosigkeit und Dummheit … schlimmer geht’s nimmer! ;-(

Dass das einen immer schon latent vorhandenen Antisemitismus beflügelt, ist ein unbeschreibliches Desaster… Es scheint, als habe sich in all den vielen Jahren seit dem Tausendjährigen nichts, aber auch gar nichts geändert.

14. paula - 11. Juli, 2011

Den „latent vorhandenen Antisemitismus“ findet man bei Ihrem Freund Manfred von Korrektheiten aber auch, wie z.B. die folgenden Zitate aus diesem Post vermuten lassen:

.http://korrektheiten.com/2011/06/05/hannah-arendt-institut-totalitarismus-forschung-ns-statt-sed/

„Ist man beim Hannah-Arendt-Institut allen Ernstes der Meinung, beim Thema “NS-Geschichte” habe sich nicht “eine gewisse Sättigung eingestellt”? “
„“Eine gewisse Sättigung” – was wäre dies für ein schöner Euphemismus für den Brechreiz, der sich angesichts der allgegenwärtigen klischeegesättigten Geschichtspropaganda einstellt.“

.ich weiss schon, warum ich der rechts-fundamentalistischen selbst ernannten „pro-Israel“-Szene misstraue. Man muss nur ein bisschen kratzen, und schon kommt eine unschöne Bräune zum Vorschein…

15. paula - 11. Juli, 2011

Was Gaza betrifft, scheinen Sie auch eher einseitig informiert zu sein.

In diesem Bericht (aus 2010) finden Sie Informationen darüber, inwieweit die verschiedenen Sicherheitsmassnahmen von Israel das tägliche Leben im Gaza-Streifen stören. Da Sie sich sehr für das Thema „Israel und die besetzten, pardon umstrittenen Gebiete zu interessieren scheinen, bin ich sicher, dass Sie dieses Dokument mit grossem Interesse lesen werden.

http://www.ochaopt.org/documents/ocha_opt_special_focus_2010_08_19_english.pdf

16. Rika - 14. Juli, 2011

Paula,
Sie scheinen den Artikel meines „Freundes“ von den Korrektheiten ein wenig missverstanden zu haben, geht es ihm doch darum deutlich zu machen, dass das H-A-Institut eine Kehrtwende hinsichtlich des Forschungsgegenstandes gemacht habe, weg von den Linken, hin zu den Rechten Verbrechern und Verbrechen.

Das ist das Übliche, die Rechten stehen im Fokus der Betrachtung (durchaus zu recht, wie ich finde), über die Linken geht man locker hinweg. Und das finde ich doch bemerkenswert, weil man den linken Antisemitismus auf diese Weise elegant unter den Teppich der Geschichte kehrt.
Und es ist schon fatal, dass das Hannah-Arendt-Institut nun auch diesen Schwenk vollzogen hat und den linken Antisemitismus (völlig) aus dem Blickfeld des forschenden Betrachters genommen hat.
Im Übrigen kann ich Ihnen versichern, dass ich nicht alle Ansichten teile, die in den Korrektheiten geäußert werden.

………………………..
Zu Gaza:

Der Israel-Politik der UN traue ich in keinster Weise!

Würde sich die UN auch nur annähernd so um die Belange der Flüchtlinge und Hungernden in Afrika kümmern, wie sie sich um Gaza zu sorgen scheinen, müsste ein millionenfaches Aufstöhnen und ein nicht zu überhörendes Rufen um Hilfe in diesen Tagen alle Medien so markerschütternd laut durchdringen, dass alle anderen Nachrichten dahinter zurück blieben.
Hört man was?
Doch allenfalss nur ein zartes „Die Leute in Somalia hungern und fliehen nach Kenia“.
Sonst nichts!
Totenstille angesichts einer furchtbaren Katastrophe.

Solange die UN ihr Augenmerk GEGEN Israel richtet, statt sich auf die wirklich notleidenden Menschen überall auf der Welt zu konzentrieren, solange halte ich die UN für eine scheinheilige, antiisraelische Propagandainstitution und ihre Berichte für äußerst fragwürde antiisraelische Stimmungsmache!
In Gaza verhungert KEIN EINZIGER MENSCH!

Die mit den Sicherheitsauflagen verbundenen Einschränkungen haben sich die Araber selbst zuzuschreiben:

Keine Angriffe auf Israel = deutlich weniger Kontrollen und „Unannehmlichkeiten“.

So einfach ist das!

Anerkennung Israels als jüdischen Staat = Frieden in der Region!

17. Paula - 14. Juli, 2011

Na es beruhigt mich, dass sie nicht alle Ansichten von Manfred bei Korrektheiten teilen.

Ein Punkt, wo sie verschiedener Meinung sind, scheint der Umgang mit Nazi-Zeit und Holocaust zu sein. Manfred möchte all dieses offensichtlich möglichst schnell unter den Teppich wischen und delegitimiert daher die Bemühungen, die Erinnerung an Nazi-Zeit und Holocaust wach zu halten.

Ich freue mich sehr, dass Sie sich dieser Meinung nicht anschliessen. Trotzdem wundert es mich etwas, dass „Korrektheiten“ von „Manfred“ auf ihrem Blog-roll erscheint.

Was die Uno-Brochure betrifft: das ist nur eine mögliche Informationsquellen von vielen, um sich über die Auswirkungen der Israelischen Blockade auf das Alltagsleben im Gaza-Streifen zu informieren. Ich möchte Sie anregen, auch selber Recherchen anzustellen.

18. Rika - 14. Juli, 2011

Paula,
ich muss eigentlich nicht rechtfertigen, warum die Korrektheiten auf meiner Blogroll erscheinen. Es gibt einige Blogger die ich bei mir verlinkt habe, deren Meinung ich nicht oder sogar ausdrücklich NICHT teile, von denen ich aber denke, dass man ihre Meinung kennen sollte…

Dass das Leben in Gaza kein Zuckerschlecken ist, will ich ja gar nicht bestreiten. Aber Gaza ist definitiv KEIN Ghetto, wie so oft geschrieben. Die Menschen leiden nicht an Nahrungsmittleknappheit oder an sonstigen Versorgungslücken.
Da gäbe es viele Länder aufzuzählen, in denen beides weitaus problematischer und für die Menschen existenzieller ist als ausgerechnet in Gaza.
Es geht den Friedensaktivisten doch gar nicht um Menschen, die in Lagern wohnen und deren Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt sind.

Es geht ihnen einzig und allein um den Kampf gegen Israel.

Sonst müssten sie doch bei den arabischen Staaten anklopfen und um bessere Bedingungen für die arabischen Flüchtlinge aus dem ehemaligen britischen Mandatsgebiet „Palästina“ nachsuchen.
Seit mehr als 60 Jahren verweigern arabische Staaten arabischen Menschen die einfachsten bürgerlichen Rechte.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass, hätte der Libanon alle arabischen Flüchtlinge in sein Staatswesen integriert, mit allen Rechten und auch Pflichten, allen Möglichkeiten für eine sichere und menschenwürdige Existenz, keiner dieser Flüchtlinge und schon gar nicht deren Kinder, Enkel und Urenkel auf die Idee käme, „in ihr ehemaliges Haus oder Dorf zurückkehren zu wollen“.

Hätte die Hamas die Chance zum wirtschaftlichen Aufschwung genutzt, die sich dem Gazastreifen nach dem Rückzug der Israelis bot, statt die Bewohner des Gazastreifens zu knechten und immer wieder neu in feindselige Handlungen gegen Israel zu verstricken, niemand würde von Gaza als von einem „Freiluftgefängnis“ reden können, wie es die Israelgegner so gerne tun!

Und warum macht man nicht auch Ägypten dafür verantwortlich, dass die Reisemöglichkeiten der Araber im Gazastreifen so eingeschränkt sind, hat Ägypten doch gar keine Neigung, die Araber nach Ägypten einreisen zu lassen, weder als Geschäftskunden, noch als Touristen!

Nicht einmal jetzt, da der „Diktator“ entmachtet ist, werden die Reisemöglichkeiten nach Ägypten gelockert…. ein Tor, der glaubt, es läge an der besonderen Machtstruktur in Ägypten. Es liegt an den besonderen Machenschaften der Hamas, ihrer ideologischen Nähe zu den islamistischen Moslembrüdern, die sich ja nun wirklich nicht einer blütenreinen Demokratie verschrieben haben.

Wir werden das spätestens nach den Wahlen in Ägypten sehen… und ich bin sicher, dass dann die Grenzen offen sein werden, aber zu welchem Preis für Ägypten und die freie demokratische Welt?!!!

19. Paula - 14. Juli, 2011

Falls du bis jetzt noch Zweifel daran hattest, dass Manfred von Korrektheiten ein Antisemit erster Güte und ein „Brauner“ ist, dann lies seinen neuesten Post:

Ich würde so einen Blog nur mit Warnung (vorsicht, Antisemit) verlinken…

http://korrektheiten.com/2011/07/11/holocaust-gedenken/

Hier nur ein paar Zitate aus Manfreds Einleitung zu einem Text von Vinson:

„Vinson sieht insbesondere Juden und jüdische Organisationen als treibende Kräfte hinter dieser Sakralisierung des Holocaustgedenkens und seiner Verwandlung in eine Waffe gegen die weißen Völker.

Zumindest der Augenschein gibt ihm recht: Es stimmt, dass jüdische Organisationen mit besonderer Aggressivität auf der zentralen Stellung des Holocausts nicht nur im jüdischen, sondern im allgemeinwestlichen Geschichtsbild bestehen; es stimmt auch, dass die irrationale These von der “Einzigartigkeit” des Völkermordes an den Juden dem Geschehen eine religiöse Dimension gibt, die es sonst nicht hätte; …“

Selbst wenn man, wie ich, Verständnis dafür hat, dass ein Volk, das jahrtausendelang in der Zerstreuung leben musste, für sein Überleben als Volk auf einen starken Ethnozentrismus angewiesen war, wenn man also auf moralisierende Vorhaltungen verzichtet, kommt man nicht an der Erkenntnis vorbei, dass das Diasporajudentum, soweit es organisatorisch und politisch präsent ist, gegen die Interessen der weißen Völker arbeitet, und dies systematisch.

20. Paula - 14. Juli, 2011

..und hier noch ein besonders herzhaftes STückchen aus dem Text von Irmin Vinson: (es ist nur eines unter vielen…)

„Dankbarkeit ist niemals ein jüdischer Charakterzug gewesen.“

Dieser Herr Vinson scheint übrigens ein bekannter Exponent der „selbstbewussten Weissen-Szene zu sein, die sich von Juden und anderen Rassen nicht unterdrücken lassen will.

Er hat unter anderem einen bemerkenswerten TExt über Hitler geschrieben.
http://www.counter-currents.com/2011/04/some-thoughts-on-hitler/

Ich nehme an, „Manfred“ von Korrektheiten fühlt sich so ein bisschen als der „deutsche Vinson“, (von den bösen Linken und Liberalen immer unverstanden und falsch zitiert…)

21. Rika - 14. Juli, 2011

Paula,
ich habe die Beiträge gelesen und mir bleibt Bissen, Brot und Worte im Halse stecken…
Mehr muss ich dazu nicht sagen.

22. Paula - 14. Juli, 2011

Wirklich? Du bist ernsthaft schockiert, weil du Manfred anders eingeschätzt hattest?

Dann bin ich froh, dass ich dich darauf aufmerksam gemacht habe.

23. Paula - 14. Juli, 2011

…übrigens auf „fjordman“ oder „AS der Schwerter“, der auf deinem Blogroll ebenfalls verlinkt ist, wurde derselbe TExt von Irmin Vinson ebenfalls publiziert.
Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn dieser Blog widmet sich ganz explizit der „Judaismuskritik“ (neues Wort für Antisemitismus). Deshalb findet man auf demselben auch TExte wie diesen:
http://fjordman.wordpress.com/2011/07/11/michele-bachmann-liebt-israel/

mit entsprechenden Kommentaren wie:

„Man muss es also so sehen: Wenn man es schafft, daß alle sehen, wie der jüdische Lobbyismus funktioniert, dann ist der jüdische Lobbyismus entmachtet; das reicht schon. Danach lässt sich das Problem der Islamisierung bedeutend leichter lösen. D“


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