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Christen in Deutschland… 23. Juni, 2011

Posted by Rika in islam.
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leben auf einer „Insel der Seligen“ – verglichen mit der Situation der Christen in Ländern mit mehrheitlich „nicht-christlichen Gesellschaften“.

Zwar müssen  auch hierzulande Christen, die ihren Glauben nicht nur im heimischen Wohnzimmer vertreten, manchmal Häme und Spott über sich ergehen lassen, werden immer wieder mal Leute, die sich offen zu Jesus bekennen für Spinner oder „gefährliche“ Fundamentalisten gehalten  (wobei ich nicht leugnen will, dass es Spinner und seltsame Vögel auch unter Christen gibt), aber im Prinzip haben Christen in Deutschland ein feines Leben. Sie können singen, beten, Gottesdienste halten wann immer sie wollen und  wo immer es  möglich ist. Sie müssen nicht befürchten, ihres Glaubens wegen berufliche Nachteile hinnehmen zu müssen, sie werden weder öffentlich geächtet, noch von der Obrigkeit mit Argusaugen bewacht. Sie genießen, wie alle Menschen in diesem Land, ein hohes Maß an  persönlicher Freiheit.

Sie haben sogar die Freiheit, ihren Glauben an den Nagel zu hängen, ihrer Kirche oder Gemeinde den Rücken zu kehren oder die Konfession zu wechseln. Kein Hahn – mit Ausnahme der betroffenen Gemeinde vielleicht – kräht danach und niemand  droht ihnen mit drastischen Folgen für die Aufgabe ihrer Überzeugung oder den Wechsel in eine andere Religion. Natürlich wird ein fürsorglicher Pastor, eine Pastorin mit einem „Ausbrecher“ reden und ihn auf die möglichen „geistlichen Folgen“ seines Tun aufmerksam machen, aber niemand wird ihn vor eine wie immer geartete irdische Gerichtsbarkeit schleppen oder „irdische Strafen“  verlangen und verhängen!

Vor allem aber haben Christen in diesem Land nicht zu befürchten, dass sie von Anhängern anderer Religionen bedrängt, genötigt, unterdrückt, verfolgt, misshandelt oder sogar mit dem Tode bedroht werden.

Im Umkehrschluss gilt das hier bei uns auch für die Anhänger anderer Religionen, die in Ruhe ihren Glauben leben können, ohne von Christen bedrängt und verfolgt zu werden! Selbst das, was manche Leute hierzulande  „aggressive christliche Missionierung“ nennen würden, ist in keinem Fall vergleichbar mit dem, was Christen in nicht-christlichen Ländern von Angehörigen der weltweit wachsenden, großen monotheistischen Weltreligion zu erdulden haben.

Man kann es gar nicht oft und laut genug betonen: Das, was uns Christen in Deutschland  selbstverständlich ist, was wir als unser gutes und normales Recht erachten und mehr oder weniger bewusst in Anspruch nehmen, ist für Christen in anderen Teilen der Welt alles andere als selbstverständlich.

Christsein in mehrheitlich muslimischen  Staaten hat  immer auch den Charakter einer Verfolgungssituation.

Zu den Organisationen, die diese Christen im Blick haben und unterstützen, gehört auch „open doors“.

Aktuell berichtet „open doors“ über Christen in Gaza,

deren Situation alles andere als rosig ist. Es ist schon erstaunlich, wie eine verschwindend kleine Minderheit von gerade mal rund 2500 Christen in dem unter der „Regierung“ der islamistisch-terroristischen Hamas stehenden Gazastreifen   als  „Gefahr“ angesehen und darum von der „Regierung“  drangsaliert und bedroht  wird!

Und leider ist es allzu leicht, diese Menschen aus dem Blick zu verlieren, sie gar nicht wahr zu nehmen im Getriebe der allgemeinen Berichterstattung über den „Nahen Osten“. Sie gehen einfach unter.

Doch selbst diejenigen, die ihr Augenmerk auf Gaza  richten und mit dem Befreiungskampf der Palästinenser sympathisieren,  werden  nicht umhin kommen, im Umgang der Hamas mit den arabischen Christen im Gazastreifen eine menschenrechtsverletzende Bedrohungssituation zu erkennen, die es öffentlich zu benennen und zu kritisieren gilt und die selbst niemand der freiheitsliebenden Demokraten, der sich der „palästinensischen Sache“ verschrieben hat, hinnehmen kann. Schon gar nicht in einer Zeit, in der in Deutschland mit großer Begeisterung an der „Demokratiebewegung“ in den arabisch-islamischen Staaten Anteil genommen und darüber berichtet wird.

Wenn sich demnächst wieder die Gaza-Befreiungs-Flotille in Bewegung setzt, um gegen das „zionistische Gebilde“ in den Krieg zu ziehen, wird vermutlich niemand an Bord der Schiffe sein, der die Befreiung der Christen von der Diktatur der Hamas im Sinn hat oder sich wenigstens für die Rechte der Christen in Gaza einsetzt. Die tapferen Seefahrer  werden im Gegenteil einem Terrorregime das Wort reden und sich damit auch gegen die wenden, die  zu den am meisten bedrängten Menschen in Gaza gehören, nur das die Drangsal nicht von Israel ausgeht, gegen das die Flotillen-Teilnehmer  so publikumswirksam kämpfen, sondern von denen, die sie mit ihrer Aktion unterstützen, der terroristischen Hamas und ihren religiös-ideologischen Anhängern und Freunden.

Open doors zieht nicht zur Unterstützung der christlichen Araber im Gazastreifen in den Kampf mit lautem Getöse und markigen Sprüchen.

Open doors bittet um unsere Solidarität und um unsere Gebete:

Gebetsanliegen:

  • Danken Sie Gott für die verbliebenen Christen im Gazastreifen, die sich trotz schwieriger Lebensumstände bemühen, nach vorne zu schauen. Danken Sie für die durchgeführten Schulungen.
  • Beten Sie um Schutz vor Übergriffen auf Kirchen und Hausgruppen.
  • Beten Sie, dass weitere Seminare für Jugendliche stattfinden können. Die Regierung beäugt misstrauisch die Versammlungen von Gemeinden.

Es ist das wenigste was ich tun kann, diese Bitte um Beistand durch Gebet weiter zu geben.

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Kommentare»

1. Stefan Wehmeier - 23. Juni, 2011

“Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der erfahrungsgemäß mit unheimlicher Schnelligkeit zur Barbarei zurückführt. …Wer es aber vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen…”

Silvio Gesell (Geld oder Krieg)

Gleich hinter der wohl interessantesten wissenschaftlichen Frage, welche tiefere Ordnung den so genannten Zufall bestimmt, rangiert die Alles entscheidende Frage, welcher kollektive Wahnsinn die halbwegs zivilisierte Menschheit bis heute davon abgehalten hat, die Natürliche Wirtschaftsordnung (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft) zu verwirklichen. Fragen wir jemanden, der die Antwort auf die zweite Frage gewusst haben muss, Sir Arthur Charles Clarke (1917 – 2008): http://www.deweles.de/willkommen.html

2. Rika - 23. Juni, 2011

Stefan, ich habe den Kommentar nicht gelöscht, weil ich nicht Zensursula bin, frage mich aber schon, was DIESER KOMMENTAR mit meinem Blogeintrag über Christen zu tun hat!
Könntest Du mir den Zusammenhang erklären? Er erschließt sich mir nämlich nicht. Oder war es nur der Anlass für einen Link auf die oben angeführte Seite? Das wäre nicht wirklich toll und beim nächsten Kommentar dieser Art würde ich den Link auch löschen…

3. Yael - 24. Juni, 2011

Bei mir hat er auch schon mal was geschrieben, dessen Sinn nichts mit meinem Artikel zu tun hat, ich denke, der Herr möchte seine Seite überall plazieren, auch in anderen Blogs. Scheint sein Hobby zu sein.


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