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Warum noch evangelisch? 6. Juni, 2011

Posted by Rika in islam.
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Und was heißt das überhaupt, evangelisch?

Luther, Zwingli, Calvin …

reformiert, lutherisch, freikirchlich?

Vergesst alles!

Hört auf Margot Schneider!

Hört, was euer Imam sagt!

Nikolaus Schneider betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit. „Ein Dialog, der hilft, auch im Fremden das Ebenbild Gottes zu sehen, entspricht Gottes Willen“, so Schneider. Den Absolutheitsanspruch des Christentums relativierte er dabei: „Die Religionen müssen sich von dem Gedanken verabschieden, die Wahrheit allein zu besitzen. Gott ist immer größer als unsere Wahrheitserkenntnis“, so der Ratsvorsitzende.  Als gemeinsame Wahrheitssucher „können Muslime und Christen gemeinsam handeln“, damit soziale Gerechtigkeit möglich werde.

Zu einer gemeinsamen „Spirituellen Revolution“ rief Mustafa Ceric auf. „Das 21. Jahrhundert wird ein spirituelles Jahrhundert sein – oder es wird überhaupt nicht sein.“ Mit Blick auf die Herausforderungen der Zeit schloss sich der Großmufti der Haltung von Margot Käßmann an: „Es gibt keinen gerechten Krieg – nur gerechten Frieden. Es gibt keinen heiligen Krieg – nur heiligen Frieden.“ Auf Klimawandel, atomare Bedrohung und Armut könnten die großen Religionen nur gemeinsam Antworten finden. Die Voraussetzungen dafür seien da: „Wir teilen viele Grundwerte miteinander und glauben an den gleichen Gott“, so Ceric im überfüllten Saal 4 des ICC.

Auf Klimawandel, atomare Bedrohung und Armut müssen die Politiker eine Antwort finden – und wir mit ihnen. Das können wir als Atheisten, Muslime oder Christen tun.

Dabei aber das „Eigene“, das, was mich ausmacht, meine Basis, meinen Glauben, meine tiefste Gewissheit mal eben so einer „spirituellen Revolution“ zu opfern, einer Gleichschaltung anheim zu geben, die in letzter Konsequenz „Ausschaltung“ des Christseins bedeutet, das kann doch nicht die „evangelisch-christliche“  Antwort auf die Fragen unserer Zeit sein!

Wenn das ALLES ist, was „evangelisch“ anzubieten hat, wenn Christus nicht mehr „DER CHRISTUS“ ist, sondern nur noch eine beliebige spirituelle Inspiration, kann die Kirche dicht machen  – und sollte sie sogar!

Das apostolische Glaubensbekenntnis (das mir als freikirchliche Christin ohnehin viel zu formal ist) können die „Evangelen“  dann getrost zu einer  zwar historisch imposanten, aber ansonsten völlig belanglosen Bekenntnisformel  der Protestanten  erklären   degradieren – oder es den Katholiken zur Bewahrung anvertrauen, solange diese noch an der bisher gültigen Botschaft der Evangelien festhalten  oder auch lieber eine unheilige Allianz mit der Religion  Ideologie des Propheten eingehen werden – was Benedikt verhüten möge!

Gott schenke ihm ein langes, ein sehr langes Leben und einen wachen Geist!

Wenn ich Herrn Schneider folge und mich von dem Gedanken verabschiede, die Bibel sei „Wahrheit“, das geoffenbarte Wort Gottes und mich auf den Anspruch des Koran einließe, die letztgültige Offenbarung Gottes zu sein, warum, um des lieben Himmels willen, soll ich dann überhaupt noch Christin sein?

In unserer Zeit ist das doch ohnehin ein Anachronismus. Christsein heute (auf  biblischer Basis) bringt einem den Vorwurf ein, „Evangelikaler“ zu sein oder ein „Fundamentalist“, was beides nicht unbedingt gesellschaftliche Akzeptanz bedeutet…

Besser geht man gleich zu den Grünen, engagiert sich gegen Atomkraft und Bahnhofsumbauten, für Maikäfer und bedrohte Unken, macht sich stark für islamische Zentren und für interreligiöse Toleranz  —   was oftmals die freundliche Umschreibung der Forderung ist, sein eigenes Christsein über Bord und in den Ozean der Beliebigkeit zu werfen.

Warum also noch evangelisch?

In den Leitlinien meiner Gemeinde heißt es zum Stichwort „evangelisch“:

Eigentlich sind wir ganz normal evangelisch. Nicht zuletzt, weil Martin Luther und Johannes Calvin als Reformatoren vor 500 Jahren entdeckt haben, dass nicht Lehrsätze, religiöse Leistung, oder ein besseres Leben entscheidend für den christlichen Glauben sind. Jesus Christus, wie die Bibel ihn bezeugt, ist persönlich erfahrbar. Wer sich ihm anvertraut und im Vertrauen zu Gott lebt, erfährt Sinn, Befreiung und einen neuen Weg mit der Macht des Bösen im eigenen Leben und in dieser Welt umzugehen.

Evangelisch ist evangelisch, weil evangelische Christen sich auf das Evangelium beziehen, auf Jesus Christus, wie ihn die Bibel bezeugt.

Würde ich mich der koranischen Lesart anschließen, wonach   Jesus  Isai  ein großer Prophet (selbstredendn nicht ganz so erhaben wie Mohammed höchstselbst) ist,  wäre das vermutlich sehr tolerant, aber eben nicht mehr „evangelisch“ und schon gar nicht „christlich“.

Warum um alles in der Welt sollen evangelische Christen nicht mehr evangelisch sein, sondern „allgemeine Wahrheitssucher“?

Und wozu brauchen wir noch einen „evangelischen“ Kirchentag wenn sich die Prämissen ändern und Friede, Freude, Grünes im Zentrum des Interesses stehen, anstelle von GOTT, CHRISTUS, biblische Botschaft?

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ sagt Jesus.  (Johannes 14, 6)

Das ist die Basis christlicher Botschaft, christlichen Glaubens, christlicher Existenz.

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Kommentare»

1. Manfred - 6. Juni, 2011

Verstehst Du jetzt meine Käßmann-Allergie?

2. Markus - 7. Juni, 2011

Danke für die klaren Worte! Mögen sie Superstar Kässmann und Präzes Schneider in den Ohren klingen!

3. theomix - 7. Juni, 2011

Gott sei Dank, er kann auch anders, der Nikolaus. wenn ich das nicht gelesen hätte
http://www.scribd.com/doc/56147376/chrismon-plus-rheinland-Ausgabe-Juni-2011
müsste ich dir zustimmen.
Ich befürchte, die Berichterstattung hat Aussagen in die friedfreudeeierkuchenfähige Richtung gebügelt.

4. calmchords - 7. Juni, 2011

Natürlich ist es gut, wenn die Kirche sich in die Politik einmischt und zu Themen wie dem Ausstieg aus der Kernenergie Stellung bezieht. Aber oft hab ich das Gefühl, wir Christen handeln wie wir es tun, um uns der Gesellschaft gegenüber als „nicht fundamentalistische Leute mit ganz vernünftigen Ansichten“ zu rechtfertigen, damit sie zwar unseren Glauben kritisieren können, aber wenigstens nicht unsere politisches Handeln… Und irgendwann kippt das dann in Scham gegenüber der Botschaft, die uns gerettet hat. Ist meine Befürchtung.

5. Bernd Dahlenburg - 8. Juni, 2011

Das apostolische Glaubensbekenntnis (das mir als freikirchliche Christin ohnehin viel zu formal ist) können die „Evangelen“ dann getrost zu einer zwar historisch imposanten, aber ansonsten völlig belanglosen Bekenntnisformel der Protestanten erklären degradieren – oder es den Katholiken zur Bewahrung anvertrauen

eshalb ist mir das Nicäno-Konstantinopolitanum lieber, weil es gnotischen Einflüssen (zu denen zählt m.E. der islam auch) klar den Riegel vorschob:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nic%C3%A4no-Konstantinopolitanum

Besser geht man gleich zu den Grünen, engagiert sich gegen Atomkraft und Bahnhofsumbauten, für Maikäfer und bedrohte Unken, macht sich stark für islamische Zentren und für interreligiöse Toleranz

Maxeiner & Miersch haben das einmal sehr treffend mit dem neuen Religionsbegriff „Ökologismus“ umschrieben: christlicher Glaube raus aus den Seelen und Köpfen, grüner Esoterik-Kram rein, denn irgendwie muss das entstandene Vakuum ja gefüllt werden. Als in den 1970er-Jahren Bhagwan (Sri Rajneesh) in Poona und später in Oregon sein Unwesen trieb (die Westler kamen in Scharen zu ihm), konnte man ahnen, in welche Richtung das abgehen könnte.

Viele der damaligen Verführten findet man heute bei den Grünen als „Zukunftsgestalter“ und in kirchlichen (!) Einrichtungen als Therapeuten wieder. Nur nennen sie sich heute nicht mehr öffentlich Sanyassin, sondern Osho-Jünger.

Ja, es stimmt: Entschiedenheit im Glauben(s)-Bekenntnis ist schon längst Beliebigkeit gewichen.

6. Rika - 8. Juni, 2011

Im Blick auf manche Leute (darunter auch Freunde) kommt es mir so vor, als seien sehr viele der grünen (und auch linken) Aktivisten in relativ „frommen“ Elternhäusern aufgewachsen. Den christlichen Glauben wollten oder konnten sie nicht „übernehmen / annehmen“ und auch nicht leben, wohl aber die gewohnte „fromme Haltung“, nur dass sie ihre „Frömmigkeit“ auf „soziale Gerechtigkeit“ und „grüne Ideologie“ ausrichten und mit beinahe fanatischem Eifer ihre Meinungen und Werte unters Volk bringen.
Christlicher Eifer gleicher Güte wäre ihnen aber zutiefst suspekt und kritikwürdig.

Es wäre interessant mal eine Untersuchung über den Zusammenhang von „Grüner Ideologie“ und „Elternhaus grüner Politiker“ zu machen – sofern es sie nicht schon gibt… Ich könnte mir vorstellen, dass sich aussagekräftige Korrelationen aufzeigen lassen…

7. cheerfulcoyote - 9. Juni, 2011

Das ist es, was ich als militanter Atheist an manchen Evangelikalen zu schätzen weiss: immerhin haben diese genug Respekt vor der Wahrheit, um die himmelschreienden Widersprüche zwischen den verschiedenen Religionen nicht mit Träumerei und Wohlfühlrethorik zu überspielen. Nichts war widerwärtiger für mich, als nach dem 11. September Angehörige angeblich aller Religionen an Ground Zero Hand in Hand ihr Haupt vor dem Prinzip des Nichtdenkens zu verneigen, welches diese Attentate erst möglich gemacht hat. Im Grunde ist es eben keine christliche Religion, die Leute wie Käßmann vertreten, sondern allenfalls eine post christliche Sekte, die das Prinzip der Gewaltlosigkeit und der Feinedesliebe zum einzigen Inhalt ihres Glaubens erklärt hat, ähnlich wie Puritaner dies mit der Tugend der Keuschheit getan haben. Wenn ich höre, daß es keinen gerechten Krieg (ein Ausdruck, der übrigens vom Kirchenlehrer Thomas von Aquin stammt, dessen geistige Höhe meines Wissens keiner der Reformatoren auch nur annäherungsweise je erreicht hätte), sondern nur gerechten Frieden geben soll, dann frage ich mich, was diese Menschen mit der offensichtlichen Tatsache machen, dass es eben auch ungerechten Frieden geben kann. Aber da kommt dann wieder das religiöse Element und erhebt das Nichtzweifeln im Angesicht des Unerklärlichen zur Tugend.

8. curioustraveller - 10. Juni, 2011

Tja, das ist irgendwie das Traurige an den Kirchentagen: Die Leute, die sich bein solchen Veranstaltungen einfinden, hingerissen zuhören, gerührt Tücher schwenken und alles gaaaanz toll finden, gehen unterm Jahr selten bis nie in die Kirche und sind zu einem nicht unwesentlichen Teil ausgetreten. Wenn evangelisch-sein nix besonderes ist, warum soll man dann noch evangelisch sein? Ich meine, wie du schon gesagt hast, warum nicht gleich Mitglied bei den Gründen, PETA, Greenpeace oder Amnesty und dafür am Sonntag ausschlafen?

Ach es ist schon traurig, mit anzusehen, wie die ev. Kirche ihr geistliches Tafelsilber zum Discountpreis verscheuert. Und sich dabei ihr eigenes Grab schaufelt …

9. theomix - 10. Juni, 2011

Wer von den Kommentatoren war eigentlich in Dresden dabei?

10. Rika - 10. Juni, 2011

Oh, lieber Theomix,
da hast du aber eine ganz, ganz kniffelige Frage gestellt. ICH war jedenfalls nicht in Dresden, was meinem Fuß geschuldet ist, der die Strapazen eines Kirchentages wohl noch nicht ausgehalten hätte… 😉
Meine „Kirchentagserkenntnisse“ stammen allesamt aus Berichten in verschiedenen Medien – und natürlich weiß ich aus Erfahrung, dass man mit Berichten über ein Ereignis das Ereignis selbst nlicht beurteilen kann…
ABER in dem oben geschilderten Fall – der ja vom Kirchentag selbst veröffentlicht wurde – konnte ich einfach nicht widerstehen, meine Meinung zu anderer Leuts Meinung zu äußern!
In Hamburg dann wieder live vor Ort!

11. theomix - 10. Juni, 2011

Authentische Quellen zu nehmen und auszuwerten finde ich völlig in Ordnung.
Und deine Relatvierung ist nötig, wenn ich etwas beurteilen will, was ich nicht direkt mitbekommen habe.

12. Will Tanner - 11. Juni, 2011

„Auf Bluthilde hatte man schon vorausgeahnt, wie der Kirchentag von Statten gehen würde: http://bluthilde.wordpress.com/2011/01/07/jesus-hatte-die-grunen-gewahlt/ :)“
——————————————————————
Himmel und Erde:

Dieser Kommentar wurde von mir zwar nicht „zensiert“, aber die verlinkte Seite sorgfältig angeschaut. Mir ist dabei nicht ganz klar geworden, ob es sich bei dem Blog um gut gemachte Satire handelt oder doch um real überlebenden Sozialismus. Die Übergänge sind fließend.
Satirischer Umgang mit real existierenden Problemen dieser Welt kann zur Verdeutlichung und gleichzeitig zur Entspannung beitragen,
andererseits kann die wirklichkeitsnahe Umgehensweise in real überlebender Sozialismusdiktion dazu beitragen zu erkennen, wie die Leute (immer noch) ticken und warum man sie doch um Himmels willen nicht wieder in politische Verantwortung wählen sollte…
insbesondere gefällt mir der deutliche „antizionistische“, antijüdische, antisemitische Ton, der in vielen Beiträgen anklingt, ganz und gar NICHT!

Wissen mit wem man es zu tun hat, kann man nur, wenn man sich mit mit den Leuten, ihren Gedanken, Thesen und Theorien auseinandersetzt.
Darum bleibt der „Kommentar“ stehen.
Rika

13. cheerfulcoyote - 11. Juni, 2011

Ich bin an dem Wochenende mit dem Flieger vom Ballermann kommend in den Zug von Dresden nach Berlin eingestiegen. ICE „Kukucksnest“. So stelle ich mir eine geschlossene Abteilung vor.

14. Rika - 11. Juni, 2011

Ich kann mir gut vorstellen wie es in dem Zug zugegangen ist…

Aber ist das nicht „toll“, dass die Leute einfach nur „himmelhigh“ waren (das vermute ich angesichts deines „Kuckucksnests“), also weder durch Alkohol noch durch Drogen in einer Stimmung waren, die dem unbeteiligten Beobachter „seltsam“, eben „kuckuck“ vorkommen musste?

Ich kenne diese Atmosphäre und freue mich immer, wenn ich ab und zu auf diese Weise mein Christsein „fühlen“ kann. So könnte ich mir die Stimmung im Himmel vorstellen, wenn ich an Stimmung im Himmel denke… eben nicht nur fromme Heiligkeit, sondern auch fromm-fröhlich-freie Feiern!

Aber vielleicht liege ich mit meiner „Kirchentagserinnerungsnostalgie“ ja auch falsch …

Könntest du mir aber darin zustimmen, dass sich himmelhigh deutlich von fußballhigh unterscheidet – was das Verhalten der Leute angeht? Das wäre jedenfalls meine ganz unmassgebliche Vermutung….

15. Will Tanner - 11. Juni, 2011

@ Rika

Zur „Bluthilde“-Seite – lies mal das „About“ und dort weit unten. Dort heißt es:

„alle beiträge auf dieser seite sind satire. so ziemlich alles, was hier persifliert wird, ist hingegen real oder aber realsatire. und diese zu dokumentieren und der menschheit zur kenntnis zu bringen, ist für satiriker allzu oft unausweichlich.

das ist also keine kommunistische seite, sondern soll mit den mitteln der satire deutlich machen, wie stark totalitäres, kommunistisches oder antisemitisches gedankengut bereits in die mitte unserer gesellschaft eingedrungen sind und wie selbstverständlich denkweisen als politisch korrekt betrachtet werden, die ihre wurzeln im marxismus haben. unser blog steht uneingeschränkt zu den christlichen und jüdischen wurzeln der abendländischen kultur, tritt für wirtschaftliche freiheit und die ideale der amerikanischen unabhängigkeitserklärung ein, ist atlantisch orientiert, dadurch auch proamerikanisch ohne wenn und aber und uneingeschränkt solidarisch mit israel. alle autoren sind katholische oder evangelikale christen oder agnostische zionisten.“

16. Rika - 11. Juni, 2011

Danke für den Hinweis!
Ich hatte ja auch den Eindruck, dass es sich um Satire handeln würde oder könnte (s.o.), hatte aber vergeblich nach einem Hinweis auf dem Blog gesucht.

Das „about“ habe ich allerdings nicht gefunden – zu dämlich meinerseits? 😉
Oder hat es sich bei den Autoren „versteckt“?

17. Will Tanner - 11. Juni, 2011

Es heißt dort nicht „about“, aber oben ist die Selbstdarstellung „das autor_innenkollektiv dr. hilde benjamin“ als eigene Seite.

Der „Wächterrat“ soll im „zivilen“ Leben übrigens ein regelmäßiger Autor auf „ha’Olam“ sein. Bloggründer „Harry Tisch“ hat ihn kürzlich als Autor geworben und es verstecken sich auch noch andere namhafte Israelfreunde aus Publizistik und Wirtschaft hinter den Pseudonymen und Tippgebern… 🙂

18. Bernd Dahlenburg - 12. Juni, 2011

Im Blick auf manche Leute (darunter auch Freunde) kommt es mir so vor, als seien sehr viele der grünen (und auch linken) Aktivisten in relativ „frommen“ Elternhäusern aufgewachsen. Den christlichen Glauben wollten oder konnten sie nicht „übernehmen / annehmen“ und auch nicht leben, wohl aber die gewohnte „fromme Haltung“, nur dass sie ihre „Frömmigkeit“ auf „soziale Gerechtigkeit“ und „grüne Ideologie“ ausrichten und mit beinahe fanatischem Eifer ihre Meinungen und Werte unters Volk bringen.
Christlicher Eifer gleicher Güte wäre ihnen aber zutiefst suspekt und kritikwürdig.

——————-

Die zentralen reformatorischen Glaubensinhalte sind verloren gegangen:

Dabei müssten sich die von dir angesprochenen Leute nur wieder einmal den Kleinen Katechismus von Martin Luther zu Herzen nehmen.

Stattdessen findet eine pädagogische Umgehung des Sünden- und Schuldbegriffes und der damit verbundenen Erlösungs-und Vergebungsbedürftigkeit statt.

Sünde, Schuld, Vergebung, Erlösung und Heil in Jesus Christus sind Fremdwörter in evangelischen Gottesdiensten geworden. Und wenn, dann sehr verklausuliert. Schuld hat immer das System – also eine sozialistische Interpretation aller menschlicher individueller Schuld, projiziert auf Einflüsse von außen. Marx lässt grüßen.

19. Bernd Dahlenburg - 12. Juni, 2011

Schönes Pfingstwochenende!

20. Nun jammern sie… | himmel und erde - 6. März, 2014

[…] die nicht mehr aus dem lebendigen Glauben an Jesus Christus ihre Vitalität und Attraktivität schöpft, wird zu […]


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